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24. November 2020  

Frauen müssen öfter um Beförderung betteln

Angestellte: selten Beförderung ohne Ansuchen (Foto: pixabay.com, nastya_gepp)pressetext.redaktion

Sydney/Canberra (pte003/24.11.2020/06:10) - Frauen im Finanzwesen müssen meistens aktiv um eine Beförderung bitten, während Männer sie öfter einfach bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der australischen Investmentfirma Ardea Investment Management http://ardea.com.au und der Australian National University http://anu.edu.au . Drei Viertel der befragten männlichen Angestellten wurden schon einmal ohne eigene Initiative befördert, während das nur bei etwa der Hälfte der Frauen der Fall war.

Häufig Vorteile für Männer

"Dieses Ergebnis weist auf eine Kultur hin, in der auf Männer Vorteile zukommen, ohne dass sie um sie bitten müssen. Es kann nicht nur von dem Verhalten von Frauen abhängen, dass sich diese Situation verbessert", erklärt Bronwen Whiting von der Australian National University. Ihr zufolge sind sich viele Führungskräfte über dieses Problem nicht im Klaren.

Die Forscher haben 2.000 australische Angestellte aus dem Bereich Finanzen befragt. Männer und Frauen bitten der Studie zufolge etwa gleich häufig um Beförderungen oder Gehaltserhöhungen. Es zeigte sich kein Unterschied darin, ob sie diese Vorteile in diesem Fall auch tatsächlich erhalten. Den Vorzug erhalten Männer aber, wenn sie nicht aktiv um eine höhere Position im Unternehmen ansuchen.

Immer noch Gender Pay Gaps

Laut "Bloomberg" ist Australien bei der Gleichstellung am Arbeitsplatz eigentlich weit vorne. Der Anteil der Frauen im Parlament und in den Vorständen von Unternehmen ist höher als in den USA oder in Großbritannien. Jedoch gebe es laut früheren Studien immer noch Gender Pay Gaps. Unternehmen müssen sich den Forschern zufolge mehr mit den Ungleichheiten bei ihrem Personal auseinandersetzen.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: haas@pressetext.com
Website: www.pressetext.com

[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20201124003 ]

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