24. Mai 2019   Handel

Bargeldlos

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Die Verbraucher in Deutschland haben ihre Einkäufe 2018 erstmals häufiger mit Giro- und Kreditkarten als mit Bargeld bezahlt. Das geht aus einer Erhebung des Handelsforschungsinstituts EHI Retail Institute hervor.

Insgesamt zahlten die Kundinnen und Kunden demnach im stationären Einzelhandel rund 209 Mrd. Euro per Karte, 12,4 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Dadurch stieg der Umsatzanteil dieser Zahlungsart auf 48,6 %. Mit Bargeld wurden Einkäufe im Wert von etwa 208 Mrd. Euro bezahlt, was einem Umsatzanteil von 48,3 % entspricht. Die übrigen 3,1 % verteilten sich der Studie zufolge auf Rechnungen, Finanzkäufe und Gutscheine.

In einer weiteren Studie untersuchte das EHI Zahlmethoden bei Onlinekäufen. Am beliebtesten war 2018 demnach mit einem Anteil von 27,9 % der Rechnungskauf. Dahinter folgte Paypal mit 20,5 % knapp vor dem Lastschriftverfahren mit 19,7 %. Mit Kreditkarte wurden 10,7 % der Onlinekäufe getätigt. Während Paypal seinen Marktanteil in den letzten vier Jahren steigern konnte, mussten die anderen Bezahlarten Einbußen hinnehmen. Bei der Kreditkartenzahlung machten sich laut EHI bereits die ab diesem September geltenden, verschärften Sicherheitsbestimmungen bemerkbar.

Redaktion AnlegerPlus



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