HAWBannerAnlegerplus03
MiniAboAP120x600pxstandbildverlag

4. November 2011   Verbraucher

Falscher Fuffziger

Falschgeld-Fotolia18072369XS.jpg

Geldfälscher bevorzugen Fünfzig- und Zwanzigeuroscheine. Verbrauchern wird geraten, diese deshalb immer prüfen.

Wie aus einer Grafik des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) hervorgeht, wurden 2010 am häufigsten Fünfzig- und Zwanzigeuroscheine gefälscht. 43 % aller gefälschten Banknoten waren letztes Jahr demnach Fünfziger und 40 % Zwanziger. Hunderteuroscheine machten nur 17 % aus, Zehner und Zweihunderter nur noch 1,5 % und Fünfer sowie Fünfhunderter gerade mal 0,5 %.

Insgesamt wurden 2010 725.000 Fälschungen entdeckt. Statistisch gesehen kommt demnach, bei mehr als 14 Mrd. echten Scheinen im Umlauf, auf knapp 19.000 echte Banknoten eine Fälschung.
Trotz dieser relativ geringen Anzahl sollten Verbraucher mindestens die Fünfzig- und Zwanzigeuroscheine auf die bekannten Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen, Sicherheitsfaden und Kippeffekt beim Hologramm überprüfen. Denn die Weitergabe von Falschgeld ist grundsätzlich strafbar, auch wenn man den Schein nicht selbst gefälscht hat.

Stephanie Wente, Redaktion AnlegerPlus