30. November 2015   Verbraucher

Entwarnung für die Auszahlung von Kindergeld

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Keine Panik: Kindegeld wird auch ab dem 1. Januar 2016  ohne Vorlage der Steuer-Identifikationsnummer an die Eltern ausbezahlt. Die Bundesagentur für Arbeit hat dies in einer Mitteilung vom 12. November 2015 noch einmal ausdrücklich betont.

Riesen Aufregung verursachten kürzlich Medienberichte, wonach die Familienkasse ab dem 1.1.2016 kein Kindergeld mehr auszahle, wenn der Behörde nicht bis dahin die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) des Kindes und des Elternteils, der das Kindergeld bezieht, vorliegt. Tatsächlich wird die Anknüpfung der Auszahlung von Kindergeld an die Steuer-ID ab 2016 gesetzlich verpflichtend. Bei Neuanträgen ist sowohl die Steuer-ID für das Kind sowie den antragstellenden Elternteils schon seit längerer Zeit immer zwingend anzugeben. Die gesetzliche Regelung ab 2016 betrifft daher nur „Altanträge“ und auch hier müssen sich die Eltern keine Sorgen machen, dass die Familienkasse die Zahlungen von heute auf morgen einstellt.

Kindergeld ist eine vom Einkommen der Eltern unabhängige staatliche Leistung an Erziehungsberechtigte. Die Höhe der Leistung (derzeit mindestens 188 Euro je Kind) hängt einmal von der Anzahl der Kinder wie auch deren Alter ab. Denn Kindergeld wird nicht mehr bezahlt, wenn das Kind berufstätig ist oder älter als 25 Jahre. Beantragt wird das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse. Eingerichtet sind diese bei der Bundesagentur für Arbeit (betrifft ca. 90 % der Kinder und 14 Familienkassen) und im Bereich des öffentlichen Dienstes (betrifft ca. 10 % der Kinder und etwa 8000 Familienkassen). Anspruch auf Kindergeld haben u. a. auch Ausländer, die in Deutschland z.B. freizügigkeitsberechtigt sind, also beispielsweise EU-Bürger.

Das Problem bei dieser Konstellation war, dass Kindergeldanträge von verschiedenen Elternteilen bei verschiedenen Familienkassen gestellt werden konnten. Mit der oben erwähnten Regelung für Neuanträge reagierte der Gesetzgeber auf diesen Missbrauch, der tatsächlich auch vorgekommen ist. Durch die Vergabe einer Steuer-ID und die zwingende Angabe dieser ID im Rahmen des Kindergeldantrages, kann nun über entsprechende Abgleiche eine Doppelauszahlung vermieden werden. Über die Neuregelung ab 2016 soll die Missbrauchslücke auch für Altanträge geschlossen werden.

Entsprechende Medienberichten, wonach die Familienkassen die Kindergeldzahlung automatisch stoppen, sollten die Steuer-IDs nicht zum 1.1.2016 vorliegen, löste unter den betroffenen Eltern offenbar eine „Massenpanik“ aus. Vermutlich standen die Telefone, Faxe und Mailprogramme der Behörden nicht mehr still und so sah sich die Bundesagentur für Arbeit am 12. November dazu gezwungen zu vermelden: „Sollte die Steuer-Identifikationsnummer noch nicht bei der Familienkasse vorliegen, werden Kindergeldberechtigte im Laufe des Jahres 2016 von ihrer zuständigen Familienkasse kontaktiert. Kindergeld wird auch ohne Vorliegen der Steuer-Identifikationsnummer fortgezahlt.“
Und weiter: „Die Besorgnis ist unbegründet, dass die Kindergeldzahlung eingestellt wird, wenn bis zum 1.1.2016 keine Mitteilung der Steuer-Identifikationsnummer vorliegt. So ist es aktuell nicht erforderlich diese mitzuteilen oder die Service-Rufnummern der Familienkasse anzurufen.“

Kindergeldbezieher müssen also laut der Bundesagentur für Arbeit selbst nicht aktiv werden, um weiterhin Kindergeld zu beziehen. Auf der Seite des Bundeszentralamtes für Steuern wird allerdings empfohlen, die Steuernummer im Laufe des Jahres 2016 doch aktiv nachzureichen. Weitere Antworten auf Fragen zur Angabe der Steuer-Identifikationsnummer ab 1. Januar 2016 beim Kindergeld finden Eltern hier. 

Entwarnung für die Auszahlung von Kindergeld

Keine Panik: Kindegeld wird auch ab dem 1. Januar 2016  ohne Vorlage der Steuer-Identifikationsnummer an die Eltern ausbezahlt. Die Bundesagentur für Arbeit hat dies in einer Mitteilung vom 12. November 2015 noch einmal ausdrücklich betont.

 

Riesen Aufregung verursachten kürzlich Medienberichte, wonach die Familienkasse ab dem 1.1.2016 kein Kindergeld mehr auszahle, wenn der Behörde nicht bis dahin die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) des Kindes und des Elternteils, der das Kindergeld bezieht, vorliegt. Tatsächlich wird die Anknüpfung der Auszahlung von Kindergeld an die Steuer-ID ab 2016 gesetzlich verpflichtend. Bei Neuanträgen ist sowohl die Steuer-ID für das Kind sowie den antragstellenden Elternteils schon seit längerer Zeit immer zwingend anzugeben. Die gesetzliche Regelung ab 2106 betrifft daher nur „Altanträge“ und auch hier müssen sich die Eltern keine Sorgen machen, dass die Familienkasse die Zahlungen von heute auf morgen einstellt.

 

Kindergeld ist eine vom Einkommen der Eltern unabhängige staatliche Leistung an Erziehungsberechtigte. Die Höhe der Leistung (derzeit mindestens 188 Euro je Kind) hängt einmal von der Anzahl der Kinder wie auch deren Alter ab. Denn Kindergeld wird nicht mehr bezahlt, wenn das Kind berufstätig ist oder älter als 25 Jahre. Beantragt wird das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse. Eingerichtet sind diese bei der Bundesagentur für Arbeit (betrifft ca. 90 % der Kinder und 14 Familienkassen) und im Bereich des öffentlichen Dienstes (betrifft ca. 10 % der Kinder und etwa 8000 Familienkassen). Anspruch auf Kindergeld haben u. a. auch Ausländer, die in Deutschland z.B. freizügigkeitsberechtigt sind, also beispielsweise EU-Bürger.

 

Das Problem bei dieser Konstellation war, dass Kindergeldanträge von verschiedenen Elternteilen bei verschiedenen Familienkassen gestellt werden konnten. Mit der oben erwähnten Regelung für Neuanträge reagierte der Gesetzgeber auf diesen Missbrauch, der tatsächlich auch vorgekommen ist. Durch die Vergabe einer Steuer-ID und die zwingende Angabe dieser ID im Rahmen des Kindergeldantrages, kann nun über entsprechende Abgleiche eine Doppelauszahlung vermieden werden. Über die Neuregelung ab 2016 soll die Missbrauchslücke auch für Altanträge geschlossen werden.

 

Entsprechende Medienberichten, wonach die Familienkassen die Kindergeldzahlung automatisch stoppen, sollten die Steuer-IDs nicht zum 1.1.2016 vorliegen, löste unter den betroffenen Eltern offenbar eine „Massenpanik“ aus. Vermutlich standen die Telefone, Faxe und Mailprogramme der Behörden nicht mehr still und so sah sich die Bundesagentur für Arbeit am 12. November dazu gezwungen zu vermelden: „Sollte die Steuer-Identifikationsnummer noch nicht bei der Familienkasse vorliegen, werden Kindergeldberechtigte im Laufe des Jahres 2016 von ihrer zuständigen Familienkasse kontaktiert. Kindergeld wird auch ohne Vorliegen der Steuer-Identifikationsnummer fortgezahlt.“

Und weiter: „Die Besorgnis ist unbegründet, dass die Kindergeldzahlung eingestellt wird, wenn bis zum 1.1.2016 keine Mitteilung der Steuer-Identifikationsnummer vorliegt. So ist es aktuell nicht erforderlich diese mitzuteilen oder die Service-Rufnummern der Familienkasse anzurufen.“

 

Kindergeldbezieher müssen also laut der Bundesagentur für Arbeit selbst nicht aktiv werden, um weiterhin Kindergeld zu beziehen. Auf der Seite des Bundeszentralamtes für Steuern wird allerdings empfohlen, die Steuernummer im Laufe des Jahres 2016 doch aktiv nachzureichen. Weitere Antworten auf Fragen zur Angabe der Steuer-Identifikationsnummer ab 1. Januar 2016 beim Kindergeld finden Eltern hier. [HR1] 

 

Redaktion AnlegerPlus

 

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