Unternehmenscenter: Aktieninfos
Das AnlagerPlus-Unternehmenscenter bietet Anlegern umfassende Informationen zu Aktien und Aktiengesellschaften. Hier finden Sie aktuelle Unternehmensnachrichten, einschließlich News und Ad-Hoc-Mitteilungen, sowie Geschäftsberichte und Quartalsberichte. Darüber hinaus erhalten Sie wichtige Informationen zu Unternehmensterminen, Jahreszahlen und Quartalsergebnisse sowie die Kontaktdaten der Investor Relations-Abteilungen deutscher börsennotierter Aktien bzw. Aktiengesellschaften
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Geschäftsberichte
Quartalszahlen
Sonstige Dokumente
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| 14.04.2026 | Ordentliche Generalversammlung der Comet Holding AG stimmt allen Traktanden zu ![]() An der 77. ordentlichen Generalversammlung (GV) der Comet Holding AG in Bern waren insgesamt 173 Aktionärinnen und Aktionäre anwesend, die rund 59.32% der Stimmrechte vertraten. Diese stimmten allen vom Verwaltungsrat (VR) vorgeschlagenen Traktanden zu. Berichte, Jahres- und Konzernrechnung, Dividende Die GV genehmigte den Lagebericht 2025, die Jahres- und Konzernrechnung der Comet Holding AG, den Bericht über nicht-finanzielle Angelegenheiten, sowie die Berichte der Revisionsstelle. Die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wurden für das Geschäftsjahr 2025 entlastet. Des Weiteren wurde die beantragte Dividende von CHF 0.50 pro Aktie genehmigt. Diese wird am 20. April 2026 ausbezahlt. Wiederwahlen und Neuwahlen Die Aktionäre haben alle Mitglieder des VR, die sich zur Wiederwahl stellten, für ein weiteres Jahr bis zur Generalversammlung 2026 bestätigt. Ebenso wurden die neu vorgeschlagenen Anna Peter und Mads Joergensen in den Verwaltungsrat gewählt, und Benjamin Loh als VR-Präsident für ein Jahr bis zur Generalversammlung 2027 bestätigt. Der Vergütungsausschuss setzt sich neu aus dem bisherigen Mitglied Patrick Jany sowie den neu gewählten Anna Peter und Benjamin Loh zusammen. Anna Peter und Benjamin Loh ersetzen die abtretenden Verwaltungsratsmitglieder Mariel Hoch und Heinz Kundert. Revisionsstelle und unabhängiger Stimmrechtsvertreter Ernst & Young AG wurde als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt. Ausserdem wurde die HütteLAW AG als unabhängiger Stimmrechtsvertreter für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der 78. ordentlichen GV im Jahr 2027 wiedergewählt. Vergütungen von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Die Aktionärinnen und Aktionäre haben der Vergütung des VR zugestimmt. Ebenso wurde die fixe Vergütung der Geschäftsleitung sowie deren variable Vergütung für 2025 im Rahmen des Short-Term Incentive Plans und für 2027 im Rahmen des Long-Term Incentive Plans genehmigt. Dem Antrag des Verwaltungsrats auf Genehmigung des Vergütungsberichts 2025 wurde in einer Konsultativabstimmung ebenfalls stattgegeben. Verlängerung des Kapitalbands Die Generalversammlung genehmigte zudem die Verlängerung des bestehenden Kapitalbands um weitere fünf Jahre bis zum 14. April 2031 (Statutenänderung (Art. 3a)). Die 78. ordentliche Generalversammlung ist für den 15. April 2027 in Bern geplant.
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| 14.04.2026 | Comet verzeichnet sehr starken Auftragseingang
Trading update erstes Quartal 2026
Im Q1/26 erzielte Comet einen Nettoumsatz von CHF 106,3 Mio., was einem Rückgang von 4,5% (+5,8% zu konstanten Wechselkursen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (Q1/25: CHF 111,2 Mio.). Die so erwartete Umsatzentwicklung war vor allem durch niedrigere Umsätze in den Divisionen PCT und IXS bedingt, während IXM in den ersten drei Monaten des Jahres ein solides Wachstum erzielte. Der geringere Umsatz sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Aufschwung in der Halbleiterindustrie an Fahrt gewonnen hat. Dies widerspiegelt sich im deutlichen Anstieg des Auftragseingangs. Dieser erreichte CHF 144,9 Mio., verglichen mit CHF 129,9 Mio. im Q4/25 (+11,6%) und CHF 118,5 Mio. im Q1/25 (+22,3%). Zum Ende des ersten Quartals 2026 belief sich das Book-to-Bill-Verhältnis auf 1,4, getragen von allen Divisionen, wobei PCT besonders vom einsetzenden Aufschwung im Halbleiterzyklus profitierte. Trotz zunehmender Unsicherheiten zeigte sich die Halbleiterindustrie im Q1/26 widerstandsfähig und setzte ihren Wachstumskurs fort. Zuvor zurückgebliebene Marktsegmente gewannen an Dynamik. Bislang hat der Sektor nur begrenzte direkte Auswirkungen der veränderten geopolitischen Lage zu spüren bekommen, auch wenn sich höhere Energiekosten bemerkbar machen und einige Lieferketten eine erhöhte Anfälligkeit aufweisen. Die Nachfrage auf den traditionellen Industriemärkten ist bisher stabil geblieben, allerdings bleiben die Aussichten aufgrund mangelnder Visibilität unsicher. Ausblick Die Entwicklungen im Q1/26 bestätigen unsere Erwartung eines nahenden Aufschwungs im Halbleiterzyklus. Für das Jahr 2026 prognostizieren Marktbeobachter einen Anstieg der Ausgaben für Wafer-Fertigungsanlagen um 15 % bis 25 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz unserer grossen Zuversicht, dass 2026 ein starkes Jahr für Comet werden wird, bleiben wir mit einem quantitativen Ausblick vorsichtig, da Zeitpunkt und Stärke des sich abzeichnenden Zyklus noch nicht absehbar sind. Das direkte Engagement von Comet im Nahen Osten ist unbedeutend und spiegelt die relativ geringe Bedeutung der Region für die Halbleiterindustrie wider. Indirekte Auswirkungen wie höhere Transport- und Logistikkosten, steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie ein schwächeres Wirtschaftswachstum sind jedoch nicht auszuschliessen. Dank ihrer hochspezialisierten Technologien, die für die Halbleiterindustrie unverzichtbar sind, und ihrer breiten geografischen Präsenz ist Comet gut positioniert, um sich flexibel und effizient an die sich schnell ändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Angesichts der beträchtlichen Chancen, die sich aus der Beschleunigung des Halbleiterzyklus ergeben, bestätigt Comet ihre Prognose für das Jahr 2026. Es wird erwartet, dass der Nettoumsatz in CHF und die bereinigte EBITDA-Marge deutlich über dem Niveau des Jahres 2025 liegen werden. Die bereinigte EBITDA-Marge schliesst Einmaleffekte in einer Grössenordnung von insgesamt etwa drei Prozentpunkten aus, für die Inbetriebnahme des Standorts Penang und für das laufenden Effizienzprogramm. Aufgrund des guten Auftragsbestandes erwartet Comet gute Fortschritte beim Nettoumsatz sowohl im Q2/26, als auch im weiteren Jahresverlauf.
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| 24.03.2026 | Nominierung von Anna Peter und Mads Joergensen für den Verwaltungsrat der Comet Holding AG ![]() Der Verwaltungsrat schlägt der 77. ordentlichen Generalversammlung der Comet Holding AG am 14. April 2026 vor, Anna Peter und Mads Joergensen als neue Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen. Die beiden Nominierten sollen Mariel Hoch und Heinz Kundert ersetzen, die an der Generalversammlung nicht zur Wiederwahl antreten. Anna Peter, Schweizer Staatsbürgerin, ist zurzeit Partnerin und Mitglied des Corporate/M&A-Praxisbereichs bei Homburger in Zürich, mit Schwerpunkt auf Corporate Governance und Fragen der Managementvergütung. Anna Peter studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich, erwarb einen Doktortitel in Kapitalmarktrecht und hält einen LL.M. der New York University School of Law. (LINK ZUM VOLLSTÄNDIGEN CV).
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| 06.03.2026 | Comet: Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr, positioniert für den Aufschwung im Jahr 2026 ![]() Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Gesamtjahr 2025
Ausblick 2026
Gruppenumsatz über Vorjahr; Profitabilität wegen Mixeffekten & Wechselkursen rückläufig
Im Jahr 2025 erzielte Comet trotz eines schwierigen Marktumfelds solide Fortschritte bei der Umsetzung ihrer strategischen Prioritäten. Die Nachfrage nach Comet-Produkten verbesserte sich leicht, was zu einem Umsatzwachstum von 2,6 % gegenüber dem Vorjahr führte. Ohne Währungseffekte stieg der Nettoumsatz um 7,3 %. Das Wachstum wurde durch die zunehmende Dynamik in Teilen des Halbleitermarktes angetrieben, angeführt von fortschrittlichen Logik- und – in geringerem Masse – auch Speicheranwendungen. Die Investitionen in KI-Infrastruktur blieben der wichtigste Wachstumsmotor und werden voraussichtlich im laufenden Geschäftsjahr weiter zulegen. Diese Dynamik zeigte sich bereits in einer deutlichen Belebung der Geschäftstätigkeit in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026. Das EBITDA ging im Vergleich zum Vorjahr zurück, was in erster Linie auf den gegenüber dem Schweizer Franken schwächeren US-Dollar sowie ungünstige Produkt- und Regionalmixeffekte zurückzuführen ist, der die Margen belastete. Die Industriemärkte entwickelten sich stabil, allerdings ohne nennenswerte neue Nachfrageimpulse. Vor diesem Hintergrund stärkte Comet ihre Marktdurchdringung durch die Einführung neuer Produkte und erzielte mit ihren wichtigsten Wachstumstreibern Synertia® und CA20 weitere Fortschritte, was auf eine zunehmende Akzeptanz bei den Kunden und die konsequente Umsetzung der Innovations-Roadmap zurückzuführen ist. Der operative Cashflow des Unternehmens finanzierte die höheren Investitionen, die hauptsächlich für die Expansion in Asien getätigt wurden. Dies führte zu einem niedrigeren freien Cashflow von CHF 8,5 Millionen verglichen mit CHF 41,4 Millionen im Vorjahr. Die robuste Finanzlage von Comet wird durch eine Eigenkapitalquote von 61,6 % und eine Nettoliquidität von CHF 5,3 Millionen verdeutlicht, was die anhaltende Bilanzstärke und Stabilität des Unternehmens belegen. PCT: Ausblick verbessert sich, Auftragseingang steigt
Im Jahr 2025 verzeichnete PCT ein solides Wachstum, das durch Investitionen in KI-bezogene Halbleiter getrieben wurde. PCT hat ihr volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft, da die geringere Nachfrage nach neuen Waferfertigungsanlagen und ein höherer Anteil an Anlagenupgrades das Wachstum begrenzten. Die Division baute ihre Design Wins aus und entwickelte ihre Synertia®-Plattform weiter, wodurch sie ihre Position im Bereich HF-Leistung und Matchboxen stärkte. Mit zunehmender Präsenz in den Bereichen HBM, fortschrittliche DRAM und modernste Logik ist PCT gut positioniert, um von der zunehmenden Prozesskomplexität, der steigenden Anlagenintensität und vom Technologiewandel zu profitieren. Auf Stufe EBITDA ging die Profitabilität aufgrund der ungünstigen Wechselkursentwicklung des US-Dollars sowie von Produkt- und Regionalmixeffekten zurück. Mit dem neuen Standort in Penang, Malaysia, wird die Division ihr künftiges Wachstum stärken, die Effizienz steigern und die Kundennähe im wachsenden asiatischen Markt sicherstellen. Der Bau wurde Anfang 2026 abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte geplant. IXS: Wachstumsinvestitionen belasten kurzfristig die Margen
IXS hat ihren strategischen Fokus auf die Halbleiterinspektion im Jahr 2025 geschärft, ihre CA20-Plattform weiterentwickelt und die Kundenbindung mittels Einsatzes des Systems in Produktionsumgebungen verstärkt. Während die traditionellen Märkte weiterhin schwach waren, hat die Division ihren zugänglichen Markt im Bereich Advanced Packaging- und CT-Lösungen erweitert. Angesichts der steigenden Inspektionsanforderungen in der KI-gesteuerten Halbleiterfertigung der nächsten Generation, ist IXS gut positioniert, um von den sich verbessernden Rahmenbedingungen für die Industrie zu profitieren. Für IXS bietet sich mit erholenden Volumina und einer zunehmenden Marktdurchdringung ein bedeutendes Aufwärtspotenzial. Die Profitabilität wurde durch Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in die Entwicklung und Vermarktung des auf Halbleiter ausgerichteten Röntgensystems CA20 sowie durch die schwache Industrienachfrage und den Wettbewerbsdruck in bestimmten Märkten beeinträchtigt. Die positiven Auswirkungen der im dritten Quartal eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen werden in den kommenden Quartalen voll zum Tragen kommen. IXM: Umsatzwachstum und verbesserte Profitabilität bestätigen strategische Ausrichtung
IXM stärkte ihre Wettbewerbsposition durch gezielte Portfolioerweiterung und Innovation und führte neue leistungsstarke Röntgenquellen und -module für die Halbleiter- und Elektronikinspektion ein. Die Division erzielte eine solide Umsatzentwicklung und verbesserte gleichzeitig ihre technologische Roadmap für hochauflösende und funktionskritische Anwendungen. Diese Investitionen versetzen IXM in die Lage, die strukturell wachsende Nachfrage aufgrund von Advanced Packaging, Miniaturisierung und steigender Qualitätsstandards zu bedienen und ein skalierbares Wachstum zu unterstützen, das mit der zunehmenden Inspektionsintensität einhergeht. Dividende Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 14. April 2026 eine Dividende von CHF 0,50 pro Aktie vorschlagen (Vorjahr: CHF 1,50). Dies entspricht einer Ausschüttung von 31,9% des Reingewinns (Vorjahr: 35,6%). Ausblick Das globale Wirtschaftsumfeld dürfte 2026 weiterhin uneinheitlich bleiben, wobei geopolitische Spannungen und handelsbezogene Unsicherheiten das Vertrauen der Unternehmen weiterhin beeinflussen werden. Gleichzeitig tritt die Halbleiterindustrie in eine konstruktivere Phase ein, da sich der Aufschwung über KI und fortschrittliche Logik hinaus auf Speicher und Packaging ausweitet. Strukturelle Nachfragetreiber – darunter KI, Hochleistungs- und Edge-Computing, Digitalisierung und Konnektivität der nächsten Generation – beschleunigen den technologischen Wandel, wobei 2-Nanometer-Knoten und Gate-All-Around-Architekturen (GAA) in die Massenproduktion gehen. Diese Veränderungen erhöhen die Komplexität der Prozesse und die Werkzeugintensität erheblich und steigern den Bedarf an Hochleistungskomponenten, Inspektions- und Advanced Packaging. In diesem Umfeld wird sich Comet auf eine disziplinierte Umsetzung ihrer Betriebsabläufe und Strategien, ein strukturelles Kostenmanagementprogramm und eine umsichtige Kapitalallokation konzentrieren und gleichzeitig die Vorteile früherer Investitionen in fortschrittliche Plattformen, digitale Fähigkeiten und regionale Expansion nutzen. Durch die enge Ausrichtung ihres Portfolios auf die Kundenbedürfnisse und die Weiterentwicklung ihres unternehmensweiten Effizienzprogramms ist Comet gut positioniert, um Volatilität zu meistern, ihre Profitabilität zu stärken und nachhaltige Wachstumschancen im Jahr 2026 und darüber hinaus zu nutzen. Der Aufschwung in der Halbleiterindustrie ist deutlich erkennbar, auch wenn der zeitliche Verlauf für 2026 noch offen ist. Angesichts der beträchtlichen Chancen, die sich aus dem beschleunigten Wachstum ergeben, werden der Nettoumsatz in CHF und die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich deutlich über dem Niveau von 2025 liegen. In der bereinigten EBITDA-Marge sind einmalige Kosten von rund 3 Prozentpunkten für den Hochlauf des Standorts Penang und ein Effizienzprogramm nicht enthalten. Für Q1/26 wird ein starker Auftragseingang erwartet, während der Nettoumsatz voraussichtlich moderat bleiben wird, was zu einem Book-to-Bill-Verhältnis von deutlich über 1 führt. –Ende–
Medien- und Analystenkonferenz Die detaillierten Jahreszahlen werden heute, 6. März 2026, an einer Medien- und Analystenkonferenz um 13.30 Uhr MEZ in Zürich, Schweiz (Restaurant Metropol, Grosser Saal, Fraumünsterstrasse 12, CH-8001 Zürich) präsentiert. Englisch, 6. März 2026, 13:30 Uhr MEZ:
Telefonkonferenz: Englisch, 6. März 2026, 13:30 Uhr MEZ: Weitere Informationen finden Sie in unserem Online-Geschäftsbericht unter: https://comet.tech/de/investoren/downloads
Ordentliche Generalversammlung 2026 Definition alternativer Leistungskennzahlen (APM) Bruttogewinn / Bruttogewinnmarge: Bruttogewinn berechnet sich aus dem Nettoumsatz abzüglich der Gestehungskosten der verkauften Produkte. Die Bruttogewinnmarge ist der Bruttogewinn in Prozent vom Nettoumsatz. Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA): Betriebsergebnis gemäss Konzernerfolgsrechnung vor Abschreibungen, Amortisationen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen, Nutzungsrechten aus Leasing und immateriellen Vermögenswerten. EBITDA-Marge: EBITDA in Prozent vom Nettoumsatz. Nettoverschuldung: Verzinsliche Schulden (kurzfristige und langfristige Finanzverbindlichkeiten sowie Leasingverbindlichkeiten) abzüglich flüssiger Mittel. Verschuldungsfaktor: Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA. Eigenkapitalquote: Total Eigenkapital der Aktionäre der Comet Holding AG im Verhältnis zur Bilanzsumme. Free Cash Flow (FCF): Nettogeldfluss aus Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit. Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE): ROCE ist das Verhältnis von Nettobetriebsgewinn nach Steuern (NOPAT) dividiert durch das total eingesetzte Kapital. Das eingesetzte Kapital ist definiert als Nettoumlaufvermögen (aggregierter Betrag von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Lager, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verkaufsprovisionen und Vertragsverbindlichkeiten) plus langfristig eingesetztes Kapital (aggregierter Betrag aus Sachanlagen, Nutzungsrechten aus Leasing sowie immateriellen Anlagen).
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| 13.11.2025 | Kapitalmarkttag: Comet ist bestens positioniert, in der nächsten Ära der Halbleiterinnovation eine führende Rolle einzunehmen ![]() Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Der Halbleitermarkt ist und bleibt eine der dynamischsten und strategisch wichtigsten Branchen weltweit und bildet die Grundlage für alles, von künstlicher Intelligenz und autonomen Fahrzeugen bis hin zu Cloud-Infrastruktur, industrieller Automatisierung und nationaler Sicherheit. In der gesamten Branche nimmt die Komplexität von Chipdesign, -architektur und -fertigung in beispiellosem Tempo zu. Jede neue Generation von Halbleitern stösst an die Grenze des physikalisch Machbaren und erfordert so höhere Präzision, strengere Prozesskontrolle und fortschrittlichere Fertigungsanlagen. Comets Technologien sind tief in den gesamten Chip-Herstellungsprozess eingebettet und spielen in mehreren Prozessschritten eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Front-End-Waferfertigung als auch bei der Back-End-Montage und -Prüfung. Auf ihrer starken Marktposition aufbauend, strebt Comet langfristiges Wachstum, Technologieführerschaft und nachhaltige Wertschöpfung basierend auf drei bewährten strategischen Säulen an:
CEO Stephan Haferl: „Die drei strategischen Säulen sind darauf ausgerichtet, unsere langfristige Relevanz in der Halbleiter-Wertschöpfungskette auszubauen und ermöglichen uns gleichzeitig, angesichts der kurz- und mittelfristigen makroökonomischen und geopolitischen Veränderungen, die die Branche beeinflussen, agil zu bleiben.“ Ausrichtung auf attraktive Marktsegmente Comets gesamter adressierbarer Markt (TAM) wächst deutlich schneller als der Gesamtmarkt, von derzeit 4.2 Milliarden US Dollar auf 7.1 Milliarden US Dollar im Jahr 2028, was einem Anstieg von etwa 69 % entspricht. Noch wichtiger ist, dass der bedienbare Markt (SAM) von Comet den TAM deutlich übertrifft und sich im gleichen Zeitraum von 1.7 Milliarden US Dollar auf 3.5 Milliarden US Dollar mehr als verdoppelt, was einem Wachstum von 105 % entspricht. Diese Prognosen zeigen, dass das Unternehmen in den am schnellsten wachsenden Segmenten des Marktes, insbesondere bei Halbleitern, gut positioniert ist. Comet wird ihre Präsenz durch Vorwärtsintegration und die Erschliessung neuer Einnahmequellen, z. B. in der Halbleitermesstechnik und Prozesssteuerung, weiter ausbauen. Neue Produkte gewinnen an Bedeutung Comet hat mehr als 100 Interaktionen mit Kunden für die Hochfrequenzplattform Synertia (HF-Generator und HF-Matchbox) und mehr als 80 aktive Kooperationen für das Röntgensystem zur Inspektion von Halbleiterkomponenten, CA20. Nach vielversprechenden Aufträgen im Jahr 2025 wird für 2026 eine Beschleunigung des Auftragseingangs für beide Produktfamilien erwartet. CEO Stephan Haferl fasst zusammen: „Die Halbleiterindustrie befindet sich im Wandel, angetrieben durch die KI-gesteuerte Konvergenz zwischen Front- und Backend-Prozessen und geprägt von geopolitischen Verschiebungen. Um uns noch besser auf die langfristigen Treiber der Branche auszurichten und die sich bietenden Chancen zu nutzen, beschleunigen wir die Transformation von Comet. Wir wollen schneller und effizienter werden und uns noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden fokussieren.“ Mittelfristige Ziele an neue Marktrealitäten angepasst Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Halbleiterindustrie und deren Auswirkungen auf Comet wurden die Mittelfristziele überarbeitet. Für den nächsten Höhepunkt des Halbleiterzyklus, der derzeit für 2028 (zuvor 2027) erwartet wird, gibt Comet folgende Prognosen ab:
Die überarbeitete Prognose ist in konstanten Währungen im Wesentlichen unverändert und spiegelt die neue Annahme für den USD/CHF-Wechselkurs von 0.70 (zuvor 0.90) wider, sowie in geringerem Masse den schrittweisen Fortschritt bei der Einführung neuer Produkte. Dennoch bleiben wir zuversichtlich in Bezug auf ihr starkes zukünftiges Potenzial. Mit unserer derzeit vorsichtigen makroökonomischen Einschätzung positionieren wir uns so, dass wir Chancen voll ausschöpfen können, sobald sich das Marktumfeld verbessert.
Weitere Details werden am heutigen Kapitalmarkttag geteilt. –Ende–
Kapitalmarkttag Comet veranstaltet am 13. November 2025 von 9:00 bis 12:15 Uhr MEZ im Hotel Widder in Zürich einen Kapitalmarkttag in Form einer Präsenzveranstaltung. Die Veranstaltung findet ausschliesslich in englischer Sprache statt und kann über den folgenden Link als Live-Video-Webcast verfolgt werden: Ebenso ist die Einwahl per Telefon möglich: Link zur Registrierung für die Telefonkonferenz
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| 17.10.2025 | Comet auf Kurs nach 9 Monaten, Ergebnisse im dritten Quartal niedriger aufgrund von Marktunsicherheiten ![]() Trading Update drittes Quartal 2025
Comet hat ihr Trading Update für Q3/25 veröffentlicht und berichtet einen Nettoumsatz von CHF 102.5 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 9.4 % (–3.9 % bei konstanten Wechselkursen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem der Nettoumsatz CHF 113.2 Millionen war. Zudem sank der Nettoumsatz im dritten Quartal 2025 um 11.6 % (–6.3 % bei konstanten Wechselkursen) im Vergleich zu CHF 115.9 Millionen im Q2/25. In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte Comet einen Nettoumsatz von CHF 329.6 Millionen, was einem deutlichen Anstieg von 9.0 % (+13.1 % bei konstanten Wechselkursen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, in dem der Nettoumsatz CHF 302.5 Millionen betrug. Der Rückgang des Nettoumsatzes im Q3/25 war in erster Linie auf die geringere Geschäftstätigkeit im Bereich Plasma Control Technologies (PCT) zurückzuführen, beeinflusst durch Marktunsicherheiten. Darüber hinaus wirkten sich auch ein schwächerer US-Dollar und Zölle negativ auf die Geschäftsentwicklung aus. Die Stärke der DRAM und Logik-Segmente, durch KI-Technologien angetrieben, konnte die nach wie vor schwachen Auftragseingänge für Speicheranwendungen im Konsumentenbereich nicht vollständig ausgleichen. In diesem Segment konzentrierten sich die Chiphersteller weiterhin mehr auf Upgrades als auf neue Produktionskapazitäten. Trotz dieser Herausforderungen gibt es positive Anzeichen: höhere Preise für Speicherchips und, spezifisch bei Comet, der Wiederaufbau der Konsignationsbestände und gestiegene Auftragseingänge gegen Ende des Quartals, die allesamt auf eine mögliche Belebung des Speichermarktes hindeuten. Das Röntgengeschäft von Comet, stärker vertreten in traditionellen Branchen, erzielte weiterhin solide Ergebnisse in den Bereichen Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung. Allerdings blieben die Herausforderungen im Automobilsektor bestehen, wo die gedämpfte Verbraucherstimmung und die nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sich auf die Produktionszahlen, insbesondere in Europa, auswirkten. In der Division PCT erzielte der Hochfrequenzgenerator (RFG) Synertia mehrere Erfolge in finalen Qualifizierungsrunden. Mit einer Vielzahl vielversprechender Geschäftsmöglichkeiten und erfolgreichen Kundenbeziehungen ist Comet für das Wachstum im kommenden Jahr gut aufgestellt. Die Division IXS macht Fortschritte bei wichtigen Kunden aus der Halbleiterindustrie, was sich in einer Reihe von Bestellungen für das Röntgensystem CA20 von verschiedenen Kunden und einer steigenden Anzahl an Kooperationen mit Kunden zeigt. Ausserdem wurde die im CA20 verwendete neue Technologie durch die Teilnahme am JOINT3-Konsortium unter der Leitung von Resonac weiter validiert. Das Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von Materialien und Fertigungsequipment für panelbasierte Advanced-Packaging-Technologien voranzutreiben. Ebenso sicherte sich die Division mehrere neue Aufträge für ihre Dragonfly-Software.
Ausblick Während die Nachfrage nach Mikrochips für KI- und Hochleistungsrechneranwendungen weiterhin stark ist, verzeichnen die Halbleiterumsätze in Volumenmärkten wie der Automobilindustrie und der Unterhaltungselektronik eine anhaltende Schwäche. Daher rechnet Comet bis Ende 2025 nicht mit einer Erholung der Absatzzahlen. Allerdings gibt es Anzeichen für eine Erholung im volumenorientierten Speichersegment, wo für 2026 ein Wachstum erwartet wird. Diese Erholung dürfte die Nachfrage nach Waferfertigungsanlagen und -komponenten ankurbeln. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Volatilität in diesen Märkten anhalten wird. In diesem Geschäftsumfeld konzentriert sich Comet weiterhin auf die Einführung neuer Produkte, um das Marktwachstum zu übertreffen, sowie auf die Steigerung der Effizienz zur Verbesserung der Performance. Auf den oben genannten Annahmen basierend, präzisiert Comet ihre Prognose für den Nettoumsatz und die EBITDA-Marge auf das untere Ende der Spanne von CHF 460 Millionen bis CHF 500 Millionen beziehungsweise 10.0% bis 14.0%.
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| 04.09.2025 | Comet tritt dem JOINT3-Konsortium bei ![]() Comet gab heute den Beitritt zum JOINT3-Konsortium ("JOINT3") über ihre Division IXS bekannt. Das Konsortium strebt die Entwicklung der nächsten Generation von Halbleiterverpackungen an. Darin spiegelt sich die Strategie von Comet wider, den Anwendungsbereich ihrer Röntgentechnologien zu erweitern und das Unternehmen an der Spitze der Innovation im Bereich Halbleiterverpackung und -inspektion zu positionieren. JOINT3 ist ein von Resonac Corporation (Präsident und CEO: Hidehito Takahashi, im Folgenden "Resonac") ins Leben gerufene Partnerschaft für die gemeinsame Entwicklung von Materialien, Anlagen und Design-Tools, die für organische Interposer auf Panelebene optimiert sind. JOINT3 bringt weltweit führende Unternehmen aus der Halbleiterlieferkette zusammen. Mit Hilfe einer Prototyp-Linie für organische Interposer im Format 515 x 510 mm fördert das Konsortium die Entwicklung von Materialien, Anlagen und Design-Tools, die für organische Interposer auf Panelebene optimiert sind. Bei herkömmlichen Fertigungsmethoden werden rechteckige Teile aus runden Wafern geschnitten. Da die Interposer jedoch immer grösser werden, nimmt die Stückzahl, die aus einem einzigen Wafer hergestellt werden kann, ab, was zur Herausforderung wird. Um dieses Problem zu lösen, gewinnt ein Herstellungsverfahren, das von kreisförmigen Waferformen zu quadratischen Plattenformen übergeht, an Aufmerksamkeit, da es die Herstellung einer grösseren Anzahl von Interposern aus einer bestimmten Waferfläche ermöglicht.
Mit dem kürzlich vorgestellten Röntgensystem CA20 hat Comet neue Massstäbe für die zerstörungsfreie 3D-Prüfung von Wafern und modernen Halbleiterverpackungen gesetzt. Das speziell für die Industrie entwickelte System liefert eine Submikrometer-Auflösung durch modernste Computerlaminographie und deckt in Sekundenschnelle Defekte auf, für deren Erkennung bisher Wochen erforderlich waren. Von Chiplets bis hin zu HBM-Stapeln – CA20 ermöglicht die "More-than-Moore"-Zukunft mit beispielloser Auflösung und Geschwindigkeit. Im Rahmen des JOINT3-Konsortiums wird Comet ihre Expertise in fortschrittlichen Röntgensystemen einbringen, um die Grenzen der Inspektionsmöglichkeiten über die traditionelle Lötstellenanalyse hinaus zu erweitern. Während sich die ersten Anwendungen auf Mikrobumps konzentrierten, ist der Anwendungsbereich viel breiter und kann bisher nicht vorstellbare Technologien ermöglichen. Diese neuen Erkenntnisse werden den Partnern des Konsortiums einen entscheidenden Vorteil bei der Entwicklung der Halbleiterinnovationen von morgen verschaffen. "Die Beteiligung am JOINT3-Konsortium bekräftigt unser Engagement, die Zukunft der Halbleiterfertigung mitzugestalten", so Dionys van de Ven, Division President X-Ray Systems (IXS) bei Comet. "Wir gehen nicht nur auf die Bedürfnisse heutiger Anwendungen ein, sondern engagieren uns auch aktiv für Technologien, die noch im Entstehen begriffen sind und die Industrie von morgen bestimmen werden." Übersicht über JOINT3
Das APLIC Gebäude (Aussenansicht)
Comet Resonac | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.07.2025 | Comet erzielt starkes Umsatzwachstum im ersten Halbjahr; revidierter Ausblick spiegelt Marktunsicherheit wider ![]() Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Erstes Halbjahr 2025
Ausblick auf das zweite Halbjahr 2025
PCT treibt den Umsatz; Mix-Effekte und Wechselkurse beeinflussen die Profitabilität
Angetrieben durch die starke Nachfrage nach KI-Anwendungen erzielte Comet in einem von Volatilität und Währungsproblemen geprägten Umfeld ein starkes Umsatzwachstum von 20.0%. PCT verzeichnete mit 42.4% ein noch dynamischeres Wachstum, während IXM ebenfalls einen höheren Nettoumsatz erzielte. Im Gegensatz dazu zeigte IXS eine schwächere Leistung. Trotz dieser positiven Umsatzzahlen wurde die Profitabilität durch Währungseffekte sowie den Produkt- und regionalen Mix geschmälert. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Nettoumsatz der Gruppe um 23.2%. Das Umsatzwachstum in der ersten Jahreshälfte wurde von der Division PCT getragen. Diese profitierte von der anhaltend starken Nachfrage nach Halbleitern, die in KI-Anwendungen eingesetzt werden (Logikchips, High-Bandwidth-Memory/HBM). Im Gegensatz zu PCT waren die beiden Röntgen-Divisionen IXS und IXM mit schwachen Endmärkten konfrontiert. Angesichts von Zöllen und daraus folgenden Unsicherheiten waren Kunden im Investitionsverhalten zurückhaltend. Die robuste Nachfrage in der Luftfahrt sowie in der Verteidigung waren Ausnahmen im gedämpften Marktumfeld. Trotz der kurzfristigen Marktunsicherheiten hat Comet weiter investiert: in F&E, um ihr Produktportfolio auszubauen, in Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz und in die Expansion in Penang, um die wachsende langfristige Nachfrage nach Ausrüstung für die Waferherstellung zu decken. Die Arbeiten an der neuen Produktionsstätte in Penang verlaufen planmässig, mit Inbetriebnahme zum Ende des Jahres 2026. Mit einer Eigenkapitalquote von 61.8% (Ende 2024: 61.3%) und liquiden Mitteln von CHF 93.0 Mio. (Ende 2024: CHF 113.7 Mio.) finanziert die Gruppe ihre Investitionsprojekte selbst und stärkt ihre Technologieführerschaft durch die Einführung neuer Produkte. PCT mit starkem Wachstum im 1. Halbjahr, gedämpfter Ausblick auf die zweite Jahreshälfte
Die Division PCT verzeichnete ein starkes Wachstum im ersten Halbjahr. Das zweistellige Umsatzwachstum verdeutlicht, dass die Division in einem Halbleiterausrüstungsmarkt, der nur einstellig wächst, Marktanteile hinzugewinnen konnte. Die Synertia-Plattform mit RF-Generator und RF-Matchbox hat weitere Design-Wins erzielt und ist gut positioniert, um die Marktdurchdringung weiter zu erhöhen. Die Erwartungen für den kommerziellen Fortschritt in der zweiten Jahreshälfte sind optimistisch, wobei für das Geschäftsjahr 2025 ein deutlich höherer Umsatz mit Synertia im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleiben die Herausforderungen in den sich langsam entwickelnden Volumenmärkten – insbesondere bei NAND – bestehen. Der Produkt- und regionale Mix sowie Währungseffekte führten zu einer unter den Erwartungen liegenden Bruttomarge. Jüngste Analysen deuten zudem auf eine Verlangsamung des Auftragseingangs in den letzten Wochen hin, was auf eine weniger dynamische zweite Jahreshälfte für PCT hinweist als ursprünglich erwartet. Zudem werden vermehrt Aufträge vom zweiten Halbjahr ins Geschäftsjahr 2026 hinausgeschoben. IXS im ersten Halbjahr mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert
IXS hatte im ersten Halbjahr mit herausfordernden Marktbedingungen zu kämpfen. Der Verkauf von Standardsystemen entwickelte sich schleppend und konnten nicht durch den Absatz neuer Systeme ausgeglichen werden. IXS spürte jedoch ein wachsendes Interesse an ihren neuen Halbleiter-Inspektionssystemen. Vor allem CA20 profitiert von engen Kooperationen mit führenden Halbleiterherstellern und gewinnt spürbar an Marktpräsenz. Während einige potenzielle Kunden aufgrund der aktuellen Marktbedingungen mit ihren Investitionsentscheidungen noch zuwarten, zeigt das hohe Engagement dennoch ein starkes Interesse an den Angeboten von IXS. Um die Strategie über das Jahr 2025 hinaus umzusetzen und die Profitabilität zu verbessern, hat Comet beschlossen, strategische Anpassungen vorzunehmen, um Kostenstruktur und Kompetenzen an die zukünftigen Marktanforderungen anzupassen. Diese Veränderungen werden organisatorische Anpassungen und Kostensenkungen beinhalten, die darauf abzielen, die personelle und betriebliche Effizienz zu optimieren. Während sich die Kostensenkungen auf Aktivitäten konzentrieren, die mit den traditionellen Märkten verbunden sind, wird Comet weiterhin in die Entwicklung der Angebote für die Halbleiterinspektion investieren. IXM bewies Stärke – trotz herausfordernder Endmärkte und Gegenwind
Die Division IXM hat starke Ergebnisse erzielt, indem sie sich auf die Einführung neuer Produkte wie MesoFocus und Xplorer konzentrierte, um das Umsatzwachstum voranzutreiben. Der Umsatz mit neuen Produkten glich den Preisdruck durch den verstärkten Wettbewerb in Asien, die steigenden Auswirkungen von Zöllen und die höheren Rohstoffkosten vollständig aus. Während die traditionellen Industriemärkte aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit vor Herausforderungen standen, zeigten sich die Sektoren Luftfahrt sowie Verteidigung vielversprechend. Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung war die starke Nachfrage nach zerstörungsfreier Prüfung in diesen Märkten. Ausblick In einem zunehmend volatilen makroökonomischen Umfeld schloss die globale Halbleiterindustrie das erste Halbjahr 2025 positiv ab, angetrieben von einer starken Nachfrage in den Bereichen KI und High-Performance-Computing. Andere Volumensegmente im Halbleitermarkt – wie Automobil oder Unterhaltungselektronik – zeigen weiterhin Anzeichen von Schwäche. Da eine breite Markterholung noch aussteht, wird für die zweite Hälfte des Jahres 2025 nicht mit einem Wiederanstieg der Verkaufsvolumen in PCT gerechnet. Dennoch ist das Unternehmen weiterhin gut aufgestellt, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und Chancen rasch zu nutzen, sobald sich die Marktbedingungen verbessern. Die industriellen Märkte verharren auf niedrigem Niveau, jedoch mit Chancen in der Luftfahrt sowie im Verteidigungssektor. Obwohl die kurzfristigen Aussichten weniger optimistisch sind als zu Beginn des Jahres erwartet, wird Comet ihre Bemühungen fortsetzen, neue Produkte einzuführen, das Marktwachstum zu übertreffen und die Effizienz zu verbessern, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Aufgrund der volatilen Marktbedingungen und Wechselkurse revidiert Comet ihre Prognose für das Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen rechnet mit einem Nettoumsatz zwischen CHF 460 Mio. und CHF 500 Mio. und einer EBITDA-Marge zwischen 10.0% und 14.0%. – Ende –
Webcast / Telefonkonferenz für Medien, Analysten und Investoren Die detaillierten Halbjahresergebnisse werden am 31. Juli 2025 um 10.30 Uhr MESZ in einem Audiowebcast / Telefonkonferenz in englischer Sprache vorgestellt. Einwahlnummern: +41 (0) 58 310 50 00 (Europa) +44 (0) 207 107 0613 (Vereinigtes Königreich) +1 (1) 631 570 5613 (USA) Andere Länder: LINK Webcast: LINK
Definition der alternativen Leistungskennzahlen (APM) Book-to-bill: Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz innerhalb einer Periode EBITDA: Betriebsergebnis (gemäss Konzernerfolgsrechnung) vor Abschreibungen auf Sachanlagen und Nutzungsrechten aus Leasing, Amortisationen auf immateriellen Vermögenswerten und Wertberichtigungen EBITDA-Marge: EBITDA in Prozent vom Nettoumsatz Eigenkapitalquote: Total Eigenkapital der Aktionäre der Comet Holding AG im Verhältnis zur Bilanzsumme Free Cash Flow (FCF): Nettogeldfluss aus Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit.
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| 11.07.2025 | Comet Holding AG – Präsentation Halbjahresergebnisse 2025 ![]() Sehr geehrte Damen und Herren Wir freuen uns, Sie zur Präsentation der Ergebnisse des ersten Halbjahres 2025 der Comet
Link zum Webcast Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Dr. Ulrich Steiner
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| 10.04.2025 | Ordentliche Generalversammlung der Comet Holding AG stimmt allen Traktanden zu ![]() An der 76. ordentlichen Generalversammlung (GV) der Comet Holding AG in Bern waren insgesamt 144 Aktionärinnen und Aktionäre anwesend, die rund 77.06% der Stimmrechte vertraten. Diese stimmten allen vom Verwaltungsrat (VR) vorgeschlagenen Traktanden zu. Berichte, Jahres- und Konzernrechnung, Dividende Die GV genehmigte den Lagebericht 2024, die Jahres- und Konzernrechnung der Comet Holding AG, den Bericht über nicht-finanzielle Angelegenheiten, sowie die Berichte der Revisionsstelle. Die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wurden für das Geschäftsjahr 2024 entlastet. Des Weiteren wurde die beantragte Dividende von CHF 1.50 pro Aktie genehmigt. Diese wird am 16. April 2025 ausbezahlt. Wiederwahlen und Neuwahlen Die Aktionäre haben alle Mitglieder des VR, die sich zur Wiederwahl stellten, für ein weiteres Jahr bis zur Generalversammlung 2026 bestätigt. Das bisherige VR-Mitglied Benjamin Loh wurde als Nachfolger von Paul Boudre zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Der Vergütungsausschuss setzt sich neu aus den bisherigen Mitgliedern Mariel Hoch und Heinz Kundert und dem neu gewählten Patrick Jany zusammen. Patrick Jany ersetzt den zum VR-Präsidenten ernannten Benjamin Loh. Revisionsstelle und unabhängiger Stimmrechtsvertreter Ernst & Young AG wurde als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt. Ausserdem wurde die HütteLAW AG als unabhängiger Stimmrechtsvertreter für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der 77. ordentlichen GV im Jahr 2026 wiedergewählt. Vergütungen von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Die Aktionärinnen und Aktionäre haben der Vergütung des VR zugestimmt. Ebenso wurde die fixe Vergütung der Geschäftsleitung sowie deren variable Vergütung für 2024 im Rahmen des Short-Term Incentive Plans und für 2026 im Rahmen des Long-Term Incentive Plans genehmigt. Dem Antrag des Verwaltungsrats auf Genehmigung des Vergütungsberichts 2024 wurde in einer Konsultativabstimmung ebenfalls stattgegeben. Die 77. ordentliche Generalversammlung ist für den 14. April 2026 in Bern geplant.
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