| 27.01.2026 | Komax Gruppe zeigt Automatisierungskompetenz im Next2OEM-Projekt mit Audi
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KOMAX Holding AG
/ Schlagwort(e): Kooperation
Komax Gruppe zeigt Automatisierungskompetenz im Next2OEM-Projekt mit Audi
27.01.2026 / 09:30 CET/CEST
Dierikon, 27. Januar 2026
Die Komax Gruppe ist seit 2023 Teil des innovativen Förderprojekts Next2OEM, das einen maximalen Grad an Automatisierung in der Leitungssatzfertigung anstrebt und somit das Ziel verfolgt, die Automobilproduktion zu revolutionieren. In diesen Tagen wird das Projekt erfolgreich abgeschlossen und heute beim Konsortialführer Audi in Ingolstadt offiziell vorgestellt.
Seit Februar 2023 ist die Komax Gruppe zusammen mit Partnern aus der Automobilindustrie und unter der Führung von Audi in das Förderprojekt Next2OEM involviert. Vom Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäischen Union gefördert, zeigt das Zukunftsprojekt auf, wie eine digitalisierte, automatisierte Leitungssatzfertigung und -montage entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen kann – von der Entwicklung und Fertigung des Leitungssatzes bis hin zur Endmontage in die Karosserie.
Im Projekt wurde ein Leitungssatz der Mittelkonsole aus einem aktuellen Fahrzeug von Audi herangezogen und automatisiert gefertigt. In einem verketteten Prozess haben die Konsortialpartner im Audi Werk Ingolstadt auf einer Fläche von 400m² eine prototypische Gesamtanlage aufgebaut, in der diverse Technologien der Komax Gruppe zum Einsatz kommen: Die vollautomatischen Kabelkonfektioniermaschinen Zeta 640 und Omega 850 mit zusätzlicher Station zum Ultraschall-Schweissen, ein Automat für die Herstellung von verdrillten Leitungen in Sequenz, ein Formbrett inklusive Gehäusehalter und integrierten Prüfmodulen sowie eine Roboterzelle zum Bandagieren, Anbringen von Spot-Tapes und Clips sowie mit integrierter Inline-Vision-Prüfeinrichtung.
Während der Projektlaufzeit von rund drei Jahren haben zahlreiche Expertinnen und Experten der Komax Gruppe ihr Fachwissen eingebracht und den Erfolg von Next2OEM massgeblich beeinflusst. Das Ziel war ein maximaler Grad an Automatisierung. Die Vorteile einer automatisierten Prozesskette wurden klar aufgezeigt: Geringerer Logistikaufwand, weniger manuelle Tätigkeiten, Fehlerreduktion, kürzere Reaktionszeiten bei Anpassungen, höhere Resilienz in der Lieferkette, die Reduktion erforderlicher Prüfschritte, ein durchgängiger Datenprozess und – spezifisch für den Konsortialführer Audi – die Erhöhung der Fertigungstiefe bei gleichbleibenden Materialeinzelkosten. Heute wird das Projekt an einem Medienanlass bei Audi in Ingolstadt offiziell vorgestellt.
Mehr Informationen zum Next2OEM-Projekt auf Komax Stories: siehe Interview mit Audi.
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Roger Müller
Vice President Group Communications / Investor Relations / ESG
Tel. +41 41 455 06 16 roger.mueller@komaxgroup.com
Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3’400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern.
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2266534 27.01.2026 CET/CEST
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| 20.01.2026 | Kostensenkungen zeigen Wirkung – positives Ergebnis trotz Restrukturierungskosten und negativen Währungseffekten
 Dierikon, 20. Januar 2026
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Erste Informationen zum Geschäftsjahr 2025
Die Komax Gruppe hat seit 2024 ihre Kostenstruktur konsequent an eine sich verändernde Marktsituation angepasst, was sich positiv im Geschäftsergebnis 2025 niederschlägt. Trotz Restrukturierungskosten, negativen Währungseffekten und der US-amerikanischen Zollpolitik hat sie ein leicht positives betriebliches Ergebnis (EBIT) erzielt. Sowohl der Bestellungseingang (CHF 565.0 Millionen) als auch der Umsatz (rund CHF 580 Millionen) haben im zweiten Halbjahr 2025 zugenommen, fielen jedoch tiefer aus als 2024.
Im Geschäftsjahr 2025 war die Komax Gruppe mit einem sehr herausfordernden, volatilen Marktumfeld konfrontiert. Insbesondere bei der Kundschaft aus der europäischen Automobilindustrie war die Investitionszurückhaltung unverändert gross. Weiterhin positiv entwickelten sich hingegen die Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkte. Zusätzlich belastete die US-amerikanische Zollpolitik das Geschäft. Die Kundschaft schob Investitionen teilweise auf und die anfallenden Zölle konnten nicht vollständig weitergegeben werden, was das betriebliche Ergebnis (EBIT) um rund CHF 3 Millionen reduzierte. Negativ auf das Ergebnis wirkte sich auch die deutliche Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber diversen Währungen aus.
Trotz anhaltenden Herausforderungen in unterschiedlichen Regionen resultierten im zweiten Halbjahr 2025 ein höherer Bestellungseingang sowie Umsatz als in der ersten Jahreshälfte. Die Komax Gruppe erzielte 2025 einen Bestellungseingang von CHF 565.0 Millionen (1. Halbjahr: CHF 277.4 Millionen, 2. Halbjahr: CHF 287.6 Millionen) und einen Umsatz von rund CHF 580 Millionen (1. Halbjahr: CHF 280.3 Millionen, 2. Halbjahr: rund CHF 300 Millionen). Im Vergleich zum Vorjahr nahmen der Bestellungseingang um 2.1% und der Umsatz um rund 8% ab.
Die Komax Gruppe hat seit 2024 ein umfangreiches Massnahmenpaket umgesetzt, das die Kosten ab 2026 um CHF 25 Millionen reduzieren wird. Dies führte 2025 zu Restrukturierungskosten von rund CHF 9 Millionen. Die konsequenten Kostenreduktionen haben sich schneller als erwartet ausgezahlt und bereits das Geschäftsergebnis 2025 positiv beeinflusst. Da zudem der Produktmix im zweiten Halbjahr vorteilhaft war, resultierte trotz Restrukturierungskosten ein leicht positives EBIT.
Den detaillierten Jahresabschluss 2025 kommuniziert die Komax Gruppe am 10. März 2026.
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| 13.01.2026 | CFO Christian Mäder verlässt die Komax Gruppe
 Dierikon, 13. Januar 2026
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Christian Mäder wird die Komax Gruppe Ende Juni 2026 verlassen, um die CFO-Funktion bei einem führenden Schweizer Industrieunternehmen zu übernehmen. Die Suche nach einer Nachfolge wird umgehend eingeleitet.
Christian Mäder ist seit Oktober 2023 CFO der Komax Gruppe und Mitglied der Gruppenleitung. Er hat sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Ende Juni 2026 wird er die Komax Gruppe verlassen, um die Position des CFO bei einem grösseren, weltweit führenden Schweizer Industrieunternehmen zu übernehmen.
«Mit Christian Mäder verlässt uns ein sehr geschätzter und profilierter Finanzexperte, der in den vergangenen zwei Jahren wesentlich zur Strukturanpassung und zur nachhaltigen Kostenreduktion der Komax Gruppe beigetragen hat», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. «In der aktuellen Transformationsphase hat er mit seiner umfassenden Finanz- und Strategieerfahrung entscheidende Impulse gesetzt und die Weiterentwicklung der Komax Gruppe erfolgreich unterstützt.»
Der Verwaltungsrat und die Gruppenleitung danken Christian Mäder für seinen grossen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seine neue berufliche Aufgabe. Die Suche nach einer Nachfolge wird umgehend eingeleitet.
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| 20.11.2025 | Die Komax Gruppe leitet Patentverletzungsverfahren gegen Mitbewerber ein
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KOMAX Holding AG
/ Schlagwort(e): Stellungnahme
Die Komax Gruppe leitet Patentverletzungsverfahren gegen Mitbewerber ein
20.11.2025 / 15:04 CET/CEST
Dierikon, 20. November 2025
Die Komax Gruppe hat gegen einen chinesischen Mitbewerber, die Hacint Intelligence Technology Co., Ltd., ein Verfahren aufgrund der voraussichtlichen Verletzung mehrerer Patente eingeleitet.
Die Komax Gruppe verfügt über ein globales Portfolio an geistigem Eigentum (IP-Portfolio) mit über 1’200 Patenten, Gebrauchsmustern und Designrechten. Diese Rechte können je nach Gerichtsbarkeit und Anspruchsumfang nicht nur die Maschinen selbst, sondern auch die von ihnen ausgeführten Verfahren und in bestimmten Fällen auch die direkt aus den patentierten Verfahren gewonnenen Produkte schützen.
Als Markt- und Technologieführerin der automatisierten Kabelverarbeitung verfolgt die Komax Gruppe seit Jahren eine Strategie zum Schutz ihres geistigen Eigentums. Sie bleibt fest entschlossen, ihre Rechte gegen jede Form der Verletzung durchzusetzen.
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2233590 20.11.2025 CET/CEST
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| 18.11.2025 | Die Komax Gruppe gewinnt den productronica Innovation Award
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KOMAX Holding AG
/ Schlagwort(e): Stellungnahme
Die Komax Gruppe gewinnt den productronica Innovation Award
18.11.2025 / 12:16 CET/CEST
Dierikon, 18. November 2025
Die Komax Gruppe ist mit dem productronica Innovation Award 2025 in der Kategorie Cables, Coils & Hybrids ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das neue Qualitätsüberwachungssystem Adaptive Incision Control (AIC) – eine Innovation, die bei der automatisierten Verarbeitung von Kabeln für gleichbleibend hohe Qualität, höhere Prozesssicherheit, weniger Ausschuss, kürzere Rüst- und Ausfallzeiten sowie eine deutliche Reduktion der Bedienerabhängigkeit sorgt.
Für eine ihrer neusten Innovationen, das Qualitätsüberwachungssystem Adaptive Incision Control (AIC), hat die Komax Gruppe heute in München den productronica Innovation Award 2025 in der Kategorie Cables, Coils & Hybrids erhalten. Das AIC-System wird in den vollautomatischen Crimp-to-Crimp-Maschinen von Komax und den halbautomatische Strip-Serienmaschinen von Schleuniger eingesetzt. Es vergleicht kontinuierlich die definierte maximale Einschnitttiefe mit dem tatsächlichen Schnitt am Kabel, passt den Schnittdurchmesser automatisch an und gleicht Kabeltoleranzen aus. Kabelenden, welche die zulässige Einschnitttiefe überschreiten, werden zuverlässig erkannt und aussortiert. Damit sorgt das AIC-System für gleichbleibend hohe Qualität, höhere Prozesssicherheit, weniger Ausschuss, kürzere Rüst- und Ausfallzeiten sowie eine deutliche Reduktion der Bedienerabhängigkeit bei der Kabelverarbeitung.
«In Kombination mit weiteren Innovationen, die wir in diesem Jahr an der productronica vorstellen, ist das Qualitätsüberwachungssystem AIC ein weiterer Schritt in unserem Streben, unseren Kundinnen und Kunden einzigartigen Mehrwert zu bieten. Damit ermöglichen wir ihnen, Qualitätskosten zu senken und die Produktivität kontinuierlich zu steigern. Diese Auszeichnung bestätigt die Innovationskraft der Komax Gruppe, die das Unternehmen seit ihrer Gründung vor 50 Jahren prägt und unserer Kundschaft stetig neue Wettbewerbsvorteile verschafft», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group.
Der productronica Innovation Award wird von der Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, der productronica, in Kooperation mit der Fachzeitschrift productronic verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung zum sechsten Mal statt. Aus insgesamt 79 Einreichungen kürte die Jury die innovativsten Produktneuheiten und Fertigungsverfahren in sechs Kategorien. Die Gewinner wurden heute, dem ersten Messetag der productronica München, ausgezeichnet.
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| 12.08.2025 | Nachhaltige Profitabilität im Fokus: Komax Gruppe senkt ihre Kosten deutlich
 Dierikon, 12. August 2025
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Halbjahresabschluss 2025 der Komax Gruppe
Das erste Halbjahr 2025 war geprägt von erheblichen Herausforderungen in verschiedenen Regionen und hoher Volatilität, die sich durch die US-amerikanische Zollpolitik ab April nochmals verschärfte. Weiterhin positiv entwickelten sich die Märkte in den Bereichen Industrie und Infrastruktur. Es resultierte ein leicht höherer Bestellungseingang (+2.9%) von CHF 277.4 Millionen als im Vorjahreszeitraum (H1 2024: CHF 269.5 Millionen). Der Umsatz verringerte sich um 13.3% auf CHF 280.3 Millionen (H1 2024: CHF 323.5 Millionen), da im Vorjahr mit einem höheren Auftragsbestand ins Jahr gestartet werden konnte. Durch konsequente Kostenreduktion und eine hohe Bruttomarge von 68.1% (H1 2024: 63.4%) wurde ein positives betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 6.2 Millionen (H1 2024: 10.4 Millionen) erreicht, was einer EBIT-Marge von 2.2% (H1 2024: 3.2%) entspricht. Die Komax Gruppe realisierte im ersten Halbjahr 2025 Einsparungen von CHF 6 Millionen. Durch zusätzliche Strukturanpassungen in der zweiten Jahreshälfte wird sie ihre Kostenbasis um insgesamt rund CHF 25 Millionen reduzieren. Damit schafft sie die Voraussetzung, um ab 2027 wieder eine zweistellige EBIT-Marge anstreben zu können.
Im ersten Halbjahr 2025 blieben die Märkte der Komax Gruppe sehr herausfordernd. Vor allem in Europa, Nordamerika, aber auch in China zeigten sie sich aufgrund von geopolitischen Faktoren sehr volatil. Das dämpfte die Investitionsbereitschaft der Kundinnen und Kunden spürbar. «In den ersten Monaten des Jahres verlief das Geschäft im Rahmen des zweiten Halbjahres 2024. Eine anhaltend sehr positive Entwicklung in Indien und eine leichte Erholung in einigen europäischen Ländern trugen dazu bei. Ab April verstärkte die US-amerikanische Zollpolitik jedoch die bestehenden Unsicherheiten und veranlasste vor allem die Kundschaft in der europäischen Automobilindustrie, aber auch in anderen Regionen zu weiterer Zurückhaltung», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. «Die Märkte in den Bereichen Industrie und Infrastruktur entwickelten sich hingegen gut und verzeichneten ein leichtes Wachstum», führt Matijas Meyer weiter aus.
Unter diesen Vorzeichen erreichte die Komax Gruppe im ersten Semester 2025 einen leicht höheren Bestellungseingang (+2.9%) von CHF 277.4 Millionen als im Vorjahreszeitraum (H1 2024: CHF 269.5 Millionen). Der Wert lag jedoch unterhalb der im zweiten Halbjahr 2024 erzielten CHF 307.7 Millionen. Die Book-to-Bill-Ratio betrug 0.99.
Deutlicher Umsatzrückgang in Nord-/Südamerika
Der Auftragsbestand nahm unter anderem aufgrund tieferer Fremdwährungskurse und anhaltender Unsicherheiten in den Märkten ab und lag per 30. Juni 2025 bei CHF 160.2 Millionen (Ende 2024: CHF 177.1 Millionen). Der Umsatz verringerte sich um 13.3% auf CHF 280.3 Millionen (H1 2024: CHF 323.5 Millionen). Dabei betrug der organische Umsatzrückgang 13.2%, während es akquisitorisch ein Wachstum von 3.0% gab. Die Gründe liegen unter anderem im nach wie vor schwachen Volumengeschäft in der Automobilindustrie. Hinzu kam ein negativer Fremdwährungseinfluss von 3.1%, da unter anderem die US-amerikanische Zollpolitik zu anhaltenden Abwertungen lokaler Währungen gegenüber dem Schweizer Franken führte.
Regional waren insgesamt deutliche Umsatzrückgänge in Europa (–18.9%), Nord-/Südamerika (–25.0%) sowie in Asien/Pazifik (–9.8%) zu verzeichnen, wobei sich die Länder innerhalb der Regionen sehr unterschiedlich entwickelten. Afrika wies hingegen ein sehr starkes Wachstum von 44.2% auf. «Die Verlagerung der Kabelbaumproduktion von Osteuropa nach Nordafrika, wo die Lohnkosten niedriger sind, setzte sich fort. Dabei wird neben den bewährten Produktionsstandorten in Marokko und Tunesien zunehmend auch in neue Fabriken in Ägypten und Algerien investiert», erklärt Matijas Meyer.
Dementsprechend verringerte sich der Umsatzanteil von Europa von 38.6% auf 36.1%. Nord-/Südamerika verzeichnete ebenfalls einen Rückgang auf 28.7% (H1 2024: 33.2%). Der Umsatzanteil in Asien stieg leicht auf 19.7% (H1 2024: 18.9%), der Anteil von Afrika erhöhte sich bei sehr guter Projektlage auf 15.5% (H1 2024: 9.3%).
Weitere Strukturanpassungen
Nachdem die Komax Gruppe bereits 2024 entschlossen auf die herausfordernde Marktsituation reagiert und weitreichende Massnahmen zur Strukturanpassung und zu nachhaltiger Kostenreduktion umgesetzt hatte, wurden im ersten Halbjahr 2025 weitere Massnahmen eingeleitet, um zusätzliche Synergien zu realisieren und die Kostenbasis weiter zu senken. Dabei wurde im ersten Quartal 2025 der Produktionsstandort von Schleuniger in Cham an den Hauptsitz in Dierikon verlegt. Gleichzeitig wurde das bisherige Produktportfolio des Schleuniger-Standorts, d. h. komplexe Anlagen zur Verarbeitung von Hochvolt- sowie Datenleitungen, eingestellt. In Deutschland wurde zudem die Produktion der bisher in Radevormwald gefertigten CrimpCenter von Schleuniger aufgegeben und das Angebot durch vergleichbare Crimp-to-Crimp-Maschinen von Komax aus Dierikon abgelöst. So wurden weitere Doppelspurigkeiten abgebaut und die «Best of»-Strategie im Rahmen des Zusammenschlusses von Komax und Schleuniger fortgeführt.
Nachhaltige Kosteneinsparungen von rund CHF 25 Millionen
Die seit 2024 umgesetzten Strukturanpassungen führten bisher zu einer Reduktion des Personalbestands von rund 250 Mitarbeitenden – hauptsächlich in Europa. Gleichzeitig stiessen durch die Akquisition der chinesischen Firma Hosver sowie andere Massnahmen zur Stärkung der Marktposition in Asien rund 200 Mitarbeitende zur Komax Gruppe. In der zweiten Jahreshälfte 2025 werden weltweit an zahlreichen Standorten weitere strukturelle Anpassungen vorgenommen, die teilweise mit einem aktiven Personalabbau einhergehen. Einschliesslich Pensionierungen und des Verzichts auf den Ersatz natürlicher Abgänge dürfte es dadurch bis Ende des ersten Quartals 2026 einen weiteren Personalrückgang von rund 200 Stellen geben.
«Ursprünglich rechneten wir damit, dass die 2024 eingeleiteten Massnahmen die Kostenbasis ab 2025 um CHF 3 Millionen und ab 2026 um CHF 10 Millionen senken würden. Da wir die Sparmassnahmen jedoch fortwährend durch zusätzliche Initiativen verschärft haben, konnten wir bereits im ersten Halbjahr 2025 Einsparungen von CHF 6 Millionen realisieren», erläutert Christian Mäder, CFO Komax Group. «Dadurch ist davon auszugehen, dass die in den vergangenen 18 Monaten bereits umgesetzten sowie die in der zweiten Jahreshälfte folgenden Optimierungen die jährliche Kostenbasis ab 2026 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 um insgesamt rund CHF 25 Millionen reduzieren werden».
Positives EBIT trotz Umsatzrückgang und Währungseinflüssen
Als Folge der konsequenten Kostenreduktion und einer hohen Bruttomarge von 68.1% (H1 2024: 63.4%), zu der ein höherer Serviceanteil beitrug, erzielte die Komax Gruppe im ersten Halbjahr 2025 ein positives betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 6.2 Millionen (H1 2024: 10.4 Millionen). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 2.2% (H1 2024: 3.2%). Trotz eines Umsatzrückgangs von CHF 43.2 Millionen sowie negativer Währungseinflüsse auf die EBIT-Marge von 2.2 Prozentpunkten reduzierte sich das EBIT lediglich um CHF 4.2 Millionen. Im Ergebnis enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen von CHF 1.5 Millionen. Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) lag bei CHF –3.5 Millionen (H1 2024: CHF 2.5 Millionen).
Weitere Fortschritte im chinesischen Markt
«Wir haben mit diversen Massnahmen unsere Marktposition in China weiter gestärkt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Lokalisierung einer vollautomatischen Verdrillmaschine am Standort in Tianjin. Dieses neue Modell der Sigma-Serie wurde im März auf der productronica in Shanghai präsentiert und konnte bereits mehrfach verkauft werden», so Matijas Meyer. Um diese für den asiatischen Markt konzipierten Maschinen herstellen und dem erwarteten Wachstum in China gerecht werden zu können, wurde ab Juni ein neues, deutlich grösseres Gebäude in Tianjin bezogen. Ein weiteres wichtiges Element in der Umsetzung der China-Strategie bildet die Erhöhung des Aktienanteils an Hosver, dem führenden Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Hochvoltkabeln in China, von 56% auf 67% im August 2025. Zusätzlich hat die Komax Gruppe im Juli einen Distributionsvertrag mit E-Plus abgeschlossen, an der sie mit 5% beteiligt ist. E-Plus entwickelt und vertreibt das für die Produktion von Kabelbäumen in China am häufigsten eingesetzte MES (Manufacturing Execution System). Die Komax Gruppe wird das Produktportfolio von E-Plus künftig exklusiv ausserhalb von China vertreiben.
Stabiles finanzielles Fundament
Per 30. Juni 2025 verfügte die Komax Gruppe über ein Eigenkapital von CHF 343.1 Millionen (31. Dezember 2024: CHF 356.6 Millionen) bei einer Eigenkapitalquote von 52.0% (31. Dezember 2024: 51.7%). Der Free Cashflow fiel aufgrund des negativen Ergebnisses (EAT) mit CHF –2.0 Millionen ebenfalls negativ aus (H1 2024: CHF 9.8 Millionen). Trotz einer leicht höheren Nettoverschuldung von CHF 101.3 Millionen (31. Dezember 2024: CHF 97.6 Millionen), verfügt die Komax Gruppe über eine stabile finanzielle Basis.
Ausblick und Mittelfristziele
Die anhaltenden Trends zur Automatisierung und Elektrifizierung eröffnen der Komax Gruppe attraktive Chancen für nachhaltiges Wachstum. Um diese Potenziale gezielt zu nutzen, sobald sich die geopolitischen Unsicherheiten verringern und die Investitionsbereitschaft der Kundschaft wieder zunimmt, treibt die Komax Gruppe die Umsetzung ihrer Strategie konsequent voran. Neben der kontinuierlichen Stärkung ihrer Marktposition in China hat sie seit Anfang 2024 ihr Servicegeschäft ausgebaut, den Umsatz in den Bereichen Infrastruktur, Industrie und Transport erhöht sowie die Kosten nachhaltig gesenkt.
So wurde die Grundlage geschaffen, um ab 2027 eine zweistellige EBIT-Marge anstreben zu können. Zudem geht die Komax Gruppe von einem jährlichen durchschnittlichen Marktwachstum von rund 6% aus und plant, stärker als der Markt zu wachsen. Die Komax Gruppe ist weiterhin vom Wachstumspotenzial des Marktes und des Unternehmens überzeugt und fokussiert noch stärker auf eine nachhaltig hohe Profitabilität. Diese Zielsetzung ersetzt die bisherigen Mittelfristziele für das Jahr 2030.
Im Geschäftsjahr 2025 erwartet die Komax Gruppe einen Umsatz von rund CHF 580 Millionen und ein leicht positives EBIT (vor Restrukturierungsaufwendungen von CHF 7.5 Millionen).
Kennzahlen der Komax Gruppe
|
in TCHF
|
1. Halbjahr
2025
|
1. Halbjahr
2024
|
+/– in %
|
Bestellungseingang
|
277’443
|
269’544
|
2.9
|
Umsatz
|
280’314
|
323’491
|
–13.3
|
EBITDA
|
16’162
|
20’472
|
–21.1
|
in % des Umsatzes
|
5.8
|
6.3
|
|
Betriebliches Ergebnis (EBIT)
|
6’192
|
10’445
|
–40.7
|
in % des Umsatzes
|
2.2
|
3.2
|
|
Gruppenergebnis nach Steuern (EAT)
|
–3’510
|
2’516
|
k. A.
|
in % des Umsatzes
|
–1.3
|
0.8
|
|
Free Cashflow
|
–1’990
|
9’753
|
k. A.
|
Forschung und Entwicklung
|
35’521
|
40’654
|
–12.6
|
in % des Umsatzes
|
12.7
|
12.6
|
|
|
|
|
|
|
|
30.06.2025
|
31.12.2024
|
+/– in %
|
Bilanzsumme
|
659’745
|
689’408
|
–4.3
|
Eigenkapital1
|
343’134
|
356’611
|
–3.8
|
in % der Bilanzsumme
|
52.0
|
51.7
|
|
Nettoverschuldung
|
–101’287
|
–97’592
|
3.8
|
|
|
|
|
Personalbestand (Anzahl)
|
3’421
|
3’496
|
–2.1
|
1Total Eigenkapital.
|
Finanzkalender
|
|
|
Erste Informationen zum Geschäftsjahr 2025
|
20. Januar 2026
|
|
Medien-/Analystenkonferenz zum Jahresabschluss 2025
|
10. März 2026
|
|
Generalversammlung
|
9. April 2026
|
|
Halbjahresresultate 2026
|
13. August 2026
|
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| 11.03.2025 | Komax Gruppe trotz deutlich tieferem Bestellungseingang und Umsatz mit positivem betrieblichem Ergebnis
 Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jahresabschluss 2024 der Komax Gruppe
Die Komax Gruppe hat ein äusserst herausforderndes Jahr hinter sich. Aufgrund von Überkapazitäten sowie geopolitischen Unsicherheiten investierte die Kundschaft weniger, was zu einer deutlichen Abnahme bei Bestellungseingang (–15.9%), Umsatz (–16.2%) und betrieblichem Ergebnis (EBIT, –76.3%) führte. Die Komax Gruppe reagierte frühzeitig mit konsequenten Kostenreduktionen und Strukturoptimierungen, die nachhaltig Wirkung zeigen werden. Im zweiten Halbjahr setzte eine leichte Erholung ein, wodurch der Bestellungseingang um 14.2% höher ausfiel als in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres. Erfreulich entwickelten sich die Marktsegmente ausserhalb der Automobilindustrie, die ein Umsatzwachstum von gut 7% verzeichneten. Der langfristige Trend zur Automatisierung ist ungebrochen und bietet der Komax Gruppe weiterhin attraktive Wachstumschancen. Mit ihrer hohen Innovationskraft, vereinfachten Strukturen und einer tieferen Kostenbasis ist die Komax Gruppe gut aufgestellt, um künftig profitabel zu wachsen.
In den wichtigsten Wirtschaftsräumen nahm die Inflation 2024 zwar weiter ab, dennoch blieb die Investitionsbereitschaft der Kundschaft insgesamt gering, was vor allem auf bestehende Überkapazitäten in Europa, geopolitische Unsicherheiten in zahlreichen Regionen sowie die herausfordernde Situation bei den europäischen Autoherstellern zurückzuführen ist. Nach Durchschreiten der Talsohle bei den Bestellungen im ersten Halbjahr (–22.1% im Vergleich zum Vorjahr) gelang es der Komax Gruppe, in jedem Monat des zweiten Halbjahres mehr Bestellungen zu erhalten als im besten Monat der ersten Jahreshälfte. Für das Gesamtjahr verzeichnete sie einen Bestellungseingang von CHF 577.2 Millionen, was im Vergleich zum Vorjahr (2023: CHF 686.5 Millionen) einer Abnahme von 15.9% entspricht.
Umsatzwachstum in Non-Automotive-Marktsegmenten
Der solide Auftragsbestand von CHF 208.0 Millionen zum Ende des Vorjahres wurde aufgrund geringerer Bestellungen – insbesondere im Volumengeschäft in Europa, aber auch in Asien und in den USA – im Jahresverlauf auf CHF 177.1 Millionen abgebaut. Der Umsatz reduzierte sich um 16.2% auf CHF 630.5 Millionen (2023: CHF 752.0 Millionen). Dabei betrug der organische Rückgang 16.6%, während es akquisitorisch ein Wachstum von 2.3% gab. Der Fremdwährungseinfluss betrug –1.8%. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 0.9, wobei im zweiten Halbjahr ein Wert von 1.0 erreicht wurde.
Aufgrund der erwähnten Herausforderungen gingen die Bestellungen und der Umsatz im Marktsegment Automotive zurück. In den anderen beiden Marktsegmenten – Industrial & Infrastructure sowie Aerospace & Railway – resultierte hingegen eine Zunahme. Dadurch stieg der Umsatzanteil der Non-Automotive-Marktsegmente im Jahr 2024 von 25% auf rund 35%.
Regionale Umsatzentwicklung
Die regionalen Umsätze entwickelten sich sehr unterschiedlich. Vor allem die Schwäche in der europäischen Automobilindustrie sorgte in Europa für einen Umsatzrückgang von 30.0% gegenüber 2023. In Asien/Pazifik blieben die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabil, wobei es jedoch grosse regionale Unterschiede gab. Indien etwa zeigte ein sehr starkes Wachstum. Nord-/Südamerika wies insgesamt ein leichtes Umsatzwachstum von 1.7% aus. Südamerika wuchs dabei stärker als Nordamerika. In Afrika resultierte ein deutlicher Umsatzrückgang von 29.4%.
Gestärkte Marktposition in China
Im Berichtsjahr lag ein Fokus auf der Stärkung der Marktposition in China, was u. a. mit der Übernahme der Mehrheit an Hosver (56%) und einer Beteiligung an E-Plus (5%) gelang. Während Hosver der führende Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Hochvoltkabeln für Elektrofahrzeuge ist, entwickelt und vertreibt E-Plus das für die Produktion von Kabelbäumen in China am häufigsten eingesetzte MES (Manufacturing Execution System). Ausserdem wurde die Lokalisierung weiterer Produkte für den chinesischen Markt vorangetrieben und die Produktion vom Komax-Standort in Shanghai zum Schleuniger-Standort in Tianjin verschoben, um Kapazitäten und Know-how zu bündeln.
Strukturoptimierungen in Produktion und Vertrieb
«Die Komax Gruppe hat frühzeitig auf die herausfordernde Marktsituation reagiert und 2024 zahlreiche Struktur- und Produktportfolio-Optimierungen sowie Kostenreduktionen auf den Weg gebracht und die Integration von Schleuniger weiter vorangetrieben», berichtet Matijas Meyer, CEO Komax Group. Dabei wurde die Verschlankung des Vertriebs- und Servicenetzwerks, u. a. mit Übernahmen in Tschechien und Rumänien bzw. der Beteiligung an einem Vertriebspartner in Benelux, fast abgeschlossen und die Vertriebskanäle von 80 auf rund 50 deutlich reduziert. Die Kundschaft hat nun in jedem Land eine Ansprechperson für alle Produkte der Komax Gruppe.
2024 wurden in Deutschland die Produktionsstandorte in Jettingen und Sömmerda geschlossen und in Bulgarien der Standort von Komax Testing Bulgaria aufgegeben. Weitere Strukturoptimierungen befinden sich in der Umsetzung und sollen 2025 abgeschlossen werden. Dazu gehören die Einstellung der Produktion an drei weiteren deutschen Standorten (Porta Westfalica, Radevormwald und Wiedensahl) sowie am Standort in Tokio, Japan. In der Schweiz fokussiert sich das Unternehmen auf die Standorte in Dierikon und Thun. Dafür zog der Standort Rotkreuz 2024 an den Hauptsitz in Dierikon um. Der Standort Cham folgte Anfang 2025.
Bruttogewinnmarge von 63.1%
Die konsequente Umsetzung von Massnahmen zur Kostenreduktion führte im Berichtsjahr zu Einsparungen von rund CHF 20 Millionen. Dadurch gelang es der Komax Gruppe, trotz des starken Einbruchs im margenstarken Volumengeschäft und der Verbuchung von Einmaleffekten, ein positives betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 16.0 Millionen zu erzielen (2023: CHF 67.8 Millionen). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 2.5% (2023: 9.0%). Die Bruttogewinnmarge betrug hohe 63.1%. Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) fiel leicht negativ aus und lag bei CHF –2.9 Millionen (2023: CHF 43.8 Millionen).
Das EBIT beinhaltet Einmalaufwendungen von CHF 11.5 Millionen, die mehrheitlich mit den laufenden Struktur- und Portfolio-Optimierungen zusammenhängen. Ohne diese Aufwendungen hätte die EBIT-Marge 4.4% betragen. 2025 werden zusätzliche Optimierungen umgesetzt, für die Einmalaufwendungen von rund CHF 7 Millionen zu erwarten sind. «Von den 2024 erzielten Kosteneinsparungen in Höhe von CHF 20 Millionen sind rund die Hälfte nachhaltig und werden ab 2026 vollständig wirksam», erläutert Christian Mäder, CFO Komax Group.
Hoher Free Cashflow
Die finanzielle Basis der Komax Gruppe blieb 2024 stabil. Das Eigenkapital belief sich per 31. Dezember 2024 auf CHF 356.6 Millionen (31. Dezember 2023: CHF 390.6 Millionen), bei einer Eigenkapitalquote von 51.7% (2023: 55.1%). Der Free Cashflow lag bei CHF 16.1 Millionen (2023: CHF 51.7 Millionen). Obwohl die Komax Gruppe die Mehrheit an Hosver übernahm, sich an E-Plus und weiteren kleineren Unternehmen beteiligte und eine Dividende ausschüttete, nahm die Nettoverschuldung nur leicht von CHF 92.9 Millionen (2023) auf CHF 97.6 Millionen zu. «Wesentlich dazu beigetragen hat die Reduktion des Nettoumlaufvermögens um CHF 48.4 Millionen bzw. 17%», fügt Christian Mäder an.
Wechsel im Verwaltungsrat
Beat Kälin hat sich entschieden, an der kommenden Generalversammlung den Vorsitz des Verwaltungsrats abzugeben, wird dem Gremium aber als Mitglied erhalten bleiben. Der Verwaltungsrat schlägt Andreas Häberli, Mitglied des Gremiums seit 2017, als neuen Präsidenten vor. Ausserdem wird Roland Siegwart aufgrund der Amtszeitbeschränkung nach zwölf Jahren im Verwaltungsrat nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Der Verwaltungsrat sowie die Gruppenleitung danken ihm herzlich für sein grosses Engagement. Neu schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung Daniel Lippuner als Mitglied des Gremiums vor. Der studierte Betriebsökonom verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Managementfunktionen u. a. bei der Hilti Group, bei OC Oerlikon und bei Rieter Automotive (heute Autoneum).
Dividendenpolitik und Wachstumsstrategie
«Die Komax Gruppe verfolgt eine resultatorientierte Dividendenpolitik», erläutert Beat Kälin. «Aufgrund des negativen Gruppenergebnisses nach Steuern beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 16. April 2025, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. Mit diesem Antrag bewahrt sich die Komax Gruppe den unternehmerischen Handlungsspielraum, um ihre ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen.» Bis 2030 strebt sie einen Umsatz von CHF 1.0 bis 1.2 Milliarden und ein EBIT von CHF 120 bis 160 Millionen an. Um dies zu erreichen, sind gezielte Investitionen und Akquisitionen sowie weitere Optimierungen erforderlich.
Ausblick
«Der langfristige Trend zur Automatisierung ist ungebrochen und bietet der Komax Gruppe weiterhin attraktive Wachstumschancen», sagt Matijas Meyer. Derzeit beeinflussen jedoch wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten das Investitionsverhalten der Kundschaft, was zu einer hohen Volatilität beim Bestellungseingang führt. Aufgrund dieser aktuellen Situation sieht die Komax Gruppe zum jetzigen Zeitpunkt von einer Prognose für das Geschäftsjahr 2025 ab. Das Unternehmen verfügt über eine sehr gute Marktposition und hat diese im Berichtsjahr mit verschiedenen Massnahmen weiter gestärkt. «Wir sind zuversichtlich, dass unsere solide Finanzstruktur und unsere hohe Innovationskraft ein starkes Fundament für künftiges profitables Wachstum bilden», sagt Matijas Meyer.
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Finanzkalender
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Generalversammlung
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16. April 2025
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Halbjahresresultate 2025
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12. August 2025
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Erste Informationen zum Geschäftsjahr 2025
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20. Januar 2026
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Der Geschäftsbericht 2024 ist abrufbar unter www.komaxgroup.com/publications.
Kennzahlen der Komax Gruppe
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in TCHF
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2024
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2023
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+/– in %
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Bestellungseingang
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577’207
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686’541
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–15.9
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Umsatz
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630’452
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751’9881
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–16.2
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EBITDA
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36’500
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87’9522
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–58.5
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in % des Umsatzes
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5.8
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11.7
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Betriebliches Ergebnis (EBIT)
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16’036
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67’7742
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–76.3
|
in % des Umsatzes
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2.5
|
9.0
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Gruppenergebnis nach Steuern (EAT)
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–2’863
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43’836
|
–106.5
|
in % des Umsatzes
|
–0.5
|
5.7
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Free Cashflow
|
16’124
|
51’688
|
–68.8
|
Forschung und Entwicklung
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74’288
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78’645
|
–5.5
|
in % des Umsatzes
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11.8
|
10.5
|
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Bilanzsumme
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689’408
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708’917
|
–2.8
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Eigenkapital3
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356’611
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390’596
|
–8.7
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in % der Bilanzsumme
|
51.7
|
55.1
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Nettoverschuldung
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97’592
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92’927
|
5.0
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Personalbestand per 31. Dezember (Anzahl)
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3’496
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3’490
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0.2
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1 Ohne Einmaleffekt (CHF +10.9 Mio.).
2 Ohne Einmaleffekte (CHF +5.0 Mio.).
3 Total Eigenkapital.
Kennzahlen Komax-Namenaktie
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2024
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2023
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Anzahl Aktien per 31.12.
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5’133’333
|
5’133’333
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Unverwässertes Ergebnis je Aktie in CHF
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–0.63
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8.55
|
Ausschüttung je Aktie in CHF
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0.001
|
3.00
|
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) per 31.12.
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k. A.
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23.5
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Marktkapitalisierung per 31.12. in CHF Mio.
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590.3
|
1’029.2
|
1 Antrag des Verwaltungsrats der Komax Holding AG an die Generalversammlung: Verzicht auf eine
Ausschüttung.
Kontakt
Roger Müller
Vice President Group Communications / Investor Relations / ESG
Tel. +41 41 455 06 16
roger.mueller@komaxgroup.com
Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3500 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern.
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| 21.01.2025 | Komax Gruppe verzeichnet höheren Bestellungseingang im zweiten Halbjahr 2024
 Dierikon, 21. Januar 2025
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Erste Informationen zum Geschäftsjahr 2024
Die Komax Gruppe hat ein Jahr mit äusserst herausfordernden Marktbedingungen hinter sich. Im zweiten Halbjahr nahm die Nachfrage nach ihren Produkten etwas zu, so dass der Bestellungseingang um 14% höher ausfiel als in den ersten sechs Monaten 2024. Insgesamt resultierte ein Bestellungseingang von CHF 577.2 Millionen und ein Umsatz von rund CHF 630 Millionen.
Die Kundschaft der Komax Gruppe zeigte sich 2024 aufgrund von Überkapazitäten in der Automobilindustrie und globalen Unsicherheiten sehr zurückhaltend beim Investieren – insbesondere in Europa und Asien. Im zweiten Halbjahr war eine leichte Verbesserung der Situation spürbar, so dass in jedem Monat mehr Bestellungen verzeichnet wurden als im besten Monat der ersten Jahreshälfte. Diese führte zu einem Bestellungseingang von CHF 577.2 Millionen (1. Halbjahr: CHF 269.5 Millionen, 2. Halbjahr: 307.7 Millionen). Im Vergleich zum Vorjahr (CHF 686.5 Millionen) nahm dieser um 15.9% ab.
Der Umsatz von rund CHF 630 Millionen (1. Halbjahr: CHF 323.5 Millionen, 2. Halbjahr: rund 307 Millionen) war höher als der Bestellungseingang, da die Komax Gruppe mit einem soliden Auftragsbestand ins Jahr startete. Im zweiten Halbjahr resultierte eine Book-to-Bill-Ratio von ca. 1.0. Der Umsatz war rund 16% tiefer als im Vorjahr (CHF 752.0 Millionen) und fiel damit besser aus als der prognostizierte Rückgang um 20%.
Die Komax Gruppe erwartet trotz des massiven Umsatzeinbruchs und Restrukturierungskosten von rund CHF 10 Millionen unverändert ein leicht positives EBIT. Dafür wurden zahlreiche Massnahmen zur konsequenten Kostenreduktion umgesetzt. Den detaillierten Jahresabschluss 2024 kommuniziert die Komax Gruppe am 11. März 2025.
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| 13.12.2024 | Verwaltungsrat der Komax Holding AG schlägt Andreas Häberli an der Generalversammlung 2025 zur Wahl zum Präsidenten vor
 Dierikon, 13. Dezember 2024
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Beat Kälin, seit 2015 Präsident des Verwaltungsrats der Komax Holding AG, hat sich entschieden, an der nächsten Generalversammlung den Vorsitz abzugeben. Der Verwaltungsrat schlägt Andreas Häberli als neuen Präsidenten vor. Beat Kälin wird dem Gremium als Mitglied erhalten bleiben. Zudem schlägt der Verwaltungsrat Daniel Lippuner zur Neuwahl vor, da Roland Siegwart aufgrund der Amtszeitbeschränkung nicht zur Wiederwahl antritt.
An der Generalversammlung am 16. April 2025 wird Andreas Häberli als neuer Präsident des Verwaltungsrats der Komax Holding AG vorgeschlagen. Nach zehn Jahren in dieser Funktion hat sich Beat Kälin entschieden, an der Generalversammlung den Vorsitz abzugeben. Die kommenden beiden Jahre wird er sich als Mitglied des Verwaltungsrats zur Wahl stellen, bis er 2027 aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus dem Gremium ausscheiden wird. «Ich freue mich sehr, Andreas Häberli den Vorsitz zu übergeben, der durch seine Erfahrung als langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat hervorragend für diese Aufgabe geeignet ist», sagt Beat Kälin.
Andreas Häberli ist seit 2017 Mitglied des Verwaltungsrats, Vorsitzender des Nachhaltigkeits- und Innovationsausschusses sowie Mitglied des Vergütungsausschusses. Er ist Co-CEO und Mitgründer der PhenoSign AG sowie Mitglied des Verwaltungsrats und des Prüfungsausschusses der Kardex Holding AG. «Es ist mir ein grosses Anliegen, im aktuell herausfordernden Marktumfeld und angesichts der damit verbundenen Veränderungen Stabilität und Kontinuität zu gewährleisten», sagt Andreas Häberli. «Ich freue mich daher sehr auf die neue Aufgabe und dass Beat Kälin im Verwaltungsrat weiterhin seine fast zwanzigjährige Erfahrung in der automatisierten Kabelverarbeitung einbringen wird.»
Roland Siegwart wird aufgrund der Amtszeitbeschränkung nicht zur Wiederwahl antreten. Der Verwaltungsrat dankt ihm ganz herzlich für seinen wertvollen Beitrag und sein Engagement für die Komax Gruppe und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
Als neues Mitglied des Verwaltungsrats wird Daniel Lippuner der Generalversammlung vorgeschlagen. Daniel Lippuner, Jahrgang 1969, verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Managementfunktionen. Zu seinen beruflichen Stationen gehören international tätige Unternehmen, wie die Hilti Group, Meyer Burger, OC Oerlikon, Rieter Automotive (heute Autoneum) und die Saurer Gruppe. Seit 2014 ist er Mitglied in verschiedenen Verwaltungsräten – momentan bei der VAT Group, der 3S Swiss Solar Solutions AG und der Heberlein Technology AG. Daniel Lippuner verfügt über einen Abschluss in Betriebsökonomie der Fachhochschule St.Gallen. Durch seine Tätigkeiten hat er umfangreiche Erfahrungen in Asien gesammelt, wo er sechs Jahre lang lebte.
Zusätzlich zu Andreas Häberli und Beat Kälin stellen sich die folgenden vier bisherigen Mitglieder zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat: David Dean, Mariel Hoch, Annette Heimlicher und Jürg Werner.
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Roger Müller
Vice President Investor Relations / Corporate Communications
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Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit über 3400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern.
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| 22.11.2024 | Die Komax Gruppe macht gute Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Strategie
 Dierikon, 22. November 2024
Medienmitteilung
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Investorentag der Komax Gruppe
Im September 2023 hat die Komax Gruppe ihre neue Strategie sowie ihre Mittelfristziele 2028 kommuniziert. Seither ist sie mit der Strategieumsetzung gut vorangekommen. Sie hat ihre Position in China gestärkt, das Service-Geschäft ausgebaut sowie das Vertriebsnetzwerk, die Standortstruktur und das Produktportfolio optimiert. So wurden die Kosten nachhaltig gesenkt. Da sich das Marktumfeld in den vergangenen zwölf Monaten sehr herausfordernd präsentiert und momentan das erwartete jährlich Wachstum von 6 bis 9% ausser Reichweite liegt, verschiebt die Komax Gruppe ihre Mittelfristziele um zwei Jahre. Sie strebt somit neu im Jahr 2030 einen Umsatz von CHF 1.0 bis 1.2 Milliarden und ein betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 120 bis 160 Millionen an.
Die Komax Gruppe ist weiterhin mit einer herausfordernden Marktsituation konfrontiert. Insbesondere in Europa zeigt sich die Kundschaft immer noch zurückhaltend beim Investieren. Jedoch scheint der Tiefpunkt im ersten Halbjahr erreicht worden zu sein. Der Bestellungseingang ist seit Juli in jedem Monat höher gewesen als im besten Monat der ersten Jahreshälfte. Daher geht die die Komax Gruppe davon aus, ihr für 2024 prognostiziertes Ergebnis (20% tieferer Umsatz als 2023) zu erreichen. Aufgrund vielfältiger Massnahmen zur konsequenten Kostenreduktion erwartet sie unverändert, trotz Restrukturierungskosten von rund CHF 10 Millionen und negativen Fremdwährungseinflüssen, ein leicht positives EBIT im Geschäftsjahr 2024 zu generieren.
Stärkung der Marktposition in China
Die Komax Gruppe wurde in den letzten zwölf Monaten durch die Marktsituation stark gefordert. Dennoch hat sie erfolgreich an ihren im September 2023 bekanntgegebenen strategischen Prioritäten gearbeitet. Dadurch ist es ihr gelungen, das Service-Geschäft auszubauen. Zudem hat sie zahlreiche neue Produkte lanciert, die sie in dieser Woche an drei Tagen einem breiten Fachpublikum an der von ihr organisierten WirePro Expo in der Messe Luzern präsentiert hat. Auch in China, einem für die Komax Gruppe immer wichtiger werdenden Markt, hat sie Fortschritte erzielt und ihre Position gestärkt. Beispielsweise durch die Übernahme der Mehrheit an Hosver, dem führenden chinesischen Hersteller von Maschinen zur Verarbeitung von Hochvoltkabeln, oder durch die Lokalisierung weiterer Produkte.
Konsequente Optimierung der Standortstrukturen
Die optimale Integration von Schleuniger ist ein weiteres Kernelement der Strategie. Auch hierbei hat die Komax Gruppe bereits viel erreicht. Dazu gehören das Zusammenführen und somit Reduzieren von Vertriebskanälen – von 80 auf momentan 51 – sowie das Abbauen von Überlappungen beim Produktportfolio. Zudem hat sie konsequent an der Optimierung ihrer Standortstrukturen gearbeitet, was sowohl die Kosten als auch die Komplexität weiter reduzieren wird. Sie hat u. a. Folgendes umgesetzt oder initiiert:
- Schliessung von Komax Testing Bulgaria und Verlagerung der Produktion von Prüfsystemen zu Komax Testing Türkiye.
- Schliessung von drei Produktionsstandorten in Deutschland – in Jettingen (Produktion von Test Automation Lösungen), in Sömmerda (Produktion von Quality Tools) und in Wiedensahl (Produktion von Hand- und Sonderadaptern).
- Aufgabe der Produktion in Japan und Zusammenlegung der beiden Standorte von Komax und Schleuniger in Tokio.
- Konsolidierung von Produktionsstandorten in China durch Verlagerung der Produktion von Shanghai nach Tianjin.
- Umzug der beiden Schweizer Produktionsstandorte in Rotkreuz und Cham an den Hauptsitz in Dierikon.
Veränderung in der Gruppenleitung
Nach 30 Jahren in der Komax Gruppe hat sich Marc Schürmann entschieden, Ende Januar 2025 das Unternehmen zu verlassen, um als CEO in einem anderen Schweizer Industrieunternehmen tätig zu werden. Marc Schürmann leitet die Business Unit Wire Processing und ist seit 2019 Mitglied der Gruppenleitung. Die Business Unit wird neu organisiert und bis auf Weiteres werden die Verantwortlichkeiten an bisherige Mitarbeitende übertragen. Die Gruppenleitung dankt Marc Schürmann für seinen sehr grossen Einsatz für die Komax Gruppe in unterschiedlichen Funktionen im In- und Ausland und wünscht ihm alles Gute für seine neue berufliche Herausforderung.
Besser positioniert und deutlich tiefere Kostenbasis
«2024 haben wir wichtige Schritte in der Strategieumsetzung gemacht», erläutert Matijas Meyer, CEO Komax Group. «Dadurch ist die Komax Gruppe heute besser positioniert und verfügt über eine deutlich tiefere Kostenbasis als noch vor einem Jahr. Wir sind deshalb zuversichtlich, als Marktführer beste Voraussetzungen zu haben, um auch künftig die Erhöhung des Automatisierungsgrads voranzutreiben und nachhaltig, profitabel durchschnittlich 6 bis 9% pro Jahr zu wachsen.» Da die Komax Gruppe jedoch davon ausgeht, dass sich zumindest im ersten Halbjahr 2025 das Marktumfeld noch nicht wesentlich verändern wird, verschiebt sie ihre Mittelfristziele (Umsatz von CHF 1.0 bis 1.2 Milliarden und EBIT von CHF 120 bis 160 Millionen) von 2028 auf 2030.
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Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit über 3400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern.
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