| 29.01.2026 | Original-Research: Deutsche Grundstuecksauktionen AG (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: Deutsche Grundstuecksauktionen AG - von GBC AG
29.01.2026 / 10:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstuecksauktionen AG
| Unternehmen: |
Deutsche Grundstuecksauktionen AG |
| ISIN: |
DE0005533400 |
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| Anlass der Studie: |
Research Comment |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| Kursziel: |
12,85 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
31.12.2026 |
| Letzte Ratingänderung: |
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| Analyst: |
Matthias Greiffenberger, Cosmin Filker |
Geschäftsjahr 2025 klar über Erwartung
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutlich besseres operatives Bild geliefert als zuletzt erwartet und die eigene Zielmarke von 80 Mio. € Objektumsatz klar übertroffen. Mit einem Gruppenobjektumsatz von rund 90,88 Mio. € (VJ: 73,87 Mio. €) entspricht dies einem Zuwachs von gut 23% gegenüber dem Vorjahr und bestätigt die bereits in früheren Aussagen adressierte Marktbelebung im zweiten Halbjahr 2025. Auch die bereinigten Nettoeinnahmen aus Aufgeldern und Provisionen legten mit rund 8,10 Mio. € (VJ: 7,43 Mio. €) um etwa 9% zu und bewegen sich damit oberhalb der zuletzt unterstellten Entwicklung.
Treiber der positiven Abweichung war vor allem ein außergewöhnlich starkes viertes Quartal. Nach der Zwischenmeldung Mitte Dezember konnte der Objektumsatz nochmals signifikant ausgeweitet werden, da bis zum Jahresende sowohl Nachverkäufe aus zurückliegenden Auktionen als auch zusätzliche Maklertransaktionen realisiert wurden. Bereits zuvor war darauf hingewiesen worden, dass sich Finanzierungsprozesse insbesondere bei größeren und gewerblich geprägten Objekten verlängern und Auktionserfolge zunehmend zeitversetzt realisiert werden. Diese Dynamik hat sich im Schlussquartal klar bestätigt. Käufer sichern sich häufiger zunächst Finanzierungszusagen und treten erst im Nachverkauf in den Kaufvertrag ein. In mehreren Fällen konnten so auch komplexere Transaktionen noch erfolgreich beurkundet werden.
Ergänzend profitierte die Gruppe im zweiten Halbjahr von einem sehr starken Maklergeschäft. Bis in die letzten Tage des Jahres wurden größere Wohnanlagen, unter anderem im Berliner Umland, vermittelt. Einzelne Transaktionen, die ursprünglich erst für 2026 erwartet worden waren, fielen damit noch ergebniswirksam in das abgelaufene Geschäftsjahr und unterstreichen die zusätzliche Ergebnisdynamik aus diesem Geschäftsbereich.
Auf Ebene der Tochtergesellschaften zeigt sich ein differenziertes, insgesamt jedoch positives Bild. Während Muttergesellschaft, Sächsische und Westdeutsche Grundstücksauktionen sowie Plettner & Brecht spürbar zulegten, dürfte die Norddeutsche Grundstücksauktionen AG erneut ein negatives Ergebnis ausweisen. Für den Großteil der Gesellschaften wird jedoch ein sehr gutes bzw. verbessertes Ergebnis erwartet, sodass sich auf Konzernebene eine klare Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr abzeichnet.
Die Verkaufsquote ging im Jahresvergleich auf 80,8% (VJ: 84,3%) zurück, was aus unserer Sicht kein strukturelles Nachfragesignal darstellt. Der Rückgang ist maßgeblich auf die bewusste Reduzierung sehr niedrigpreisiger Objekte zurückzuführen, die in der Vergangenheit vor allem im Onlinegeschäft für hohe Quoten sorgten, jedoch nur begrenzt zur Wertschöpfung beitrugen. Entsprechend sank die Anzahl der verkauften Immobilien deutlich, während der Objektumsatz signifikant anstieg. Die Entwicklung bestätigt damit die strategische Fokussierung auf wertigere Objekte.
Auf Ergebnisebene kommt es im Zuge einer bewusst strengeren Bilanzpolitik zu erhöhten Forderungsbereinigungen. Diese reflektieren aus unserer Sicht primär eine beschleunigte Aufarbeitung von Altlasten aus den Jahren 2022 bis 2024 und erhöhen die Transparenz sowie die Qualität der Ertragsbasis. Der Effekt ist zeitlich begrenzt und ändert nichts daran, dass operativ ein klarer Fortschritt erzielt wurde. Entsprechend rechnen wir trotz dieser Bereinigungen mit einem gegenüber dem Vorjahr verbesserten Jahresergebnis, wobei die finale Ergebnishöhe erst mit Abschluss der Jahresabschlussarbeiten feststehen wird.
Für den weiteren Ausblick gehen wir von einer fortschreitenden Stabilisierung des Immobilienmarktes aus. Nach den deutlichen Preisrückgängen der vergangenen Jahre erwarten wir eine moderate Erholung mit überschaubaren Wachstumsraten. Während in urbanen Kernlagen und deren Umland weiterhin Nachfrageüberhänge bestehen, bleiben ländliche Regionen heterogen. Hohe Baukosten und restriktive Finanzierungsbedingungen begrenzen die Neubautätigkeit und begünstigen das provisionsbasierte, bilanzschlanke Auktionsmodell der DGA, das ohne eigene Immobilienrisiken auskommt.
In Summe bestätigt das Geschäftsjahr 2025 die operative Wende der Deutschen Grundstücksauktionen AG. Steigende Objektumsätze, anhaltende Kostendisziplin und eine sich normalisierende Marktaktivität bilden aus unserer Sicht eine solide Basis für eine nachhaltige Ergebnisverbesserung. Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unser Kursziel von 12,85 € sowie unser Rating Kaufen.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: 20260129_DGA_Comment_Objektumsatz2025
Kontakt für Rückfragen:
GBC AG Halderstraße 27 86150 Augsburg 0821 / 241133 0 research@gbc-ag.de ++++++++++++++++ Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: https://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung +++++++++++++++ Fertigstellung: 28.01.2026 (16:30 Uhr) Erste Weitergabe: 29.01.2025 (10:00 Uhr)
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2267426 29.01.2026 CET/CEST
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| 22.09.2025 | Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG - von GBC AG
22.09.2025 / 08:00 CET/CEST
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Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstücksauktionen AG
| Unternehmen: |
Deutsche Grundstücksauktionen AG |
| ISIN: |
DE0005533400 |
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| Anlass der Studie: |
Research Note |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| Kursziel: |
12,85 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
31.12.2026 |
| Letzte Ratingänderung: |
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| Analyst: |
Matthias Greiffenberger, Cosmin Filker |
Markterholung setzt sich fort; Nachfrage in Kernregionen belebt Geschäft
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) erhöhte im ersten Halbjahr 2025 den Objektumsatz auf 37,50 Mio. € und lag damit um 3,6% über dem Vorjahreswert von 36,20 Mio. €. Veräußert wurden 630 Objekte gegenüber 725 im Vorjahr, die Verkaufsquote sank auf 80,30% nach 86,60%. Die bereinigten Nettoeinnahmen stiegen trotz selektiver Nachfrage auf 3,84 Mio. € nach 3,76 Mio. € und belegen eine leicht ausgeweitete Courtagebasis. Die dezentrale Aufstellung wirkte als Risikopuffer und stabilisierte die Aggregation. Die Sächsische Grundstücksauktionen AG steuerte einen Objektumsatz in Höhe von 11,54 Mio. € bei und unterstrich die Stärke in den ostdeutschen Kernregionen. Die Westdeutsche Gesellschaft erreichte einen Objektumsatz in Höhe von 4,57 Mio. €. Plettner und Brecht erzielte insgesamt 4,41 Mio. €, davon 3,79 Mio. € im Auktionsgeschäft und 0,62 Mio. € im Maklerbereich. Die Norddeutsche Gesellschaft trug 2,71 Mio. € bei, die Internetauktionen summierten sich auf 1,29 Mio. €. Auf Ebene der Muttergesellschaft wurden an vier Auktionstagen 91 Immobilien im Gegenwert von 13,00 Mio. € verkauft nach 107 Immobilien und 14,30 Mio. € im Vorjahr. Die Sommerauktion blieb mit 5,00 Mio. € hinter den Erwartungen zurück, da mehrere größere Objekte wegen ausstehender Finanzierungszusagen nicht abgeschlossen werden konnten. Nach dem Stichtag setzte der Nachverkauf ein und erbrachte zunächst 0,83 Mio. € mit rund 0,06 Mio. € bereinigtem Nettoaufgeld. Zusätzlich befinden sich weitere Nachverkäufe von etwa 1,50 Mio. € mit rund 0,10 Mio. € Nettoaufgeld in der Umsetzung, wodurch sich die Startvoraussetzungen für das dritte Quartal verbessern. Insgesamt ergibt sich ein Bild steigender Objektumsätze bei geringerer Verkaufsquote, bedingt durch finanzierungsbedingte Verzögerungen.
Trotz höherer bereinigter Nettoeinnahmen blieb das Halbjahr ergebnisseitig leicht negativ. Die Deutsche Grundstücksauktionen AG schloss zum 30. Juni 2025 mit einem Periodenfehlbetrag von 0,04 Mio. € ab, nach 0,01 Mio. € Überschuss im Vorjahr. Die Umsatzerlöse der Muttergesellschaft lagen bei 1,42 Mio. € und damit leicht unter dem Vorjahr (VJ: 1,47 Mio. €), ebenso die sonstigen betrieblichen Erträge mit 0,06 Mio. € (VJ: 0,15 Mio. €). Dem standen rückläufige Personalaufwendungen von 0,76 Mio. € (VJ: 0,80 Mio. €) und niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen von 0,87 Mio. € (VJ: 0,90 Mio. €) gegenüber, sodass die Kostenbasis insgesamt diszipliniert blieb. Auf der Kostenseite setzten sich strukturelle Maßnahmen fort. Die Schließung der Hausverwaltungsabteilung wurde bis Ende des ersten Quartals 2025 vollständig umgesetzt und reduziert die Komplexität sowie die Haftungsrisiken. Die positiven Auswirkungen daraus sollten in den Folgequartalen bemerkbar werden. Wesentliche Ergebnisbeiträge kamen wie üblich aus den Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. In Summe steuerten die Gesellschaften 0,16 Mio. € (VJ: 0,16 Mio. €) bei, getragen vor allem von der Sächsischen Grundstücksauktionen AG mit 0,32 Mio. € (VJ: 0,52 Mio. €), der Westdeutschen Grundstücksauktionen AG mit 0,06 Mio. € (VJ: -0,24 Mio. €) und der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH mit 0,04 Mio. € (VJ: 0,02 Mio. €). Dem standen bei der Norddeutsche Grundstücksauktionen AG mit -0,14 Mio. € (VJ: -0,11 Mio. €) und bei der Plettner & Brecht mit ‑0,11 Mio. € (VJ: -0,35 Mio. €) jeweils negative Ergebnisbeiträge gegenüber. Die Netto-Wirkung lag damit in etwa auf Vorjahresniveau, reichte jedoch nicht aus, um die schwächere Performance der Muttergesellschaft vollständig zu kompensieren.
Das Management hat die Zielsetzung eines Objektumsatzes von 80,00 Mio. € für das Gesamtjahr 2025 bestätigt. Nach 37,50 Mio. € im ersten Halbjahr verbleiben damit 42,50 Mio. € für die zweite Jahreshälfte. Dieses Niveau erscheint grundsätzlich erreichbar, insbesondere wenn Finanzierungsvorbehalte bei volumenstarken Objekten gelöst werden, die im ersten Halbjahr wesentliche Verzögerungen verursacht haben. Katalysatoren für eine Zielerreichung sind eine weitere Entspannung in der Kreditvergabe, die schnellere Bereitstellung energiebezogener Unterlagen zur Vermeidung von Bearbeitungsstopps sowie ein höheres Einlieferungsvolumen insbesondere in den Winterauktionen, die traditionell eine größere Nachfragebasis aufweisen. Auf der Risikoseite sind neben einer möglichen Eintrübung des makroökonomischen Umfelds vor allem die weiterhin hohen Eigenkapitalanforderungen im Gewerbesegment zu nennen. Auch regionale Divergenzen spielen eine Rolle. Während die Nachfrage in Metropolregionen und deren Umland stabil bleibt, schwächt sie sich in Mittelstädten und peripheren Regionen zum Teil weiter ab, was die Durchschnittswerte verzerren kann.
Auf Ergebnisebene ist nach einem leicht negativen Halbjahr eine Verbesserung im dritten Quartal wahrscheinlich. Im Fokus stehen dabei eine höhere Abschlussquote und eine stärkere Courtagekonversion. Unsere aktuelle Schätzung von 9,00 Mio. € bereinigten Nettoeinnahmen könnte sich im Lichte der Halbjahreszahlen als etwas zu hoch erweisen. Um diese Prognose zu erfüllen, wäre im zweiten Halbjahr ein deutlich überdurchschnittliches Courtagevolumen erforderlich, das historisch nur in besonders starken Jahren erreicht wurde. Angesichts der stabilen Nachfragebasis und der soliden Pipeline halten wir jedoch vorerst an dieser Schätzung fest. Eine Konkretisierung der Prognose wird nach den Herbstauktionen erfolgen, da diese eine hohe Indikationskraft für den Jahresendspurt besitzen. Auf operativer Ebene erwarten wir weiterhin, dass sich die Kostendisziplin fortsetzt und die Schließung der Hausverwaltungsabteilung im zweiten Halbjahr zusätzliche Entlastungseffekte bringt.
Analog zu den weiterhin unveränderten Prognoseannahmen haben wir im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells ein unverändertes Bewertungsergebnis in Höhe von 12,85 € ermittelt. Wir vergeben weiterhin das Rating KAUFEN.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: 20250922_DGA_Update
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GBC AG Halderstrasse 27 86150 Augsburg 0821 / 241133 0 research@gbc-ag.de ++++++++++++++++ Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: https://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung +++++++++++++++ Fertigstellung: 18.09.2025 (18:20 Uhr) Erste Weitergabe: 22.09.2025 (8:00 Uhr)
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2199974 22.09.2025 CET/CEST
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| 11.06.2025 | Original-Research: Deutsche Grundstuecksauktionen AG (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: Deutsche Grundstuecksauktionen AG - von GBC AG
11.06.2025 / 12:00 CET/CEST
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Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstuecksauktionen AG
| Unternehmen: |
Deutsche Grundstuecksauktionen AG |
| ISIN: |
DE0005533400 |
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| Anlass der Studie: |
Research Report (Anno) |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| Kursziel: |
12,85 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
31.12.2026 |
| Letzte Ratingänderung: |
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| Analyst: |
Matthias Greiffenberger, Cosmin Filker |
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG profitiert von Marktbelebungen und zuverlässigen Einliefererverträgen
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) zeigte im Geschäftsjahr 2024 erste klare Zeichen einer operativen Stabilisierung. In einem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld stieg der Objektumsatz um 11,2% auf 73,87Mio.€, und auch die Zahl der versteigerten Objekte nahm deutlich zu. Das bereinigte Nettoaufgeld, die zentrale Ertragskennzahl des Unternehmens, erhöhte sich leicht auf 7,43Mio.€, lag damit aber weiterhin spürbar unter dem Niveau vor der Marktkrise. Der Jahresfehlbetrag verringerte sich auf -0,42Mio.€ (Vorjahr: -1,88Mio.€), was eine deutliche Verbesserung darstellt, aber noch keine vollständige Rückkehr zur Profitabilität.
Finanziell präsentiert sich die Gesellschaft weiterhin sehr solide. Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 2024 rund 88,6%, es bestehen keine zinstragenden Verbindlichkeiten, und mit 1,75Mio.€ an liquiden Mitteln bleibt die Liquidität komfortabel.
Wir erwarten für die Jahre 2025 bis 2027 eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone. Wesentliche Treiber hierfür sind eine schrittweise Markterholung, zunehmende Transaktionstätigkeit sowie spürbare Effizienzgewinne durch bereits umgesetzte Kostensenkungen. Das bereinigte Nettoaufgeld sollte im Prognosezeitraum auf bis zu 12,50Mio.€ im Jahr 2027 steigen. Damit rechnen wir auch mit einem kontinuierlichen Anstieg des Jahresüberschusses, der 2027 bei voraussichtlich 1,61Mio.€ liegen dürfte. Eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen erscheint unter diesen Voraussetzungen ab 2027 realistisch.
Die DGA profitiert von ihrem etablierten Geschäftsmodell, stabilen Einliefererstrukturen und ihrer Marktführerschaft im Auktionssegment. Auf Basis unseres aktualisierten DCF-Modells haben wir einen fairen Wert von 12,85€ je Aktie ermittelt und vergeben das Rating Kaufen.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/32832.pdf
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Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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2153696 11.06.2025 CET/CEST
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| 12.09.2024 | Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG - von GBC AG
12.09.2024 / 13:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstücksauktionen AG
| Unternehmen: |
Deutsche Grundstücksauktionen AG |
| ISIN: |
DE0005533400 |
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| Anlass der Studie: |
Researchstudie (Note) |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| Kursziel: |
12,75 EUR |
| Letzte Ratingänderung: |
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| Analyst: |
Marcel Schaffer; Cosmin Filker |
Geschäftsentwicklung 1.HJ 2024: Objektumsatzentwicklung leicht über Vorjahresniveau sowie deutliche Ergebnisverbesserung erzielt; Positiver Geschäftsausblick für die zweite Jahreshälfte; Prognose bestätigt; Rating: KAUFEN
Gemäß Halbjahreszahlen konnte die DGA-Gruppe im ersten Halbjahr 2024 im Auktions- und Maklergeschäft insgesamt 725 Immobilien mit einem Gesamtvolumen von rund 36,18 Mio. € (Vorjahr: 568 Immobilien mit einem Objektvolumen von 35,4 Mio. €) veräußern. Somit waren die Ergebnisse der Frühjahres- und Sommerauktionen insgesamt leicht über Vorjahresniveau. Im historischen Vergleich bewegen sich die Objektumsatzniveaus jedoch auf einem niedrigen Level und sind Ausdruck der weiterhin angespannten Gesamtmarktlage und der erschwerten Rahmenbedingungen im Immobiliensektor.
Die Steigerung der Objektumsätze ist ausschließlich auf die erfolgreiche Entwicklung der Tochtergesellschaft Sächsische Grundstücksauktionen zurückzuführen, die im ersten Halbjahr 2024 mehr als eine Verdoppelung des Vorjahreswertes auf 12,26 Mio. € (VJ: 5,60 Mio. €) erreicht hat. Besonders erfolgreich verlief bei dieser Tochtergesellschaft die Sommerauktion, in der ein Objektvolumen von rund 8,4 Mio. € versteigert wurde, was gleichzeitig die beste Sommeraktion der 25jährigen Unternehmensgeschichte war. Die positive Entwicklung der Sächsischen Grundstücksauktionen hat die marktbedingte Schwäche der anderen Tochtergesellschaften sowie der Deutsche Grundstücksauktionen überkompensiert.
Analog zum leichten Anstieg der Objektumsätze konnte die Gesellschaft auch ein leicht höheres Netto-Aufgeld von 3,76 Mio. € (VJ: 3,67 Mio. €) erwirtschaften. Die Basis dieser am Objektumsatz gemessenen proportionalen Entwicklung des Netto-Aufgeldes ist die solide Entwicklung der Netto-Aufgeld-Marge, die mit 10,4 % exakt auf Vorjahresniveau lag. Dennoch ist die Entwicklung der Netto-Aufgelder weiterhin von den niedrigen Objektumsatzvolumina belastet, wodurch die erzielten Netto-Aufgelder weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus der vergangenen Halbjahre liegen. In diesen Zusammenhang ist die DGA weiterhin von der Immobilienkrise durch die Zinsentwicklung und verschlechterten Marktbedingungen im Immobiliensektor betroffen.
Wenngleich die Entwicklung der Netto-Aufgelder leicht unterhalb unserer Erwartungen liegt, gehen wir für die zweite Jahreshälfte von etwas stärkeren Aufholeffekten, auch bei den anderen DGA-Gesellschaften aus.
Im Vergleich zum leichten Anstieg der Objektvolumina ist es der DGA gelungen, einen überproportional starken Ergebnisanstieg auf 0,01 Mio. € (VJ: -0,73 Mio. €) zu erzielen. Verantwortlich hierfür ist ein stringentes sowie effizienten Kostenmanagement, indem durch Digitalisierungsmaßnahmen sowohl Vertriebs- als auch Druckkosten in erheblichem Ausmaß reduziert wurden. Unternehmensangaben zufolge führten die strukturellen Kosteneinsparmaßnahmen durch die Umstellung des postalischen Katalogvertriebs auf den elektronischen Bezug der Auktionskataloge zu einer signifikanten Kosteneinsparung in Höhe von 0,60 Mio. €.
Laut Halbjahresbericht 2024 rechnet die Gesellschaft beim Objektumsatz weiterhin mit der Erreichung der Zielmarke in Höhe von 80,00 Mio. € und bestätigt somit die Prognose aus dem Geschäftsbericht 2023. Entscheidend für die Erfüllung der Objektumsatzprognose und somit deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist laut DGA-Management ein positiver Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte in Verbindung mit der Erholung des Immobilienmarktes. Die DGA erwartet für das zweite Geschäftshalbjahr 2024 eine gute, jedoch weiterhin selektive Nachfrage nach Immobilien.
Unseres Erachtens könnte die Stabilisierung der Preisniveaus in Verbindung mit einer verbesserten Finanzierungssituation infolge der Zinssenkungen durch die Notenbanken im Jahresverlauf zu einer nachhaltigen Stimulierung der Investitionsbereitschaft und letztlich zu einer Belebung der Liquidität bei Immobilientransaktionen führen. Basierend auf der leicht verbesserten Geschäftsentwicklung zum Halbjahr und der Bestätigung der Unternehmensguidance behalten auch wir unsere bisherigen Umsatz- und Ergebnisprognosen (siehe Annostudie vom 10.06.2024) unverändert bei.
Unternehmensangaben zufolge beläuft sich das bisher akquirierte Einlieferungsvolumen für das dritte Quartal auf 31,50 Mio. € (Vorjahr: 22,70 Mio. €) und damit bereits deutlich über Vorjahresniveau. Dies stellt somit einen positiven Vorindikator für den Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte dar. Vor diesem Hintergrund kalkulieren wir für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit Objektumsätzen in Höhe von 80,00 Mio. €. Für die Folgejahre gehen wir von einer Normalisierung der Marktlage im Immobiliensektor und einer entsprechend positiven Geschäftsentwicklung der DGA aus, so dass die Objektumsätze nachhaltig wieder die Zielmarke von mindestens 100 Mio. € erreichen sollten. Daher unterstellen wir für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 Objektumsätze in Höhe von 100,00 Mio. € bzw. 120,00 Mio. und erwarten folglich einen nachhaltigen Anstieg der Objektumsätze auf ein Vorkrisenniveau.
Analog zum angenommenen Anstieg der Objektumsätze im konkreten Schätzzeitraum kalkulieren wir im Zuge einer Belebung der Immobilientransaktionen auf den DGA-Auktionen sowie einer Stabilisierung und Steigerung des Immobilienpreisniveaus mit einem Anstieg der Netto-Aufgelder auf 8,02 Mio. € im aktuellen Geschäftsjahr und auf 10,02 Mio. € im Jahr 2025. Für das letzte Schätzjahr 2026 rechnen wir mit einem Anstieg beim Netto-Aufgeld auf 12,22 Mio. € und unterstellen damit eine Rückkehr auf das Niveau des Geschäftsjahres 2022.
Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 auch auf Gesamtjahresbasis die Rückkehr in die Gewinnzone und prognostizieren ein positives, deutlich verbessertes Jahresergebnis in Höhe von 0,32 Mio. € (VJ: -1,88 Mio. €). In den Folgejahren gehen wir von der Fortsetzung dieses Trends aus und rechnen mit einem Anstieg des Nachsteuerergebnisses auf 0,40 Mio. € (GJ25e) bzw. 0,91 Mio. € (GJ26e).
Analog zu den weiterhin unveränderten Prognoseannahmen haben wir im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells ein unverändertes Bewertungsergebnis in Höhe von 12,75 € ermittelt. Wir vergeben weiterhin das Rating KAUFEN
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/30773.pdf
Kontakt für Rückfragen:
GBC AG Halderstrasse 27 86150 Augsburg 0821 / 241133 0 research@gbc-ag.de ++++++++++++++++ Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung +++++++++++++++ Datum und Zeitpunkt der Fertigstellung der Studie: 12.09.2024 (11:30 Uhr) Datum und Zeitpunkt der ersten Weitergabe: 12.09.2024 (13:00 Uhr) Gültigkeit des Kursziels: bis max. 31.12.2025
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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1987029 12.09.2024 CET/CEST
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| 10.06.2024 | Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG (von GBC AG): KAUFEN
Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG - von GBC AG
Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstücksauktionen AG
Unternehmen: Deutsche Grundstücksauktionen AG
ISIN: DE0005533400
Anlass der Studie: Researchstudie (Note)
Empfehlung: KAUFEN
Kursziel: 12,75 EUR
Kursziel auf Sicht von: 31.12.2024
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Marcel Schaffer; Cosmin Filker
Geschäftsjahr 2023: Rückläufige Geschäftsentwicklung aufgrund der
angespannten Marktlage im Immobiliensektor; Erholungstendenzen im Rahmen
von starken Auktionsergebnissen bei Frühjahres- und Sommerauktionen
sichtbar; Kursziel auf 12,75 € (bisher: 15,75 €) reduziert; Rating: KAUFEN
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (kurz: DGA) hat das Geschäftsjahr
aufgrund eines herausfordernden Marktumfeldes und einer damit
einhergehenden rückläufigen Geschäftsentwicklung schwach abgeschlossen.
Dabei wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 1.216 Immobilien
(Vorjahr: 1.271 Immobilien) mit einem Gesamtvolumen von lediglich 66,44
Mio. € (Vorjahr: 130,76 Mio. €) versteigert, was nahezu einer Halbierung
entspricht. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die
Unternehmensguidance mit einem avisierten Objektumsatzvolumen in Höhe von
100 Mio. € deutlich verfehlt wurde.
Das geringe Objektumsatzvolumen steht im Zusammenhang mit einer
Kaufzurückhaltung sowie erschwerten Finanzierungsbedingungen und damit
einem generell heraus-fordernden Marktumfeld. Im Rahmen der Auktionen
wurden überwiegend niedrigpreisige Objekte verkauft. Die großvolumigen
Einlieferungen konnten demgegenüber größtenteils nicht vermarktet werden,
da einige Verkäufer die niedrigeren Preisniveaus aufgrund des
Immobilienpreisverfalls nicht akzeptierten und somit weniger Transaktionen
zwischen Verkäufern und Kaufinteressenten zustande kamen. Diese Diskrepanz
spiegelt sich auch in der Entwicklung des akquirierten
Einlieferungsvolumens als Indikator für den deutlichen Rückgang des
Objektumsatzes wider. So wurden im Konzern im Geschäftsjahr 2023 1.479
Objekte (Vorjahr: 1.512 Immobilien) eingeliefert. Insgesamt hat sich das
akquirierte Einlieferungsvolumen der DGA-Gruppe von 200,57 Mio. € auf
105,76 Mio. € deutlich rückläufig entwickelt.
Analog zum Rückgang des Objektvolumens aufgrund der angespannten
Marktsituation und der damit einhergehenden Kaufzurückhaltung lagen die
bereinigten Nettoaufgelder mit 7,07 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert
(VJ: 12,29 Mio. €). Der deutliche Rückgang der realisierten Objektumsätze
bei konstanter Kostenbelastung führte letztlich zu einem Rückgang des
Nachsteuerergebnisses auf -1,88 Mio. € (VJ: 1,30 Mio. €).
Laut Geschäftsbericht 2023 rechnet die DGA AG für das laufende
Geschäftsjahr 2024 mit einem Objektumsatz in Höhe von 80,00 Mio. €. Wichtig
für einen positiven Verlauf des laufenden Geschäftsjahres ist nach Ansicht
des DGA-Vorstands die einsetzende Erholung des Immobilienmarktes. Die
Stabilisierung der Preisniveaus in Verbindung mit einer verbesserten
Finanzierungssituation infolge der Zinssenkungen im Jahres-verlauf sollte
zu einer nachhaltigen Stimulierung der Investitionsbereitschaft der
Investoren und letztlich zu einer Belebung der Liquidität bei
Immobilientransaktionen führen. Diese Faktoren könnten zu einer
Verbesserung der Marktlage und damit auch zu einer Erholung der operativen
Geschäftsentwicklung der DGA führen.
Erste leichte Erholungstendenzen sind mit Blick auf den Verlauf des 1.
Quartals 2024 erkennbar, in dem der Objektumsatz im Vergleich zum Vorjahr
um rund 2,5 % gesteigert wurde. Das erwirtschaftete Nettoergebnis der
DGA-Gruppe lag mit rd. 1,55 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres
(1,62 Mio. €). Damit deuten erste Indikatoren auf eine Erholung hin: es
wurden mehr Immobilien verkauft als im 1. Quartal 2023 (+ 56) und eine
deutlich verbesserte Verkaufsquote von 85,1 % (Vorjahr: 78,2 % im Vor-jahr)
erzielt. Vor allem preisgünstige Immobilienangebote sind weiterhin stark
nachgefragt und sorgten für den Anstieg des Objektumsatzes.
Wir passen unsere Prognosen an die Unternehmens-Guidance
(Unternehmensprognose Objektumsatz: 80,00 Mio. €) an. Die rückläufige
Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie das weiterhin
herausfordernde Marktumfeld führen zu einer Korrektur unserer
Prognoseannahmen hinsichtlich der erzielbaren Objektumsätze der DGA-Gruppe.
Konkret erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr nunmehr Objektumsätze
in Höhe von 80,00 Mio. € (bisherige Prognose: 85,00 Mio. €).
In den Folgejahren gehen wir von einer Normalisierung der Marktsituation
und einer entsprechend positiven Geschäftsentwicklung der DGA aus, so dass
die Objektumsatzerlöse wieder die Marke von 100 Mio. € erreichen werden.
Konkret gehen wir für die Jahre 2025 und 2026 von Objektumsätzen in Höhe
von 100,00 Mio. € (bisherige Prognose: 120,00 Mio. €) bzw. 120,00 Mio. € im
letzten konkreten Schätzjahr aus.
Aufgrund der reduzierten Annahmen für die Objektumsätze in den
Geschäftsjahren 2024 und 2025 reduzieren wir die Schätzung der
Netto-Aufgelder. Demnach erwarten wir für 2024 Netto-Aufgelder in Höhe von
8,02 Mio. € (bisher: 8,25 Mio. €) und für 2025 in Höhe von 10,02 Mio. €
(bisher: 10,30 Mio. €). Für das letzte Schätzjahr 2026 rechnen wir mit
einem Anstieg der Netto-Aufgelder auf 12,22 Mio. € und unterstellen damit
eine Rückkehr auf das Niveau des Geschäftsjahres 2022 und damit eine
positive zukünftige Geschäftsentwicklung der DGA AG.
Die Herabsetzung unserer Annahmen für die konkrete Schätzperiode 2024 bis
2026 sowie die Erhöhung des risikolosen Zinssatzes auf nun 2,5% (bisher:
2,0%) führen zu einem Anstieg der Kapitalkosten und somit zur Reduktion des
Kursziels auf 12,75 € (bisher: 15,75 €). Ausgehend von einem aktuellen
Aktienkurs in Höhe von 9,30 € vergeben wir weiterhin das Rating KAUFEN.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/30003.pdf
Kontakt für Rückfragen
GBC AG
Halderstrasse 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter:
http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung
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Datum und Zeitpunkt der Fertigstellung der Studie: 10.06.2024 (09:55 Uhr)
Datum und Zeitpunkt der ersten Weitergabe: 10.06.2024 (11:00 Uhr)
Gültigkeit des Kursziels: bis max. 31.12.2024
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Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.
Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung
oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
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| 07.02.2020 | Deutsche Grundstücksauktionen AG: Unternehmensvertrag mit der Deutschen Bahn AG verlängert
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Deutsche Grundstücksauktionen AG / Schlagwort(e): Vereinbarung/Immobilien
Deutsche Grundstücksauktionen AG: Unternehmensvertrag mit der Deutschen Bahn AG verlängert
07.02.2020 / 14:40 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Unternehmensvertrag mit der Deutschen Bahn AG verlängert
Die Deutsche Bahn AG hat den Rahmenvertrag mit der Deutschen Grundstücksauktionen AG um weitere 2 Jahre verlängert.
Der bisherige Rahmenvertrag war bis 31.12.2019 befristet. Schon im vierten Quartal wurde eine weitere Verlängerung vorbesprochen.
Die Verlängerung des Einlieferungsrahmenvertrages mit der Deutschen Bahn um weitere zwei Jahre bis 31.12.2021 zu den gleichen Bedingungen wie bisher wurde jetzt durch Unterschrift in Kraft gesetzt. Damit kann die seit Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit vertrauensvoll fortgesetzt werden.
Der Vertrag hat Gültigkeit für die Deutsche Grundstücksauktionen AG und ihre fünf Tochtergesellschaften. Die Gruppe hat im ablaufenden Geschäftsjahr 73 Immobilien für rd. € 4,2 Mio. im Auftrag der Deutschen Bahn AG verkauft.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA. Internet: https://www.dga-ag.de
DEUTSCHE GRUNDSTÜCKSAUKTONEN AG Berlin, den 07.02.2020
07.02.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de
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| 17.12.2019 | Deutsche Grundstücksauktionen AG: Ergebnisse der Winter-Auktionen
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DGAP-News: Deutsche Grundstücksauktionen AG
/ Schlagwort(e): Umsatzentwicklung/Immobilien
17.12.2019 / 08:50
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ergebnisse der Winter-Auktionen 2019
Nach Abschluss der letzten Live-Auktion am 13. Dezember 2019 blicken die Deutsche Grundstücksauktionen AG und ihre 100%igen Tochtergesellschaften, Marktführer für Immobilienauktionen in Deutschland, auf ein Ergebnis der diesjährigen Winter-Auktionen zurück, dass deutlich unter den Erwartungen lag. Zwar konnte die Plettner & Brecht Immobilien GmbH ihren Objekt- und Courtageumsätze gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern und die Norddeutsche Grundstücksauktionen AG lag etwa auf Vorjahresniveau, die anderen Gesellschaften mussten jedoch Rückgänge verzeichnen. Insbesondere das Ergebnis der Deutschen Grundstücksauktionenn AG war enttäuschend und bildet die Zurückhaltung der Investoren bezüglich Berliner Immobilien angesichts des geplanten Mietendeckels ab.
Insgesamt wurden 380 Immobilien im Gegenwert von rd. € 20,4 Mio. versteigert bzw. im Maklerbereich der Firma Plettner & Brecht Immobilien GmbH verkauft. Der Objektumsatz ging damit gegenüber dem vierten Quartal 2018 um rd. 1/3 zurück.
Die Quote der verkauften Immobilien lag bei 87,4 % (Vorjahr 87 %). Die erzielte Nettocourtage beträgt rd. € 2,19 Mio. nach € 2,63 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum.
Deutsche Grundstücksauktionen AG Dezember 2019 € 5.675.000
Sächsische Grundstücksauktionen AG November 2019 € 4.040.201
Norddeutsche Grundstücksauktionen AG November 2019 € 3.247.000
Plettner & Brecht Immobilien GmbH Dezember 2019 € 3.906.800
Westdeutsche Grundstücksauktionen AG Dezember 2019 € 2.833.500
Deutsche Internet Immobilien Auktionen GmbH Okt.- Dez. 2019 € 708.730
Gesamt: Immobilien für € 20.411.231
Bis zum Jahresende werden noch Verträge im Rahmen des Nachverkaufs bzw. im Maklerbereich beurkundet. Die Umsatzzahlen des gesamten Geschäftsjahres 2019 werden Anfang Januar 2020 bekannt gegeben. Es steht aber bereits fest, dass der für 2019 angepeilte Objektumsatz von € 109 Mio. nicht erreicht wird.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA. Internet: https://www.dga-ag.de
DEUTSCHE GRUNDSTÜCKSAUKTONEN AG Berlin, den 17.12.2019
17.12.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de
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| 10.12.2019 | Deutsche Grundstücksauktionen AG: Ausschreibung gewonnen
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Deutsche Grundstücksauktionen AG / Schlagwort(e): Öffentliche Ausschreibung/Immobilien
Deutsche Grundstücksauktionen AG: Ausschreibung gewonnen
10.12.2019 / 14:18 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ausschreibung gewonnen
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG hat in einem offenen, EU-weiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für die Vergabe eines Rahmenvertrages über die Durchführung von Immobilienauktionen für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Anstalt des öffentlichen Rechts - und die bundeseigene BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH als Tochtergesellschaft der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erhalten.
Die Bewerbung für den Auftrag erfolgte als Bietergemeinschaft mit den Tochterunternehmen Sächsische Grundstücksauktionen AG, Norddeutsche Grundstücksauktionen AG, Westdeutsche Grundstücksauktionen AG, Plettner & Brecht Immobilien GmbH und Deutsche Internet Immobilien Auktionen GmbH. Der ausgeschriebene Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren, er beginnt am 01.01.2020 und endet am 31.12.2023.
Zum Leistungsumfang gehören Auktionsplanungsmaßnahmen, die Bewerbung der Objekte, die Durchführung der Auktionen und der Verkauf der eingelieferten Immobilien.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist die zentrale Immobiliendienstleisterin des Bundes. Mit einem Portfolio von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von rund 466.000 Hektar und etwa 36.000 Wohnungen ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eine der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands. Liegenschaften, die der Bund nicht weiter zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt, werden unter Inanspruchnahme verschiedener Vertriebswege veräußert. Die Verwertung dieser entbehrlichen Liegenschaften erfolgt auch über den Vertriebsweg der Immobilienauktion.
Die BVVG erfüllt den gesetzlichen Auftrag, in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ehemals volkseigene land- und forstwirtschaftliche Flächen zu privatisieren.
Eine Verpflichtung der Auftraggeberin zur Einlieferung einer Mindestanzahl an Immobilien oder eines Mindestvolumens besteht bedingungsgemäß nicht. Allein die Deutsche Grundstücksauktionen AG und ihre Tochterunternehmen haben jedoch in den letzten vier Jahren durchschnittlich rd. 200 Immobilien für rd. EUR 11,6 Mio. pro Jahr für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bzw. rd. 290 Immobilien für rd. EUR 2,8 Mio für die BVVG verkauft.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA. Internet: https://www.dga-ag.de
10.12.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de
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