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Original-Research: Fabasoft AG – von Montega AG 02.09.2026 / 16:37 CET/CEST Einstufung von Montega AG zu Fabasoft AG
HIT-Feedback: Fabasoft auf Wachstumskurs Am 26. August präsentierten CEO Helmut Fallmann und Head of Finance Jürgen Walchshofer die Fabasoft AG auf den 16. Hamburger Investorentagen und trafen dabei auf reges Investoreninteresse. Wachstumsstrategie fußt auf zwei Säulen: Der Vorstand skizzierte zwei aufeinander aufbauende strategische Schritte, bei denen auf die bereits erfolgte Entwicklung einer cloud-nativen Architektur die Erhöhung der Bekanntheit angestrebt wird.
KI-Einsatz eröffnet zusätzliches Topline-Potenzial: Die Integration der Mindbreeze AI in die Fabasphere erhöht den Kundennutzen des Produktangebots durch die intelligente Verarbeitung und Abfrage von Dokumenten sowie eine weitgehend automatisierte Vorgangsbearbeitung. Die Monetarisierung erfolgt über Volumenpakete, deren Verbrauch sich aus den jährlichen Aufrufen und der Anzahl der indizierten Objekte ergibt. Fabasoft partizipiert damit unmittelbar von einer steigenden KI-Nutzung in Unternehmen und Behörden, was sich entsprechend positiv auf die Topline auswirken kann. Insbesondere angesichts des Fachkräftemangels und des bevorstehenden Renteneintritts zahlreicher Verwaltungsangestellter dürfte ein höherer Automatisierungsgrad von Prozessen mittelfristig unumgänglich sein. Im Vergleich zu anderen Softwareunternehmen plant der Vorstand mit einem eher geringen Einfluss auf die eigene Softwareentwicklung. CEO Helmut Fallmann beschrieb das Coding als Kunst, die nicht von der KI übernommen wird. Dennoch dürften u.E. die Entwickler produktiver werden und u.a. von automatischer Dokumentation unterstützt werden. Stärker automatisierbar seien die Professional Services und das Customizing, da die Software vergleichsweise umfangreich an die Prozesse der Kunden angepasst wird. Diese Entwicklung dürfte den Trend zu einem höheren Anteil wiederkehrender Umsätze zusätzlich verstärken. Durch die stärkere Skalierbarkeit von Standardsoftware dürfte hieraus auch zusätzliches Margenpotenzial resultieren. Wachstum hat klaren Vorrang vor dem kurzfristigen Ergebnis: Der Vorstand betonte ausdrücklich die Priorisierung des Umsatzwachstums gegenüber dem EBIT, die in Q1 erreichte EBIT-Marge i.H.v. 20,9% gilt somit ausdrücklich nicht als Run-Rate (siehe Comment vom 14.08.2026). Neben den höheren Vertriebs- und Marketingaufwendungen für die angekündigten Kampagnen investiert Fabasoft in Forschung und Entwicklung sowie in operative Exzellenz, was sich sowohl in der als Greenfield-Ansatz umgesetzten Einführung von SAP S/4HANA als auch in hohen Anforderungen an die gesuchten Mitarbeiter zeigt. Fazit: Fabasoft zeigt sich als technologisch gut aufgestelltes Unternehmen. Nach einer Phase schwächeren Wachstums, die auch auf die SaaS-Umstellung zurückzuführen war, dürfte das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr zu zweistelligem Umsatzwachstum zurückkehren. Wir bestätigen die Kaufempfehlung und das Kursziel von 27,00 EUR. +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++ Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet Kontakt für Rückfragen: Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. |
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