15. Juli 2014   Wirtschaft

ZEW-Index gibt weiter nach

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Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen im Juli 2014 wiederholt zurück. Es ist der siebte Rückgang in Folge.

Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Konjunkturerwartungen für Deutschland ging im Juli 2014 zurück. Der Indikator verlor 2,7 Punkte und steht nun bei 27,1 Punkten.

Der Einzelhandel setzte weniger um, die deutsche Industrie habe weniger produziert und verzeichnete weniger Auftragseingänge, erklärte ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest. Der Rückgang beim ZEW-Index zeige die Ernüchterung darüber. Allerdings  bleibe der mittelfristige wirtschaftliche Ausblick in der Grundtendenz positiv.

Auch die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland wird leicht schlechter bewertet als noch im Juni 2014. Der Indikator sank um 5,9 auf 61,8 Punkte.

Erwartungen für die Eurozone pessimistischer
Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone gingen im Juli ebenfalls nach unten. Der entsprechende Indikator verlor im Vergleich zum Vormonat 10,3 auf 48,1 Punkte. Die aktuelle Lage wird ebenfalls etwas schlechter eingeschätzt, der Index verschlechterte sich um 3,8 auf -31,5 Punkte.

Für die Umfrage des ZEW werden monatlich Analysten sowie institutionelle Anleger zu ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.

Carolyn Friesl, Redaktion AnlegerPlus