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Original-Research: Smartbroker Holding AG – von Montega AG 11.09.2026 / 16:20 CET/CEST Einstufung von Montega AG zu Smartbroker Holding AG
Solide Halbjahreszahlen – Wesentlicher Kurstreiber rückt ab Q4 in den Fokus Die Smartbroker Holding AG hat ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Bei einem Gesamtumsatz von 35,4 Mio. EUR (+9,6 % yoy) sprang das EBITDA deutlich auf 2,2 Mio. Euro (Vj.: 0,1 Mio. Euro) an. Während das Medien-Geschäft gewohnt profitabel läuft, rücken strategische Anpassungen im Brokerage-Segment beim Neukundenwachstum sowie die Ankündigungen zum ab 2027 startenden Altersvorsorgedepot (AVD) in den Mittelpunkt. Operative Ertragskraft intakt: Smartbroker hat solide Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Der Umsatz kletterte dank hoher Handelsaktivität um 9,6 % yoy auf 35,4 Mio. Euro (Vj.: 32,3 Mio. Euro), getrieben von einer Rekordzahl von 4,7 Mio. Trades (+60 % yoy) im Brokerage-Geschäft. Beim operativen EBITDA nach Kundengewinnungskosten gelang der Gruppe ein Sprung auf 2,2 Mio. Euro (Vj.: 0,1 Mio. Euro). Das Medien-Geschäft blieb mit einer EBITDA-Marge von 26,4 % der gewohnt verlässliche Ertragsanker. Das Management bestätigte die Gesamtjahresprognose und beweist damit, dass die operative Ertragskraft auch nach der PFOF-Umstellung hält. Neukundengewinnung unter Erwartungen – Umbau des Marketings eingeleitet: Auf der Akquiseseite blieb die Dynamik mit rund 31.000 Bruttoneukunden im ersten Halbjahr spürbar hinter den internen Zielvorgaben zurück. Unter anderem die geopolitische Lage und die entsprechende Konsumstimmung werden hierfür als Faktor genannt. Die Marketingleitung wurde im Mai neu besetzt, um besonders in Hinblick auf das kommende Altersvorsorgedepot neue Impulse zu setzen. Erste positive Effekte aus der Neuaufstellung werden ab September erwartet. Die im August gesicherte Betriebsmittelkreditlinie von bis zu 20 Mio. Euro bietet der Gesellschaft zudem ausreichend finanziellen Spielraum, um Vertriebskampagnen zielgerichtet zu skalieren. Aggressives AVD-Konditionenmodell im Wettbewerbsvergleich: Beim ab 2027 startenden Altersvorsorgedepot nimmt der Preiskampf massiv Fahrt auf. Bisher haben einige Anbieter wie Scalable, DEKA oder auch Smartbroker ihre zukünftigen Konditionen offen gelegt. Smartbroker setzt als einer der Firstmover extrem aggressive Marken. Im Standard-AVD bietet Smartbroker nicht nur 0 Euro Depotgebühren und 0 Euro Sparplankosten, sondern übernimmt in den ersten drei Jahren sogar die laufenden ETF-Kosten (TER) zu 100 %. Während bei Scalable im Vergleich fürs Standard-AVD die ETF-Gebühren nur für ein Jahr kostenlos sind, bietet DEKA ihr ETF-Produkt über die Sparkassen mit einer TER von 0,1% an. Smartbroker unterbietet die Konkurrenz aktuell demnach in den ersten Jahren somit komplett. Hinzu kommt der strukturelle Wettbewerbsvorteil der Medienreichweite durch die eigenen Internetportale (4,9 Mio monatliche Nutzer). Hier gilt es effizient Nutzer in das Brokerage-Segment zu konvertieren. Fazit: Aktuell wird Smartbroker an der Börse primär nach der schwächeren Run-Rate im Neukundenwachstum bewertet. Im vierten Quartal muss hier eine neue Richtung eingeschlagen werden. Helfen werden dabei das neu ausgerichtete Marketing sowie der bevorstehende Start des AVD. WIr erachten den aktuellen Bewertungsabschlag als übertrieben und bestätigen unter anderem auch aufgrund des strukturell intakten Media-Geschäfts unsere Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 17,00 EUR +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++ Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet Kontakt für Rückfragen: Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. |
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