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8. März 2021   Markt

Rekordjahr für Investmentbanken

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Im Jahr 2020 konnten die größten Investmentbanken ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Mehrere Faktoren waren für das Rekordergebnis ausschlaggebend.

 

Dem Marktforschungsinstitut Coalition Greenwich zufolge erzielten die zwölf größten Investmentbanken weltweit 2020 einen Gesamtumsatz von 194 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg von 28 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem war es der höchste Wert seit Beginn der Studie vor rund zehn Jahren.

Die Coronakrise sorgte für verstärkte Handelsaktivitäten von Privatanlegern und institutionellen Investoren. Häufig wurde ein „sicherer Hafen“ für das Kapital gesucht. Das Geschäft mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen legte so um 41 % zu.

Ein weiterer Grund für das Rekordergebnis der Investmentbanken war wohl der Boom bei den sogenannten SPACs (Special Purpose Acquistion Companies), also Unternehmenshüllen, die mit dem Ziel an die Börse gebracht werden, um z. B. mit Start-ups zu fusionieren. 82 Mrd. US-Dollar sammelten SPACs im vergangenen Jahr ein. Investmentbanken dürften an Gebühren kräftig mitverdient haben.

 

Die zwölf größten Investmentbanken sind laut Studie die Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Citibank, Crédit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan, Morgan Stanley, Société Générale und UBS.

 

Redaktion AnlegerPlus

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay