Unternehmenscenter: Aktieninfos
Das AnlagerPlus-Unternehmenscenter bietet Anlegern umfassende Informationen zu Aktien und Aktiengesellschaften. Hier finden Sie aktuelle Unternehmensnachrichten, einschließlich News und Ad-Hoc-Mitteilungen, sowie Geschäftsberichte und Quartalsberichte. Darüber hinaus erhalten Sie wichtige Informationen zu Unternehmensterminen, Jahreszahlen und Quartalsergebnisse sowie die Kontaktdaten der Investor Relations-Abteilungen deutscher börsennotierter Aktien bzw. Aktiengesellschaften
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Quartalszahlen
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| 03.03.2026 | Jahresergebnisse 2025 - Arbonia steigert Umsatz und EBITDA und schlägt Christoph Ganz als neuen Verwaltungsratspräsidenten vor ![]() Arbon, 3. März 2026 – Die Arbonia erzielte im Geschäftsjahr 2025, in einem anspruchsvollen Marktumfeld, ein Umsatzwachstum von 12.3%, was zu einem reported EBITDA von CHF 56.3 Mio. und einem Anstieg von 41% zum Vorjahr führte. Organisch beläuft sich das Umsatzwachstum auf 3.7%. Das EBITDA adjustiert1 lag bei CHF 57.3 Mio. (EBITDA-Marge von 9.2%), was einem operativen Anstieg um 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Verwaltungsrat schlägt der kommenden Generalversammlung vor, Christoph Ganz zum neuen Verwaltungsratspräsidenten zu wählen. Geschäftszahlen fortzuführende Geschäftsbereiche für das Jahr 2025:
Die Arbonia wies im Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzwachstum von 12.3% auf CHF 624.5 Mio. nach CHF 556.3 Mio. im Vorjahr aus. Darin enthalten sind ebenfalls die Akquisitionen der portugiesischen Gesellschaft Cicomol sowie der deutschen Rüthener Zargenbau ab dem jeweiligen Vollzugs-Datum. Diese trugen mit <1% Anteil am Gesamtumsatz der Arbonia nur marginal zum Ergebnis bei. Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte (organisch) resultierte ein Umsatzwachstum von 3.7 %. Im Bereich Holz wurde ein organisches Wachstum von +6.1 % erzielt, während der Bereich Glas organisch bei –4.0% lag. Das organische Wachstum wurde insbesondere durch das stabile Renovationsgeschäft sowie den weiteren Ausbau des Objekt- und Projektgeschäfts und neuen Märkten getragen, während die Neubautätigkeit im Wohnungsbau in mehreren Kernmärkten weiterhin auf tiefem Niveau verharrte. Belastend wirkten sich Wechselkurseffekte mit –1.2% auf den Umsatz aus. Das EBITDA belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf CHF 56.3 Mio. nach CHF 66.3 Mio. im Vorjahr. Die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr ist durch positive Sondereffekte im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von CHF 24.6 Mio. beeinflusst, welche im Wesentlichen aus dem Verkauf eines Grundstücks resultierten. Im Geschäftsjahr 2025 fielen Sondereffekte auf Stufe EBITDA in Höhe von CHF –0.2 Mio. an. Diese resultierten aus einem weiteren Grundstücksverkauf sowie aus Restrukturierungsaufwendungen der Produktgruppe Glas und akquisitionsbedingten Kosten. Zusätzlich ist Arbonia im Verkaufsprozess des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Dachfensterherstellers Skyfens, welcher beim Verkauf der Division Fenster aus kartellrechtlichen Gründen bei Arbonia verblieb und das EBITDA mit CHF –0.8 Mio. beeinträchtigte. Mit der Fokussierung von Arbonia auf das Türengeschäft verzeichnete das Unternehmen eine kontinuierliche Ergebnissteigerung: Im ersten Halbjahr 2025 gegenüber des zweiten Halbjahrs 2024 stieg das EBITDA um 27%. Auch im zweiten Halbjahr 2025 konnte Arbonia gegenüber des ersten Halbjahrs 2025 ihr EBITDA um weitere 20% steigern. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahm das EBITDA um >50% zu. Das EBIT belief sich auf CHF –2.4 Mio. nach CHF 16.9 Mio. im Vorjahr. Das EBIT adjustiert erreichte CHF 2.8 Mio.1, nach CHF –6.7 Mio.2 im Vorjahr. Cashflow und Nettoverschuldung Die Nettoverschuldung der Arbonia belief sich per Ende 2025 auf CHF 149 Mio. gegenüber CHF 357 Mio. im Vorjahr 2024. Der Rückgang um CHF 208 Mio. ist im Wesentlichen auf den Verkaufserlös der Division Climate zurückzuführen, während Akquisitionszahlungen sowie Ausschüttungen an die Aktionäre gegenläufig wirkten Desinvestitionen Der Verwaltungsrat schlägt Christoph Ganz als neuer Verwaltungsratspräsident vor Christoph Ganz ist seit 19 Jahren Konzernleitungsmitglied der international tätigen Sika AG und leitet deren grösste Region EMEA (Europe, Middle East, Africa). Durch seine umfassende Expertise entlang der Wertschöpfungskette im Baubereich sowie seine internationale Managementerfahrung, namentlich in Frankreich und den USA, bringt er ideale Voraussetzungen mit, um die strategische Weiterentwicklung von Arbonia wirkungsvoll zu begleiten. Seine fundierten Kenntnisse in den Bereichen Markt- und Kundenorientierung, operative Exzellenz sowie nachhaltige Unternehmensführung passen hervorragend zum Geschäftsmodell und zur strategischen Ausrichtung von Arbonia. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass Christoph Ganz mit seiner unternehmerischen Perspektive, seiner Führungserfahrung und seiner Branchenkenntnis wertvolle Impulse setzen wird. Ausblick Arbonia wird ihre Marktposition im europäischen Türengeschäft gezielt weiter ausbauen. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung des Produktportfolios, der Stärkung des Objektvertriebs sowie der konsequenten Ausrichtung auf kunden- und projektspezifische Lösungen. Guidance 2026 Die Mid-term Guidance 2029 bleibt unverändert (Umsatz CHF 820 – 850 Mio., EBITDA-Marge 14 – 15%), ist allerdings um ein Free Cash Flow Target von CHF 55 – 65 Mio. im Jahr 2029 erweitert worden. Die Arbonia strebt einen deutlichen Schuldenabbau bis 2029 an, getragen durch die positive operative Cashflow-Entwicklung. Die ausführliche Berichterstattung ist im Geschäftsbericht 2025, im Lagebericht, in den Kapiteln «Aktionärsbrief» sowie «Nachhaltigkeit» zu finden, siehe www.arbonia.com. ________________________________________________ EBITDA adjustiert: CHF 56.5 Mio.(Vorjahr CHF 41.7 Mio.) Kontakt |
| 16.10.2025 | Arbonia akquiriert den portugiesischen Marktführer für Türen, Cicomol SA, sowie den deutschen Metallzargenhersteller Rüthener Zargenbau GmbH (RZB) ![]() Arbon, 16. Oktober 2025 – Die Arbonia baut ihre führende europäische Marktposition weiter aus und akquiriert den portugiesischen Hersteller Cicomol SA. Besonders im Segment der Premium CPL-Innentüren und -Zargen sowie im Bereich Design- und Spezialtüren für den Fachhandel und das Projektgeschäft verfügt das Unternehmen über eine starke Marktstellung. Der portugiesische Markt von Cicomol ist komplementär zu den bestehenden Absatzmärkten der Arbonia mit hohen Wachstumsaussichten beim Neubau wie auch bei der Renovation. Während die Arbonia führende Marktpositionen in den DACH-Märkten, in Osteuropa und, durch die im Jahr 2024 getätigte Übernahme von Dimoldura, auch in Spanien und Frankreich einnimmt, ist Cicomol Marktführerin in Portugal, insbesondere im Bereich der Premium Design- und Spezialtüren und CPL-Innentüren und -Zargen. Zusätzlich tritt die Arbonia mit der Übernahme von Cicomol stärker in den Fachhandel in Portugal ein. Die Arbonia verspricht sich zudem Vertriebssynergien in Spanien, Portugal und Frankreich, durch die Erweiterung der starken Präsenz von Dimoldura mit Weisslacktüren und im DIY-Bereich um CPL-Türen und -Zargen von Cicomol. Das moderne und automatisierte Produktionswerk liegt im portugiesischen Ourém. Die zweite Akquisition, das deutsche Unternehmen Rüthener Zargenbau (RZB) mit Sitz in Rüthen (D), ist spezialisiert auf Metall-Sonderzargen in Deutschland, welche im Objektvertrieb, insbesondere in Krankenhäusern, Schulen, Wohnheimen etc., genutzt werden. In der Vergangenheit hat Arbonia Metallzargen zu einem grossen Teil extern zugekauft. Die Vertragsunterzeichnung (Signing) sowie der Vollzug (Closing) von Cicomol erfolgten am 15. Oktober 2025, das Signing von RZB erfolgte am 23. September 2025, das Closing fand am 9. Oktober 2025 statt. Die Arbonia übernimmt alle Aktivitäten von Cicomol wie auch von RZB inklusive der rund 130 Mitarbeitenden von Cicomol und den knapp 40 Mitarbeitenden von RZB, sodass langjährige Kundenbeziehungen mit bestehenden Ansprechpartnern und laufende Projekte reibungslos weitergeführt werden können. Auch die Geschäftsleitung beider Unternehmen bleibt weiterhin in ihren Funktionen tätig. Kontakt |
| 26.08.2025 | Arbonia Halbjahresergebnisse 2025
Arbonia gelingt Margenausweitung in herausforderndem ersten Halbjahr 2025 und bestätigt Guidance für das Gesamtjahr 2025 ![]() Die Arbonia ist gut in das Geschäftsjahr 2025 gestartet und konnte ihre Marktposition im ersten Halbjahr dank eines sehr erfolgreichen ersten Quartals, robuster Auftragseingänge und operativer Verbesserungen trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen behaupten. Vor allem sieht die Arbonia bei schwierigen Marktbedingungen eine kontinuierliche Verbesserung ihres operativen Ergebnisses: So konnte sie dieses im ersten Halbjahr 2025 verglichen zum zweiten Halbjahr 2024 um 27% steigern. Obwohl einmalig belastend wirkende Effekte wie der Stromausfall bei Dimoldura in Spanien, erhöhte Marketingkosten im Zusammenhang mit dem ersten eigenen Kongress ArboniaNext sowie strukturelle Anpassungen im Rahmen des Verkaufs der Klimasparte das Gesamtergebnis belastet haben, verzeichnete der Bereich Holzlösungen eine zweistellige EBITDA-Marge. Der Bereich Glaslösungen hatte aufgrund der grossen Abhängigkeit vom deutschen Markt und des Produktsortiments grössere Herausforderungen zu bewältigen und wies entsprechend unterdurchschnittliche Margen aus. Die erwähnten Kostenfaktoren entfallen im zweiten Halbjahr 2025, was zusammen mit Umsatzwachstum und einem höheren Ergebnisbeitrag aus gewonnenen Projekten sowie in den nächsten Monaten voll wirkende Preiserhöhungen und mehr Arbeitstagen zu einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr 2025 führen sollte. Besonders das Objektgeschäft sowie umgesetzte Einsparmassnahmen stimmen für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich.
Die Arbonia ist mit einem sehr erfreulichen ersten Halbjahr 2025, insbesondere das erste Quartal ins Geschäftsjahr 2025 gestartet. In einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld mit sehr schwacher Neubautätigkeit in Deutschland, anhaltend hohen Hypothekarzinsen und gedämpftem Investitionsklima verzeichnete Arbonia im ersten Halbjahr sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA eine gute Entwicklung. Der Auftragseingang war über alle Monate hinweg positiv. Im Bereich Glastüren zeigte sich in den Monaten April bis Juni eine abgeschwächte Dynamik, die das Ergebnis belastet hat. Als Folge dieser Entwicklung konnte die Arbonia den Umsatz um 14.7% auf CHF 307.2 Mio. (Vorjahr CHF 267.8 Mio.) steigern, organisch verzeichnete sie allerdings ein Minus von 1.5%. Das EBITDA ohne Sondereffekte stieg im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23.3% auf CHF 26.1 Mio. (Vorjahr CHF 21.1 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 8.5% über dem Vorjahreswert von 7.9 %. Das EBITDA mit Sondereffekten lag mit CHF 27.9 Mio. unter dem Vorjahreswert von CHF 47.4 Mio., was auf den hohen positiven Sondereffekt von CHF 28.8 Mio. aus dem Arealverkauf Zelgstrasse in Arbon in der Vorjahresperiode zurückzuführen ist. Der positive Sondereffekt im ersten Halbjahr 2025 beläuft sich netto auf CHF 1.8 Mio., in welchem der Verkauf einer nicht mehr betriebsnotwendigen Liegenschaft in Tubbergen (NL) positiv und vorwiegend strukturelle Anpassungskosten negativ enthalten sind. Das EBIT ohne Sondereffekte fiel mit CHF -0.7 Mio. leicht negativ aus, während das EBIT mit Sondereffekten mit CHF 1.1 Mio. leicht positiv war. Das Konzernergebnis beläuft sich auf CHF 152.6 Mio. (Vorjahr CHF 41.0 Mio.). Cash Flow und Nettoverschuldung Die Nettoverschuldung beträgt per 30. Juni 2025 CHF 132 Mio. im Vergleich zu CHF 357 Mio. per 31. Dezember 2024. Der Rückgang von CHF 225 Mio. ist in erster Linie auf den Verkauf der Division Climate zurückzuführen, welcher die Nettoverschuldung um insgesamt CHF 686 Mio. entlastet hat. Aus dem Verkaufserlös wurden eine Dividende, Ausschüttung und Nennwertrückzahlung im Umfang von CHF 404 Mio. an die Aktionäre getätigt, mit der entsprechenden Wirkung auf die Nettoverschuldung. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich als Folge dieser Transaktionen von 55.7% per 31. Dezember 2024 auf 68.6% per 30. Juni 2025. Nicht betriebsnotwendiges Vermögen Der Verkauf eines nicht mehr betriebenen Radiatorenwerks in Tubbergen (NL) an einen Immobilieninvestor wurde im ersten Halbjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Der Verkaufspreis betrug CHF 6.3 Mio. und führte zu einem Buchgewinn von CHF 2.9 Mio. Der Verkaufsprozess für das russische Radiatorenwerk bleibt aufgrund des herausfordernden politischen und sanktionsbedingten Umfelds schwierig. Arbonia setzt ihre Bemühungen fort, beobachtet die Entwicklungen genau und prüft alternative Optionen. Business Update Die Arbonia rechnet mit einer besseren Auslastung ihrer Kapazitäten, gestützt durch zusätzliche Arbeitstage sowie Projekte, die unter anderem auch durch die ArboniaNext generiert worden sind. Zudem werden gewisse laufende Projekte erst im zweiten Halbjahr fertiggestellt und final abgerechnet, was sich entsprechend positiv auf die Ergebnislage der zweiten Jahreshälfte auswirken dürfte. In Kombination mit dem Wegfall temporärer Belastungen aus dem ersten Halbjahr erwartet die Arbonia für das Gesamtjahr eine Verbesserung der operativen Ertragskraft. Mittelfristig bleibt das Umfeld herausfordernd, doch die strukturellen Trends im Wohnungs- und Renovierungsmarkt sowie die eigene strategische Positionierung, insbesondere im wachsenden Markt in Spanien, stimmen zuversichtlich. Ausblick An der Mittelfristguidance 2029 hält das Unternehmen fest: Die Arbonia gewinnt weiterhin Marktanteile und operiert mit besseren Margen als der Markt. Trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds, vor allem in Deutschland, kann Arbonia auf ihre hochautomatisierten Werke setzen und damit qualitativ hochwertige Türen kosteneffizient produzieren. Durch M&A-Aktivitäten wurde die geografische Präsenz auf Spanien, Frankreich, Portugal und Tschechien ausgeweitet, wodurch die Abhängigkeit vom deutschen Markt reduziert wird. Für das Jahr 2029 wird ein Nettoumsatz zwischen CHF 820 – 850 Mio. angestrebt, bei einer EBITDA-Marge von 14 – 15%. Die Abschreibungen und Amortisationen (ohne PPA) werden voraussichtlich auf 6.0 – 6.5% des Nettoumsatzes steigen, was sich positiv auf die Steuerbelastung und folglich auf den Cash Flow auswirkt. Das bereits niedrige Netto-Umlaufvermögen wird nur leicht proportional zum Umsatz zunehmen. Die Investitionsausgaben (Capex) sollen auf unter 4% normalisiert werden. Ein steigendes EBITDA, ein sinkender Capex sowie tiefe Steuern durch höhere Abschreibungen führen zu einem zunehmenden Free Cash Flow, der eine Dividendenpolitik im Bereich von mehr als 30% des Nettogewinns und maximal 50% des Free Cash Flow ermöglicht. Kontakt |
| 25.04.2025 | Generalversammlung der Arbonia AG genehmigt alle Anträge ![]() Arbon, 25. April 2025 – An der heutigen Generalversammlung der Arbonia AG hiessen die Aktionärinnen und Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrats gut. Unter anderem wurden die Traktanden zur Beteiligung der Aktionäre am Veräusserungserlös der Division Climate gutgeheissen. Die Aktionärinnen und Aktionäre der Arbonia AG haben an der heutigen 38. ordentlichen Generalversammlung den Lagebericht, die Jahresrechnung, die Konzernrechnung sowie den Bericht über nicht-finanzielle Belange für das Geschäftsjahr 2024 genehmigt. Zudem wurde den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung die Entlastung erteilt. Auch der Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2024 wurde im Rahmen einer Konsultativabstimmung angenommen. Ebenso fanden die vorgeschlagenen Gesamtvergütungen für die Mitglieder des Verwaltungsrats für das Amtsjahr 2024/2025 sowie für die Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2024 die Zustimmung der Aktionärinnen und Aktionäre.
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| 27.03.2025 | Capital Markets Day 2025 -
Präsentation der Mittelfristziele 2029 auf dem Arbonia Next25 Kongress ![]() Arbon, 27. März 2025 – Am heute in Erfurt (D) stattfindenden Capital Markets Day 2025 legt die Arbonia ihre Strategie dar und präsentiert ihre Mittelfristplanung 2029 sowie ihre Akquisitions-strategie. Im Rahmen der Arbonia Next25, dem ersten eigenen Kongress, gibt die Arbonia weiter einen umfassenden Einblick in die Produktwelt sowie den neuen Markenauftritt. Am Nachmittag erhalten die Teilnehmer vor Ort zudem eine Führung durch eines der modernsten Türenwerke Europas. InbeVon Neuheit bis Nachhaltigkeit: Auf der Arbonia Next25 und dem, in diesem Rahmen stattfindenden Capital Markets Day 2025 präsentiert die Arbonia exklusive Einblicke in aktuelle sowie kommende Produktlinien aus den Bereichen Türen, Duschkabinen und Raumtrennsysteme. Dabei liegt der Fokus des Capital Markets Day 2025 auf der Positionierung der neuen Arbonia als führenden Türenhersteller Europas. In Erfurt (D) stellt die Arbonia erstmals alle Marken unter einem Dach für Kunden, Architekten, Projektentwickler, Zulieferer, Investoren und Interessierte vor. Der Capital Markets Day 2025 bietet zudem einen exklusiven Einblick in die Türenproduktion bei Garant, eine der modernsten und produktivsten Türenfertigungen Europas. Arbonia setzt auf Nachhaltigkeit Türen-Strategie Finanzielle Mittelfristziele – ohne Sondereffekte und zukünftiges M&A
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs der Division Climate am 26. Februar 2025 sowie der vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen und von der Generalversammlung am 25. April 2025 zu beschliessenden Ausschüttungen von rund CHF 405 Mio. (5.83 CHF/Aktie) wird eine hohe Eigenkapitalquote3 von ca. 70% erwartet. Basierend darauf gibt sich die neue Arbonia eine auf die Zukunft des Geschäfts ausgerichtete Dividendenpolitik: So sollen sich die Ausschüttungen zwischen 30% des Jahresüberschusses (Net Income) sowie maximal 50% des Free Cash Flow bewegen. Strategie für anorganisches Wachstum ______________________________________________ 1Exklusive PPA Amortisationen: Die PPA Amortisationen erreichen im Jahr 2025 ca. CHF 17 Mio. (Ganzjahreseffekt der Akquisitionen Dimodura und Lignis) sinken bis ins Jahr 2027 auf ca. CHF 13 Mio. mit einer konstanten Entwicklung bis 2029. Kontakt |
| 26.03.2025 | Arbonia gratuliert Griffwerk zum erfolgreichen Zusammenschluss mit Hafi – ein Meilenstein für die Branche ![]() Arbon, 26. März 2025 – Arbonia gratuliert Griffwerk herzlich zum erfolgreichen Zusammenschluss mit der Hafi Beschläge GmbH. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Moment in der Weiterentwicklung der Tür- und Beschlagindustrie. Durch die Übernahme von Hafi stärkt Griffwerk seine Marktposition als Beschlagshersteller und erweitert sein Portfolio in einer Weise, die den gemeinsamen Anspruch, Tür und Beschlag als eine integrierte Lösung zu sehen, weiter unterstreicht. Wir sind davon überzeugt, dass Tür und Beschlag zusammengehören – eine Philosophie, die Arbonia bereits seit Jahren verfolgt“, erklärt Claudius Moor, CEO der Arbonia. „Der Zusammenschluss von Griffwerk und Hafi ist ein wichtiger Schritt, um dieses Konzept weiter in der Branche voranzutreiben und innovative Impulse zu setzen.“ Kontakt |
| 27.02.2025 | Verkauf der Division Climate vollzogen ![]() Arbon, 27. Februar 2025 – Der Vollzug des am 18. April 2024 angekündigten Verkaufs der Division Climate an die Midea Electrics Netherlands B.V., eine Gesellschaft der Midea Group, ist gestern, am 26. Februar 2025, erfolgt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass an der ordentlichen Generalversammlung vom 25. April 2025 nicht nur über die üblichen Traktanden und Anträge des Verwaltungsrats, sondern auch über die Mittelverwendung aus der Transaktion abgestimmt werden kann. Mit dem Abschluss der Transaktion fokussiert sich die Strategie der Arbonia auf das in den letzten Jahren durchinvestierte Türengeschäft. Dank der starken Bilanz mit einer hohen Eigenkapitalquote und gesenkter Verschuldung ist die strategische Flexibilität zur weiteren Entwicklung der Arbonia gewährleistet. Dabei arbeitet sie auf das Ziel hin, ihre Position als europäischer Marktführer für Türen auszubauen. Die EU-Kommission hat die kartellrechtliche Prüfung der Devestition der Division Climate Ende Januar 2025 abgeschlossen und die Transaktion ohne Auflagen oder Bedingungen genehmigt. Der Vollzug (Closing) fand gestern, 26. Februar 2025, statt. Der Verkaufserlös für die Division Climate führt zu einem Zahlungseingang von EUR 742 Mio. Der Verkauf der Division Climate wird zu einem Buchgewinn im niedrigen dreistelligen Millionenbereich führen. Weitere Informationen im Zusammenhang mit dem Closing werden an der Bilanzmedienkonferenz am 4. März 2025 gegeben. Beteiligung am Verkaufserlös und Generalversammlung Demzufolge wird, unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen, die ordentliche Generalversammlung am 25. April 2025, einberufen. Zusätzlich zu den ordentlichen Traktanden wird der Verwaltungsrat weitere Anträge zur Erlösbeteiligung der Aktionärinnen und Aktionäre an die Generalversammlung stellen: Reduktion des Aktiennennwerts Die Nennwertrückzahlung bedingt, dass ein Schuldenruf im SHAB publiziert wird. Dividende des Geschäftsjahres 2023 Weiterhin wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung beantragen, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von CHF 0.30 auszuschütten. Es ist beabsichtigt, dass die Dividenden zu 50% aus Einlagen von Kapitalreserven zurückbezahlt werden; diese 50% sind damit quellensteuerbefreit. Sonderdividende Der Verwaltungsrat schlägt der ordentlichen Generalversammlung zusätzlich eine Sonderdividende von CHF 1.20 vor, die das angekündigte Aktienrückkaufprogramm ersetzt. Es ist beabsichtigt, dass auch die Sonderdividende zu 50% aus Einlagen von Kapitalreserven zurückbezahlt werden, diese 50% sind damit quellensteuerbefreit. Dividende des Geschäftsjahres 2024 Zusätzlich wird der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von CHF 0.33 vorschlagen. Es ist beabsichtigt, dass die Dividenden zu 50% aus Einlagen von Kapitalreserven zurückbezahlt werden, diese 50% sind damit quellensteuerbefreit. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung somit, dass gesamthaft CHF 5.83 pro Aktie an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet werden und führt, wie bei Signing im April 2024 dargelegt, CHF 405 Mio. des Verkaufserlöses zurück. Die Ausschüttung wird spätestens 2 Wochen nach der Genehmigung durch die Generalversammlung und die Eintragung ins Handelsregister erfolgen. Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrats Ebenfalls schlägt der Verwaltungsrat der Arbonia der Generalversammlung fünf Mitglieder zur Wahl respektive Wiederwahl bis zur nächsten Generalversammlung im April 2026 vor. Neben Alexander von Witzleben als Präsident schlägt der Verwaltungsrat die Mitglieder Peter Barandun, Thomas Lozser, Markus Oppliger und Michael Pieper vor und reduziert dadurch die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder von acht auf fünf. Damit verringern sich die Kosten für den Verwaltungsrat. Zudem wird Alexander von Witzleben seine letzte Amtsperiode antreten. Wechsel in der Konzernleitung Der Verwaltungsrat der Arbonia bedankt sich bei Alexander Kaiss für seine ausserordentlich erfolgreich geleistete Arbeit als Leiter der Division Climate mit Schwerpunkten wie Werksverlagerungen, Akquisitionen und anschliessenden Integrationen sowie das erfolgreiche operative Führen der Geschäfte in der langen Übergangszeit zwischen Signing und Closing. Gleichzeitig bedankt sich das Management für sein wertvolles Gespür, Menschen zu befähigen und zu fördern. Alexander Kaiss und sein Team waren massgeblich daran beteiligt, dass sich die Division Climate von einem reinen Heizkörperhersteller zu einem in ihren Märkten führenden europäischen Anbieter von Produkten in den Segmenten Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik entwickelte. Weitere Informationen zur finanziellen Auswirkung des Verkaufs der Division Climate sowie ein Ausblick auf die operative Performance (current trading) der neuen Arbonia werden anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am 4. März 2025 bekanntgegeben, während Details zur Strategie und Mittelfristplanung der neuen Arbonia am Capital Markets Day am 27. März 2025 folgen. Kurz danach ist eine Roadshow geplant. Kontakt |
| 29.01.2025 | Kartellrechtliche Genehmigung der EU-Kommission für Verkauf der Division Climate liegt vor ![]() Arbon, 29. Januar 2025 – Die EU-Kommission hat gestern, 28. Januar 2025, den Verkauf der Division Climate an die Midea Electrics Netherlands B.V., eine Gesellschaft der Midea Group, ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Somit liegen alle erforderlichen Genehmigungen der zuständigen nationalen Kartell- und Investitionskontrollbehörden (FDI) sowie der Europäischen Union ohne Auflagen und Bedingungen vor. Der Vollzug (Closing) des am 18. April 2024 angekündigten Verkaufs findet Ende Februar 2025 statt. Die EU-Kommission hat die kartellrechtliche Prüfung der Devestition der Division Climate abgeschlossen und die Transaktion ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Somit liegen alle erforderlichen Genehmigungen der Kartell- und Investitionskontrollbehörden vor. Die Parteien planen, die Transaktion nach Abschluss der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr Ende Februar 2025 zu vollziehen. Kontakt |
| 20.12.2024 | Update zum anstehenden Closing des Verkaufs der Division Climate ![]() Arbon, 20. Dezember 2024 – Der Verkauf der Division Climate an die Midea Electrics Netherlands B.V., eine Gesellschaft der Midea Gruppe, wurde in den vergangenen Monaten von den zuständigen nationalen Kartell- und Investitionskontrollbehörden (FDI) ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Damit der Kaufvertrag vollzogen werden kann (Closing), muss abschliessend die Genehmigung der EU-Kommission für den Zusammenschluss vorliegen. Diese wird für Ende Januar 2025 erwartet. Die kartellrechtliche Prüfung der Devestition der Arbonia Division Climate durch die EU-Kommission ist mit der offiziellen kartellrechtlichen Anmeldung in die Endphase eingetreten. Die Genehmigung der EU-Kommission wird mit Ablauf der anwendbaren Verfahrensfrist in den nächsten Wochen, voraussichtlich Ende Januar 2025, erwartet. Stets vorbehalten bleiben mögliche weitere Massnahmen und/oder Rückfragen regulatorischer Behörden sowie der EU-Kommission.
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| 20.11.2024 | Claudius Moor wird neuer CEO der Arbonia ![]() Arbon, 20. November 2024 – Der Verwaltungsrat der Arbonia AG hat in seiner Sitzung am Der Schweizerische Staatsbürger Claudius Moor, welcher seit dem 1. Juli 2020 die Division Türen leitet und seitdem auch Mitglied der Konzernleitung ist, wird per 1. Januar 2025 die Rolle des CEO der Arbonia Gruppe einnehmen. Der 1983 geborene Schweizer Staatsbürger Claudius Moor studierte an der HSG (Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale Beziehungen, St. Gallen) Betriebswirtschaft und schloss seinen Master in 2010 ab. Danach war er bis 2015 bei der BCG Boston Consulting Group tätig. Er trat 2015 in die Arbonia Gruppe ein und war von 2015 bis 2017 für die Konzernstrategie und die Unternehmensentwicklung der Arbonia Gruppe zuständig. In dieser Funktion war er massgeblich an der Reorganisation der Arbonia sowie auch an der Übernahme der Looser Gruppe mit den drei Türengesellschaften Prüm, Garant und Invado beteiligt. Seit 2017 ist er bereits Mitglied der Divisionsleitung Türen und seit Juli 2020 Leiter der Division. In 2019 übernahm er zudem die Geschäftsführung sowie die Leitung Vertrieb der beiden deutschen Türengesellschaften Prüm und Garant. "Wir sind sehr erfreut, Claudius Moor in seiner neuen Rolle als CEO der Arbonia willkommen zu heissen", gratuliert Alexander von Witzleben. "Mit seiner umfassenden Branchenkenntnis, seinem Engagement und seiner grossen Leidenschaft für das Türen-Business bringt er alle Voraussetzungen mit, um die Arbonia in eine positive Zukunft zu führen." Kontakt |

