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1. Oktober 2020   Markt

200 Jahre Aktienhandel in Frankfurt

boersengebaeude mit flaggen querformat

1820 wurden erstmals Aktien an der Frankfurter Börse angeboten, zunächst vornehmlich zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten. Die erste Aktie kam aus Österreich. Die Geschichte des Wertpapierhandels in Frankfurt begann allerdings schon früher.

Der 9. September 1585 gilt als Gründungsdatum. Eine Versammlung von Kaufleuten legte einheitliche Wechselkurse fest. Gehandelt wurden am Messplatz am Römerberg Rohstoffe, Agrarprodukte und Anleihen. Der Aktienhandel begann 1820 mit dem Anteilsschein der Österreichischen Nationalbank, der heutigen Notenbank des Landes. Veröffentlicht wurden die Preise in sogenannten „Course“-Listen von Journalen z. B. der Oberpostamts-Zeitung. Dividenden wurden wöchentlich gezahlt bei Abgabe des Coupons, der Bestandteil der Papieraktie war.

Einiges hat sich also geändert in 200 Jahren Aktienhandel, besonders seit die Digitalisierung Einzug hielt. Der erste Schritt erfolgte bereits 1969 mit der Einführung der EDV-Anlage BÖGA. 90 Jahre zuvor, 1879, wurde das noch heute genutzte Börsengebäude am Frankfurter Börsenplatz bezogen.

Weitere Meilensteine ihrer Geschichte hat die Frankfurter Börse auf ihrer Homepage zusammengestellt.

Bild: Deutsche Börse AG

Redaktion AnlegerPlus