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16. Dezember 2014   Wirtschaft

Konjunkturerwartungen deutlich verbessert

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Der Indikator für die Konjunkturerwartungen des ZEW legte im Dezember kräftig zu.

Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Konjunkturerwartungen für Deutschland stieg im Dezember zum zweiten Mal in Folge deutlich an. Nachdem im November erstmals im Jahr 2014 ein Anstieg des ZEW-Index verkündet werden konnte, stieg der Indikator um 23,4 auf 34,9 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2014.

Der niedrige Ölpreis sowie der schwache Euro sind nach Ansicht von ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest für den Vertrauensgewinn in die deutsche Wirtschaft verantwortlich. Allerdings sei der aktuelle Konjunkturoptimismus von Faktoren begünstigt, die sich kurzfristig ändern könnten, fügt er hinzu.

Die aktuelle konjunkturelle Lage verbesserte sich ebenfalls im Vergleich zu Vormonat. Der entsprechende Indikator gewinnt 6,7 Punkte und steht nun bei 10,0 Punkten.

Verbesserte Erwartungen für die Eurozone
Die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten fielen auch für die Eurozone im Dezember optimistischer aus als noch im Vormonat. Der Erwartungsindikator verbesserte sich um 20,8 auf 31,8 Punkte. Die derzeitige konjunkturelle Lage verschlechterte sich leich um 3,1 auf minus 62,8 Punkte.

Für die Umfrage des ZEW werden monatlich Analysten sowie institutionelle Anleger zu ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.

Carolyn Friesl, Redaktion AnlegerPlus



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