Hightech-Büro sollte Lebensraum 2.0 sein

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SAPs “Central Park”: Büros setzen auf mehr Natur (Foto: paul ott photografiert)pressetext.redaktion

Wien (pte028/29.03.2019/13:30) – “Eine moderne Office-Umgebung muss der heutigen Zeit Rechnung tragen. Die Technologie hat uns im Prinzip schon überholt, alle haben Handys und tragen ihr Büro in der Tasche. Es gibt neue Arbeitsformen und eine junge Generation von Angestellten, daran muss sich auch das Büro anpassen. Der Mensch muss im Zentrum stehen.” Zu dem Schluss kommt Christoph Kränkl, Geschäftsführer von SAP Österreich http://sap.at , gegenüber pressetext anlässlich der Eröffnung des neu designten SAP-Office in Wien.

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Einklang mit Natur

“Der Mensch ist im Büro der wichtigste Faktor”, meint auch der für das neue Design zuständige Oliver Kupfner, Partner und Projektleiter bei INNOCAD Architecture http://innocad.at . Bürogebäude bräuchten einen Einklang zwischen Technologie, Mensch und Natur. Deswegen werden im SAP-Büro viele natürliche Elemente wie Holz oder Pflanzen verwendet.

Auch der soziale Aspekt von Arbeitsplätzen sei wichtig. Darum gibt es eine Kommunikations- und Entspannungszone, den sogenannten “Central Park”, der nur ein paar Schritte vom Arbeitsplatz entfernt ist. Die Sitzplätze selbst sind alle gleich und haben keine Wände. Das soll die Kommunikation erleichtern. Doch die Technologie müsse in der Digitalisierung auch auf dem neuesten Stand sein. Das Büro müsse komplett vernetzt und papierlos sein.

Neue Arbeitsweise

Kränkl meint, dass es bei solchen Umstellungen eine Umgewöhnungsphase gibt. Dadurch, dass keine Zellenbüros mehr vorhanden sind, öffne sich der Arbeitsplatz. Führungskräften sei es früher schon möglich gewesen, wo sie wollen zu arbeiten, für Angestellte sei es neu, alle Kollegen frei kontaktieren zu können. Dafür brauche es auch eine neue Arbeitsweise.

Um das zu erleichtern, wurde für SAP gemeinsam mit dem Personal ein Regelwerk erstellt. Darin wurde beispielsweise festgelegt, wo und wie lange man telefonieren darf. Auch der Kunde müsse einen eigenen Raum haben. Deswegen gibt es im SAP-Gebäude ein “Customer Experience Center”, in dem die Unternehmenstechnologie durch haptische Modelle und Präsentationen auf Bildschirmen greifbar und verständlich gemacht werden soll.

Kein Raumschiff-Büro

Für Franz Kühmayer, geschaftsführender Gesellschafter der Managementberatung KSPM http://kspm.at , verändert sich die Rolle des Büros grundlegend. Früher konnten Angestellte nur dort arbeiten, weil sich dort die Schreibmaschinen und andere Arbeitsinstrumente befanden. In Zeiten der Digitalisierung sei es dagegen möglich, überall zu arbeiten, was die Frage aufwerfe, wozu man überhaupt noch ins Büro gehen sollte. Kühmayer sieht den Arbeitsplatz vor allem als Ort, wo Teamwork und Gemeinschaftsproduktivität letztlich zum Ziel führen.

Mitarbeiter sollten aber auch mehr Anreize haben, ins Büro zu kommen. “Büros müssen Kultorte sein, man möchte nicht nur dort sein, man hat das Gefühl, man muss dort sein. Bei der IT gibt es den Gedanken, das Büro solle wie ein Raumschiff aussehen und mit Technik überflutet sein. Das ist aber nicht richtig, es braucht einen Kontrast zur maschinellen Arbeitswelt”, meint Kühmayer abschließend.

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Aussender: pressetext.redaktion

Ansprechpartner: Georg Haas

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