| 04.02.2026 | Schweizer Electronic AG stärkt ESG-Profil wesentlich mit CDP-Klima-Bewertung „B“
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Schweizer Electronic AG
/ Schlagwort(e): ESG/Nachhaltigkeit
Schweizer Electronic AG stärkt ESG-Profil wesentlich mit CDP-Klima-Bewertung „B“
04.02.2026 / 11:43 CET/CEST
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Schweizer Electronic AG stärkt ESG-Profil wesentlich mit CDP-Klima-Bewertung „B“
Schramberg, 04. Februar 2026 – Die Schweizer Electronic AG wurde von CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), der weltweit führenden gemeinnützigen Organisation für Umwelttransparenz, mit der Bewertung „B“ im Bereich Klimawandel ausgezeichnet. Die verbesserte Bewertung reflektiert die laufenden Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit sowie das gestärkte Umweltbewusstsein der Schweizer Electronic AG.
Die geschärfte Governance‑Struktur schafft die Grundlage für eine konsistente Steuerung nachhaltigkeitsbezogener Themen und trägt signifikant zur Stärkung der internen sowie externen Nachvollziehbarkeit unseres Handelns bei. Gleichzeitig ermöglicht sie eine bessere Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Entscheidungsprozesse auf operativer und strategischer Ebene.
Seit 2026 bezieht die Schweizer Electronic AG zudem ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien („Grünstrom“). Damit stärkt das Unternehmen seine Klimaschutzmaßnahmen weiter und unterstützt die Reduktion indirekter Emissionen aus eingekaufter Energie (Scope 2).
Die Bewertung basiert auf den von der Gesellschaft im Rahmen des CDP-Fragebogens offengelegten Daten zu Umweltwirkungen, Risiken und Maßnahmen.
Im Berichtsjahr 2025 wurden nahezu 20.000 Unternehmen durch CDP bewertet; mehr als 22.100 Unternehmen haben ihre Umweltdaten offengelegt. Die Einstufung der Schweizer Electronic AG reflektiert eine verbesserte Transparenz sowie Fortschritte im Management klimabezogener Risiken und Chancen.
CDP wendet eine unabhängige, standardisierte Methodik an, die die Qualität der Offenlegung, das Risikobewusstsein, das Umweltmanagement sowie die Umsetzung von Best Practices bewertet. Die Bewertungen reichen von A bis D- und sind vollständig mit dem TCFD-Rahmenwerk (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) abgestimmt. Das CDP-Bewertungssystem dient Investoren und Beschaffungsorganisationen weltweit als zentrale Entscheidungsgrundlage. Im Jahr 2025 forderten 640 institutionelle Investoren mit einem verwalteten Vermögen von rund 127 Billionen US-Dollar die Erhebung entsprechender Umweltdaten über CDP an.
„Die Einstufung mit der Note B im CDP-Klima-Rating bestätigt unsere kontinuierlichen Fortschritte bei Transparenz und Offenlegung sowie die konsequente Umsetzung laufender Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit. Eine verlässliche und nachvollziehbare ESG-Berichterstattung ist für uns ein zentraler Bestandteil der Kommunikation mit Investoren und Kunden, insbesondere vor dem Hintergrund steigender ESG-Anforderungen in unseren Zielmärkten“, sagt Nicolas Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG.
Über SCHWEIZER
Die Schweizer Electronic AG steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz in der Leiterplattenindustrie. Durch die hochmodernen Produktionsstätten in Schramberg/Deutschland und Jintan/China sowie den engen Partnerschaften mit anderen Technologieführern bietet SCHWEIZER individuelle Leiterplatten- & Embedding-Lösungen. SCHWEIZERs innovative Leiterplatten-Technologien kommen in anspruchsvollsten Anwendungen, wie z.B. in den Bereichen Automotive, Aviation, Industry & Medical sowie Communications & Computing zum Einsatz und zeichnen sich durch ihre höchste Qualität und ihre energie- und umweltschonenden Eigenschaften aus.
Das im Jahr 1849 von Christoph Schweizer gegründete Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) zugelassen.
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Elisabeth Trik
Schweizer Electronic AG
Einsteinstraße 10
78713 Schramberg
Telefon: +49 7422 / 512-302
E-Mail: elisabeth.trik@schweizer.ag
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04.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2271190 04.02.2026 CET/CEST
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| 27.01.2026 | Original-Research: Schweizer Electronic AG (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: Schweizer Electronic AG - von Montega AG
27.01.2026 / 10:43 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Einstufung von Montega AG zu Schweizer Electronic AG
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7,00 EUR (zuvor: 6,00 EUR) |
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12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
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Patrick Speck, CESGA |
Erfolgreiche Refinanzierung verbessert Risikoprofil erheblich
Schweizer Electronic hat jüngst das Closing des Ende November gemeldeten Verkaufs weiterer Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. ('SEC') in China bekannt gegeben, woraus ein hoher Liquiditätszufluss generiert wurde. Darüber hinaus konnte sich das Unternehmen nun erfolgreich langfristig refinanzieren.
Anteilsveräußerung bringt 21 Mio. EUR ein: Der Verkauf von weiteren 15% der Anteile an der SEC an den chinesischen Kernaktionär WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd.('WUS') wurde noch im Geschäftsjahr 2025 mit Eingang des vollständig vereinbarten Kaufpreises i.H.v. rund 21 Mio. EUR erfolgreich abgeschlossen. Bei SCHWEIZER verbleibt eine symbolische Beteiligung von 1% an der SEC. Das Management betont jedoch, dass das hochmoderne Leiterplattenwerk in China trotz der nun annähernd vollständigen Anteilsveräußerung nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Produktions- und Lieferstrategie des Konzerns im Sinne des 'Fab-Light- Konzepts' ist.
Refinanzierung bis 2033: Parallel zum Abschluss des Anteilsverkaufs vollzog SCHWEIZER eine umfassende Refinanzierung der Finanzschulden. So wurden die zwei bestehenden Bankdarlehen mit einer Restschuld von insgesamt rund 20 Mio. EUR und Endfälligkeiten zum 31.12.2025 bzw. zum 31.12.2028 im Rahmen der Refinanzierungsvereinbarung in zwei neue Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis Ende 2033 überführt. Durch diesen Schritt verbessert sich die Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens somit signifikant.
Risikoparameter gesenkt: Durch die gewonnene finanzielle Flexibilität aus dem hohen Cash-Zufluss sowie die langfristige Planungssicherheit aus der Refinanzierung verfügt SCHWEIZER nun über eine wesentlich solidere Grundlage, um die strategische Weiterentwicklung des Konzerns in den kommenden Jahren voranzutreiben. Im Fokus des Vorstands steht u.E. insbesondere die nachhaltige Gesundung der Profitabilität des Stammwerks in Schramberg sowie die Erschließung neuer Wachstumspotenziale vorallem im Luftfahrt- und Verteidigungssektor. Die operativen und bilanziellen Effekte des Anteilsverkaufs hatten wir in unserem letzten Comment vom 26. November 2025 bereits antizipiert. Aufgrund der langfristigen und vollumfänglichen Refinanzierung senken wir den Risikoparameter (Beta) unseres Modells von 1,6 auf 1,5, woraus ein niedrigerer WACC von 8,9% resultiert (zuvor: 9,3%).
Fazit: Durch das Closing und die erfolgreiche Refinanzierung haben sich die bilanzielle Lage und das Risikoprofil bei SCHWEIZER spürbar verbessert. Per 31.12. dürfte der Konzern unseren Prognosen nach eine Eigenkapitalquote von immerhin 21,4% ausweisen (30.09.:12,1%). Wir sehen das Unternehmen auf Basis der in 2025 vollzogenen Restrukturierung zudem in der Lage, in 2026 wieder operativ schwarze Zahlen zu schreiben. Infolge der Anpassung und Fortschreibung des DCF-Modells erhöhen wir das Kursziel auf 7,00 EUR (zuvor: 6,00 EUR) und bestätigen unser Anlageurteil 'Kaufen'.
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Über Montega:
Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren. Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission: Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter, Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im Nebenwertebereich auf der anderen Seite.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet
Kontakt für Rückfragen:
Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: info@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
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2266592 27.01.2026 CET/CEST
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| 12.01.2026 | Schweizer Electronic AG schließt Anteilsverkauf erfolgreich ab und sichert langfristige Refinanzierung bis 2033
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Schweizer Electronic AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Finanzierung
Schweizer Electronic AG schließt Anteilsverkauf erfolgreich ab und sichert langfristige Refinanzierung bis 2033
12.01.2026 / 10:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Schweizer Electronic AG schließt Anteilsverkauf erfolgreich ab und sichert langfristige Refinanzierung bis 2033
Schramberg, 12. Januar 2026 – Der bereits kommunizierte Verkauf von 15 % der Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. („SEC“) an die WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. („WUS“) wurde noch im Geschäftsjahr 2025 mit Eingang des vollständig vereinbarten Kaufpreises erfolgreich abgeschlossen.
Mit dem erfolgreichen Closing der Transaktion stärkt SCHWEIZER seine Liquiditäts- und Finanzposition nachhaltig. Die SEC bleibt trotz der Anteilsveräußerung unverändert ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Produktions- und Lieferstrategie des Konzerns.
Erfolgreiche Refinanzierung und langfristige Planungssicherheit
Parallel zum Abschluss des Anteilsverkaufs hat die Schweizer Electronic AG eine umfassende Refinanzierung ihrer Finanzverbindlichkeiten erfolgreich umgesetzt. Im Zuge der Transaktion wurden zwei bestehende Darlehen refinanziert. Die ursprünglichen Finanzierungen mit Endfälligkeiten zum 31.12.2025 bzw. zum 31.12.2028 wurden im Rahmen der Refinanzierungsvereinbarung in zwei neue Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis Ende 2033 überführt.
Durch diese Maßnahmen verbessert sich die Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten signifikant. Das Unternehmen erhöht damit seine finanzielle Flexibilität und schafft eine verlässliche Grundlage für die Umsetzung der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns in den kommenden Jahren.
Der Vorstand des Unternehmens bewertet sowohl den erfolgreichen Anteilsverkauf als auch die abgeschlossene Refinanzierung einen wesentlichen Meilenstein zur Stärkung der Kapitalstruktur und zur langfristigen Sicherung der Unternehmensfinanzierung.
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Die Schweizer Electronic AG steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz in der Leiterplattenindustrie. Durch die hochmodernen Produktionsstätten in Schramberg/Deutschland und Jintan/China sowie den engen Partnerschaften mit anderen Technologieführern bietet SCHWEIZER individuelle Leiterplatten- & Embedding-Lösungen. SCHWEIZERs innovative Leiterplatten-Technologien kommen in anspruchsvollsten Anwendungen, wie z.B. in den Bereichen Automotive, Aviation, Industry & Medical sowie Communications & Computing zum Einsatz und zeichnen sich durch ihre höchste Qualität und ihre energie- und umweltschonenden Eigenschaften aus.
Das im Jahr 1849 von Christoph Schweizer gegründete Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) zugelassen.
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| 26.11.2025 | Original-Research: Schweizer Electronic AG (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: Schweizer Electronic AG - von Montega AG
26.11.2025 / 15:29 CET/CEST
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26.11.2025 |
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6,00 EUR (zuvor: 3,50 EUR) |
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Patrick Speck, CESGA |
Zurück in die Zukunft - Hoher Transaktionserlös aus Verkauf der China-Beteiligung eröffnet neue Handlungsspielräume
Schweizer Electronic hat jüngst den Verkauf nahezu sämtlicher verbliebener Anteile am Leiterplattenwerk in China bekannt gegeben, wobei uns insbesondere die Höhe des Verkaufspreises sehr positiv überrascht.
ittelzufluss von ca. 21 Mio. EUR: Aus dem Verkauf von 15% der Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. (SEC) an den chinesischen Parter und Großaktionär WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. sowie der Veräußerung einiger chinesischer Patente fließen Schweizer rund 21 Mio. EUR zu. Der Transaktionserlös rangiert damit signifikant oberhalb des zuletzt ausgewiesenen Buchwerts der At Equity-Beteiligung (30.09.: ca. 7,7 Mio. EUR) sowie der letzten Transaktionsrunde vom Dezember 2022, als die Mehrheit an der SEC an WUS veräußert wurde (vgl. Comment vom 23.01.2023). Allerdings haben sich nach Angaben des CFOs seither auch die Auftragslage und die Eigenkapitalaustattung der SEC spürbar verbessert. In Händen von SCHWEIZER verbleibt nun eine symbolische Beteiligung von 1% am Werk in China, was die fortgesetzte enge Kooperation mit WUS im Sinne des 'Fab-Light-Konzepts“ widerspiegelt.
Stärkung der Kapitalstruktur und nachhaltige Transformation: Vorbehaltlich eines vor Jahresende erwarteten Closings der Transaktion und eines entsprechenden Zahlungseingangs rechnet der Vorstand für FY 2025 nun mit einer Eigenkapitalquote von 20 bis 25% (zuvor: 9-12%) sowie einem Nettoverschuldungsgrad von -20 bis +20% (zuvor: 100-125%). Letzter bezieht u.E. jedoch nicht die Pensionsverpflichtungen des Konzerns (30.09.: ca. 14,1 Mio. EUR) mit ein und deckt sich daher nicht mit unseren Verschuldungsgrad. Nichtsdestotrotz stärkt die Maßnahme die Bilanz deutlich und setzt finanzielle Mittel in beachtlcher Höhe frei. Diese dürften zum Teil für wichtige Zukunftsinvestitionen am Standort Schramberg genutzt werden, um das Unternehmen verstärkt auf neue Wachstumssegmente wie Aviation & Defence auszurichten. Hier sollte SCHWEIZER die strategischen Wettbewerbsvorteile der Fertigung in Deutschland (resiliente Lieferketten, lokale Wertschöpfung) stärker ausspielen können als im dominierenden Automotive-Sektor. Am laufenden Effizienz- und Transformationsprogramm hält der Vorstand daher ausdrücklich fest, ohne den Markt für Automobilelektronik zukünftig zu vernachlässigen.
Bewertungsmodell aktualisiert: Wir gehen von einem Abschluss der Transaktion noch im laufenden Jahr aus und passen unser Modell in dieser Hinsicht an. Da lediglich der auf den Patent-Verkauf entfallende Anteil des Verkaufserlöses (MONe: ca. 2 Mio. EUR) ins operative Ergebnis einfließen und der Rest im Finanzergebnis sichtbar werden dürfte, heben wir die EBITDA-Prognose nur moderat an und gehen nun von einer Zielerreichung am oberen Ende der Zielspanne (1-3 Mio. EUR) aus. Dem einmaligen Ergebniseffekt steht gegenüber, dass die von uns für 2026ff. erwarteten positiven Beteiligungserträge der SEC nun nahezu vollständig entfallen. Darüber hinaus haben wir die prognostizierte durchschnittliche CAPEX-Quote im Zeitraum 2025-2028 auf 2,0% erhöht (zuvor: 1,6%) und den Risikoparameter (Beta) des Modells um 20 BP auf 1,6 gesenkt.
Fazit: Der unerwartet hohe Verkaufserlös verbessert die zuletzt angespannte bilanzielle Lage deutlich und eröffnet dem Unternehmen neue Handlungsspielräume, ohne das angestammte operative Geschäft zu tangieren. Wir erachten das Chance-Risiko-Profil wieder als attraktiv und stufen die Aktie mit einem neuen Kursziel von 6,00 EUR (zuvor: 3,50 EUR) auf 'Kaufen' hoch.
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Die Montega AG ist eines der führenden bankenunabhängigen Researchhäuser mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Coverage-Universum umfasst Titel aus dem MDAX, TecDAX, SDAX sowie ausgewählte Nebenwerte und wird durch erfolgreiches Stock-Picking stetig erweitert. Montega versteht sich als ausgelagerter Researchanbieter für institutionelle Investoren und fokussiert sich auf die Erstellung von Research-Publikationen sowie die Veranstaltung von Roadshows, Fieldtrips und Konferenzen. Zu den Kunden zählen langfristig orientierte Value Investoren, Vermögensverwalter und Family Offices primär aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Die Analysten von Montega zeichnen sich dabei durch exzellente Kontakte zum Top-Management, profunde Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung in der Analyse von deutschen Small- und MidCap-Unternehmen aus.
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2236358 26.11.2025 CET/CEST
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| 20.11.2025 | Schweizer Electronic AG stärkt Kapitalstruktur – strategische Weiterentwicklung im Fokus
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Schweizer Electronic AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Prognoseänderung
Schweizer Electronic AG stärkt Kapitalstruktur – strategische Weiterentwicklung im Fokus
20.11.2025 / 18:28 CET/CEST
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Schweizer Electronic AG stärkt Kapitalstruktur – strategische Weiterentwicklung im Fokus
Schramberg, 20. November 2025 – Durch den Verkauf von 15 % der Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. ("SEC") an die WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. und den Verkauf einiger chinesischer Patente stärkt SCHWEIZER seine Kapitalstruktur. Dies bildet die Basis für wichtige Zukunftsinvestitionen, welche dem Unternehmen den Zugang zu neuen Wachstumssegmenten wie Aviation & Defence ermöglicht und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigert.
Aus den Transaktionen ergibt sich ein Gesamtmittelzufluss von rund 21 Mio. Euro. Dies verbessert sowohl die Kapitalstruktur als auch die Liquidität der SCHWEIZER-Gruppe nachhaltig. Der Vollzug der Transaktion („Closing“) wird vorbehaltlich der üblichen Vollzugsbedingungen voraussichtlich noch vor Jahresende 2025 erfolgen.
Beitrag zur strategischen Transformation und Standortsicherung
Die zufließenden Mittel werden konsequent zur Umsetzung der Transformation der strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells und des Standorts Schramberg eingesetzt.
SCHWEIZER setzt dabei weiterhin bewusst auf den Produktionsstandort Schramberg. Das Unternehmen ist überzeugt von der Notwendigkeit stärkerer lokaler Wertschöpfung, höherer Lieferkettensicherheit und der zuverlässigen Versorgung des europäischen und nordamerikanischen Elektronikmarktes mit Produkten aus resilienten Lieferketten. Die Investitionen werden konsequent auf die Voraussetzungen für die erfolgreiche Skalierung des Non-Automotive Marktes fokussiert, ohne den Markt für Automobilelektronik zu vernachlässigen.
Gleichzeitig führt das Unternehmen seine erfolgreiche Fab-Light-Strategie konsequent fort. Trotz der veränderten Beteiligungsverhältnisse bleibt die SEC auch künftig ein zentraler Bestandteil des SCHWEIZER „Fab-Light-Konzepts“. SCHWEIZER wird seinen Kunden neben den Fertigungskapazitäten in Deutschland weiterhin eine breite Palette an Produkten aus Asien anbieten und ein immer leistungsfähigeres, global ausgerichtetes Lieferportfolio gewährleisten.
Nicolas-Fabian Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG, äußert sich zur Transaktion wie folgt: „Mit gezielten Investitionen schaffen wir die Grundlage, um Schramberg technologisch weiter zu stärken und unsere besonderen Lösungskompetenzen auszubauen. Zugleich erhöhen wir die Robustheit und Verlässlichkeit unserer Wertschöpfungskette und stellen sicher, dass sensible Anwendungen und kritische Infrastrukturen in Europa auf eine nachvollziehbare, vertrauenswürdige Fertigung zurückgreifen können. Darüber hinaus eröffnen die aktuellen industriepolitischen Impulse im Sicherheits- und Verteidigungssektor zusätzliche, attraktive Wachstumsfelder, in denen wir unsere Position weiter festigen werden.“
Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG, ergänzt: „Die Veräußerung weiterer Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. wird maßgeblich dazu beitragen, die Liquidität und das Eigenkapital des Konzerns signifikant zu verbessern. Dennoch werden wir das unternehmensweite Effizienz- und Strategieprogramm unvermindert fortführen.“
Signifikante Stärkung der Bilanz und Anpassung des Ausblicks 2025
Auf Basis der Transaktionen und unter der Annahme eines Closings sowie eines vollständigen Kaufpreiseingangs noch im Jahr 2025 passt SCHWEIZER den Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 an. Für den Konzern erwartet das Management nun eine Eigenkapitalquote von 20 bis 25 % (bisher: 9 bis 12 %) sowie einen Nettoverschuldungsgrad von -20 bis +20 % (bisher: 100 bis 125 %). Weitere wesentliche Kennzahlen des Konzerns werden durch die Transaktionen nicht wesentlich beeinflusst.
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Das im Jahr 1849 von Christoph Schweizer gegründete Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) zugelassen.
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2233766 20.11.2025 CET/CEST
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| 20.11.2025 | Schweizer Electronic AG: Verkauft weitere Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. und passt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an
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Schweizer Electronic AG / Schlagwort(e): Verkauf/Prognoseänderung
Schweizer Electronic AG: Verkauft weitere Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. und passt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an
20.11.2025 / 17:58 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Schweizer Electronic AG: Verkauft weitere Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. und passt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an
Schramberg, 20.11.2025 – Die Schweizer Electronic AG hat heute einen Vertrag zum Verkauf von 15% der Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. mit dem Sitz in Jintan, China ("SEC"), an die WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. mit dem Sitz in Kunshan, China ("WUS") geschlossen. Gleichzeitig hat die Schweizer Electronic AG mehrere chinesische Patente an die SEC veräußert.
Die Transaktionen führen zu einem Mittelzufluss von rund 21 Mio. Euro. Darüber hinaus wird das Eigenkapital der SCHWEIZER Gruppe wesentlich positiv beeinflusst.
Der Vollzug der Transaktionen (Closing) wird voraussichtlich noch vor Jahresende erfolgen.
Der Kaufpreis für die im Rahmen des Share Transfer Agreements an WUS veräußerten Anteile an der SEC beträgt rund 19 Mio. Euro. Der Kaufpreis für die an die SEC veräußerten chinesischen Patente beträgt rund 2 Mio. Euro.
Die erfolgreiche strategische Zusammenarbeit zwischen WUS und SCHWEIZER wird unverändert fortgeführt. Die SCHWEIZER Embedding-Technologie wird weiterhin sowohl im Werk in Schramberg als auch im Werk der SEC in Jintan gefertigt werden.
Auf Basis dieser Transaktionen passt SCHWEIZER den Ausblick für das Jahr 2025 an. Die aktualisierte Prognose geht von einem Closing und einer Kaufpreiszahlung noch im Jahr 2025 aus und gilt für den Konzern. Wir rechnen nun mit einer Eigenkapitalquote von 20 bis 25% (bisher: 9 bis 12%) und einem Nettoverschuldungsgrad von -20 bis +20% (bisher 100 bis 125%). Die weiteren Kennzahlen sind von den Transaktionen nicht wesentlich beeinflusst.
WUS hält 19,74% der Aktien an der Schweizer Electronic AG. Herr Chris WU ist Mitglied des Aufsichtsrats der Schweizer Electronic AG und zugleich Mitglied der Unternehmensführung von WUS sowie ein Familienangehöriger eines WUS beherrschenden Gesellschafters. WUS ist daher ein der Schweizer Electronic AG gemäß § 111a Abs. 1 Satz 2 AktG nahestehendes Unternehmen.
WUS hält aktuell 84% der Anteile an der SEC. Da WUS die SEC damit beherrscht, handelt es sich auch bei der SEC um ein der Schweizer Electronic AG gemäß § 111a Abs. 1 Satz 2 AktG nahestehendes Unternehmen.
Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat dem Abschluss des Share Transfer Agreements mit WUS sowie der Übertragung der chinesischen Patente an die SEC vor Abschluss der Verträge zugestimmt.
Kontakt:
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2233632 |
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EQS News-Service |
2233632 20.11.2025 CET/CEST
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| 10.11.2025 | Original-Research: Schweizer Electronic AG (von Montega AG): Halten
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Original-Research: Schweizer Electronic AG - von Montega AG
10.11.2025 / 14:57 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu Schweizer Electronic AG
| Unternehmen: |
Schweizer Electronic AG |
| ISIN: |
DE0005156236 |
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| Anlass der Studie: |
Update |
| Empfehlung: |
Halten |
| seit: |
10.11.2025 |
| Kursziel: |
3,50 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Patrick Speck, CESGA |
Q3 zeigt auf bereinigter Basis inkrementelle Verbesserungen
Schweizer Electronic hat am vergangegen Freitag den Q3-Bericht vorgelegt und die Guidance konkretisiert. Wir haben mit dem CFO zur aktuellen Entwicklung gesprochen.
Starker Auftragseingang: In Q3 verzeichnete SCHWEIZER einen starken Auftrageingang von 74,9 Mio. EUR (+75,1% yoy; +95,1% qoq). Der Auftragsbestand lag per 30.09. mit 256,1 Mio. EUR (+15,9% ggü. 01.01.2025) auf Höhe des vorab gemeldeten Werts und dürfte ca. 60-70 Mio. EUR für Schramberg beinhalten. Auch legte die Topline weiterhin dynamisch um 26,3% yoy auf 45,3 Mio. EUR zu. Davon entfiel auf die Eigenproduktion ein gegenüber den Vorquartalen weitgehend stabiler Umsatzbeitrag i.H.v. 13,7 Mio. EUR (H1: 27,8 Mio. EUR). Damit rangierten die Erlöse aus der Eigenproduktion nach 9M rund ein Drittel unter dem Vorjahreswert und dürften sich auch auf Gesamtjahressicht noch leicht unterhalb des vom Vorstand avisierten Break-Even-Niveaus von rund 60 Mio. EUR bewegen. Nach wie vor äußerst dynamisch entwickelte sich das Handelsgeschäft mit den asiatischen Partnern. In Q3 wurden hier erneut höhere Umsätze von 31,6 Mio. EUR generiert (+9,3% qoq; H1: 54,4 Mio. EUR). Der Erlösanteil nach 9M kletterte auf 67,4% (Vj.: 44,3%).
Bereinigtes EBITDA positiv, Free Cashflow negativ: Angesichts des in Q3 anhaltenden Preisdrucks auf der Kunden- und Lieferantenseite sowie der Produkt- und Kundenmixverschiebungen durch die geringere Eigenproduktion ging die Bruttomarge leicht auf 4,4% (Vj: 4,5%) zurück. Das um einmalige Restrukturierungsaufwendungen von ca. 1 Mio. EUR adjustierte EBITDA belief sich auf 0,6 Mio. EUR (Vj.: -1,1 Mio. EUR). Bereinigt konnte das EBITDA damit in 2025 von Quartal zu Quartal leicht verbessert werden, was sich in Q4 fortsetzen sollte. Der volle Effekt der Einsparungen wird jedoch erst in 2026 zutage treten. Unterm Strich stand in Q3 ein nochmals deutlich negatives Konzernergebnis von-2,6 Mio. EUR (Vj.: -3,8 Mio. EUR) zu Buche. Die Eigenkapitalquote ging auf 12,1% (-9,0 PP ggü. 01.01.) zurück und soll zum Jahresende nun zwischen 9 und 12% liegen (zuvor: 9-15%). Bilanziell bleibt die Lage bei SCHWEIZER bei einer Nettoverschuldung von rund 29,5 Mio. EUR (inkl. Pensionen) weiterhin angespannt. Per 30.09. verfügte der Konzern über liquide Mittel von 5,4 Mio. EUR, während sich der FCF in Q3 mit -4,8 Mio. EUR wie erwartet negativ zeigte (9M: 1,3 Mio. EUR). Die Refinanzierungszusage für das per 31.12. endfällige Darlehen soll jedoch wie geplant in den nächsten Wochen umgesetzt werden.
Guidance konkretisiert: Für das Umsatzziel 2025 hob der Vorstand die Untergrenze der Zielbandbreite an und erwartet nun Erlöse zwischen 155 und 165 Mio. EUR (zuvor: 145-165 Mio. EUR). Die EBITDA-Guidance (exkl. Restrukturierungskosten) wurde dagegen auf 1 bis 3 Mio. EUR (zuvor: 2-6 Mio. EUR) angepasst. Für Q4 impliziert dies jeweils im Mid-Point Erlöse von 32,5 Mio. EUR bei einem adj. EBITDA von 2,5 Mio. EUR. Dass die Erlösprognose nicht noch weiter heraufgesetzt wurde, dürfte möglichen kundenseitigen Produktionsstops im Automotive-Sektor infolge der Probleme mit dem Chiplieferanten Nexperia geschuldet sein. Hier gab es aber zuletzt wieder Entspannungssignale. Von neuen Wachstumsmärkten wie Defence kann SCHWEIZER aufgrund langer Vorlaufzeiten bislang noch nicht nennenswert profitieren, in 2026 sollten sich hier erste Erfolge zeigen.
Fazit: SCHWEIZER offenbart durch Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen im qoq-Vergleich zwar inkrementelle Verbesserungen, diese fielen in Q3 aber noch eher gering aus. In Q4 sollten sich nun stärkere Effekte zeigen und die Refinanzierung final gesichert werden. Wir halten wir an unserem neutralen Anlagevotum mit Kursziel von 3,50 EUR fest.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eines der führenden bankenunabhängigen Researchhäuser mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Coverage-Universum umfasst Titel aus dem MDAX, TecDAX, SDAX sowie ausgewählte Nebenwerte und wird durch erfolgreiches Stock-Picking stetig erweitert. Montega versteht sich als ausgelagerter Researchanbieter für institutionelle Investoren und fokussiert sich auf die Erstellung von Research-Publikationen sowie die Veranstaltung von Roadshows, Fieldtrips und Konferenzen. Zu den Kunden zählen langfristig orientierte Value-Investoren, Vermögensverwalter und Family Offices primär aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Die
Analysten von Montega zeichnen sich dabei durch exzellente Kontakte zum Top-Management, profunde Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung in der Analyse von deutschen Small- und MidCap-Unternehmen aus.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet
Kontakt für Rückfragen:
Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: research@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
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2227020 10.11.2025 CET/CEST
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| 07.11.2025 | Schweizer Electronic AG veröffentlicht 9-Monatsbericht – Operative Verbesserung im Jahresverlauf – Prognose für Gesamtjahr konkretisiert
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Schweizer Electronic AG
/ Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen
Schweizer Electronic AG veröffentlicht 9-Monatsbericht – Operative Verbesserung im Jahresverlauf – Prognose für Gesamtjahr konkretisiert
07.11.2025 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Schweizer Electronic AG veröffentlicht 9-Monatsbericht – Operative Verbesserung im Jahresverlauf – Prognose für Gesamtjahr konkretisiert
- Auftragseingang mehr als verdoppelt
- Umsatz steigt um 15,8 Prozent
- Bereinigtes EBITDA -0,5 Mio. Euro
- Prognose 2025 konkretisiert
Schramberg, 07. November 2025 – Die SCHWEIZER-Gruppe konnte den Auftragseingang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als 140 Prozent steigern und den Umsatz um 15,8 Prozent erhöhen. Das unternehmensweite Effizienz- und Strategieprogramm wurde im Berichtszeitraum planmäßig und erfolgreich weiter vorangetrieben.
Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des dritten Quartals auf 256,1 Mio. Euro (30.09.2024: 221,0 Mio. Euro) und bildet damit eine verlässliche Grundlage für die Geschäftsentwicklung der kommenden Quartale.
Der Umsatz der SCHWEIZER-Gruppe belief sich in den ersten neun Monaten auf 127,5 Mio. Euro (9M 2024: 110,1 Mio. Euro), ein Anstieg um 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Durch die positive Entwicklung des Handelsgeschäfts konnte der Rückgang in der Eigenproduktion auf 41,5 Mio. Euro (30.09.2024: 61,3 Mio. Euro) überkompensiert werden. Der Umsatz des Handelsgeschäfts erhöhte sich um 76,2 Prozent und lag damit bei einem Umsatzanteil von 67,4 Prozent (9M 2024: 44,3 Prozent).
Weiterhin sehr erfolgreich zeigte sich das Geschäft mit Automotive-Kunden, welche in den ersten drei Quartalen 84,0 Prozent des Umsatzes repräsentierten (9M 2024: 80,6 Prozent). Der Umsatzanteil von Industriekunden belief sich auf 12,8 Prozent (9M 2024: 13,4 Prozent) und der sonstigen Kunden auf 3,1 Prozent (9M 2024: 6,0 Prozent). Während sich der Umsatz in Deutschland um -17,3 Prozent verringerte, konnte in den übrigen europäischen Märkten ein Zuwachs von +43,6 Prozent, in Asien von +22,5 Prozent und in Amerika von +53,0 Prozent erzielt werden.
Das Bruttoergebnis betrug im Berichtszeitraum +5,3 Mio. Euro (9M 2024: +7,5 Mio. Euro). Ursache für den Rückgang war der anhaltende Preisdruck auf Kunden- und Lieferantenseite sowie Produkt- und Kundenmixverschiebungen. Bereinigt um die im dritten Quartal 2025 angefallenen Restrukturierungskosten in Höhe von 1 Mio. Euro betrug das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) der ersten neun Monate 2025 -0,5 Mio. Euro (9M 2024: -1,0 Mio. Euro) sowie +0,6 Mio. Euro im dritten Quartal 2025 (Q3 2024: -1,1 Mio. Euro).
Das Konzern-Eigenkapital belief sich zum Stichtag 30. September 2025 auf 12,9 Mio. Euro, was einer Eigenkapitalquote von 12,1 Prozent entspricht (31.12.2024: 21,1 Prozent).
Prognose / Ausblick
Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung konkretisiert SCHWEIZER die Erwartungen für das Gesamtjahr 2025. Die Umsatzprognose wird auf eine Spanne von 155 bis 165 Mio. Euro angehoben (bisher: 145 bis 165 Mio. Euro). Aufgrund des anhaltenden Margendrucks und hoher Rohstoffpreise wird die EBITDA-Prognose für das bereinigte EBITDA auf 1 bis 3 Mio. Euro angepasst (bisher: 2 bis 6 Mio. Euro).
Insgesamt hat sich die SCHWEIZER-Gruppe durch zunehmende Effizienzverbesserungen operativ von Quartal zu Quartal verbessert. Diese positive Entwicklung dürfte sich auch im vierten Quartal 2025 fortsetzen.
Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf und zur Prognose sind unter https://schweizer.ag/investoren-und-medien/finanzberichte/downloads-berichte verfügbar.
Über SCHWEIZER
Die Schweizer Electronic AG steht für modernste Spitzentechnologie und Beratungskompetenz in der Leiterplattenindustrie. Durch die hochmodernen Produktionsstätten in Schramberg/Deutschland und Jintan/China sowie den engen Partnerschaften mit anderen Technologieführern bietet SCHWEIZER individuelle Leiterplatten- & Embedding-Lösungen. SCHWEIZERs innovative Leiterplatten-Technologien kommen in anspruchsvollsten Anwendungen, wie z.B. in den Bereichen Automotive, Aviation, Industry & Medical sowie Communications & Computing zum Einsatz und zeichnen sich durch ihre höchste Qualität und ihre energie- und umweltschonenden Eigenschaften aus.
Das im Jahr 1849 von Christoph Schweizer gegründete Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) zugelassen.
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Elisabeth Trik
Schweizer Electronic AG
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07.11.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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EQS News-Service |
2225242 07.11.2025 CET/CEST
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| 08.10.2025 | Original-Research: Schweizer Electronic AG (von Montega AG): Halten
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Original-Research: Schweizer Electronic AG - von Montega AG
08.10.2025 / 17:03 CET/CEST
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| Anlass der Studie: |
Update |
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| seit: |
08.10.2025 |
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Preview Q3: Kurzarbeit in Schramberg beendet, Guidance dürfte gehalten werden
Schweizer Electronic wird am 07. November den Q3-Bericht vorlegen. Nachdem jüngst der Abschluss der Restrukturierung am Standort Schramberg bekannt gegeben worden war, gehen wir davon, aus, dass die Jahresziele aufrechterhalten werden können.
Personalabbau und Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt: Aufgrund der starken Marktschwankungen in der Automobil- und Industrieelektronikbranche führte SCHWEIZER im Leiterplattenwerk Schramberg umfassende Maßnahmen zur Anpassung der Kosten- und Personalstruktur durch, die laut Vorstand nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Personalseitig wurde ein Freiwilligenprogramm ohne Interessenausgleichs- oder Sozialplanmaßnahmen vollzogen, wobei das Unternehmen die Mitarbeitenden beim Übergang in den Ruhestand oder bei neuen beruflichen Wegen unterstützte. Wir gehen davon aus, dass bis zu rund einem Viertel der Konzern-Beschäftigten (31.12.2024: 522) das Unternehmen bereits verlassen haben oder in Kürze ausscheiden werden. Im Zuge dessen hob das Management auch die Kurzarbeit auf und stellte für das laufende Q4 eine stabilen Auftragslage und eine gute Auslastung des Werks in Schramberg in Aussicht, wobei für 2026 wieder Wachstumsimpulse erkennbar seien.
Eigenproduktion dürfte im Übergangsjahr 2025 zunächst rückläufig bleiben: Im anstehenden Q3-Report dürfte SCHWEIZER hingegen über im yoy-Vergleich zunächst nochmals deutlich rückläufige Umsatzerlöse aus der Eigenproduktion berichten (H1: -37,8% yoy auf 27,8 Mio. EUR), die u.E. jedoch erneut durch eine hohe Dynamik im Handelsgeschäft (H1: +83,8% yoy auf 54,4 Mio. EUR) überkompensiert werden sollten. Insgesamt rechnen wir unverändert damit, dass das Unternehmen die obere Hälfte der Umsatz-Guidance (145-165 Mio. EUR) erreichen kann. Kostenseitig kommt der mit dem Restrukturierungsprogramm avisierte Einspareffekt aber erst im nächsten Jahr voll zum Tragen. Vielmehr gehen wir von Einmalkosten im unteren einstelligen Mio.-Euro-Bereich aus, die in der zuletzt veröffentlichten Ergebnis-Guidance (adj. EBITDA 2-6 Mio. EUR) nicht abgebildet sind. Insofern bleiben wir mit unserer EBITDA-Prognose leicht unterhalb des Zielkorridors positioniert.
Auftragsbestand ausgebaut, neue Absatzmärkte im Blick: Zum Ende des dritten Quartals lag der Auftragsbestand der Gruppe nach vorläufigen Zahlen bei starken 260 Mio. EUR (ca. +15% qoq), der jedoch nach wie vor zum Großteil auf das Handelsgeschäft entfallen dürfte. Nichtsdestotrotz untermauert die mehr als solide Auftragslage unsere Erwartung, dass die Eigenproduktion in 2026 wieder über das neue Break-Even-Niveau von rund 60 Mio. EUR hinaus gesteigert werden kann. Um die hohe Abhängigkeit von der Automotive-Industrie abzufedern, soll Schramberg zudem stärker auf Kundengruppen abseits der Automobilbranche ausgerichtet werden.
Fazit: Der erfolgreiche Abschluss der Restrukturierung in Schramberg ist ein wichtiger Etappenerfolg, um SCHWEIZER nachhaltig profitabel aufzustellen, was sich vor allem ab Q1/26 zeigen sollte. Damit dürfte auch die Refinanzierungszusage der Hausbanken bzgl. des zum Jahresende endfälligen Darlehens weiter Bestand haben. Wir bestätigen unser Anlageurteil 'Halten' und das Kursziel von 3,50 EUR.
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2210192 08.10.2025 CET/CEST
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| 01.10.2025 | Schweizer Electronic AG: Personalanpassungsmaßnahmen und Kurzarbeit am Standort Schramberg beendet – Weiterentwicklung der Strategie für die Zukunft des Standorts Schramberg in Umsetzung
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Schweizer Electronic AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Schweizer Electronic AG: Personalanpassungsmaßnahmen und Kurzarbeit am Standort Schramberg beendet – Weiterentwicklung der Strategie für die Zukunft des Standorts Schramberg in Umsetzung
01.10.2025 / 11:22 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Personalanpassungsmaßnahmen und Kurzarbeit am Standort Schramberg beendet – Weiterentwicklung der Strategie für die Zukunft des Standorts Schramberg in Umsetzung
Schramberg, 01. Oktober 2025 – Die Schweizer Electronic AG hat am Standort Schramberg aufgrund der starken Marktschwankungen in der Automobil- und Industrieelektronikbranche umfassende Maßnahmen zur Anpassung der Kosten- und Personalstruktur umgesetzt. Durch die erfolgreiche Restrukturierung kann ab sofort die Kurzarbeit beendet werden. Für das vierte Quartal wird mit einer stabilen Auftragslage gerechnet, wobei für 2026 wieder Wachstumsimpulse erkennbar sind.
Restrukturierungsprogramm erfolgreich umgesetzt
Das Programm zur Anpassung der Personalstrukturen wurde im Rahmen eines Freiwilligenprogramms ohne Interessenausgleichs- oder Sozialplanmaßnahmen abgeschlossen. Das Unternehmen unterstützte die Mitarbeitenden beim Übergang in den Ruhestand oder bei neuen beruflichen Wegen.
Dank der konsequenten Umsetzung der Maßnahmen konnte die Kurzarbeit beendet werden. Das Werk in Schramberg wird bis zum Jahresende gut ausgelastet sein.
„Die letzten Monate waren für uns alle eine große Herausforderung“, so der Vorstandsvorsitzende Nicolas Schweizer. „Doch wir haben die Krise als Chance genutzt, um unsere Kostenstrukturen zu überprüfen, anzupassen und uns neu aufzustellen. Dies mit einem klaren Fokus auf unsere Kernkompetenzen und einem straffen Optimierungsplan.“
Auf der Kostenseite wird das Jahr 2025 ein Übergangsjahr sein. Die volle Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen wird sich im Jahr 2026 einstellen.
Die strategische Ausrichtung des Werks wird von der starken Fokussierung auf die Automobilbranche hin zu weiteren Kundengruppen erweitert, um Marktschwankungen besser abzusichern und die Marktposition in der Breite auszubauen.
Stabile Auftragslage und Wachstumsperspektiven
Die Schweizer Electronic AG verzeichnet eine stabile Auftragslage für das restliche Jahr 2025 und sieht erste positive Wachstumssignale für 2026, was die nachhaltige Stabilisierung des Standorts unterstreicht.
„Wir werden diesen Weg weiter voranschreiten und uns nicht auf dem bereits Erreichten ausruhen, sondern als führender europäischer Leiterplattenhersteller unsere Marktposition weiter ausbauen“, so CEO Nicolas Schweizer.
Der Auftragsbestand für die SCHWEIZER-Gruppe beträgt zum Ende des dritten Quartals nach vorläufigen Zahlen ca. 260 Mio. Euro, was das weitere Wachstum der Gruppe untermauert.
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