9. Juli 2019   Börse

Fußballverein gibt Details zum Börsengang bekannt

Haching

Die Spielvereinigung (SpVgg) Unterhaching macht mit ihren Börsenplänen ernst. Was AnlegerPlus bereits vorab berichtete, hat der Fußballverein aus dem Münchener Umland nun offiziell bestätigt. Am 15. Juli startet die Zeichnungsfrist.

Angeboten werden bis zum 26. Juli knapp 1 Million Aktien zum Festpreis von 8,10 Euro. Das Emissionsvolumen könnte somit bei bis zu 7,7 Mio. Euro liegen. Sämtliche Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA. Im Vorfeld des Börsengangs konnte das Unternehmen zudem bereits rund 4 Mio. Euro von Investoren einsammeln. Als erster Handelstag im Marktsegment m:access der Börse München ist der 30. Juli geplant.

In Vorbereitung auf den Börsengang wurde der Geschäftsbetrieb Profifußball Anfang dieses Jahres aus dem Verein auf die Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Neben der derzeit in der Dritten Liga spielenden Profimannschaft befinden sich auch die Jugendteams bis einschließlich der U 16 unter dem Dach der KGaA. Der Dachverein Spielvereinigung Unterhaching e.V. wird auch nach dem Börsengang mindestens 50 % der Aktien halten. Die Schwabl GmbH von Geschäftsführer und Vereinspräsident Manfred Schwabl wird dann noch mit mindestens 16,66 % beteiligt sein. Die beiden Kernaktionäre nehmen nicht an der Kapitalerhöhung teil. Zur KGaA gehören die beiden hundertprozentigen Tochtergesellschaften Haching Events GmbH und Haching Gesundheitszentrum GmbH.

Rund die Hälfte des Emissionserlöses soll in den laufenden Geschäftsbetrieb fließen. Übergeordnetes Ziel ist die Rückkehr der SpVgg Unterhaching in die 2. Bundesliga bis 2022. Weitere Mittel aus dem Börsengang sind für die Sanierung des Stadions „Sportpark Unterhaching“, das Nachwuchsleistungszentrum und die Rückführung eines Darlehens vorgesehen. Zudem ist geplant, das Stadion im Zuge eines Erbbaurechtsvertrags zu übernehmen.

 

Foto: 2017 setzte sich Unterhaching in der Relegation gegen Elversberg durch und schaffte so den Wiederaufstieg in die 3. Liga.

Redaktion AnlegerPlus



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