Unternehmenscenter: Aktieninfos
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| 19.03.2026 | Rekordanteil von 92% der weltweiten versicherten Schäden entfiel 2025 auf Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen, laut Swiss Re Institute ![]()
Zürich, 19. März 2026 – Sekundärgefahren dominierten 2025 die Schlagzeilen zu Naturkatastrophen. Die Waldbrände in Los Angeles führten mit insgesamt rund 40 Mrd. USD zu versicherten Schäden in Rekordhöhe. Auch die Schäden durch schwere Gewitter blieben mit 51 Mrd. USD auf hohem Niveau. Auffällig war zudem, dass kein schwerer Hurrikan in den USA auf Land traf. Da die weltweit versicherten Schäden aus Naturkatastrophen langfristig weiterhin um 5–7% pro Jahr steigen, sind nachhaltige Massnahmen zur Anpassung und Risikominderung entscheidend, um die langfristige Versicherbarkeit zu erhalten und Deckungslücken zu verringern. Balz Grollimund, Head Catastrophe Perils: «Die unter dem Trend liegenden Naturkatastrophenschäden sind vorteilhafte Schwankungen und nicht das Ergebnis nachlassender Risiken. Liegt das Schadenniveau wieder im langfristigen Durchschnitt, könnten versicherte Schäden im Jahr 2026 auf 148 Mrd. USD und in unserem modellierten Spitzenschadenszenario sogar auf rund 320 Mrd. USD steigen. Da die Exponierung weiter steigt, ist der Aufwärtstrend bei den versicherten Schäden strukturell. Entscheidend ist deshalb, Risikotreiber frühzeitig zu erkennen, um Risiken zu steuern und zu reduzieren, bevor Schäden entstehen.» Urs Baertschi, CEO Property & Casualty Reinsurance: «In einem Spitzenschadensjahr könnten die versicherten Naturkatastrophenschäden auf über 300 Mrd. USD steigen – mehr als doppelt so viel wie zuletzt im Jahresdurchschnitt. Ausreichender Erst- und Rückversicherungsschutz stärkt die gesellschaftliche Resilienz. Genauso wichtig sind mehr Risikobewusstsein sowie gezielte Massnahmen zur Anpassung und Minderung. Wir decken Spitzenrisiken ab: seltene, aber extreme Ereignisse, die ein ruhiges Jahr in kurzer Zeit in ein Spitzenschadensjahr verwandeln können.» Die weltweiten versicherten Schäden beliefen sich im Jahr 2025 auf 107 Mrd. USD. Damit lagen sie unter dem langfristigen Trend für Naturkatastrophenschäden, blieben aber aufgrund der hohen Anzahl von Ereignissen in dicht bebauten Gebieten mit hoher Wertekonzentration erhöht. Mit versicherten Schäden von insgesamt 40 Mrd. USD stellen die Waldbrände in Los Angeles das grösste versicherte Waldbrand-Schadenereignis in der sigma-Statistik dar. Schwere Gewitter mit Hagel und Sturmböen verursachten weltweit versicherte Schäden von 51 Mrd. USD. Damit war 2025 für diese Gefahren das drittteuerste Jahr nach 2023 und 2024 (in Preisen von 2025). Die weltweiten versicherten Schäden durch Überschwemmungen lagen hingegen mit 3,4 Mrd. USD deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre von 15,4 Mrd. USD. Schadenpotenzial steigt: Mehr gefährdete Vermögenswerte treffen auf sich verändernde Gefahren Wie aus den sigma-Daten hervorgeht, sind zwischen 1970 und 2025 mehr als 80% des langfristigen weltweiten Anstiegs wetterbedingter versicherter Schäden auf eine Zunahme der Exponierung zurückzuführen. In Nordamerika sind vor allem Waldbrände und schwere Gewitter für den Anstieg verantwortlich. Die versicherten Schäden durch Waldbrände steigen jährlich um 14%. In Europa entfällt mehr als die Hälfte des Anstiegs versicherter Schäden auf schwere Gewitter, die mit geschätzt 10% pro Jahr zunehmen. In Asien zeigt sich die Zunahme sekundärer Gefahren vor allem in Überschwemmungen, in Ozeanien/Australien sind es gleichermassen schwere Gewitter und Überschwemmungen. Waldbrände spielen dagegen eine geringere Rolle. Tropische Zyklone tragen nach wie vor am stärksten zum langfristigen Durchschnitt der jährlichen Gesamtschäden bei. Dagegen tragen schwere Gewitter mit 38% am stärksten bei zum historischen Anstieg versicherter Schäden. Bei Waldbränden liegt der Anteil am Wachstum bei etwa 20%, trotz der höchsten Zuwachsraten, da in der Vergangenheit die Schäden durch Waldbrände geringer ausgefallen sind. Auf Überschwemmungen entfallen etwa 10% des weltweiten Anstiegs versicherter Schäden. Es gibt Fälle, in denen sich das Tempo, in dem Schäden steigen, nicht allein durch Exponierung erklären lässt. Bei bestimmten Naturgefahren und in einzelnen Regionen wird das Wachstumstempo immer stärker auch davon bestimmt, wie sich die Naturgefahren selbst verändern, ebenso wie die Vulnerabilität der Werte in diesen Regionen. In Nordamerika verschärfen länger anhaltende Waldbrandsaisons und sich längerfristig verändernde Temperatur- und Niederschlagsmuster das Schadenspotenzial von Waldbränden. In Europa, wo die versicherten Schäden durch schwere Gewitter am schnellsten zunehmen, ist weniger als die Hälfte des beobachteten Wachstums allein mit Exponierung zu erklären. Dies deutet auf zusätzliche Treiber hin, wie etwa sich verändernde Sturmcharakteristiken und eine zunehmende Vulnerabilität. Katastrophenschäden von 220 Mrd. USD im Jahr 2025 verstärken Besorgnis über Deckungslücken Die weltweiten wirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen beliefen sich 2025 auf 220 Mrd. USD, wovon etwa 49% versichert waren. Dies stellt den höchsten Anteil dar, der in den sigma-Statistiken zu finden ist, und weist darauf hin, dass die Versicherungswirtschaft im Umgang mit globalen Deckungslücken ihre Rolle erfüllt. Besonders gross sind die Deckungslücken jedoch nach wie vor in Schwellenländern, wo in der Regel 80–90% der Katastrophenschäden nicht durch Versicherungen gedeckt sind. Dies zeigt, wie entscheidend es ist, nicht nur die Anpassung und das Risikomanagement zu stärken, sondern auch den Zugang zu Versicherungsschutz zu vereinfachen. Jérôme Jean Haegeli, Head Swiss Re Institute und Group Chief Economist: «Die Hauptursache für langfristig steigende Schäden liegt in einer simplen Erkenntnis: Immer mehr wertvolles Eigentum steht in Gefahrenzonen, und die Wiederaufbaukosten steigen. Gleichzeitig zeigt die sigma-Analyse, dass sich bei manchen Naturgefahren und in bestimmten Regionen Vulnerabilität und Naturgefahr schneller verändern, als Exponierung allein erklären könnte. Daher werden nachhaltige und durchdachte Massnahmen zur Anpassung und Risikominderung immer wichtiger, damit Versicherungen tragfähig und bezahlbar bleiben und die globale Deckungslücke, also die Unterversicherung, schrumpft.» Tabelle: Wirtschaftliche und versicherte Gesamtschäden in 2025 und 2024
Hinweis: Aufgrund von Rundungsdifferenzen entsprechen einige der Gesamtbeträge möglicherweise nicht der Summe der einzelnen Beträge Quelle: Swiss Re Institute
[1] Zu den sekundären Gefahren gehören Waldbrände, schwere Gewitter, Überschwemmungen, Winterstürme (ausserhalb Europas), Dürren und alle anderen nicht primären Naturkatastrophengefahren. Nicht zu den sekundären Gefahren zählen somit Erdbeben, tropische Zyklone und aussertropische Zyklone (europäische Winterstürme). Im Jahr 2025 machten Waldbrände, schwere Gewitter und Überschwemmungen allein 88% der gesamten weltweiten versicherten Naturkatastrophenschäden aus.
So erhalten Sie diese sigma-Studie: Die englische Ausgabe der sigma-Studie 01/2026 «Natural catastrophes in 2025: the persistent rise of wildfire and storm risk» steht in elektronischer Form zur Verfügung. Sie können diese hier herunterladen. Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 17.03.2026 | Swiss Re gibt Langlebigkeitsrückversicherungstransaktion im Umfang von 2 Mrd. USD bekannt ![]()
Zürich, 17. März 2026 – Swiss Re hat eine Rückversicherungstransaktion zur Abdeckung von Langlebigkeitsrisiken im Umfang von 2 Mrd. USD abgeschlossen. Der Rückversicherungsvertrag baut auf die weltweite Erfolgsbilanz von Swiss Re im Markt für Langlebigkeitsrisikotransfer auf und ist die erste solche Transaktion zur Deckung US-amerikanischer Pensionierter. Vertragliche Gegenpartei ist, im Rahmen ihrer üblichen Risikovorsorgemassnahmen, Athene. Michael Bacon, Managing Director und Head of US Globals and Transactions bei Swiss Re: «Die Finanzstärke von Swiss Re sowie ihre Erfahrung im Bereich Strukturierung kommen der Mission von Athene – nämlich dem Schutz der Rentenbezüge ihrer Versicherten – zugute. Dieser Vertrag ist ein weiteres Beispiel für das kontinuierliche Bestreben von Swiss Re, führenden Versorgungsdienstleistern eine massgeschneiderte Absicherung gegen Langlebigkeitsrisiken zu bieten.» Langlebigkeitsrückversicherung ermöglicht es Pensionskassen und ihren Versicherern, ihre Verpflichtungen gegenüber Rentenempfängern zu erfüllen, insbesondere wenn diese deutlich länger leben als erwartet. Seit der Etablierung des Marktes für Langlebigkeitsrisikotransfer vor fast 20 Jahren konnte Swiss Re über 30 Langlebigkeitsrückversicherungen in Grossbritannien, den Niederlanden, Singapur und Australien abschliessen und damit Rentenleistungen in Höhe von über 50 Mrd. USD für mehr als eine Million Rentnerinnen und Rentner decken. Mit einem Anteil von 17% am Versicherungsumsatz im Jahr 2025 ist das Langlebigkeitsgeschäft das zweitgrösste Segment im Bereich Life & Health Reinsurance von Swiss Re. Da immer mehr Träger von leistungsorientierten Versorgungszusagen ihre Pensionsverbindlichkeiten auf Versicherer umlagern, erwartet Swiss Re in der Branche einen erheblichen Bedarf nach Lösungen zur Absicherung gegen Langlebigkeitsrisiken. Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.03.2026 | Swiss Re veröffentlicht den Geschäftsbericht 2025 und die Einladung zur Generalversammlung 2026 ![]() Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 KR
Zürich, 12. März 2026 – Swiss Re hat heute den Geschäftsbericht 2025 und die Einladung zur anstehenden Generalversammlung am 10. April 2026 veröffentlicht. Der Geschäftsbericht 2025 von Swiss Re enthält die vollständig geprüften Ergebnisse für das am 31. Dezember 2025 abgeschlossene Geschäftsjahr und bietet einen umfassenden Überblick über die Strategie, die Geschäftsentwicklung und die Risikobeurteilung der Gruppe. Er enthält ausserdem die geprüfte Konzern- und Jahresrechnung der Swiss Re AG sowie detaillierte Angaben zu Corporate Governance und Vergütung. Der Geschäftsbericht umfasst neu auch den Nachhaltigkeitsbericht, womit die finanzielle und nichtfinanzielle Berichterstattung in einer integrierten Publikation zusammengeführt werden. Der Nachhaltigkeitsbericht beschreibt die Nachhaltigkeitsentwicklung von Swiss Re im Jahr 2025, zeigt die Fortschritte bei der Umsetzung der strategischen Ambitionen und Ziele und enthält detaillierte klimabezogene Angaben – einschliesslich des Klimatransitionsplans – sowie Informationen zu sozialen und Governance-Themen. Erhöhung der Dividende auf 8.00 USD je Aktie Die Kapitalausstattung von Swiss Re ist weiterhin stark. Die Quote zum Schweizer Solvenztest (SST-Quote) der Gruppe lag per 1. Januar 2026 geschätzt bei 250%.1 Auf dieser Grundlage und in Anbetracht des starken Konzernergebnisses hat der Verwaltungsrat eine Dividende von 8.00 USD je Aktie beantragt, was einer Erhöhung um 9% gegenüber der im Jahr 2025 ausbezahlten Dividende entspricht. Zusätzlich hat Swiss Re ein Aktienrückkaufprogramm gestartet und wird im Jahr 2026 eigene Aktien im Wert von bis zu 1,5 Mrd. USD zurückkaufen, einschliesslich 500 Mio. USD als Teil des nachhaltigen jährlichen Aktienrückkaufprogramms. Generalversammlung 2026 von Swiss Re Die vom Verwaltungsrat veröffentlichte Einladung zur Generalversammlung 2026 umfasst unter anderem folgende Punkte:
Die diesjährige Generalversammlung findet am 10. April 2026 um 9.30 Uhr (MESZ) in THE HALL in Dübendorf statt. Die Einladung zur Generalversammlung 2026 von Swiss Re ist hier online verfügbar. Die Abstimmungsergebnisse werden kurz nach der Generalversammlung auf der Website von Swiss Re veröffentlicht. Medienschaffende können die Generalversammlung als Live-Übertragung verfolgen oder sich vorab per Mail an Media_Relations@swissre.com anmelden und persönlich teilnehmen. Der Geschäftsbericht 2025 ist hier auf der Website von Swiss Re verfügbar. Zusätzlich ist der Geschäftsbericht 2025 der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft AG hier online verfügbar. 1 Geschätzte SST-Quote der Gruppe per 1. Januar 2026. Die SST-Quote wird regelmässig an die FINMA gemeldet und durch diese geprüft. Finanzkalender 10. April 2026: 162. ordentliche Generalversammlung 7. Mai 2026: Ergebnisse des ersten Quartals 2026 6. August 2026: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2026 5. November 2026: Ergebnisse der ersten neun Monate 2026 Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.02.2026 | Swiss Re erzielt 2025 Rekordgewinn von 4,8 Mrd. USD ![]() Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 KR
Zürich, 27. Februar 2026 – Swiss Re hat ihren Konzerngewinn 2025 um 47% auf 4,8 Mrd. USD gesteigert, verglichen mit einer Zielvorgabe von mehr als 4,4 Mrd. USD. Gleichzeitig hat Swiss Re wichtige Schritte unternommen, um ihre Widerstandsfähigkeit weiter zu erhöhen. Das Unternehmen wird 2026 eigene Aktien im Wert von bis zu 1,5 Mrd. USD zurückkaufen, davon 500 Mio USD im Rahmen des nachhaltigen jährlichen Aktienrückkaufprogramms. Dies ergänzt die Erhöhung der ordentlichen Dividende auf 8.00 USD je Aktie, die an der Generalversammlung beantragt werden wird. Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Wir haben 2025 zwei wichtige Prioritäten umgesetzt: die Erreichung der Finanzziele der Gruppe und die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Unternehmens. Dank diszipliniertem Underwriting, starken Anlagerenditen und der geringen Zahl von Grossschäden nach dem ersten Quartal fiel unser Konzerngewinn so hoch aus wie nie zuvor. Gleichzeitig signalisiert das heutige Ergebnis auch unser anhaltendes Engagement für eine fortlaufende Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Geschäfts von Swiss Re. Nachdem die umfassende Überprüfung der Portefeuilles mit unterdurchschnittlicher Performance bei L&H Re abgeschlossen ist, sind nun alle drei Geschäftseinheiten positioniert, um konstant gute Ergebnisse zu erzielen. Wir haben zudem erhebliche Fortschritte bei der Umsetzung unserer Entscheidung erzielt, uns aus dem iptiQ-Geschäft zurückzuziehen; alle Teile dieses Geschäfts sind entweder verkauft oder zur Überführung in den Run-off vorgesehen.» Anders Malmström, Group Chief Financial Officer von Swiss Re: «Nachdem wir unsere wichtigsten Ziele im Jahr 2025 erreicht haben, sind wir gut positioniert, die Auszahlung an unsere Aktionärinnen und Aktionäre über die Anhebung der Dividende und die Einführung eines umfangreichen Aktienrückkaufprogramms zu erhöhen. Dieses besteht aus einer nachhaltigen jährlichen Komponente, die an die Erreichung unserer Finanzziele geknüpft ist, sowie aus einem zusätzlichen ausserordentlichen Betrag. Letzterer ist Ausdruck unserer starken Kapitalgenerierung und Kapitalausstattung, unseres fokussierten Managements des Preiszyklus im Sach- und Haftpflichtgeschäft sowie der gestärkten Widerstandsfähigkeit der Gruppe.» Starkes Konzernergebnis von Underwriting-Gewinnen bestimmt Swiss Re erzielte 2025 einen Gewinn von 4,8 Mrd. USD und eine Eigenkapitalrendite von 19,6%, verglichen mit 3,2 Mrd. USD und 15,0% im Vorjahr. Der Anstieg ist in erster Linie auf robuste Underwriting-Gewinne in den Sach- und Haftpflichtsparten zurückzuführen, die durch die Auswirkungen der Portefeuilleüberprüfung bei L&H Re teilweise ausgeglichen wurden. Das versicherungstechnische Ergebnis, das den im Berichtszeitraum erzielten Underwriting-Gewinn widerspiegelt, betrug 5,8 Mrd. USD, ein Plus von 36% gegenüber den 4,3 Mrd. USD im Jahr 2024. Der Versicherungsumsatz der Gruppe belief sich auf 43,1 Mrd. USD, verglichen mit 45,6 Mrd. USD im Vorjahr. Die vertragliche Servicemarge (Contractual Service Margin, CSM) des Neugeschäfts, welche die Profitabilität des im Berichtszeitraum gezeichneten Neugeschäfts widerspiegelt, lag bei 4,7 Mrd. USD, verglichen mit 5,0 Mrd. USD im Vorjahr. Swiss Re erzielte 2025 erneut eine starke Rendite auf Kapitalanlagen (ROI) von 4,0%. Das Ergebnis spiegelt wiederkehrende Erträge in Höhe von mehr als 4,0 Mrd. USD wider, aber auch einen positiven Beitrag aus Aktienbeständen, die teilweise durch realisierte Verluste aus dem gezielten Verkauf von festverzinslichen Wertschriften ausgeglichen wurden. Swiss Re erzielte eine Umlaufrendite von 4,2% für das Gesamtjahr, verglichen mit 4,0% im Jahr 2024, und eine Wiederanlagerendite von 4,4% für das vierte Quartal. Weiterhin starke Kapitalausstattung Swiss Re hielt ihre starke Kapitalausstattung weiterhin aufrecht: Die Quote zum Schweizer Solvenztest (SST-Quote) der Gruppe lag per 1. Januar 2026 geschätzt bei 250%.3 Die Auswirkungen der geplanten Kapitalrückführungsmassnahmen sind darin bereits berücksichtigt. Der Verwaltungsrat von Swiss Re wird für 2025 eine Dividende von 8.00 USD je Aktie beantragen, was einer Erhöhung um 9% entspricht. Zusätzlich wird Swiss Re im Rahmen eines öffentlichen Rückkaufs eigene Aktien im Wert von bis zu 1,5 Mrd. USD zum Zweck der Vernichtung zurückkaufen. Davon entfallen 500 Mio. USD auf das nachhaltige jährliche Aktienrückkaufprogramm, das Swiss Re am Management Dialogue im Dezember 2025 eingeführt hat. Der Rückkauf wird nach Erhalt der rechtlichen und regulatorischen Genehmigungen beginnen und bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein. P&C Re erreicht den für 2025 angestrebten Schaden-Kosten-Satz P&C Re hat 2025 einen Gewinn von 2,8 Mrd. USD erzielt, verglichen mit 1,2 Mrd. USD im Jahr 2024. Massgeblich für das Ergebnis war, dass Grossschäden infolge von Naturkatastrophen geringer ausfielen als erwartet sowie eine robuste zugrunde liegende Performance, aber auch ein solides Anlageergebnis. Das versicherungstechnische Ergebnis lag 2025 bei 3,6 Mrd. USD, verglichen mit 1,8 Mrd. USD im Vorjahr. Das Vorjahr war von erheblichen Rückstellungsmassnahmen geprägt. Die Grossschäden aus Naturkatastrophen beliefen sich 2025 auf 813 Mio. USD. Der grösste Teil entfiel dabei auf die Waldbrände in Los Angeles und den Hurrikan Melissa.4 Hinzu kamen Man-made-Grossschäden in Höhe von 345 Mio. USD. P&C Re verbesserte den Schaden-Kosten-Satz für 2025 gegenüber dem Vorjahr von 89,9% auf 79,4% und erreichte damit das Ziel eines Schaden-Kosten-Satzes von unter 85% für das Gesamtjahr. Der Versicherungsumsatz belief sich 2025 auf 18,7 Mrd. USD, verglichen mit 19,8 Mrd. USD im Vorjahr. Hauptgrund für den Rückgang war die Neupositionierung des US-Haftpflichtportefeuilles, die 2025 abgeschlossen wurde. P&C Re erzielte 2025 eine Neugeschäfts-CSM von 2,7 Mrd. USD, verglichen mit 2,9 Mrd. USD im Vorjahr. Swiss Re setzt diszipliniertes Underwriting bei Januar-Vertragserneuerungen fort P&C Re erneuerte per 1. Januar 2026 Verträge mit einem resultierenden Prämienvolumen in Höhe von 12,4 Mrd. USD, was dem zur Erneuerung anstehenden Geschäft entsprach. Dieses Ergebnis spiegelt die anhaltende Disziplin und das aktive Zyklusmanagement in einem schwierigeren Marktumfeld wider. P&C Re erzielte in dieser Erneuerungsrunde eine Preiserhöhung von 0,3% und hielt die Konditionen stabil. Auf Basis einer vorsichtigen Einschätzung der Inflation und aktualisierter Risikomodelle erhöhten sich die Schadenannahmen um 4,6%, sodass sich ein Nettopreisrückgang von 4,3% ergab. Die resultierende Portefeuillequalität ist im Einklang mit den Finanzzielen der Gruppe für 2026. Corporate Solutions erzielt höheren Gewinn und erreicht Zielvorgabe für den Schaden-Kosten-Satz Corporate Solutions erzielte 2025 einen Gewinn von 988 Mio. USD, verglichen mit 829 Mio. USD im Vorjahr. Das weiterhin starke Ergebnis spiegelt eine solide Underwriting-Performance wider, gestützt durch ein robustes Anlageergebnis. Hinzu kam, dass Grossschäden infolge von Naturkatastrophen geringer ausfielen als erwartet. Das versicherungstechnische Ergebnis lag 2025 bei 1,2 Mrd. USD, verglichen mit 1,0 Mrd. USD im Vorjahr. Die Forderungen aus Man-made-Grossschäden beliefen sich 2025 auf 351 Mio. USD. Stärkster Einflussfaktor bei den Grossschäden aus Naturkatastrophen in Höhe von 148 Mio. USD waren die Waldbrände in Los Angeles. Corporate Solutions erzielte 2025 einen Schaden-Kosten-Satz von 86,5%, verglichen mit 89,7% im Vorjahr, und erreichte damit ihr Ziel eines Schaden-Kosten-Satzes von unter 91% für das Gesamtjahr. Der Versicherungsumsatz belief sich 2025 auf 7,7 Mrd. USD, verglichen mit 8,1 Mrd. USD im Vorjahr. Wachstum in ausgewählten Sparten glich die bereits angekündigte Nichtverlängerung des irischen Medex-Geschäfts teilweise aus.5 Corporate Solutions erzielte 2025 eine Neugeschäfts-CSM in Höhe von 834 Mio. USD, verglichen mit 959 Mio. USD im Vorjahr. L&H Re schliesst Portefeuilleüberprüfung ab L&H Re erzielte 2025 einen Gewinn von 1,3 Mrd. USD, verglichen mit 1,5 Mrd. USD im Vorjahr. Grund für den Rückgang waren die Auswirkungen der Portefeuilleüberprüfung, die 2025 abgeschlossen wurde. Infolge dieser Massnahmen verfehlte L&H Re für das Jahr ihr Gewinnziel von etwa 1,6 Mrd. USD. Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich 2025 auf 1,2 Mrd. USD, verglichen mit 1,5 Mrd. USD im Vorjahr. Zurückzuführen war dieser Rückgang primär auf die Belastung in Höhe von 0,65 Mrd. USD durch die Aktualisierung von Annahmen, die darauf abzielte, die unterdurchschnittliche Performance der Portefeueilles in Australien, Israel und Südkorea zu adressieren. Der Versicherungsumsatz lag 2025 bei 16,5 Mrd. USD, verglichen mit 17,1 Mrd. USD im Vorjahr. Hauptgrund für diesen Rückgang ist die Beendigung eines externen Retrozessionsgeschäfts, die sich im Vorjahr positiv auf den Versicherungsumsatz auswirkte.6 L&H Re erzielte weiterhin solide Margen im Neugeschäft, und die Neugeschäfts-CSM belief sich 2025 wie im Vorjahr auf 1,1 Mrd. USD. Der CSM-Saldo der Geschäftseinheit belief sich per Ende 2025 auf 17,0 Mrd. USD, verglichen mit 17,4 Mrd. USD per Ende 2024. Fortschritte beim Rückzug aus iptiQ Swiss Re hat eine Vereinbarung getroffen, die den Verkauf des Geschäfts von iptiQ Americas vorsieht, sofern die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erteilt werden, und wird das Leben- und Krankengeschäft von iptiQ EMEA in den Run-off überführen. Schon früher im Jahr 2025 hat Swiss Re den Verkauf des Geschäftsbereichs Sales Solutions von iptiQ Americas durch ein Management-Buy-out, den Verkauf des Sach- und Haftpflichtgeschäfts von iptiQ EMEA und den Verkauf des australischen Geschäfts von iptiQ abgeschlossen. Damit sind alle Teile des Geschäfts von iptiQ entweder verkauft oder werden demnächst in den Run-off überführt. Veränderungen im Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat von Swiss Re plant, Jean-Jacques Henchoz zur Wahl als neues nicht-exekutives und unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats für eine einjährige Amtszeit zu nominieren. Larry Zimpleman, der seit 2018 Mitglied des Verwaltungsrats von Swiss Re und derzeit Mitglied des Risiko- und des Revisionsausschusses ist, hat beschlossen, sich nicht zur Wiederwahl zu stellen. Jacques de Vaucleroy, Verwaltungsratspräsident von Swiss Re: «Wir freuen uns, dass wir Jean-Jacques Henchoz für die Wahl in unseren Verwaltungsrat gewinnen konnten, da er herausragende Rückversicherungsexpertise, strategisches Denkvermögen und bewährte Führungskompetenzen mitbringt. Zudem möchten wir uns bei Larry Zimpleman für sein ausserordentliches Engagement und seine wertvollen Beiträge in den vergangenen acht Jahren bedanken, und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.» Jean-Jacques Henchoz war von 2019 bis 2025 Chief Executive Officer von Hannover Re. Von 1998 bis 2018 war er bei Swiss Re tätig, zuletzt als CEO Reinsurance EMEA, Regional President EMEA und Mitglied des Group Executive Committee. Er ist Verwaltungsratspräsident der BMS Group in London, Verwaltungsratsmitglied der Brit Group in London (bis 30. April 2026) und Mitglied des Aufsichtsrats und des Stiftungsrats des IMD in Lausanne, seiner Alma Mater. Neues Mitglied des Group Executive Committee Swiss Re gab heute die Ernennung von Henock Teklu als Group Chief Transformation Officer & Chief of Staff bekannt. Er wird am 1. April 2026 zu Swiss Re stossen und als Mitglied des Group Executive Committee in New York tätig sein. In seiner Funktion wird Henock Teklu massgeblich dazu beitragen, die unternehmensweite Transformationsagenda von Swiss Re zu gestalten und zu begleiten. Henock Teklu bringt einen reichen Erfahrungsschatz und wertvolle Einblicke in die Rolle ein, basierend auf 20 Jahren Führungserfahrung im Investment Banking, in der Versicherungsbranche und im Asset Management. Er wechselt von BlackRock Investment Management in New York zu Swiss Re. Ausblick Swiss Re bestätigt die am Management Dialogue im Dezember 2025 kommunizierten Finanzziele. Für 2026 hat sich die Gruppe einen Gewinn von 4,5 Mrd. USD zum Ziel gesetzt. P&C Re und Corporate Solutions bleiben bei ihrer jeweiligen Zielvorgabe eines Schaden-Kosten-Satzes von weniger als 85% bzw. weniger als 91%. L&H Re strebt für 2026 aufgrund ihres gestärkten Portefeuilles einen erhöhten Gewinn von 1,7 Mrd. USD an. Die Gruppe strebt für die nächsten Jahre weiterhin eine Eigenkapitalrendite von mehr als 14% unter IFRS an. Für die an der Generalversammlung 2027 zu beantragende Dividende ist ein weiteres Wachstum je Aktie von 7% oder mehr vorgesehen. Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Die Ziele von Swiss Re für 2026 spiegeln unser Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit unserer Geschäftseinheiten, diszipliniertes Underwriting und aktives Zyklusmanagement sowie steigende Rück-/Versicherungsnachfrage wider. Wir sind auf gutem Weg, unsere Kosteneffizienzziele zu erreichen, und konzentrieren uns weiterhin auf disziplinierte Ausführung und darauf, unseren Kunden einen klar differenzierten Mehrwert zu bieten und unsere starke Position in wichtigen Märkten weiter auszubauen. Mit gestärkten Grundlagen über unsere diversifizierten Geschäftsbereiche hinweg sind wir gut aufgestellt, um unsere Ambitionen im Jahr 2026 und darüber hinaus zu verwirklichen.» Details zur Geschäftsentwicklung 2025
2 Der Schaden-Kosten-Satz von Corporate Solutions ist definiert als [(Versicherungsaufwand + Zuordnung von Rückversicherungsprämien + Forderungen gegenüber Rückversicherern für eingetretene Schäden + nicht direkt zurechenbare Aufwendungen) / Versicherungsumsatz]. 3 Geschätzte SST-Quote der Gruppe per 1. Januar 2026. Die SST-Quote wird regelmässig an die FINMA gemeldet und durch diese geprüft. 4 Verglichen mit einem Jahresbudget von 2.0 Mrd. USD für Grossschäden aus Naturkatastrophen. 5 Die Nichterneuerung des irischen Medex-Geschäfts führte 2025 im Vergleich zum Vorjahr zu einer Belastung in Höhe von 0,6 Mrd. USD. 6 Die Beendigung eines externen Retrozessionsgeschäfts führte 2024 zu einem einmaligen Mehrumsatz in Höhe von 0,4 Mrd. USD.
Finanzkalender 12. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025 (inkl. Nachhaltigkeitsbericht) 10. April 2026: 162. ordentliche Generalversammlung 7. Mai 2026: Ergebnisse des ersten Quartals 2026 6. August 2026: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2026 Konferenz für Medienvertreter Swiss Re wird heute um 10.30 Uhr (MEZ) eine virtuelle Konferenz Medienvertreter durchführen. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte vorher hier an. Konferenz für Analysten und Investoren Swiss Re wird heute um 14.00 Uhr (MEZ) im Rahmen eines Webcast für Analysten und Investoren Fragen beantworten. Die Investoren- und Analystenpräsentation finden Sie hier. Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.02.2026 | Swiss Re Corporate Solutions übernimmt Global Trade Credit and Surety Geschäft von QBE ![]() Zürich/Sydney, 20. Februar 2026 – Swiss Re Corporate Solutions, der Industrieversicherungsarm der Swiss Re Gruppe, hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Global Trade Credit and Surety Geschäfts von QBE Insurance Group (QBE) getroffen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Nach erfolgreichem Abschluss soll die Akquisition das direkte Credit and Surety Angebot von Swiss Re Corporate Solutions stärken, und die Expertise erweitern, um die Bedürfnisse von Unternehmenskunden im Bereich Risikomanagement zu adressieren. Die Transaktion unterstützt die strategische Ambition von Swiss Re Corporate Solutions, das Portfolio weiter zu diversifizieren und neue Wachstumschancen zu erschliessen. Das Global Trade Credit and Surety Geschäft von QBE wird von einem sehr erfahrenen Team betrieben und verfügt über eine starke Präsenz in Australien, Neuseeland und dem Vereinigten Königreich. Das Portfolio soll voraussichtlich jährliche Einnahmen von etwa 200 Millionen USD generieren. Diese spezialisierte Versicherungssparte spielt eine entscheidende Rolle dabei, Unternehmen bei der Absicherung von Zahlungs- und Leistungsrisiken im Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu unterstützen. Weltweit generiert dieses Marktsegment jährlich Prämieneinnahmen von rund 19 Mrd. USD, mit weiterem Wachstumspotenzial aufgrund erhöhter wirtschaftlicher Unsicherheiten, komplexerer Lieferketten und einer steigenden Nachfrage nach anspruchsvollen Risikotransferlösungen. Ivan Gonzalez, CEO von Swiss Re Corporate Solutions: «Diese Akquisition ist ein wichtiger Meilenstein für Swiss Re Corporate Solutions. Sie ermöglicht es uns, unser Angebot in diesem attraktiven Segment auszubauen, indem wir unsere globale Credit and Surety Plattform mit einem gut gesteuerten, profitablen Portfolio und einem sehr erfahrenen Team stärken. Wir freuen uns sehr, die marktführenden Kompetenzen von QBE weiterzuentwickeln und unser Angebot weiter zu differenzieren. So können wir Unternehmenskunden dabei unterstützen, das wandelnde Risikoumfeld erfolgreich zu navigieren.» Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt verschiedener Abschlussbedingungen, einschliesslich behördlicher Genehmigungen, die voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen werden. Während dieser Phase wird Swiss Re Corporate Solutions eng mit QBE zusammenarbeiten, um Kontinuität für Versicherungsnehmer, Makler und die Teammitglieder, die ein Hauptbestandteil dieser Transaktion sind, sicherzustellen. Finanzielle Details der Transaktion werden nicht offengelegt.
Swiss Re Corporate Solutions Swiss Re Corporate Solutions Swiss Re Corporate Solutions bietet Risikotransferlösungen für grosse und mittelständische Unternehmen auf der ganzen Welt. Die innovativen, hochgradig massgeschneiderten Produkte und Standardversicherungsdeckungen tragen dazu bei, die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen. Der branchenführende Schadenservice sorgt für zusätzliche Sicherheit. Swiss Re Corporate Solutions betreut weltweit Kunden und profitiert dabei von der Finanzkraft der Swiss Re Gruppe. Besuchen Sie unsere Webseite oder folgen Sie uns auf LinkedIn.
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| 16.12.2025 | Versicherte Schäden aus Naturkatastrophen liegen 2025 das sechste Mal in Folge bei über 100 Mrd. USD, berichtet Swiss Re Institute ![]()
Zürich, 16. Dezember 2025 – Die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen übersteigen 2025 zum sechsten Mal in Folge 100 Mrd. USD. Hauptgründe hierfür sind die Rekordschäden durch die beispiellosen Waldbrände in Los Angeles im ersten Quartal 2025 und schwere Gewitterstürme (Severe Convective Storms, SCS), die weiterhin ein massgeblicher und anhaltender Treiber für die weltweiten Schäden sind. Insgesamt schätzt das Swiss Re Institute die versicherten Schäden im Jahr 2025 auf 107 Mrd. USD, 24% weniger als 2024 mit 141 Mrd. USD. Jérôme Jean Haegeli, Group Chief Economist von Swiss Re: «Trotz jährlicher Schwankungen steigen die versicherten Schäden insgesamt weiter an. Zum Schutz von Leben und Eigentum ist es daher essenziell, verstärkt Prävention zu betreiben, Schutzmassnahmen zu ergreifen und vorbereitet zu sein. Rückversicherer und die Versicherungswirtschaft insgesamt haben dabei zwei zentrale Aufgaben: Sie erfüllen eine finanzielle Pufferfunktion und fördern Widerstandsfähigkeit und Risikobewusstsein bei staatlichen Massnahmen und privaten Investitionen, die künftigen Schäden entgegenwirken.» Naturkatastrophenereignisse in den USA tragen massgeblich zu weltweit versicherten Naturkatastrophenschäden bei Mit 83% der geschätzten weltweiten versicherten Schäden von 107 Mrd. USD sind die USA auch 2025 der am stärksten betroffene Markt (89 Mrd. USD). Die Hauptursachen waren Waldbrände und SCS. Die versicherten Schäden durch Waldbrände waren 2025 so hoch wie noch nie (40 Mrd. USD). Das Ausmass der Zerstörung ist eine Folge des Zusammentreffens von meteorologischen Faktoren wie anhaltender Hitze und Trockenheit sowie starken Winden mit einer zunehmenden Exponierung, insbesondere durch das Vordringen der Wohnbebauung, auch mit hochwertigen Immobilien, in den gefährdeten Übergangsbereich zwischen freiem Gelände und Siedlungsgebieten (Wildland Urban Interface, WUI). Anhaltend hohe Schäden durch schwere Gewitterstürme Die weltweit versicherten Schäden durch schwere Gewitterstürme erreichten dieses Jahr 50 Mrd. USD. Damit ist 2025 das drittteuerste Jahr nach 2023 und 2024, und der mehrjährige Aufwärtstrend setzt sich fort. Das erste Halbjahr 2025 war in den USA von einer hohen SCS-Aktivität geprägt, wobei mehrere schwere Tornadoserien im März und Mai zu überdurchschnittlichen Tornado- und Windmeldungen führten, während die Hagelaktivität nahe dem Durchschnitt blieb. Im zweiten Halbjahr war die SCS-Aktivität bisher verhalten, und die Schäden durch Hagel- wie auch insgesamt durch Gewitterstürme lagen unter der saisonalen Norm. In Europa kam es im Mai und Juni zu kräftigen Hagelstürmen, doch die versicherten Schäden hielten sich in Grenzen, weil vor allem Gebiete mit eher geringer Konzentration an hohen Werten betroffen waren. Insgesamt tragen SCS nach wie vor wesentlich zu den weltweiten Naturkatastrophenschäden bei. Balz Grollimund, Head Catastrophe Perils von Swiss Re: «Wir beobachten einen stetigen Anstieg der Schäden durch schwere Gewitterstürme. Durch die Verstädterung in gefährdeten Gebieten, die steigenden Vermögenswerte, die höheren Baukosten und Faktoren wie alternde Dächer sind diese Stürme für die Versicherer zu einer zentralen Gefahr geworden. Da Einzelereignisse nur selten zu hohen versicherten Schäden führen, müssen Versicherer den kumulativen Effekt häufiger Schadenereignisse von geringem Ausmass und den Anstieg von Immobilienwerten und Reparaturkosten berücksichtigen. Um ein angemessenes Underwriting und Risikomanagement zu gewährleisten, braucht es eine ganzheitlichere Betrachtung dieser Gefahr.» Geringe Hurrikanschäden trotz aktiver Saison Hurrikan Melissa traf im Oktober im Südwesten Jamaikas als Hurrikan der Kategorie 5 mit geschätzten Windgeschwindigkeiten um 298 km/h an Land. Es war der stärkste Sturm, der jemals auf Jamaika gewütet hat, und bei Landfall einer der stärksten Hurrikane, die je im Atlantik verzeichnet wurden. Er verursachte katastrophale Windschäden, schwere Überschwemmungen und Erdrutsche auf ganz Jamaika. Daneben waren auch Haiti und Kuba betroffen. Mit geschätzten versicherten Schäden von bis zu 2,5 Mrd. USD ist Hurrikan Melissa aktuell das teuerste Hurrikanereignis des Jahres 2025, so das Swiss Re Institute. Die Saison der tropischen Wirbelstürme im Nordatlantik (TCNA) umfasst bisher 13 benannte Stürme, 5 Hurrikane, 4 schwere Hurrikane und 3 Hurrikane der Kategorie 5 (Erin, Humberto und Melissa). Da erstmals seit zehn Jahren keiner dieser Hurrikane auf die US-Küste traf, werden die versicherten Schäden aus dieser Gefahr im Jahr 2025 voraussichtlich gering ausfallen. Schwere Überschwemmungen in Südostasien Ende November In Südostasien kam es im November zu schweren Flusshochwasser- und Sturzflutereignissen, insbesondere in Vietnam, Thailand und Indonesien. Eine komplexe Konstellation von Wettersystemen mit mehreren interagierenden Wirbelsturmsystemen und einem verstärkten Monsun unter La-Niña-Bedingungen führte zu einer zerstörerischen Kombination aus Regen, Erdrutschen und Sturzfluten, die grossflächige Verwüstungen anrichteten. Anpassung und Frühwarnsysteme können Leben retten Im Juli dieses Jahres ereignete sich vor der Ostküste Russlands nahe der Halbinsel Kamtschatka ein Erdbeben der Stärke 8,8, das sechststärkste aufgezeichnete Erdbeben seit 1900. Das Erdbeben löste Tsunamiwellen aus, die Hawaii und die US-Festlandsküste erreichten. Die Reaktion auf das Erdbeben und die anschliessenden Tsunamiwellen werden als Erfolg der Frühwarnsysteme gesehen, die die Warnung und Evakuierung der gefährdeten Bevölkerung ermöglichten. Die effektive und koordinierte Frühwarnung durch das Pazifische Tsunami-Warnsystem (PTWS) hat unzählige Menschenleben gerettet. Die geringen Zerstörungen in den russischen Küstenorten sind auf weitreichende Reformen in der Stadtplanung zurückzuführen, die auf Erfahrungen aus früheren Ereignissen beruhen. Tabelle: Wirtschaftliche und versicherte Gesamtschäden 2025 und 2024
* Hinweis: Der 10-jährige Durchschnitt bezeichnet die durchschnittlichen Schäden der Jahre 2015–2024. Aufgrund von Rundungsdifferenzen entsprechen einige der Gesamtbeträge möglicherweise nicht der Summe der einzelnen Beträge. Die Schadenschätzungen in dieser Pressemitteilung sind vorläufig und Änderungen bleiben vorbehalten, da noch nicht alle Schadenereignisse vollständig bewertet sind. Quelle: Swiss Re Institute Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.12.2025 | Swiss Re und RIQ arbeiten zusammen, um daten- und KI-gestützten Risikotransfer weiterzuentwickeln ![]()
Zürich/Abu Dhabi, 10. Dezember 2025 – Swiss Re und RIQ haben ein Memorandum of Understanding (MoU) über die Entwicklung und Skalierung von innovativen Kapazitätslösungen, Möglichkeiten zur Origination von Risiken und KI-gestützten Fähigkeiten in den VAE unterzeichnet. RIQ wurde im Juni 2025 von der globalen Investmentgesellschaft IHC gemeinsam mit BlackRock und Lunate gegründet. RIQ hat seinen Sitz im Abu Dhabi Global Market (ADGM) und ist dabei, eine KI-native Rückversicherungsplattform aufzubauen, die mit KI und hochmoderner Analytik die Underwriting-Genauigkeit, den Kapazitätseinsatz und das Investmentmanagement verbessern soll. Swiss Re und RIQ werden gemeinsam an der Entwicklung von Kapazitätslösungen arbeiten und mittel- bis langfristig weitere Kooperationsmöglichkeiten prüfen. Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Diese Kooperation baut darauf auf, dass Swiss Re fundierte Risikoexpertise vorzuweisen hat, über eine starke Datenbasis verfügt und schon frühzeitig auf KI gesetzt hat. Gemeinsam mit RIQ wollen wir eine KI-native Rückversicherungsplattform realisieren und unser Engagement in dieser dynamischen Region weiter verstärken. Durch die Kombination unserer gemeinsamen Fähigkeiten mit dem ausgeprägten Innovationsgeist und dem florierenden Versicherungsmarkt in der Region können wir neuartige Instrumente für den Risikotransfer erkunden und damit neue Möglichkeiten eröffnen, um unsere Kunden bei der Bewältigung von Spitzenrisiken zu unterstützen.» Mark Wilson, Chief Executive Officer von RIQ: «Swiss Re bringt eine unvergleichliche Expertise mit und ist genau wie wir davon überzeugt, dass Rückversicherung grosse Chancen bietet, wenn Kapital, Daten und Technologie zusammenkommen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Entwicklung von KI-nativer Infrastruktur und strukturierten Rückversicherungslösungen voranzutreiben, die auf die sich wandelnden Anforderungen des Marktes zugeschnitten sind.»
Swiss Re Die Swiss Re Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von Rückversicherung, Versicherung und anderen versicherungsbasierten Formen des Risikotransfers mit dem Ziel, die Welt widerstandsfähiger zu machen. Sie antizipiert und steuert Risiken – von Naturkatastrophen bis zum Klimawandel, von alternden Bevölkerungen bis zur Cyber-Kriminalität. Ziel der Swiss Re Gruppe ist es, der Gesellschaft zu helfen, erfolgreich zu sein und Fortschritte zu machen, indem sie für ihre Kunden neue Möglichkeiten und Lösungen entwickelt. Die Swiss Re Gruppe hat ihren Hauptsitz in Zürich, wo sie 1863 gegründet wurde, und ist über ein Netzwerk von rund 70 Geschäftsstellen weltweit tätig. RIQ RIQ wurde 2025 gegründet und baut eine KI-native Rückversicherungsplattform auf, die von IHC in Partnerschaft mit BlackRock und Lunate lanciert wurde. Mit Sitz im ADGM ist RIQ darauf ausgerichtet, globale Märkte zu bedienen, zunächst mit einem Schwerpunkt auf wachstumsstarke Regionen im Nahen Osten, in Asien und in ausgewählten internationalen Märkten. RIQ hat eine vorläufige Genehmigung der Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (Financial Services Regulatory Authority, FSRA) des ADGM erhalten – ein wichtiger regulatorischer Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen operativen Einsatzbereitschaft der Plattform. Mit starker Kapitalausstattung, hochmoderner Analytik und einem langfristigen Innovationsanspruch wird RIQ Rückversicherungslösungen in den Bereichen Sach- und Haftpflicht-, Lebensversicherung sowie in spezialisierten Segmenten anbieten. Durch die Kombination von intelligenter Risikobewertung mit globalem Kapital will RIQ dazu beitragen, eine widerstands- und anpassungsfähigere Zukunft für die weltweite Rückversicherungsbranche zu gestalten. Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 05.12.2025 | Swiss Re strebt für 2026 Gewinn von 4,5 Mrd. USD an; erneuerte Strategie zur Stärkung des Kerngeschäfts ![]() Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 KR
Zürich, 5. Dezember 2025 – Swiss Re gibt die Ziele für das Jahr 2026 bekannt, darunter ein Konzerngewinn von 4,5 Mrd. USD, gestützt durch eine weiterentwickelte Strategie. Die Gruppe beabsichtigt, die ordentliche Dividende um ein nachhaltiges jährliches Aktienrückkaufprogramm zu ergänzen, beginnend im Jahr 2026 mit 500 Mio. USD. Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Basis unserer Geschäftsbereiche zu stärken. Dieses Jahr haben wir insbesondere daran gearbeitet, die Widerstandsfähigkeit des Bestandsgeschäfts von L&H Re zu erhöhen. Diese und weitere Massnahmen, die wir ergriffen haben, bestärken uns darin, unser Gewinnziel für diese Geschäftseinheit im Jahr 2026 zu erhöhen. Insgesamt ergibt sich daraus für den Konzerngewinn ein aktualisiertes Ziel von 4,5 Mrd. USD. Swiss Re steht gestärkt da – mit stabilen Erträgen und einer leistungsstarken Daten- und KI-Plattform, die bessere Entscheidungen, umfassendere Risikoexpertise und langfristigen Mehrwert für unsere Kunden ermöglicht. Für die Zukunft konzentrieren wir unsere Anstrengungen und Ressourcen weiterhin klar auf unsere Kernmärkte. Die Bedingungen bleiben konstruktiv, gestützt durch strukturelles Wachstum. Damit sind wir für 2026 und darüber hinaus in einer starken Position.» KI wird zentrale Prozesse transformieren, um Produktivität und Entscheidungsfindung zu verbessern Dieser strategische Ansatz setzt eine umfassende Transformation zentraler Prozesse voraus. Ausschlaggebend für den Erfolg sind die langjährigen Investitionen von Swiss Re in eine strategische Datenplattform und hochwertige Daten, welche die Grundlage bilden, um das Potenzial der KI umfassend auszuschöpfen. Überprüfung der Portefeuilles bei L&H Re weitgehend abgeschlossen Ziele für alle Geschäftseinheiten beibehalten oder erhöht Nachhaltiges jährliches Aktienrückkaufprogramm geplant Ziele für Eigenkapitalrendite, Dividendenwachstum und Betriebskostensenkung beibehalten Webcast zum Management Dialogue Den Live-Webcast, die Agenda und die Details zur Einwahl finden Sie hier.
[1] In jedem Jahr, vorbehaltlich des Antrags des Verwaltungsrats und der anschliessenden Genehmigung an der Generalversammlung. Das Wachstumsziel für die Dividende je Aktie gilt für die Dividendenzahlungen im April 2026 und April 2027. [2] Vorbehaltlich des Erreichens des angestrebten Konzerngewinns von Swiss Re für 2025 und der Genehmigung des Verwaltungsrats im Februar 2026. [3] Der Schaden-Kosten-Satz von P&C Re ist definiert als [(Versicherungsaufwand + Forderungen gegenüber Rückversicherern für eingetretene Schäden) / (Versicherungsumsatz + Zuordnung von Rückversicherungsprämien)]. [4] Der Schaden-Kosten-Satz von Corporate Solutions ist definiert als [(Versicherungsaufwand + Zuordnung von Rückversicherungsprämien + Forderungen gegenüber Rückversicherern für eingetretene Schäden + nicht direkt zurechenbare Aufwendungen) / Versicherungsumsatz].
Finanzkalender 12. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts und des Nachhaltigkeitsberichts 2025 10. April 2026: 162. Ordentliche Generalversammlung 7. Mai 2026: Ergebnisse des ersten Quartals 2026 Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 04.12.2025 | Swiss Re ernennt Nicole Pieterse zum Chief People Officer ![]() Zürich, 4. Dezember 2025 – Swiss Re gab heute bekannt, dass Nicole Pieterse, derzeit Head Human Resources bei Property & Casualty Reinsurance (P&C Re), per 1. Januar 2026 zum Chief People Officer ernannt wird. Sie folgt auf Cathy Desquesses, die aus persönlichen Gründen zurücktritt. Nicole Pieterse stiess 2015 zu Swiss Re und ist derzeit Head Human Resources bei P&C Re. Sie verfügt über umfassende Führungserfahrung im HR-Bereich sowie einen starken Leistungsausweis in der Finanzdienstleistungsbranche, in der sie vor ihrem Eintritt bei Swiss Re eine Reihe leitender Positionen im HR-Bereich innehatte. Jacques de Vaucleroy, Verwaltungsratspräsident von Swiss Re: «Der Verwaltungsrat heisst Nicole Pieterse als angesehene und höchst versierte HR-Führungspersönlichkeit in der Geschäftsleitung willkommen. Cathys Entscheidung zurückzutreten bedauern der Verwaltungsrat und ich persönlich sehr, wir verstehen diese Entscheidung jedoch vollkommen und unterstützen sie. Wir sind dankbar für viereinhalb Jahre hervorragender Zusammenarbeit, in denen Cathy massgeblich dazu beigetragen hat, Swiss Re zu neuem Erfolg zu führen.» Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Cathy hat bei der Transformation von Swiss Re eine entscheidende Rolle gespielt. Wir bedauern ihren Weggang und wünschen ihr alles Gute für die Zeit, die sie sich nun nimmt, um sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren. Es freut mich, dass wir mit Nicole eine hervorragende Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen ernannt haben. Gemeinsam mit meinen Geschäftsleitungskolleginnen und -kollegen freue ich mich darauf, mit ihr die Personalstrategie weiter voranzubringen.» Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 19.11.2025 | Alterung, KI und ein Revival der Industriepolitik – strukturelle Umbrüche führen zu einer Neuordnung der Weltwirtschaft, sagt Swiss Re Institute ![]()
London, 19. November 2025 – Die Weltwirtschaft tritt in eine Phase ein, die von erhöhten Staatsausgaben und industriepolitischer Dominanz geprägt ist. Eine lockere Fiskal- und Geldpolitik schützt das Wachstum vor den Auswirkungen von Handelszöllen, allerdings um den Preis einer strukturell höheren Inflation und einer steigenden Schuldenlast, wie das Swiss Re Institute feststellt. Laut der jüngsten sigma-Studie «Shifting Sands» dürfte das reale Wachstum des globalen BIP ab 2025 stabil bleiben, aber unterhalb der Marke von 3,1% aus den zehn Jahren vor der Pandemie. «Die Industriepolitik schreibt das Drehbuch der Wirtschaft um, KI ist auf dem Vormarsch, und das Wachstum wirkt stark. Doch wie solide es wirklich ist, wird der Kreditzyklus zeigen. Die Bemühungen um Reindustrialisierung und die technologische Transformation kurbeln die Wirtschaft an und stützen den Kern des Versicherungsgeschäfts, aber hinter den Zahlen zum Wirtschaftswachstum verbergen sich tiefer liegende strukturelle Schwächen, die zum Vorschein kommen werden, sobald der Kreditzyklus kippt. Kurzfristig erwarten wir eine wirtschaftliche Schwächephase, in der die Zölle weiterhin in den USA die Preise treiben und weltweit die Exporte belasten», so Jérôme Jean Haegeli, Group Chief Economist von Swiss Re und Leiter des Swiss Re Institute. Einer der strukturellen Umbrüche, die sich längerfristig durchsetzen werden, ist die wirtschaftspolitische Akzentverschiebung in Richtung Industriepolitik. Das erhöhte Risiko einer fiskalischen Dominanz – bei der die Zentralbanken mehr Wert auf Schuldenstabilität als auf Preisstabilität legen – und anhaltende Industrieausgaben werden dazu führen, dass die Inflation nicht unter das Niveau sinkt, das vor 2020 die Norm war, und die Renditen langlaufender Anleihen erhöht bleiben. In den USA wird sich das reale BIP-Wachstum 2026 auf 2% und 2027 auf 1,9% abschwächen, während der Euroraum von staatlichen Finanzpaketen profitiert, insbesondere dem deutschen Investitionsprogramm in Höhe von 1 Bio. EUR (2026: 1,3%; 2027: 1,5%). In China wird das Wachstum aufgrund des immer noch schwachen Binnenkonsums und der Belastung durch Immobilienanlagen sowie trotz einer gelockerten Geldpolitik 2026 auf 4,5% und 2027 auf 4,2% sinken. Die asiatischen Schwellenländer werden sich mit ihrer flexiblen Geldpolitik weiterhin als robust erweisen und davon profitieren, dass die Fragmentierung der Welt zu einer Verlagerung der Handelsströme führt. Strukturelle Umbrüche verändern die Versicherungslandschaft Industriepolitik ist heute wieder ein zentraler Aspekt nationaler Wirtschaftsstrategien. Die Zahl der staatlichen Eingriffe in verschiedene Industriezweige hat sich seit 2012 verdreifacht, und es entstand ein globaler Wettlauf um die Führung im Technologiesektor und im verarbeitenden Gewerbe. Die wirtschaftspolitische Akzentverschiebung in Richtung Industriepolitik führt zu mehr Inlandsinvestitionen, insbesondere in Halbleiter, KI-Infrastruktur und Verteidigung, erhöht aber auch das Fragmentierungs- und Konzentrationsrisiko. Die Industriepolitik soll die Widerstandsfähigkeit fördern, birgt aber auch die Gefahr der Ineffizienz, wenn Unternehmen die regionale Verlagerung von Lieferketten, Produktionsabläufen und Beschaffung beschleunigen. Für Versicherer bedeutet dies mehr Möglichkeiten in den Engineering-, Sach- und Haftpflichtsparten, aber auch eine stärkere Korrelation der Exponierungen, wenn es zu Schocks kommt. Die Alterung der Bevölkerung verändert die Arbeitsmärkte, den Konsum und den Absicherungsbedarf. Die Nachfrage verlagert sich von der Absicherung der Familie hin zu Lösungen im Bereich Langlebigkeit, Alterseinkommen und Gesundheit, und dies zwingt die Versicherer zu Innovationen und zur Ausdehnung des Versicherungsschutzes auf eine längere Lebensspanne. Die demografische Alterung verändert zudem die Dynamik des Asset-Liability-Managements, führt zu längeren Durationsanforderungen und erhöht die Bedeutung einer langfristigen Solvabilitätsplanung bei den Versicherern. KI als Chance und Herausforderung KI verändert die Arbeitsabläufe in den Wertschöpfungsketten in der Nichtleben- und Lebensversicherung. Das Swiss Re Institute schätzt, dass Versicherer im Jahr 2025 weltweit 3–8% ihres IT-Budgets für die Entwicklung von KI-Fähigkeiten aufwenden, um betriebliche Vorteile in Form von Effizienzsteigerungen, Zeitersparnis und optimierten Arbeitsabläufen zu erzielen. Dem sigma-Bericht zufolge haben sich bisher jedoch weniger als 5% der Versicherer zu den finanziellen Auswirkungen geäussert (basierend auf einer Stichprobe von 187 grossen Versicherern). In naher Zukunft erwarten die sigma-Autoren keine KI-bedingten Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt, weil es den meisten Versicherern eher um die Unterstützung der menschlichen Arbeitskräfte geht als um die vollständige Automatisierung von Prozessen. Eine der grössten Herausforderungen für die Versicherer wird darin bestehen, Risiken zu modellieren und zu bewerten, für die es keine historischen Präzedenzfälle gibt, und gleichzeitig das Potenzial der KI zu nutzen, um Underwriting, Schadenbearbeitung und Produktivität zu optimieren. Profitabilität der Versicherungsmärkte bleibt robust Trotz dieser Herausforderungen geht die globale Versicherungswirtschaft diese neue Ära aus einer Position der Stärke an. Die strukturell positiven Effekte der hohen langfristigen Zinsen, des demografischen Wandels und der technologischen Innovation werden die Profitabilität weiterhin unterstützen. Zudem ist die Branche mit Solvabilitätsquoten von über 200% und hohen Liquiditätspuffern nach wie vor gut kapitalisiert und widerstandsfähig. Die weltweiten Versicherungsprämien dürften 2026 und 2027 real um 2,3% zunehmen. Im Nichtlebengeschäft wird das weltweite reale Prämienwachstum laut Prognose zunächst auf 1,7% sinken und 2027 dann auf 2,5% steigen. Dank strukturell hoher Anlagerenditen (4,3%) und diszipliniertem Underwriting wird die Profitabilität mit einer Eigenkapitalrendite von rund 10,5% solide bleiben. Im Lebengeschäft wird das weltweite Prämienvolumen um 2,5% pro Jahr steigen, verglichen mit 2,2% im Jahr 2025. Höhere Renditen langfristiger Anleihen werden die Kapitalerträge stützen und die Profitabilität stärken, wobei sich die Rendite auf Kapitalanlagen im Lebengeschäft bis 2027 auf 4% erhöhen wird. Das weltweite Volumen der Lebensversicherungsprämien dürfte bis 2027 auf 4,1 Bio. USD steigen, was einem Anteil von 44% der gesamten Marktprämien entspricht. Tabelle 1: Prognosen für reales BIP-Wachstum und VPI-Inflation, 2024 bis 2027P
P = Prognosen. Daten per 6. November 2025. Tabelle 2: Prognostiziertes reales Prämienwachstum
P = Prognosen. Daten per 6. November 2025. So erhalten Sie diese sigma-Studie: Die englische Ausgabe der sigma-Studie 5/2025, «Shifting Sands – Global Economic and Insurance Market Outlook 2026–2027» ist in unserem sigma explorer verfügbar, wo Sie alle Studien des Swiss Re Institute unter einem Dach finden. Um kostenlosen Zugang zu den makroökonomischen und versicherungsmarktbezogenen Daten, Prognosen und Studien des Swiss Re Institute zu erhalten, registrieren Sie sich bitte im sigma explorer. Eine Zusammenfassung der sigma-Studie 5/2025 können Sie hier herunterladen. Für weitere Fragen, bitte kontaktieren Sie Swiss Re Media Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com. Swiss Re Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

