| 07.04.2026 | Ausbildung 2026: Einstiegsgehälter spiegeln wirtschaftlichen Wandel
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EQS-Media / 07.04.2026 / 09:13 CET/CEST
Presseinformation Ausbildung 2026: Einstiegsgehälter spiegeln wirtschaftlichen Wandel
- Top-Gehälter nach der Ausbildung: Digitalisierung, Gesundheit und demografischer Wandel treiben Ausbildungsgehälter
- Chemikant*innen und Kaufleute mit Fokus auf Digitalisierungsmanagement führen das Ranking der bestbezahlten Ausbildungsberufe 2026 an
- Ausbildungen in Zukunftsberufen übertreffen Ausbildungsklassiker beim Einstiegsgehalt teils deutlich
Düsseldorf, 07.04.2026 – Hochschule und Uni sind für viele junge Menschen fast automatisch das erste Ziel nach dem Schulabschluss. Jetzt zeigt eine aktuelle Auswertung von Stepstone: Eine Ausbildung in den richtigen Berufen ist finanziell längst konkurrenzfähig – und in vielen Berufen ein kluger erster Schritt. Wer etwa eine Ausbildung als Chemikant*in oder als Kaufmann bzw. -frau für Digitalisierungsmanagement abschließt, erzielt in den darauffolgenden drei Jahren im Median bereits über 53.000 Euro jährlich. Die höchsten Einstiegsgehälter nach der Ausbildung spiegeln zudem den aktuellen wirtschaftlichen Wandel in Deutschland wider.
„Die Liste der bestbezahlten Jobs nach der Ausbildung liest sich wie ein Katalog der drängendsten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft. Der Markt zahlt dort am meisten, wo der Bedarf am größten und der Wandel am spürbarsten ist”, sagt Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei The Stepstone Group.
Unter den Spitzenreitern sind 2026 Berufe im Luftfahrt- und Verteidigungssektor, der Digitalwirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen. So liegen Auszubildende im Bereich Fluggerätmechanik mit den Schwerpunkten Triebwerkstechnik oder Fertigungstechnik auf Rang drei der bestbezahlten Ausbildungsberufe 2026. Von der technologischen Transformation profitieren Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Mathematisch-technische*r Softwareentwickler*innen und Fachinformatiker*innen für Daten- und Prozessanalyse. Der demografische Wandel bringt jedoch auch die Gehälter für Pflegefachleute mit Schwerpunkt Altenpflege und Sozialversicherungsfachangestellte mit einer Spezialisierung auf Rente in die Top 10.
Einstiegsgehälter der 10 bestbezahlten Ausbildungsberufe
| Beruf |
Jahres-Median-Gehalt in Euro |
| Chemikant*in |
53.250 |
| Kaufleute - Digitalisierungsmanagement |
53.000 |
Fluggerätmechaniker*in - Fertigungstechnik
Fluggerätmechaniker*in - Triebwerkstechnik |
51.750
51.250 |
| Operationstechnische*r Assistent*in |
51.250 |
| Pflegefachleute (Altenpflege) |
51.000 |
| Sozialversicherungsfachangestellte*r - Rentenversicherung |
50.750 |
| Mathematisch-technische*r Softwareentwickler*in |
49.750 |
| Pharmakant*in |
49.500 |
| Fachinformatiker*in - Daten- und Prozessanalyse |
49.500 |
| Investmentfondskaufleute |
49.500 |
„Zukunftsrelevanz wird entsprechend honoriert. Ob Verteidigungsfähigkeit, Digitalisierung oder die Absicherung unserer alternden Bevölkerung: Wer in diesen Feldern eine Ausbildung absolviert, sichert sich nicht nur einen systemrelevanten Job, sondern auch eine überdurchschnittliche Vergütung“, erklärt Wittich. Deutliche Unterschiede zwischen Beliebtheit und Bezahlung
Ein Blick auf die beliebtesten Ausbildungsberufe, auf Basis der Rangliste des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), zeigt, dass Beliebtheit nicht mit dem höchsten Gehalt einhergeht. Ausbildungsklassiker wie Kraftfahrzeugmechatroniker*in, Kaufleute für Büromanagement oder Verkäufer*innen führen das Beliebtheits-Ranking an. Diese Jobs werden in ganz Deutschland breit angeboten, liegen bei den Median-Gehältern jedoch teils deutlich unter den Werten der hochspezialisierten Ausbildungsberufe. Hier ergänzt Wittich: „Der wichtigste Kompass bei der Berufsorientierung sollte nie das Gehalt allein sein. Was zählt sind die eigenen Interessen, Stärken und der Spaß am Job. Egal welcher Beruf: Eine Ausbildung ist oftmals ein solides Fundament für die spätere Karriere. Mit einem anschließenden Meister oder einem aufbauenden Studium werden sich künftig breite berufliche Chancen öffnen.“
Einstiegsgehälter der 10 beliebtesten Ausbildungsberufe
| Beruf |
Jahres-Median-Gehalt in Euro |
| Kraftfahrzeugmechatroniker*in |
39.500 |
| Kaufleute für Büromanagement |
39.250 |
| Verkäufer*in |
34.250 |
| Medizinische*r Fachangestellte*r |
39.750 |
| Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r |
36.750 |
| Fachinformatiker*in |
47.250 |
| Kaufleute im Einzelhandel |
35.250 |
| Elektroniker*in |
48.500 |
| Anlagenmechaniker*in SHK |
42.000 |
| Industriekaufleute |
41.500 |
Weitere Informationen
Die vorliegende Analyse basiert auf Gehaltsdaten von Stepstone sowie einer Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Gehaltsangaben beziehen sich auf das Bruttomedian-Einstiegsgehalt nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in Deutschland. Betrachtet wurden Vollzeitbeschäftigte bis einschließlich 29 Jahre ohne Führungsverantwortung mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung.
Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und Bewerber*innen: www.stepstone.de/magazin/gehaltsvergleichWas ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?
Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte verzerrt werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt. Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr mehr als 130 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutschKontaktThe Stepstone Group Pressepress@stepstone.com
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| 11.03.2026 | Stepstone Langzeit-Analyse: Soft Skills in fast jedem zweiten Job gefragt
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EQS-Media / 11.03.2026 / 09:22 CET/CEST
Presseinformation Stepstone Langzeit-Analyse: Soft Skills in fast jedem zweiten Job gefragt
- Nachfrage nach Soft Skills in Job-Ausschreibungen steigt seit 2019 deutlich – „Zuverlässigkeit“ mehr als vervierfacht
- Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Flexibilität besonders gefragt
- KI-Jobs fest auf dem Arbeitsmarkt angekommen, doch andere Profile gefragt als noch 2019
Düsseldorf, 11.03.2026 – Teamfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit werden für Arbeitgeber immer wichtiger. Eine Langzeit-Analyse aller Jobs auf Stepstone.de seit 2019 zeigt: Soft Skills werden in offenen Jobs heute deutlich häufiger als Anforderung genannt als noch vor wenigen Jahren.
2025 wurden Soft Skills in 45 % aller Jobs auf Stepstone.de genannt, 2019 nur in knapp einem Viertel (25 %). Besonders stark gestiegen ist die Nachfrage nach Zuverlässigkeit: Sie wird 2025 mehr als viermal so häufig genannt wie 2019 (+354 %). Auch Selbstständigkeit (+168 %), Flexibilität (+150 %) und Teamfähigkeit (+138 %) sind deutlich gefragter als noch vor wenigen Jahren
„In wirtschaftlich unsicheren Zeiten setzen Arbeitgeber verstärkt auf verlässliche und anpassungsfähige Mitarbeitende“, sagt Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei Stepstone. „Die gestiegene Nachfrage zeigt sich über alle Berufsfelder hinweg – von der Pflege über die Logistik bis ins Projektmanagement. Ob Schichtdienst, wechselnde Einsatzorte oder hybride Arbeit: Verlässlich im Team zu arbeiten und sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen, ist heute überall entscheidend. Fachliche Qualifikationen bleiben wichtig, doch Soft Skills werden immer häufiger zum ausschlaggebenden Faktor.“
Teamfähigkeit ist insgesamt die meistgefragte soziale Kompetenz: In 40 Prozent aller Stellenanzeigen, die Soft Skills nennen, wird Teamfähigkeit ausdrücklich verlangt. Es folgen Flexibilität (26 %), Kommunikationsfähigkeit (22 %) und Zuverlässigkeit (20 %). „Mit zunehmender Automatisierung gewinnen menschliche Fähigkeiten also spürbar an Gewicht. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von KI-Tools auch im Recruiting zu: Das sorgt für optimiertere Texte mit mehr Standardisierungen“, sagt Anna Wittich. Von ersten Schritten zur systematischen Anwendung: KI-Arbeitsmarkt wird erwachsen
Die Analyse zeigt zudem, dass sich KI-Berufe fest auf dem Arbeitsmarkt etabliert haben. Gesucht werden zunehmend Fachkräfte, die KI entwickeln und operativ in Unternehmen einsetzen. Nach den Boom-Jahren 2021 bis 2023 hat sich die absolute Zahl der „KI-Jobs“ im Jahr 2025 leicht über dem Niveau von 2019 stabilisiert (+12 %). KI-Jobs sind in dieser Analyse alle Jobs, auf die einer oder mehrere von über 40 Suchbegriffen zutreffen.
Gleichzeitig verschieben sich die gefragten Qualifikationen deutlich: Klassische daten- und plattformorientierte Kompetenzen wie „Internet of Things“ (-70 %), „Big Data“ (-59 %) oder „Business Intelligence“ (-27 %) verlieren an Bedeutung, während Fähigkeiten rund um den konkreten Einsatz von KI stark zulegen. Dazu zählen etwa 2019 noch kaum vorhandene Stichworte wie „MLOps“, der professionelle Aufbau und Betrieb von KI-Systemen, sowie „KI-Strategie“, also die gezielte Einbindung von KI in Geschäftsprozesse. Auch Jobs im Umfeld Generativer KI haben sich fest etabliert und stehen für besonders anwendungsnahe Kompetenzen, etwa in der „Sprachverarbeitung (NLP)“ (+337 %) oder im Umgang mit modernen KI-Frameworks wie „PyTorch“ (+239 %).
„Es geht nicht mehr nur darum, Modelle zu entwickeln, sondern sie zuverlässig zu betreiben, in bestehende Systeme zu integrieren und wertschöpfend einzusetzen. Rollen wie KI-Engineer oder MLOps-Spezialist waren vor wenigen Jahren noch kaum definiert – heute sind sie als spezialisierte Profile mit messbarem Bedarf am Arbeitsmarkt angekommen“, sagt Wittich. „Gleichzeitig zeigt der Rückgang spezialisierter Aufgabenprofile, dass sich in einem rasant verändernden Feld breites Wissen und Veränderungsbereitschaft gefragt ist."
Neben der IT sind KI-Fähigkeiten inzwischen besonders stark in Berufsgruppen wie Wissenschaft, Beratung, Ingenieurwesen und Marketing gefragt, die zusammen mehr als drei Viertel (80 %) aller KI-Jobs ausmachen. Über die Analyse
Für die Studie wurden von Januar 2019 bis Dezember 2025 alle Stellenausschreibungen von Stepstone in Deutschland analysiert. Dabei wurde ermittelt, wie häufig Arbeitgeber KI-Skills oder Begriffe mit KI-Bezug (z.B. Machine Learning, Data Science, Big Data, Robotik) oder Soft Skills (z.B. Analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität) in den Voraussetzungen, die Bewerbende für einen Job mitbringen müssen, genannt wurden. Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr mehr als 130 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutschKontakt
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| 23.02.2026 | Equal Pay Day: Männer erzielen beim Jobwechsel doppelt so hohes Gehaltsplus wie Frauen
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EQS-Media / 23.02.2026 / 09:48 CET/CEST
Presseinformation Equal Pay Day: Männer erzielen beim Jobwechsel doppelt so hohes Gehaltsplus wie Frauen
- Strukturelle Diskrepanz: Im Median erzielen Männer bei Jobwechsel einen Gehaltsanstieg von 10 %, Frauen lediglich 5 %
- Stepstone Befragung zeigt: Rund 60 % der Beschäftigten fühlen sich in Gehaltsverhandlungen unwohl
- Mehr Routine sorgt für Machtgefälle: Führungskräfte gehen deutlich sicherer in Verhandlungen als Fachkräfte
Düsseldorf, 23.02.2026 – Ein Jobwechsel bringt Beschäftigten in Deutschland im Schnitt ein Gehaltsplus von 8 %. Doch für Frauen zahlt sich dieser Schritt oft viel weniger aus als für Männer. Das belegt eine aktuelle Befragung unter insgesamt 297 Recruiter*innen und 3.070 Beschäftigten im Rahmen des aktuellen Stepstone Gehaltsreports. Während Männer mit dem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber signifikante Sprünge machen, fällt das Plus für Frauen im Median deutlich geringer aus. Ein wesentlicher Grund für diese Lohnlücke: Viele Beschäftigte empfinden Gehaltsverhandlungen als belastend – ein Unbehagen, das bei Frauen deutlich häufiger auftritt als bei ihren männlichen Kollegen.
„Gehaltsverhandlungen wirken derzeit nicht als Ausgleich, sondern als struktureller Verstärker von Ungleichheit. Solange das Verhandlungsumfeld ungleiche Voraussetzungen schafft, hat “Equal Pay” ein systemisches Problem“, sagt Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei The Stepstone Group. Beim Jobwechsel geht die Schere weiter auseinander
Ein Wechsel des Arbeitgebers gilt grundsätzlich als der größte Hebel für ein höheres Gehalt. Im Durchschnitt bringt er ein Plus von 8 %, während eine Gehaltserhöhungen im Rahmen der aktuellen Stelle laut Gehaltsreport nur 4 % mehr Geld bringen. Doch die Analyse offenbart ein messbares Ungleichgewicht. Betrachtet man die Median-Werte, erzielen Männer beim Jobwechsel eine Gehaltserhöhung von rund 10 %, während Frauen lediglich 5 % mehr bekommen. Damit ist der Jobwechsel für Männer doppelt so ertragreich wie für Frauen. Anstatt die Lohnlücke zu schließen, wird der berufliche Neustart so zum Verstärker des Gender Pay Gap. Wer sich bei Verhandlungen unwohl fühlt, holt weniger raus
Das subjektive Wohlbefinden in Verhandlungssituationen ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Allerdings sind Gehaltsverhandlungen für die meisten Arbeitnehmenden eine Stresssituation. Rund 60 % fühlen sich dabei eher oder sehr unwohl. Dieses Unbehagen schlägt sich unmittelbar in den Ergebnissen nieder: Während rund 44 % derjenigen, die sich grundsätzlich bei Verhandlungen wohlfühlen, im vergangenen Jahr eine Erhöhung erhielten, gelang dies nur etwa 32 % der Beschäftigten, die sich dabei unwohl fühlen.
Ein Grund für diesen Druck ist das deutliche Machtgefälle am Verhandlungstisch: Während Fachkräfte oft unsicher in das Gespräch gehen, geben Führungskräfte deutlich häufiger an, sich in Verhandlungssituationen sicher zu fühlen. Für Mitarbeitende entsteht dadurch ein zusätzlicher Nachteil, der bestehende Ungleichheiten weiter verstärkt. „Wie wohl sich Menschen in Verhandlungen fühlen, ist eine Frage der Routine und der Machtverteilung. Wenn eine Seite sicher auftritt und die andere unter Druck steht, verstärkt das bestehende Hierarchien“, erklärt Wittich. Zwischen Generationenwandel und EU-Reform: Transparenz gewinnt an Bedeutung
Ein Blick auf die junge Generation zeigt zudem einen kulturellen Wandel: Beschäftigte unter 30 sprechen deutlich selbstverständlicher über ihr Einkommen als ältere Altersgruppen, und fordern mehr Offenheit bei Gehaltsfragen, beobachtet Wittich: „Mehr Transparenz kann verhindern, dass Gehaltsverhandlungen bestehende Unterschiede weiter vergrößern. Klare Gehaltsangaben und nachvollziehbare Strukturen helfen Beschäftigten, ihren Marktwert realistisch einzuschätzen und informierter in Gespräche zu gehen. Gleichzeitig stärken transparente Kriterien die Fairness im Unternehmen.“
Mit der EU-Entgelttransparenzrichtlinie, die 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden muss, werden Unternehmen künftig verpflichtet, Gehaltsstrukturen offenzulegen und objektive Kriterien für Vergütungsentscheidungen festzulegen. Bewerbende sollen bereits vor Vertragsabschluss Informationen über das Einstiegsgehalt oder Gehaltsspannen erhalten. Zudem verpflichtet die Richtlinie Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden grundsätzlich zur Berichterstattung über den Gender Pay Gap. Die konkrete Ausgestaltung hängt von der nationalen Umsetzung ab. Über den Stepstone Gehaltsreport 2026
Der Stepstone Gehaltsreport 2026 basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport 2026 ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe. Über die Stepstone Gehaltsbefragung 2026
Um Einstellungen und Erfahrungen rund um das Thema Gehalt zu erfassen, hat Stepstone im Zeitraum vom 14. bis 18. November 2025 insgesamt 297 Recruiter*innen und 3.070 Beschäftigte in Deutschland befragt. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Gehaltszufriedenheit, Transparenz, wahrgenommenen Gehaltsstrukturen sowie zur Vorbereitung von Unternehmen auf die kommende EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Die Stichprobe wurde nach dem Mikrozensus gewichtet und ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Gender Pay Gap
Der angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen. Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, die Berufsgruppe, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind. Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr mehr als 130 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutschKontakt
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23.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 07.01.2026 | Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026: Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient
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EQS-Media / 07.01.2026 / 08:07 CET/CEST
Presseinformation Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026:
Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient
- Gehaltstransparenz rückt in den Fokus: EU-Entgelttransparenzrichtlinie wird 2026 zum entscheidenden Faktor für Unternehmen
- Neue Datentiefe: 27 ausgewertete Berufsgruppen ermöglichen detaillierte Einblicke in Gehaltsstrukturen
- Das Bruttomediangehalt in Deutschland liegt bei 53.900 Euro, Gehaltszufriedenheit zuletzt stetig gestiegen
Düsseldorf, 07.01.2026 – 2026 wird ein Schlüsseljahr für Gehaltstransparenz in Deutschland. Mit dem erwarteten Gesetzesentwurf zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie steigen die Anforderungen an nachvollziehbare und faire Gehaltsstrukturen deutlich. Gleichzeitig können viele Beschäftigte ihren Marktwert nur schwer einschätzen und zahlreiche Unternehmen sind noch nicht ausreichend auf die neuen Vorgaben vorbereitet. Das zeigt der aktuelle Gehaltsreport 2026 von Stepstone. Die Erhebung basiert auf über 1,3 Millionen Datensätzen und gehört damit zu den umfangreichsten Auswertungen ihrer Art in Deutschland. Sie ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor.
„Die neue EU-Richtlinie macht mehr Transparenz zur Pflicht“, sagt Sven Maaßen, Senior Manager Compensation bei Stepstone. „Beschäftigte brauchen Orientierung, Unternehmen belastbare Daten. Mit unserer Analyse schaffen wir eine Grundlage, um Gehälter künftig klarer und fairer zu gestalten.“ Deutschland im Überblick: Was Beschäftigte aktuell verdienen und wie zufrieden sie damit sind
Bundesweit liegt das Bruttomediangehalt in Deutschland bei 53.900 Euro. Regional zeigen sich dabei deutliche Unterschiede. Viele west- und süddeutsche Bundesländer liegen über dem Bundesmedian, während ostdeutsche Länder tendenziell niedrigere Medianwerte aufweisen. In den westdeutschen Bundesländern liegt das Bruttomediangehalt bei 56.250 Euro, in den ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) bei 48.750 Euro.
Auch in Deutschlands Großstädten zeigt sich dieses Gefälle: In München liegt das Bruttomediangehalt bei 64.750 Euro, in Frankfurt am Main bei 64.000 Euro und in Hamburg bei 60.000 Euro. In ostdeutschen Städten fallen die Medianwerte niedriger aus, etwa in Dresden mit 51.000 Euro, Leipzig mit 51.250 Euro oder Chemnitz mit 48.500 Euro.
Trotz dieser strukturellen Unterschiede steigt die Gehaltszufriedenheit seit drei Jahren kontinuierlich: 36 % der Beschäftigten zeigen sich 2025 zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Einkommen (nach 34 % im Jahr 2024 und 32 % im Jahr 2023). Branchen & Unternehmensgrößen: Wie unterschiedlich Einkommen ausfallen
Die Gehälter unterscheiden sich deutlich nach Branche. Zu den Bereichen mit den höchsten Medianwerten gehören:
- Banken: 70.250 Euro
- Luft- und Raumfahrt: 68.000 Euro
- Versicherungen: 66.500 Euro
- Pharmaindustrie: 66.250 Euro
- Wissenschaft & Forschung: 66.250 Euro
Im unteren Bereich der Gehaltsspanne bewegen sich unter anderem:
- Hotel, Gastronomie & Catering: 45.500 Euro
- Land-, Forst- und Fischwirtschaft, Gartenbau: 47.250 Euro
- Freizeit, Touristik, Kultur & Sport: 49.750 Euro
- Handwerk: 49.750 Euro
- Transport & Logistik: 50.000 Euro
Auch die Unternehmensgröße wirkt sich auf das Gehalt aus. Beschäftigte in kleineren Betrieben bis 50 Mitarbeitenden erzielen ein Bruttomediangehalt von 48.800 Euro, während es in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten bei 63.000 Euro liegt. Dazwischen bewegen sich mittelständische Unternehmen mit Medianwerten von 54.100 Euro (51–500 Beschäftigte) und 59.750 Euro (bis zu 5.000 Beschäftigte). Gender Pay Gap: Wie sich Einkommen zwischen Männern und Frauen unterscheiden
Laut Stepstone Datensatz liegt der unbereinigte Gender Pay Gap bei 9,7 Prozent. Frauen erzielen ein Bruttomediangehalt von 50.500 Euro, Männer von 55.900 Euro. Der unbereinigte Gender Pay Gap vergleicht die Einkommen aller Frauen und Männer miteinander, unabhängig davon, in welchen Branchen, Tätigkeiten oder Positionen sie tätig sind. Werden diese strukturellen Unterschiede berücksichtigt, ergibt sich ein bereinigter Gender Pay Gap von 4,8 Prozent. Dieser Wert verdeutlicht die Gehaltsdifferenz zwischen Mann und Frau trotz vergleichbarer Rollen, mit ähnlichen Qualifikationen und Rahmenbedingungen. Was das Gehalt prägt: Qualifikation, Erfahrung, Verantwortung
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt am stärksten und was trägt dazu bei, ein höheres Einkommen zu erzielen? Der Stepstone Gehaltsreport zeigt, dass vor allem das Bildungsniveau, die Berufserfahrung und Personalverantwortung entscheidende Rollen spielen.
- Bildung: Beschäftigte mit Hochschulabschluss erzielen ein Mediangehalt von 68.250 Euro; Personen ohne akademischen Abschluss liegen bei 51.200 Euro.
- Berufserfahrung: Berufseinsteigerinnen und -einsteiger mit unter einem Jahr Erfahrung liegen bei 46.250 Euro, während Beschäftigte mit mehr als sechs Jahren Erfahrung 55.500 Euro erzielen, mit mehr als 25 Jahren sogar 60.000 Euro im Median.
- Personalverantwortung: Führungskräfte erreichen ein Mediangehalt von 62.000 Euro, ohne Personalverantwortung liegt der Median bei 51.300 Euro.
Weitere Informationen
Über den Stepstone Gehaltsreport 2026
Der Stepstone Gehaltsreport 2026 basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport 2026 ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe. Zu Datenbasis und Methodik
Für den Gehaltsreport 2026 wurden 1.326.157 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2022 bis November 2025 erhoben wurden. Alle Angaben sind in Euro angegeben, zur besseren Lesbarkeit gerundet und weisen – sofern nicht anders ausgewiesen – den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2025 aus. Berücksichtigt wurden ausschließlich Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten mit einer standardisierten Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, einschließlich Boni, Provisionen und Prämien.
Von den ausgewerteten Datensätzen stammen 61 Prozent von Männern und 34 Prozent von Frauen; der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung liegt bei 27 Prozent. Sämtliche Daten wurden durch Vergütungsberater*innen geprüft und anschließend gewichtet.
Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und Repräsentativität kommt ab dem Gehaltsreport 2026 die Klassifikation der Berufe (KldB) zum Einsatz, die auch in amtlichen Arbeitsmarkt- und Erwerbsstatistiken verwendet wird. Die standardisierte Berufssystematik ermöglicht eine engere Kalibrierung an offizielle Daten und erhöht die Aussagekraft der Auswertungen.
Die Datenbasis für den Report stammt aus dem Stepstone Gehaltsplaner auf Stepstone.de, über den Beschäftigte ihre Gehaltsinformationen erfassen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss, Firmengröße und Wirtschaftssektor. Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?
Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte verzerrt werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt. Gender Pay Gap
Der angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, die Berufsgruppe, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind. Über die Stepstone Gehaltsbefragung 2026
Um Einstellungen und Erfahrungen rund um das Thema Gehalt zu erfassen, hat Stepstone im Zeitraum vom 14. bis 18. November 2025 insgesamt 297 Recruiter*innen und 3.070 Beschäftigte in Deutschland befragt. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Gehaltszufriedenheit, Transparenz, wahrgenommenen Gehaltsstrukturen sowie zur Vorbereitung von Unternehmen auf die kommende EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Die Stichprobe wurde nach dem Mikrozensus gewichtet und ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Über den Stepstone Gehaltsplaner
Die Jobplattform Stepstone bietet neben dem jährlichen Stepstone Gehaltsreport weitere Services zum Thema Gehalt. Dazu gehört auch der Stepstone Gehaltsplaner, für den Jobexpert*innen und Marktforschende einen Algorithmus entwickelt haben, der auf Basis der wichtigsten Gehaltstreiber (z. B. Branche, Tätigkeit, Erfahrung) eine sehr genaue Prognose der persönlichen Gehaltshöhe liefert. Weitere Informationen unter: www.stepstone.de/gehaltsplanerÜber The Stepstone Group
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| 16.12.2025 | Stepstone-Analyse: Quereinstieg, Jobsicherheit und KI prägen den Arbeitsmarkt 2026
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EQS-Media / 16.12.2025 / 09:03 CET/CEST
Presseinformation Stepstone-Analyse: Quereinstieg, Jobsicherheit und KI prägen den Arbeitsmarkt 2026
- Recruiting-Priorität: Zwei Drittel der Unternehmen richten ihr Recruiting 2026 stärker auf Quereinsteiger*innen aus
- Jobsicherheit für Arbeitnehmende immer wichtiger: Zuletzt so wichtig bewertet wie seit Jahren nicht mehr
- KI-Rollen wachsen stark, während Berufe mit direktem Menschenkontakt weiterhin unverzichtbar bleiben
Düsseldorf, 16. Dezember 2025 – Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich nach wie vor im Umbruch. Unternehmen öffnen sich stärker für Quereinsteiger*innen, viele Beschäftigte setzen Jobsicherheit wieder ganz oben auf ihre Prioritätenliste und der technologische Wandel hinterlässt in immer mehr Berufsfeldern sichtbare Spuren. Das zeigt das aktuelle Hiring Trends Update von Stepstone sowie die Auswertungen des Nutzerverhaltens auf der Jobplattform.
Julius Probst, Arbeitsmarktexperte und Ökonom bei The Stepstone Group ordnet ein, welche Entwicklungen 2025 prägend waren und welche Trends den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr bestimmen werden. Trend 1: Quereinstieg bleibt Priorität – 2026 erstmals mit weniger neuen Arbeitskräften
Unternehmen richten ihren Fokus deutlich auf Quereinsteiger*innen. 64 % priorisieren, im kommenden Jahr aktiv Menschen einzustellen, die aus anderen Berufsfeldern kommen. 77 % wollen ihre Auswahlkriterien anpassen und Kompetenzen stärker gewichten. Viele Unternehmen bewegen sich damit in Richtung eines „Skills-based Hiring“, also eines Recruitings, bei dem praktische Fähigkeiten stärker zählen als formale Abschlüsse. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch den demografischen Wandel: Immer mehr Beschäftigte scheiden altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt aus, während zugleich weniger neue Arbeitskräfte nachrücken. Das prägt auch das Verhalten von Jobsuchenden: So stiegen beispielsweise die Suchanfragen nach „Quereinstieg in Büro- und kaufmännischen Jobs“ auf Stepstone.de im Jahresvergleich um 107 %.
Julius Probst: „Quereinstieg wird im kommenden Jahr mehr denn je zu einem zentralen Baustein des Arbeitsmarkts. 2026 werden in Deutschland erstmals weniger Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten als ihn verlassen. Auch deshalb gewinnen Kompetenzen gegenüber formalen Abschlüssen an Bedeutung. Für viele Beschäftigte entstehen dadurch echte Perspektiven für einen beruflichen Neustart.“ Trend 2: Jobsicherheit gewinnt für Beschäftigte an Bedeutung
Die wirtschaftliche Unsicherheit und die Lage am Arbeitsmarkt führen dazu, dass viele Menschen ihre Prioritäten neu ordnen. Jobsicherheit erreicht 2025 den höchsten Wert der vergangenen Jahre und zählt für 29 % der Bewerbenden zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers. Damit liegt sie klar vor Work-Life-Balance (25 %), interessanten Aufgaben (16 %) oder Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten (14 %). Nur ein faires Gehalt (62 %) und flexible Arbeit (34 %) werden häufiger genannt.
Julius Probst: „Die steigende Bedeutung von Jobsicherheit ist ein klares Signal. Beschäftigte reagieren auf die Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld und suchen nach verlässlichen Rahmenbedingungen. Für Arbeitgeber bedeutet das, Perspektiven und Planbarkeit nicht nur zu versprechen, sondern sichtbar in Strukturen, Kommunikation und Führung zu verankern. Unternehmen, die hier Klarheit schaffen, werden 2026 im Vorteil sein.“ Trend 3: KI ist gekommen, um zu bleiben. Aber der Mensch bleibt der entscheidende Faktor
Künstliche Intelligenz verändert viele Aufgaben und Rollen im Arbeitsalltag. Besonders administrative und organisatorische Tätigkeiten stehen im Zeichen dieser Entwicklung. So verzeichnet Stepstone im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise einen Anstieg der Suchanfragen nach der Position „KI-Manager“ um 174 Prozent.
Gleichzeitig zeigen sich klare Grenzen der Automatisierung. In Berufen, die stark auf zwischenmenschliche Empathie, persönliche Betreuung und direkten Austausch angewiesen sind, bleibt die Nachfrage unverändert hoch, beispielsweise bei Tätigkeiten in der Pflege, Erziehung oder sozialen Betreuung, die 2025 zu den meistgesuchten Stellen auf Stepstone.de gehörten.
Julius Probst: „KI wird bei vielen Aufgaben unterstützen, aber nicht alle ersetzen können. Insbesondere dort, wo es auf Empathie und Zwischenmenschlichkeit ankommt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich zweigleisig: Technologische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung, gleichzeitig bleibt der Bedarf in persönlichen und betreuenden Tätigkeiten hoch. Unternehmen sollten diese Entwicklung aktiv gestalten, indem sie Weiterbildungen in diesen Bereichen ermöglichen. Viele Beschäftigte haben großes Interesse daran, sich im KI-Bereich weiterzubilden, treffen bei ihren Arbeitgebern jedoch oft auf zu wenig Angebote.“
Über Dr. Julius Probst
Dr. Julius Probst ist Ökonom bei The Stepstone Group und spezialisiert auf Arbeitsmarktanalysen sowie makroökonomische Entwicklungen. Er promovierte in Wirtschaftsgeschichte und besitzt einen Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre der Universität Lund. Wissenschaftliche Stationen führten ihn unter anderem zur Europäischen Zentralbank. Vor seinem Einstieg bei The Stepstone Group war Julius drei Jahre bei Macrobond Financial tätig. Er verfolgt einen datenbasierten Ansatz, um Beschäftigungsdynamiken und wirtschaftliche Veränderungen besser zu verstehen. Über die Studie
Für die halbjährlich erscheinende Studie „Hiring Trends Update“ befragte Stepstone vom 10. bis 22. September 2025 insgesamt 1.067 Recruiter*innen und 6.857 Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Untersucht wurden Wahrnehmungen, Herausforderungen und Prioritäten im Recruiting sowie die Bewertung von Kompetenzen, Qualifikationen und Soft Skills. Die Arbeitnehmer*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Über die Auswertung
Für die Analyse der Suchtrends auf Stepstone.de wurden alle Suchbegriffe auf der Plattform im Zeitraum vom 1. Januar – 31. Oktober 2025 ausgewertet und nach Häufigkeit der Eingabe sortiert Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr rund 140 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch KontaktThe Stepstone Group Pressepress@stepstone.com
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16.12.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 18.11.2025 | Wirtschaftslage belastet jede zweite Person im Job – Gleichzeitig rücken viele Teams enger zusammen
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EQS-Media / 18.11.2025 / 10:12 CET/CEST
Presseinformation Wirtschaftslage belastet jede zweite Person im Job – Gleichzeitig rücken viele Teams enger zusammen
- Stepstone-Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden spürt in den letzten Monaten mehr Belastung, schrumpfende Budgets und geringere Planbarkeit
- Trotz Druck und Unsicherheit bleibt der Teamgeist in den meisten Unternehmen stabil. Ein Viertel der Beschäftigten berichtet sogar von besserem Zusammenhalt
- Drei Viertel erwarten, dass die Lage auch 2026 herausfordernd bleibt – viele nutzen die Zeit zur persönlichen Weiterentwicklung
Düsseldorf, 18. November 2025 – Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit in Deutschland hinterlässt Spuren im Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Stepstone zeigt: Jede zweite Person (54 %) fühlt sich heute stärker belastet als noch vor zwei Jahren. Gleichzeitig haben sich auch die Rahmenbedingungen verändert: 55 % berichten von geringeren Budgets und 53 % von weniger Verlässlichkeit in der Planung.
Besonders Jüngere spüren den steigenden Druck im Arbeitsalltag. 64 % der unter 35-Jährigen sagen, sie leisten mehr Arbeit als vor der wirtschaftlichen Flaute. Bei den Älteren sind es im Schnitt 50 %. Auch Überstunden leisten Jüngere häufiger als Ältere (Altersgruppe 18-34: 45 %; gegenüber Mittelwert Altersgruppe 35-70: 35 %).
„Wirtschaftliche Krisen zeigen, wie belastbar Organisationen wirklich sind“, sagt Atena Rabou-Degenkolbe, Head of Talent Acquisition & Employer Branding bei The Stepstone Group. „Während Budgets schrumpfen und der Druck steigt, ist es häufig die Zusammenarbeit in den Teams, die den Unterschied macht. Wenn Beschäftigte Verantwortung übernehmen und zusammenhalten, dann sorgt das für Stabilität im Arbeitsalltag.“ Trotz steigender Belastung: Viele Teams rücken enger zusammen
Das bestätigt auch ein Blick in die Umfrageergebnisse, denn trotz steigender Arbeitslast hat die Krise auf zwischenmenschlicher Ebene auch positive Effekte: Viele Teams geben an, besser zusammenzuarbeiten als zuvor. Ein Viertel (25 %) der Befragten sagt, der Zusammenhalt in ihrem Team habe sich verbessert, 27 % erleben mehr gegenseitige Unterstützung.
Auch die Bereitschaft, Neues zu lernen, wächst: 52 % der Beschäftigten geben an, neue Fähigkeiten zu entwickeln, ebenso viele übernehmen mehr Verantwortung als zuvor.
„Die wirtschaftliche Lage verlangt den Beschäftigten derzeit viel ab“, sagt Rabou-Degenkolbe. „Krisen stellen Teams auf die Probe, können sie aber auch zusammenschweißen. Entscheidend ist, wie man mit ihnen umgeht. Jetzt ist es wichtig, offen miteinander zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Gute Führung zeigt sich gerade jetzt darin, Orientierung zu geben und Mut zu machen, auch wenn nicht jede Entscheidung sofort leichtfällt.“ Zwischen Belastung und Zuversicht: Wie Beschäftigte auf 2026 blicken
Mit Blick auf die kommenden Monate erwarten die wenigsten Beschäftigten eine schnelle Entlastung. Drei Viertel (73 %) gehen davon aus, dass ihre berufliche Situation 2026 unverändert bleibt, nur ein Drittel (33 %) rechnet mit einer Verbesserung. Trotzdem überwiegt bei vielen der Wille, selbst etwas zu verändern: 61 % der Befragten möchten die Zeit aktiv nutzen, um sich fachlich weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass inmitten von Unsicherheit auch Chancen gesehen werden. Über die Studie
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 11. und 17.09.2025 insgesamt 539 Arbeitnehmer (ohne besondere Führungsverantwortung) befragt. Die Erhebung wurde quotiert und die Ergebnisse gewichtet. Die Befragten setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße, nach Geschlecht und Altersgruppen von Arbeitnehmern, nach sechs NACE-Wirtschaftszweigen sowie nach Nielsen-Regionsverteilung von Unternehmen zusammen. Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr rund 140 Millionen Bewerbungen mehr als 130.000 Arbeitgeber. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete The Stepstone Group einen Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro. Das Unternehmen ist in mehr als 30 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch KontaktThe Stepstone Group Pressepress@stepstone.com
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| 11.11.2025 | Jobwechselbereitschaft auf neuem Höchststand – Entwicklungsmöglichkeiten und Sinn werden zu Top-Prioritäten
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EQS-Media / 11.11.2025 / 09:25 CET/CEST
Presseinformation Jobwechselbereitschaft auf neuem Höchststand – Entwicklungsmöglichkeiten und Sinn werden zu Top-Prioritäten
- Stepstone Hiring Trends Update: Fehlende Entwicklungschancen, Anerkennung und Sinn treiben Wunsch nach Veränderung
- Tendenz steigend: Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten denken regelmäßig über einen Jobwechsel nach
- Besonders Generation Z stellt sich häufig die Sinnfrage
Düsseldorf, 11. November 2025 – Immer mehr Beschäftigte in Deutschland denken über einen Jobwechsel nach. Der Wunsch nach Veränderung hat nun einen neuen Höchststand erreicht. 68 % der Befragten einer repräsentativen Stepstone-Umfrage unter mehr als 1.000 Recruiter*innen und 6.800 Arbeitnehmer*innen in Deutschland haben im vergangenen Halbjahr mindestens einige Male im Monat darüber nachgedacht, den Job zu wechseln. Das Ergebnis folgt einem jahrelangen Trend: 2023 waren es 64 %, 2021 noch 53 %.
„Der Wunsch nach beruflicher Veränderung wächst seit Jahren stetig“, sagt Dr. Julius Probst, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Das gilt besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Wenn Budgets gekürzt, Teams verkleinert, Gehälter kaum angepasst werden, während gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen, denken viele über einen Jobwechsel nach. Der Wunsch nach einem Arbeitsplatz, der Stabilität, Entwicklung und faire Bedingungen verspricht, wird größer.“ Beim Jobwechsel besonders wichtig: Mehr Anerkennung, Entwicklung und Sinn
Ein Hauptgrund für den Wunsch nach Veränderung liegt in der fehlenden persönlichen Weiterentwicklung. Fast die Hälfte der Befragten (47 %) wünscht sich mehr Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Wunsch bei den unter 30-Jährigen. In dieser Altersgruppe sagen 56 %, dass sie zu wenig Entwicklungsperspektiven sehen. 43 % der Befragten vermissen zudem regelmäßiges Feedback oder klar formulierte Erwartungen von ihren Vorgesetzten.
Auch fehlende Wertschätzung spielt eine Rolle: Rund ein Drittel der im Job Unzufriedenen empfindet, dass die eigenen Ideen nicht gehört werden (37 %) oder erlebt, dass Aufgaben und Stärken nicht zueinander passen (38 %). Knapp ein Viertel (23 %) erkennt keinen Sinn in der eigenen Arbeit. Bei der Generation Z gilt das sogar für rund jede*n Dritte*n (32 %). Arbeitgeber gefordert: Erwartungen an Jobs steigen
Die Ergebnisse machen deutlich, dass Beschäftigte zunehmend hinterfragen, was gute Arbeit für sie bedeutet. Julius Probst sieht hier auch die Arbeitgeber in der Pflicht: „Leistung und Motivation entstehen dort, wo Führungskräfte zuhören, fördern und Vertrauen schaffen. Menschen wollen spüren, dass ihre Arbeit gesehen wird, dass sie sich entwickeln können und dass ihr Beitrag für den Gesamterfolg zählt. Fehlt das, halten viele Ausschau nach einer beruflichen Veränderung." Über die Studie
Für die halbjährlich erscheinende Studie „Hiring Trends Update“ befragte Stepstone vom 10. bis 22. September 2025 insgesamt 1.067 Recruiter*innen und 6.857 Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Untersucht wurden Wahrnehmungen, Herausforderungen und Prioritäten im Recruiting sowie die Bewertung von Kompetenzen, Qualifikationen und Soft Skills. Die Arbeitnehmer*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Über The Stepstone Group
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| 21.10.2025 | Umdenken im Recruiting: Drei von vier Arbeitgebern bewerten Fähigkeiten stärker als Abschlüsse
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EQS-Media / 21.10.2025 / 09:08 CET/CEST
Presseinformation Umdenken im Recruiting: Drei von vier Arbeitgebern bewerten Fähigkeiten stärker als Abschlüsse
- 87 % der Personalverantwortlichen finden es herausfordernd, Bewerber*innen mit den benötigten Fähigkeiten zu finden
- Stepstone-Umfrage zeigt: 77 % der Unternehmen wollen Bewerbende künftig stärker nach tatsächlichen Fähigkeiten statt nach formalen Abschlüssen beurteilen
- Trotzdem verlangen 43 % der Unternehmen weiterhin formale Nachweise, nur 17 % verzichten ganz darauf
Düsseldorf, 21. Oktober 2025 – Drei von vier Arbeitgebern in Deutschland wollen Bewerber*innen künftig stärker nach ihren tatsächlichen Fähigkeiten statt nach formalen Abschlüssen beurteilen. Das zeigt eine aktuelle Stepstone-Studie unter mehr als 6.800 Arbeitnehmenden und mehr als 1.000 Recruiter*innen. Denn trotz Fachkräftemangel fällt es 87 % der Unternehmen schwer, Menschen mit den richtigen Kompetenzen zu finden. Eine Ursache: Viele Unternehmen stellen noch immer nach Karrieretiteln oder klassischen Lebensläufen ein. Viele praktische Fähigkeiten, wie zum Beispiel digitale, kommunikative oder analytische Kompetenzen, tauchen dort allerdings oft nicht auf.
Zwar bleiben formale Abschlüsse und Zertifikate ein wichtiger Teil der Qualifikationsbewertung, doch laut der Studienergebnisse orientieren sich viele Unternehmen nach wie vor hauptsächlich daran. 43 % der Unternehmen verlangen für alle Positionen formale Nachweise, obwohl praktische Fähigkeiten und Berufserfahrung oft ebenso entscheidend sind.
„Viele Arbeitgeber erkennen inzwischen, dass sie mit dieser Herangehensweise zu viele Talente übersehen“, sagt Dr. Julius Probst, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Entscheidend ist nicht mehr, was jemand vor Jahren gelernt hat, sondern was er oder sie heute wirklich kann. Deshalb brauchen wir neue Wege, um Kompetenzen sichtbar zu machen, etwa durch Praxistests, Projektbeispiele oder konkrete Arbeitsproben.“ Ungenutztes Potenzial: Beschäftigte fühlen sich falsch eingesetzt
Auf Seite der Arbeitnehmenden wird bereits deutlich, welche Folgen diese Diskrepanz hat: 44 % von ihnen sind unzufrieden damit, wie sie ihre Fähigkeiten im Job einsetzen können. 38 % geben an, dass ihre Aufgaben überhaupt nicht zu ihren Fähigkeiten oder Stärken passen. Die Folge: 68 % der Arbeitnehmenden denken mindestens mehrmals im Monat über einen Jobwechsel nach. Der Fachkräftemangel ist also nicht allein ein Rekrutierungsproblem, sondern auch das Ergebnis ungenutzter Potenziale auf dem Arbeitsmarkt. Skills werden zur neuen Währung am Arbeitsmarkt
Doch die Haltung vieler Unternehmen scheint sich nun zu ändern: 77 % der Unternehmen wollen ihre Auswahlprozesse künftig stärker an den tatsächlichen Kompetenzen von Bewerbenden ausrichten, ebenso viele (76 %) planen, Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und Problemlösungskompetenz zu fokussieren. Auch digitale und technologische Fähigkeiten rücken stärker in den Fokus, nicht zuletzt durch den wachsenden Einfluss von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag.
Besonders in der IT-Branche zeigt sich dieser Wandel bereits: Mehr als ein Drittel (38 %) der befragten Recruiter*innen verzichten dort bei bestimmten Positionen bereits gänzlich auf formale Nachweise. In Bereichen wie dem Bauwesen (10%) oder der Bildung (11%) fällt dieser Anteil geringer aus.
„Der Trend zu einer stärker kompetenzorientierten Auswahl, also zum sogenannten Skills-based Hiring, ist keine kurzfristige Mode, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit“, sagt Probst. „Kompetenzen entscheiden künftig noch mehr darüber, ob Unternehmen innovativ bleiben und ob Beschäftigte langfristig erfolgreich sind.“ Über die Studie
Für die halbjährlich erscheinende Studie „Hiring Trends Update“ befragte Stepstone vom 10. bis 22. September 2025 insgesamt 1.067 Recruiter*innen und 6.857 Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Untersucht wurden Wahrnehmungen, Herausforderungen und Prioritäten im Recruiting sowie die Bewertung von Kompetenzen, Qualifikationen und Soft Skills. Die Arbeitnehmer*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Über The Stepstone Group
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| 06.10.2025 | Stepstone-Befragung: Nur jede siebte Bewerbung führt zum Jobinterview
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EQS-Media / 06.10.2025 / 09:24 CET/CEST
Presseinformation Stepstone-Befragung: Nur jede siebte Bewerbung führt zum Jobinterview
- Jobsuche wird zur Herausforderung: Bewerbende verschicken im Median 20 Bewerbungen, erhalten aber nur drei Einladungen
- 44 % der Bewerbenden haben im letzten Jahr mindestens einen Bewerbungsprozess abgebrochen – nicht erfüllte Erwartungen an Stelle und Gehalt sind Hauptgründe
- Recruiter*innen selbst stehen unter Druck: Administrative Aufgaben und enge Strukturen bremsen effiziente Prozesse
Düsseldorf, 06.10.2025 – Wer zurzeit einen neuen Job sucht, braucht starke Nerven, wie eine aktuelle Stepstone-Befragung zeigt: Im Median verschickten Bewerbende in ihrer letzten Bewerbungsphase 20 Bewerbungen, von denen jedoch nur drei zu einem Gespräch führten. Das heißt: Nur jede siebte Bewerbung mündet in einem Interview.
„Die Lage am Arbeitsmarkt ist für Jobsuchende aktuell schwieriger geworden. Es gibt weniger offene Stellen, gleichzeitig legen viele Unternehmen die Messlatte sehr hoch“, sagt Julius Probst, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Die Menschen investieren viel Energie in ihre Bewerbungen. Wenn Prozesse dann zu lange dauern oder Anforderungen zu eng gefasst sind, sorgt das für Frust und am Ende verlieren auch die Unternehmen wertvolle Kandidat*innen.“ Viele Bewerbungen, viele Abbrüche
So zeigen die Studienergebnisse auch ein Paradoxon: Trotz des hohen Aufwands brachen 44 % der Jobsuchenden mindestens einen Bewerbungsprozess in den letzten 12 Monaten eigenständig ab. Hauptgründe sind nicht erfüllte Erwartungen an Stelle (34 %) und Gehalt (33 %), sowie unklare oder verzögerte Kommunikation seitens des Unternehmens (23 %).
Hinzu kommt: 54 % der Befragten berichten, nach einer Bewerbung überhaupt keine Rückmeldung erhalten zu haben. Viele Bewerbende wünschen sich daher mehr Transparenz. So fänden 62 % ein Bewerbungs-Status-Tracking sehr hilfreich. Effizienzprobleme belasten HR-Abteilungen
Dass Prozesse ins Stocken geraten, liegt jedoch nicht am mangelnden Engagement der Recruiter*innen. Die Befragung zeigt: Für ein Fünftel der Recruiter*innen (21 %) stellen administrative Aufgaben eine große oder sehr große Herausforderung dar. Weitere 28 % empfinden sie zumindest als mittlere Belastung. Laut Umfrage investieren sie pro Einstellung im Schnitt 12,5 Stunden allein in verwaltende Tätigkeiten. Zudem führen interne Abstimmungen häufig zu Verzögerungen.
„Die Umfrageergebnisse deuten auf strukturelle Herausforderungen in den HR-Abteilungen“, sagt Probst. „Recruiter*innen werden oft durch komplexe Strukturen und fehlende Ressourcen blockiert. Unternehmen sollten ihre HR-Teams gezielt entlasten und Prozesse vereinfachen. Wer das Potenzial in Bewerbenden erkennt und in Weiterbildung investiert, hat die Chance, motivierte Menschen zu gewinnen, die langfristig bleiben.“
Recruiter*innen selbst schätzen, dass nur 40 % der eingehenden Bewerbungen wirklich qualifiziert sind. Das zeigt vor allem eines: Der perfekte Lebenslauf ist selten. Unternehmen suchen häufig nach dem hundertprozentigen Match – und vergeben dadurch Chancen, sagt Probst: „Angesichts des Fachkräftemangels wird es immer schwieriger, diese „Idealprofile“ zu finden. Unternehmen, die heute nur nach dem perfekten Lebenslauf suchen, werden keine Talente mehr finden. Der Schlüssel liegt darin, Lernpotenzial zu erkennen und in Weiterbildung zu investieren. Mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen können Bewerbende, die auf dem Papier nicht perfekt passen, in eine neue Rolle hineinwachsen – und bleiben dem Unternehmen langfristig erhalten.“ Über die Studie
Welche Faktoren verzögern Einstellungsprozesse? Aus welchen Gründen springen vielversprechende Kandidat*innen aus dem Bewerbungsprozess ab? Für die Studie „Hiring Efficiency“ wurden zwischen dem 25. Juni und 2. Juli 2025 insgesamt 308 Recruiter*innen und 4.023 Erwerbspersonen in Deutschland zu Effizienzhemmnissen im Recruiting befragt. Die Kandidat*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung. Über The Stepstone Group
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| 12.08.2025 | Stepstone Analyse: Weniger Einstiegsjobs, längere Bewerbungsprozesse
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EQS-Media / 12.08.2025 / 09:03 CET/CEST
Presseinformation Stepstone Analyse: Weniger Einstiegsjobs, längere Bewerbungsprozesse
- Auswertung von über 4 Millionen Stellenanzeigen zeigt: Anteil ausgeschriebener Einstiegsjobs liegt im ersten Quartal 2025 45 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt
- Berufsausbildung im Vorteil? Hochschulabsolvent*innen verschicken deutlich mehr Bewerbungen
- Weniger Einstiegsjobs in klassischen Bürotätigkeiten, Zuwachs bei Berufen mit direktem Kontakt zu Menschen
Düsseldorf, 12.08.2025 – Der Einstieg ins Berufsleben erfordert derzeit viel Geduld, wie eine aktuelle Stepstone-Analyse von über vier Millionen Stellenanzeigen von Januar 2020 bis April 2025 zeigt: Nach einem Nachfragehoch im Jahr 2021 ist der Anteil der ausgeschriebenen Positionen für Berufseinsteiger*innen seit 2023 im Vergleich zum gesamten Jobangebot auf Stepstone.de deutlich stärker zurückgegangen. Im ersten Quartal 2025 liegt der Anteil 45% unter dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 und damit sogar unter dem Niveau der ersten Corona-Monate. Eine grafische Übersicht der Ergbenisse finden Sie im oben verlinkten PDF-Dokument oder im Stepstone Newsroom.
„Für viele junge Menschen ist die Situation aktuell schwieriger als noch vor zwei bis drei Jahren“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Wir durchleben eine wirtschaftliche Schwächephase, aber gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel bestehen. Der demografische Wandel wird den Arbeitsmarkt schon in wenigen Jahren spürbar verschärfen. Deshalb gilt: Wer heute in Nachwuchstalente investiert, sichert sich morgen entscheidende Wettbewerbsvorteile.“ Ausbildung mit Vorteilen: Akademiker*innen bewerben sich deutlich häufiger
Junge Hochschulabsolvent*innen stehen aktuell sogar vor größeren Hürden als Gleichaltrige mit abgeschlossener Ausbildung, zeigt eine aktuelle Stepstone-Befragung unter 260 Berufseinsteiger*innen. So verschicken Akademiker*innen unter 30 im Median 40 Bewerbungen, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Bewerbende mit Ausbildung kommen schon mit 26 Bewerbungen zum Ziel. Trotz des höheren Aufwands auf Seiten der Akademiker*innen resultieren bei beiden Gruppen im Schnitt nur drei bis vier Bewerbungen in einem Vorstellungsgespräch.
Auch der Zeitaufwand unterscheidet sich: Hochschulabsolvent*innen investieren im Schnitt sieben Stunden in einen Bewerbungsprozess, Ausbildungsabsolvent*innen fünf. Besonders frustrierend: 74% der Akademiker*innen berichten von Ghosting, haben also im Bewerbungsprozess schon einmal überhaupt keine Rückmeldung erhalten. Bei Bewerbenden mit Ausbildung haben 61% diese Erfahrung gemacht. Strukturwandel bei Einstiegsjobs: Persönlicher Kontakt gefragter als Verwaltungsarbeit
Das Angebot für einen Berufseinstieg hängt außerdem stark von Branche und Beruf ab. Seit 2022 ist der Anteil an Einstiegsstellen vor allem in klassisch administrativen und datenverarbeitenden Tätigkeiten, wie etwa im Vertrieb (-56 %), Personalwesen (-50 %), in der Verwaltung (-34 %) oder im Kundenservice (-20 %) deutlich rückläufig. Gleichzeitig verzeichnen Berufe mit viel direktem Menschenkontakt einen klaren Zuwachs, etwa im Bildungsbereich (+96 %) oder im Handwerk (+52 %).
„Junge Menschen sollten nicht aufgeben. Die Jugendarbeitslosigkeit ist im europäischen Vergleich weiterhin sehr niedrig und der demografische Wandel steigert langfristig den Wert ihrer Arbeitskraft: Durch Digitalisierung und wirtschaftliche Transformation entstehen neue, hochwertige Jobs, während die Zahl der Arbeitskräfte sinkt“, sagt Zimmermann. „Unternehmen stehen vor der Herausforderung, junge Talente gezielt auf den Arbeitsmarkt von morgen vorzubereiten. Das erfordert neue Kompetenzprofile für die Ausbildung, etwa die Fähigkeit, mit KI-Tools zu arbeiten, sich in digitalen Umfeldern zurechtzufinden oder souverän mit Veränderungen umzugehen.“ Über die Studie
Für die hier zitierte Sonderauswertung wurden insgesamt über 4 Millionen Stellenanzeigen auf Stepstone.de aus dem Zeitraum Januar 2020 bis April 2025 analysiert. Identifiziert wurden Jobs für Berufseinsteiger*innen anhand von Begriffen wie „Trainee“, „Berufseinsteiger*in“, „Absolvent*in“ oder „abgeschlossene Ausbildung“. Anschließend wurde der Anteil dieser Anzeigen am Gesamtangebot ermittelt und mit dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre verglichen, um die Entwicklung in diesem Segment sichtbar zu machen. Über die Befragung
Die genannten Umfrageergebnisse stammen aus der aktuellen Stepstone-Studie „Hiring Efficiency“. Untersucht wurden rund 260 aktiv suchende Berufseinsteiger*innen unter 30 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Hochschulabschluss. Diese Daten sind Teil einer umfassenderen Online-Befragung, die vom 25. Juni bis 2. Juli 2025 durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 4.023 Erwerbstätige sowie 308 Recruiter*innen in Deutschland teil.
Die Kandidat*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung in Deutschland – bezogen auf Alter, Geschlecht und Bildungsstand. Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr rund 140 Millionen Bewerbungen mehr als 130.000 Arbeitgeber. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete The Stepstone Group einen Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro. Das Unternehmen ist in mehr als 30 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch KontaktThe Stepstone Group Pressepress@stepstone.com
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