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Fed beschließt erste Zinssenkung im laufenden Jahr
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Fed beschließt erste Zinssenkung im laufenden Jahr

18.09.2025

1–2 Minuten

Thomas G. Wunder

Fed Zinssenkung

Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins erstmals seit Dezember 2024 gesenkt – um 25 Basispunkte auf 4,0 bis 4,25 %. Während der Konjunkturausblick leicht nach oben revidiert wurde, signalisiert der Dot Plot für 2025 weitere Lockerungen. Für 2026 dämpft die Fed dagegen die Erwartungen, es soll nur eine Zinssenkung geben.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins erstmals seit Dezember 2024 gesenkt. Nach dem Beschluss des Offenmarktausschusses liegt die Zielspanne nun bei 4,0 bis 4,25 %. Damit reduzierten die Währungshüter den Zins um 25 Basispunkte.

Die Fed verwies in ihrem Statement darauf, dass sich das Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität im ersten Halbjahr verlangsamt habe. Jobgewinne hätten nachgelassen, die Arbeitslosenquote sei leicht gestiegen, liege aber weiterhin niedrig. Gleichzeitig sei die Inflation etwas erhöht. Mit der Zinssenkung wolle das Gremium beiden Teilen seines Mandats – Beschäftigung und Preisstabilität – Rechnung tragen.

Konjunkturausblick optimistischer

In ihrem vierteljährlichen Summary of Economic Projections rechnet die Fed für 2025 nun mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 %. Im Juni war lediglich 1,4 % prognostiziert worden. Die Inflationsprognose blieb bei 3,0 %. Der Arbeitsmarkt wurde zuletzt schwächer eingeschätzt: Die Beschäftigungszuwächse in den zwölf Monaten bis März 2025 wurden um 911.000 Stellen nach unten revidiert – eine ungewöhnlich starke Korrektur.

Der sogenannte Dot Plot deutet darauf hin, dass die Notenbank bis Ende 2025 noch zwei weitere Senkungen um insgesamt 50 Basispunkte für angemessen hält. Für 2026 sehen die Projektionen hingegen lediglich eine zusätzliche Reduzierung um 25 Basispunkte vor. Damit fällt die Perspektive für das kommende Jahr etwas verhaltener aus als die Erwartungen mancher Marktteilnehmer.

Dollar verliert nach Fed-Zinssenkung

Die Finanzmärkte reagierten nach der Entscheidung unentschlossen. Der Dollar gab im Vorfeld leicht nach, der Euro stieg zeitweise auf etwa 1,18 Dollar. Von politischer Seite hatte US-Präsident Donald Trump zuvor erneut eine aggressivere Lockerungspolitik gefordert. Mit der nun beschlossenen Maßnahme versucht die Fed, die Risiken eines schwächeren Arbeitsmarktes mit dem Ziel einer Rückkehr der Inflation in Richtung 2 % in Einklang zu bringen.

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Foto: © Federal Reserve

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