Electronic Arts: Anleger reagieren positiv auf Sparmaßnehmen – Aktie legt zu

Electronic Arts Aktie

Auf Grund der jüngsten Opec+-Entscheidung rechnen viele Anleger mit steigenden Energiekosten, die großen US-Indizes drehten ins Minus. Nach oben ging es für die Electronic-Arts-Aktie. 

Weil die Organisation Opec+ beschlossen hat, die Fördermengen zu reduzieren, stieg der Preis für ein Barrel Öl deutlich an. Experten und Marktbeobachter rechnen deshalb mit steigenden Energiekosten. Das könnte die noch immer hohe Inflation weiter anfachen. Für Beunruhigung sorgten am Dienstag auch neue Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten: Die Auftragseingänge in der US-Industrie sind im Februar stärker gesunken als erwartet. Wie aus einem Bericht des Arbeitsministeriums hervorgeht, ist zudem die Zahl der offenen Stellen in den USA erstmals seit Mai 2021 unter 10 Mio. gefallen. Die Investoren sehen darin einen Hinweis darauf, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt. 

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Für den Dow Jones ging es im Laufe des Handelstages 0,55 % nach unten, er schloss bei 33.416 Punkten. Der Nasdaq 100 verschlechterte sich um 0,24 % und landete so bei 13.116 Punkten. Der S&P 500 gab 0,49 % auf 4.104 Punkte nach. 

Electronic Arts baut Stellen ab

Der Spieleentwickler Electronic Arts war einer der großen Gewinner der Coronapandemie. Mit dem Ende der Schutzmaßnahmen ging auch das Interesse an Computerspielen und den Papieren des Unternehmens zurück. Die Gewinne liegen noch immer unter dem Niveau vor der Pandemie. Kürzlich gab Electronic Arts Sparmaßnahmen bekannt, insgesamt sollen 6 % der Stellen gestrichen werden, außerdem will das Unternehmen seine Büroflächen reduzieren. 

Der Markt reagierte positiv auf diese Ankündigungen, am Dienstag legte die Electronic-Arts-Aktie 3,21 % zu. Auf Jahressicht notiert die Aktie rund 3 % im Minus. 

Newmont Mining legt zu

Die Aktie des größten Goldproduzenten der Welt, Newmont Mining, drehte 3,84 % ins Plus. Aktuell will Newmont den Konkurrenten Silvercrest Mining für 22,4 Mrd. Dollar übernehmen. Newmont produziert allein 6 Mio. Unzen Gold jährlich, mit Silvercrest würde die Produktion auf 8 Mio. Unzen ansteigen.

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Foto: © unsplash.com

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