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28. Oktober 2019   Geldanlage

Finanzwissen mangelhaft

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Die Spar-Zinsen sind niedrig, das Finanzwissen der Deutschen zu Geldanlage-Kosten ist laut einer aktuellen Studie aber geradezu unterirdisch.

Die deutschen Sparer verschenken jedes Jahr mehrere Milliarden Euro, lautet das Fazit einer GfK-Studie im Auftrag des Finanzdienstleisters Rentablo, denn einige Kosten bei der Geldanlage ließen sich vermeiden.

Bei der Frage nach den Kosten des Girokontos fühlte sich die Mehrheit der Deutschen noch mehrheitlich auf der sicheren Seite: 76 % bejahten die Frage. Doch schon bei den sonstigen Gebühren eines Girokontos, etwa für Bar-Abhebungen oder SMS für den TAN-Versand beim Online-Banking, war nur noch jeder Dritte (35 %) der Meinung, die Kosten in etwa zu kennen. Die Kaufnebenkosten und die laufenden Kosten einer eigenen Immobilie waren laut Umfrage immerhin noch etwa jedem Vierten vertraut, die laufenden Kosten eines Wertpapierdepots nur fast jedem Fünften.

Die Abschlussprovisionen von Lebensversicherungen (11 %), Rentenversicherungen (9 %) oder Investmentfonds (9 %) kennt nach eigener Einschätzung nur etwa jeder Zehnte. Etwas besser sah es bei den Abschlussprovisionen von Bausparverträgen (15 %) aus. Die Bestandsprovisionen von Lebens- und Rentenversicherungen sowie Investmentfonds kennt hingegen laut Umfrage fast niemand auch nur annähernd. Dabei mindern allein die Bestandsprovisionen von offenen Publikumsfonds, in die deutsche Privatanleger laut Bundesverband Investment und Asset Management rund eine Billion Euro angelegt haben, die Rendite der Fondssparer um ca. 5 Mrd. Euro.

Redaktion AnlegerPlus



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