Die wirtschaftlichen Gewichte verschieben sich zunehmend in Richtung Asien. Aktienfonds mit regionalem Fokus ermöglichen es Anlegern, an diesem strukturellen Wandel teilzuhaben, ohne sich auf einzelne Länder oder Sektoren festlegen zu müssen Mit dem Invesco Asian Equity Fund können Anleger breit in Asien investieren.
- Struktureller Wandel: Asien entwickelt sich zum globalen Wirtschaftszentrum, wobei technologische Exzellenz in Ländern wie Taiwan und Südkorea den Takt angibt.
- Konzentriertes Portfolio: Der Fonds fokussiert sich auf Qualität; die 10 größten Positionen vereinen bereits 45 % des gesamten Kapitals auf sich.
- Fokus auf Marktführer: Mit einem Anteil von 87 % Large Caps und Schwergewichten wie TSMC und Samsung setzt das Management auf liquide KI-Gewinner.
- Kosten und Strategie: Der seit 1993 bestehende Fonds weist eine Kostenquote von knapp 2 % p.a. auf.
Asien ist nicht nur China und Indien. Aus Investorensicht rücken auf dem Kontinent zunehmend auch kleinere, aber wachstumsstarke Länder in den Fokus. Gestützt auf wachsende Binnenmärkte, technologische Fortschritte und eine steigende Zahl international wettbewerbsfähiger Unternehmen bietet die Region spannende Investmentchancen.
Investmentoption
Der Vermögensverwalter Invesco setzt mit seinem Asian Equity Fund auf eine Mischung aus Technologieführern und zyklischen Nachzüglern. Aufgelegt im Jahr 1993 zählt der Investmentfonds, der keinem starren Wachstums- oder Value-Ansatz folgt, zu den Dinosauriern unter den asiatischen Aktienfonds. Das dreiköpfige Managementteam selektiert aber prinzipiell nach qualitativen Kriterien.
Der aktiv gemanagte Fonds existiert in einer Vielzahl an Serien, darunter in verschiedensten Währungen und in thesaurierenden oder ausschüttenden Varianten. Zu beachten ist, dass teilweise Mindestanlagen und Ausgabeaufschläge verlangt werden. Die Kostenquote des Fonds liegt mit fast 2 % jährlich durchaus hoch. Als Benchmark dient der MSCI AC Asia Ex Japan, weshalb im Fonds auch keine japanischen Titel enthalten sind.
Anlageschwerpunkt
Das Portfolio ist auf 57 Titel konzentriert. Auf die 10 größten Fondspositionen entfallen 45 % des angelegten Vermögens. 87 % aller Aktien im Invesco-Fonds sind Large Caps. Mit einem Fondsvolumen von 3,4 Mrd. Euro ist das Management praktisch dazu gezwungen, in große und liquide Titel zu investieren.
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Bei der Sektorgewichtung dominiert Technologie (31 %), wobei Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Samsung Electronics die Aktien mit dem größten Gewicht im Fonds sind. Diese Firmen profitierten erheblich vom globalen KI-Boom und der Erholung der Speicherchip-Preise. Finanzwerte haben mit etwa 23 % ebenfalls einen hohen Anteil. Hier sticht die HDFC Bank aus Indien mit einer Gewichtung von rund 4 % hervor. China bleibt trotz politischer Risiken auch ein wichtiger Portfoliobaustein. Mit Tencent Alibaba befinden sich zwei Schwergewichte des Reichs der Mitte unter den Top-6-Positionen.
Defensivere Branchen wie „Basiskonsumgüter“ oder „Industrie“ sind eher untergewichtet. Der Fonds legt seinen Fokus letztlich auf Wachstum und Technologie und weniger auf die Old Economy.
In Asien investieren: Ausblick und Risiko
Trotz der grundsätzlich guten Perspektiven fällt es vielen Privatanlegern schwer, Asien als Investmentregion zu bewerten. Dabei haben neben den dort aufstrebenden Volkswirtschaften die beiden Schwergewichte Indien und China weiterhin immenses Wachstumspotenzial. China ist beispielsweise führend in den Bereichen Elektromobilität und Robotik, was weitere Meilensteine in Aussicht stellt. Länder wie Südkorea oder Taiwan zeigten in der Vergangenheit ebenfalls, wie technologische Excellenz erreicht werden kann.
Andererseits entwickelt sich auch in Asien der demografische Wandel langfristig zu einer Belastung. Ähnlich wie in vielen anderen entwickelten Ländern gesellen sich dazu hohe Staatsschuldenquoten und letztlich belasten die Unsicherheiten rund um die Taiwanfrage nachhaltig das Vertrauen vieler Investoren.
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