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Original-Research: SMT Scharf AG – von Montega AG 30.10.2026 / 10:58 CET/CEST Einstufung von Montega AG zu SMT Scharf AG
Q3: Ergebnis dreht dank Kostenmaßnahmen ins Plus – Guidance an schwaches Marktumfeld angepasst SMT Scharf hat den Neunmonatsbericht 2026 veröffentlicht. Der Umsatz blieb im dritten Quartal unter dem Vorjahr, das EBIT verbesserte sich dank der umgesetzten Restrukturierung dennoch deutlich. Gleichzeitig hat der Vorstand die Jahresprognose gesenkt. [Tabelle] After-Sales stützt, Neuanlagengeschäft weiter schwach: Nach neun Monaten lag der Umsatz mit 51,5 Mio. EUR um 27,3% unter dem Vorjahr, vor allem wegen des Neuanlagengeschäfts (13,2 Mio. EUR; 9M/25: 32,2 Mio. EUR). Das Ersatzteil- und Servicegeschäft zeigte sich dagegen robust und steuerte mit 38,3 Mio. EUR rund 74% des Umsatzes bei. Regional blieb China mit 32,0 Mio. EUR (-6,2% yoy) der wichtigste Markt, während Afrika dank Südafrika deutlich auf 8,7 Mio. EUR (+52,6% yoy) zulegte. Die von uns erwartete Belebung in China und Polen blieb im dritten Quartal noch aus. Positiv werten wir den um rund 15% höheren Auftragsbestand von 25,0 Mio. EUR. Kostenbasis sinkt, operative Verbesserung sichtbar: Das EBIT stieg im Q3 auf 1,2 Mio. EUR (Q3/25: -0,5 Mio. EUR), nach neun Monaten liegt es bei 0,0 Mio. EUR (9M/25: 2,4 Mio. EUR). Die Mitarbeiterzahl (FTE) liegt mit 417 rund 23% unter dem Vorjahr, die Restrukturierung in Hamm ist abgeschlossen, in Xuzhou läuft sie noch. Belastet wurde das Quartal durch einmalige Rückstellungen von 0,6 Mio. EUR infolge der Beendigung eines Tunnelprojekts im Mittleren Osten. Bereinigt läge das EBIT bei rund 1,8 Mio. EUR. Da Vorräte und Forderungen auf anhaltend hohem Niveau verharren und der operative Cashflow nach neun Monaten bei -3,7 Mio. EUR lag, erwarten wir die Working-Capital-Freisetzung nun frühestens in 2027 und nicht mehr im laufenden Jahr. Guidance angepasst, LEV-Strategie im Plan: Der Vorstand erwartet für 2026 nun einen Umsatz von 75–85 Mio. EUR (zuvor: 95–115 Mio. EUR) und ein EBIT von -0,5 bis -1,5 Mio. EUR (zuvor: 1–2 Mio. EUR). Wir erwarten für 2026e einen Umsatz von 80,0 Mio. EUR (zuvor: 93,3 Mio. EUR) und ein EBIT von -1,0 Mio. EUR (zuvor: -0,4 Mio. EUR). Beim Aufbau des LEV-Geschäfts haben zwei der drei Fahrzeugmodelle für den chinesischen Kohlebergbau bereits die MA-Zertifizierung erhalten, für das dritte wird sie im November erwartet. Der Prototypenbau für internationale Märkte soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Fazit: Im dritten Quartal blieb der Umsatz angesichts der zurückhaltenden Investitionsbereitschaft in den Kernmärkten unter dem Vorjahr, während die Kostenmaßnahmen das EBIT bereits spürbar verbessert haben. Die angepasste Guidance bietet aus unserer Sicht eine belastbarere Planungsbasis und das robuste After-Sales-Geschäft sowie die Fortschritte beim LEV-Aufbau unterstützen die mittelfristige Diversifikation. Wir reduzieren unsere Prognosen für 2026 ff. und bestätigen unsere Halten-Empfehlung mit einem Kursziel von 5,00 EUR. +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++ Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet Kontakt für Rückfragen: Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. |
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