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Emittent / Herausgeber: MeisterLabs GmbH / Schlagwort(e): Studienergebnisse/Studie Digitalisierung in der Verwaltung – forsa-Umfrage zeigt: Mehr als ein Viertel der Bürgermeister:innen sind mit Grad der Digitalisierung unzufrieden – KI gewinnt an Bedeutung 08.07.2026 / 11:17 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
MeisterTask, der Digitalisierungspartner für Unternehmen, Verbände und die öffentliche Verwaltung, hat in Zusammenarbeit mit der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH unter dem Titel „Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung“ bereits zum zweiten Mal eine repräsentative Umfrage unter 1.296 Bürgermeister:innen in Deutschland durchgeführt. Fazit: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Während der Wille zur Modernisierung hoch ist, bremsen vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen die Umsetzung. Gleichzeitig gewinnt Künstliche Intelligenz in der Verwaltung deutlich an Bedeutung, häufig schneller, als passende Governance-Strukturen entstehen. Im Vergleich zur ersten Befragung aus dem Jahr 2025 zeigen sich dabei trotz steigender Investitionen und neuer Digitalisierungsinitiativen kaum Fortschritte beim wahrgenommenen Digitalisierungsgrad der Verwaltungen.
Digitalisierungsgrad stagniert – Bundesregierung erhält kein gutes Zeugnis Der aktuellen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD stellen die Bürgermeister:innen ein schwaches Zeugnis aus: 70 Prozent sind der Auffassung, dass sie keine geeigneten Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung geschaffen hat. Damit schneidet sie nur geringfügig besser ab als die Vorgängerregierung, der 2025 sogar 78 Prozent ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hatten. Michael Hollauf, Gründer und CPO von Meister, sagte: „Die öffentliche Verwaltung steht vor dem nächsten großen Modernisierungsschritt. Während Digitalisierung heute als unverzichtbare Grundlage gilt, entwickelt sich Künstliche Intelligenz zunehmend zum entscheidenden Hebel für mehr Effizienz, schnellere Prozesse und einen besseren Bürgerservice. Unsere Umfrage zeigt: Deutschlands Kommunen erkennen dieses Potenzial und treiben den Wandel aktiv voran. Dabei rücken zunehmend konkrete Anwendungsfelder in den Fokus – von der Automatisierung administrativer Prozesse bis hin zur intelligenten Unterstützung von Aufgaben- und Projektmanagement. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit KI und die darauf aufbauenden Tools ihre positive Wirkung in der Verwaltung voll entfalten können.“ Regulierung und Finanzierung bremsen – mit deutlichen regionalen Unterschieden Bei den Budgets zeigt sich zugleich ein gemischtes Bild: 48 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Mittel für die Digitalisierung von Arbeits- und Entscheidungsprozessen in den vergangenen drei Jahren gestiegen sind. 12 Prozent berichten allerdings von rückläufigen Budgets. Besonders angespannt ist die Lage in Ostdeutschland, wo 19 Prozent von gesunkenen Budgets berichten und 77 Prozent fehlende Finanzierung als zentrales Hemmnis nennen. Hinzu kommt, dass sich Budgetengpässe nicht nur auf die Geschwindigkeit der Modernisierung auswirken, sondern auch auf die IT-Sicherheit. 34 Prozent der Befragten sehen in Budgetbeschränkungen ein erhöhtes Risiko für Cyberangriffe auf ihre Stadt oder Gemeinde. Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch – Governance hinkt hinterher Zugleich planen viele Kommunen die nächsten Schritte: 68 Prozent derjenigen Verwaltungen, die KI bislang noch nicht produktiv nutzen oder sich noch in der Erprobung befinden, wollen KI-Anwendungen in den kommenden zwei Jahren einführen oder planen dies bereits. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 46 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Kommunen, die keine KI-Einführung planen, von 39 auf 24 Prozent. Als wichtigste Einsatzfelder gelten die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten, Übersetzungen, die Zusammenfassung und Analyse von Akten sowie die Protokollierung von Sitzungen. Die größten Chancen beim Einsatz von KI sehen die Bürgermeister:innen in Effizienzsteigerungen und Zeitersparnissen (76 Prozent) sowie in einer schnelleren Bearbeitung von Bürgeranliegen (65 Prozent). Fast die Hälfte der Befragten geht zudem davon aus, dass KI helfen kann, den Fachkräftemangel abzumildern. Gleichzeitig macht die Umfrage deutlich, dass die technologische Entwicklung schneller verläuft als der Aufbau verlässlicher Leitplanken. Nur 19 Prozent der Kommunen verfügen bislang über verbindliche Richtlinien für den Umgang mit KI-Anwendungen. Digitale Souveränität wird zum Entscheidungskriterium Digitale Tools gelten als Effizienzhebel – Kosten und Integration als größte Hürden Am häufigsten werden digitale Tools für die Optimierung der Zusammenarbeit sowie für die Prozessautomatisierung eingesetzt. Gleichzeitig bleibt eine deutliche Umsetzungslücke bestehen – insbesondere in kleineren Kommunen, in denen Aufgaben- und Projektmanagement-Tools sowie automatisierte Prozesse bislang deutlich seltener genutzt werden. Die vollständigen Umfrageergebnisse können auf der Website von Meister heruntergeladen werden: www.meistertask.com/pages/de/digitalisierungsbericht-2026-download Über MeisterTask Pressekontakt
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