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14. Januar 2021   Markt

Banken zahlen Milliardenstrafen

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Wegen verschiedener Verstöße baten die jeweiligen Aufsichtsbehörden Banken 2020 weltweit kräftig zur Kasse. Die höchsten Strafzahlungen waren in den USA fällig, während sich deutsche und europäische Behörden vergleichsweise zurückhaltend zeigten.


Wie die Nachrichtenplattform Finance in Bold (Finbold.com) ermittelt hat, summierten sich die Strafzahlungen von Banken 2020 auf eine Gesamtsumme von 12,01 Mrd. Euro. Der Löwenanteil entfiel mit 9,39 Mrd. Euro auf US-Banken. Allein Goldman Sachs zahlte für drei Verfehlungen insgesamt über 5 Mrd. Euro. Hoch fielen auch die Bußgelder für Wells Fargo (2,53 Mrd. Euro), JPMorgan Chase (983 Mio. Euro) und die australische Westpac (770 Mio. Euro) aus.

Dagegen nimmt sich die Gesamtstrafe von rund 140 Mio. Euro, welche die Deutsche Bank insgesamt für drei Verstöße entrichten musste, vergleichsweise bescheiden aus. Die Commerzbank kostete eine Verfehlung 41 Mio. Euro. Im Länder-Ranking der Banksünder nimmt Deutschland damit den fünften Platz hinter den USA, Australien, Israel und Schweden ein. Noch weniger Probleme mit den Behörden hatten spanische (Platz 11) und italienische Banken (Platz 19). In die Statistik flossen nur Strafzahlungen ab einer Höhe von 0,5 Mio. Euro ein.

 

Bild von succo auf Pixabay

Redaktion AnlegerPlus