| 06.02.2026 | Aufsichtsrat der Sartorius AG schlägt Dividende in Höhe von 0,74 Euro je Vorzugsaktie vor
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SARTORIUS AG
/ Schlagwort(e): Dividende
Aufsichtsrat der Sartorius AG schlägt Dividende in Höhe von 0,74 Euro je Vorzugsaktie vor (News mit Zusatzmaterial)
06.02.2026 / 11:43 CET/CEST
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Göttingen, 6. Februar 2026
Aufsichtsrat der Sartorius AG schlägt Dividende
in Höhe von 0,74 Euro je Vorzugsaktie vor
Der Aufsichtsrat der Sartorius AG hat in seiner heutigen Sitzung der Empfehlung des Vorstands zugestimmt, der Hauptversammlung am 26. März 2026 für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe des Vorjahres von 0,74 Euro je Vorzugsaktie und 0,73 Euro je Stammaktie vorzuschlagen. Damit würde die Ausschüttungssumme 50,8 Millionen Euro betragen. Die Dividende wird am 31. März 2026 ausgezahlt.
Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren. Nächste Termine
16. Februar 2026 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025
26. März 2026 | Hauptversammlung
23. April 2026 | Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals
23. Juli 2026 | Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse
22. Oktober 2026 | Veröffentlichung der Neunmonatsergebnisse Sartorius in Kürze
Sartorius ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions unterstützt Kunden mit einem breiten, auf Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren, schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten, Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika. Mit rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit hat das Göttinger Unternehmen eine starke globale Präsenz. Sartorius ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 3,5Milliarden Euro. Mehr als 14.000 Mitarbeitende sind für Kunden rund um den Globus
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2272694 06.02.2026 CET/CEST
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| 03.02.2026 | Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach vorn
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SARTORIUS AG
/ Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis
Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach vorn (News mit Zusatzmaterial)
03.02.2026 / 07:00 CET/CEST
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Göttingen, 3. Februar 2026
Sartorius wächst 2025 deutlich profitabel und blickt weiter positiv nach vorn
- Vorläufige Geschäftsergebnisse für 2025: Konzernumsatz steigt um 7,6 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro
- Positive Entwicklung in beiden Sparten: Signifikante Umsatzsteigerung im wiederkehrenden Geschäft mit Verbrauchsmaterialien; Geschäft mit Anlagen und Instrumenten stabilisiert sich
- Profitabilität steigt überproportional: Operative EBITDA-Marge legt um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent zu
- Ausblick 2026: Unternehmensleitung prognostiziert anhaltend profitables Wachstum
Der Life-Science-Konzern Sartorius hat das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen wie erwartet mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und Ertrag abgeschlossen und ist weiter auf einem profitablen Wachstumskurs. Auch für das Jahr 2026 rechnet die Unternehmensleitung mit weiterem Wachstum und einer anhaltend hohen Profitabilität.
„Das Jahr 2025 war in der gesamten Branche geprägt von einer Rückkehr zu normalem Nachfrageverhalten bei Verbrauchsmaterialien, einer hohen Innovationsdynamik bei etablierten Therapien und neuen Modalitäten sowie einer weiterhin verhaltenen Investitionstätigkeit der Kunden“, sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. „Für Sartorius war es ein erfolgreiches Jahr: Wir haben unsere Umsatz- und Profitabilitätsziele zuverlässig erreicht und sind sehr zufrieden. Beide Sparten haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Besonders erfreulich war die Entwicklung des margenstarken wiederkehrenden Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien, während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten im Jahresverlauf zunehmend stabilisierte. Gleichzeitig haben wir unsere Profitabilität gesteigert und wichtige Weichen für unser weiteres Wachstum gestellt: Im Fokus standen dabei der kontinuierliche Ausbau unseres globalen Forschungs- und Produktionsnetzwerks, die Einführung innovativer Produkte sowie die Ergänzung unseres Portfolios im strategisch wichtigen Feld der Mikrogewebe durch die Übernahme von MATTEK. Auf dieser Basis erwarten wir, unseren profitablen Wachstumskurs im Jahr 2026 fortzusetzen und unseren Kunden noch besser dabei zu helfen, neue Therapien einfacher zu entwickeln, effizienter zu produzieren und so schneller zum Patienten zu bringen.“
Geschäftsentwicklung des Konzerns1
Der Umsatz des Sartorius-Konzerns erhöhte sich im Berichtsjahr nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich um wechselkursbereinigt 7,6 Prozent auf 3.538 Millionen Euro. Das nominale Wachstum lag hauptsächlich bedingt durch die Schwäche des US-Dollars bei 4,7 Prozent. Zum Umsatzwachstum trugen alle Regionen bei: Die Region EMEA2 wuchs mit einem Umsatz von 1.467 Millionen Euro um wechselkursbereinigt 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Region Amerika das Jahr mit einem Umsatzplus von 8,9 Prozent und 1.251 Millionen Euro beendete. Auch in der Region Asien/Pazifik erreichte das Unternehmen ein Plus von 8,9 Prozent und damit einen Umsatz von 820 Millionen Euro.
Der Ertrag des Konzerns gemessen am operativen EBITDA wuchs weiter deutlich überproportional um 11,2 Prozent auf 1.052 Millionen Euro. Volumen‑, Produktmix‑ und Skaleneffekte konnten dabei negative Währungseinflüsse sowie den dämpfenden Effekt der US‑Zölle mehr als ausgleichen. Die entsprechende Marge stieg entsprechend signifikant um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent, nach 28,0 Prozent im Vorjahr.
Noch stärker entwickelte sich der maßgebliche Jahresüberschuss, der um 18,2 Prozent zulegte und einen Wert von 331 Millionen Euro erreichte, nach 280 Millionen Euro im Jahr 2024. Der bereinigte Gewinn je Stammaktie stieg auf 4,78 Euro (VJ 4,05 Euro), der bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie auf 4,79 Euro (VJ 4,06 Euro).
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sartorius-Konzerns erhöhte sich zum 31. Dezember 2025 in allen Regionen vor allem aufgrund der Einstellung zusätzlicher Beschäftigter in der Fertigung auf 14.042 und lag damit um 514 Personen über dem Stand zum Jahresende 2024.
Die zentralen Bilanz- und Finanzkennziffern des Konzerns zeigen eine solide Entwicklung. Die Eigenkapitalquote stieg zum 31. Dezember 2025 auf 39,8 Prozent (31. Dezember 2024: 38,6 Prozent). Der dynamische Verschuldungsgrad verringerte sich weiter planmäßig auf 3,55 (31. Dezember 2024: 3,96).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Sartorius sein langfristig angelegtes Investitionsprogramm fortgesetzt und seine auf organisches Wachstum und Resilienz ausgerichtete weltweite Forschungs- und Produktionsinfrastruktur weiter ausgebaut. In Aubagne, Frankreich, hat das Unternehmen den Ausbau seines Produktionsstandorts für Bioprozesstechnologien abgeschlossen. Planmäßig voran gingen auch die Erweiterung der Membran- und Filterproduktion am Hauptsitz in Göttingen sowie der Aufbau des neuen Standorts in Songdo, Südkorea, von dem aus zukünftig der gesamte südasiatische Markt bedient werden soll. Die Gesamtinvestitionen in die Forschungs- und Produktionsinfrastruktur betrugen im Berichtsjahr 442 Millionen Euro nach 410 Millionen Euro im Vorjahr; die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote lag wie geplant bei 12,5 Prozent (VJ 12,1 Prozent).
Geschäftsentwicklung der Sparte Bioprocess Solutions
Die Sparte Bioprocess Solutions, die für mehr als Dreiviertel des Konzernumsatzes steht und eine breite Palette innovativer Technologien für die effiziente und nachhaltige Herstellung von Biopharmazeutika bietet, erzielte ein erhebliches, nahezu zweistelliges Wachstum: Der Umsatz stieg gegenüber einer moderaten Vorjahresbasis um wechselkursbereinigt 9,5 Prozent (nominal 6,5 Prozent) auf 2.865 Millionen Euro. Wesentlicher Treiber war die anhaltend starke Nachfrage im umsatzanteilig größeren und margenstarken, wiederkehrenden Geschäft mit Verbrauchsmaterialien wie Filtern und Einwegbeuteln. Das Geschäft mit Bioprozess‑Anlagen war aufgrund der branchenweiten Investitionszurückhaltung der Kunden rückläufig, zeigte jedoch eine zunehmende Stabilisierung.
Noch deutlicher als der Umsatz entwickelte sich das operative EBITDA der Sparte, das um 15,2 Prozent auf 907 Millionen Euro anstieg (VJ 787 Millionen Euro). Die Marge erhöhte sich signifikant um 2,4 Prozentpunkte auf 31,7 Prozent (VJ 29,3 Prozent). Volumen‑, Produktmix‑ und Skaleneffekte konnten dabei negative Währungseinflüsse sowie den dämpfenden Effekt der US-Zölle mehr als ausgleichen.
Mit Fokus auf die Bedürfnisse ihrer Kunden hat die Bioprozesssparte ihr Produktportfolio im abgelaufenen Geschäftsjahr gezielt weiterentwickelt. Die Technologien zielen darauf ab, die Produktivität und Nachhaltigkeit in der Herstellung von Arzneimitteln zu steigern, neue Therapien zu ermöglichen und für Patienten weltweit zugänglich zu machen. Auf den Markt kamen unter anderem Systeme zur Prozessintensivierung, die den Übergang von der Produktion in Chargen zu kontinuierlichen Herstellungsprozessen unterstützen, innovative Filtrationslösungen sowie Software- und App-Angebote. In Zusammenarbeit mit dem US-Startup Nanotein Technologies erweiterte die Sparte zudem ihr Reagenzienportfolio für die Zellaktivierung und -expansion in der Herstellung von Zelltherapien. Fortschritte beim Ökodesign der Produkte zeigen sich insbesondere in der Einführung eines PFAS-freien Filters sowie im Einsatz zertifizierter, erneuerbarer Rohstoffe in ausgewählten Einwegbeuteln, Bioreaktoren und Filtern.
Geschäftsentwicklung der Sparte Lab Products & Services
Die kleinere der beiden Konzernsparten, Lab Products & Services, die auf Life-Science-Forschung und Pharmalabore spezialisiert ist, zeigte sich 2025 in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld resilient und erholte sich im Jahresverlauf zunehmend. In der zweiten Jahreshälfte erzielte die Sparte wie erwartet wieder positive Wachstumsraten und erreichte so bis Ende Dezember das Umsatzniveau des Vorjahrs.
Mit einer währungsbereinigten Entwicklung von 0,2 Prozent (nominal -2,5 Prozent) lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 bei 673 Millionen Euro. Der Anfang Juli 2025 akquirierte Mikrogewebe-Spezialist MATTEK steuerte etwas mehr als 1 Prozentpunkt zum Umsatzwachstum bei. Das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für Labore sowie mit Services legte weiter deutlich zu, während das Geschäft mit Instrumenten gedämpft blieb, sich aber im Jahresverlauf zunehmend stabilisierte. Dazu trug auch eine positive Dynamik im Bereich Bioanalytik bei, unterstützt durch die im ersten Halbjahr eingeführten Produktneuheiten.
Das operative EBITDA der Sparte verringerte sich um 8,6 Prozent auf 145 Millionen Euro, nach 158 Millionen Euro im Vorjahr; die Marge lag hauptsächlich aufgrund von Währungs-, Produktmix- und Zolleffekten bei 21,5 Prozent (VJ 22,9 Prozent).
Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat die Laborsparte zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen in ihr Produktportfolio aufgenommen, die Forschenden im Labor dabei helfen, Krankheiten besser zu verstehen und die vielversprechendsten Wirkstoffkandidaten schneller zu identifizieren. Im Fokus standen weiterhin Organoide, die als eine Schlüsseltechnologie für die Life-Science-Forschung gelten: Durch die Übernahme von MATTEK vertreibt die Sparte nun auch humane zellbasierte Mikrogewebe und 3D-Modelle, die die Struktur und Funktion von menschlichem Gewebe nachahmen und im Vergleich zu 2D-Zellkulturen präzisere Ergebnisse liefern sowie dabei helfen, Tierversuche zu reduzieren. Im Bereich der Bioanalytik wurden mehrere Geräte neu eingeführt, unter anderem eine Lösung, die als einzige am Markt konfokale Bildgebung im Inkubator ermöglicht und sich so besonders für die Analyse komplexer 3D-Zellkulturen eignet.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Die positive Geschäftsentwicklung 2025 bestätigt die Einschätzung der Unternehmensleitung, dass die dämpfenden kurzfristigen Branchenfaktoren an Einfluss verlieren und die strukturellen Wachstumstreiber des Life-Science-Marktes wieder stärker an Bedeutung gewinnen.
„Der Biopharmamarkt bleibt dynamisch und bietet weiterhin enorme Chancen. Die steigende Nachfrage nach Biologika trifft auf wachsenden Kostendruck in den Gesundheitssystemen und erhöht so den Bedarf an Technologien, die die Entwicklung und Herstellung dieser Therapien effizienter machen. Mit Blick auf 2026 zeigt sich: Unsere Branche ist zurück auf Kurs, hat ihr langfristiges Wachstumsniveau aber noch nicht vollständig erreicht – insbesondere bei der Nachfrage nach Anlagen und Instrumenten. Hinzu kommen makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten, die ein hohes Maß an Flexibilität verlangen,“ sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. „Das Jahr ist noch jung, daher haben wir bewusst einen breiten Prognosekorridor festgelegt, um der weiterhin hohen makroökonomischen und branchenspezifischen Volatilität Rechnung zu tragen. Die untere Bandbreite spiegelt ein vorsichtiges Szenario wider, in dem sich die Marktbedingungen abschwächen würden. Demgegenüber gehen wir aktuell eher von einer fortschreitenden Normalisierung der Marktdynamik und den derzeit zu beobachtenden positiven Trends aus. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer starken Marktposition und unserem resilienten Geschäftsmodell sehr gut aufgestellt sind. Mit klarem Fokus auf unsere Kunden, Innovationen und operative Exzellenz, haben wir die richtigen Voraussetzungen, um die Entwicklung der Branche aktiv mitzugestalten und auch mittelfristig profitabel zu wachsen.“
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Sartorius eine Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses, wobei mit einer anhaltend positiven Entwicklung der Sparte Bioprocess Solutions und einer Belebung der Sparte Lab Products & Services gerechnet wird. Den währungsbereinigten Umsatzzuwachs des Sartorius-Konzerns erwartet die Unternehmensleitung zwischen rund 5 und 9 Prozent, einschließlich eines Beitrags von etwa 1 Prozentpunkt aus der MATTEK-Akquisition sowie den US-Zollzuschlägen. Die operative EBITDA-Marge sollte sich durch Volumen- und Skaleneffekte auf etwas über 30 Prozent erhöhen (VJ 29,7 Prozent).
Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird voraussichtlich auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2025 (VJ 12,5 Prozent) liegen. Dies reflektiert die fortgesetzten, gezielten Investitionen in Forschungs- und Produktionskapazitäten, Technologien und Innovationen zur Unterstützung der mittelfristigen Wachstumsambitionen des Konzerns. Den dynamischen Verschuldungsgrad, ohne Berücksichtigung möglicher Kapitalmaßnahmen und/oder Akquisitionen, erwartet die Unternehmensleitung bei etwas über 3 (VJ 3,55).
Die Sparte Bioprocess Solutions sollte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund 6 bis 10 Prozent erreichen, hauptsächlich getrieben durch das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, während für das Anlagengeschäft eine mindestens stabile Entwicklung erwartet wird. Die operative EBITDA-Marge sollte bei etwas über 32 Prozent liegen (VJ 31,7 Prozent).
Für die Sparte Lab Products & Services erwartet die Unternehmensleitung ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund 2 bis 6 Prozent, worin ein Wachstumsbeitrag von MATTEK von rund 1,5 Prozentpunkten enthalten ist. Dies reflektiert ein weiterhin starkes Geschäft mit Verbrauchsmaterialien und Services sowie ein mindestens stabiles Instrumentengeschäft. Die operative EBITDA-Marge sollte bei etwas unter 21 Prozent (VJ 21,5 Prozent) liegen, hauptsächlich beeinflusst durch verstärkte Investitionen in den Bereich Advanced Cell Models, ungünstige Währungs- und Produktmixeffekte sowie den Verwässerungseffekt der derzeit bestehenden Zölle.
Aufgrund der weiterhin hohen Dynamiken und Volatilitäten in der gesamten Life-Science-Industrie unterliegt die Prognose von Geschäftszahlen immer noch einer größeren Unsicherheit, was sich in der aktuellen Bandbreite der Prognose widerspiegelt. Hierin sind potenziell zusätzliche US-Zölle ebenfalls nicht berücksichtigt.
1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.
- Operatives EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
- Maßgebliche Jahresüberschuss: Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
- Bereinigter Gewinn je Aktie: Maßgeblicher Jahresüberschuss in Relation zum gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Stamm- beziehungsweise Vorzugsaktien
- Dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode
2 EMEA = Europa, Mittlerer Osten, Afrika
Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius-Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Alle prognostizierten Zahlen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass die Dynamiken und Volatilitäten in der Branche in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Zudem spielen Unsicherheiten aufgrund der veränderten geopolitischen Lage wie etwa die Entkopplungstendenzen verschiedener Staaten sowie die handelspolitischen Rahmenbedingungen Erläuterung der Geschäftsergebnisse für Investoren
In einer Telefonkonferenz für Investoren erläutern der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Grosse und der Finanzvorstand Dr. Florian Funck die vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2025 am 3. Februar 2026 um 13:00 Uhr MEZ. Zur Registrierung: https://sar.to/IR_Call_Prelims_2025Weitere Informationen und Medieninhaltewww.sartorius.com/newsroomNächste Termine
16. Februar 2026 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025
26. März 2026 | Hauptversammlung
23. April 2026 | Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals
23. Juli 2026 | Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse
22. Oktober 2026 | Veröffentlichung der Neunmonatsergebnisse Vorläufige Kennzahlen des Geschäftsjahrs 2025
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Sartorius Konzern |
Bioprocess Solutions |
Lab Products & Services |
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| in Mio. €, sofern nicht anderweitig angegeben |
2025 |
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
2025 |
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
2025 |
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
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| Umsatz |
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| Umsatz |
3.538,1 |
3.380,7 |
4,7 |
7,6 |
2.865,0 |
2.690,2 |
6,5 |
9,5 |
673,0 |
690,5 |
-2,5 |
0,2 |
|
|
|
1.466,6 |
1.388,9 |
5,6 |
5,8 |
1.197,5 |
1.111,0 |
7,8 |
8,0 |
269,1 |
277,9 |
-3,2 |
-3,1 |
|
|
|
1.251,4 |
1.199,6 |
4,3 |
8,9 |
1.031,8 |
974,1 |
5,9 |
10,5 |
219,6 |
225,5 |
-2,6 |
1,8 |
|
|
|
820,1 |
792,3 |
3,5 |
8,9 |
635,8 |
605,1 |
5,1 |
10,7 |
184,3 |
187,1 |
-1,5 |
3,2 |
|
| Ergebnis |
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| Underlying EBITDA3 |
1.051,6 |
945,3 |
11,2 |
|
907,0 |
787,2 |
15,2 |
|
144,6 |
158,1 |
-8,6 |
|
|
| Underlying EBITDA-Marge3 in % |
29,7 |
28,0 |
1,7 Pp |
|
31,7 |
29,3 |
2,4 Pp |
|
21,5 |
22,9 |
-1,4 Pp |
|
|
Maßgeblicher
Jahresüberschuss4 |
330,7 |
279,9 |
18,2 |
|
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| Jahresüberschuss5 |
154,9 |
84,0 |
84,3 |
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| Cashflow |
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| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit |
837,0 |
976,2 |
-14,3 |
|
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| Free Cashflow6 |
390,4 |
550,4 |
-29,1 |
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| Finanzdaten je Aktie |
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| Ergebnis je StA4 in € |
4,78 |
4,05 |
18,1 |
|
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| Ergebnis je VzA4 in € |
4,79 |
4,06 |
18,0 |
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1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden
identische Wechselkurse verwendet
2 Nach Sitz des Kunden
3 Um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
4 Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
5 Nach Anteilen Dritter
6 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit Sartorius in Kürze
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Leona Malorny
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03.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| WKN: |
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| Ende der Mitteilung |
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2269974 03.02.2026 CET/CEST
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| 14.01.2026 | Nachhaltigkeitszertifikat für Standort Göttingen: Mehr Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen
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SARTORIUS AG
/ Schlagwort(e): Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeitszertifikat für Standort Göttingen: Mehr Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen (News mit Zusatzmaterial)
14.01.2026 / 11:34 CET/CEST
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Göttingen, 14. Januar 2026
Nachhaltigkeitszertifikat für Standort Göttingen:
Mehr Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen
- Produktionsstandorte in Göttingen, Deutschland, und Mohamdia, Tunesien nach ISCC Plus zertifiziert
- Biobasierte Rohstoffe reduzieren Anteil fossiler Kunststoffe in Filtern und Einwegbeuteln deutlich
- Zertifiziertes Produktionsnetzwerk umfasst nun Werke in Deutschland, Tunesien, Frankreich und Großbritannien
Der Life-Science-Konzern Sartorius hat für den Produktionsstandort Göttingen sowie für das Werk in Mohamdia in Tunesien die ISCC-Plus-Zertifizierung der Initiative International Sustainability and Carbon Certification erhalten. Damit baut das Unternehmen sein Angebot an Produkten aus biozirkulären Rohstoffen aus und unterstützt die Biopharmaindustrie auf ihrem Weg zu nachhaltigeren Herstellungspraktiken.
ISCC Plus ist ein globaler Standard für erneuerbare und recycelte Rohstoffe, der mithilfe eines Massebilanzsystems eine transparente und rückverfolgbare Beschaffung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht. Am Konzernhauptsitz in Göttingen sowie am Standort Mohamdia erfüllt Sartorius nun die Kriterien hinsichtlich Rückverfolgbarkeit, Prozessen, Dokumentation und Managementsystemen und kann so in weiteren Produktlinien zertifizierte nachwachsende Rohstoffe einsetzen: im PFAS-freien Filter Sartopore Evo sowie in den Flexsafe-Beuteln, die beide in der Herstellung von Biopharmazeutika verwendet werden. Durch den Einsatz von ISCC Plus-zertifizierten Materialien lässt sich der Anteil fossiler Verbindungen in den Flexsafe-Beuteln um rund 70 Prozent und in den Sartopore Evo Filtern im Schnitt um 40-60 Prozent reduzieren.
„Unsere Biopharma-Kunden stehen vor der Aufgabe, mehr Ertrag aus ihren Produktionsprozessen herauszuholen und gleichzeitig ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Seit langem tragen unsere Einwegtechnologien und Lösungen zur Prozessintensivierung dazu bei, die Herstellung von Biologika effizienter zu gestalten: mehr Output bei weniger Input und geringerer Umweltbelastung“, so René Fáber, Leiter der Sparte Bioprocess Solutions und Mitglied des Vorstands von Sartorius. „Mit der Ausweitung ISCC-Plus-zertifizierter Materialien auf weitere zentrale Produktgruppen bieten wir unseren Kunden nun nachhaltigere Alternativen für bereits validierte Prozesse. Unser Ziel ist es, die Biopharmaindustrie dabei zu unterstützen, weniger fossile Materialien einzusetzen und die nachhaltige Produktion von Biologika voranzutreiben.”
Bereits Anfang 2025 erhielten die Werke in Aubagne, Frankreich, und Stonehouse, Großbritannien, die ISCC-Plus-Zertifizierung für Ambr-Bioreaktoren, Vivaflow-Filter und ausgewählte Flexsafe-Beutel Sartorius plant, den Einsatz zertifizierter nachwachsender Rohstoffe im globalen Produktionsnetzwerk weiter auszubauen. Sartorius in Kürze
Sartorius ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions unterstützt Kunden mit einem breiten, auf Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren, schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten, Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika. Mit rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit hat das Göttinger Unternehmen eine starke globale Präsenz. Sartorius ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,4 Milliarden Euro. Mehr als 13.500 Mitarbeitende sind für Kunden rund um den Globus tätig.
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| 17.12.2025 | Sartorius AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
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17.12.2025 / 13:30 CET/CEST
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| 16.10.2025 | Sartorius schärft Prognose nach deutlich profitablem Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten
|
SARTORIUS AG
/ Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
Sartorius schärft Prognose nach deutlich profitablem Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten (News mit Zusatzmaterial)
16.10.2025 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Göttingen, 16. Oktober 2025
Sartorius schärft Prognose nach deutlich profitablem Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten
- Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten um 7,5 Prozent
- Signifikanter Zuwachs im Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien hält weiter an
- Sparte Bioprocess Solutions wächst um rund 10 Prozent; Laborsparte erholt sich zunehmend
- Operativer Ertrag legt zweistellig um rund 13 Prozent zu; operative Ertragsmarge erhöht sich um 2 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent
- Unternehmensleitung konkretisiert Jahresprognose für Konzern und Sparten: rund 7 Prozent Umsatzwachstum und EBITDA-Marge von knapp über 29,5 Prozent im Konzern erwartet
Der Life-Science-Konzern Sartorius hat seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 sowohl Umsatz als auch Ertrag deutlich gesteigert.
„Die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf stimmt uns sehr positiv. Mit einem zweistelligen Zuwachs bleibt das margenstarke Geschäft mit Verbrauchsmaterialien der wichtigste Treiber unseres Wachstums. Auch wenn die Kunden weiterhin vorsichtig bei Investitionen in Anlagen und Instrumente sind, stabilisiert sich dieses Geschäft nun. Erfreulich ist auch, dass die Laborsparte sich resilient in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld behauptet und weiter aufholt. Vor diesem Hintergrund schärfen wir die Jahresprognose und erwarten für den Konzern ein Umsatzwachstum in der oberen Hälfte der bisherigen Bandbreite“, so Vorstandschef Dr. Michael Grosse. „Der Biopharmamarkt bleibt dynamisch – angetrieben durch Innovationen und die steigende Nachfrage nach neuartigen Arzneimitteln weltweit. Unsere Kunden stehen dabei vor der dringenden Aufgabe, die Entwicklung und Herstellung dieser neuen Therapeutika zu beschleunigen und gleichzeitig den steigenden Kostendruck zu bewältigen. Mit unseren Technologien zahlen wir genau darauf ein und leisten so einen Beitrag zur besseren Versorgung mit innovativen Medikamenten.“ Geschäftsentwicklung des Konzerns1
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erzielte der Sartorius-Konzern einen deutlichen Umsatzzuwachs von wechselkursbereinigt 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2.611 Millionen Euro. Das nominale Wachstum lag hauptsächlich bedingt durch die Schwäche des US-Dollars bei 5,5 Prozent. Zur Umsatzsteigerung trugen alle Geschäftsregionen bei: Die Region Amerika verzeichnete ein Plus von wechselkursbereinigt 8,2 Prozent, Asien/Pazifik erreichte einen Zuwachs von 8,7 Prozent. In der Region EMEA 2, in der die Geschäftserholung bereits früher eingesetzt hatte, erhöhte sich der Umsatz um 6,3 Prozent.
Der operative Ertrag gemessen am operativen EBITDA stieg zwischen Januar und September deutlich überproportional um 12,8 Prozent auf 774 Millionen Euro, wobei Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte negative Währungseinflüsse mehr als ausgleichen konnten. Die entsprechende Marge stieg um 2 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent, nach 27,7 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Noch stärker entwickelte sich das maßgebliche Periodenergebnis, das um 17,0 Prozent zulegte und einen Wert von 244 Millionen Euro erreichte, nach 208 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Der bereinigte Gewinn je Stammaktie stieg auf 3,52 Euro (VJ 3,01 Euro) , der bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie auf 3,53 Euro (VJ 3,02 Euro).
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhte sich zum 30. September 2025 vor allem aufgrund der Einstellung zusätzlicher Beschäftigter in der Fertigung auf 13.878 und lag damit um 350 Personen über dem Stand zum Jahresende 2024.
Die zentralen Bilanz- und Finanzkennziffern des Sartorius-Konzerns sind weiter auf einem soliden Niveau. Die Eigenkapitalquote stieg zum 30. September 2025 auf 39,7 Prozent (31. Dezember 2024: 38,6 Prozent). Der dynamische Verschuldungsgrad verringerte sich weiter planmäßig auf 3,7 (31. Dezember 2024: 4,0). Die Investitionen in die weltweite Forschungs- und Produktionsinfrastruktur betrugen 305 Millionen Euro nach 319 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote stieg im Jahresverlauf wie geplant und lag Ende September bei 11,7 Prozent (VJ 12,9 Prozent). Geschäftsentwicklung der Sparte Bioprocess Solutions
Die Sparte Bioprocess Solutions, die für mehr als Dreiviertel des Konzernumsatzes steht und eine breite Palette innovativer Technologien für die effiziente und nachhaltige Herstellung von Biopharmazeutika bietet, verzeichnete erneut ein deutliches Wachstum: Zwischen Januar und September stieg der Umsatz der Sparte um wechselkursbereinigt 9,9 Prozent (nominal 7,8 Prozent) auf 2.115 Millionen Euro. Treiber dieser Entwicklung war weiterhin das margenstarke Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für die Herstellung von Biopharmaka, das seinen starken Wachstumskurs fortsetzte. Während die branchenweite Investitionszurückhaltung der Kunden das Geschäft mit Bioprozess-Equipment und -Anlagen weiterhin beeinträchtigte, stabilisierte sich dieses.
Noch deutlicher als der Umsatz entwickelte sich das operative EBITDA der Sparte, das durch Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte um 17,3 Prozent auf 667 Millionen Euro anstieg (VJ 568 Millionen Euro). Die Marge erhöhte sich deutlich auf 31,5 Prozent nach 28,9 Prozent in der Vergleichsperiode.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat die Bioprozesssparte ihr Produktportfolio gezielt ausgebaut, um die Produktivität in der Arzneimittelherstellung weiter zu steigern – unter anderem mit neuen Angeboten zur Prozessintensivierung. Im dritten Quartal kamen außerdem eine weiterentwickelte Filtrationslösung für monoklonale Antikörper, die kürzere Prozesse ermöglicht und den Wasserverbrauch senkt, sowie neue Software-Lösungen für Bioprozesse auf den Markt. Die Sparte ist zudem eine neue Partnerschaft mit dem US-Startup Nanotein Technologies eingegangen. Ziel ist es, die Kommerzialisierung und Weiterentwicklung innovativer Reagenzien voranzutreiben, die die Zellaktivierung und -expansion bei der Herstellung von Zelltherapien fördern. Geschäftsentwicklung der Sparte Lab Products & Services
Die kleinere der beiden Konzernsparten, Lab Products & Services, die auf Life-Science-Forschung und Pharmalabore spezialisiert ist, zeigte sich in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld resilient: Das Geschäft verbesserte sich in den ersten neun Monaten zunehmend und wies im dritten Quartal wie erwartet eine leicht positive Wachstumsrate auf.
Zwischen Januar und September war der Umsatz mit einer währungsbereinigten Entwicklung von - 1,3 Prozent (nominal - 3,2 Prozent) auf 495 Millionen Euro nur noch leicht rückläufig. Der Anfang Juli akquirierte Mikrogewebe-Spezialist MATTEK trug knapp 1 Prozentpunkt zum Umsatzwachstum bei. Das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für Labore sowie mit Services legte weiter deutlich zu; das mit Laborinstrumenten blieb gedämpft, stabilisierte sich jedoch. Dazu trug auch die zuletzt positive Dynamik im Bereich Bioanalytik, unterstützt durch die im ersten Halbjahr eingeführten Produktneuheiten, bei.
Das operative EBITDA belief sich hauptsächlich infolge von Volumen- und Produktmixeffekten auf 108 Millionen Euro, nach 118 Millionen Euro in der Vorjahresperiode; die Ertragsmarge erreichte 21,7 Prozent (VJ 23,2 Prozent).
Mit Blick auf das Produktportfolio hat die Sparte neben den neuen Bioanalytik-Angeboten, die im ersten Halbjahr eingeführt wurden, zuletzt eine Weiterentwicklung im Bereich der Wägetechnologie auf den Markt gebracht, mit der sich Pipetten schneller ISO-konform kalibrieren lassen. Prognose für das Geschäftsjahr 2025 konkretisiert
Auf Basis der bisherigen Ergebnisse und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Auswirkungen bestehender Zölle, der Beiträge aus der MATTEK-Akquisition sowie der starken Vergleichsbasis im vierten Quartal des Vorjahres, konkretisiert die Unternehmensleitung ihre Gesamtjahresprognose für den Konzern und beide Sparten.
So rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatzwachstum auf Konzernebene von rund 7 Prozent (bisher: etwa 6 Prozent organisches Wachstum mit einem Prognosekorridor von etwa plus/minus zwei Prozentpunkten). Darin enthalten ist ein anorganischer Wachstumsbeitrag von etwa 0,3 Prozentpunkten. Die Sparte Bioprocess Solutions dürfte mit rund 9 Prozent das obere Ende der bisher definierten Prognosespanne treffen (bisher: etwa 7 Prozent organisches Wachstum mit einem Prognosekorridor von etwa plus/minus zwei Prozentpunkten). Die Sparte Lab Products & Services sollte ungefähr das Umsatzniveau des Vorjahres erreichen, mit einem Wachstumsbeitrag von gut 1 Prozentpunkt aus der Akquisition von MATTEK (bisher: etwa 1 Prozent organisches Wachstum mit einem Prognosekorridor von etwa plus/minus zwei Prozentpunkten).
Mit Blick auf den Ertrag erwartet die Unternehmensleitung eine operative EBITDA-Marge auf Konzernebene von knapp über 29,5 Prozent (bisher: rund 29 bis 30 Prozent), wobei die Marge der Sparte Bioprocess Solutions auf knapp über 31,5 Prozent (bisher: rund 31 bis 32 Prozent) steigen und die der Laborsparte etwa 21,5 Prozent (bisher: rund 22 bis 23 Prozent) erreichen soll.
Die Prognose für die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote bleibt unverändert und dürfte bei etwa 12,5 Prozent liegen; auch der dynamische Verschuldungsgrad soll sich weiterhin auf etwa 3,5 verringern.
1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.
- Operatives EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
- Maßgebliches Periodenergebnis: Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
- Bereinigter Gewinn je Aktie: Maßgebliches Periodenergebnis in Relation zum gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Stamm- beziehungsweise Vorzugsaktien
- Dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode
2 EMEA = Europa, Mittlerer Osten, Afrika
Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius-Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Alle prognostizierten Zahlen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass die Dynamiken und Volatilitäten in der Branche in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Zudem spielen Unsicherheiten aufgrund der veränderten geopolitischen Lage wie etwa die Entkopplungstendenzen verschiedener Staaten sowie die handelspolitischen Rahmenbedingungen eine zunehmende Rolle. Daraus ergibt sich eine erhöhte Unsicherheit bei der Prognose von Geschäftszahlen. Erläuterung der Geschäftsergebnisse
In der englischsprachigen Telefonkonferenz für Investoren am 16. Oktober 2025 um 13:00 Uhr MESZ erläutern der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Grosse und der Finanzvorstand Dr. Florian Funck die Geschäftszahlen der ersten neun Monate 2025. Zur Anmeldung: https://sar.to/9M_2025_IR_CallKennzahlen zu den ersten neun Monaten 2025
| |
Sartorius Konzern |
Bioprocess Solutions |
Lab Products & Services |
|
| in Mio. €, sofern nicht anderweitig angegeben |
9 Mon.
2025 |
9 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
9 Mon.
2025 |
9 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
9 Mon.
2025 |
9 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
|
| Umsatz |
|
|
|
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|
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|
|
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| Umsatz |
2.610,5 |
2.473,9 |
5,5 |
7,5 |
2.115,3 |
1.962,4 |
7,8 |
9,9 |
495,2 |
511,5 |
–3,2 |
–1,3 |
|
|
|
1.084,1 |
1.020,1 |
6,3 |
6,3 |
886,6 |
813,6 |
9,0 |
9,1 |
197,5 |
206,4 |
–4,3 |
–4,4 |
|
|
|
924,8 |
879,4 |
5,2 |
8,2 |
762,7 |
713,6 |
6,9 |
9,9 |
162,1 |
165,8 |
–2,2 |
0,7 |
|
|
|
601,6 |
574,4 |
4,7 |
8,7 |
466,0 |
435,2 |
7,1 |
11,3 |
135,6 |
139,3 |
–2,6 |
0,8 |
|
| Ergebnis |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Underlying EBITDA3 |
774,2 |
686,5 |
12,8 |
|
666,5 |
568,0 |
17,3 |
|
107,7 |
118,5 |
-9,1 |
|
|
| Underlying EBITDA-Marge3 in % |
29,7 |
27,7 |
|
|
31,5 |
28,9 |
|
|
21,7 |
23,2 |
|
|
|
Maßgebliches
Periodenergebnis4 |
243,6 |
208,2 |
17,0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Periodenergebnis5 |
124,7 |
75,1 |
66,0 |
|
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| Cashflow |
|
|
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|
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|
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit |
511,0 |
612,9 |
-16,6 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Free Cashflow6 |
199,7 |
280,5 |
-28,8 |
|
|
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|
|
| Finanzdaten je Aktie |
|
|
|
|
|
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|
|
|
| Ergebnis je StA4 in € |
3,52 |
3,01 |
16,9 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ergebnis je VzA4 in € |
3,53 |
3,02 |
16,8 |
|
|
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|
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1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden
identische Wechselkurse verwendet
2 Nach Sitz des Kunden
3 Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
4 Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
5 Nach Anteilen Dritter
6 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit
Keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Sartorius in Kürze
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| 22.07.2025 | Sartorius weiter auf Wachstumskurs, Ertrag steigt deutlich überproportional
|
SARTORIUS AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Sartorius weiter auf Wachstumskurs, Ertrag steigt deutlich überproportional (News mit Zusatzmaterial)
22.07.2025 / 07:00 CET/CEST
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Göttingen, 22. Juli 2025
Sartorius weiter auf Wachstumskurs, Ertrag steigt deutlich überproportional
- Konzernumsatz legt in den ersten sechs Monaten um 6,1 Prozent zu
- Wie erwartet anhaltend positiver Trend im Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien
- Sparte Bioprocess Solutions wächst um fast 9 Prozent, Laborsparte erwartungsgemäß mit noch gedämpfter Entwicklung
- Operativer Ertrag steigt zweistellig um rund 12 Prozent; operative Ertragsmarge bei knapp 30 Prozent
- Konzernleitung bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2025
Mit erheblichen Steigerungen von Umsatz und Profitabilität hat der Life-Science-Konzern Sartorius in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2025 seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt.
„Wir sind mit den Geschäftsergebnissen des ersten Halbjahrs zufrieden; es geht weiter bergauf. Wir haben im besonders margenstarken Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für Pharma, das für uns die größte Relevanz hat, die erwartete Wachstumsdynamik gesehen“, so Vorstandschef Dr. Michael Grosse, der die Leitung des Unternehmens zum 1. Juli übernommen hatte. „Ich sehe uns auf einem guten Weg, trotz der schwierigen globalen Rahmenbedingungen die ambitionierten Jahresziele zu erreichen. Wir verstehen die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden und können sie bedienen: Sie sind vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks in den weltweiten Gesundheitssystemen mehr denn je darauf fokussiert, die Entwicklung und Produktion neuer Therapeutika noch effizienter zu gestalten. Sartorius hilft ihnen dabei mit innovativen Technologien, die schneller zu relevanten Forschungsresultaten führen und für mehr Produktivität in der Herstellung sorgen.“ Geschäftsentwicklung des Konzerns1
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von wechselkursbereinigt 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (nominal 5,2 Prozent) auf 1.767 Millionen Euro. Zu dieser Steigerung trugen alle Geschäftsregionen bei: Die Region Amerika erreichte ein Plus von wechselkursbereinigt 7,1 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode; die Region EMEA 2 legte um 5,9 Prozent zu und in Asien/Pazifik erhöhte sich der Umsatz um 5,0 Prozent.
Der operative Ertrag gemessen am operativen EBITDA stieg im ersten Halbjahr hauptsächlich infolge von Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekten deutlich überproportional um 11,9 Prozent auf 527 Millionen Euro. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 29,8 Prozent.
Noch stärker entwickelte sich das maßgebliche Periodenergebnis, das um 13,7 Prozent zulegte und einen Wert von 169 Millionen Euro erreichte nach 148 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Der bereinigte Gewinn je Stammaktie belief sich auf 2,44 Euro (VJ 2,15 Euro) , der bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie auf 2,45 Euro (VJ 2,16 Euro).
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 30. Juni 2025 erhöhte sich vor allem aufgrund der Einstellung zusätzlicher Beschäftigter in der Fertigung leicht auf 13.685 und lag damit um 157 Personen über dem Stand zum Jahresende 2024 von 13.528 Mitarbeitenden.
Die zentralen Bilanz- und Finanzkennziffern des Sartorius-Konzerns sind weiter auf einem soliden Niveau. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. Juni 2025 auf 37,8 Prozent (31. Dezember 2024: 38,6 Prozent).
Der dynamische Verschuldungsgrad konnte wie geplant weiter reduziert werden und betrug 3,8 (31. Dezember 2024: 4,0). Die Investitionen in die weltweite Forschungs- und Produktionsinfrastruktur betrugen 161 Millionen Euro nach 228 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, bei einer auf den Umsatz bezogenen Investitionsquote von 9,1 Prozent (VJ 13,6 Prozent). Geschäftsentwicklung der Sparte Bioprocess Solutions
Die Sparte Bioprocess Solutions, die für mehr als Dreiviertel des Konzernumsatzes steht und eine breite Palette innovativer Technologien für die effiziente und nachhaltige Herstellung von Biopharmazeutika bietet, setzte ihren Aufwärtstrend fort: So erhöhte sich der Umsatz der Sparte im ersten Halbjahr um wechselkursbereinigt 8,8 Prozent (nominal 7,8 Prozent) auf 1.435 Millionen Euro. Maßgeblich war die sehr positive Entwicklung im margenstarken Geschäft mit Verbrauchsmaterialien, während die branchenweite Investitionszurückhaltung der Kunden wie erwartet weiterhin das Geschäft mit Equipment und Anlagen beeinflusste.
Noch deutlicher als der Umsatz legte das operative EBITDA zu, das durch positive Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte um 16,5 Prozent auf 453 Millionen Euro stieg. Die Marge erhöhte sich entsprechend auf 31,6 Prozent nach 29,2 Prozent in der Vergleichsperiode.
Im ersten Halbjahr hat die Bioprozesssparte ihr Produktportfolio gezielt erweitert, um die Produktivität in der Arzneimittelherstellung weiter zu steigern. Unter anderem wurde das Angebot zur Prozessintensivierung durch zwei Module einer Plattform für kontinuierliche Herstellungsprozesse ergänzt, die gemeinsam mit einem großen Kunden eingeführt wurden. Das System soll durch deutlich höhere Effizienz auch den Ressourceneinsatz in der Produktion reduzieren. Geschäftsentwicklung der Sparte Lab Products & Services
Die kleinere der beiden Konzernsparten, Lab Products & Services, die auf Life-Science-Forschung und Pharmalabore spezialisiert ist, war im ersten Halbjahr 2025 weiterhin von schwachen Endmärkten beeinflusst. So zeigten sich die Kunden branchenweit nach wie vor zurückhaltend bei Investitionen in Laborinstrumente, was sich bei Sartorius insbesondere im Geschäft mit bioanalytischen Geräten auswirkte. Dahingegen positiv entwickelte sich das Wiederholgeschäft mit Verbrauchsmaterialien für Labore sowie der Bereich Services.
Zwischen Januar und Juni erreichte die Sparte einen Umsatz von 332 Millionen Euro, ein Minus von wechselkursbereinigt 4,0 Prozent (nominal - 4,8 Prozent), bei einem operativen EBITDA von 74 Millionen Euro (VJ 82 Millionen Euro) und einer Ertragsmarge von 22,3 Prozent (VJ 23,6 Prozent). Die Umsatz- und Ertragsbeiträge des Anfang Juli akquirierten Mikrogewebe-Spezialisten MatTek werden ab dem zweiten Halbjahr in den Geschäftszahlen der Sparte berücksichtigt werden.
Mit Blick auf Produktneueinführungen hat die Laborsparte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs ihr Bioanalytik-Portfolio weiter ausgebaut, um die Entwicklung neuer Wirkstoffe bei Pharmakunden zu beschleunigen. So kamen die Weiterentwicklungen eines bildgebenden Inkubators für Zellbeobachtung in Echtzeit, eines Hochdurchsatz-Zytometers für detaillierte und schnelle Zellanalysen sowie eines Systems zur Messung biomolekularer Interaktionen auf den Markt. Prognose für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt
Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahrs und der erwarteten weiter positiven Marktentwicklung bestätigt die Unternehmensleitung ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2025 und rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von etwa 6 Prozent im Konzern, etwa 7 Prozent in der Sparte Bioprocess Solutions und etwa 1 Prozent bei Lab Products & Services, zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der weiterhin überdurchschnittlichen Volatilität mit einem jeweiligen Prognosekorridor von etwa plus/minus zwei Prozentpunkten.
Für den Ertrag erwartet das Unternehmen eine operative EBITDA-Marge auf Konzernebene von rund 29 bis 30 Prozent (VJ 28,0 Prozent), wobei die Marge der Sparte Bioprocess Solutions auf rund 31 bis 32 Prozent (VJ 29,3 Prozent) steigen und die der Laborsparte rund 22 bis 23 Prozent (VJ 22,9 Prozent) erreichen soll.
Nicht in der Umsatz- und Margen-Prognose enthalten sind mögliche Effekte aus Zöllen bzw. entsprechenden Ausgleichs- und Korrektivmaßnahmen, die je nach Ausgestaltung, Umfang und Wirkungsdauer die Umsatz- und Margenentwicklung temporär in einem gewissen Ausmaß beeinflussen könnten. Einen Einfluss auf die starke Marktstellung und Wettbewerbsfähigkeit von Sartorius erwartet die Unternehmensleitung nicht.
Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte mit etwa 12,5 Prozent auf dem Niveau des Vorjahrs liegen und der dynamische Verschuldungsgrad sich auf etwa 3,5 verringern.
1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.
- Operatives EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
- Maßgebliches Periodenergebnis: Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
- Bereinigter Gewinn je Aktie: Maßgebliches Periodenergebnis in Relation zum gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Stamm- beziehungsweise Vorzugsaktien
- Dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode
2 EMEA = Europa, Mittlerer Osten, Afrika
Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius-Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Alle prognostizierten Zahlen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass die Dynamiken und Volatilitäten in der Branche in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Zudem spielen Unsicherheiten aufgrund der veränderten geopolitischen Lage wie etwa die sich abzeichnenden Entkopplungstendenzen verschiedener Staaten eine zunehmende Rolle. Daraus ergibt sich eine erhöhte Unsicherheit bei der Prognose von Geschäftszahlen. Erläuterung der Geschäftsergebnisse
Im Mediengespräch am 22.Juli 2025 um 9:00Uhr MESZ stellt der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Grosse die Geschäftszahlen des 1. Halbjahrs 2025 vor.
Zur Anmeldung: https://sar.to/H1_2025_Mediengespraech
In der Investoren-Telefonkonferenz am 22. Juli 2025 um 13:00Uhr MESZ erläutern der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Grosse und der Finanzvorstand Dr. Florian Funck die Geschäftszahlen des 1. Halbjahrs 2025.
Zur Anmeldung: https://sar.to/H1_2025_IR_ConferenceNächster Termin
16. Oktober 2025 Veröffentlichung der Neunmonatszahlen 2025 Kennzahlen zum ersten Halbjahr 2025
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Konzern |
Bioprocess Solutions |
Lab Products & Services |
| in Mio. €, sofern nicht anderweitig angegeben |
6 Mon.
2025 |
6 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
6 Mon.
2025 |
6 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
6 Mon.
2025 |
6 Mon.
2024 |
Δ in % |
Δ in % wb1 |
| Umsatz |
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|
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| Umsatz |
1.767,3 |
1.680,3 |
5,2 |
6,1 |
1.434,9 |
1.331,1 |
7,8 |
8,8 |
332,4 |
349,2 |
–4,8 |
–4,0 |
|
|
731,8 |
690,8 |
5,9 |
5,9 |
601,6 |
550,1 |
9,4 |
9,4 |
130,2 |
140,7 |
–7,5 |
–7,8 |
|
|
638,4 |
602,7 |
5,9 |
7,1 |
529,3 |
491,4 |
7,7 |
8,9 |
109,1 |
111,3 |
–2,0 |
–0,7 |
|
|
397,1 |
386,8 |
2,7 |
5,0 |
304,0 |
289,6 |
5,0 |
7,5 |
93,2 |
97,2 |
–4,1 |
–2,3 |
| Ergebnis |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Underlying EBITDA3 |
527,3 |
471,4 |
11,9 |
|
453,3 |
389,0 |
16,5 |
|
74,0 |
82,4 |
–10,2 |
|
| Underlying EBITDA-Marge3 in % |
29,8 |
28,1 |
|
|
31,6 |
29,2 |
|
|
22,3 |
23,6 |
|
|
Maßgebliches
Periodenergebnis4 |
168,7 |
148,4 |
13,7 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Periodenergebnis5 |
81,0 |
60,9 |
33,0 |
|
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|
| Cashflow |
|
|
|
|
|
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| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit |
289,4 |
346,8 |
-16,6 |
|
|
|
|
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|
|
|
|
| Free Cashflow6 |
121,9 |
107,9 |
13,0 |
|
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|
| Finanzdaten je Aktie |
|
|
|
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|
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|
Ergebnis
je Stammaktie4 in € |
2,44 |
2,15 |
13,5 |
|
|
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|
|
|
|
|
Ergebnis
je Vorzugsaktie4 in € |
2,45 |
2,16 |
13,4 |
|
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1 Wechselkursbereinigt: Bei der Darstellung von wechselkursbereinigten Zahlen werden für die jeweils vergleichenden Perioden
identische Wechselkurse verwendet
2 Nach Sitz des Kunden
3 Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
4 Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
5 Nach Anteilen Dritter
6 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit Sartorius in Kürze
Sartorius ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions unterstützt Kunden mit einem breiten, auf Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren, schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten, Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika. Mit rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit hat das Göttinger Unternehmen eine starke globale Präsenz. Sartorius ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,4 Milliarden Euro. Mehr als 13.500 Mitarbeitende sind für Kunden rund um den Globus tätig.
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Datei: Sartorius weiter auf Wachstumskurs, Ertrag steigt deutlich überproportional | Medieninformation
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