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12. April 2021   Wirtschaft

Die Konsumlaune steigt

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Zum ersten Mal seit Ausbruch der Coronapandemie planen die Deutschen wieder, deutlich mehr zu konsumieren. Fast ein Viertel der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage hat sich für 2021 eine größere Anschaffung vorgenommen. Ein neuer fahrbarer Untersatz steht dabei besonders weit oben auf der Wunschliste.

 

Genau 24,3 % der Deutschen wollen im Laufe dieses Jahres eine Großinvestition tätigen, ergab die Studie im Auftrag der norisbank. Im Herbst 2020 lag der Anteil lediglich bei 16,6 %, im Frühjahr 2020 bei 17,5 % und 2019, als Corona noch nicht in Sicht war, bei 21,0 %. In 54,5 % der Fälle, in denen größere Anschaffungen anstehen, soll es ein Auto oder Motorrad sein. Das ist ebenfalls ein größerer Anteil als bei früheren Umfragen.

Die Wahl der Finanzierung hat sich verändert: 24,6 % planen, die großen Neuanschaffungen aus Ersparnissen zu bestreiten (Herbst 2020: 24,1 %, Frühjahr 2020: 20,7 %, 2019: 30,8 %). Ein Großteil der Deutschen ist also bereit, sich für ein neues Auto oder eine ähnlich große Anschaffung, Geld von der Bank zu leihen. Während im Oktober 2019 dies noch für jeden zweiten Deutschen zutraf, erwägen mittlerweile 61,1 % der Befragten mit Anschaffungswünschen, einen Kredit aufzunehmen (Herbst 2020: 60,0 %; 2019: 50,2 %).

 

Kredit bleibt Finanzierungsoption Nummer eins

Im Durchschnitt der letzten vier Jahre waren 54,2 % im Zusammenhang einer Anschaffung bereit, einen Kredit aufzunehmen. Die einzelnen Altersgruppen zeigen dabei eine heterogene Entwicklung. Obwohl die Kreditbereitschaft bei den 30- bis 39-Jährigen im Vergleich zu den anderen Altersgruppen weiterhin am höchsten bleibt, ist sie seit Herbst 2020 um 15 Prozentpunkte auf 73,6 % zurückgegangen (Herbst 2020: 88,6 %), während die Kreditbereitschaft der 18- bis 29-Jährigen im gleichen Zeitraum um 9 Prozentpunkte auf 56,9 % angestiegen ist (Herbst 2020: 47,9 %).

 

Redaktion AnlegerPlus

Bild von Jan Vašek auf Pixabay