OpenWay Group: BORICA zeigt, wie Bulgarien die Umstellung auf Euro-Zahlungen im nationalen Maßstab in Zusammenarbeit mit OpenWay umgesetzt hat

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BORICA zeigt, wie Bulgarien die Umstellung auf Euro-Zahlungen im nationalen Maßstab in Zusammenarbeit mit OpenWay umgesetzt hat

26.03.2026 / 12:20 CET/CEST

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SOFIA, Bulgarien, 26. März 2026 /PRNewswire/ — BORICA AD, Bulgariens nationaler Betreiber der Karten- und Zahlungsinfrastruktur, hat eine neue Fallstudie veröffentlicht, die detailliert beschreibt, wie das Land am 1. Januar 2026 den Übergang zum Euro als koordinierte Transformation der Zahlungsinfrastruktur im nationalen Maßstab umgesetzt hat, unterstützt von Technologiepartnern wie OpenWay.

 

BORICA Reveals How Bulgaria Executed Euro Payments Cutover at a National Scale

 

Die Fallstudie von BORICA gewährt einen ersten umfassenden Einblick in die operative Umsetzung des Übergangs und beleuchtet dabei die Systeme, das Governance-Modell sowie die Koordination innerhalb des Ökosystems, die erforderlich waren, um sicherzustellen, dass der Zahlungsverkehr ab der ersten Minute der Euro-Einführung nahtlos funktioniert. Für Führungskräfte auf C-Level bei nationalen Zahlungsdienstleistern, Banken, Zahlungsabwicklern, Fintech-Unternehmen sowie regionalen oder globalen Wallet-Anbietern bietet der Bericht eine praxisnahe Referenz für die Steuerung risikoreicher Infrastrukturtransformationen in Echtzeit, einschließlich der Aufrechterhaltung der Betriebskontinuität, der Koordination großer Ökosysteme und der Durchführung kontrollierter Umstellungen bei laufender Transaktionslast.

Dem Bericht zufolge verarbeitete die BORICA-Infrastruktur innerhalb der ersten 48 Stunden mehr als 930.000 Karten- und Geldautomatentransaktionen im Wert von fast 42 Millionen Euro, und zwar ohne ungeplante Ausfallzeiten. Die erste erfolgreiche Euro-Abhebung am Geldautomaten wurde nur 20 Sekunden nach Mitternacht erfasst, gefolgt von Karten- und digitalen Zahlungstransaktionen innerhalb weniger Minuten.

Miroslav Vichev, CEO von BORICA, kommentiert: „Die Euro-Umstellung war mehr als eine Währungsumstellung. Es handelte sich um eine Transformation der Infrastruktur unter Live-Bedingungen im nationalen Maßstab, die eine präzise Koordination innerhalb des gesamten Zahlungsökosystems erforderte. An den synchronisierten Änderungen waren mehr als 35 Banken, Zahlungsdienstleister, Fintech-Unternehmen, staatliche Institutionen und Technologiepartner beteiligt. Wir wollten sicherstellen, dass Zahlungen ab der ersten Minute der Euro-Einführung über alle Kanäle hinweg reibungslos funktionierten. Diese Fallstudie zeigt das operative Modell, das hinter diesem Ergebnis steht.“

Die kritischste Phase war eine geplante dreistündige Umstellung der nationalen Karteninfrastruktur. Während dieses Zeitfensters wurden Issuing- und Acquiring-Systeme, POS- und Geldautomaten sowie Integrationen internationaler Zahlungssysteme gleichzeitig aktualisiert, um Transaktionen in Euro zu unterstützen.

Die Fallstudie hebt zudem die Rolle der Technologiepartner bei der Unterstützung der Umstellung hervor. Die Zahlungsabwicklungsplattform Way4 von OpenWay bildete die Grundlage für die Kartenausstellung, die Kartenakzeptanz und die Zahlungsabwicklung bei BORICA und ermöglichte eine kontrollierte Umstellung auf den Euro, wobei die Rückverfolgbarkeit der Transaktionen, die Integrität der Abstimmungsprozesse und die operative Stabilitätunter Echtzeitlast gewährleistet blieben.

Über den Kernbereich Zahlungsverkehr hinaus zeigt der Bericht, dass Mehrwertdienste – darunter Blink-Sofortzahlungen, die digitale Identität B-Trust, SoftPOS-Lösungen und E-Voucher-Plattformen – während der Umstellung uneingeschränkt verfügbar blieben, was die Resilienz des gesamten bulgarischen Zahlungsökosystems unter Beweis stellt.

Die Umstellung wurde durch Gesetzesänderungen unterstützt, darunter Änderungen des bulgarischen Gesetzes über Zahlungsdienste und Zahlungssysteme (PSPSA), die eine Anbindung an die Infrastruktur des Eurosystems ermöglichten. BORICA fungiert nun als Nebensystem innerhalb von TARGET betrieben und ist an TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) angebunden, wodurch bulgarische Banken sofortige Euro-Überweisungen im gesamten SEPA-Raum anbieten können.

Laut BORICA soll die Fallstudie als Referenzmodell für andere Märkte dienen, die eine groß angelegte Umstellung der Zahlungsinfrastruktur vorbereiten, insbesondere für diejenigen, die kurz vor der Euro-Einführung oder ähnlichen risikoreichen Umstellungen stehen.

Die vollständige Fallstudie „Bulgaria’s Euro Day One: How BORICA Orchestrated a National Payments Cutover at Scale“ ist verfügbar unter: BORICA zeigt, wie Bulgarien die Umstellung auf den Euro-Zahlungsverkehr landesweit umgesetzt hat | BORICA AD.

Weitere Informationen zur Euro-Einführung in Bulgarien und zum regulatorischen Rahmen finden Sie auf den Websites der Europäischen Zentralbank und der Bulgarischen Nationalbank:
https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2026/html/ecb.pr260101~c830245e42.en.html.

Über BORICA AD

BORICA AD betreibt Bulgariens nationale Karten- und Zahlungsinfrastruktur und bietet Finanzinstituten sowie staatlichen Organisationen Dienstleistungen wie Kartenabwicklung, Sofortzahlungen, digitale Identitätsprüfung (B-Trust) und Lösungen zur Betrugsbekämpfung an. Website: www.borica.bg.

Über OpenWay

OpenWay bietet Softwarelösungen für führende Akteure im Zahlungsökosystem. Die Plattform Way4 unterstützt Issuing, Acquiring, Wallets und Processing mit durchgängiger Verfügbarkeit und vollständiger Nachvollziehbarkeit.

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