| 24.02.2026 | Original-Research: AMAG Austria Metall AG (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: AMAG Austria Metall AG - von Montega AG
24.02.2026 / 10:34 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu AMAG Austria Metall AG
| Unternehmen: |
AMAG Austria Metall AG |
| ISIN: |
AT00000AMAG3 |
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| Anlass der Studie: |
Initiation of Coverage |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| seit: |
24.02.2026 |
| Kursziel: |
33,00 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Patrick Speck, CESGA |
Schwergewicht mit Leichtmetall
Die AMAG Austria Metall AG agiert als größter österreichischer Aluminiumproduzent und Premiumlieferant mit hohem Spezialitätenanteil. AMAG bietet ca. 5.000 verschiedene Produkte auf Basis von über 200 Legierungen und beliefert etwa 1.000 Kunden aus der Luftfahrt-, Automotive-, Maschinenbau-, Bau-, Verpackungs-, Elektronik- und Konsumgüterindustrie. Die Gruppe ist sowohl im Upstream- (Primäraluminiumerzeugung über die 20%-Beteiligung an der kanadischen Elektrolyse Alouette) als auch im Downstream-Geschäft (Gusslegierungen und Walzprodukte) aktiv, was die Flexibilität und Resilienz des Geschäfts weiter verstärkt.
Die globale Nachfrage nach dem vielfältig einsetzbaren Basisgut Aluminium (geringes Gewicht, einfache Bearbeitung, hohe Rezyklierbarkeit etc.) resultiert überwiegend aus zyklischen Endmärkten, wächst jedoch strukturell. Vor allem der Bedarf für das aus Aluminiumschrott erzeugte Sekundäraluminium dürfte in den nächsten Jahren deutlich ansteigen (CAGR 2025-35e: +5%) und bis Mitte der 2030er-Jahre einen Marktanteil von ca. 40% erreichen (akt.: ca. 31%). Entscheidend hierfür ist die weltweite Dekarbonisierung, da für das Recycling von Aluminium bis zu 95% weniger Energie benötigt wird und damit i.d.R. erheblich weniger CO2-Emissionen anfallen.
Als einer der nachhaltigsten Aluminiumplayer der Welt (u.a. EcoVadis Platin-Medaille) sehen wir AMAG hervorragend positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. So ist das Unternehmen mit dem hochmodernen Walzwerk am Hauptsitz Ranshofen nicht nur einer der größten Aluminium-Recycler in Europa, sondern setzt durch die äußerst CO2-arme Primäraluminiumerzeugung an der Aluminerie Alouette (100% Wasserkraft) über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Standards in puncto Nachhaltigkeit.
Darüber hinaus gilt AMAG als einer der innovationsstärksten Player im Markt und weist im umsatzseitig wichtigsten Segment Walzen (Anteil ca. 70%) heute eine Spezialitätenquote von durchweg über 50% auf. All dies stärkt die Kundenbindung zu langjährigen Referenzkunden wie Airbus oder Audi und bescherte dem Konzern trotz schwieriger Rahmendaten für die europäische Industrie in den letzten Jahren eine solide Absatz- und Umsatzentwicklung (CAGR 2019-24: +6,3%). Ebenso zeigte sich die Profitabilität mit durchgehend deutlich zweistelligen EBITDA-Margen (Ø 13,3%) äußerst robust, was sich auch in kontinuierlichen Dividendenzahlungen niederschlägt (Ø 1,23 EUR).
Das vergangene Jahr 2025 dürfte infolge des 'Zollschocks' aus den USA einen Ausreißer nach unten darstellen (9M: EBITDA -22,6% yoy), angesichts deutlich höherer Aluminiumpreise seit Q4 rechnen wir jedoch mit einem Zieleinlauf oberhalb der EBITDA-Guidance (110-130 Mio. EUR). Nachdem sich die Aktienkurse von Peers wie Alcoa (6M: +90%), Kaiser Aluminum (+64%) oder Constellium (+78%) bereits kräftig erholt haben, sehen wir bei AMAG noch signifikantes Upside-Potenzial, was durch unsere DCF-basierte Bewertung und die Betrachtung historischer Multiples untermauert wird.
Fazit: AMAG ist u.E. in vielerlei Hinsicht ein Qualitätsunternehmen mit Führungsrolle bei Low-Carbon-Aluminium und starken Resilienz-Faktoren. Nach einem herausfordernden GJ 2025 hellt sich das Marktumfeld aktuell wieder auf, was eine stetige Margenerholung ermöglichen solllte. Die Stärken von AMAG sehen wir noch nicht ausreichend im Kurs reflektiert und nehmen die Aktie mit 'Kaufen' und einem Kursziel von 33,00 EUR neu auf.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren. Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission: Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter, Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im Nebenwertebereich auf der anderen Seite.
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2280666 24.02.2026 CET/CEST
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| 30.10.2025 | AMAG Austria Metall AG: Ergebnisentwicklung in Q3/2025 beweist hohe Resilienz in anhaltend schwierigem Umfeld
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AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Quartalsergebnis
AMAG Austria Metall AG: Ergebnisentwicklung in Q3/2025 beweist hohe Resilienz in anhaltend schwierigem Umfeld
30.10.2025 / 07:15 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ranshofen, 30.10.2025
AMAG Austria Metall AG: Ergebnisentwicklung in Q3/2025 beweist hohe Resilienz in anhaltend schwierigem Umfeld
- Rasch umgesetzte Maßnahmen ermöglichten eine weitgehend stabile Ergebnisentwicklung in Q3/2025 und stützten die Performance in den ersten neun Monaten
- Umsatzerlöse infolge des höheren Aluminiumpreisniveaus insgesamt um +5,4 % auf 1.137,0 Mio. EUR gesteigert (Q1-Q3/2024: 1.078,7 Mio. EUR)
- EBITDA überschreitet mit 114,2 Mio. EUR bereits unteres Ende der kommunizierten Bandbreite für das Gesamtjahr 2025 (-22,6 % ggü. Q1-Q3/2024: 147,6 Mio. EUR)
- Ergebnis nach Ertragsteuern bei 33,8 Mio. EUR (-37,7 % ggü. Q1-Q3/2024: 54,3 Mio. EUR)
- Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 134,8 Mio. EUR um +23,3 % gesteigert (Q1-Q3/2024: 109,3 Mio. EUR)
- Ausblick für Geschäftsjahr 2025: EBITDA voraussichtlich am oberen Ende der kommunizierten Bandbreite (110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR), wobei Bewertungseffekte erfahrungsgemäß spürbaren Einfluss nehmen können
In einem verhaltenen und handelspolitisch gehemmten Wirtschaftsumfeld ist es der AMAG-Gruppe in Q3/2025 gelungen, die Ergebnisqualität des Vorquartals zu halten. Mit über 114 Mio. EUR konnte damit bereits nach neun Monaten die Untergrenze der kommunizierten EBITDA-Bandbreite für das Gesamtjahr übertroffen werden. Zeitgleich wurde der Free Cashflow mit über 94 Mio. EUR mehr als verdoppelt.
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Die vielseitigen Stabilisierungsmaßnahmen, die wir in den letzten Monaten verstärkt gesetzt haben, tragen bereits Früchte. Durch Produktivitätssteigerungen am Standort Ranshofen, ein konsequentes Liquiditätsmanagement und klaren Fokus auf Kosteneffizienz konnten wir die zunehmend negativen Markteinflüsse im dritten Quartal weitestgehend kompensieren. Zusätzlich haben Working-Capital-Optimierungen und gezielte Investitionskürzungen die Cashflow-Entwicklung deutlich gestärkt.“
Die Umsatzerlöse der AMAG-Gruppe konnten in den ersten drei Quartalen 2025 um +5,4 % auf 1.137,0 Mio. EUR gesteigert werden (Q1-Q3/2024: 1.078,7 Mio. EUR). Insbesondere ein um +6,7 % höherer Aluminiumpreis (in USD) ist für den Anstieg verantwortlich. Der Gesamtabsatz der AMAG-Gruppe lag mit 320.800 Tonnen leicht unter dem Vorjahresniveau (323.300 Tonnen). Der externe Absatz zeigte mit 293.400 Tonnen ein ähnliches Niveau im Vergleich zum Vorjahr (295.700 Tonnen).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im aktuellen Berichtszeitraum 114,2 Mio. EUR nach 147,6 Mio. EUR im Vorjahr (-22,6 % ggü. Q1-Q3/2024). Das Segment Metall profitierte von einem attraktiven Aluminiumpreis und konnte somit die durch die US-Zölle bedingt geringeren Prämienerlöse zum Teil kompensieren. Im Segment Gießen wirkte sich das anhaltend schwache Marktumfeld in der Automobilindustrie erwartungsgemäß auch auf das Ergebnis aus. Unter anderem dämpft die im Vorjahresvergleich gesteigerte Produktivität den Einfluss ab. Auch das Segment Walzen zeigt sich vom anhaltend schwachen Konjunkturumfeld und den US-Zöllen beeinflusst. Die hohe Flexibilität, ein Anstieg der Produktivität und die rasche Umsetzung von Stabilisierungsmaßnahmen konnten diese Auswirkungen jedoch spürbar abfedern.
Die Abschreibungen reduzierten sich deutlich auf 61,0 Mio. EUR (Q1-Q3/2024: 66,8 Mio. EUR). Das erzielte Betriebsergebnis (EBIT) lag im aktuellen Berichtszeitraum bei 53,2 Mio. EUR (-34,1 % ggü. Q1-Q3/2024: 80,7 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug in den ersten neun Monaten 33,8 Mio. EUR (-37,7 % ggü. Q1-Q3/2024: 54,3 Mio. EUR).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte um rund +23 % deutlich auf 134,8 Mio. EUR gesteigert werden (Q1-Q3/2024: 109,3 Mio. EUR). Die Investitionen wurden spürbar reduziert und lagen in Q1-Q3/2025 bei 40,6 Mio. EUR (Q1-Q3/2024: 69,0 Mio. EUR). Damit zeigte sich mit 94,2 Mio. EUR ein um +134 % signifikant höherer Free Cashflow (Q1-Q3/2024: 40,2 Mio. EUR).
Die Nettofinanzverschuldung konnte zum 30. September 2025 auf 344,4 Mio. EUR beträchtlich reduziert werden (31. Dezember 2024: 382,3 Mio. EUR). Das Eigenkapital wurde mit 736,2 Mio. EUR zum aktuellen Quartalsstichtag auf einem stabilen Niveau gehalten (31. Dezember 2024: 740,9 Mio. EUR). Eine leichte Steigerung auf 42,5 % zeigte sich per 30. September 2025 bei der Eigenkapitalquote (31. Dezember 2024: 42,3 %).
Ergebnisentwicklung 3. Quartal 2025
Die Umsatzerlöse im dritten Quartal lagen bei 350,8 Mio. EUR nach 370,9 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal (-5,4 % ggü. Q3/2024). Der Gesamtabsatz der AMAG-Gruppe lag bei 100.400 Tonnen (-8,0 % ggü. Q3/2024: 109.100 Tonnen), extern wurden 92.400 Tonnen abgesetzt (-6,7 % ggü. Q3/2024: 99.000 Tonnen).
Das EBITDA lag mit 33,5 Mio. EUR etwa auf dem Niveau des Vorquartals (Q2/2025), trotz zunehmender Belastung durch US-Zölle und gestiegener Preissensibilität. Im Vergleich zum Vorjahr (-35,8 % ggü. Q3/2024: 52,2 Mio. EUR) ergibt sich jedoch ein spürbarer Rückgang.
Unter Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von 19,1 Mio. EUR (Q3/2024: 22,2 Mio. EUR) konnte im 3. Quartal 2025 ein EBIT von 14,5 Mio. EUR erreicht werden (-51,8 % ggü. Q3/2024: 30,0 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag bei 10,4 Mio. EUR (-50,3 % ggü. Q3/2024: 20,9 Mio. EUR).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte im 3. Quartal 2025 um rund +74 % signifikant auf 58,5 Mio. EUR gesteigert werden (Q3/2024: 33,6 Mio. EUR), während die Investitionen um rund -35 % auf 13,4 Mio. EUR reduziert wurden. Der generierte Free Cashflow stieg damit um +246 % auf 45,1 Mio. EUR beträchtlich an (Q3/2024: 13,0 Mio. EUR).
Ausblick 2025:
Das globale Wirtschaftsumfeld in 2025 bleibt herausfordernd und uneinheitlich. Für die USA wird aktuell mit einem durch die US-Zollpolitik beeinträchtigten BIP-Anstieg von +1,8 % gerechnet. Mit +1,2 % spiegelt das erwartete Wirtschaftswachstum im Euroraum ebenfalls die Auswirkungen aus dem handelspolitisch beeinflussten Umfeld wider. Für Deutschland (+0,2 %) und für die heimische Wirtschaft (+0,3 %) wird ein deutlich geringeres Wachstum erwartet.[1] Insgesamt bleibt das Umfeld herausfordernd mit nur begrenztem Wachstumspotenzial für Q4/2025.
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Die bisherige Entwicklung unserer Ertragslage unterstreicht die hohe Widerstandsfähigkeit der AMAG. Wir setzen weiterhin auf Qualität, Liefertreue, Flexibilität, Kundennähe und Kosteneffizienz und werden die Auslastung in Ranshofen weitestgehend auf dem Vorjahresniveau halten können. Trotz der aktuell verhaltenen Stimmungslage sind wir überzeugt, dass die AMAG zukunftsfit aufgestellt ist und vom nächsten Wirtschaftsaufschwung, der bestimmt kommen wird, profitiert.“
Es ist davon auszugehen, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im vierten Quartal 2025 nicht wesentlich verändern. Damit bleiben die Herausforderungen für die operativen AMAG-Segmente bestehen. Im Segment Metall ist trotz des Wegfalls der US-Zollbefreiung für Kanada weiterhin mit einer guten Ergebnisentwicklung zu rechnen. In den Segmenten Gießen und Walzen führt das handelspolitisch geprägte Umfeld mit hoher Preissensibilität zu anhaltendem Ergebnisdruck.
Der AMAG-Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2025 mit einem EBITDA am oberen Ende der aktuell vorliegenden Ergebnisbandbreite (110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR). Insbesondere Bewertungseffekte, deren Eintrittswahrscheinlichkeit nur bedingt prognostiziert werden kann, können das Ergebnis erfahrungsgemäß stark beeinflussen.
AMAG-Kennzahlen:
| |
Q3/2025 |
Q3/2024 |
Änderung in % |
Q1-Q3/ 2025 |
Q1-Q3/ 2024 |
Änderung in % |
| Absatz in Tonnen |
100.400 |
109.100 |
-8,0 |
320.800 |
323.300 |
-0,8 |
davon externer Absatz
in Tonnen |
92.400 |
99.000 |
-6,7 |
293.400 |
295.700 |
-0,8 |
| Umsatzerlöse in Mio. EUR |
350,8 |
370,9 |
-5,4 |
1.137,0 |
1.078,7 |
+5,4 |
| EBITDA in Mio. EUR |
33,5 |
52,2 |
-35,8 |
114,2 |
147,6 |
-22,6 |
| EBIT in Mio. EUR |
14,5 |
30,0 |
-51,8 |
53,2 |
80,7 |
-34,1 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern in Mio. EUR |
10,4 |
20,9 |
-50,3 |
33,8 |
54,3 |
-37,7 |
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
in Mio. EUR |
58,5 |
33,6 |
+74,1 |
134,8 |
109,3 |
+23,3 |
Cashflow aus Investitionstätigkeit
in Mio. EUR |
-13,4 |
-20,6 |
+34,7 |
-40,6 |
-69,0 |
+41,2 |
| Mitarbeiter:innen in FTE1) |
2.168 |
2.237 |
-3,1 |
2.199 |
2.235 |
-1,6 |
| |
30.09.2025 |
31.12.2024 |
Änderung in % |
| Eigenkapital in Mio. EUR |
736,2 |
740,9 |
-0,6 |
| Eigenkapitalquote in % |
42,5 |
42,3 |
|
| Verschuldungsgrad (Gearing) in % |
46,8 |
51,6 |
|
1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge und seit Juli 2024 auch ohne Ferialpraktikanten (Anpassung auch rückwirkend fürQ1-Q3/2024 erfolgt). Enthält den 20%igen Personalanteil der Beteiligung an der Elektrolyse Alouette sowie das Personal von AMAG components.
Über die AMAG Gruppe
Die AMAG Austria Metall AG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug- Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Im Bereich AMAG components, mit Stammsitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
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Hinweis
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG bis zum 17. Oktober 2025 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Die wirtschaftlichen und handelspolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Monaten mehrmals verändert. Interne Berechnungen/Ergebnisanalysen basieren auf diversen Annahmen. Dazu zählt unter anderem auch die unveränderte Gültigkeit der globalen US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Generell kann es aufgrund von Rundungen zu Abweichungen bei den dargestellten Werten, Summierungen und Prozentangaben kommen. Die AMAG und deren Vertreter übernehmen insbesondere für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen keine Haftung. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
Diese Veröffentlichung stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AMAG dar.
[1] WIFO-Konjunkturprognose 3/2025
30.10.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
Originalinhalt anzeigen: EQS News
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2220496 |
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EQS News-Service |
2220496 30.10.2025 CET/CEST
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| 17.09.2025 | AMAG Austria Metall AG: Vorstandsmandat von CSO Victor Breguncci verlängert
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AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): Personalie
AMAG Austria Metall AG: Vorstandsmandat von CSO Victor Breguncci verlängert
17.09.2025 / 16:29 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ranshofen, 17.09.2025
AMAG Austria Metall AG: Vorstandsmandat von CSO Victor Breguncci verlängert
Der Aufsichtsrat der AMAG Austria Metall AG hat in seiner Sitzung vom 17. September 2025 den Vertrag von Vertriebsvorstand Victor Breguncci, MBA bis zum 31. Mai 2029 verlängert.
„Die Vertragsverlängerung unterstreicht unser Bekenntnis, die Vertriebsaktivitäten der AMAG zu unterstützen und für Kontinuität in der Unternehmensführung zu sorgen. Victor Breguncci hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, die Kundenorientierung und den wirtschaftlichen Erfolg von AMAG zu stärken sowie die Vertriebsorganisation zukunftsgerichtet aufzustellen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Alessandro Dazza.
„Angesichts der aktuellen Herausforderungen für die europäische Aluminiumindustrie schätze ich das mir entgegengebrachte Vertrauen ganz besonders. Ich freue mich, mit einem engagierten Team und meinen Vorstandskollegen auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Unser Anspruch ist es, die AMAG als verlässlichen Partner für hochwertige Aluminiumlösungen in die Zukunft zu führen“, sagt Victor Breguncci.
Der gebürtige Brasilianer gehört seit Juni 2019 dem Vorstandsteam der AMAG an und verantwortet die Bereiche Vertrieb, strategische Vertriebsentwicklung, Supply-Chain-Management sowie Marktbeobachtung und -entwicklung. Seit 1. Jänner 2024 setzt sich der AMAG-Vorstand aus Vorstandsvorsitzendem und Technikvorstand Dr. Helmut Kaufmann, Finanzvorständin Mag. Claudia Trampitsch und Vertriebsvorstand Victor Breguncci, MBA zusammen.
Die Verlängerung verdeutlicht die strategische Relevanz des Vertriebs für die AMAG: Seine eigenständige Verankerung im Vorstand sichert die Priorität dieses Bereichs langfristig und stellt sicher, dass kundenrelevante Themen auch künftig auf höchster Entscheidungsebene verankert bleiben.
Bild:

AMAG-Vertriebsvorstand Victor Breguncci (© AMAG)
Über die AMAG Gruppe
Die AMAG Austria Metall AG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Im Bereich AMAG components, mit Stammsitz in Übersee am Chiemsee, sind die Kompetenz und jahrelange Erfahrung in der Herstellung von einbaufertigen Metallteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie gebündelt.
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Lamprechtshausener Straße 61 |
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| Website: www.amag.at |
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Journalistenservice / Agentur
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Gerald Kneidinger, MBA
Tel: +43 (0)664 5485067
E-Mail: g.kneidinger@kp-pr.at
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Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
17.09.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
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2199092 |
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EQS News-Service |
2199092 17.09.2025 CET/CEST
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| 24.07.2025 | AMAG Austria Metall AG: Bekanntmachung über die Veröffentlichung eines Finanzberichtes
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AMAG Austria Metall AG
/ Veröffentlichung von Finanzberichten
AMAG Austria Metall AG: Bekanntmachung über die Veröffentlichung eines Finanzberichtes
24.07.2025 / 07:30 CET/CEST
Bekanntmachung über die Veröffentlichung eines Halbjahresfinanzberichtes gem. § 125 BörseG übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
24.07.2025 CET/CEST
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2173756 24.07.2025 CET/CEST
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| 24.07.2025 | AMAG Austria Metall AG: Breite Aufstellung ermöglichte solides Halbjahresergebnis 2025
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AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
AMAG Austria Metall AG: Breite Aufstellung ermöglichte solides Halbjahresergebnis 2025
24.07.2025 / 07:10 CET/CEST
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Ranshofen, 24. Juli 2025
AMAG Austria Metall AG: Breite Aufstellung ermöglichte solides Halbjahresergebnis 2025
- H1/2025 spiegelt erwartungsgemäß den negativen Ergebniseinfluss des handelspolitisch beeinflussten Wirtschaftsumfelds ab Q2/2025 wider
- Umsatzerlöse um +11,1 % auf 786,2 Mio. EUR, infolge des höheren Aluminiumpreises und der gestiegenen Absatzmenge, gewachsen (H1/2024: 707,7 Mio. EUR)
- EBITDA von 80,6 Mio. EUR zunehmend beeinflusst von US-Zöllen sowie gestiegenen Energie-, Rohstoff- und Personalkosten (-15,4 % ggü. H1/2024: 95,3 Mio. EUR)
- Ergebnis nach Ertragsteuern bei 23,4 Mio. EUR (-29,9 % ggü. H1/2024: 33,4 Mio. EUR)
- Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 76,2 Mio. EUR in etwa auf Vorjahresniveau (H1/2024: 75,7 Mio. EUR)
- Ausblick 2025: Anpassung der EBITDA-Bandbreite für das Gesamtjahr 2025 auf 110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR infolge der veränderten Rahmenbedingungen
Nach einem guten Start ins Jahr 2025 (kaum negative Einflüsse aufgrund von US-Einfuhrzöllen in Q1/2025) machten sich das eingetrübte Marktumfeld und die Auswirkungen infolge der 25%-US-Einfuhrzölle erwartungsgemäß im 2. Quartal 2025 in den drei operativen Segmenten der AMAG-Gruppe bemerkbar. Die weitere Steigerung der US-Zölle auf 50 %, welche seit 4. Juni 2025 in Kraft sind, beeinflusste das 2. Quartal 2025 nur eingeschränkt. Die entsprechenden Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung werden sich daher vor allem im 2. Halbjahr 2025 zeigen.
Die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2025 konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht werden. Der zunehmende Preisdruck in unterschiedlichen Absatzmärkten und die erheblichen Kostensteigerungen (insbesondere in den Bereichen Personal und Energie) der letzten Jahre machen sich jedoch zunehmend im Ergebnis bemerkbar und können nur eingeschränkt durch Kosteneinsparungen kompensiert werden.
Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse der AMAG-Gruppe im 1. Halbjahr 2025 um +11,1 % auf 786,2 Mio. EUR (H1/2024: 707,7 Mio. EUR). Neben einem um rund +6 % höheren Aluminiumpreis wirkte sich auch der Anstieg in der Gesamtabsatzmenge auf 220.400 Tonnen positiv aus (H1/2024: 214.100 Tonnen).
Das erzielte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag bei 80,6 Mio. EUR und damit um rund -15 % unterhalb des Vorjahresniveaus (95,3 Mio. EUR). Im Segment Metall ist der Ergebnisrückgang bei einer soliden Absatzmenge und einem gestiegenen durchschnittlichen Aluminiumpreis vorwiegend auf die höheren Tonerdeeinsatzkosten sowie auf den Einfluss der weltweiten US-Einfuhrzölle auf Aluminium zurückzuführen. Im Segment Gießen konnte eine solide Absatzmenge im 1. Halbjahr 2025 erzielt werden. Der gestiegene Preisdruck im Absatz von Recycling-Gusslegierungen wirkt sich zunehmend auf die Ergebniskennzahlen aus. Im Segment Walzen wurde eine gute Auslastung durch umgesetzte Produktmixverschiebungen sichergestellt. Infolge des schwachen wirtschaftlichen Umfelds und der vor allem zollbedingten Warenstromveränderungen zeigten sich jedoch zum Teil deutliche Preisrückgänge in ausgewählten Absatzmärkten gepaart mit hohen Energie- und Personalkosten.
Die Abschreibungen lagen in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres bei 41,9 Mio. EUR (H1/2024: 44,6 Mio. EUR). Das erzielte Betriebsergebnis (EBIT) veränderte sich um -23,6 % auf 38,8 Mio. EUR (H1/2024: 50,8 Mio. EUR). Das erzielte Ergebnis nach Ertragsteuern lag bei 23,4 Mio. EUR (H1/2024: 33,4 Mio. EUR).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im 1. Halbjahr 2025 mit 76,2 Mio. EUR in etwa auf dem Vorjahresniveau (H1/2024: 75,7 Mio. EUR). Positiven Einfluss nahm vor allem der Abbau von Beständen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wurde mit -27,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (H1/2024: -48,5 Mio. EUR) planmäßig reduziert. Damit konnte der Free Cashflow auf 49,1 Mio. EUR signifikant gesteigert werden (H1/2024: 27,2 Mio. EUR).
Die Nettofinanzverschuldung zeigt per 30. Juni 2025 mit 385,6 Mio. EUR keine wesentliche Veränderung zum Jahresultimo 2024 (382,3 Mio. EUR). Das Eigenkapital der AMAG-Gruppe lag am 30. Juni 2025 bei soliden 736,0 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 740,9 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote konnte per 30. Juni 2025 auf 44,3 % gesteigert werden (31. Dezember 2024: 42,3 %).
Ausblick 2025:
Die aktuellen Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2025 gehen länderübergreifend von einem verhaltenen Wachstum aus. Neben den volatilen handelspolitischen Rahmenbedingungen verunsichern geopolitische Konflikte branchenübergreifend wirtschaftliche Aktivitäten. Die Prognose für den Euroraum liegt aktuell bei +1,0 %. Für die USA wird ein BIP-Anstieg von +1,4 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft soll mit +0,3 % ein moderates Wachstum aufweisen, während die österreichische Konjunktur erneut stagnieren soll.[1]
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Die Auslastung konnte bislang auf einem stabilen Niveau gehalten werden, aber Ergebniseinbußen aufgrund von erhöhten Personal- und Energiekosten sowie den US-Zöllen können unmöglich kurzfristig kompensiert werden. Es ist daher dringend notwendig, dass mit der US-Regierung eine tragfähige Einigung über die zukünftigen Handelsbedingungen getroffen wird, die österreichischen Standortbedingungen verbessert werden und die KV-Verhandler für die Herbstrunde Realitätssinn beweisen.“
Im Segment Metall wird das Ergebnis vor allem von der Produktionsmenge in Kanada und vom Preisniveau für Aluminium, Prämien und Rohstoffe bestimmt. Preisseitig führen derzeit vor allem die weltweiten US-Einfuhrzölle zu negativen Auswirkungen auf die Prämienerlöse. AMAG wird weiterhin flexibel darauf reagieren und Lieferungen auch außerhalb der USA umsetzen. Der Wegfall der Zollbefreiung aus Kanada in den letzten Jahren wird sich dennoch negativ im Ergebnis des Segments Metall widerspiegeln.
Das Segment Gießen wird auch im 2. Halbjahr 2025 mit einem schwachen Umfeld in der Automobilindustrie konfrontiert sein. Es ist mit einem zunehmenden Preisdruck im Verkauf von Recycling-Gusslegierungen zu rechnen, der die Ergebnisqualität beeinträchtigen wird.
Auch im Segment Walzen ist mit einem fortführenden Preisdruck zu rechnen. Die Absatz- und Ergebnisentwicklungen im Transportsektor werden unter dem Vorjahresniveau erwartet. Insbesondere die schwache Automobilindustrie und Bauratenverschiebungen in der Luftfahrtbranche zeichnen dafür verantwortlich. Ein positiver Trend zeigt sich in der Verpackungsindustrie. Aktuell ist davon auszugehen, dass infolge des veränderten Produktmixes ein Gesamtjahresabsatz von Aluminiumwalzprodukten zumindest auf dem Vorjahresniveau erreicht wird. Die hohen Energie- und Personalkosten sowie die zunehmenden US-Zolleinflüsse können kurzfristig nicht zur Gänze kompensiert werden. Insgesamt wird das Ergebnis 2025 im Segment Walzen spürbar unter dem Vorjahresniveau erwartet.
Infolge veränderter Rahmenbedingungen erwartet der AMAG-Vorstand für das Gesamtjahr 2025 derzeit ein EBITDA in einer Bandbreite von 110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR für die AMAG-Gruppe. Hohe Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Zollentwicklungen bleiben bestehen.
AMAG-Kennzahlen:
| |
Q2/2025 |
Q2/2024 |
Änderung in % |
H1/2025 |
H1/2024 |
Änderung in % |
| Absatz in Tonnen |
109.600 |
110.000 |
-0,4 |
220.400 |
214.100 |
+2,9 |
| davon externer Absatz in Tonnen |
100.100 |
101.200 |
-1,1 |
201.100 |
196.700 |
+2,2 |
| Umsatzerlöse in Mio. EUR |
384,8 |
371,9 |
+3,5 |
786,2 |
707,7 |
+11,1 |
| EBITDA in Mio. EUR |
34,6 |
53,0 |
-34,7 |
80,6 |
95,3 |
-15,4 |
| EBIT in Mio. EUR |
15,0 |
30,6 |
-51,1 |
38,8 |
50,8 |
-23,6 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern in Mio. EUR |
7,2 |
20,1 |
-64,1 |
23,4 |
33,4 |
-29,9 |
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
in Mio. EUR |
25,9 |
40,1 |
-35,3 |
76,2 |
75,7 |
+0,8 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit in Mio. EUR |
-10,4 |
-22,5 |
+53,8 |
-27,2 |
-48,5 |
+43,9 |
| Mitarbeiter:innen in FTE1) |
2.198 |
2.235 |
-1,6 |
2.215 |
2.233 |
-0,8 |
| |
30.06.2025 |
31.12.2024 |
Änderung in % |
| Eigenkapital in Mio. EUR |
736,0 |
740,9 |
-0,7 |
| Eigenkapitalquote in % |
44,3 |
42,3 |
|
| Verschuldungsgrad (Gearing) in % |
52,4 |
51,6 |
|
1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge und seit Juli 2024 auch ohne Ferialpraktikanten (Anpassung auch rückwirkend für Q2/2024 bzw. H1/2024 erfolgt). Enthält den 20%igen Personalanteil der Beteiligung an der Elektrolyse Alouette sowie das Personal von AMAG components.
Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Bei AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
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Hinweis
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG bis zum 14. Juli 2025 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Die wirtschaftlichen und handelspolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Wochen mehrmals verändert. Interne Berechnungen/Ergebnisanalysen basieren auf diversen Annahmen. Dazu zählt unter anderem auch die unveränderte Gültigkeit der globalen US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Generell kann es aufgrund von Rundungen zu Abweichungen bei den dargestellten Werten, Summierungen und Prozentangaben kommen. Die AMAG und deren Vertreter übernehmen insbesondere für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen keine Haftung. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
Diese Veröffentlichung stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AMAG dar.
[1] Vgl. dazu u.a. ifo Institut, ifo Konjunkturprognose Sommer 2025, Juni 2025 sowie WIFO, Konjunkturprognose 2/2025, Juni 2025
24.07.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
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2173736 24.07.2025 CET/CEST
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| 04.07.2025 | AMAG Austria Metall AG: Richtungsweisender Stromvertrag für Elektrolyse Alouette in Vorbereitung
|
AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): Absichtserklärung
AMAG Austria Metall AG: Richtungsweisender Stromvertrag für Elektrolyse Alouette in Vorbereitung
04.07.2025 / 18:49 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ranshofen, 04. Juli 2025
AMAG Austria Metall AG: Richtungsweisender Stromvertrag für Elektrolyse Alouette in Vorbereitung
- Einigung auf Rahmenbedingungen für neuen langfristigen Stromvertrag zwischen Elektrolyse Alouette, Regierung Québec und staatlichem Stromanbieter Hydro-Québec
- Neuer Stromvertrag soll Bezug von insgesamt 1.085 MW, von 1. Jänner 2030 bis Ende 2045, zu wettbewerbsfähigen Preisen, ermöglichen
- Essenzielle Basis für profitable Weiterentwicklung der größten Elektrolyse Nord- und Südamerikas
- Bestehender Stromvertrag läuft planmäßig per Ende 2029 aus
Die Eigentümer der kanadischen Elektrolyse „Aluminerie Alouette Inc.“ (Alouette), an der die AMAG Austria Metall AG (AMAG) zu 20 % beteiligt ist, die Regierung der kanadischen Provinz Québec und der staatliche Stromanbieter Hydro-Québec haben sich heute auf wesentliche Rahmenbedingungen betreffend eines neuen langfristigen Stromvertrages geeinigt. Dazu wurde eine Absichtserklärung (MoU – Memorandum of Understanding) unterzeichnet, auf deren Basis nun an der Vertragserstellung gearbeitet wird.
Der neue Stromvertrag soll einen Bezug von 1.035 MW, von 1. Jänner 2030 bis 31. Dezember 2045, ermöglichen. Zusätzlich werden 50 MW, aufgeteilt auf zwei Tranchen zu je 25 MW, für weiteres organisches Wachstum zur Verfügung gestellt.
Der Strompreis hängt – wie auch im derzeitigen Stromvertrag geregelt – vom Aluminiumpreis sowie von der Midwest-Prämie ab (sog. Risk-sharing contract). Die in der Absichtserklärung festgelegten Konditionen gewährleisten damit die langfristige Energieversorgung von Alouette zu wettbewerbsfähigen Preisen.
Mag.a Claudia Trampitsch, Finanzvorständin der AMAG und als Mitglied im Eigentümerausschuss der Alouette verantwortlich für das Elektrolysegeschäft: „Unsere strategische Beteiligung an der Elektrolyse Alouette ist ein fixer Bestandteil des Geschäftsmodells der AMAG-Gruppe. Zum einen sichert sie die Versorgung mit Primäraluminium für den Standort Ranshofen, zum anderen stärkt sie die Profitabilität der AMAG-Gruppe. Mit der Einigung über wesentliche Rahmenbedingungen zum neuen Stromvertrag wurde die Grundvoraussetzung für die profitable Weiterentwicklung unserer global führenden Elektrolyse in den kommenden 20 Jahren geschaffen.“
Mit dem Abschluss eines neuen Stromvertrages verpflichtet sich Alouette unter anderem in den kommenden Jahren Investitionen zu tätigen, die die nachhaltige und profitable Unternehmensentwicklung unterstützen. Sie stehen vollumfänglich im Einklang mit den strategischen Unternehmenszielen der Elektrolyse und betreffen vorwiegend den technologischen Fortschritt als auch die Bereiche Umwelt, Energieeffizienz und Automatisierung.
Mit einer jährlichen Gesamtkapazität von über 620.000 Tonnen Primäraluminium ist Alouette die größte Elektrolyse in Nord- und Südamerika. Die Produktion erfolgt durch den effizienten Einsatz von elektrischer Energie aus Wasserkraft mit einem ausgesprochen niedrigen CO2-Fußabdruck. Die Elektrolyse ist in der kanadischen Provinz Québec in Sept-Îles ansässig und beschäftigt rund 950 Mitarbeiter:innen.
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Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Bei AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
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Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
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04.07.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
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2165582 04.07.2025 CET/CEST
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| 04.07.2025 | AMAG Austria Metall AG: Absichtserklärung zum Abschluss eines neuen Stromvertrages für die Elektrolyse Alouette unterzeichnet
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AMAG Austria Metall AG / Schlagwort(e): Absichtserklärung
AMAG Austria Metall AG: Absichtserklärung zum Abschluss eines neuen Stromvertrages für die Elektrolyse Alouette unterzeichnet
04.07.2025 / 18:24 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Ranshofen, 04. Juli 2025
AMAG Austria Metall AG: Absichtserklärung zum Abschluss eines neuen Stromvertrages für die Elektrolyse Alouette unterzeichnet
Die Eigentümer der kanadischen Elektrolyse „Aluminerie Alouette Inc.“ (Alouette), an der die AMAG Austria Metall AG (AMAG) zu 20 % beteiligt ist, die Regierung der kanadischen Provinz Québec und der staatliche Stromanbieter Hydro-Québec haben sich heute auf wesentliche Rahmenbedingungen betreffend eines neuen langfristigen Stromvertrages geeinigt. Dazu wurde eine Absichtserklärung (MoU – Memorandum of Understanding) unterzeichnet, auf deren Basis nun an der Vertragserstellung gearbeitet wird.
Der neue Stromvertrag soll einen Bezug von 1.085 MW, von 01. Jänner 2030 bis 31. Dezember 2045, ermöglichen. Der Strompreis hängt – wie auch im derzeitigen Stromvertrag geregelt – vom Aluminiumpreis sowie von der Midwest-Prämie ab (sog. Risk-sharing contract). Die in der Absichtserklärung festgelegten Bedingungen gewährleisten somit die langfristige Energieversorgung der Elektrolyse Alouette zu wettbewerbsfähigen Preisen.
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04.07.2025 CET/CEST Mitteilung übermittelt durch die EQS Group. www.eqs.com
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2165590 04.07.2025 CET/CEST
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| 06.05.2025 | AMAG Austria Metall AG: Gute Ergebnisse im ersten Quartal 2025
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AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis
AMAG Austria Metall AG: Gute Ergebnisse im ersten Quartal 2025
06.05.2025 / 07:20 CET/CEST
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Ranshofen, 06. Mai 2025
AMAG Austria Metall AG: Gute Ergebnisse im ersten Quartal 2025
- Q1/2025 profitierte von Mengensteigerungen im Segment Walzen sowie höheren Aluminiumpreisen und Prämien im Segment Metall
- Umsatzerlöse um rund +20 % auf 401,4 Mio. EUR preis- und mengenbedingt gesteigert (Q1/2024: 335,8 Mio. EUR)
- EBITDA-Anstieg um rund +9 % auf 46,1 Mio. EUR (Q1/2024: 42,4 Mio. EUR)
- Ergebnis nach Ertragsteuern bei 16,2 Mio. EUR und damit rund +22 % über dem Vorjahr (Q1/2024: 13,3 Mio. EUR)
- Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um über +40 % auf 51,1 Mio. EUR gesteigert (Q1/2024: 35,6 Mio. EUR)
- Ausblick 2025: Q1 von US-Zöllen (25 % seit 12. März 2025 in Kraft) noch unwesentlich beeinflusst. Zunehmende negative Auswirkungen werden sich ab Q2/2025 zeigen. Aus heutiger Sicht kann ein Gesamtjahres-EBITDA von 110 Mio. EUR bis 140 Mio. EUR erzielt werden
Die AMAG Austria Metall AG konnte im ersten Quartal 2025 sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis Anstiege verzeichnen. Neben einem knapp +10%igen Absatzanstieg im Segment Walzen wirkten sich ein gestiegener Aluminiumpreis und höhere Prämien im Segment Metall positiv aus. Das schwierige Umfeld in der europäischen Automobilindustrie machte sich erwartungsgemäß im Segment Gießen bemerkbar.
Die Umsatzerlöse in der AMAG-Gruppe konnten infolge einer höheren Absatzmenge und eines höheren Aluminiumpreises um knapp +20 % auf 401,4 Mio. EUR gesteigert werden (Q1/2024: 335,8 Mio. EUR). Der Gesamtabsatz in Q1/2025 wurde um rund +6 % auf 110.800 Tonnen gesteigert (Q1/2024: 104.200 Tonnen).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um rund +9 % auf 46,1 Mio. EUR nach 42,4 Mio. EUR im ersten Quartal des Vorjahres.
Das Segment Metall erzielte im ersten Quartal 2025 ein EBITDA von 20,6 Mio. EUR (Q1/2024: 17,2 Mio. EUR) und profitierte von einer anhaltend stabilen Produktion in der kanadischen Elektrolyse Alouette. Ein gestiegenes Aluminiumpreisniveau konnte die negativen Einflüsse infolge des Tonerdepreisanstiegs im vierten Quartal 2024 überkompensieren. Zudem profitierte das Segment in Q1/2025 vom deutlichen US-Midwest-Prämienanstieg vor dem Inkrafttreten der US-Einfuhrzölle am 12. März 2025.
Im Segment Gießen spiegelte sich das schwierige Marktumfeld in der europäischen Automobilindustrie in der Ergebnisentwicklung wider. Infolge des geringeren Preisniveaus bei zugleich gestiegenen Energiekosten lag das erzielte EBITDA im ersten Quartal 2025 bei 0,9 Mio. EUR nach 2,2 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal.
Das Segment Walzen konnte im ersten Quartal 2025 Absatzanstiege bei industriellen Anwendungen und Verpackungsprodukten erzielen. Damit wurde der mengenmäßige Rückgang im Luftfahrt- und Wärmetauscherbereich sowie im sonstigen Transport (LKW) erfolgreich abgefedert. Das erzielte EBITDA lag bei 24,4 Mio. EUR nach 22,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2024. Die weltweiten US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte von 25 % machen sich jedoch verstärkt in den Auftragseingängen bemerkbar und führen zu Produktmixverschiebungen sowie zu einem erhöhten Preisdruck.
Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von 22,3 Mio. EUR (Q1/2024: 22,2 Mio. EUR) zeigt sich in der AMAG-Gruppe ein 18%iger Anstieg im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) auf 23,8 Mio. EUR (Q1/2024: 20,2 Mio. EUR).
Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag im ersten Quartal 2025 bei 16,2 Mio. EUR und war damit rund +22 % höher als im 1. Quartal des Vorjahres (13,3 Mio. EUR).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit profitierte insbesondere vom hohen operativen Ergebnis und wurde um rund 44 % auf 51,1 Mio. EUR gesteigert (Q1/2024: 35,6 Mio. EUR). Veränderungen im Working Capital hoben sich per 31. März 2025 weitestgehend auf. Unter Berücksichtigung des Cashflows aus Investitionstätigkeit in Höhe von -16,8 Mio. EUR (Q1/2024: -26,0 Mio. EUR) konnte ein Free Cashflow von 34,4 Mio. EUR (Q1/2024: 9,6 Mio. EUR) generiert werden.
Die Nettofinanzverschuldung per 31. März 2025 verbesserte sich auf 356,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 382,3 Mio. EUR). Ebenfalls konnte per 31. März 2025 ein Anstieg bei den Zahlungsmittel und -äquivalenten auf 306,2 Mio. EUR verzeichnet werden (31. Dezember 2024: 278,8 Mio. EUR).
Ausblick 2025:
Die globalen BIP-Wachstumsprognosen wurden gegenüber den Schätzungen zu Jahresbeginn stark nach unten korrigiert. Weltweit wird ein Wirtschaftsanstieg von +2,8 % (vorher: +3,3 %) erwartet, wobei der Zuwachs in den USA nur mehr bei +1,8 % (vorher: +2,7 %) und in der Eurozone bei mageren +0,8 % (vorher: +1,0 %) liegt. Für den deutschen Wirtschaftsstandort wird nunmehr eine Stagnation (vorher: +0,3 %) erwartet.[1]
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Das aktuelle Wirtschaftsumfeld ist geprägt von erhöhten Unsicherheiten infolge der vielfältigen und schwankenden handelspolitischen Maßnahmen. Diese beträchtlichen Volatilitäten erfordern eine rasche Anpassungsfähigkeit – eine Eigenschaft, die uns als AMAG auszeichnet. In gewohnter Art und Weise werden wir flexibel und kundenorientiert agieren. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Verwerfungen im globalen Wirtschaftsgeschehen auch die Geschäftsentwicklung der AMAG beeinflussen werden.“
Im Segment Metall wird der weitere Geschäftsverlauf – ausgehend von einer anhaltend stabilen Produktion – maßgeblich von der Preisentwicklung für Aluminium, Prämien und Rohstoffe beeinflusst. In den letzten Jahren wurde das Primäraluminium aufgrund von Zollvorteilen für Kanada am nordamerikanischen Markt verkauft. Die weltweiten US-Importzölle auf Aluminiumprodukte, die seit dem 12. März 2025 in Kraft sind, führen im Restjahr voraussichtlich zu einem Wegfall dieser Zollvorteile.
Im Segment Gießen führt das angespannte Marktumfeld in der europäischen Automobilindustrie zu Preisrückgängen. Aktuell ist davon auszugehen, dass die US-Zölle indirekt Einfluss auf den Absatz von Recycling-Gusslegierungen an europäische Automobilkunden nehmen können.
Marktbedingte Produktmixverschiebungen ermöglichen aus heutiger Sicht eine solide Auslastung im Segment Walzen, beeinträchtigen jedoch auch die Ergebnisse. Rund 30.000 Tonnen Walzprodukte, was etwa 15 % des Gesamtabsatzes entspricht, sind direkt von den US-Zöllen betroffen. Die indirekte Auswirkung auf den AMAG-Absatz an europäische Kunden ist derzeit schwer zu prognostizieren.
Die volatilen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich handelspolitischer Maßnahmen, erschweren die Ergebnisprognose für das Restjahr 2025 signifikant. Aus heutiger Sicht kann ein Gesamtjahres-EBITDA von 110 Mio. EUR bis 140 Mio. EUR erzielt werden. Diese Einschätzung basiert unter anderem auf der grundlegenden Annahme, dass derzeit gültige Zollbedingungen, insbesondere die globalen US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte, unverändert bestehen bleiben.
AMAG-Kennzahlen:
| |
Q1/2025 |
Q1/2024 |
Änderung in % |
| Absatz in Tonnen |
110.800 |
104.200 |
6,3 |
| davon externer Absatz in Tonnen |
101.000 |
95.500 |
5,8 |
| Umsatzerlöse in Mio. EUR |
401,4 |
335,8 |
19,5 |
| EBITDA in Mio. EUR |
46,1 |
42,4 |
8,8 |
| EBIT in Mio. EUR |
23,8 |
20,2 |
18,0 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern in Mio. EUR |
16,2 |
13,3 |
21,8 |
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
in Mio. EUR |
51,1 |
35,6 |
43,8 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit in Mio. EUR |
-16,8 |
-26,0 |
35,4 |
| Mitarbeiter:innen in FTE1) |
2.232 |
2.232 |
0,0 |
| |
31.03.2025 |
31.12.2024 |
Änderung in % |
| Eigenkapital in Mio. EUR |
759,9 |
740,9 |
2,6 |
| Eigenkapitalquote in % |
41,7 |
42,3 |
|
| Verschuldungsgrad (Gearing) in % |
46,9 |
51,6 |
|
1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge und seit Juli 2024 auch ohne Ferialpraktikanten. Beinhaltet das Personal der Elektrolyse Alouette (20 %) sowie von AMAG components.
Über die AMAG-Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Bei AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
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Hinweis
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG bis zum 25. April 2025 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Die wirtschaftlichen und handelspolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Wochen mehrmals verändert. Interne Berechnungen/Ergebnisanalysen basieren auf diversen Annahmen. Dazu zählt unter anderem auch die unveränderte Gültigkeit der globalen US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Generell kann es aufgrund von Rundungen zu Abweichungen bei den dargestellten Werten, Summierungen und Prozentangaben kommen. Die AMAG und deren Vertreter übernehmen insbesondere für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen keine Haftung. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
Diese Veröffentlichung stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AMAG dar.
[1] Siehe dazu International Monetary Fund, World Economic Outlook, April 2025
06.05.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
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2130170 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2130170 06.05.2025 CET/CEST
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| 15.04.2025 | AMAG Austria Metall AG: Dividende von 1,20 EUR pro Aktie und Änderungen im Aufsichtsrat beschlossen
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AMAG Austria Metall AG
/ Schlagwort(e): Hauptversammlung/Personalie
AMAG Austria Metall AG: Dividende von 1,20 EUR pro Aktie und Änderungen im Aufsichtsrat beschlossen
15.04.2025 / 16:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ranshofen, 15. April 2025
AMAG Austria Metall AG: Dividende von 1,20 EUR pro Aktie und Änderungen im Aufsichtsrat beschlossen
- Hauptversammlung stimmt allen Tagesordnungspunkten zu
- Dividende in Höhe von 1,20 EUR je Aktie beschlossen
- Alessandro Dazza zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt
In der heutigen 14. ordentlichen Hauptversammlung der AMAG Austria Metall AG (AMAG) stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre allen Beschlussvorschlägen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten zu. Es wurde eine Dividende von 1,20 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 beschlossen. Die Dividendenrendite der AMAG-Aktie, bezogen auf den Kurs per Jahresultimo, betrug im Jahr 2024 somit 5,0 %. Ex-Dividendentag ist der 17. April 2025, Dividenden-Zahltag ist am 23. April 2025.
In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurde Maximilian Angermeier. Sein Mandat läuft bis zur Hauptversammlung im Jahr 2027. Wie am 19. Februar 2025 angekündigt, stand DI Herbert Ortner aus persönlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl in den Aufsichtsrat der AMAG Austria Metall AG zur Verfügung. Daraus folgend wurde der Aufsichtsrat von zehn auf neun von der Hauptversammlung gewählte Mitglieder (Kapitalvertreter) verkleinert.
In der an die Hauptversammlung anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats der AMAG Austria Metall AG wurde Alessandro Dazza (Mitglied im AMAG-Aufsichtsrat seit April 2024) zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von DI Herbert Ortner an, der diese Funktion seit April 2019 innehatte.
Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Wir bedanken uns bei Herbert Ortner für die hervorragende und stets respektvolle Zusammenarbeit über sieben Jahre, in denen er unsere Strategieentwicklung und damit unseren Wachstumskurs tatkräftig unterstützt hat. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. Zugleich freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorsitzenden Alessandro Dazza, der mit seiner fundierten Expertise in für uns bedeutenden Rohstoffen, Technologien und Märkten zur weiteren erfolgreichen Entwicklung der AMAG beitragen wird.“
Herr Dazza verfügt über internationale Erfahrung in unterschiedlichen Industrieunternehmen und bekleidete bereits mehrere Vorstandsfunktionen in Österreich und Frankreich.
Alessandro Dazza, Aufsichtsratsvorsitzender der AMAG: „In meiner neuen Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats der AMAG Austria Metall AG freue ich mich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Managementteam der AMAG und darauf, den positiven Entwicklungstrend des Unternehmens fortzusetzen. Im aktuellen, volatilen Umfeld ist eine konstruktive und transparente Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstandsteam entscheidend für den Erfolg unseres Unternehmens.“
Weitere Informationen zur Hauptversammlung und die weiteren gefassten Beschlüsse finden sich auf der Internetseite unter https://www.amag-al4u.com/investor-relations/hauptversammlung.

Alessandro Dazza, Aufsichtsratsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG
Über die AMAG-Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Bei AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden außerdem einbaufertige Metallteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt.
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15.04.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group. www.eqs.com
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AMAG Austria Metall AG: Bekanntmachung über die Veröffentlichung eines Finanzberichtes
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