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20. Januar 2015   Wirtschaft

ZEW-Index steigt zum dritten Mal in Folge

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Trotz Kapitalmarktturbulenzen konnte der ZEW-Index erneut zulegen.

Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Konjunkturerwartungen für Deutschland stieg im Januar um 13,5 auf einen Stand von 48,4 Punkte. Es ist der dritte Zugewinn in Folge und der höchste Stand seit Februar 2014.

Die befragten Finanzmarktexperten trotzten damit den starken Kursschwankungen der letzten Wochen an den Kapitalmärkten. Die Aufgabe der Kopplung des Schweizer Franken an den Euro sowie die anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland sorgten für Unsicherheit. „Wesentlich für den erneuten Zugewinn dürften der weiterhin rückläufige Ölpreis sowie die weitere Abwertung des Euro sein“, meint ZEW-Präsident Clemens Fuest.

Auch die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage verbesserte sich zum Vormonat. Der entsprechende Indikator verbesserte sich um 12,4 auf 22,4 Punkte.

Gute Aussichten für die Eurozone
Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verbesserten sich ebenfalls. Der Index legte um 13,4 auf 45,2 Punkte zu. Die derzeitige konjunkturelle Lage der Eurozone wurde im Januar etwas besser eingeschätzt, der Indikator stieg um 5,7 auf -57,1 Punkte.

Für die Umfrage des ZEW werden monatlich Analysten sowie institutionelle Anleger zu ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.

Redaktion AnlegerPlus