IT-Fachleute verdienen viel weniger als Ingenieure

Börsenbär und Bulle

Berlin (pte018/06.09.2017/12:14) – IT-Experten in Deutschland mit mehr als zwei Jahren Berufserfahrung verdienen gegenüber Ingenieuren der klassischen Disziplinen im Schnitt rund 13,5 Prozent weniger. Während IT-Experten im Jahresmittel etwa 57.000 Euro bekommen, erhalten Ingenieure deutlich mehr Geld, wie eine aktuelle Auswertung einer Stichprobe von rund 3.500 untersuchten Gehältern durch Golem.de in Zusammenarbeit mit VDI nachrichten auf Grundlage des gemeinsamen “Gehaltschecks” zeigt.

München versus Hamburg

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Aber auch in Sachen regionaler Vergütung lassen sich Unterschiede feststellen. So besteht ein klassisches Nord-Süd- und auch ein Ost-West-Gefälle beim Einkommensniveau. Erhalten IT-Spezialisten in München beispielsweise zwölf Prozent (63.800 Euro) und in Stuttgart fast zehn Prozent (62.600 Euro) mehr als der Bundesdurchschnitt. “In Hamburg liegt der Wert noch vier Prozent über dem Schnitt, in Berlin, das für seine Start-up-Szene bekannt ist, hingegen 3,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt”, heißt es in einer Aussendung.

Die Initiatoren des Gehaltschecks führen die regionalen Unterschiede neben dem Grad der Qualifikation auch auf die Branchenzugehörigkeit zurück. So werden IT-Spezialisten in der Auto-Industrie und in Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus besonders gut entlohnt. “In beiden Branchen liegen die Durchschnittseinkommen zwischen 63.000 und 65.000 Euro und dieser Wirtschaftszweig ist überwiegend im Süden und Südwesten Deutschlands angesiedelt.”

Zusatz-Know-how entscheidend

Auch scheint die Regel zu sein, dass sich Zusatzkenntnisse im Geldbeutel niederschlagen. “So verdienen IT-Experten mit Datenbankkenntnissen mit 62.850 Euro 14 Prozent mehr als Arbeitskräfte ohne Kenntnisse in diesem Bereich. Ähnliches gilt für Angestellte mit SAP-Kenntnissen. Sie verdienen mit 62.300 Euro 13 Prozent mehr als ihre Kollegen ohne diese Fähigkeiten. Netzwerkkenntnisse steigern das Durchschnittsgehalt um 6,5 Prozent auf 58.900 Euro”, stellen die Autoren im Zuge der Auswertung ihrer aktuellen Erhebung fest.

(Ende)

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