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Original-Research: HMS Bergbau AG – von Montega AG 05.10.2026 / 15:03 CET/CEST Einstufung von Montega AG zu HMS Bergbau AG
H1 legt Basis für deutlich höhere Ertragskraft im zweiten Halbjahr Die HMS Bergbau AG hat mit dem finalen Halbjahresbericht die bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen bestätigt. Der Konzern setzte seine dynamische Entwicklung im ersten Halbjahr mit einem Umsatzwachstum von 74% fort und konnte das bereinigte EBITDA deutlich steigern. Gleichzeitig wurden mit dem Produktionsstart der Minen in Botswana und Südafrika die Voraussetzungen für eine strukturelle Verbesserung des Margenprofils geschaffen, deren wesentliche Effekte jedoch erst im zweiten Halbjahr sichtbar werden dürften. [Tabelle] Deutliches Umsatzwachstum bei noch weitgehend stabilem Margenprofil: Mit einem Umsatz von 1,12 Mrd. EUR erzielte HMS im ersten Halbjahr ein außergewöhnlich starkes Wachstum von 74% yoy. Neben dem etablierten Handelsgeschäft profitierte die Gesellschaft insbesondere von der inzwischen deutlich ausgeweiteten Aktivität im Bereich Flüssigbrennstoffe. Gleichzeitig entwickelte sich der Handel mit Massenschüttgütern positiv; die Monate März und April stellten hinsichtlich der bewegten Tonnage nach Angaben des Unternehmens neue Rekorde dar. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 14,1 Mio. EUR und lag damit rund 68% über dem Vorjahreswert. Die operative EBITDA-Marge blieb mit rund 1,3% jedoch weitgehend unverändert und damit leicht unter unserer Erwartung von 1,5% für das Halbjahr. Das ausgewiesene EBITDA von 22,5 Mio. EUR wurde zusätzlich durch einen positiven Bewertungseffekt von 8,4 Mio. EUR aus der Erstkonsolidierung der südafrikanischen Hoshoza Resources beeinflusst. Guidance konservativ – deutlicher Ergebnisschub im zweiten Halbjahr: Die bestätigte Umsatzguidance von 2,0 Mrd. EUR impliziert für H2 einen Umsatz von rund 881 Mio. EUR und erscheint uns angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen konservativ. Neben weiterhin hohen Kohlepreisen sprechen insbesondere die zusätzlichen finanziellen Mittel aus der im Juli um 25 Mio. EUR aufgestockten Anleihe für eine weitere Ausweitung der Handelsaktivität. Entsprechend bestätigen wir unsere Umsatzprognose von 2.143 Mio. EUR für 2026. Auf Ergebnisebene erwarten wir im zweiten Halbjahr eine Beschleunigung. Ausgehend von 14,1 Mio. EUR operativem EBITDA in H1 sollte das Handelsgeschäft mit Kohle und Flüssigbrennstoffen in H2 rund 16 Mio. EUR beitragen. Hinzu kommen erstmals relevante Ergebnisbeiträge aus der Eigenproduktion (MONe: 7 Mio. EUR), da die Minen in Botswana und Südafrika im Jahresverlauf in den Produktionshochlauf gehen. Darüber hinaus dürfte sich der positive Bewertungseffekt (nicht cashwirksam) aus der Konsolidierung von Hoshoza auf insgesamt rund 20 Mio. EUR belaufen; nach 8,4 Mio. EUR im H1 dürfte der verbleibende Effekt insbesondere aus der Neubewertung von Minenbeständen im zweiten Halbjahr verbucht werden. Fazit: Die finalen H1-Zahlen bestätigen die bereits vorläufig gemeldete starke operative Entwicklung. Während die Top-Line-Guidance angesichts des aktuellen Rohstoffumfelds und der zusätzlichen Finanzierungskapazität u.E. konservativ erscheint, dürfte sich die Ertragskraft im zweiten Halbjahr durch den Hochlauf der eigenen Minen deutlich verbessern. Wir bekräftigen unser Kursziel von 89,00 EUR sowie unsere Kaufempfehlung. +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++ Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet Kontakt für Rückfragen: Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. |
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