OHB SE: Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE feiert heute das 25-jährige Jubiläum des Börsengangs.

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Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE feiert heute das 25-jährige Jubiläum des Börsengangs.

13.03.2026 / 14:29 CET/CEST

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Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE feiert heute das 25-jährige Jubiläum des Börsengangs. 

Vom Mittelständler zum Weltraumkonzern
Im Jahr 2001 ging die “OHB Teledata AG” an die Börse und legte damit den Grundstein für die weitere, erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Damals erwirtschaftete das Unternehmen eine Gesamtleistung in Höhe von EUR 15 Mio. und beschäftigte 125 Mitarbeiter. Die heutige OHB SE (ISIN DE0005936124, Prime Standard) ist eines der wenigen Unternehmen aus dem Neuen Markt, das noch immer börsennotiert und erfolgreich ist.

„Der Börsengang war damals ein riesengroßer Schritt für uns. Wir waren ja eine vergleichbar kleine Firma, und wir waren ja auch anfänglich nur mit der Telematik-Sparte an der Börse“, erinnert sich Marco Fuchs, der seit dem Börsengang den Vorstandsvorsitz innehat. „Für EUR 10,50 pro Aktie sind wir damals rausgegangen und haben damit EUR 24,15 Mio. in die Firma geholt. Das war damals sehr viel Geld. Wir haben uns von Anfang an unseren Aktionären verpflichtet gefühlt und hatten Respekt davor, dass sie uns ihr Vertrauen geben.“ Gemeinsam mit Ulrich Schulz (1951 – 2023), dem ersten Ingenieur bei OHB, und langjährigem Vorstand hatte Marco Fuchs den Börsengang vorbereitet, zahlreiche Konferenzen und Roadshows besucht und sich auf das Abenteuer Börse vorbereitet.

Durch den Börsengang konnten Investments in Zukunftsprojekte wie der Entwicklung von Verkehrstelematik-Terminals und der Erwerb von Beteiligungen, wie z.B. an ORBCOMM und MegaTel getätigt werden. Im Jahr 2002 kam die Raumfahrtsparte durch die Übernahme der OHB System AG hinzu, OHB wurde zum börsennotierten Raumfahrthaus. Mit dann insgesamt 292 Mitarbeitern und einer Gesamtleistung von EUR 79 Mio. wurde das im Jahr zuvor gewonnene Projekt SAR-Lupe, das erste weltraumgestützte Radaraufklärungssystem für die Bundeswehr, der erste große Meilenstein der Firmengeschichte.

Mit der Börsennotierung kam Veränderung ins Unternehmen. „Wir wurden natürlich transparenter und zahlengetriebener, aber das hat uns gut getan. Aber wir haben uns unsere Wurzeln erhalten. Die Hauptversammlungen zum Beispiel waren immer ein richtiges Familienfest. Es waren ja viele Aktionäre, die seit dem ersten Tag dabei waren, und die kamen gerne jedes Jahr zum Spargelessen und haben sich die Neuigkeiten aus der Raumfahrt angehört“, so Marco Fuchs. 

Das Wachstum des Unternehmens erfolgte immer aus eigener Kraft. Auch das anorganische Wachstum, mit dem sich der Konzern kontinuierlich als europäisches Raumfahrtsystemhaus konstituiert hat, wurde aus eigener Kraft gestemmt. Zahlreiche erfolgreiche Raumfahrtprojekte wie das erste europäische Satellitennavigationssystem Galileo, die europäischen Wettersatelliten der dritten Generation, Meteosat Third Generation, oder das deutsche Radaraufklärungssystem SARah im Segment SPACE SYSTEMS, einer andauernden Erfolgsgeschichte bei entscheidenden Raketenbauteilen für das europäische Raketenprogramm Ariane und der Entwicklung einer kleinen Rakete bei Rocket Factory Augsburg (Segment ACCESS TO SPACE) und dem prosperierenden Downstream-, Operations- und Telematikgeschäft (Segment DIGITAL) haben OHB heute zu einem entscheidenden Player in der Raumfahrt gemacht.

Seit dem Börsendebüt hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und ist zum europäischen Weltraumkonzern mit einer erwarteten Gesamtleistung von rund EUR 1,2 Mrd. für das Geschäftsjahr 2025 und rund 3.800 Mitarbeitern gewachsen.

Kontinuität und langfristiger Wachstumsfokus 
Als Mehrheitsaktionärin ist die Gründerfamilie weiterhin maßgeblich im Unternehmen engagiert und sorgt mit Stabilität und Kontinuität für einen klaren Fokus auf nachhaltiges Wachstum.

„Wir sind einerseits ein ganz klassisches Familienunternehmen. Meine Eltern hatten mit OHB fast sowas wie ein drittes Kind, und auch heute ist OHB in unserer Familie immer ein Thema. Durch die Börsennotierung sind wir aber deutlich strukturierter als früher, und ich glaube auch dass unsere Kunden die Transparenz schätzen, die das mit sich bringt. Und mit Private Equity haben wir noch eine dritte Kultur reingeholt, die uns sehr gut tut“, so Marco Fuchs.

Veröffentlichung des Konzern-Jahresabschlusses am 19.März 2026
Der testierte Konzern-Jahresabschluss 2025 der OHB SE wird auf der für den 19. März 2026 geplanten Bilanzpressekonferenz und der sich am selben Tag anschließenden Ergebnispräsentation im Detail erläutert sowie zum Herunterladen auf der Website der OHB SE zur Verfügung stehen.

Kontakt:
Medienvertreter:
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Unternehmenskommunikation
Tel: +49 421 2020 9159
E-Mail: marianne.radel@ohb.de

Investoren und Analysten:
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Investor Relations
Tel: +49 421 2020 6426
E-Mail: ir@ohb.de


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