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Krones AG / Schlagwort(e): Jahresbericht/Dividende Krones bleibt auf profitablem Wachstumskurs und erhöht die Dividende je Aktie auf 2,80 € (Vorjahr: 2,60 €) 20.03.2026 / 09:30 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Krones bleibt auf profitablem Wachstumskurs und erhöht die Dividende je Aktie auf 2,80 € (Vorjahr: 2,60 €)
Krones hat heute den Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Das Unternehmen konnte seinen stabilen und profitablen Wachstumskurs trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten fortsetzen. Der Schlüssel für eine weiter erfolgreiche Zukunft sind innovative Produkte und Dienstleistungen, mit denen Krones die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden bestmöglich erfüllt. Deshalb trägt der Geschäftsbericht 2025 den Titel „Erfolgsfaktor Innovationen“. Er enthält als Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts auch die nichtfinanzielle Erklärung des Unternehmens. Umsatz steigt 2025 um 7,0 % auf 5.663,8 Mio. € – Auftragseingang übertrifft mit 5.564,7 Mio. € den hohen Vorjahreswert Als weltweit führender Anbieter profitierte Krones 2025 davon, dass der Markt für Abfüll- und Verpackungstechnik weniger konjunkturabhängig ist. Zudem stützten das breite Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie die international diversifizierte Kundenstruktur das Wachstum von Krones. Der Umsatz legte um 7,0 % von 5.293,6 Mio. € im Vorjahr auf 5.663,8 Mio. € zu. Damit hat Krones die Wachstumsprognose für 2025 von 7 % bis 9 % trotz negativer Währungsumrechnungseffekte erreicht. Die stabile Verfassung der Kundenbranchen von Krones spiegelt sich auch in der positiven Entwicklung des Auftragseingangs wider. 2025 übertraf der Auftragseingang mit 5.564,7 Mio. € unter Einhaltung der disziplinierten Preisstrategie den bereits hohen Vorjahreswert (5.460,7 Mio. €) um 1,9 %. Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz, lag 2025 bei 0,98 und damit wie erwartet um den Wert 1. Ende Dezember 2025 hatte Krones Aufträge im Wert von 4.190,4 Mio. € in den Büchern (31. Dezember 2024: 4.289,5 Mio. €). Der solide Auftragsbestand gewährleistet die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das dritte Quartal 2026. Die Ertragskraft von Krones nimmt wie prognostiziert zu – EBITDA-Marge steigt 2025 deutlich von 10,1 % auf 10,6 % Krones konnte die Ertragskraft 2025 weiter stärken. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisteten die gestiegene Effizienz in der Produktion sowie die Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Performance sowie der Kostenstrukturen des Unternehmens. Im Gesamtjahr 2025 legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) überproportional zum Umsatz um 12,2 % von 537,1 Mio. € auf 602,3 Mio. € zu. Die EBITDA-Marge verbesserte Krones deutlich auf 10,6 % (Vorjahr: 10,1 %). Damit hat das Unternehmen das Margenziel für 2025 von 10,2 % bis 10,8 % erreicht. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete Krones eine EBITDA-Marge von 11,0 % (Vorjahresquartal: 10,3 %). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg 2025 um 11,1 % von 381,6 Mio. € im Vorjahr auf 424,1 Mio. €. Damit verbesserte sich die EBT-Marge von 7,2 % auf 7,5 %. Aus dem um 7,9 % auf 299,2 Mio. € (Vorjahr: 277,2 Mio. €) gestiegenen Konzernergebnis errechnet sich für 2025 ein Ergebnis je Aktie von 9,45 € (Vorjahr: 8,77 €). Krones erwirtschaftet hohen Free Cashflow und stärkt die Nettoliquidität Krones hat 2025 hohe Mittelzuflüsse erwirtschaftet. Von Januar bis Dezember 2025 verbesserte sich der Free Cashflow um 134,5 Mio. € auf 247,7 Mio. € (Vorjahr: 113,2 Mio. €). Für M&A-Aktivitäten gab Krones 2025 insgesamt 35,2 Mio. € (Vorjahr: 179,3 Mio. €) aus. Damit betrug der Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten Aufgrund des hohen Mittelzuflusses legte die Nettoliquidität des Unternehmens, also die liquiden Mittel abzüglich Bankschulden, auf 548,2 Mio. € (Vorjahr: 439,9 Mio. €) zu. Insgesamt ist die Finanz- und Kapitalstruktur von Krones weiterhin sehr solide und stabil. Die Eigenkapitalquote stieg 2025 auf 42,2 % (Vorjahr: 40,5 %). Mit den genannten Zahlen bestätigt Krones die am 19. Februar 2026 gemeldeten Vorabzahlen. Netto-Null-Emissionsziel bis 2040 weiter fest im Blick Die nichtfinanzielle Erklärung (NFE) – ein Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts – erstellte Krones erstmals vollständig nach den Anforderungen der European Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Dies erfolgte freiwillig, da die nationale Umsetzung der CSRD in Deutschland weiterhin aussteht. Krones setzt damit in seiner Nachhaltigkeitsberichterstattung ein Zeichen für Transparenz und Verantwortungsbewusstsein in der Unternehmensführung. Bereits 2024 hat sich Krones das Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren. Für 2030 wurden konkrete Zwischenziele definiert: Gegenüber dem Basisjahr 2019 sollen sich die betriebseigenen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) um Trotz des höheren Geschäftsvolumens ließen sich 2025 die Emissionseinsparungen in Scope 1 und 2 auf dem bereits hohen Niveau aus dem Vorjahr (-52 % gegenüber 2019) halten. Im Scope 3 verzeichnete Krones 2025 eine Einsparung von -8 % gegenüber dem Basisjahr 2019 sowie eine verstärkte Nachfrage nach wirtschaftlich nachhaltigen Produkten. Bei den Krones Maschinen, die sowohl in der Standard- als auch in einer energie- und medieneffizienten enviro Version erhältlich sind, entschieden sich die Kunden in fast 80 % der Fälle für die enviro Variante. Dividende je Aktie soll von 2,60 € auf 2,80 € steigen Die langfristige Dividendenpolitik von Krones sieht vor, 25 % bis 30 % des Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten, wobei sich das Unternehmen seit mehreren Jahren am oberen Ende der Spanne orientiert. Für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2025 werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 eine Dividende von 2,80 € je Aktie vorschlagen. Damit steigt die Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr (2,60 € je Aktie) um 0,20 € je Aktie oder 7,7 % und entspricht 29,6 % des Konzernergebnisses. Vorstand prognostiziert für 2026 profitables Wachstum Krones ist gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Die aktuelle Situation im Nahen Osten zeigt aber, dass es auch im laufenden Jahr wieder viele Herausforderungen für das Unternehmen gibt. Es ist nicht abschätzbar, welche Auswirkungen der Konflikt im Iran im Weiteren auf die Wirtschaft im Nahen Osten und auf die Weltwirtschaft hat. Trotz dieser und weiterer Unsicherheiten, wie beispielsweise die globale Zollpolitik, ist Krones für das Gesamtjahr 2026 zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin realistisch optimistisch. Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte rechnet das Unternehmen für 2026 im Konzern mit einem um Währungsumrechnungseffekte bereinigten Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %. Auf Basis operativ steigender Umsätze, einer weiterhin disziplinierten Preisstrategie sowie der kontinuierlichen Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 erneut verbessern. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 %. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr einen Wert von 19 % bis 20 %.
Den Geschäftsbericht 2025 hat Krones im Internet veröffentlicht unter:
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