Dax: Bayer-Aktie verliert nach Analystenkommentar

Bayer

Der Dax ist mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Zu den großen Verlierern gehörte Bayer, die Aktie litt unter einem Analystenkommentar der Bank of America. 

Nach einer achtwöchigen Gewinnserie ist der Dax letzte Woche erstmals wieder auf Sieben-Tagessicht ins Minus gerutschte. Das dürfte auch an den Vorgaben aus den Vereinigten Staaten liegen, hier wurden letzte Woche aktuelle Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Sie könnten ein Anzeichen dafür sein, dass die Inflation ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat. 

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Der Dax rutschte bis zum späten Nachmittag 0,45 % ins Minus und landete so bei 14.463 Punkten. Die weitere Entwicklung hängt vor allem von der Entwicklung der deutschen Wirtschaft ab, diese ist im dritten Quartal stärker als erwartet gewachsenen. Ein wichtiger Faktor sind hierbei die Energiepreise, die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen gegen ungerechtfertigte Preiserhöhungen könnten die Unternehmen entlasten. Der MDax notierte zuletzt mit -0,83 % bei 25.966 Zählern. 

Bayer rutscht nach Abstufung ins Minus

Die Bank of America empfiehlt die Bayer-Aktie nicht länger zum Kauf. Analyst Sachin Jain stuft den Titel im Rahmen eines Branchenausblicks auf 2023 auf „Neutral“ herab – obwohl er grundsätzlich optimistisch auf die Marktentwicklung blickt. Den fairen Wert für die Anteilsscheine des Agrochemie- und Pharmariesens beziffert Jain jetzt mit 58 statt 78 Euro. 

Den Experten zufolge sorge im Bereich Medikamente die Inflation für Gegenwind. Im Bereich Agrochemie ist es der Glyphosatstreit, der der Bank of America Sorgen bereitet. Am Montag rutschte das Papier rund 3 % ins Minus. 

BaFin setzt flatexDEGIRO unter Druck

Die Aktie des Onlinebrokers flatexDEGIRO ist am Montag um 35,84 % abgestürzt. Zuvor hatte die BaFin im Rahmen einer Sonderprüfung Mängel in den Geschäftspraktiken und der Unternehmensführung festgestellt. Das Unternehmen baut deshalb die Unternehmensspitze um. Zudem hat das Management die Jahresprognose noch einmal nach unten angepasst und geht jetzt nur noch von einem Umsatz in Höhe von 380 Mio. Euro aus. 

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Foto: © Bayer AG

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