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29. Januar 2019   Wissen

Aktie bleibt Deutschen fremd

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Trotz der langen Niedrigzinsphase und Rekordständen an den Börsen hat sich die Zahl der Aktionäre in den letzten Jahren nicht signifikant erhöht. Eine aktuelle Studie der Börse Stuttgart und des Deutschen Aktieninstituts hat die Einstellung der Menschen zur Aktienanlage untersucht.

Im Fokus der Studie standen vor allem Nicht-Aktienbesitzer. Missverständnisse und Emotionen halten diese offensichtlich von der Aktienanlage ab – und zwar über alle Bildungs- und Einkommensschichten hinweg. Zudem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich viele Menschen aus eigenem Antrieb nur ungern mit Gelddingen und erst recht nicht mit der Aktienanlage auseinandersetzen.

90 % der Nicht-Aktienbesitzer haben in den letzten Jahren die Aktienanlage nicht aktiv in Betracht gezogen. Immerhin rund 39 % würden, wenn ihnen 10.000 Euro langfristig frei zur Verfügung stünden, einen Teil davon in Aktien investieren, 57 % hingegen nicht. Die Wirksamkeit der Aufklärungskampagnen der letzten Jahre ist nach den Erkenntnissen der Studie begrenzt. Nur 29 % der Nicht-Aktienbesitzer sehen in langfristiger Aktienanlage einen Renditevorteil. Dagegen gehen 61 % der Nicht-Aktienbesitzer davon aus, dass Aktien unsicher und riskant sind. Die Erfahrung mit Aktien verändert diese Einstellungen: 71 % der Aktionäre sind der Meinung, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig mehr Rendite als andere Anlageformen einbringen.

Redaktion AnlegerPlus



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