Teamwork wird mit steigendem Risiko besser

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Teamwork: “Einsatz” muss allmählich steigen (Foto: pixabay.com, mohamed_hassan)pressetext.redaktion

Binghamton (pte003/13.12.2019/06:10) – Gruppenprojekte funktionieren besser, wenn bei ihnen mit der Zeit zunehmend mehr auf dem Spiel steht und die Aufgaben wachsen. Sowohl die Koordination als auch die Leistung des Teams verbessern sich, wenn es immer mehr Verantwortung erhält und damit auch das Risiko steigt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Binghamton University http://binghamton.edu .

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“Einsatz” muss langsam steigen

“Es ist wichtig zu verstehen, was eine erfolgreiche Gruppenkoordination ausmacht. In vielen Arbeitsbereichen ist Teamkoordination eine allgegenwärtige Anforderung, beispielsweise im medizinischen Bereich, bei der Rechtsdurchsetzung und in der Finanzwelt”, meint Studienleiter Plamen Nikolov.

Die Forscher haben ein Experiment mit drei Arbeitsgruppen durchgeführt. Die Teilnehmer mussten hypothetische Projekte durchführen. Für die erste Gruppe war der “Einsatz”, also was bei dem Projekt auf dem Spiel stand, konstant hoch. Bei der zweiten Gruppe war der Einsatz zu Beginn niedrig, wurde in der zweiten Hälfte des Projektes aber plötzlich hoch. Für die dritte Gruppe steigerte sich der Einsatz über den Verlauf des Projektes allmählich.

Gutes Modell für Projektstruktur

Die Gruppe, bei der sich der Einsatz allmählich steigerte, brachte bessere Leistungen hervor als die anderen beiden Gruppen. Die Koordination dieses Teams war bis zu vier Mal höher als bei den anderen Teams. “Gruppen müssen langsam anfangen und sich dann allmählich an größere Aufgaben annähern, bei denen mehr auf dem Spiel steht”, so Nikolov.

Den Wissenschaftlern zufolge müssen Vorgesetzte Gruppenprojekte entsprechend strukturieren, um möglichst gute Leistungen von ihren Angestellten zu erhalten. Wenn es möglich ist, die Reihenfolge der Aufgaben zu kontrollieren, würden die Ergebnisse der Studie ein wichtiges Modell für die Arbeitsplanung darstellen.

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