Unternehmenscenter: Aktieninfos
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| 09.04.2026 | Generalversammlung stimmt allen Anträgen zu ![]() Dierikon, 9. April 2026 Medienmitteilung Die Aktionärinnen und Aktionäre der Komax Holding AG stimmten an der ordentlichen Generalversammlung vom 9. April 2026 im KKL Luzern allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. Sie bestätigten Andreas Häberli als Präsidenten des Verwaltungsrats und wählten alle weiteren zur Wahl stehenden Mitglieder wieder. An der Generalversammlung der Komax Holding AG im KKL Luzern nahmen 207 Aktionärinnen und Aktionäre teil. Sie stimmten allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. Insgesamt waren 55.0% des Aktienkapitals vertreten. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten für Kontinuität im Verwaltungsrat und wählten alle sechs zur Wahl stehenden Mitglieder wieder: Andreas Häberli als Präsident sowie Annette Heimlicher, Mariel Hoch, Beat Kälin, Daniel Lippuner und Jürg Werner. Der Verwaltungsrat wurde verkleinert, da David Dean aufgrund der Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren nicht mehr zur Wahl antrat und nicht ersetzt wurde. Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli dankte ihm für sein grosses Engagement zur Weiterentwicklung des Unternehmens in einer Phase starken Wachstums aber auch grosser Herausforderungen. Ausserdem bedankte sich Andreas Häberli im Namen des gesamten Verwaltungsrats ganz herzlich bei Matijas Meyer für seinen ausserordentlichen Einsatz für die Komax Gruppe. Er prägte in den vergangenen 19 Jahren die Entwicklung des Unternehmens nachhaltig. Er war davon die letzten elf Jahre bis Ende März 2026 CEO. Andreas Häberli erläuterte die erfolgreichen Massnahmen zur Kostensenkung in einem herausfordernden Marktumfeld, das insbesondere durch die schwache europäische Automobilindustrie, den starken Schweizerfranken und geopolitische Unsicherheiten geprägt ist. Er zeigte auf, wie die Kostenbasis nachhaltig um CHF 25 Millionen reduziert wurde und die Komax Gruppe gut vorbereitet ins neue Jahr gestartet ist. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse sind nachfolgend im Anhang ersichtlich. Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit über 3’100 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.04.2026 | Komax Gruppe nimmt Neuausrichtung vor ![]() Dierikon, 1. April 2026 Medienmitteilung Nach einer weitgehend abgeschlossenen Transformationsphase richtet sich die Komax Gruppe neu aus, um die sich bietenden Wachstumschancen gezielt zu nutzen. Für die Umsetzung dieses neuen Kurses setzt der Verwaltungsrat auf eine neue Führung, wodurch CEO Matijas Meyer die Komax Gruppe mit sofortiger Wirkung verlässt. Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli wird die Komax Gruppe interimistisch führen. Angesichts der veränderten Marktsituation im Automobilbereich hat der Verwaltungsrat entschieden, die Komax Gruppe neu auszurichten. Diese Entscheidung folgt auf eine mehrjährige Transformationsphase, die durch den Zusammenschluss mit Schleuniger, umfassende Restrukturierungen sowie die Stärkung der Marktposition in China geprägt gewesen und nun weitgehend abgeschlossen ist. Ziel der Neuausrichtung ist es, zu profitablem Wachstum zurückzukehren und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Um den aktuellen sowie künftigen Herausforderungen noch konsequenter zu begegnen, sollen die bestehenden Stärken der Komax Gruppe gezielt weiterentwickelt werden. Diesen Kurs will der Verwaltungsrat unter neuer Führung umsetzen. CEO Matijas Meyer verlässt die Komax Gruppe daher mit sofortiger Wirkung. Die Nachfolgesuche wird umgehend eingeleitet. Interimistisch übernimmt Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli die Führung der Komax Gruppe. Um die Unabhängigkeit und damit eine gute Governance in dieser Übergangsphase sicherzustellen, wird Verwaltungsratsmitglied Mariel Hoch als Lead Independent Director ernannt. Zudem wird sich Andreas Häberli an der Generalversammlung vom 9. April 2026 nicht wie vorgesehen zur Wahl in den Vergütungsausschuss stellen. Zwei starke Standbeine – Wachstumschancen gezielt nutzen In Bereichen wie dem Schaltschrankbau, der Drohnen- und Roboterfertigung sowie beim Aufbau von Rechenzentren rechnet die Komax Gruppe angesichts hoher Qualitätsanforderungen und durch den anhaltenden Kostendruck mit einer starken Nachfrage nach Lösungen für die automatisierte Kabelverarbeitung und Qualitätskontrolle. Das Wachstum in diesen Marktsegmenten in den vergangenen Jahren hat dazu geführt, dass der Umsatzanteil der Automobilindustrie zwischen 2023 und 2025 von 72% auf 62% zurückgegangen ist. Diese Entwicklung will der Verwaltungsrat weiter vorantreiben, um die Komax Gruppe auf zwei starken Standbeinen abzustützen. Grosser Einsatz über 19 Jahre hinweg Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit über 3’100 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.03.2026 | Komax Gruppe senkt Kosten erheblich und erzielt ein positives betriebliches Ergebnis ![]() Dierikon, 10. März 2026 Medienmitteilung Jahresabschluss 2025 der Komax Gruppe Die Komax Gruppe setzte 2025 in einem anspruchsvollen, volatilen Umfeld ein umfangreiches Massnahmenpaket um und passte ihre Strukturen der veränderten Marktsituation an. Dadurch wird sich die Kostenbasis ab 2026 um CHF 25 Millionen reduzieren. Durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen blieb die Investitionsbereitschaft der Kundschaft 2025 verhalten, was sich in der leichten Abnahme des Bestellungseingangs (–2.1%) zeigte. Im zweiten Halbjahr war dieser CHF 10.1 Millionen höher als im ersten Semester. Der Umsatz nahm vor allem aufgrund des schwachen Automobilmarktes um 7.9% auf CHF 580.9 Millionen ab. Die bereits 2025 realisierten Einsparungen ermöglichten trotz Umsatzrückgang, erheblicher negativer Währungseffekte, Restrukturierungskosten und der US-amerikanischen Zollpolitik ein positives betriebliches Ergebnis von CHF 6.8 Millionen bei einer EBIT-Marge von 1.2%. Die Komax Gruppe trieb 2025 ihren Transformationsprozess konsequent voran. Dabei schloss sie die Aktivitäten in Bezug auf den Zusammenschluss mit Schleuniger erfolgreich ab und stärkte ihre Marktposition in China. Dadurch verfügt die Komax Gruppe über beste Voraussetzungen, um die sich bietenden Wachstumsmöglichkeiten zu nutzen.
Die anhaltenden geopolitischen Spannungen beeinträchtigten das Marktumfeld der Komax Gruppe, was die Investitionsbereitschaft der Kundschaft spürbar reduzierte. «Insbesondere in der europäischen Automobilindustrie blieb die Investitionstätigkeit weiterhin verhalten. Die US-amerikanische Zollpolitik verstärkte die Unsicherheit bei unserer Kundschaft zusätzlich und führte dazu, dass Investitionsentscheidungen in verschiedenen Märkten und Regionen verzögert wurden», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. Insgesamt resultierte daraus eine Abnahme des Bestellungseingangs um 2.1% auf CHF 565.0 Millionen (2024: CHF 577.2 Millionen). In der zweiten Jahreshälfte 2025 war der Bestellungseingang CHF 10.1 Millionen höher als im ersten Semester.
Unterschiedliche Umsatzentwicklung Der Umsatz nahm um 7.9% ab und lag bei CHF 580.9 Millionen (2024: CHF 630.5 Millionen). Akquisitorisch resultierte ein leichtes Wachstum von 1.5%, während es organisch einen Rückgang um 6.0% gab. Der Fremdwährungseinfluss war signifikant negativ und betrug –3.4%, was CHF –21.4 Millionen entsprach. «Die Umsatzabnahme war in erster Linie dem Marktsegment Automotive geschuldet. Das Servicegeschäft konnten wir 2025 ausbauen, und in den Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkten wichtige Fortschritte erzielen. So gelang es uns etwa im Marktsegment Aerospace & Railway, den Umsatz um über 10% zu steigern und diverse Aufträge im Zusammenhang mit dem Aufbau von Rechenzentren zu gewinnen», erläutert Matijas Meyer. «So konnten wir die Abhängigkeit von der Automobilindustrie weiter reduzieren». Deren Anteil am Umsatz sank auf 62.0% (2024: 64.1%).
Regional gab es grosse Unterschiede in der Umsatzentwicklung. Während in Europa die schwache Automobilindustrie für einen Rückgang um 19.4% sorgte, gab es in Afrika wegen der zunehmenden Verlagerung der Kabelbaumproduktion von Osteuropa nach Nordafrika ein deutliches Wachstum von 51.8%. Niedrige Lohnkosten fördern Investitionen der Kundschaft in bewährte Produktionsstandorte in Marokko und Tunesien sowie zunehmend auch in neue Fabriken in Ägypten und Algerien. Die Region Nord- und Südamerika wies einen Umsatzrückgang von 15.2% gegenüber dem Vorjahr aus. In Asien/Pazifik ging der Umsatz nur leicht um 3.7% zurück.
Strukturanpassungen senken Kosten um CHF 25 Millionen «Seit 2024 haben wir ein umfangreiches Massnahmenpaket umgesetzt, um die Strukturen zu verschlanken und die Kosten nachhaltig zu reduzieren. In diesem Zusammenhang haben wir die Anzahl der Engineering- und Produktionsstandorte um 20% von 30 auf 24 reduziert», sagt Christian Mäder, CFO Komax Group. Es entfielen sechs Standorte in Europa und einer in Japan, während durch die Akquisition von Hosver ein zusätzlicher Standort in China hinzukam. Weitere Massnahmen befinden sich in der Umsetzung, sodass im Verlauf des Jahres 2026 an den Standorten in Ungarn und in Mexiko die Produktion ebenfalls eingestellt wird. Auf das Produktportfolio haben die Anpassungen keinen Einfluss, da die bestehenden Standorte die Schliessungen kompensieren werden. «Durch die konsequente Umsetzung der geplanten Massnahmen konnten wir die Kostenbasis deutlich senken. Ab 2026 wird diese um CHF 25 Millionen unter dem Niveau von 2024 liegen», berichtet Christian Mäder. Damit verbunden war 2025 auch ein Abbau von rund 300 bzw. 9% aller Stellen.
Positives EBIT von CHF 6.8 Millionen Von den geplanten Einsparungen in Höhe von insgesamt CHF 25 Millionen konnten 2025 bereits rund CHF 20 Millionen realisiert werden. Die Kostenreduktionen haben sich damit schneller als erwartet ausgezahlt. Da zudem der Produktmix zu einer hohen Bruttomarge von 64.1% führte, ermöglichte dies ein positives betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 6.8 Millionen (2024: CHF 16.0 Millionen) bzw. eine EBIT-Marge von 1.2% (2024: 2.5%). Darin enthalten sind Restrukturierungskosten von rund CHF 9 Millionen. Ohne Restrukturierungskosten und den negativen Fremdwährungseinfluss von 2.0 Prozentpunkten hätte eine EBIT-Marge von rund 4.7% resultiert. Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) fiel negativ aus und lag bei CHF –7.9 Millionen (2024: CHF –2.9 Millionen).
Hohe Eigenkapitalquote von 52.4% Die Komax Gruppe verfügt über ein solides finanzielles Fundament. Das Eigenkapital belief sich per 31. Dezember 2025 auf CHF 335.6 Millionen (31. Dezember 2024: CHF 356.6 Millionen), was einer Eigenkapitalquote von 52.4% (2024: 51.7%) entspricht. Der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit betrug CHF 6.1 Millionen (2024: CHF 59.7 Millionen). Aufgrund von Investitionstätigkeiten resultierte ein negativer Free Cashflow von CHF –12.3 Millionen (2024: CHF 16.1 Millionen). Die Nettoverschuldung nahm von CHF 97.6 Millionen (2024) auf CHF 111.9 Millionen zu. Die Kapitalanforderungen (Covenants) gemäss Konsortialkreditvertrag wurden während des ganzen Jahres eingehalten.
Wichtige Fortschritte im Transformationsprozess Die Komax Gruppe befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess, der sowohl durch den Zusammenschluss von Komax und Schleuniger als auch durch die verstärkte Ausrichtung der Aktivitäten auf den asiatischen Markt geprägt ist. Im Jahr 2025 konnten dabei deutliche Fortschritte erzielt werden. So wurden die wesentlichen Arbeiten im Zusammenhang mit der Integration von Schleuniger erfolgreich abgeschlossen und bedeutende Synergien realisiert. Dazu zählten die Optimierung des Vertriebs- und Servicenetzwerks, die Verschlankung des Produktportfolios und zahlreiche strukturelle Anpassungen, die zu einer nachhaltigen Senkung der Kosten führten. Im momentanen Transformationsprozess reduzierte die Komax Gruppe nicht nur die Kosten, sondern investierte gleichzeitig auch gezielt in den Ausbau ihrer Marktposition in China, um langfristig am Wachstum dieses Marktes zu partizipieren.
Weitere Stärkung der Marktposition in China Per August 2025 hat die Komax Gruppe ihren Aktienanteil an Hosver, dem führenden Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Hochvoltkabeln in China, von 56% auf 67% erhöht. Seit Ende 2024 ist sie ausserdem mit 5% am chinesischen Unternehmen E-Plus beteiligt, welches das in China am häufigsten eingesetzte Manufacturing Execution System (MES) für die Produktion von Kabelbäumen vertreibt. Mit E-Plus wurde im Berichtsjahr ein Distributionsvertrag abgeschlossen, der den exklusiven Vertrieb des Produktportfolios von E-Plus ausserhalb Chinas erlaubt.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Komax Gruppe in Asien ist der Ausbau der Maschinenproduktion nach dem Prinzip «local for local». Im Jahr 2025 wurden mit der Markteinführung der am Standort in Tianjin gefertigten Verdrillmaschine sowie der in Suzhou produzierten Maschine zur Verarbeitung von Datenleitungen wichtige Meilensteine erreicht. Diese Maschinen wurden zuvor in der Schweiz bzw. in Deutschland produziert. «Wir werden unsere Lokalisierungsstrategie weiter vorantreiben und voraussichtlich bis Ende 2026 in der Lage sein, die bisher noch fehlenden Elemente unsere Produktportfolios ebenfalls in Asien zu produzieren», sagt Matijas Meyer.
Da der Aufbau des asiatischen Produktportfolios viel Know-how aus den europäischen Produktionsstandorten erfordert, führt die Lokalisierung in einem ersten Schritt zu zusätzlichen Kosten in Forschung und Entwicklung (F&E). Zudem führte die im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Schleuniger erforderliche Portfoliobereinigung zu weiterem Mehraufwand. Entsprechend liegen die Aufwendungen in diesem Bereich, die überwiegend aus Personalkosten bestehen, derzeit noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Zwar sanken sie um CHF 3.4 Millionen auf CHF 70.9 Millionen. Die angestrebte F&E-Quote von jährlich 8–9% des Umsatzes wurde jedoch noch nicht erreicht. Der Umsatzrückgang im Jahr 2025 führte zu einer F&E-Quote von 12.2%.
Veränderung im Verwaltungsrat «Aufgrund der Amtszeitbeschränkung wird David Dean nach zwölf Jahren im Verwaltungsrat nicht mehr zur Wiederwahl an der Generalversammlung 2026 antreten», sagt Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli. «Für seinen langjährigen grossen Einsatz für die Komax Gruppe danken ihm der Verwaltungsrat und die Gruppenleitung herzlich.» Der Verwaltungsrat verzichtet auf den Vorschlag eines neuen Mitglieds. Die sechs verbliebenen bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden zur Wiederwahl vorgeschlagen.
Der Verwaltungsrat pflegt eine resultatorientierte Dividendenpolitik. Aufgrund des negativen Gruppenergebnisses nach Steuern beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 9. April 2026, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. Mit diesem Antrag bewahrt sich die Komax Gruppe den unternehmerischen Handlungsspielraum, um konsequent an der Erreichung ihrer finanziellen Ziele zu arbeiten.
Andreas Weibel übernimmt interimistisch die CFO-Funktion CFO Christian Mäder wird, wie im Januar 2026 kommuniziert, die Komax Gruppe verlassen. Die Suche nach einer Nachfolge läuft. Bis diese gefunden ist, übernimmt Andreas Weibel im Laufe des Juni 2026 die CFO-Funktion interimistisch. Andreas Weibel arbeitet seit 2018 für die Komax Gruppe und ist seit 2020 Head Group Controlling. Zuvor war er als Group Controller und Treasurer bei der Belimed Group sowie als Buchhalter in Beratungs- und Treuhandunternehmen tätig. Er ist diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling.
Ausblick Globale Megatrends wie die fortschreitende Automatisierung, die zunehmende Elektrifizierung und die steigenden Mobilitätsanforderungen bilden kurz-, mittel- und langfristig eine solide Grundlage für das Wachstum der Komax Gruppe. Durch die erfolgreiche Integration von Schleuniger, die stetige Stärkung der Marktposition in China, die Straffung der Organisationsstruktur und die signifikante Reduktion der Kostenbasis verfügt sie über beste Voraussetzungen, um die sich bietenden Wachstumsmöglichkeiten zu nutzen. Die Komax Gruppe wird 2026 weiter investieren, um den Umsatz insbesondere im Servicegeschäft, in Asien sowie in den Infrastruktur-, Industrie- und Transportmärkten zu erhöhen. Dies mit dem Ziel, ab 2027 eine zweistellige EBIT-Marge zu erreichen. Der Bestellungseingang ist seit Monaten stabil, doch die geopolitischen Unsicherheiten und die damit verbundene volatile Marktsituation bleiben eine Herausforderung.
Der Geschäftsbericht 2025 ist abrufbar unter www.komaxgroup.com/publications.
Kennzahlen der Komax Gruppe
1 Total Eigenkapital.
Kennzahlen Komax-Namenaktie
1 Antrag des Verwaltungsrats der Komax Holding AG an die Generalversammlung: Verzicht auf eine Ausschüttung.
Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit über 3’100 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.01.2026 | Komax Gruppe zeigt Automatisierungskompetenz im Next2OEM-Projekt mit Audi
2266534 27.01.2026 CET/CEST | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.01.2026 | Kostensenkungen zeigen Wirkung – positives Ergebnis trotz Restrukturierungskosten und negativen Währungseffekten ![]() Dierikon, 20. Januar 2026 Medienmitteilung Erste Informationen zum Geschäftsjahr 2025 Die Komax Gruppe hat seit 2024 ihre Kostenstruktur konsequent an eine sich verändernde Marktsituation angepasst, was sich positiv im Geschäftsergebnis 2025 niederschlägt. Trotz Restrukturierungskosten, negativen Währungseffekten und der US-amerikanischen Zollpolitik hat sie ein leicht positives betriebliches Ergebnis (EBIT) erzielt. Sowohl der Bestellungseingang (CHF 565.0 Millionen) als auch der Umsatz (rund CHF 580 Millionen) haben im zweiten Halbjahr 2025 zugenommen, fielen jedoch tiefer aus als 2024. Im Geschäftsjahr 2025 war die Komax Gruppe mit einem sehr herausfordernden, volatilen Marktumfeld konfrontiert. Insbesondere bei der Kundschaft aus der europäischen Automobilindustrie war die Investitionszurückhaltung unverändert gross. Weiterhin positiv entwickelten sich hingegen die Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkte. Zusätzlich belastete die US-amerikanische Zollpolitik das Geschäft. Die Kundschaft schob Investitionen teilweise auf und die anfallenden Zölle konnten nicht vollständig weitergegeben werden, was das betriebliche Ergebnis (EBIT) um rund CHF 3 Millionen reduzierte. Negativ auf das Ergebnis wirkte sich auch die deutliche Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber diversen Währungen aus. Trotz anhaltenden Herausforderungen in unterschiedlichen Regionen resultierten im zweiten Halbjahr 2025 ein höherer Bestellungseingang sowie Umsatz als in der ersten Jahreshälfte. Die Komax Gruppe erzielte 2025 einen Bestellungseingang von CHF 565.0 Millionen (1. Halbjahr: CHF 277.4 Millionen, 2. Halbjahr: CHF 287.6 Millionen) und einen Umsatz von rund CHF 580 Millionen (1. Halbjahr: CHF 280.3 Millionen, 2. Halbjahr: rund CHF 300 Millionen). Im Vergleich zum Vorjahr nahmen der Bestellungseingang um 2.1% und der Umsatz um rund 8% ab. Die Komax Gruppe hat seit 2024 ein umfangreiches Massnahmenpaket umgesetzt, das die Kosten ab 2026 um CHF 25 Millionen reduzieren wird. Dies führte 2025 zu Restrukturierungskosten von rund CHF 9 Millionen. Die konsequenten Kostenreduktionen haben sich schneller als erwartet ausgezahlt und bereits das Geschäftsergebnis 2025 positiv beeinflusst. Da zudem der Produktmix im zweiten Halbjahr vorteilhaft war, resultierte trotz Restrukturierungskosten ein leicht positives EBIT. Den detaillierten Jahresabschluss 2025 kommuniziert die Komax Gruppe am 10. März 2026. Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3’400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 13.01.2026 | CFO Christian Mäder verlässt die Komax Gruppe ![]() Dierikon, 13. Januar 2026 Medienmitteilung Christian Mäder wird die Komax Gruppe Ende Juni 2026 verlassen, um die CFO-Funktion bei einem führenden Schweizer Industrieunternehmen zu übernehmen. Die Suche nach einer Nachfolge wird umgehend eingeleitet. Christian Mäder ist seit Oktober 2023 CFO der Komax Gruppe und Mitglied der Gruppenleitung. Er hat sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Ende Juni 2026 wird er die Komax Gruppe verlassen, um die Position des CFO bei einem grösseren, weltweit führenden Schweizer Industrieunternehmen zu übernehmen. «Mit Christian Mäder verlässt uns ein sehr geschätzter und profilierter Finanzexperte, der in den vergangenen zwei Jahren wesentlich zur Strukturanpassung und zur nachhaltigen Kostenreduktion der Komax Gruppe beigetragen hat», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. «In der aktuellen Transformationsphase hat er mit seiner umfassenden Finanz- und Strategieerfahrung entscheidende Impulse gesetzt und die Weiterentwicklung der Komax Gruppe erfolgreich unterstützt.» Der Verwaltungsrat und die Gruppenleitung danken Christian Mäder für seinen grossen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seine neue berufliche Aufgabe. Die Suche nach einer Nachfolge wird umgehend eingeleitet. Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3’400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.11.2025 | Die Komax Gruppe leitet Patentverletzungsverfahren gegen Mitbewerber ein
2233590 20.11.2025 CET/CEST | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 18.11.2025 | Die Komax Gruppe gewinnt den productronica Innovation Award
2231804 18.11.2025 CET/CEST | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.08.2025 | Nachhaltige Profitabilität im Fokus: Komax Gruppe senkt ihre Kosten deutlich ![]() Dierikon, 12. August 2025 Medienmitteilung Halbjahresabschluss 2025 der Komax Gruppe Das erste Halbjahr 2025 war geprägt von erheblichen Herausforderungen in verschiedenen Regionen und hoher Volatilität, die sich durch die US-amerikanische Zollpolitik ab April nochmals verschärfte. Weiterhin positiv entwickelten sich die Märkte in den Bereichen Industrie und Infrastruktur. Es resultierte ein leicht höherer Bestellungseingang (+2.9%) von CHF 277.4 Millionen als im Vorjahreszeitraum (H1 2024: CHF 269.5 Millionen). Der Umsatz verringerte sich um 13.3% auf CHF 280.3 Millionen (H1 2024: CHF 323.5 Millionen), da im Vorjahr mit einem höheren Auftragsbestand ins Jahr gestartet werden konnte. Durch konsequente Kostenreduktion und eine hohe Bruttomarge von 68.1% (H1 2024: 63.4%) wurde ein positives betriebliches Ergebnis (EBIT) von CHF 6.2 Millionen (H1 2024: 10.4 Millionen) erreicht, was einer EBIT-Marge von 2.2% (H1 2024: 3.2%) entspricht. Die Komax Gruppe realisierte im ersten Halbjahr 2025 Einsparungen von CHF 6 Millionen. Durch zusätzliche Strukturanpassungen in der zweiten Jahreshälfte wird sie ihre Kostenbasis um insgesamt rund CHF 25 Millionen reduzieren. Damit schafft sie die Voraussetzung, um ab 2027 wieder eine zweistellige EBIT-Marge anstreben zu können. Im ersten Halbjahr 2025 blieben die Märkte der Komax Gruppe sehr herausfordernd. Vor allem in Europa, Nordamerika, aber auch in China zeigten sie sich aufgrund von geopolitischen Faktoren sehr volatil. Das dämpfte die Investitionsbereitschaft der Kundinnen und Kunden spürbar. «In den ersten Monaten des Jahres verlief das Geschäft im Rahmen des zweiten Halbjahres 2024. Eine anhaltend sehr positive Entwicklung in Indien und eine leichte Erholung in einigen europäischen Ländern trugen dazu bei. Ab April verstärkte die US-amerikanische Zollpolitik jedoch die bestehenden Unsicherheiten und veranlasste vor allem die Kundschaft in der europäischen Automobilindustrie, aber auch in anderen Regionen zu weiterer Zurückhaltung», sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. «Die Märkte in den Bereichen Industrie und Infrastruktur entwickelten sich hingegen gut und verzeichneten ein leichtes Wachstum», führt Matijas Meyer weiter aus. Unter diesen Vorzeichen erreichte die Komax Gruppe im ersten Semester 2025 einen leicht höheren Bestellungseingang (+2.9%) von CHF 277.4 Millionen als im Vorjahreszeitraum (H1 2024: CHF 269.5 Millionen). Der Wert lag jedoch unterhalb der im zweiten Halbjahr 2024 erzielten CHF 307.7 Millionen. Die Book-to-Bill-Ratio betrug 0.99. Deutlicher Umsatzrückgang in Nord-/Südamerika Regional waren insgesamt deutliche Umsatzrückgänge in Europa (–18.9%), Nord-/Südamerika (–25.0%) sowie in Asien/Pazifik (–9.8%) zu verzeichnen, wobei sich die Länder innerhalb der Regionen sehr unterschiedlich entwickelten. Afrika wies hingegen ein sehr starkes Wachstum von 44.2% auf. «Die Verlagerung der Kabelbaumproduktion von Osteuropa nach Nordafrika, wo die Lohnkosten niedriger sind, setzte sich fort. Dabei wird neben den bewährten Produktionsstandorten in Marokko und Tunesien zunehmend auch in neue Fabriken in Ägypten und Algerien investiert», erklärt Matijas Meyer. Dementsprechend verringerte sich der Umsatzanteil von Europa von 38.6% auf 36.1%. Nord-/Südamerika verzeichnete ebenfalls einen Rückgang auf 28.7% (H1 2024: 33.2%). Der Umsatzanteil in Asien stieg leicht auf 19.7% (H1 2024: 18.9%), der Anteil von Afrika erhöhte sich bei sehr guter Projektlage auf 15.5% (H1 2024: 9.3%). Weitere Strukturanpassungen Nachhaltige Kosteneinsparungen von rund CHF 25 Millionen «Ursprünglich rechneten wir damit, dass die 2024 eingeleiteten Massnahmen die Kostenbasis ab 2025 um CHF 3 Millionen und ab 2026 um CHF 10 Millionen senken würden. Da wir die Sparmassnahmen jedoch fortwährend durch zusätzliche Initiativen verschärft haben, konnten wir bereits im ersten Halbjahr 2025 Einsparungen von CHF 6 Millionen realisieren», erläutert Christian Mäder, CFO Komax Group. «Dadurch ist davon auszugehen, dass die in den vergangenen 18 Monaten bereits umgesetzten sowie die in der zweiten Jahreshälfte folgenden Optimierungen die jährliche Kostenbasis ab 2026 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 um insgesamt rund CHF 25 Millionen reduzieren werden». Positives EBIT trotz Umsatzrückgang und Währungseinflüssen Weitere Fortschritte im chinesischen Markt Stabiles finanzielles Fundament Ausblick und Mittelfristziele So wurde die Grundlage geschaffen, um ab 2027 eine zweistellige EBIT-Marge anstreben zu können. Zudem geht die Komax Gruppe von einem jährlichen durchschnittlichen Marktwachstum von rund 6% aus und plant, stärker als der Markt zu wachsen. Die Komax Gruppe ist weiterhin vom Wachstumspotenzial des Marktes und des Unternehmens überzeugt und fokussiert noch stärker auf eine nachhaltig hohe Profitabilität. Diese Zielsetzung ersetzt die bisherigen Mittelfristziele für das Jahr 2030. Im Geschäftsjahr 2025 erwartet die Komax Gruppe einen Umsatz von rund CHF 580 Millionen und ein leicht positives EBIT (vor Restrukturierungsaufwendungen von CHF 7.5 Millionen).
1Total Eigenkapital.
Der Halbjahresbericht 2025 ist abrufbar unter www.komaxgroup.com.
Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3400 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.03.2025 | Komax Gruppe trotz deutlich tieferem Bestellungseingang und Umsatz mit positivem betrieblichem Ergebnis ![]() Dierikon, 11. März 2025 Medienmitteilung Jahresabschluss 2024 der Komax Gruppe
Die Komax Gruppe hat ein äusserst herausforderndes Jahr hinter sich. Aufgrund von Überkapazitäten sowie geopolitischen Unsicherheiten investierte die Kundschaft weniger, was zu einer deutlichen Abnahme bei Bestellungseingang (–15.9%), Umsatz (–16.2%) und betrieblichem Ergebnis (EBIT, –76.3%) führte. Die Komax Gruppe reagierte frühzeitig mit konsequenten Kostenreduktionen und Strukturoptimierungen, die nachhaltig Wirkung zeigen werden. Im zweiten Halbjahr setzte eine leichte Erholung ein, wodurch der Bestellungseingang um 14.2% höher ausfiel als in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres. Erfreulich entwickelten sich die Marktsegmente ausserhalb der Automobilindustrie, die ein Umsatzwachstum von gut 7% verzeichneten. Der langfristige Trend zur Automatisierung ist ungebrochen und bietet der Komax Gruppe weiterhin attraktive Wachstumschancen. Mit ihrer hohen Innovationskraft, vereinfachten Strukturen und einer tieferen Kostenbasis ist die Komax Gruppe gut aufgestellt, um künftig profitabel zu wachsen.
In den wichtigsten Wirtschaftsräumen nahm die Inflation 2024 zwar weiter ab, dennoch blieb die Investitionsbereitschaft der Kundschaft insgesamt gering, was vor allem auf bestehende Überkapazitäten in Europa, geopolitische Unsicherheiten in zahlreichen Regionen sowie die herausfordernde Situation bei den europäischen Autoherstellern zurückzuführen ist. Nach Durchschreiten der Talsohle bei den Bestellungen im ersten Halbjahr (–22.1% im Vergleich zum Vorjahr) gelang es der Komax Gruppe, in jedem Monat des zweiten Halbjahres mehr Bestellungen zu erhalten als im besten Monat der ersten Jahreshälfte. Für das Gesamtjahr verzeichnete sie einen Bestellungseingang von CHF 577.2 Millionen, was im Vergleich zum Vorjahr (2023: CHF 686.5 Millionen) einer Abnahme von 15.9% entspricht.
Umsatzwachstum in Non-Automotive-Marktsegmenten
Aufgrund der erwähnten Herausforderungen gingen die Bestellungen und der Umsatz im Marktsegment Automotive zurück. In den anderen beiden Marktsegmenten – Industrial & Infrastructure sowie Aerospace & Railway – resultierte hingegen eine Zunahme. Dadurch stieg der Umsatzanteil der Non-Automotive-Marktsegmente im Jahr 2024 von 25% auf rund 35%.
Regionale Umsatzentwicklung
Gestärkte Marktposition in China
Strukturoptimierungen in Produktion und Vertrieb
2024 wurden in Deutschland die Produktionsstandorte in Jettingen und Sömmerda geschlossen und in Bulgarien der Standort von Komax Testing Bulgaria aufgegeben. Weitere Strukturoptimierungen befinden sich in der Umsetzung und sollen 2025 abgeschlossen werden. Dazu gehören die Einstellung der Produktion an drei weiteren deutschen Standorten (Porta Westfalica, Radevormwald und Wiedensahl) sowie am Standort in Tokio, Japan. In der Schweiz fokussiert sich das Unternehmen auf die Standorte in Dierikon und Thun. Dafür zog der Standort Rotkreuz 2024 an den Hauptsitz in Dierikon um. Der Standort Cham folgte Anfang 2025.
Bruttogewinnmarge von 63.1%
Das EBIT beinhaltet Einmalaufwendungen von CHF 11.5 Millionen, die mehrheitlich mit den laufenden Struktur- und Portfolio-Optimierungen zusammenhängen. Ohne diese Aufwendungen hätte die EBIT-Marge 4.4% betragen. 2025 werden zusätzliche Optimierungen umgesetzt, für die Einmalaufwendungen von rund CHF 7 Millionen zu erwarten sind. «Von den 2024 erzielten Kosteneinsparungen in Höhe von CHF 20 Millionen sind rund die Hälfte nachhaltig und werden ab 2026 vollständig wirksam», erläutert Christian Mäder, CFO Komax Group.
Hoher Free Cashflow
Wechsel im Verwaltungsrat
Dividendenpolitik und Wachstumsstrategie
Ausblick
Der Geschäftsbericht 2024 ist abrufbar unter www.komaxgroup.com/publications.
Kennzahlen der Komax Gruppe
1 Ohne Einmaleffekt (CHF +10.9 Mio.). 2 Ohne Einmaleffekte (CHF +5.0 Mio.). 3 Total Eigenkapital.
Kennzahlen Komax-Namenaktie
1 Antrag des Verwaltungsrats der Komax Holding AG an die Generalversammlung: Verzicht auf eine
Kontakt Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als führende Herstellerin innovativer und qualitativ hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 3500 Mitarbeitende und bietet über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Komax Stories Komax Holding AG, Industriestrasse 6, 6036 Dierikon, Switzerland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

