| 08.01.2026 | Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn Gruppe: Neue, ambitionierte Finanzziele – Beliebte Erlebnisberge
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn Gruppe: Neue, ambitionierte Finanzziele – Beliebte Erlebnisberge
08.01.2026 / 06:27 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
8. Januar 2026
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe
Neue, ambitionierte Finanzziele – Beliebte Erlebnisberge
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sie sich neue finanzielle Ziele gesetzt hat. Diese präsentieren CEO Oliver Hammel sowie CFO Christoph Seiler am heute stattfindenden Investorentag. Das Jahr 2025 brachte für die Erlebnisberge neue Rekordfrequenzen, beim Jungfraujoch – Top of Europe wurde erneut die Millionenmarke übertroffen. Der Start in die Wintersaison 2025/2026 verlief hervorragend und so konnte der beste Saisonstart in der Geschichte verzeichnet werden.
Die Jungfraubahn-Gruppe hat sich in den letzten Jahrzehnten mit der spektakulären UNESCO-Welterbe-Naturkulisse und einer einzigartigen Bahninfrastruktur zu einer exklusiven Tourismusdestination gemausert. Mit dem Generationenprojekt V-Bahn sind Kapazitäten und Komfort erhöht und die Reisezeiten zum Jungfraujoch – Top of Europe und ins Wintersportgebiet verkürzt worden. Damit konnte das Unternehmen seine Marktposition als Premium-Tourismusanbieter stärken.
Keine Bergdestination der Schweiz zieht mehr Besucherinnen und Besucher an. Mit insgesamt 3‘909‘700 Besucherinnen und Besuchern hat die Jungfraubahn-Gruppe im Jahr 2025 über alle Segmente hinweg einen neuen Rekordwert erzielt, im Jahr 2024 waren es insgesamt rund 3,8 Millionen Gäste.
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Personenfrequenzen 2025 |
Personenfrequenzen 2024 |
Veränderung in Prozent |
Segment Jungfraujoch
(Jungfraujoch an) |
1'056’600 |
1'058’600 |
-0,2% |
Segment Erlebnisberge
Grindelwald-First (Tal ab)
Mürrenbahn (Tal ab)
Harderbahn (Tal ab)
Total Erlebnisberge |
760’000
478’500
406’000
1'644’500 |
709’700
447’700
425’200
1'582’600 |
+7,1%
+6,9%
-4.5% +3,9% |
Segment Wintersport
Skier Visits (Kalenderjahr Jungfrau Ski Region) |
1'208’600 |
1'148’600 |
+5,2% |
| Total |
3'909’700 |
3'789’800 |
+3,2% |
Jungfraujoch – Top of Europe
Im Jahr 2025 besuchten 1'056’600 Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe, womit sich die Zahl stabil auf Vorjahresniveau hielt (2024: -0,2 Prozent). Die Gruppenreisen befinden sich wieder auf dem Niveau von vor der Corona-Pandemie, zudem ist weiterhin eine Zunahme bei den Gästen aus den USA und Brasilien festzustellen. Indien und Südostasien weisen eine stabile Nachfrage auf. Die Besucherinnen und Besucher aus China sind zu einem grossen Teil zurück.
Erlebnisberge
Im Jahr 2025 konnten die Erlebnisberge erneut Top-Ergebnisse bei den Gästezahlen erzielen. Grindelwald-First besuchten 760'000 Ausflugsgäste, was einem Plus von 7,1 Prozent entspricht, die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) zählte 478'500 Fahrgäste und damit ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Einzig die Harderbahn verpasste mit 406’000 Besuchenden ihren Höchstwert aus dem Jahr 2024 (425’200) um 4,5 Prozent.
Wintersport
Im Kalenderjahr 2025 zählte die Jungfrau Ski Region insgesamt 1'208’600 Skier Visits, was einem Plus von 5,2 Prozent zum Vorjahr entspricht.
Die Wintersportsaison 2025/2026 startete am 29. November 2025 mit durchgehendem Wintersportbetrieb. Beim Vorverkauf des AlpsPasses (Partnerangebot von Adelboden-Lenk, Aletsch Arena, Engelberg-Titlis, Jungfrau Ski Region) wurden rund 34’000 Skipässe zum Vorverkaufspreis abgesetzt. Diese Zahlen zeigen, dass die Schneesicherheit, das Pistenangebot und die moderne Infrastruktur der AlpsPass-Gebiete überzeugen.
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Skier Visits Saisonstart – 31.12.2025 |
Skier Visits Saisonstart – 31.12.2024 |
Veränderung in Prozent |
| Jungfrau Ski Region |
244’300 |
218’500 |
+11,8% |
Vom Saisonstart bis zum 31. Dezember 2025 registrierte die Jungfrau Ski Region 244’300 Skier Visits. Gegenüber der gleichen Periode vor einem Jahr entspricht dies einer Zunahme von 11,8 Prozent und ist damit der beste Saisonstart in der Geschichte. Die Jungfrau Ski Region ist ein Kooperationsprodukt, an welchem die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von über 60 Prozent hält.
Mittelfristige Finanzziele
Die Jungfraubahn-Gruppe profitiert von der wachsenden Reiselust. Das Unternehmen hat sich als Marktführerin im Premium-Segment für Freizeit- und Erlebnisangebote positioniert und vor diesem Hintergrund ihre Strategie geschärft.
Die Jungfraubahn-Gruppe kommuniziert am heutigen Investorentag neue finanzielle Ziele: Bis 2030, strebt das Management eine höhere Rentabilität und Dividendenausschüttung an.
Die Ziele im Einzelnen:
- EBITDA-Marge von ≥ 45% (bisher ≥ 43%)
- eine Umsatzrendite (Return on Sales) von ≥ 25% (bisher ≥ 20%)
- kumulierter Free Cash-flow (2025-2030) von ≥ CHF 300 Mio. (bisher 2024-28 ≥ CHF 200 Mio.)
- Dividendenpolitik mit Payout-Ratio von 50-67% (bisher 40-60%)
- ROIC (Return on Invested Capital) von > 10% (neu)
Die starke Bilanz und der hohe Cashflow bieten den nötigen Spielraum für die geplanten Investitionen, die ein nachhaltiges Wachstum unterstützen. Zu den wichtigsten Zukunftsprojekten gehören die Erneuerung der Firstbahn sowie Ausbauprojekte auf dem Jungfraujoch und dem Eigergletscher.
Link: www.jungfrau.ch/de-ch/unternehmen/investoren/jungfraubahn-holding-ag/adhoc-meldungen/
Ende der Adhoc-Mitteilung
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2256412 08.01.2026 CET/CEST
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| 28.08.2025 | Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn Holding AG - Die Jungfraubahn-Gruppe erzielt Rekordgewinn im ersten Halbjahr
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn Holding AG - Die Jungfraubahn-Gruppe erzielt Rekordgewinn im ersten Halbjahr
28.08.2025 / 06:38 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
28. August 2025
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Die Jungfraubahn-Gruppe erzielt Rekordgewinn im ersten Halbjahr
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass die Jungfraubahn-Gruppe im ersten Halbjahr 2025 mit 37 Millionen Franken den höchsten Halbjahresgewinn ihrer Geschichte erzielt hat. Die Basis für diesen Gewinn, der 7,3 Prozent über jenem der Vorjahresperiode liegt, bildete die Steigerung des Verkehrsertrags, der erstmals die Marke von 100 Millionen Franken übertroffen hat.
Im ersten Halbjahr 2025 erreichte die Jungfraubahn-Gruppe einen Verkehrsertrag von 107,2 Millionen (Mio.) Franken. Damit war er 8,2 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Mitte Juni vollzog die Jungfraubahn-Gruppe den Stabwechsel an der Spitze des Unternehmens. Auf Urs Kessler folgte Oliver Hammel als neuer CEO. «Ich konnte die Leitung eines grundsoliden Unternehmens mit erfreulichen Perspektiven übernehmen, mit einem selbständig funktionierenden Team, das schnell agiert und stets am Ball bleibt», erklärt Oliver Hammel nach rund hundert Tagen im Amt.
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2025 |
2024 |
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| VERKEHRSERTRÄGE 1.1.-30.6. |
in TCHF |
in TCHF |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch – Top of Europe |
59’682 |
56’904 |
4,9% |
| Erlebnisberge |
20’807 |
17’698 |
17,6% |
| Wintersport |
26’722 |
24’476 |
9,2% |
| Total Verkehrsertrag |
107’211 |
99’078 |
8,2% |
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GÄSTEFREQUENZEN 1.1.-30.6. |
2025 |
2024 |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch (Berg an) |
472’700 |
460’500 |
2,6% |
| Erlebnisberge |
679’000 |
624’400 |
8,7% |
Skier Visits
Jungfrau Ski Region |
964’300 |
930’100 |
3,7% |
Das Unternehmen erzielte bei einem Betriebsertrag von 149,9 Mio. Franken ein EBITDA von 65,9 Mio. Franken. Im ersten Semester 2025 erwirtschaftete die Jungfraubahn-Gruppe mit einem Halbjahresgewinn von 37,0 Mio. Franken ein Rekordergebnis, das 7,3 Prozent über jenem von 2024 liegt. Aufgrund des starken Geschäftsganges haben auch die Kosten zugenommen. Der Betriebsertrag stieg um 5,7 Prozent gegenüber der gleichen Vorjahresperiode, der Betriebsaufwand um 5,3 Prozent.
In allen drei Segmenten – Jungfraujoch – Top of Europe, Erlebnisberge und Wintersport – konnten Ertrag und Durchschnittsertrag überproportional gesteigert werden. Und auch bei den Gästezahlen legten alle drei Segmente nochmals zu.
Steigender Durchschnittsertrag beim Jungfraujoch – Top of Europe
Beim Segment Jungfraujoch – Top of Europe konnte der Durchschnittsertrag pro Gast auf 187 Franken gesteigert werden. Auch der Verkehrsertrag fiel mit 59,7 Mio. Franken um 4,9 Prozent höher aus als in der Vorjahresperiode und entspricht einem Wert von 126 Franken pro Gast. Die Gästezahlen entwickelten sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ebenfalls positiv.
Mit 472'700 Personen besuchten 2,6 Prozent mehr Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe als im ersten Halbjahr 2024. «Das gelang dank der langfristigen Strategie der Jungfraubahn-Gruppe, die Monate mit weniger Besuchenden noch besser auszulasten», sagt CEO Oliver Hammel. Mehr Gäste kamen vor allem aus den USA, Indien und Südkorea, wobei sich auch China weiter im Aufwärtstrend befindet.
Erlebnisberge florieren – sehr gute Wintersaison
Bei den Erlebnisbergen ist der Verkehrsertrag mit 20,8 Mio. Franken überdurchschnittlich gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 17,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024. Diese Steigerung ist dank der Tariferhöhung bei den Tickets für die Firstbahn sowie einem höheren Absatz des Jungfrau Travel Passes zustande gekommen. Gerade Letzteres führt dazu, dass die Gäste länger in der Region bleiben. Das zeigt sich auch bei den Gästezahlen. Diese lagen bei der Firstbahn und der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren 14,8 Prozent bzw. 12,9 Prozent über den Zahlen der Vorjahresperiode. Bei der Harderbahn resultierte im ersten Halbjahr ein Minus von 5 Prozent, wobei die Frequenzen auf hohem Niveau verbleiben.
Im Segment Wintersport war die Wintersaison 2024/2025 mit 1,183 Mio. Skier Visits (Erstzutritte) die zweitbeste der letzten zehn Jahre. Einzig die Wintersaison 2021/2022 war noch stärker. Sowohl ins Gebiet Grindelwald-First wie auch ins Gebiet Kleine Scheidegg-Männlichen kamen mehr Wintersportgäste. Das Gebiet Kleine Scheidegg-Männlichen verzeichnet seit Fertigstellung des V-Bahn-Projekts und dem Eiger Express deutlich mehr Skier Visits. Werden die Wintermonate Januar bis April verglichen, beträgt die Steigerung gegenüber der gleichen Vorjahresperiode 3,7 Prozent und im Fünfjahresdurchschnitt 5,1 Prozent. Der Verkehrsertrag (1.1.2025-30.4.2025) stieg um 9,2 Prozent auf 26,7 Mio. Franken.
Nachhaltigkeit
Die Jungfraubahn-Gruppe unterstützt im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie diverse regionale Nachhaltigkeitsprojekte. Der Forstbetrieb Grindelwald konnte im ersten Halbjahr an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet Grindelwald rund 1000 «Klimabäume» pflanzen. Und bei der Hardermatte oberhalb von Unterseen werden durch spezifische Wald- und Böschungspflege die Biodiversität und Artenvielfalt gefördert. Eine intakte Natur ist für die Jungfrau Region von zentraler Bedeutung als Grundlage für den Tourismus und die Wirtschaft.
Einen Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsbemühungen bildet das Projekt der alpinen Solaranlage Hintisberg. Erfreulicherweise gab es keine Einsprachen der Natur- und Landschaftsschutzverbände im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens. Im zweiten Halbjahr 2025 stehen nebst dem Abschluss des Bewilligungsverfahrens die Sicherung der Fördergelder für alpine Solaranlagen und die Wirtschaftlichkeitsprüfung an. Daher wird ein Baustart frühestens im Jahr 2026 möglich sein.
Für das Jahr 2025 wurden zudem erstmals Nachhaltigkeitsziele definiert, deren Erreichung die variable Entschädigung der Geschäftsleitung beeinflusst. Die ausgebaute Nachhaltigkeitsberichterstattung führte bereits zu besseren Ratings der Jungfraubahn Holding AG.
Ausblick
In den beiden Nachfolgemonaten des ersten Halbjahres 2025, Juli und August, setzte sich der Trend fort, auch wenn der Juli teils sehr regenreich war. Dabei bewährte sich laut Oliver Hammel, «die internationale Ausrichtung und grosse Märkte-Diversifikation der Jungfraubahn-Gruppe, womit das Unternehmen weniger abhängig vom Wetter ist».
Auch wenn sich der Tourismus seit der Pandemie von anderen Konsumsparten entkoppelt hat und der hohe Wechselkurs kaum Einfluss auf Fernreisen hat, wird der weitere Geschäftsverlauf geprägt sein von den globalen Unsicherheiten, die vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können: Dem Krieg in der Ukraine, dem Nahost-Konflikt sowie der fragilen globalen Konjunktur-, Preis- und Währungsentwicklung.
Für den weiteren Verlauf der Sommersaison hat die Konjunkturforschungsstelle (KOF) ihre Prognose aufgrund der starken Nachfrage aus den Fernmärkten leicht erhöht. Bei den Logiernächten rechnet die KOF mit einem Wachstum von 0,5 Prozent für die kommende Wintersaison. In diese startet die Jungfrau Ski Region zusammen mit Adelboden-Lenk, der Aletsch Arena sowie Engelberg-Titlis mit dem AlpsPass.
Link zum Halbjahresbericht 2025:
www.jungfrau.ch/halbjahresbericht
Ende der Adhoc-Mitteilung
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2189470 28.08.2025 CET/CEST
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| 03.04.2025 | Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn-Gruppe mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2024
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn-Gruppe mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2024
03.04.2025 / 06:40 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
3. April 2025
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2024
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sie auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblicken kann. Die Bahnen der Jungfraubahn-Gruppe erzielten 2024 einen Verkehrsertrag von 205,1 Millionen Franken. Mit 76,5 Millionen Franken verzeichnet sie den zweithöchsten Gewinn in ihrer Geschichte. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 7.50 Franken pro Aktie.
Das Geschäftsjahr 2024 der Jungfraubahn-Gruppe konnte mit einem Verkehrsertrag von 205,1 Millionen Franken abgeschlossen werden. Damit lag die wichtigste Kennzahl 4,7 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt erzielte die Jungfraubahn-Gruppe einen Betriebsertrag von 294,7 Millionen Franken, was einer Zunahme von 6,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 entspricht.
Der Betriebsaufwand von 160,4 Millionen Franken stieg gegenüber dem Vorjahr um 15,6 Prozent. Die Personalkosten haben gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf 78,6 Millionen Franken zugenommen. Erneut konnte die Jungfraubahn-Gruppe 56 Stellen schaffen. Der Sachaufwand ist aufgrund stark steigender Strompreise, umsatzbedingt höheren Warenaufwendungen in den Bereichen Shops und Gastronomie sowie höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen um 14,2 Millionen Franken angestiegen.
Trotzdem blieb das EBITDA mit 134,4 Millionen Franken lediglich 3,6 Prozent unter demjenigen des Jahres 2023. Das EBIT betrug 95,3 Millionen Franken. Nach einem positiven Finanzergebnis von 1,2 Millionen Franken und Steuern von 20,1 Millionen Franken resultierte ein im Vergleich mit dem Vorjahr um 4,0 Prozent tieferes Jahresergebnis von 76,5 Millionen Franken.
Jungfraujoch – Top of Europe
Zum sechsten Mal in der Geschichte der Jungfraubahn reisten im Jahr 2024 mit 1'058'600 Gästen mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher aus aller Welt auf das Jungfraujoch – Top of Europe. Die Zunahme von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auf die Gruppenreisen zurückzuführen, die sich beinahe wieder auf dem Niveau von vor der Corona-Pandemie befinden. Gleichzeitig ist eine weitere Zunahme der Gäste aus den USA, Indien und Südostasien festzustellen.
Das Segment Jungfraujoch – Top of Europe erzielte einen Umsatz von 192,0 Millionen Franken (+2,0 Prozent) und ein EBITDA von 82,5 Millionen Franken (- 7,1 Prozent). Der Verkehrsertrag im Segment Jungfraujoch – Top of Europe betrug 136,7 Millionen Franken. Vermehrt kaufen ausländische Individualreisende die preislich sehr attraktive Swiss Half Fare Card, die zum Bezug von Fahrausweisen zum halben Preis berechtigt. Dies hat Auswirkungen auf den Durchschnittsertrag beim Jungfraujoch - Top of Europe.
Erlebnisberge
Noch einmal deutlich zulegen konnten die Erlebnisberge, sowohl bei den Frequenzen wie auch finanziell. Die Harderbahn konnte mit 878’200 Berg- und Talfahrten ihren Höchstwert aus dem Jahr 2023 um 6,4 Prozent übertreffen. Dies gilt auch für die Firstbahn, die mit 926’900 Besuchenden insgesamt ein Plus von 10,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 verzeichnete. Die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) zählte 507'200 Gäste, was einem Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 entspricht. Damit wies die BLM, deren Modernisierungsphase mit der Inbetriebnahme des neuen Rollmaterials abgeschlossen werden konnte, die grösste Steigerungsrate auf.
Die über Jahre aufgebaute klare Positionierung unserer Erlebnisberge zahlt sich aus und hat dazu geführt, dass die Erlebnisberge den Wintersport als zweitwichtigstes Segment abgelöst haben. Die gestiegenen Durchschnittserträge bei den Fahrausweisen, die höheren Umsätze in den vermieteten Gastronomiebetrieben und erneut ein Rekordumsatz bei den Soft-Adventure-Angeboten auf Grindelwald-First unterstreichen die beachtliche Entwicklung.
Die Erlebnisberge erzielten einen Verkehrsertrag von 46,3 Millionen Franken, was einem Plus von 25,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht und damit zum zweiten Mal nach 2023 höher liegt als der Verkehrsertrag im Segment Wintersport. Insgesamt resultierte im Segment Erlebnisberge ein Umsatz von 56,1 Millionen Franken (+22,2 Prozent) und ein EBITDA von 36,7 Millionen Franken (+22,2 Prozent).
Wintersport
Auf die Wintersaison 2023/2024 konnte die Beschneiungsanlage der «Black Rock» Piste in Betrieb genommen werden. Nach einem starken Saisonbeginn blieb die Nachfrage lange Zeit auf hohem Niveau. Leider fielen dann die Ostertage komplett den Föhnstürmen zum Opfer. Umso erfreulicher verlief der Start in die Wintersaison 2024/2025. Der frühe Schneefall bis in tiefe Lagen führte dazu, dass mit 218'500 Skier Visits bis zum Ende des Jahres 2024 der beste Winterstart in der Geschichte gelang.
Über das Kalenderjahr gesehen, resultierte im Wintersport mit 30,1 Millionen Franken (+0,5 Prozent) der zweithöchste Verkehrsertrag in der Geschichte der Jungfraubahn-Gruppe. Das Segment Wintersport erzielte 2024 insgesamt einen Umsatz von 42,0 Millionen Franken (+1,9 Prozent) und ein EBITDA von 4,8 Millionen Franken (-42,2 Prozent).
| Segmentinformationen |
|
|
|
| Tausend CHF |
2024 |
2023 |
Veränderung in % |
| Segmentumsätze |
|
|
|
| Nettoumsatz Jungfraujoch |
191’969 |
188’240 |
+2,0% |
| Nettoumsatz Erlebnisberge |
56’131 |
45’936 |
+22,2% |
| Nettoumsatz Wintersport |
42’042 |
41’255 |
+1,9% |
| Nettoumsatz übrige Segmente* |
65’557 |
54’392 |
+20,5% |
| Elimination konzerninterne Umsätze |
-60’954 |
-51’684 |
+17,9% |
| Total Betriebsertrag |
294’745 |
278’139 |
+6,0% |
*Zu den übrigen Segmenten zählen insbesondere das Kraftwerk der Jungfraubahn, die Parkhäuser in Grindelwald und Lauterbrunnen sowie die Tätigkeiten der Jungfraubahnen Management AG und der Top of Travel AG.
Geldflussrechnung und Investitionen
Die Jungfraubahn-Gruppe erzielte einen operativen Cashflow von 129,0 Millionen Franken.
Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit beträgt 46,0 Millionen Franken. Davon wurden 44,3 Millionen Franken in Sachanlagen und 2,3 Millionen Franken in immaterielle Werte investiert. Der Free Cashflow betrug entsprechend 83,0 Millionen Franken.
Im Sommer 2024 konnte die mehrjährige Erneuerung der Adhäsionsbahn der Bergbahn-Lauterbrunnen Mürren (BLM) erfolgreich abgeschlossen werden. Dafür wurden im Berichtsjahr 9,3 Millionen Franken investiert, hauptsächlich in das neue Rollmaterial.
Die Wengernalpbahn AG (WAB AG) leistete 2,1 Millionen Franken an die Verbreiterung der Perrons und die gemeinsame Perronüberdachung mit integrierter PV-Anlage in Grindelwald, welche einen wettergeschützten Fahrgastwechsel mit der Berner Oberland-Bahn ermöglicht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde die Fahrzeugremise der WAB in Lauterbrunnen energetisch saniert und ebenfalls mit einer Solaranlage ergänzt. Gestartet wurde zudem mit der Entwicklung der neuen Vertriebsplattform «Top of Travel», über die bereits sämtliche Online-Wintersportpässe der Saison 2024/2025 verkauft werden.
| Kennzahlen der Konzernrechnung |
|
|
|
| Tausend CHF |
2024 |
2023 |
Veränderung in % % |
| Betriebsertrag |
294’745 |
278’139 |
+6,0% |
| Verkehrsertrag |
205’126 |
195’940 |
+4,7% |
| EBITDA |
134’372 |
139’397 |
-3,6% |
| Jahresergebnis |
76’465 |
79’617 |
-4,0% |
| Free Cashflow |
83’003 |
37’001 |
+124,3% |
| Personalbestand (Vollzeitstellen) |
727 |
671 |
+8,3% |
| Dividende in CHF (Antrag) |
7.50 |
6.50
|
15,4 % |
Finanzziele
Die strategischen Finanzziele der Jungfraubahn-Gruppe widerspiegeln die langfristige und nachhaltige Orientierung des Unternehmens. Die Jungfraubahn-Gruppe strebt auch in Zukunft eine auf soliden Ergebnissen basierende Entwicklung und Finanzierung an. Investitionen sollen aus selbst erarbeiteten Mitteln finanziert werden. Die Jungfraubahn-Gruppe unterstreicht damit ihren Anspruch, solide finanziert zu sein und jederzeit unabhängig von Fremdkapitalgebern agieren zu können.
| Finanzielle Zielsetzungen |
|
|
|
| Kennzahl |
Ziel |
|
IST 2024 |
| Umsatzrendite (Return on Sales) |
≥ 20% |
|
25,9% |
| EBITDA-Marge |
≥ 43% |
|
45,6% |
| Payout Ratio |
40%-60% |
|
56,0% |
| Kumulierter Free Cashflow 2024-2028 |
≥ CHF 200 Mio |
|
CHF 83.0 Mio. |
| |
|
|
|
|
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|
Ausblick
Der Start ins Jahr 2025 verlief beim Jungfraujoch positiv. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2025 besuchten 123'227 Gäste das Top of Europe, was gegenüber derselben Periode im Vorjahr (118’069 Gäste) ein Plus von 4,4 Prozent bedeutet. Bei den Erlebnisbergen sind die Zahlen bei der Firstbahn und der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren erfreulich. Die Harderbahn startet am 5. April 2025 in die neue Saison.
In der laufenden Wintersaison 2024/2025 ermöglichte der frühe Schneefall schon ab Ende November einen durchgehenden Wintersportbetrieb. Von anfangs Saison bis am 31. März 2025 wurden 1'116'902 Skier Visits registriert. Das sind 3,7 Prozent mehr als in der gleichen Zeitspanne in der Saison 2023/2024 (1'077’384 Skier Visits).
Trotz des starken Gruppengeschäfts 2024 bleibt der Trend zu Individualreisen ungebrochen. Gleichzeitig wird das Buchungsverhalten immer digitaler. Diese Trends nehmen die Jungfraubahnen mit ihren agilen Vertriebssystemen, spezifischen Angeboten und der Anbindung neuer Absatzkanäle auf. Mit Top of Travel verfügt die Jungfraubahn-Gruppe über eine neue Buchungsplattform, welche ihre Marktposition stärkt.
Geschäftsbericht und Anträge an der GV
Die Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG wird am 12. Mai 2025 in Interlaken durchgeführt. Aufgrund der positiven Entwicklung schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 7.50 Franken pro Aktie (6.50 Franken pro Aktie im Vorjahr) vor. Damit liegt die Payout Ratio mit 56% im oberen Bereich des definierten Zielbands von 40 Prozent bis 60 Prozent des Konzerngewinns.
Der Geschäftsbericht der Jungfraubahn Holding AG wurde für das Berichtsjahr 2024 als Online-Ausgabe erstellt. Der Online-Geschäftsbericht ist zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbericht unter folgendem Link veröffentlicht:
Ende der Adhoc-Mitteilung
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| 03.01.2025 | Ad hoc-Mitteilung gemäss Art 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe - Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch – Top of Europe
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe - Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch – Top of Europe
03.01.2025 / 06:37 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
3. Januar 2025
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe
Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch – Top of Europe
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass im Jahr 2024 mit 1'058’600 Gästen auf dem Jungfraujoch – Top of Europe zum sechsten Mal seit dem Jahr 2015 die Millionenmarke übertroffen werden konnte. Bei den Erlebnisbergen verzeichneten die First- und die Harderbahn wie auch die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren neue Rekordzahlen. Der Start in die Wintersaison 2024/2025 war der Beste in der Geschichte.
Im Jahr 2024 besuchten 1'058'600 Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe. Die Frequenzsteigerung von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auf die Gruppenreisen zurückzuführen, die sich wieder auf dem Niveau von vor der Corona-Pandemie befinden. Gleichzeitig ist eine weitere Zunahme der Gäste aus den USA, Indien und Südostasien festzustellen. Die Besucherinnen und Besucher aus China und Japan liegen noch immer rund 50 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau zurück.
Erlebnisberge mit Rekordfrequenzen
Erneut gab es bei den Erlebnisbergen Rekordergebnisse bei den Gästezahlen. Die Harderbahn konnte mit 878’200 Berg- und Talfahrten ihren Höchstwert aus dem Jahr 2023 um 6,4 Prozent übertreffen. Dies gilt auch für die Firstbahn, die mit 926’900 Besuchenden insgesamt ein Plus von 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) zählte 507'200 Gäste und damit ein Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2023.
Mit dem Eiger Express fuhren auf der Strecke zwischen Grindelwald Terminal und dem Eigergletscher im Jahr 2024 mit 2'107’400 Reisenden nach 2023 zum zweiten Mal über 2 Millionen Gäste.
Start in die Wintersaison
Die Wintersportsaison 2024/2025 startete am 30. November 2024 mit Wochenendbetrieb und seit dem 14. Dezember herrscht durchgehender Wintersportbetrieb. Beim Vorverkauf des Top4-Skipasses (Partnerangebot von Adelboden-Lenk, Gstaad, Jungfrau Ski Region und Meiringen-Hasliberg) wurden rund 33’000 Top4-Skipässe zum Vorverkaufspreis abgesetzt, womit die Zahl höher lag als jene für die Wintersaison 2023/2024 mit über 32'000 Top4-Skipässen.
Vom Saisonstart bis zum 31. Dezember 2024 registrierte die Jungfrau Ski Region 218’500 Skier Visits. Gegenüber der gleichen Periode vor einem Jahr entspricht dies einer Zunahme von 5,1 Prozent und ist damit der beste Saisonstart in der Geschichte. Die Jungfrau Ski Region ist ein Kooperationsprodukt, an welchem die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von über 60 Prozent hält.
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Personenfrequenzen 2024 |
Personenfrequenzen 2023 |
Veränderung in Prozent |
Jungfraubahn
(Jungfraujoch an) |
1'058’600 |
1'007’000 |
+5,1% |
Grindelwald-First
(Tal ab, Sommer & Winter) |
926’900 |
842’300 |
+10,0% |
Mürrenbahn
(Tal ab ganzes Jahr) |
507’200 |
451’900 |
+12,2% |
Harderbahn (Gesamt-
frequenzen) |
878’200 |
825’200 |
+6,4% |
| (Tal ab ganze Saison) |
425’200 |
401’300 |
+6,0% |
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Eiger Express
(Gesamtfrequenzen)
|
2'107’400 |
2'003’900 |
+5,2%
|
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Skier Visits Saisonstart – 31.12.2024 |
Skier Visits Saisonstart – 31.12.2023 |
Veränderung in Prozent |
| Jungfrau Ski Region |
218’500 |
207’800 |
+5,1% |
Link: www.jungfrau.ch/de-ch/unternehmen/investoren/jungfraubahn-holding-ag/adhoc-meldungen/
Ende der Adhoc-Mitteilung
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2060665 03.01.2025 CET/CEST
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| 30.08.2024 | Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe mit 34,5 Mio. Franken Gewinn im ersten Halbjahr
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe mit 34,5 Mio. Franken Gewinn im ersten Halbjahr
30.08.2024 / 06:42 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
30. August 2024
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe mit 34,5 Mio. Franken Gewinn im ersten Halbjahr
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass die Jungfraubahn-Gruppe auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurückblicken kann. Bei einem Betriebsertrag von 141,8 Millionen Franken resultierte ein Halbjahresgewinn von 34,5 Millionen Franken. Sowohl das Jungfraujoch wie auch die Erlebnisberge erfreuen sich weiterhin grosser Beliebtheit bei den Gästen.
Im ersten Halbjahr 2024 konnte die Jungfraubahn-Gruppe trotz oft schwieriger Wetterlage ein gutes Ergebnis erzielen. Sowohl auf dem Jungfraujoch als auch auf den Erlebnisbergen Harder, First und Winteregg konnten zahlreiche Gäste begrüsst werden. Der Verkehrsertrag belief sich auf 99,1 Millionen Franken und lag damit 5,1 Prozent über der gleichen Vorjahresperiode. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mehr internationale Gäste die «Swiss half fare card» genutzt haben und damit der Verkehrsertrag geschmälert wurde.
BESUCHERFREQUENZEN 1.1.-30.6. |
2024 |
2023 |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch (Berg an) |
460’500 |
419’400 |
9,8% |
Skier Visits
Jungfrau Ski Region |
930’100 |
929’900 |
0,0% |
| NETTO-VERKEHRSERTRÄGE |
in TCHF |
in TCHF |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch – Top of Europe |
56’904 |
55’680 |
2,2% |
| Erlebnisberge |
17’698 |
13’075 |
35,4% |
| Wintersport |
24’476 |
25’534 |
-4,1% |
| Total Verkehrsertrag |
99’078 |
94’289 |
5,1% |
Das Unternehmen erzielte bei einem Betriebsertrag von 141,8 Millionen Franken ein EBITDA von 62,0 Millionen Franken. Im ersten Semester 2024 liegt die Jungfraubahn-Gruppe mit einem Halbjahresgewinn von 34,5 Millionen Franken nur knapp unter dem Rekordgewinn des ersten Halbjahres 2023. Die steigenden Gästezahlen führten bei der Jungfraubahn-Gruppe zur Schaffung von zusätzlichen Stellen und höheren Lohnkosten, was zusammen mit dem höheren Betriebsaufwand den Gewinn leicht schmälerte.
Steigende Frequenzen beim Jungfraujoch – Top of Europe
Beim Jungfraujoch – Top of Europe entwickelten sich die Gästezahlen weiter positiv und liegen 9,8 Prozent über jenen der gleichen Vorjahresperiode. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 besteht noch ein Rückstand von 2,2 Prozent. Während die Gästezahlen aus den USA und Indien weiterwachsen, liegen jene der Besucherinnen und Besucher aus China und Japan hinter den Erwartungen zurück.
Der Nettoverkehrsertrag im Segment Jungfraujoch – Top of Europe betrug 56,9 Millionen Franken, was gegenüber der Vorjahresperiode einer Steigerung von 2,2 Prozent entspricht.
Mehr Gäste auf den Erlebnisbergen – Solide Wintersaison
Das Wachstum bei den Erlebnisbergen setzt sich fort. Die Jungfraubahn-Gruppe erzielte einen Netto-Verkehrsertrag von 17,7 Millionen Franken. Das entspricht einer Zunahme von 35,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2023 und nahezu einer Verdoppelung gegenüber 2019. Bei der First- und der Harderbahn lagen die Gästezahlen in jedem Monat über den Zahlen der Vorjahresperiode. Bei der Firstbahn beträgt das Plus an Gästen 11,5 Prozent und bei der Harderbahn 11,7 Prozent. Dies, obwohl der Frühling und Vorsommer überdurchschnittlich nass und kalt waren. Die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren verzeichnete 16’837 Gäste mehr, was einem Plus von 8,5 Prozent entspricht.
Beim Wintersport wurden in der Berichtsperiode im ersten Halbjahr 2024 genau gleich viele Skier Visits verzeichnet wie in der Vorjahresperiode. Der anteilige Nettoverkehrsertrag der Jungfraubahn-Gruppe aus dem Wintersport sank leicht um 4,1 Prozent. Grund dafür waren einerseits die Promotionen in der Schweiz, andererseits nutzten die Saisonabonnementsbesitzerinnen und -besitzer ihren Skipass häufiger. Dazu kamen die unsicheren Wetterbedingungen während der Wintersaison mit Stürmen und häufigen Schlechtwetterphasen am Wochenende.
Nachhaltigkeit mit aktiver Waldpflege und PV-Anlagen
Nachhaltigkeit ist Teil der DNA der Jungfraubahn-Gruppe. Das betrifft interne Massnahmen, wie energetische Gebäudesanierungen und die Planung weiterer PV-Anlagen. Zudem wurde der öffentliche Verkehr erneut gestärkt: Mit dem Wengen Shuttle auf der Strecke zwischen Lauterbrunnen und Wengen sowie dem neuen Rollmaterial bei der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren.
Weiter unterstützt die Jungfraubahn-Gruppe regionale Nachhaltigkeitsprojekte. So kann der Forstbetrieb Grindelwald dank der finanziellen Unterstützung des Unternehmens aktive Waldpflege betreiben. Damit sorgt er unter anderem für eine bessere Durchmischung von Nadel- und Laubwald, woraus eine höhere Biodiversität resultiert. So wird der Lebensraum für Mensch und Tier sowie das Landschaftsbild erhalten. Gleichzeitig werden lokale Unternehmen unterstützt und einheimisches Holz für Sägereien oder Holzwärme gefördert. Eine intakte Natur ist für die Jungfrau Region von zentraler Bedeutung als Grundlage für den Tourismus und die Wirtschaft.
Ausblick
Der Trend des ersten Halbjahres 2024 setzte sich in den Hochsaison-Monaten Juli und August fort, auch wenn sich der erwartete Einfluss der Olympischen Spiele in Paris zeigte. So erhielten viele asiatische Touroperators keine Kontingente für Paris und verschoben deshalb Reisen nach Europa auf den Herbst oder ein anderes Jahr.
Der Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2024 wird weiterhin geprägt sein von den globalen Unsicherheiten, die vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können: Dem Krieg in der Ukraine, dem wieder ausgebrochenen Nahost-Konflikt sowie der allgemeinen globalen Konjunktur-, Preis- und Währungsentwicklung.
Die Jungfraubahn-Gruppe erwartet im Geschäftsjahr 2024 eine weitere, stabile Entwicklung. Mit der Wahl von Oliver Hammel zum neuen CEO des Unternehmens ist die Nachfolgeregelung aufgegleist und kann im ersten Halbjahr 2025 vollzogen werden.
Link zum Halbjahresbericht 2024:
www.jungfrau.ch/halbjahresbericht
Ende der Adhoc-Mitteilung
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| Sprache: |
Deutsch |
| Unternehmen: |
Jungfraubahn Holding AG |
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Harderstrasse 14 |
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3800 Interlaken |
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Schweiz |
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+41 33 828 72 64 |
| E-Mail: |
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| ISIN: |
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Freiverkehr in Frankfurt, Stuttgart; SIX Swiss Exchange |
| EQS News ID: |
1977921 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
1977921 30.08.2024 CET/CEST
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| 29.08.2024 | Jungfraubahn Holding AG: Oliver Hammel wird neuer CEO der Jungfraubahnen
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Personalie
Jungfraubahn Holding AG: Oliver Hammel wird neuer CEO der Jungfraubahnen
29.08.2024 / 17:44 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
29. August 2024
Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Oliver Hammel wird neuer CEO der Jungfraubahnen
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass die Verwaltungsräte der Jungfraubahn Holding AG und der Berner Oberland-Bahnen AG Oliver Hammel einstimmig zum neuen CEO der Jungfraubahnen gewählt haben. Der 41-Jährige wird im Verlauf des Juni 2025 die operativen Geschäfte vom aktuellen Jungfraubahnen-CEO, Urs Kessler, übernehmen, der dann in den Ruhestand tritt.
«Ich freue mich sehr, dass wir mit Oliver Hammel eine junge, dynamische und international erfahrene Persönlichkeit für diese Aufgabe gewinnen konnten. Damit wird ein Gestalter, mit dem Mut, die Dinge weiter voranzutreiben, das bedeutendste Bergbahnunternehmen der Schweiz in die Zukunft führen», erklärt Heinz Karrer, Verwaltungsratspräsident der Jungfraubahn Holding AG. Seitens der Berner Oberland-Bahnen AG betont Verwaltungsratspräsident David Beeler, dass «Oliver Hammel im Auswahlprozess durch sein ökonomisches Denken und unternehmerisches Handeln überzeugt hat. Er ist weltoffen und zugänglich und begegnet Personen und Veränderungen mit einer offenen Haltung.»
Weltweit tätig – Rückkehr in die Heimat
Aktuell wohnt Oliver Hammel mit seiner Familie in Thailand und ist seit 2015 beim globalen Unternehmen DKSH tätig. Die Firma ist führend im Bereich Marktexpansionsdienstleistungen mit Schwerpunkt Asien, der Hauptsitz ist in Zürich und das Unternehmen ist seit 2012 an der Schweizer Börse, SIX Swiss Exchange notiert. Oliver Hammel leitet als Direktor seit mehreren Jahren den Geschäftsbereich Technologie für die Märkte Thailand, Laos, Kambodscha und Myanmar (Burma). Von 2015 bis 2022 war er Geschäftsführer des DKSH-Geschäftsbereichs Technologie für den Markt China, mit Sitz in Shanghai. Davor arbeitete er für die EROWA AG als Verantwortlicher Marketing, Verkauf und Service für Nordostasien von 2010 bis 2015 mit Sitz in Shanghai, China.
Für Oliver Hammel verkörpern die Jungfraubahnen «Tradition und Innovation, Werte, die mir beide sehr wichtig sind». Die Unternehmensgruppe «bewegt sich in einem dynamischen und anspruchsvollen Umfeld und muss sich deshalb laufend weiterentwickeln», dies alles im Spannungsfeld verschiedenster Stakeholder, von den Mitarbeitenden über die Einwohnerinnen und Einwohner zu den Behörden sowie den Aktionärinnen und Aktionären.
«In das gut etablierte Unternehmen werde ich auch einen Blick von aussen einbringen», sagt Oliver Hammel. «Ich freue mich, künftig wieder in meiner Heimat in einem geschichtsträchtigen Unternehmen mit einer weltbekannten Marke wirken und auf einer soliden langfristigen Strategie aufbauen zu können», so Oliver Hammel. Mit seinen internationalen Erfahrungen als Geschäftsführer sowie in Marketing und Verkauf könne er sich zudem auf eine erfahrene Geschäftsleitung und motivierte Mitarbeitende stützen.
Dass er in grosse Fussstapfen treten wird, ist er sich bewusst: «Davor habe ich grossen Respekt, gleichzeitig geht von den Jungfraubahnen mit ihrer Geschichte eine enorme Anziehungskraft aus, die auch die zahlreichen sehr erfahrenen und bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstrahlen», erklärt Oliver Hammel.
Jemand von aussen
Stammten die letzten beiden CEOs der Jungfraubahnen aus der Region und waren schon länger im Unternehmen tätig, entschieden sich die beiden Verwaltungsräte bei der jetzigen Wahl für jemanden von aussen. «Oliver Hammel hat uns mit seiner Persönlichkeit überzeugt und bringt seine internationale Erfahrung mit. Zudem kann er auf eine erfahrene Geschäftsleitung zählen», erklärt Heinz Karrer.
«Dank seiner bisherigen Tätigkeit ist Oliver Hammel vertraut im Umgang mit verschiedenen Anspruchsgruppen und Kulturen», sagt David Beeler. Dies werde ihm auch hier zugutekommen, in Gesprächen und Verhandlungen mit diversen Stakeholdern.
Übergabe im Verlauf des Juni 2025
Die Jungfraubahn Holding AG hatte am 31. August 2023 bekanntgegeben, dass der langjährige CEO, Urs Kessler, im Juni 2025 in den Ruhestand treten wird. Nach einer Einführungszeit wird Oliver Hammel im Verlauf des Juni 2025 die operativen Geschäfte von Urs Kessler übernehmen. Bis dahin wird er seine Arbeit bei seinem jetzigen Arbeitgeber in Thailand abschliessen und in die Jungfrau Region ziehen.
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Kasten:
Oliver Hammel ist 41-jährig und in Liestal (BL) geboren. Nach einer Lehre als Konstrukteur bei der Firma Scholl in Safenwil war er zuerst als Projektleiter und Lehrlingsverantwortlicher tätig. Später absolvierte er diverse Weiterbildungen in Leadership und Marketing/Verkauf. Nebst seiner Muttersprache Deutsch, spricht Oliver Hammel auch fliessend Englisch.
Aktuell lebt Oliver Hammel in Asien, ist mit einer Chinesin verheiratet und Vater einer 9-jährigen Tochter. Mit seiner Familie wird Oliver Hammel in die Jungfrau Region ziehen, die er von verschiedenen Ferienaufenthalten gut kennt. Seine Freizeit verbringt er vor allem mit seiner Familie, ab und zu ist er im Sommer beim Wandern und Segeln anzutreffen oder als Kite-Surfer unterwegs, im Winter schätzt er das Skifahren in der Schweiz.
Ende der Adhoc-Mitteilung
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| Sprache: |
Deutsch |
| Unternehmen: |
Jungfraubahn Holding AG |
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| EQS News ID: |
1978009 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
1978009 29.08.2024 CET/CEST
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| 11.04.2024 | Jungfraubahn Holding AG: Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Jungfraubahn-Gruppe mit höchstem Gewinn der Geschichte
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Jungfraubahn Holding AG: Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Jungfraubahn-Gruppe mit höchstem Gewinn der Geschichte
11.04.2024 / 06:37 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
11. April 2024
Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe mit höchstem Gewinn der Geschichte
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sie im Geschäftsjahr 2023 mit 79,6 Millionen Franken den höchsten Gewinn in ihrer Geschichte ausweist. 2023 hat gezeigt, dass die V-Bahn die Wettbewerbsfähigkeit der Jungfraubahn-Gruppe sowohl im Sommer wie auch im Winter stärkt. Die Ausflugsziele erfreuten sich einer sehr hohen Nachfrage. Die Bahnen der Jungfraubahn-Gruppe erzielten 2023 einen Verkehrsertrag von 195,9 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von 6.50 Franken pro Aktie.
Die Jungfraubahn-Gruppe legte im Geschäftsjahr 2023 einen Steigerungslauf hin, der schliesslich zum besten Unternehmensergebnis in der Geschichte führte. Der Verkehrsertrag als wichtigste Ertragskomponente betrug 195,9 Millionen Franken und lag damit 40,7 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt erzielte die Jungfraubahn-Gruppe einen Betriebsertrag von 278,1 Millionen Franken, was einer Zunahme um 29,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 entspricht.
Der Betriebsaufwand von 138,7 Millionen Franken stieg gegenüber dem Vorjahr um 15,3 Prozent. Die Personalkosten haben gegenüber dem Vorjahr um 11,2 Prozent auf 71,1 Millionen Franken zugenommen. Die Zunahme des Energieeinkaufs konnte dank langfristigen Energielieferverträgen moderat gehalten werden, der Warenaufwand nahm aufgrund der Umsatzsteigerungen in der Gastronomie und bei den Top of Europe Shops entsprechend zu. Der übrige Betriebsaufwand lag mit 54,4 Millionen Franken um 7,6 Millionen Franken über dem Vorjahr.
Mit 139,4 Millionen Franken erreichte das EBITDA erstmals einen Wert von deutlich über 100 Millionen Franken. Das EBIT betrug 99,6 Millionen Franken. Nach einem leicht positiven Finanzergebnis und Steuern von 20,4 Millionen Franken resultierte ein im Vergleich mit dem Vorjahr um 79,4 Prozent höheres Jahresergebnis von 79,6 Millionen Franken.
Die Jungfraubahn-Gruppe erzielte einen operativen Cashflow von 96,3 Millionen Franken. Die deutliche Zunahme des Nettoumlaufvermögens resultiert daher, dass 45 Millionen Franken in Form von kurzfristigen Festgeldern angelegt wurden.
Jungfraujoch – Top of Europe
Erstmals nach 2019 und zum fünften Mal überhaupt reisten mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher aus aller Welt zum Jungfraujoch – Top of Europe. Mit 1'007'000 Gästen lag die Besucherzahl 61,1 Prozent über dem Vorjahr und lediglich 4,6 Prozent unter dem Wert des letzten Vorkrisenjahrs 2019. Der Verkehrsertrag im Segment Jungfraujoch – Top of Europe betrug 136,5 Millionen Franken.
Eine starke Zunahme war vor allem bei den Gästen aus Südostasien, Indien sowie den USA festzustellen. Nebst den zahlreichen Einzelreisenden besuchten vermehrt auch wieder Gruppen das Jungfraujoch. Trotzdem fehlten bei den Reisegruppen im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau noch rund 120'000 Gäste, primär aus China und Japan.
Das Segment Jungfraujoch – Top of Europe erzielte einen Umsatz von 188,2 Millionen Franken (+46,9 Prozent) und ein EBITDA von 88,8 Millionen Franken (+87,8 Prozent).
Erlebnisberge
Noch einmal deutlich zulegen konnten die Erlebnisberge. Sämtliche Bahnen erzielten neue Bestwerte beim Verkehrsertrag. Die Frequenzen aus der Vorkrisenzeit wurden bei der Harderbahn und der Firstbahn deutlich übertroffen und bei der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren trotz längerer umbaubedingter Unterbrüche wieder erreicht. Die gestiegenen Durchschnittserträge bei den Fahrausweisen, die höheren Umsätze in den vermieteten Gastronomiebetrieben und erneut ein Rekordumsatz bei den Soft-Adventure-Angeboten auf Grindelwald First zeigen die beachtliche Entwicklung der Erlebnisberge.
Die Erlebnisberge erzielten einen Verkehrsertrag von 37,0 Millionen Franken, was einem Plus von 35,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht und damit erstmals höher liegt als der Verkehrsertrag im Segment Wintersport. Insgesamt resultierte im Segment Erlebnisberge ein Umsatz von 45,9 Millionen Franken (+22,8 Prozent) und ein EBITDA von 30,0 Millionen Franken (+26,1 Prozent).
Wintersport
Der schneearme Winter 2022/2023 und das oft warme Wetter beeinträchtigten das Wintersportgeschäft in vielen Regionen, insbesondere im Voralpengebiet. Die Jungfrau Ski Region verzeichnete trotz der schwierigen meteorologischen Bedingungen mit 1,1 Millionen Skier Visits das zweitbeste Resultat der letzten zehn Jahre. Vom Start in die neue Wintersaison bis zum 31. Dezember 2023 registrierte die Jungfrau Ski Region 207’800 Skier Visits. Gegenüber der gleichen Periode in der Vorsaison entspricht dies einer Zunahme von 28,1 Prozent und ist damit der beste Saisonstart in der Geschichte.
Über das Kalenderjahr gesehen, resultierte im Wintersport mit 29,9 Millionen Franken der zweithöchste Verkehrsertrag in der Geschichte der Jungfraubahn-Gruppe. Das Segment Wintersport erzielte 2023 insgesamt einen Umsatz von 41,2 Millionen Franken (-1,9 Prozent) und ein EBITDA von 8,3 Millionen Franken (-29,0 Prozent).
| Segmentinformationen |
|
|
|
| Tausend CHF |
2023 |
2022 |
Veränderung in % |
| Segmentumsätze |
|
|
|
| Nettoumsatz Jungfraujoch |
188’240 |
128’158 |
+46,9% |
| Nettoumsatz Erlebnisberge |
45’936 |
37’414 |
+22,8% |
| Nettoumsatz Wintersport |
41’255 |
42’064 |
-1,9% |
| Nettoumsatz übrige Segmente* |
54’392 |
48’579 |
+12,0% |
| Elimination konzerninterne Umsätze |
-51’684 |
-42’105 |
+22,8% |
| Total Betriebsertrag |
278’139 |
214’110 |
+29,9% |
*Zu den übrigen Segmenten zählen insbesondere das Kraftwerk der Jungfraubahn, die Jungfraubahnen Management AG sowie die Parkhäuser in Grindelwald und Lauterbrunnen.
Geldflussrechnung und Investitionen
Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit beträgt 59,3 Millionen Franken. Davon wurden 36,8 Millionen Franken in Sachanlagen und 22,0 Millionen Franken in Form von überjährigen Festgeldern als Finanzanlagen investiert. Der Free Cashflow betrug entsprechend 37,0 Millionen Franken.
Das grösste laufende Investitionsvorhaben ist die Erneuerung der Adhäsionsbahn der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren. 2023 wurden dafür insgesamt 9,9 Millionen Franken investiert, die direkt oder indirekt durch den Kanton Bern finanziert wurden. Aufgrund der Verzögerung bei der Auslieferung des Rollmaterials erfolgt die fahrplanmässige Inbetriebnahme des neuen Rollmaterials im Juli 2024.
Die Wengernalpbahn investierte 7,1 Millionen Franken in neues Rollmaterial für den Wengen Shuttle, der am 10. Dezember 2023 fahrplanmässig in Betrieb ging. Auch diese Investition wurde durch die Besteller direkt finanziert. Weitere abgeschlossene Investitionen mit direktem Nutzen für die Gäste sind die Beschneiungsanlage «Black Rock» am Eigergletscher, die Inszenierung der Ankunft und der Umbau des Shops auf dem Jungfraujoch sowie die neue Aussichtsplattform First View.
| Kennzahlen der Konzernrechnung |
|
|
|
| Tausend CHF |
2023 |
2022 |
Veränderung in % |
| Betriebsertrag |
278’139 |
214’110 |
+29,9% |
| Verkehrsertrag |
195’940 |
139’242 |
+40,7% |
| EBITDA |
139’397 |
93’794 |
+48,6% |
| Jahresergebnis |
79’617 |
44’384 |
+79,4% |
| Free Cashflow |
37’001 |
58’409 |
-36,7% |
| Personalbestand (Vollzeitstellen) |
671 |
625 |
+7,4% |
| Dividende in CHF (Antrag) |
6.50 |
3.60
|
+80,6% |
Finanzziele
Der Verwaltungsrat hat nach dem Ende der Pandemie die finanziellen Zielsetzungen der Jungfraubahn Gruppe überprüft und wie folgt definiert:
| Finanzielle Zielsetzungen |
|
|
|
| Kennzahl |
bis 2023 |
ab 2024 |
IST 2023 |
| Umsatzrendite (Return on Sales) |
≥ 18% |
≥ 20% |
28,6% |
| EBITDA-Marge |
≥ 40% |
≥ 43% |
50,1% |
| Payout-Ratio |
35%-60% |
40%-60% |
47,9% |
| Kumulierter Free Cashflow 2024-2028 |
|
≥ CHF 200 Mio. |
|
| |
|
|
|
|
|
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Die Jungfraubahn-Gruppe strebt auch in Zukunft eine auf soliden Ergebnissen basierende Entwicklung und Finanzierung an. Investitionen sollen nach Möglichkeit aus selbst erarbeiteten Mitteln finanziert werden. Die Jungfraubahn-Gruppe unterstreicht damit ihren Anspruch, solide finanziert zu sein und jederzeit unabhängig von Fremdkapitalgebern agieren zu können. Zudem wird so der Spielraum für Ausschüttungen erhöht.
Ausblick
Der Start ins Jahr 2024 verlief beim Jungfraujoch positiv. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2024 besuchten 118'069 Gäste das Top of Europe, was gegenüber derselben Periode im Vorjahr (106’852 Gäste) ein Plus von 10,5 Prozent bedeutet. Bei den Erlebnisbergen sind die Zahlen bei der Firstbahn und der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren erfreulich. Die Harderbahn ist am 29. März 2024 in die neue Saison gestartet.
In der laufenden Wintersaison 2023/2024 ermöglichte eine gute Schneedecke einen durchgehenden Wintersportbetrieb ab 2. Dezember 2023. Von anfangs Saison bis am 31. März 2024 wurden 1'077’384 Skier Visits registriert. Das sind 6,0 Prozent mehr als in der gleichen Zeitspanne in der Saison 2022/2023.
Der Ausflug aufs Jungfraujoch – Top of Europe hat dank der einmaligen Passage vor der beeindruckenden Eigernordwand mit dem Eiger Express, der schnelleren Erschliessung und der höheren Transportkapazität deutlich an Attraktivität gewonnen. Auch an Spitzentagen konnte die Qualität im Vergleich zur Zeit vor der V-Bahn merklich gesteigert werden, was auch die Gästerückmeldungen aus allen Märkten bestätigten.
Die Corona-Pandemie hat den Trend von Gruppenreisen zu Einzelreisen beschleunigt. Die Grösse der Reisegruppen nimmt tendenziell ab. Diese Trends nimmt die Jungfraubahn-Gruppe mit ihren agilen Vertriebssystemen, spezifischen Angeboten und der Anbindung neuer Absatzkanäle auf.
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben Rahmenbedingungen definiert, um den seit vielen Jahren gelebten nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen im Geschäftsmodell sichtbar zu verankern. Mit dem Geschäftsbericht 2023 erfolgt die Nachhaltigkeitsberichterstattung erstmals in Übereinstimmung mit den Standards der Global Reporting Initiative (GRI).
Geschäftsbericht und Anträge an der GV
Die Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG wird am 17. Mai 2024 in Interlaken durchgeführt. Aufgrund der positiven Entwicklung schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 6.50 Franken pro Aktie (3.60 Franken pro Aktie im Vorjahr) vor. Damit liegt die Payout Ratio in der Mitte des Zielbandes von 35 Prozent bis 60 Prozent.
Der Geschäftsbericht der Jungfraubahn Holding AG wurde für das Berichtsjahr 2023 als Online-Ausgabe erstellt. Der Online-Geschäftsbericht ist zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbericht unter folgendem Link veröffentlicht:
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1877513 11.04.2024 CET/CEST
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| 22.02.2024 | Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR_Jungfraubahn Holding AG: Verwaltungsrat schlägt Daniel Binder als neues Mitglied vor
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Personalie
Ad Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR_Jungfraubahn Holding AG: Verwaltungsrat schlägt Daniel Binder als neues Mitglied vor
22.02.2024 / 17:48 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
22. Februar 2024
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn Holding AG
Verwaltungsrat schlägt Daniel Binder als neues Mitglied vor
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass es im Verwaltungsrat der Jungfraubahn Holding AG aufgrund der Amtsdauerbegrenzung von zwölf Jahren zu einem Wechsel kommt: Verwaltungsrat Nils Graf wird auf die Generalversammlung vom 17. Mai 2024 zurücktreten. Als neues Verwaltungsratsmitglied wird Daniel Binder vorgeschlagen.
Der 44-jährige Daniel Binder ist gelernter Elektromonteur, Gemeinderat in der Gemeinde Lauterbrunnen und Mitinhaber des Hotels Alpenrose in Wengen. Der Verwaltungsrat der Jungfraubahn Holding AG schlägt ihn der Generalversammlung vom 17. Mai 2024 als Nachfolger für den zurücktretenden Verwaltungsrat Nils Graf vor, der ebenfalls in Wengen wohnhaft ist.
Daniel Binder
Im Hotel Alpenrose ist Daniel Binder seit 2016 als Gastgeber und Mitinhaber tätig, zudem vertritt er seit September 2023 den Bezirk Wengen im Gemeinderat von Lauterbrunnen. Aufgewachsen ist der 44-Jährige in Uster und Stäfa. Seit 2011 wohnt Binder in Wengen. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
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| 04.01.2024 | Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe - Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch – Top of Europe
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe - Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch – Top of Europe
04.01.2024 / 06:34 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
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4. Januar 2024
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe – Mehr als 1 Million Gäste besuchen das Jungfraujoch - Top of Europe
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sie im Vergleich zum Vorjahr eine weitere signifikante Steigerung der Gästezahlen im Jahr 2023 verzeichnen kann. So besuchten 1'007’000 Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe, was praktisch dem Vorpandemieniveau entspricht. Bei den Erlebnisbergen konnten die First- und die Harderbahn neue Rekordzahlen aufweisen und die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren erreichte Zahlen wie vor der Pandemie. Der Start in die Wintersaison 2023/2024 verlief erfreulich.
Im Jahr 2023 besuchten 1'007’000 Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe. Das sind 61,1 Prozent mehr als im Jahr 2022 und nur noch 4,6 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Die Frequenzsteigerung im vergangenen Jahr entwickelte sich zu einem Steigerungslauf von Monat zu Monat. Eine starke Zunahme war vor allem bei den Gästen aus Südostasien, Indien, sowie den USA festzustellen, zudem nahm im zweiten Halbjahr die Zahl der Touristinnen und Touristen aus China und Japan wieder zu. Nebst den zahlreichen Einzelreisenden waren vermehrt auch wieder Gruppen auf den Bahnen der Jungfraubahn-Gruppe anzutreffen. Bei den Reisegruppen fehlten noch rund 120'000 Gäste, was primär auf die Märkte China und Japan zurückzuführen ist.
Erfreulich entwickelten sich auch die Gästezahlen bei den Erlebnisbergen. Die Harderbahn konnte gegenüber dem Vorjahr mit 825’200 Berg- und Talfahrten ein Plus von 29,4 Prozent ausweisen und erzielte damit die höchste Besucherzahl in der Geschichte. Bei der Firstbahn resultierte mit 842’300 Besuchern insgesamt ein Plus von 27,3 Prozent. Die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) zählte 451'900 Gäste. Das sind 23,8% Prozent mehr Gäste als im Vorjahr, obwohl die Bahn während des Jahres 2023 wegen des Abschlusses der Gesamterneuerungsarbeiten bei der Adhäsionsbahn zwischen Grütschalp und Mürren den Betrieb mehrmals für einige Wochen eingestellt hatte.
Auf der Strecke zwischen Grindelwald Terminal und dem Eigergletscher reisten im Jahr 2023 mit 2'003’900 erstmals über 2 Millionen Gäste mit dem Eiger Express.
Start in die Wintersaison
Die Wintersportsaison 2023/2024 startete am 2. Dezember 2023 mit einem durchgehenden Wintersportbetrieb. Beim Vorverkauf des Top4-Skipasses (Partnerangebot von Adelboden-Lenk, Gstaad, Jungfrau Ski Region und Meiringen-Hasliberg) wurden mit über 32’000 Top4-Skipässen rund 1’000 Pässe weniger zum Vorverkaufspreis abgesetzt als für die Wintersaison 2022/2023.
Vom Saisonstart bis zum 31. Dezember 2023 registrierte die Jungfrau Ski Region 207’800 Skier Visits. Gegenüber der gleichen Periode vor einem Jahr entspricht dies einer Zunahme von 28,1% Prozent und ist damit der beste Saisonstart in der Geschichte. Die Jungfrau Ski Region ist ein Kooperationsprodukt, an welchem die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von über 60% hält.
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Personenfrequenzen 2023 |
Personenfrequenzen 2022 |
Veränderung in Prozent |
Jungfraubahn
(Jungfraujoch an) |
1'007’000 |
624’900 |
+61,1% |
Grindelwald-First
(Tal ab, Sommer & Winter) |
842’300 |
661’700 |
+27,3% |
Mürrenbahn
(Tal ab ganzes Jahr) |
451’900 |
365’000 |
+23,8% |
Harderbahn
(Gesamtfrequenzen) |
825’200 |
637’500 |
+29,4% |
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Eiger Express
(Gesamtfrequenzen)
|
2'003’900 |
1'443’400 |
+38,8% |
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Skier Visits Saisonstart – 31.12.2023 |
Skier Visits Saisonstart – 31.12.2022 |
Veränderung in Prozent |
| Jungfrau Ski Region |
207’800 |
162’200 |
+28,1% |
Link: www.jungfrau.ch/de-ch/unternehmen/investoren/jungfraubahn-holding-ag/adhoc-meldungen/
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Freiverkehr in Frankfurt, Stuttgart; SIX Swiss Exchange |
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1807729 04.01.2024 CET/CEST
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| 31.08.2023 | Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe verzeichnet erfolgreiches erstes Halbjahr / CEO Urs Kessler kündigt Rücktritt für Juni 2025 an
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Personalie
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe verzeichnet erfolgreiches erstes Halbjahr / CEO Urs Kessler kündigt Rücktritt für Juni 2025 an
31.08.2023 / 06:45 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
31. August 2023
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe verzeichnet erfolgreiches erstes Halbjahr
CEO Urs Kessler kündigt Rücktritt für Juni 2025 an
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass die Jungfraubahn-Gruppe auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurückblicken kann. Sowohl das Jungfraujoch wie auch die Erlebnisberge verzeichneten eine erfreuliche Zunahme der Gäste. Bei einem Betriebsertrag von 132,5 Millionen Franken resultierte ein Halbjahresgewinn von 35 Millionen Franken. CEO Urs Kessler hat sich entschieden, nach der Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG im Juni 2025 als Vorsitzender der Geschäftsleitung zurückzutreten, da die Jungfraubahn-Gruppe nun wieder schuldenfrei und auf Erfolgskurs ist. Mit dieser Frist bleibt genügend Zeit für einen geordneten Prozess bei der Nachfolgeregelung.
Im ersten Halbjahr 2023 hat die Jungfraubahn-Gruppe die Pandemie definitiv überwunden. Gerade die Gäste aus Indien, Südostasien, Südkorea oder auch den USA holen viele Reisen nach, welche während der Covid-Jahre nicht stattfinden konnten.
BESUCHERFREQUENZEN 1.1.-30.6. |
2023 |
2022 |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch (Berg an) |
419’400 |
204’600 |
105,0% |
Skier Visits
Jungfrau Ski Region |
929’900 |
1'057’500 |
-12,1% |
| NETTO-VERKEHRSERTRÄGE |
in TCHF |
in TCHF |
Veränderung in % |
| Jungfraujoch – Top of Europe |
55’680 |
26’573 |
109,5% |
| Erlebnisberge |
13’075 |
8’803 |
48,5% |
| Wintersport |
25’534 |
27’471 |
-7,1% |
| Total Verkehrsertrag |
94’289 |
62’847 |
50,0% |
Das Unternehmen erzielte bei einem Betriebsertrag von 132,5 Millionen Franken ein EBITDA von 63,1 Millionen Franken. Im ersten Semester 2023 erwirtschaftete die Jungfraubahn-Gruppe mit einem Halbjahresgewinn von 35,0 Millionen Franken das bisher beste Ergebnis. Im Rekordjahr 2019 lag der Halbjahresgewinn bei 23,9 Millionen Franken.
Steigende Frequenzen beim Jungfraujoch – Top of Europe
Beim Jungfraujoch – Top of Europe entwickelten sich die Gästezahlen weiter positiv und liegen damit deutlich über jenen der gleichen Vorjahresperiode. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 besteht noch ein Rückstand von 11%. Dieser ist auf ein schwächeres Gruppengeschäft zurückzuführen, da es an Flugverbindungen fehlt und es weiterhin Engpässe bei der Visa-Ausstellung gibt.
Der Nettoverkehrsertrag im Segment Jungfraujoch – Top of Europe betrug 55,7 Millionen Franken, was gegenüber der Vorjahresperiode einer Steigerung von 109,5% entspricht. Dazu beigetragen hat insbesondere der Gästemix mit einem erhöhten Anteil ausländischer Individualreisender.
Mehr Gäste auf den Erlebnisbergen – Solide Wintersaison
Bei den Erlebnisbergen verzeichnete die Jungfraubahn-Gruppe einen Netto-Verkehrsertrag von 13,1 Millionen Franken, was einer Zunahme von 48,5% entspricht. Die Gästezahlen bei den Erlebnisbergen erreichten mit Ausnahme der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren wieder die Vor-Pandemie-Werte. Bei der First- und der Harderbahn wurden im Juni 2023 neue Rekordwerte erzielt. Die Harderbahn erreichte im ersten Halbjahr 2023 mit 302'900 Berg- und Talfahrten ein Plus von 56,0% gegenüber der Vorjahresperiode. Bei der Firstbahn waren es im ersten Halbjahr 253'400 Gäste (Tal ab), was gegenüber dem gleichen Zeitraum 2022 einem Plus von 68,9% entspricht. Die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) hatte mit 149’900 Besucherinnen und Besuchern 38,2% mehr Gäste als im gleichen Zeitraum 2022.
Beim Wintersport wurden in der Berichtsperiode im ersten Halbjahr 2023 mit 929’900 Skier Visits 12,1% weniger Erstzutritte verzeichnet als in der gleichen Zeitspanne 2022. Der anteilige Nettoverkehrsertrag der Jungfraubahn-Gruppe aus dem Wintersport sank in der Berichtsperiode leicht um 7,1% auf 25,5 Millionen Franken – gegenüber dem Rekordwert im Vorjahr von 27,5 Millionen Franken.
Im ersten Halbjahr 2023 zeigte sich, wie bedeutend die neue V-Bahn mit Eiger Express und Männlichenbahn nicht nur für den Wintersport, sondern auch für die Frühlings- und Sommergäste ist. Die Vision 12 Monate Hochsaison wird immer mehr zur Realität. Dank der raschen und bequemen Anreise mit dem öffentlichen Verkehr hat die gesamte Jungfrau Region an Attraktivität gewonnen.
Urs Kessler: «Zeichen stehen gut für einen Wechsel»
Urs Kessler hat sich entschieden, nach der Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG im Juni 2025 als Vorsitzender der Geschäftsleitung zurückzutreten. Nach aktuell 36 Jahren bei den Jungfraubahnen, davon seit 15 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsleitung, «stehen die Zeichen gut für einen Wechsel an der Spitze des bedeutendsten Bergbahnunternehmens der Schweiz», so Kessler. «Ich hatte mir vorgestellt, das V-Bahn-Projekt erfolgreich abzuschliessen, die Einführung und die operative Umsetzung im Betrieb noch ein, zwei Jahre zu begleiten und dann nochmals eine neue Aufgabe ausserhalb der Unternehmung anzunehmen.» Die Pandemie machte ihm bei dieser Planung einen Strich durch die Rechnung. «Deshalb sieht mein Fahrplan in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat nun vor, dass ich auf Juni 2025 in den Ruhestand trete», erklärt Kessler weiter. «Mir war wichtig, dass das Unternehmen wieder schuldenfrei ist, was seit Ende 2022 der Fall ist. Zudem haben wir den bisher höchsten Halbjahresgewinn aus dem Rekordjahr 2019 übertroffen. So kann ich im Juni 2025 mit ruhigem Gewissen den operativen Führungsstab in andere Hände legen und es bleibt genügend Zeit für eine geordnete Nachfolgeregelung.»
Mit seinem unermüdlichen Einsatz hat Urs Kessler mit seinem Team die Jungfraubahn-Gruppe regelmässig zu neuen Erfolgen geführt. So wurden neue Märkte erschlossen, die Erlebnisberge klar positioniert und Rekordergebnisse erzielt. Die aussergewöhnlichen sportlichen und musikalischen Events auf dem Jungfraujoch – Top of Europe, auf 3454 Metern über Meer, erreichten die Menschen rund um den Globus.
Gebürtig von Gsteigwiler und nach einer Lehre als Betriebsdisponent bereiste Urs Kessler ab 1987 als Leiter Verkaufsförderung der Jungfraubahnen die asiatischen Märkte und baute dort ein Vertreternetz und die Marke Jungfraujoch – Top of Europe auf.
«Wir schätzen an Urs Kessler insbesondere die Nähe zu seinen rund 900 Mitarbeitenden, welche er fast ausnahmslos namentlich kennt, seine intensiven Kontakte zur Bevölkerung in der Jungfrau Region sowie seine Innovationskraft, welche er zuletzt mit der erfolgreichen Realisierung der V-Bahn unter Beweis gestellt hat», sagt Verwaltungsratspräsident Heinz Karrer. Die Verwaltungsräte der Jungfraubahn Holding AG und der Berner Oberland-Bahnen AG wünschen Urs Kessler bis zu seinem Austritt im Juni 2025 ein weiterhin erfolgreiches Wirken als Vorsitzender der Geschäftsleitung. Der Nachfolgeprozess wird in Kürze gestartet. Bis spätestens Ende 2024 soll eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Urs Kessler bestimmt werden.
Nachhaltig unterwegs mit mehr Schiene statt Strasse
Die autofreien Orte Wengen und Mürren werden künftig auf noch bessere öV-Anschlüsse zählen können. Die Arbeiten rund um die Adhäsionsbahn Grütschalp-Mürren bei der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) sind weit fortgeschritten. Aufgrund der Verzögerung bei der Auslieferung des Rollmaterials erfolgt die Inbetriebnahme der gesamterneuerten Bergbahn im Juni 2024, statt im Dezember 2023. Der «Wengen Shuttle» zwischen Lauterbrunnen und Wengen wird dafür wie geplant auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2023 seinen Betrieb aufnehmen. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt werden die Haltestelle und das Park+Ride Matten bei Interlaken des Allianzpartners Berner Oberland-Bahnen AG in Betrieb genommen. Damit sollen die Lütschinentäler noch stärker vom motorisierten Verkehr entlastet werden.
Die Förderung von Schiene statt Strasse ist auch ein wesentlicher Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Jungfraubahn-Gruppe. Im ersten Halbjahr lag der Fokus auf der Weiterentwicklung des integrierten Nachhaltigkeitsmanagement. Im Herbst soll die ISO-Zertifizierung 14001 erfolgen, welche die Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt. Weiter wird die Berichterstattung in Übereinstimmung mit den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) für das Berichtsjahr 2023 vorbereitet, unter anderem mit Bestimmung der relevanten Themen durch eine Wesentlichkeitsanalyse.
Ausblick
Der Trend des ersten Halbjahres 2023 setzte sich in den Hochsaison-Monaten Juli und August fort. Der Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2023 wird weiterhin geprägt sein von den globalen Unsicherheiten, die vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können: Dem Krieg in der Ukraine, der allgemeinen globalen Konjunktur-, Preis- und Währungsentwicklung sowie Engpässen bei den interkontinentalen Flugverbindungen und Visa-Ausstellungen in einigen asiatischen Ländern.
Die Jungfraubahn-Gruppe hofft, im Geschäftsjahr 2023 den letzten Schritt Richtung Normalität zu machen. Hierzu ist eine weitere Normalisierung der internationalen Reisemärkte – insbesondere bei den Gruppenreisen – notwendig.
Link zum Halbjahresbericht 2023:
www.jungfrau.ch/halbjahresbericht
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