SignPost Six: Die aktuellen geopolitischen Spannungen üben Druck auf die innere Sicherheit europäischer Organisationen aus

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Die aktuellen geopolitischen Spannungen üben Druck auf die innere Sicherheit europäischer Organisationen aus

27.01.2026 / 18:45 CET/CEST

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Laut dem heute von der Insider-Risiko-Beratungsfirma Signpost Six veröffentlichten Insider Risk Trend Report 2026 fühlen sich 84 % der europäischen Unternehmen mit hohem Risikoprofil nicht gut gerüstet, um Insider-Vorfälle zu erkennen und zu bewältigenwurde.

DEN HAAG, Niederlande, 27. Januar 2026 /PRNewswire/ — Europäische Organisationen stehen aufgrund geopolitischer Entwicklungen unter zunehmendem Druck, scheinen jedoch den Sicherheitsrisiken, die von innen entstehen, nicht genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Insider-Risiko – das Risiko von Spionage, Sabotage oder strategischer Einflussnahme durch eigene Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Lieferanten – ist zu einer strukturellen Schwachstelle geworden.

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Dem Bericht zufolge ist das Insider-Risiko nicht mehr nur ein zufälliges, sondern ein grundlegendes Risiko in einer Welt, in der geopolitische Konflikte zunehmend über wirtschaftliche, technologische und soziale Kanäle ausgetragen werden. Staatliche Akteure, kriminelle Netzwerke und aktivistische Bewegungen konzentrieren sich zunehmend auf den menschlichen Faktor, um Destabilisierung zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit Insidern, die bereits Zugang zu Systemen, Wissen und Entscheidungsprozessen haben, ist oft effektiver und weniger sichtbar als klassische Cyberangriffe oder physische Sabotage.

Signpost Six nennt mehrere geopolitische Entwicklungen, die das Insider-Risiko erheblich erhöhen. Die erste ist die Zunahme hybrider Kriegsführung, bei der Staaten ihre Rivalität zunehmend außerhalb des klassischen militärischen Bereichs austragen. Kommerzielle Organisationen, von kritischen Infrastrukturen über Technologieunternehmen bis hin zu Logistikzentren, werden daher zunehmend Ziel von Spionage und Sabotage. „Staatliche Akteure und organisierte kriminelle Netzwerke nehmen zunehmend Mitarbeiter innerhalb von Organisationen ins Visier. Ihr direkter Zugang zu Standorten, Personen und sensiblen Informationen macht sie zu einem attraktiven und effektiven Ziel“, sagt Dennis Bijker, CEO von Signpost Six.

Gleichzeitig nutzen staatliche Akteure zunehmend kriminelle Netzwerke als Stellvertreter, um Operationen mit minimaler Rückverfolgbarkeit durchzuführen. Mitarbeiter werden zunehmend durch extreme Methoden wie finanzielle Verlockungen, Drohungen und Erpressung unter Druck gesetzt.

Darüber hinaus hat die Globalisierung der Lieferketten die Anfälligkeit von Organisationen erhöht. Der Zugang zu kritischen Systemen und Prozessen liegt zunehmend bei Dritten, die unter anderen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen operieren. Geopolitische Spannungen können sich daher direkt auf den täglichen Betrieb auswirken.

Der aktuelle Kontext macht deutlich, dass technische und physische Sicherheit allein nicht mehr ausreichen. Die Widerstandsfähigkeit von Organisationen erfordert eine klare Risikoverantwortung auf Verwaltungsebene und eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen Personalwesen, Sicherheit, Risikomanagement und Recht. Geopolitik findet nicht mehr ausschließlich außerhalb der Organisation statt, sondern auch innerhalb ihrer Mauern. Wenn diese Entwicklungen ignoriert werden, laufen Mitarbeiter Gefahr, unbeabsichtigt ins Visier zu geraten.

Berichthttps://www.signpostsix.com/wp-content/uploads/2026/01/Insider-Trend-Report-2026-Signpost-Six-PR-Version.pdf

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2869360/SignPost_Six_logo.jpg

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