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STRABAG SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 28.04.2026 / 07:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr 2025
Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen STRABAG SE erzielte 2025 sein bislang bestes Ergebnis. Wachstumstreiber waren der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasser sowie der High-Tech-Industriebau. Herausfordernd wirkten der späte Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in Österreich. Auf Konzernebene konnte STRABAG diese Entwicklungen erneut mehr als ausgleichen und unterstreicht damit die Widerstandsfähigkeit ihres integrierten Geschäftsmodells. Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE: Leistung, Umsatz und Auftragsbestand Ertragslage Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 % auf € 1.247,23 Mio. deutlich an; die EBIT-Marge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 6,1 % auf hohe 6,7 %. Maßgeblich für die höher als erwartete EBIT-Marge waren unter anderem positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Unterstützend wirkten zudem milde Witterungsverhältnisse in Deutschland, die gegen Jahresende zu einer höheren Kapazitätsauslastung führten. Das Zinsergebnis lag in der Berichtsperiode bei soliden € 40,97 Mio. und damit unter dem Vorjahreswert von € 75,42 Mio. Maßgeblich für diese Entwicklung waren einerseits niedrigere Einlagenzinsen und andererseits drehte das im Zinsergebnis enthaltene Kursergebnis mit € -10,79 Mio. stärker ins Negative (2024: € -0,4 Mio.). Die Ertragsteuerquote erhöhte sich ausgehend von einem niedrigen Niveau leicht auf 28,5 %. Das Ergebnis nach Steuern lag mit € 920,96 Mio. um 11 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von € 4,68 Mio., nach € 5,33 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis nahm im Jahresvergleich um 11 % auf € 916,28 Mio. zu und erreichte seinen bisher höchsten Wert. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2025 auf € 7,94, gegenüber € 7,35 im Jahr 2024. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital lag per Jahresende 2025 bei € 5.684,02 Mio.; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,9 %. Nicht zuletzt aufgrund des höher als erwarteten Ergebnisses konnte die Eigenkapitalquote im Jahresvergleich deutlich zulegen und rangiert weiterhin komfortabel über der Mindestquote des Konzerns von 25 %. Die STRABAG SE weist zum 31.12.2025 erneut eine Netto-Cash-Position aus, die aufgrund höherer liquider Mittel auf € 3.518,26 Mio. erneut deutlich zulegen konnte. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich in der Berichtsperiode auf € 1.802,66 Mio., nach € 1.387,21 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung ist einerseits auf einen höheren Cashflow aus dem Ergebnis und andererseits auf einen unerwarteten Working Capital-Abbau zurückzuführen. Die Anzahlungen zeigen sich im Jahresvergleich stabil. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stellte sich aufgrund höherer Investitionen im Einklang mit der Strategie 2030 mit € -813,35 Mio. (2024: € -749,54 Mio.) etwas negativer dar, blieb jedoch aufgrund von zeitlichen Verschiebungen bei M&A-Projekten unter dem für 2025 prognostizierten Höchstwert von € 1.400 Mio. Anstiege waren bei den Investment Properties (STRABAG Hold Estate) sowie bei den Investitionen in Finanzanlagen und Unternehmensakquisitionen – unter anderem in den Bereichen Building Solutions, Kreislaufwirtschaft und durch die Übernahme in Australien – zu verzeichnen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf € -409,58 Mio., gegenüber € -353,69 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die Tilgung von Verbindlichkeiten sowie auf die im Jahresvergleich höhere Dividendenausschüttung zurückzuführen. Ausblick Infolge des Iran Krieges sind derzeit Preissteigerungen bei einzelnen Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen zu beobachten. Die Auswirkungen hängen maßgeblich von der Dauer des Kriegs ab. STRABAG arbeitet mit unterschiedlichen Vertragsmodellen und setzt soweit möglich Preisgleitklauseln ein. Grundsätzlich verfolgt STRABAG eine lokal und langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit längerfristigen Rahmenvereinbarungen. Die Resilienz des Geschäftsmodells hat sich bereits während der COVID-19-Pandemie gezeigt, die ebenfalls von erheblichen Preissteigerungen geprägt war. Der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 der STRABAG SE steht mit sämtlichen Berichtsinhalten als vollständiger Online-Report unter report.strabag.com bereit. STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke. Unser Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen, indem wir Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten – von der Konzeption über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das Facility Management bis hin zur Umnutzung oder zum Rückbau. Dabei übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der Zukunft des Bauens und investieren in unsere derzeit mehr als 250 Innovationsprojekte und 400 Nachhaltigkeitsprojekte. Durch das Engagement unserer rd. 89.000 Mitarbeiter:innen erwirtschaften wir jährlich eine Leistung von etwa € 20 Mrd. Mit einem dichten Netz aus zahlreichen Tochtergesellschaften in vielen europäischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten erweitern wir unser Einsatzgebiet weit über Österreichs und Deutschlands Grenzen hinaus. Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und betreiben. 28.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group |
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