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19. September 2019   Handel

2,34 Euro für Nachhaltigkeit beim Shoppen

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Für den Handel beginnt nun langsam das Weihnachtsgeschäft. Wenn es um Shopping geht, egal ob online oder im Laden um die Ecke, stehen für deutsche Verbraucher laut einer aktuellen Studie drei Aspekte im Mittelpunkt: Der Einkauf soll schnell gehen, die Lieferung prompt erfolgen und Kriterien der Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden – wenn die Zusatzkosten dafür überschaubar bleiben.

Auch wenn die große Mehrheit der Deutschen mittlerweile häufig und gerne online einkauft: Der physische Laden ist keinesfalls tot, er erfüllt nur eine andere Funktion als früher. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Global Consumer Insights Survey 2019“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Onlineshopping gehört längst zum Alltag: 41 % der Deutschen kaufen einmal pro Monat online ein, 29 % tun dies wöchentlich, 8 % sogar täglich. Als Standard einer Onlinebestellung erwarten die meisten Verbraucher eine kostenlose Lieferung. Knapp ein Viertel der europäischen Verbraucher (23 %) ist grundsätzlich nicht bereit, für den Versand zu bezahlen. 42 % der zahlungsbereiten Konsumenten erwarten für die Liefergebühr jedoch eine schnelle Zustellung am gleichen oder nächsten Tag. Zudem legen Konsumenten bei Lieferungen zunehmenden Wert auf Nachhaltigkeit: Für eine umweltfreundliche Lieferung sind sie bereit, durchschnittlich 2,34 Euro extra zu bezahlen.

Die Einstellung zum stationären Handel hat sich verändert: Früher erwarteten die Verbraucher eine große Auswahl an Produkten. Heute sehen sie die physischen Läden als Orte, an denen sie Produkte und Marken erleben und zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Vom Einkauf im Laden erwarten Verbraucher, dass sie sich schnell und bequem orientieren können (18 %). Sie wünschen sich Verkaufspersonal, das die Produktpalette sehr gut kennt (14 %) und erwarten unkomplizierte Bezahlmethoden (11 %). Gut die Hälfte (53 %) der Konsumenten würde ein Produkt auch online bestellen, wenn es im Laden nicht verfügbar ist.

Immer gängiger werden so genannte Microtrips, die weniger als fünf Minuten dauern. 5 % der europäischen Verbraucher erledigen häufiger als einmal täglich einen solchen Blitzeinkauf, 18 % einmal pro Tag und 30 % zwei bis drei Mal die Woche. Umso wichtiger ist es, dass der Bezahlvorgang unkompliziert abläuft.

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