Online-Shopper in der Krise weniger spontan

Börsenbär und Bulle

Online-Shopping unspontaner als im Geschäft (Foto: pixabay.com,PhotoMIX-Company)pressetext.redaktion

London (pte003/11.12.2020/06:10) – Britische Konsumenten sind beim Online-Kauf von Nahrungs- oder Körperpflegemitteln deutlich weniger spontan als in einem physischen Geschäft. Während 80 Prozent in einem Laden impulsiv Produkte von bekannten und vertrauenswürigen Marken kaufen, fällt diese Zahl im E-Commerce-Bereich auf 60 Prozent. In und auch nach der Corona-Krise ist es deswegen für Anbieter wichtig, Kunden an sich zu binden. Momentan findet ein Rennen um die Loyalität der Konsumenten statt, zeigt eine Erhebung des Digital Business Collective (DBC) http://digital-business-collective.com .

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„Kontrolle wieder erlangen“

„Im Lockdown haben sich tausende Menschen, die zuvor in Geschäften eingekauft haben, ins Internet bewegt. Je intensiver das Online-Shopping wird, desto mehr müssen Marken um die Treue von Kunden kämpfen. Unternehmen verlieren zunehmend die Kontrolle darüber, wie ihre Produkte verkauft werden. Um die Kontrolle wiederzuerlangen, müssen Brands in digitale Kanäle investieren. Die Kauferfahrung im Internet muss nahtlos sein, sodass Konsumenten nicht zur Konkurrenz wechseln. Der Verlust eines Online-Shoppers ist teuer“, so DBC-Consultant Nicole Wilson.

Die DBC-Analysten haben ihre neue Umfrage unter 1.000 britischen Verbrauchern durchgeführt. Etwa ein Viertel der Befragten will auch nach dem Ende der Pandemie verstärkt online einkaufen. 17 Prozent bleiben bei den bisherigen Shopping-Gewohnheiten, die sie im Lockdown entwickelt haben, weitere 17 Prozent wollen sogar mehr im Internet unterwegs sein als zuvor. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei aus einer Laune heraus zusätzliche Produkte kaufen, ist deutlich niedriger als in einem tatsächlichen Supermarkt oder Geschäft.

Fokus auf den E-Commerce

Aufgrund der mangelnden Spontaneität von Online-Shoppern können Marken viele Einkäufe verlieren. Kunden führen weniger unerwartete Transaktionen durch und kaufen nur bei Brands, denen sie wirklich vertrauen. Unternehmen müssen laut den DBC-Analysten ihren Fokus daher auf einen funktionierenden und leicht nutzbaren E-Commerce-Kanal legen. Nur so können sie die Auswirkungen der Corona-Krise überstehen, lautet das abschließende Fazit.

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Ansprechpartner: Georg Haas

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