Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich im August weiter aufgehellt, das geht aus dem Ifo-Geschäftsklimaindex hervor. Der Stimmungsindikator bewegte sich in allen Sektoren nach oben.
- Aufwärtstrend bestätigt: Der Ifo-Geschäftsklimaindex klettert von 86,7 Punkten im Juli auf 88,8 Punkte im August.
- Breite Stimmungsaufhellung: Der Indikator stieg branchenübergreifend an – getrieben von besseren Lagebewertungen und rückläufiger Unsicherheit.
- Starke Impulse aus IT & Großhandel: Besonders IT-Dienstleister und Großhändler blicken optimistischer in die Zukunft, während Logistik und Bau-Ist-Lage noch hinken.
- Robuste Dynamik: Trotz erneut gestiegener Energiepreise und unbefriedigender Auftragslage in der Industrie setzt sich die wirtschaftliche Erholung fort.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 86,7 Punkten im Juli auf 88,8 Punkte. Die befragten Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Lage als auch ihre Geschäftsaussichten positiver. Gleichzeitig nahm die Unsicherheit weiter ab. Trotz erneut gestiegener Energiepreise setzt sich damit die Erholung der deutschen Wirtschaft fort.
Im Verarbeitenden Gewerbe legte der Index deutlich zu. Die Unternehmen beurteilten ihre laufenden Geschäfte erheblich besser und blickten weniger skeptisch auf die kommenden Monate. Auch die Produktion soll in den nächsten drei Monaten steigen. Die Auftragslage bleibt allerdings unbefriedigend.

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Im Dienstleistungssektor verbesserte sich das Geschäftsklima ebenfalls. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen wurden positiver eingeschätzt. Insbesondere die IT-Dienstleister zeigten sich zuversichtlicher. Im Bereich Transport und Logistik bleibt die Situation dagegen schwierig.
Auch im Handel ging es mit dem Stimmungsindikator aufwärts. Die Händler waren zufriedener mit den laufenden Geschäften, während sich zugleich die Erwartungen weiter aufhellten. Besonders kräftig fiel die Verbesserung im Großhandel aus.
Im Bauhauptgewerbe stieg der Index ebenfalls. Ausschlaggebend waren vor allem die merklich weniger pessimistischen Erwartungen. Die aktuelle Geschäftslage wurde hingegen etwas schlechter bewertet.
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