| 12.05.2026 | Original-Research: Sto SE & Co. KGaA (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: Sto SE & Co. KGaA - von Montega AG
12.05.2026 / 14:17 CET/CEST
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Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu Sto SE & Co. KGaA
| Unternehmen: |
Sto SE & Co. KGaA |
| ISIN: |
DE0007274136 |
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| Anlass der Studie: |
Update |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| seit: |
12.05.2026 |
| Kursziel: |
140,00 EUR (zuvor: 145,00 EUR) |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Patrick Speck, CESGA |
Ausblick von Risiken behaftet, aber kerngesunde Bilanz macht Aktie fundamental attraktiv
Sto hat jüngst die Zahlen für FY 2025 sowie Q1/26 bekannt gegeben und am 8. Mai in einem Earnings Call erläutert.
Positiver Jahresabschluss: Das Jahr 2025 konnte Sto bei einem Umsatz von 1.591 Mio. EUR (Guidance: ca. 1,57 Mrd. EUR) sowie einem EBIT von 64,4 Mio. EUR (Guidance: 51-71 Mio. EUR) positiv abschließen. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs von 1,3% yoy (Q4:-0,6% yoy) gelang sowohl bei der Brutto- als auch der EBIT-Marge eine Steigerung um jeweils 40 BP, wodurch unsere Ergebnisprognose (EBIT 2025e: 60,5 Mio. EUR) übertroffen wurde. Auch fiel der Free Cashflow mit 7,92 EUR je Aktie (MONe: 7,73 EUR) etwas höher aus als antizipiert. Dass die Dividende dennoch auf dem im Vorjahr deutlich reduzierten Niveau von 3,31 EUR je Kommanditvorzugsaktie verbleiben soll, werten wir dagegen angesichts der nach wie vor bärenstarken Bilanz (Net Cash: ca. 143 Mio. EUR; EK-Quote: 65,5%) als leichte Enttäuschung. Allerdings strebt Sto laut Vorstand unverändert auch anorganische Wachstumsschritte an.
Witterungsbedingt verhaltener Jahresstart: Für das erste Quartal 2026 berichtete Sto aufgrund des vor allem in den Monaten Januar und Februar kalten Winterwetters sowie der anhaltenden Bauflaute über einen Umsatzrückgang von 1,9% yoy auf 318,5 Mio. EUR (FX-bereinigt: -1,0% yoy). Der in Q1 aufgrund der Saisonalität des Geschäftsverlaufs für gewöhnlich erzielte aber nicht bezifferte Fehlbetrag hat sich laut dem Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr vergrößert. Der durch den Irankrieg ab Ende des ersten Quartals spürbare Preisdruck auf der Beschaffungsseite schlug sich wohlgemerkt noch nicht im Quartalsergebnis nieder. Im April lag zumindest der Umsatz im Sto-Konzern nach erster Indikation jedoch über dem Vorjahreswert und den Erwartungen.
Ausblick von Risiken behaftet: Im Gesamtjahr 2026 rechnet Sto mit einem leichten Umsatzwachstum auf 1,62 Mrd. EUR sowie einem EBIT zwischen 56 und 76 Mio. EUR. Wenngleich sich der Vorstand zufrieden mit der aktuellen Auslastung zeigte und die Baugenehmigungen (Neubau-Wohnungen DE 2025: +10,6% yoy) zuletzt Rückenwind für 2026 ff. versprachen, spiegelt sich im Ausblick die vorherrschende Unsicherheit wider. So müsse 'damit gerechnet werden, dass der Krieg zu weiteren Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite führt'. Auch 'Einschränkungen bei der Durchführung der Geschäftstätigkeit oder der Versorgung mit Rohstoffen, Zukaufprodukten und Energie können nicht ausgeschlossen werden.' Zwar schätzen wir das unmittelbare Umsatz-Exposure in der Region Nahost als vergleichsweise gering ein (MONe: <5%), doch weist das Produktportfolio bei den Produktionskosten eine relativ starke Abhängigkeit vom Ölpreis auf. So machten EPS/XPS (Polystyrol) in 2025 ca. 64% des Dämmplattenabsatzes aus. Den Materialpreisanstieg in diesem Bereich dürfte Sto angesichts des ohnehin angespannten Marktumfelds nur eingeschränkt und zeitverzögert an die Kunden weitergeben können. Umgekehrt sehen wir die strukturellen Treiber durch den Energiepreisschock und nicht zuletzt die Klimaziele (erforderliche Sanierungsquote: 1,9% vs. 2025: 0,7%) weiterhin begünstigt.
Fazit: Sto dürfte aufgrund der weiterhin schwierigen Marktbedingungen auch 2026 noch nicht zu historischen Margenniveaus zurückkehren. Die krisenfeste Bilanz und der zuletzt deutliche Kursrückgang (3M: -23,9%) machen die Aktie dennoch fundamental attraktiv (Cash-bereinigtes KGV: 7,2x). Wir bestätigen das Rating 'Kaufen' mit einem nur leicht reduzierten Kursziel von 140,00 EUR (zuvor: 145,00 EUR).
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren. Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission: Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter, Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im Nebenwertebereich auf der anderen Seite.
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2326174 12.05.2026 CET/CEST
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| 08.05.2026 | Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026
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Sto SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung
Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026
08.05.2026 / 10:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
P R E S S E I N F O R M A T I O N
Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen
Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026
Konzern-Umsatz verringert sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 % auf 318,5 Mio. EUR; Rückgang um 1,1 % im In- und um 2,5 % im Ausland
Saisonüblicher Q1-Fehlbetrag gegenüber 2025 vergrößert
Konzernbelegschaft reduziert sich zum Stichtag um 77 auf 5.510 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Ausblick für Gesamtjahr 2026: Konzernumsatz von 1,62 Mrd. EUR und EBIT zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR erwartet
Stühlingen, 8. Mai 2026 – Der Konzernumsatz der Sto SE & Co. KGaA, international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, verringerte sich im ersten Quartal 2026 um insgesamt 1,9 % auf 318,5 Mio. EUR (Vorjahr: 324,8 Mio. EUR). Ausschlaggebend für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war größtenteils die ungünstige Witterung in den Monaten Januar und Februar sowie die weiterhin anhaltende Bauflaute. Durch sehr schnee- und regenreiche Phasen in mehreren Regionen, in denen Sto tätig ist, waren die Arbeiten auf den Baustellen insbesondere im Außenbereich stark eingeschränkt. Das schlug sich vor allem im Fassadenbereich nieder, dem umsatzstärksten Produktbereich des Sto-Konzerns. Im März waren die Bedingungen dagegen überwiegend günstig. Aus Währungsumrechnungen resultierte in den ersten drei Monaten ein in Summe negativer Einfluss von 3,0 Mio. EUR, der sich hauptsächlich aus der Kursentwicklung des US-Dollar ergab. Bereinigt um alle Währungseffekte errechnet sich im Sto-Konzern ein Umsatzrückgang um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Der Umsatz im Segment Westeuropa – inklusive Deutschland – nahm in Summe leicht um 0,6 % auf 247,0 Mio. EUR ab (Vorjahr: 248,5 Mio. EUR). Erfreulichen Zuwächsen in den spanischen und österreichischen Gesellschaften standen unter anderem Verschiebungen bei Großprojekten in Frankreich gegenüber, die zu Umsatzrückgängen führten. Im Segment Nord-/Osteuropa erhöhte sich das Geschäftsvolumen um 2,4 % auf 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: 28,6 Mio. EUR), was vor allem auf die gute Entwicklung in Osteuropa zurückging. Die skandinavischen Gesellschaften blieben wetterbedingt größtenteils unter dem Vorjahresniveau. Im Segment Amerika/Asien/Pazifik wurde im Berichtszeitraum ein Minus von insgesamt 11,5 % auf 42,2 Mio. EUR verzeichnet (Vorjahr: 47,7 Mio. EUR). Der Umsatz der nordamerikanischen Gesellschaften verringerte sich deutlich, vor allem bedingt durch die Währungsumrechnung des US-Dollar. Dagegen konnten die Sto-Gesellschaften in Mittel- und Südamerika ihr Geschäftsvolumen vergrößern. In Asien war die Nachfrage insbesondere in China weiter schwach. Im Pazifikraum blieb der Geschäftsverlauf ebenfalls unter den Erwartungen.
Konzernweit ging der Auslandsumsatz in der Berichtsperiode um 2,5 % auf 196,4 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 201,4 Mio. EUR). Im Inland verringerte sich das Umsatzvolumen um 1,1 % auf 122,1 Mio. EUR (Vorjahr: 123,4 Mio. EUR). Der Auslandsanteil am Konzernumsatz belief sich auf 61,7 % (Vorjahr: 62,0 %).
Im April 2026 lag der Umsatz im Sto-Konzern über dem Vorjahreswert und den Erwartungen.
Der im ersten Quartal aufgrund der witterungsbedingten Saisonalität des Geschäftsverlaufs gewöhnlich erzielte Fehlbetrag hat sich 2026 im Vergleich zum Vorjahr vergrößert. Hauptgrund war das geringere Umsatzvolumen wegen des ungünstigen Wetters. Zudem stieg der Personalaufwand im Sto-Konzern insbesondere infolge der zum Jahreswechsel umgesetzten Tariferhöhung in Deutschland, während 2025 in den Monaten Januar und Februar Kurzarbeit bei der Sto SE & Co. KGaA durchgeführt worden war. Der ab Ende des Berichtszeitraums auf der Beschaffungsseite spürbare Preisdruck durch den Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA schlug sich noch nicht im Quartalsergebnis nieder.
Im Sto-Konzern waren am 31. März 2026 weltweit 5.510 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres ergibt sich ein Rückgang um 77 (31.03.2025: 5.587).
Die Vermögenslage des Sto-Konzerns zeigte sich weiterhin solide. Die Änderung einzelner Bilanzpositionen im Vergleich zum Jahresende 2025 spiegelte den saisonüblichen Geschäftsverlauf im ersten Quartal eines Jahres wider. Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte beliefen sich bis Ende März 2026 auf 5,5 Mio. EUR (Vorjahr: 5,7 Mio. EUR). Zu den größten Einzelprojekten gehörten die mehrjährig angelegte Einführung des ERP-Systems SAP S/4HANA sowie der Erwerb eines bisher gemieteten Standorts in Röthis (Österreich), an dem das VerkaufsCenter für die Region Vorarlberg ansässig ist.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert die Sto SE & Co. KGaA vor dem Hintergrund der großen Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum auf 1,62 Mrd. EUR im Konzern. Das EBIT liegt voraussichtlich in einer Bandbreite von 56 Mio. EUR bis 76 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 55 Mio. EUR und 75 Mio. EUR. Die daraus resultierende Umsatzrendite dürfte sich in einer Spanne von 3,3 % bis 4,7 % bewegen. Für die Renditekennziffer ROCE wird ein Wert zwischen 7,4 % und 10,2 % erwartet. Die für das Unternehmen wesentlichen Chancen und Risiken sind im Lagebericht 2025 dargestellt und ausführlich erläutert. Das konkrete Ausmaß der Auswirkungen, die sich aus dem Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA ergeben, lässt sich nicht verlässlich beziffern, das Risiko spürbar negativer Folgen erhöht sich aber mit zunehmender Dauer und Ausweitung der Auseinandersetzung. Aktuell muss damit gerechnet werden, dass der Krieg zu weiteren Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite führt. Nachfragebeeinträchtigungen in den für Sto relevanten Märkten sowie Einschränkungen bei der Durchführung der Geschäftstätigkeit oder der Versorgung mit Rohstoffen, Zukaufprodukten und Energie können nicht ausgeschlossen werden.
Die Zwischenmitteilung innerhalb des ersten Halbjahres 2026 steht auf www.sto.de zum Download zur Verfügung.
Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.
Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA:
Rainer Hüttenberger, Vorstandsvorsitzender der STO Management SE,
Kontakt über: Tel.: 07744 57-1516, E-Mail: s.ebi@sto.com
Medienkontakt:
Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik, Tel.: 0911 98817071, E-Mail: cw@tik-online.de
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| Sprache: |
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| Unternehmen: |
Sto SE & Co. KGaA |
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2323942 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2323942 08.05.2026 CET/CEST
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| 05.05.2026 | Sto SE & Co. KGaA: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 18.06.2026 in Donaueschingen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
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Sto SE & Co. KGaA
/ Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Sto SE & Co. KGaA: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 18.06.2026 in Donaueschingen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
05.05.2026 / 15:05 CET/CEST
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Sto SE & Co. KGaA
Stühlingen
Wertpapier-Kenn-Nummer: - 727 410 / 727 413 -
ISIN: - DE 0007274102 / DE 0007274136 -
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung
Wir laden unsere Aktionäre ein zu der ordentlichen Hauptversammlung der Sto SE & Co. KGaA
am Donnerstag, den 18. Juni 2026, 10:30 Uhr MESZ,
in den Donauhallen, An der Donauhalle 2, 78166 Donaueschingen.
| TOP 1: |
Vorlage des vom Aufsichtsrat jeweils gebilligten Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses zum 31.12.2025, der Lageberichte für die Sto SE & Co. KGaA und den Konzern einschließlich der erläuternden Berichte der persönlich haftenden Gesellschafterin STO Management SE zu den Angaben der §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 des Handelsgesetzbuches, den nichtfinanziellen Angaben der §§ 289b, 315b des Handelsgesetzbuches für das Geschäftsjahr 2025, des Berichts des Aufsichtsrats; Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses der Sto SE & Co. KGaA zum 31.12.2025
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresabschluss der Sto SE & Co. KGaA zum 31.12.2025 in der vorgelegten Fassung, die einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 59.397.667,44 ausweist, festzustellen.
Mit Ausnahme der Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 286 Abs. 1 S. 1 Aktiengesetz ist keine weitere Beschlussfassung der Hauptversammlung zu Punkt 1 der Tagesordnung vorgesehen. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss nach § 171 Aktiengesetz gebilligt. Die Voraussetzungen, unter denen nach § 173 Abs. 1 Aktiengesetz die Hauptversammlung über die Billigung des Konzernabschlusses zu beschließen hat, liegen nicht vor. Über die Verwendung des Bilanzgewinns wird zu Punkt 2 der Tagesordnung Beschluss gefasst. Die nichtfinanzielle Erklärung (Nachhaltigkeitsbericht) ist gem. §§ 289b Abs. 1, 315b Abs. 1 HGB in den Lagebericht integriert; die Gesellschaft hat von der Befreiung von der Pflicht zur Erweiterung des Lageberichts um eine nichtfinanzielle Erklärung gem. §§ 289b Abs. 3, 315b Abs. 3 HGB keinen Gebrauch gemacht.
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| TOP 2: |
Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss zum 31.12.2025 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 59.397.667,44 wie folgt zu verwenden:
| 1. |
Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,31 und eines Sonderbonus in Höhe von EUR 3,00 je Stück dividendenberechtigte Vorzugsaktie, also auf die 2.538.000 dividendenberechtigten Vorzugsaktien im rechnerischen Gesamtnennbetrag von EUR 6.497.280,00 eine Gesamtausschüttung in Höhe von |
EUR 8.400.780,00 |
| 2. |
Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,25 und eines Sonderbonus in Höhe von EUR 3,00 je Stück dividendenberechtigte Stammaktie, also auf die 3.888.000 dividendenberechtigten Stammaktien im rechnerischen Gesamtnennbetrag von EUR 9.953.280,00 eine Gesamtausschüttung in Höhe von |
EUR 12.636.000,00 |
| 3. |
Einstellung in andere Gewinnrücklagen |
EUR 38.000.000,00 |
| 4. |
Vortrag auf neue Rechnung |
EUR 360.887,44 |
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Bilanzgewinn:
|
EUR 59.397.667,44
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Vorbehaltlich vorschlagsentsprechender Beschlussfassung ist die Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag und somit am 23. Juni 2026 zahlbar.
Bei der Anzahl der dividendenberechtigten Stück Stammaktien ist berücksichtigt, dass die Sto SE & Co. KGaA 432.000 Stück eigene auf den Namen lautende Stammaktien hält.
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| TOP 3: |
Beschlussfassung über die Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin STO Management SE für das Geschäftsjahr 2025
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen vor, der persönlich haftenden Gesellschafterin STO Management SE für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung zu erteilen.
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| TOP 4: |
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2025
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen vor, allen im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats der Sto SE & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung zu erteilen.
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| TOP 5: |
Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 und des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD
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| TOP 5.1: |
Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026
Der Aufsichtsrat schlägt in Übereinstimmung mit der Empfehlung seines Prüfungsausschusses vor, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 zu wählen.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Empfehlung erklärt, dass diese frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine Klausel der in Art. 16 Abs. 6 der EU VO genannten Art auferlegt wurde (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse und zur Aufhebung des Beschlusses 2005/909/EG der Kommission).
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| TOP 5.2: |
Wahl des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD
Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:
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„Vorbehaltlich der konkreten Regelungen in einem Umsetzungsgesetz zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) - (2022/2464/EU) in der durch die Richtlinie (2025/794/EU) geänderten Fassung zur Änderung des Handelsgesetzbuches und anderer Gesetze der am 05.01.2023 in Kraft getretenen CSRD in deutsches Recht und vorbehaltlich der verpflichtenden Anwendbarkeit der CSRD auf die Gesellschaft wird die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Prüfer der verpflichtenden CSRD Berichterstattung („Nachhaltigkeitsbericht“) zur Erlangung begrenzter Prüfungssicherheit für die Sto SE & Co. KGaA und den Sto Konzern für das Geschäftsjahr 2026 gewählt.“ |
Der Wahlvorschlag stützt sich auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses. Der Prüfungsausschuss hat in seiner Empfehlung erklärt, dass - in entsprechender Anwendung der Bestimmungen zur Auswahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers - diese Auswahl des Prüfers der verpflichtenden CSRD Berichterstattung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine Klausel der in Art. 16 Abs. 6 der EU VO genannten Art auferlegt wurde (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse und zur Aufhebung des Beschlusses 2005/909/EG der Kommission).
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| TOP 6: |
Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts 2025
Gem. § 120a Abs. 4 Satz 1 Aktiengesetz hat die Hauptversammlung einer börsennotierten Gesellschaft über die Billigung des nach § 162 Aktiengesetz vom Vorstand und Aufsichtsrat erstellten und geprüften Vergütungsberichts zu beschließen. Die Hauptversammlung hat über den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025 zu beschließen. Der Beschluss begründet weder Rechte noch Pflichten. Er ist nicht nach § 243 Aktiengesetz anfechtbar. Nachdem die Sto SE & Co. KGaA rechtsformbedingt keinen Vorstand, sondern eine persönlich haftende Gesellschafterin hat, erfolgte die Erstellung gem. § 278 Abs. 3 Aktiengesetz durch diese anstatt eines Vorstands.
Der Vergütungsbericht wurde gem. § 162 Abs. 3 Aktiengesetz durch den Abschlussprüfer daraufhin geprüft, ob die gesetzlich erforderlichen Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 Aktiengesetz gemacht wurden. Der Vermerk über die Prüfung des Vergütungsberichts ist dem Vergütungsbericht beigefügt.
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen vor, den nach § 162 Aktiengesetz erstellten und geprüften Vergütungsbericht 2025 zu billigen.
Der Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025 nebst Vermerk des Abschlussprüfers vom 23. April 2026 ist über die Internetseite der Gesellschaft unter
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https://www.sto.de/s/investor-relations/hauptversammlung
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zugänglich und wird auch während der Hauptversammlung dort zugänglich sein. Auf diese Darstellungen wird für die Beschlussfassungen Bezug genommen.
Der Bericht wird im Anschluss an die Hauptversammlung gesondert über die Internetseite der Gesellschaft unter
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https://www.sto.de/s/investor-relations/verguetungsbericht
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für die Dauer von 10 Jahren zugänglich sein.
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| TOP 7 |
Billigung der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder
In § 11 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft ist die aktuelle Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats geregelt. Gem. § 113 Abs. 3 S. 1 AktG hat die Gesellschaft mindestens alle vier Jahre über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder Beschluss zu fassen. Ein die Vergütung bestätigender Beschluss ist zulässig.
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen Folgendes vor:
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird, wie in § 11 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft festgesetzt, gebilligt.
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| TOP 8 |
Anpassung der Satzung betreffend virtuelle Hauptversammlungen
Mit dem Gesetz zur Einführung virtueller Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften und Änderung genossenschafts- sowie insolvenz- und restrukturierungsrechtlicher Vorschriften (Bundesgesetzblatt I Nr. 27 2022, S. 1166 ff.) hat der deutsche Gesetzgeber das Format der virtuellen Hauptversammlung dauerhaft im Aktiengesetz verankert.
Diesen gesetzlichen Neuerungen soll durch Änderung von § 12 der Satzung der Gesellschaft durch die Einfügung der neuen Absätze 5 und 6 Rechnung getragen werden. Dabei geht es um die Möglichkeit der Durchführung der Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung (TOP 8.1) und um die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme der Aufsichtsratsmitglieder an der virtuellen Hauptversammlung (TOP 8.2).
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| 8.1 |
Beschlussfassung über die Änderung der Satzung zur Ermächtigung der persönlich haftenden Gesellschafterin zur Abhaltung virtueller Hauptversammlungen
Gemäß § 118a AktG kann die Satzung der Gesellschaft vorsehen oder die persönlich haftende Gesellschafterin dazu ermächtigen vorzusehen, dass eine Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten abgehalten wird (virtuelle Hauptversammlung). Eine solche Satzungsbestimmung muss befristet sein. Der Befristungszeitraum darf fünf Jahre nach Eintragung der Satzungsbestimmung im Handelsregister nicht überschreiten. Das Gesetz knüpft die Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung zur Wahrung der Aktionärsrechte an bestimmte weitere Voraussetzungen.
Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat schlagen eine Satzungsregelung vor, die die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt vorzusehen, dass eine Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung abgehalten wird.
Die persönlich haftende Gesellschafterin wird von einer solchen Ermächtigung nur nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls Gebrauch machen. Bei der Entscheidung über das Format und die konkrete Ausgestaltung der Hauptversammlung wird die persönlich haftende Gesellschafterin der Wahrung der Aktionärsrechte einen hohen Stellenwert einräumen.
Die neue Satzungsregelung soll durch Einfügung eines neuen Abs. 5 in § 12 der Satzung aufgenommen werden. Darüber hinaus soll in die Überschrift zu § 12 der Satzung das Wort „Format“ aufgenommen werden, um den in Abs. 5 ergänzten Inhalt abzudecken.
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE und der Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, den folgenden Beschluss zu fassen:
Die Überschrift von § 12 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
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„
§ 12
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Einberufung und Format der Hauptversammlung
“
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In § 12 der Satzung wird folgender neuer Abs. 5 eingefügt:
| „(5) |
Die persönlich haftende Gesellschafterin ist ermächtigt, vorzusehen, dass die Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten am Ort der Hauptversammlung abgehalten wird (virtuelle Hauptversammlung). Diese Ermächtigung gilt nur für die Abhaltung von virtuellen Hauptversammlungen bis zum 17. Juni 2031.“ |
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| 8.2 |
Beschlussfassung über die Änderung der Satzung zur Teilnahme des Aufsichtsrats an der virtuellen Hauptversammlung
An der virtuellen Hauptversammlung sollen neben der persönlich haftenden Gesellschafterin grundsätzlich auch die Mitglieder des Aufsichtsrats vor Ort physisch teilnehmen.
Von der Möglichkeit, den Aufsichtsratsmitgliedern im Fall einer virtuellen Hauptversammlung eine Teilnahme per Bild- und Tonübertragung ohne Vorliegen besonderer Gründe zu eröffnen, wird kein Gebrauch gemacht. Vielmehr soll die Teilnahme per Bild- und Tonübertragung auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben und wird neu in § 12 Abs. 6 der Satzung eingefügt werden. Diese Regelung soll dann für Präsenzversammlungen und virtuelle Versammlungen im Sinne des § 12 der Satzung gleichermaßen gelten.
Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, den folgenden Beschluss zu fassen:
In § 12 der Satzung wird folgender neuer Abs. 6 eingefügt:
| „(6) |
Mitgliedern des Aufsichtsrats ist in Abstimmung mit dem Versammlungsleiter die Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege der Bild- und Tonübertragung gestattet, wenn die Anwesenheit am Ort der Hauptversammlung für das betreffende Aufsichtsratsmitglied aufgrund gesetzlicher Einschränkungen oder aufgrund seines Dienst- oder Wohnsitzes im Ausland nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich ist.“ |
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| II. |
Allgemeine Hinweise und Voraussetzungen zur Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts
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Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind nach § 13 Abs. 2 der Satzung diejenigen Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) berechtigt, die sich zur Hauptversammlung angemeldet und ihre Berechtigung nachgewiesen haben. Hierzu ist ein in Textform (§ 126b BGB) in englischer oder deutscher Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut erforderlich. Alternativ ist ein Nachweis des Letztintermediärs gemäß § 67c AktG ausreichend. Der Nachweis hat sich auf den Geschäftsschluss des 22. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen, also auf Mittwoch, den 27. Mai 2026 (24:00 Uhr MESZ) (sog. Nachweisstichtag).
Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) müssen der Gesellschaft (auch gemäß § 67c Abs. 1 und Abs. 2 S. 3 AktG in Verbindung mit Artikel 2 Abs. 1 und 3 und Artikel 9 Abs. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1212 im ISO 20022 Format) spätestens bis Donnerstag, den 11. Juni 2026 (24:00 Uhr MESZ), unter folgender Adresse zugehen:
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Sto SE & Co. KGaA
c/o ITTEB GmbH & Co. KG
Vogelanger 25
86937 Scheuring
E-Mail: sto2026@itteb.de
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Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 13 Abs. 1 der Satzung die Inhaber von Stammaktien (Namensaktien) berechtigt, die am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und sich spätestens bis zum Ablauf des Montags, den 15. Juni 2026 (24:00 Uhr MESZ), in Textform (§ 126b BGB) unter folgender Adresse angemeldet haben:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarte sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung der Anmeldung und - im Falle der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) - des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu tragen und sich frühzeitig mit ihrem depotführenden Institut in Verbindung zu setzen.
Allen zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts - soweit vorhanden - berechtigten Aktionären bzw. ihren Bevollmächtigten (siehe dazu den nachfolgenden Abschnitt „Verfahren für die Stimmabgabe durch einen Bevollmächtigten“) werden Eintrittskarten für die Hauptversammlung von der Anmeldestelle übersandt. Ersatzeintrittskarten sind am Tag der Hauptversammlung an der Einlasskontrolle erhältlich.
Nachweisstichtag gemäß § 123 Abs. 4 Aktiengesetz und dessen Bedeutung
Im Verhältnis zu der Gesellschaft gilt für die Teilnahme der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) an der Hauptversammlung nur derjenige als Aktionär, der den Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht hat. Die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung bemisst sich dabei bei Inhabern von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) ausschließlich nach dem Anteilsbesitz der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) zum Nachweisstichtag. Aus dem Nachweisstichtag resultiert keine Veräußerungssperre für den Anteilsbesitz. Auch im Fall der vollständigen oder teilweisen Veräußerung des Anteilsbesitzes nach dem Nachweisstichtag ist für die Teilnahme ausschließlich der Anteilsbesitz des Aktionärs am Nachweisstichtag maßgeblich, d. h. etwaige Veränderungen des Anteilsbesitzes oder Übertragungen von Aktien nach dem Nachweisstichtag haben keine Auswirkungen auf die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung. Entsprechendes gilt für den Erwerb von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag noch keine Vorzugsaktien (Inhaberaktien) besitzen und erst danach Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) werden, sind nicht teilnahmeberechtigt, es sei denn, sie lassen sich von Aktionären, die zur Teilnahme berechtigt sind, bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen.
Der Nachweisstichtag hat keine Bedeutung für die Dividendenberechtigung der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien).
Verfahren für die Stimmabgabe
Aktionäre haben die Möglichkeit, nach ordnungsgemäßer Anmeldung persönlich an der Hauptversammlung teilzunehmen und ihr Stimmrecht - soweit vorhanden - selbst auszuüben.
Verfahren für die Stimmabgabe durch einen Bevollmächtigten
Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen, können sich in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung oder durch eine andere Person, vertreten und ihr Stimmrecht, soweit vorhanden, durch den Bevollmächtigten ausüben lassen. Auch in diesem Fall ist eine fristgerechte Anmeldung zur Hauptversammlung und - im Falle der Inhaber von Vorzugsaktien (Inhaberaktien) - ein Nachweis des Anteilsbesitzes entsprechend den vorstehenden Bestimmungen erforderlich.
Gemäß § 14 Abs. 4 der Satzung i. V. m. § 134 Abs. 3 Aktiengesetz bedürfen die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft der Textform. Aktionäre können für die Vollmachtserteilung den Vollmachtsabschnitt auf dem Eintrittskartenformular, das sie nach der Anmeldung erhalten, verwenden; möglich ist aber auch, dass Aktionäre eine gesonderte Vollmacht in Textform ausstellen.
Der Nachweis der Bevollmächtigung kann per E-Mail oder postalisch spätestens bis Dienstag, den 16. Juni 2026 (24:00 Uhr MESZ), an folgende Anschrift oder E-Mail-Adresse übermittelt, geändert oder widerrufen werden:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Bei Bevollmächtigung eines Intermediärs, einer Aktionärsvereinigung, eines Stimmrechtsberaters oder diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen ist die Vollmachterteilung vom Bevollmächtigten nachprüfbar festzuhalten; die Vollmachterteilung muss dabei vollständig sein und darf nur die mit der Stimmrechtsausübung verbundenen Erklärungen enthalten. Aktionäre, die einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder andere mit diesen gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigen wollen, werden gebeten, sich in diesem Fall mit dem zu Bevollmächtigenden über die Form der Vollmacht abzustimmen. Auf das besondere Verfahren nach § 135 Abs. 1 Satz 5 AktG wird hingewiesen.
Wir bieten unseren Stammaktionären an, das Stimmrecht durch einen von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen. Auch in diesem Fall ist eine fristgerechte Anmeldung zur Hauptversammlung der im Aktienregister eingetragenen Aktionäre entsprechend der vorstehenden Bestimmungen erforderlich. Vollmachten und Weisungen an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter müssen der Gesellschaft ebenfalls in Textform übermittelt werden. Ohne ausdrückliche Weisungen werden die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft das Stimmrecht nicht ausüben.
Falls die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung bevollmächtigt werden sollen, müssen die Vollmachten nebst Weisungen der Gesellschaft spätestens bis Dienstag, den 16. Juni 2026 (24:00 Uhr MESZ), unter der folgenden Adresse zugehen:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Ein Formular für die Erteilung einer Vollmacht und Weisungen wird den Stammaktionären nach der oben beschriebenen form- und fristgerechten Anmeldung zusammen mit der Eintrittskarte zugeschickt.
Bevollmächtigt ein Aktionär mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft gemäß § 134 Abs. 3 S. 2 Aktiengesetz eine oder mehrere von diesen zurückweisen. Davon unberührt bleibt die Möglichkeit, für Aktien der Gesellschaft, die ein Aktionär in unterschiedlichen Wertpapierdepots hält, jeweils einen eigenen Vertreter für die Hauptversammlung zu bestellen.
Bestätigung über die Stimmenzählung gemäß § 129 Abs. 5 AktG
Den Aktionären wird auf Verlangen eine Bestätigung über die Stimmenzählung gemäß § 129 Abs. 5 AktG bereitgestellt, die der Abstimmende innerhalb eines Monats nach dem Tag der Hauptversammlung und somit bis zum Ablauf des 20. Juli 2026 (24:00 Uhr MESZ) anfordern kann. Dieses Verlangen ist zu richten an:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Rechte der Aktionäre
Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung nach § 122 Abs. 2 Aktiengesetz
Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von EUR 500.000,00 erreichen (sog. Quorum), können gem. § 122 Abs. 2 Aktiengesetz verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an die persönlich haftende Gesellschafterin als Vertretungsorgan der Gesellschaft an die Adresse
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Sto SE & Co. KGaA
die persönlich haftende Gesellschafterin
STO Management SE
Vorstand
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
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zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung zugehen (wobei der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs nicht mitzurechnen sind), also spätestens bis Montag, 18. Mai 2026 (24:00 Uhr MESZ).
Die Antragsteller müssen nachweisen, dass sie mindestens seit 90 Tagen vor dem Zugang des Verlangens Inhaber der Aktien sind (vgl. § 142 Abs. 2 S. 2 Aktiengesetz i. V. m. § 122 Abs. 1 S. 3, Abs. 2 S. 1 Aktiengesetz). Dem Eigentum steht ein Anspruch auf Übereignung gegen ein Kreditinstitut, Finanzdienstleistungsinstitut oder ein nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätiges Unternehmen gleich. Die Eigentumszeit eines Rechtsvorgängers wird dem Aktionär zugerechnet, wenn er die Aktie unentgeltlich, von seinem Treuhänder, als Gesamtrechtsnachfolger, bei Auseinandersetzung einer Gemeinschaft oder bei einer Bestandsübertragung nach § 13 des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder § 14 des Gesetzes über Bausparkassen erworben hat (vgl. § 70 Aktiengesetz). Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zeitpunkt des Zugangs des Ergänzungsverlangens bei der Gesellschaft.
Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären nach §§ 126 Abs. 1, 127 Aktiengesetz
Aktionäre sind berechtigt, Anträge zu einzelnen Tagesordnungspunkten zu stellen (vgl. § 126 Abs. 1 Aktiengesetz); dies gilt auch für Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder Abschlussprüfern (vgl. § 127 Aktiengesetz).
Die Gegenanträge und Wahlvorschläge der Aktionäre sind ausschließlich an folgende Adresse zu richten:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Anderweitig adressierte Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.
Die Sto SE & Co. KGaA wird gem. § 126 Abs. 1 Aktiengesetz Gegenanträge einschließlich des Namens des Aktionärs, der Begründung und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung den in § 125 Abs. 1 bis 3 Aktiengesetz genannten Berechtigten (dies sind u. a. Aktionäre, die dies verlangen) unter den dortigen Voraussetzungen über die Internetseite der Gesellschaft unter
https://www.sto.de/s/investor-relations/hauptversammlung
zugänglich machen, wenn der Aktionär mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung der Gesellschaft einen Gegenantrag gegen einen Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und/oder des Aufsichtsrats zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung mit Begründung an die vorstehend angegebene Adresse übersandt hat (wobei der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs nicht mitgerechnet werden). Der Zugang muss also bis spätestens Mittwoch, den 03. Juni 2026 (24:00 Uhr MESZ), erfolgen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, von der Veröffentlichung eines Gegenantrags und dessen Begründung unter den in § 126 Abs. 2 Aktiengesetz genannten Voraussetzungen abzusehen. Die Begründung eines Gegenantrags braucht nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen beträgt.
Das Recht eines jeden Aktionärs, während der Hauptversammlung Gegenanträge zu den bekannt gemachten Tagesordnungspunkten auch ohne vorherige Übermittlung an die Sto SE & Co. KGaA zu stellen, bleibt unberührt. Wir weisen darauf hin, dass Gegenanträge, auch wenn sie der Gesellschaft vorab fristgerecht übermittelt worden sind, in der Hauptversammlung nur Beachtung finden, wenn sie dort mündlich gestellt werden.
Wahlvorschläge von Aktionären brauchen gem. § 127 Aktiengesetz nicht begründet zu werden. Wahlvorschläge werden nur zugänglich gemacht, wenn sie den Namen, ausgeübten Beruf und Wohnort der zur Wahl vorgeschlagenen Person enthalten. Über § 127 S. 1 Aktiengesetz i. V. m. § 126 Abs. 2 Aktiengesetz hinaus gibt es weitere Gründe, bei deren Vorliegen Wahlvorschläge nicht über die Internetseite zugänglich gemacht werden müssen (vgl. § 127 S. 3 Aktiengesetz). Im Übrigen gelten die Voraussetzungen und Regelungen für das Zugänglichmachen von Gegenanträgen entsprechend.
Zugänglich zu machende Wahlvorschläge von Aktionären (einschließlich des Namens des Aktionärs und - im Falle von Anträgen - der Begründung) werden ebenfalls unverzüglich nach ihrem Eingang unter der Internetadresse auf der Homepage der Gesellschaft unter
https://www.sto.de/s/investor-relations/hauptversammlung
zugänglich gemacht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der vorstehend genannten Internetadresse zugänglich gemacht.
Auskunftsrecht der Aktionäre nach § 131 Abs. 1 Aktiengesetz
In der Hauptversammlung kann jeder Aktionär und Aktionärsvertreter von der persönlich haftenden Gesellschafterin Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft verlangen, soweit die Auskunft zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstandes der Tagesordnung erforderlich ist. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Unter den in § 131 Abs. 3 Aktiengesetz genannten Voraussetzungen darf die persönlich haftende Gesellschafterin die Auskunft verweigern. Der Vorsitzende der Hauptversammlung ist nach § 14 Abs. 2 Satz 2 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, das Frage- und Rederecht von Aktionären zeitlich angemessen zu beschränken.
Informationen auf der Internetseite der Gesellschaft
Die Informationen zur Hauptversammlung nach § 124a Aktiengesetz einschließlich der Einberufung zu dieser Hauptversammlung, des Geschäftsberichts 2025 und sonstige den Aktionären zugänglich zu machende Unterlagen und Anträge sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter
https://www.sto.de/s/investor-relations/hauptversammlung
zugänglich. Darüber hinaus liegen diese Unterlagen zur Einsicht der Aktionäre in den Geschäftsräumen am Sitz der Sto SE & Co. KGaA, Ehrenbachstraße 1, 79780 Stühlingen, aus.
Hinweise zum Datenschutz
Die Gesellschaft verarbeitet auf der Grundlage der geltenden Datenschutzgesetze personenbezogene Daten, um den Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung sowie die Ausübung ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu ermöglichen. Die Verarbeitung Ihrer Daten ist für die Teilnahme an der Hauptversammlung erforderlich. Für die Verarbeitung ist daher die Sto SE & Co. KGaA, Ehrenbachstraße 1, 79780 Stühlingen, die verantwortliche Stelle. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Artikel 6 Abs. 1 lit. c) Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), §§ 123, 129 Aktiengesetz.
Zum Zwecke der Ausrichtung der Hauptversammlung beauftragt die Gesellschaft verschiedene Dienstleister. Diese erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, die für die Ausführung der beauftragten Dienstleistungen erforderlich sind und verarbeiten diese Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft. Im Übrigen werden personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den Aktionären und Aktionärsvertretern im Zusammenhang mit der Hauptversammlung zur Verfügung gestellt.
Sie haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein jederzeitiges Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht bezgl. der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Datenübertragung nach Kapitel III der Datenschutz-Grundverordnung. Diese Rechte können Sie gegenüber der Gesellschaft unentgeltlich über die folgenden Kontaktdaten geltend machen:
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Sto SE & Co. KGaA
Hauptversammlungsservice
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
E-Mail: hauptversammlung@sto.com
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Zudem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden nach Artikel 77 Datenschutz-Grundverordnung zu. Sie erreichen unseren betrieblichen Datenschutzbeauftragten unter: Sto SE & Co. KGaA, Datenschutzbeauftragter, Ehrenbachstraße 1, 79780 Stühlingen.
Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung
Im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der Sto SE & Co. KGaA EUR 17.556.480,00 und ist eingeteilt in 6.858.000 Stückaktien, und zwar in 4.320.000 auf den Namen lautende Stammaktien und in 2.538.000 auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien. Zu den oben aufgeführten Tagesordnungspunkten sind nur die Stammaktien stimmberechtigt; die Vorzugsaktien gewähren kein Stimmrecht (vgl. § 4 der Satzung). Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt die Gesamtzahl der Stimmrechte daher 4.320.000; 432.000 der Namensaktien werden von der Sto SE & Co. KGaA gehalten, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen.
Stühlingen, im Mai 2026
Sto SE & Co. KGaA
Die persönlich haftende Gesellschafterin
STO Management SE
Vorstand
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05.05.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Deutsch |
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Sto SE & Co. KGaA |
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Ehrenbachstr. 1 |
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hauptversammlung@sto.com |
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https://www.sto.de/s/investor-relations/hauptversammlung |
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DE0007274136 |
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EQS News-Service |
2321818 05.05.2026 CET/CEST
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| 30.04.2026 | Sto-Konzern erreicht im Geschäftsjahr 2025 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen alle Prognosewerte
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Sto SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Prognose
Sto-Konzern erreicht im Geschäftsjahr 2025 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen alle Prognosewerte
30.04.2026 / 10:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
P R E S S E I N F O R M A T I O N Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen
Sto-Konzern erreicht im Geschäftsjahr 2025 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen alle Prognosewerte
Konzernumsatz verringert sich um 1,3 % auf 1,591 Mrd. EUR
Rückgänge im In- und Ausland durch ausbleibende Dynamik in der Bauindustrie
Konzernergebnis verbessert: EBIT steigt um 9,5 % auf 64,4 Mio. EUR und EBT um 7,2 % auf 65,3 Mio. EUR; Umsatzrendite erhöht sich auf 4,1 %
Konzern-EAT gegenüber Vorjahr um 4,3 % auf 39,2 Mio. EUR gestiegen
Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin STO Management SE schlägt unveränderte Gewinnausschüttung von 0,31 EUR je Kommanditvorzugs- und 0,25 EUR je Kommanditstammaktie plus Sonderbonus von jeweils 3,00 EUR je Aktie vor
Ausblick 2026: Sto rechnet im Konzern mit einem Umsatz von 1,62 Mrd. EUR und einem EBIT zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR
Aufsichtsrat der STO Management SE beschließt Verlängerung der Bestellung von Rainer Hüttenberger als Vorstandsvorsitzender und Wiederbestellung von Désirée Konrad zum Mitglied des Vorstands
Stühlingen, 30. April 2026 – Der Geschäftsverlauf der Sto SE & Co. KGaA, international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, war 2025 von einem belastenden Marktumfeld geprägt. Neben der großen Unsicherheit durch die globalen Krisen sowie unkalkulierbare Zoll- und Handelsbestimmungen war der Sto-Konzern in vielen Kernmärkten mit einer weiterhin schwachen Baukonjunktur konfrontiert. Trotz langsam steigender Genehmigungszahlen in Deutschland wurde 2025 erneut zurückhaltend investiert. Das hohe Kostenniveau und bürokratische Hürden sowie eine instabile Förderpolitik behinderten unter anderem eine durchgreifende Belebung der Branche.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen übertraf der Konzern-Umsatz im Berichtsjahr mit 1,591 Mrd. EUR geringfügig das prognostizierte Niveau von 1,57 Mrd. EUR, was auf das wetterbedingt überraschend gute Dezember-Geschäft zurückging, während im November die Aktivitäten auf den Baustellen in vielen Regionen witterungsbedingt eingeschränkt waren. Gegenüber 2024 verringerte sich der Umsatz um 1,3 % (Vorjahr: 1,612 Mrd. EUR). Bereinigt um sämtliche insgesamt negativen Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte errechnet sich im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Umsatzzuwachs um 0,5 %.
Das Konzern-Ergebnis hat sich 2025 trotz der Hemmnisse verbessert und erreichte in vollem Umfang die Prognosewerte: Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % auf 64,4 Mio. EUR (Prognose: 51 Mio. EUR bis 71 Mio. EUR, Vorjahr: 58,8 Mio. EUR) und das Vorsteuerergebnis EBT vergrößerte sich um 7,2 % auf 65,3 Mio. EUR (Prognose: 50 Mio. EUR bis 70 Mio. EUR; Vorjahr: 60,9 Mio. EUR). Die daraus resultierende Umsatzrendite lag bei 4,1 % (Prognose: 3,1 % bis 4,5 %; Vorjahr: 3,8 %). Die Renditekennziffer ROCE belief sich auf 8,7 % (Vorjahr: 7,8 %); hier war ein Wert von 6,8 % bis 9,6 % prognostiziert worden.
Verantwortlich für den Ergebnisanstieg waren im Wesentlichen Kosteneinsparmaßnahmen, mit denen Sto frühzeitig auf den absatzbedingten Auslastungsrückgang reagiert hatte. Sie wirkten insbesondere im vierten Quartal, einhergehend mit einer leicht verbesserten Umsatzentwicklung. Damit konnten das niedrigere Geschäftsvolumen und die weiter angespannte Situation auf Seiten der Verkaufspreise kompensiert und die Rohertragsmarge – unterstützt von einem geänderten Produktmix und teilweise günstigeren Einkaufspreisen – leicht erhöht werden. Im Personalbereich wirkte sich vor allem der vereinbarte Zukunftspakt mit Einsparmaßnahmen bei den deutschen Gesellschaften Sto SE & Co. KGaA und StoCretec GmbH entlastend aus.
Am 31. Dezember 2025 beschäftigte der Sto-Konzern weltweit 5.482 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 117 weniger als am Stichtag des Vorjahres (31.12.2024: 5.599).
Die Finanz- und Vermögenslage des Sto-Konzerns war im Berichtsjahr weiterhin sehr solide. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 64,2 % am Vorjahresstichtag auf 65,5 %. Die Zahlungsmittel erhöhten sich von 110,9 Mio. EUR auf 114,7 Mio. EUR, das Netto-Finanzguthaben belief sich Ende Dezember 2025 auf 113,0 Mio. EUR (31.12.2024: 109,2 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vergrößerte sich auf 94,5 Mio. EUR (Vorjahr: 90,5 Mio. EUR).
Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE wird der ordentlichen Hauptversammlung am 18. Juni 2026 durch ihren Vorstand eine unveränderte Gewinnausschüttung von insgesamt 21.036.780,00 EUR vorschlagen. Demnach sollen die Kommanditvorzugsaktionäre erneut eine Basisdividende von 0,31 EUR sowie einen Sonderbonus von 3,00 EUR, also insgesamt 3,31 EUR je Aktie (Vorjahr: 3,31 EUR), erhalten. An die Kommanditstammaktionäre sollen eine Basisdividende von 0,25 EUR und ein Sonderbonus von 3,00 EUR, also insgesamt 3,25 EUR je Aktie (Vorjahr: 3,25 EUR), ausbezahlt werden.
Im Geschäftsjahr 2026 bleiben die Rahmenbedingungen sehr anspruchsvoll. Sowohl die Folgen der internationalen Kriege, Konflikte und Handelsstreitigkeiten als auch die Frage, mit welcher Intensität die politischen Entscheidungsträger die klimapolitischen Ziele verfolgen, energetische Maßnahmen fördern sowie den Wohnungsbau unterstützen, sind kaum berechenbar. Daraus ergeben sich Risiken, aber auch Chancen für Sto.
In den ersten drei Monaten 2026 blieb der Umsatz im Sto-Konzern insbesondere infolge der ungünstigen Wetterbedingungen in den Anfangsmonaten Januar und Februar unter dem Vorjahresniveau und unter den Erwartungen. Der im ersten Quartal aufgrund der witterungsbedingten Saisonalität des Geschäftsverlaufs üblicherweise erzielte Fehlbetrag hat sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich vergrößert, was vor allem auf den geringeren Umsatz zurückgeht.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert die Sto SE & Co. KGaA angesichts der aktuell zunehmenden Unsicherheit nur ein leichtes Umsatzwachstum auf 1,62 Mrd. EUR im Konzern. Das EBIT liegt voraussichtlich in der Bandbreite zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 55 Mio. EUR und 75 Mio. EUR. Die daraus resultierende Umsatzrendite dürfte sich zwischen 3,3 % und 4,7 % bewegen. Für die Renditekennziffer ROCE wird ein Wert zwischen 7,4 % und 10,2 % erwartet.
Negative Auswirkungen, die sich aus dem im Geschäftsbericht beschriebenen, zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts anhaltenden Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA ergeben können, werden mit zunehmender Dauer und Ausweitung der Auseinandersetzung wahrscheinlicher. Das konkrete Ausmaß der Folgen lässt sich nicht verlässlich beziffern. Aktuell muss damit gerechnet werden, dass der Krieg zu Preiserhöhungen im Einkauf führen wird. Nachfragebeeinträchtigungen in den für Sto relevanten Märkten sowie Einschränkungen bei der Durchführung der Geschäftstätigkeit oder der Versorgung mit Rohstoffen, Zukaufprodukten und Energie werden derzeit nicht erwartet.
Personalie
Der Aufsichtsrat der STO Management SE als persönlich haftende Gesellschafterin der Sto SE & Co. KGaA hat in seiner Sitzung am 23. April 2026 den Neuabschluss des Vorstandsvertrags von Rainer Hüttenberger bis zum 30. Juni 2029 und parallel dazu die Verlängerung seiner Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft beschlossen. Die Verlängerung erfolgte damit auch im Einklang mit den bei Sto bestehenden Grundsätzen, die für Vorstandsmitglieder eine Regelaltersgrenze von 65 Jahren vorsehen. Mit der Entscheidung des Aufsichtsrats wird die Kontinuität im Strategieprozess der Sto-Gruppe unterstrichen. Rainer Hüttenberger gehört dem Gremium seit 1. April 2011 an und ist seit 1. Januar 2024 Vorstandsvorsitzender.
In seiner Sitzung am 23. April 2026 hat der Aufsichtsrat außerdem entsprechend seiner Zusicherung gemäß § 84 Abs. 3 AktG die Wiederbestellung von Désirée Konrad zur Vorständin der STO Management SE mit Wirkung ab dem 1. Mai 2026 beschlossen. Die Wiederbestellung erfolgte, nachdem sich Frau Konrad vom 1. Januar 2026 bis zum 30. April 2026 in Mutterschutz bzw. Elternzeit befand. Frau Konrad gehörte vor ihrem Mutterschutz dem Gremium seit 1. September 2023 an und verantwortet insbesondere das Vorstandsressort Finanzen.
Der Geschäftsbericht 2025 steht auf www.sto.de in der Rubrik „Investor Relations“ unter der Kategorie „Geschäfts- und Zwischenberichte“ zum Download zur Verfügung.
Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.
Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA:
Rainer Hüttenberger, Vorstandsvorsitzender der STO Management SE,
Kontakt über: Tel.: 07744 57-1516, E-Mail: s.ebi@sto.com
Medienkontakt:
Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik, Tel.: 0911 98817071, E-Mail: cw@tik-online.de
30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 20.11.2025 | Original-Research: Sto SE & Co. KGaA (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: Sto SE & Co. KGaA - von Montega AG
20.11.2025 / 15:15 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu Sto SE & Co. KGaA
| Unternehmen: |
Sto SE & Co. KGaA |
| ISIN: |
DE0007274136 |
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| Anlass der Studie: |
Update |
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Kaufen |
| seit: |
20.11.2025 |
| Kursziel: |
145,00 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Patrick Speck, CESGA |
Q3 sendet insgesamt positive Signale
Sto hat gestern den Q3-Bericht vorgelegt und die Guidance bestätigt.
Q3-Umsatz stabil, Ergebnisrückstand aufgeholt: Im Q3 erzielte Sto Umsatzerlöse i.H.v. 441,4 Mio. EUR, was fast genau dem Vorjahreswert entsprach (-0,1% yoy). Während im Inland mit 187,5 Mio. EUR (+1,3% yoy) leichtes Wachstum verzeichnet wurde, ging der Auslandsumsatz leicht auf 253,9 Mio. EUR (-1,1% yoy) zurück. Dies dürfte jedoch vor allem negativen Währungs- und Konsolidierungseffekten geschuldet sein, die sich nach 9M auf -6,8 Mio. EUR bzw. -14,4 Mio. EUR beliefen. Bereinigt lagen die 9M-Erlöse im Konzern marginal über Vorjahr (+0,2% yoy). Damit zeigt sich nach nun elf Quartalen mit negativem Vorzeichen eine gewisse Stabilisierung der Topline. Allerdings lagen laut Unternehmen angesichts einer zum Monatsende ungünstigen Witterung die Erlöse im Oktober wieder leicht unter dem Niveau des Vorjahres sowie unter den Erwartungen. Das nicht näher bezifferte Konzernergebnis erreichte per 9M das schwache Vorjahresniveau. Nach H1 hatte dagegen noch ein markanter Rückstand vorgelegen (EAT H1/25: 16,3 Mio. EUR; -20,0% yoy). Wenngleich u.E. auch das aktuelle Niveau mit Blick nach vorn wenig zufriedenstellend ist, deutet sich auch ergebnisseitig eine Stabilisierung in einem nach wie vor von intensivem Wettbewerb geprägten Marktumfeld an. So konnte unterstützt von einem verbesserten Produktmix und teils günstigeren Einkaufspreisen die Rohertragsmarge auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden. Darüber hinaus spiegelt sich im verbesserten Q3-Ergebnis die global restriktive Ausgabenpolitik des Konzerns und die mittels natürlicher Fluktuation reduzierte Zahl der Mitarbeiter wider (5.575 per 30.09.; -212 yoy).
Neues Förderprogramm läuft an: Ab Mitte Dezember startet die Bundesregierung ein neues Förderprogramm für energieeffiziente Neubauten nach Standard KfW-55. Das Fördervolumen von 800 Mio. Euro dürfte nach Einschätzung des Vorstands im gestrigen Earnings Call aber lediglich zur Sanierung von ca. 5.000-8.000 Wohnungen ausreichen. Demnach begrüßte der Vorstandsvorsitzende das Wiederaufleben der 2022 unter der Ampel-Regierung eingestellten Fördermaßnahme zwar grundsätzlich, bezeichnete sie aber zugleich als 'nicht ausreichend, um nachhaltige Impulse im Markt zu verankern.' Gepaart mit den zuletzt von niedriger Basis aus wieder ansteigenden Baugenehmigungen in Deutschland im für Sto wichtigsten Bereich der Mehrfamilienhäuser (9M: +13,0% yoy auf 93.100 Whg.) stützt dies dennoch unsere Annahme, dass Sto in 2026 in einem freundlicheren Marktumfeld auf den Wachstumspfad zurückfindet.
Guidance weiter von Vorsicht geprägt: Von einer neuen Mittelfristguidance sieht der Vorstand aufgrund der nach wie vor unsicheren Marktentwicklung allerdings auch bis auf Weiteres ab. Die Guidance für das Gesamtjahr 2025 sieht unverändert einen Konzernumsatz von 1,57 Mrd. EUR und ein EBIT zwischen 51 und 71 Mio. EUR vor. Mit Blick auf die Topline impliziert der Guidance-Wert für Q4 nochmals eine Umsatzrückgang von ca. 6% yoy, was uns trotz aller Unsicherheitsfaktoren und der im vierten Quartal besonderen Witterungsabhängigkeit zu niedrig erscheint. Wir heben die Prognosen für das laufende Jahr daher geringfügig an. Entscheidender ist jedoch, welches Margenniveau Sto in den nächsten Jahren erzielen kann. Unsere Schätzungen liegen trotz der unterstellten Erholung (Ø-EBIT-Marge 2026-2030e: 5,7%) noch deutlich unter dem Wert der letzten Jahre (Ø-EBIT-Marge 2020-2024: 6,9%) und sind u.E. konservativ gewählt.
Fazit: Sto fährt auch nach Q3 noch auf Sicht. Wir erachten das Chance-Risiko-Profil der Aktie insgesamt aber als attraktiv und bestätigen die Kaufempfehlung und das Kursziel von 145,00 EUR.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eines der führenden bankenunabhängigen Researchhäuser mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Coverage-Universum umfasst Titel aus dem MDAX, TecDAX, SDAX sowie ausgewählte Nebenwerte und wird durch erfolgreiches Stock-Picking stetig erweitert. Montega versteht sich als ausgelagerter Researchanbieter für institutionelle Investoren und fokussiert sich auf die Erstellung von Research-Publikationen sowie die Veranstaltung von Roadshows, Fieldtrips und Konferenzen. Zu den Kunden zählen langfristig orientierte Value Investoren, Vermögensverwalter und Family Offices primär aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Die Analysten von Montega zeichnen sich dabei durch exzellente Kontakte zum Top Management, profunde Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung in der Analyse von deutschen Small- und MidCap-Unternehmen aus.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet
Kontakt für Rückfragen:
Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: research@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
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2233532 20.11.2025 CET/CEST
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| 19.11.2025 | Umsatz der Sto SE & Co. KGaA in den ersten neun Monaten 2025 konzernweit 1,5 % unter Vorjahr
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Sto SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Zwischenbericht
Umsatz der Sto SE & Co. KGaA in den ersten neun Monaten 2025 konzernweit 1,5 % unter Vorjahr
19.11.2025 / 10:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
P R E S S E I N F O R M A T I O N
der Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen
- Umsatz der Sto SE & Co. KGaA in den ersten neun Monaten 2025 konzernweit 1,5 % unter Vorjahr
- Anhaltend schwierige Rahmenbedingungen; erhoffte positive Dynamik in der Bauwirtschaft insbesondere in Deutschland bleibt weiter aus
- Konzern-Ergebnis per September etwa auf Niveau des Vorjahreszeitraums
- Belegschaft gegenüber Vorjahresstichtag um 212 auf 5.575 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkleinert
- Prognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt: Konzernumsatz von 1,57 Mrd. EUR und EBIT zwischen 51 Mio. EUR und 71 Mio. EUR erwartet
Stühlingen, 19. November 2025 – Der Geschäftsverlauf der Sto SE & Co. KGaA, international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, war im dritten Quartal 2025 weiterhin geprägt von dem belastenden Marktumfeld. Neben der anhaltenden Investitionszurückhaltung und den hohen Kosten im Baugewerbe trugen in mehreren Ländern unklare oder veränderte Rahmen- und Förderbedingungen zur verhaltenen Nachfrage in den für Sto relevanten Marktsegmenten bei. Hinzu kam die große Unsicherheit durch die globalen Krisen sowie unkalkulierbare Zoll- und Handelsbestimmungen. Insgesamt blieb der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 1,5 % unter dem Vorjahresvolumen. Durch die Maßnahmen, mit denen der Sto-Konzern auf den rückläufigen Absatz sowie den starken Wettbewerbs- und Preisdruck reagiert hat, und einen guten Geschäftsverlauf im Monat September konnte der per Juni 2025 ausgewiesene Ergebnisrückstand zum Ende des dritten Quartals aufgeholt werden.
In den ersten drei Quartalen 2025 lag der Konzern-Umsatz bei 1.218,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1.237,4 Mio. EUR). Aus Währungsumrechnungen ergab sich im Berichtszeitraum ein negativer Effekt von saldiert 6,8 Mio. EUR, wobei vor allem der US-Dollar und die türkische Lira stark abgewertet wurden. Dem standen vereinzelte positive Effekte, beispielsweise beim Schweizer Franken, gegenüber. Der Konsolidierungseffekt im Sto-Konzern belief sich auf summiert -14,4 Mio. EUR. Er ergab sich aus der Entkonsolidierung der britischen Sto Ltd. zum Jahresende 2024 und der erstmaligen Einbeziehung der neuseeländischen Stoanz Ltd, deren Anteile mit Wirkung zum 1. April 2024 von der Sto SE & Co. KGaA übernommen worden waren. Bereinigt um alle Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte errechnet sich im Sto-Konzern von Anfang Januar bis Ende September 2025 ein leichter Umsatzzuwachs um 0,2 %. Im Monat Oktober lag der Konzern-Umsatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres sowie unter den Erwartungen.
Das Umsatzvolumen im Segment Westeuropa verringerte sich im Berichtszeitraum um 2,2 % auf 934,0 Mio. EUR (Vorjahr: 955,0 Mio. EUR), wobei die größten Rückgänge in den Märkten Deutschland und Italien zu verzeichnen waren. Positiv entwickelten sich unter anderem die Landesgesellschaften in den Niederlanden und Belgien sowie in Österreich. Bereinigt um Währungsumrechnungs- und Entkonsolidierungseffekte nahm der Segmentumsatz um 0,7 % ab. Im Segment Nord-/Osteuropa stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2025 per saldo um 2,3 % auf 126,3 Mio. EUR (Vorjahr: 123,5 Mio. EUR). Negative Währungsumrechnungseinflüsse konnten durch erfreuliche Zuwächse beispielsweise in Dänemark, Norwegen und Tschechien ausgeglichen werden. In Landeswährungen errechnete sich in dem Segment ein Umsatzplus von 3,2 %. Die Geschäftsentwicklung im Segment Amerika/Asien/Pazifik war regional gegenläufig: Während die Tochterunternehmen in Mittel- und Südamerika überwiegend Zuwächse erzielten, blieb der Umsatz in den nordamerikanischen und den asiatischen Gesellschaften größtenteils unter dem Vorjahreswert. Hinzu kam die Abwertung des US-Dollar. Im Pazifikraum ergab sich ein Anstieg aus der Erstkonsolidierung der neuseeländischen Gesellschaft Stoanz Ltd. In Summe ging das Geschäftsvolumen des Segments leicht um 0,4 % auf 158,2 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 158,9 Mio. EUR), ohne Währungsumrechnungs- und Erstkonsolidierungseffekte erhöhte sich der Umsatz um 3,0 %.
Insgesamt verringerte sich der Konzern-Umsatz im Ausland in den ersten neun Monaten 2025 um 1,2 % auf 721,7 Mio. EUR (Vorjahr: 730,2 Mio. EUR), das in Deutschland erwirtschaftete Geschäftsvolumen nahm um 2,1 % auf 496,8 Mio. EUR (Vorjahr: 507,2 Mio. EUR) ab. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich auf 59,2 % (Vorjahr: 59,0 %).
Das Konzernergebnis erreichte in den ersten neun Monaten 2025 etwa das Vorjahresniveau, das deutlich unter den Erwartungen gelegen hatte und insbesondere im dritten Quartal von mehreren negativen Einflussfaktoren belastet worden war. Dagegen zeigten sich im dritten Quartal des laufenden Jahres positive Effekte aus der weltweit restriktiven Ausgabenpolitik von Sto, mit denen der weiterhin hohe Margendruck zu großen Teilen kompensiert werden konnte. Unterstützt von einem verbesserten Produktmix und teilweise günstigeren Einkaufspreisen konnte die Rohertragsquote trotz des anhaltend hohen Drucks bei den Verkaufspreisen auf dem Vorjahresniveau stabilisiert werden.
Die Personalkosten verringerten sich infolge der verkleinerten Belegschaft, durch die Kurzarbeit bei der Sto SE & Co. KGaA in den ersten zwei Monaten des Jahres sowie die entlastenden Effekte aus dem Zukunftspakt, der Ende März für die Sto SE & Co. KGaA sowie die StoCretec GmbH vereinbart worden war. Dieser legt die tarifliche Gestaltung der Jahre 2025 und 2026 für die beiden Gesellschaften fest und trägt zur Kostensenkung im Jahr 2025 sowie zur Beschäftigungssicherung bei.
Weltweit waren Ende September 5.575 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sto-Konzern tätig, 212 Beschäftigte weniger als am Vorjahresstichtag (30.09.2024: 5.787). Dabei nahm die Mitarbeiterzahl im Inland um 72 auf 3.084 Personen ab (30.09.2024: 3.156) und im Ausland um 140 auf 2.491 Personen (30.09.2024: 2.631). Der prozentuale Anteil der Sto-Beschäftigten im Ausland lag am Stichtag bei 44,7 % (30.09.2024: 45,5 %).
Die Vermögens- und Finanzlage des Sto-Konzerns war weiterhin sehr solide. Der Großteil der Veränderungen gegenüber dem Jahresende 2024 resultierte aus der Saisonalität der Geschäftstätigkeit. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Stichtag 30. September 2025 auf 62,8 % (30.09.2024: 61,6 %; 31.12.2024: 64,2 %).
Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtszeitraum 29,9 Mio. EUR (Vorjahr: 23,0 Mio. EUR). Sie entfielen überwiegend auf den Kauf eines Standorts in Metzingen (Baden-Württemberg) für das dort ansässige VerkaufsCenter, die Fortsetzung der Errichtung neuer Produktionsanlagen in Australien und Mexiko und das fortlaufende Programm ,,Retrofit‘‘, mit dem die Fertigungsanlagen im Konzern kontinuierlich modernisiert beziehungsweise erneuert werden. Darüber hinaus gab es erste Investitionsaktivitäten im Rahmen der Einführung des ERP-Systems SAP S/4HANA. Das mehrjährige Projekt ist ein maßgeblicher Baustein für die Umsetzung der digitalen Transformation.
Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen bestätigt Sto die Prognose für das Gesamtjahr 2025. Demnach soll der Konzernumsatz einen Wert in Höhe von 1,57 Mrd. EUR erreichen (2024: 1,61 Mrd. EUR). Das EBIT liegt voraussichtlich in der Bandbreite von 51 Mio. EUR bis 71 Mio. EUR (2024: 58,8 Mio. EUR) und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 50 Mio. EUR und 70 Mio. EUR (2024: 60,9 Mio. EUR). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite zwischen 3,1 % und 4,5 % (2024: 3,8 %). Bei der Renditekennziffer ROCE wird mit einem Wert zwischen 6,8 % und 9,6 % gerechnet (2024: 7,8 %).
Zu berücksichtigen ist, dass die erhebliche Unsicherheit in Bezug auf die globalen Rahmenbedingungen sowie der große Einfluss der Wetterbedingungen auf den Geschäftsverlauf des Sto-Konzerns in den letzten Wochen eines Jahres präzise Vorhersagen deutlich erschweren. Wesentliche Änderungen von Einflussfaktoren wurden bei der Prognose nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht konkret absehbar sind die konjunkturellen Auswirkungen des von der deutschen Bundesregierung beschlossenen Sondervermögens Infrastruktur. Bisher blieb die erwünschte Dynamik in der Bauwirtschaft aus und es bleibt unklar, ob ausreichend Mittel für nachhaltige Effekte bereitgestellt werden. Branchenexperten rechnen bestenfalls mit geringen positiven Folgen frühestens ab dem Geschäftsjahr 2026.
Die vollständige Zwischenmitteilung per 30. September 2025 steht auf www.sto.de in der Rubrik „Investor Relations“ zum Download zur Verfügung.
Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.
Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA:
Désirée Konrad, Vorständin Finanzen der STO Management SE
Kontakt über: Tel.: 07744 57-1241, E-Mail: s.zeller@sto.com
Medienkontakt:
Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik GmbH, Tel.: 0911 988170-71, E-Mail: info@tik-online.de
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2232510 |
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2232510 19.11.2025 CET/CEST
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| 09.09.2025 | Original-Research: Sto SE & Co. KGaA (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: Sto SE & Co. KGaA - von Montega AG
09.09.2025 / 14:45 CET/CEST
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| Unternehmen: |
Sto SE & Co. KGaA |
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09.09.2025 |
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145,00 EUR |
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12 Monaten |
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| Analyst: |
Patrick Speck, CESGA |
Feedback CMD: Rückkehr auf den Wachstumspfad erwartet
Wir haben in der vergangenen Woche am Capital Markets Day von Sto in Kriftel bei Frankfurt teilgenommen, bei dem die aktuelle Lage sowie Produktinnovationen und strategische Initiativen des Unternehmens im Fokus standen.
Verregneter Start ins Q3: Bereits bei Vorlage des H1-Berichts (vgl. Comment vom 01. September) hatte das Management von Sto mitgeteilt, dass die Umsatzentwicklung im Juli 'jeweils im unteren einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahreswert und unter den Erwartungen' lag. Zwar rangierte die Durchschnittstemperatur in Deutschland zu Beginn des zweiten Halbjahrs leicht unter dem Vorjahreswert, doch belastete vor allem der zunächst ungewöhnlich nasse Sommer die Nachfrage nach Sto-Produkten im Bereich Fassade, der mit Fassadensystemen (ca. 47%) und -beschichtungen (ca. 24%) für den Großteil des Konzernumsatzes steht.
Energetische Sanierung läuft schleppend, Infrastrukturfonds eröffnet neue Chancen: Hauptursächlich für das trotz der Klimaziele ausbleibende Wachstum ist jedoch die nach wie vor vorherrschende Unsicherheit im Wohnbausektor. So verharrte in H1/25 in Deutschland die Zahl der Baugenehmigungen im für Sto wichtigsten Bereich der Mehrfamilienhäuser auf einem sehr niedrigen Niveau (+0,1% yoy). Die genehmigten Wohnbau-Sanierungen gingen sogar leicht um 3,4% yoy zurück. Zum Erreichen der mit dem European Green Deal gesteckten Ziele wäre hingegen eine fast dreimal so hohe Sanierungsquote von 1,9% (aktuell: 0,67%) notwendig. Allerdings hat sich laut Vorstand die Förderlandschaft in bedeutenden Märkten wie Italien oder Frankreich aufgrund der angespannten Haushaltslage zuletzt deutlich verschlechtert. Für Deutschland wird im Herbst 2025 mit der Verabschiedung der Förderprogramme für das kommende Jahr gerechnet. Über die energetische Fassadendämmung hinaus erwachsen Sto u.E. aber auch Chancen aus dem 500-Mrd.-Euro-Infrastrukturfonds in Deutschland, schließlich umfasst das Produktportfolio mit u.a. Produkten für die Betoninstandsetzung und den Betonschutz sowie speziellen Bodenbeschichtungen für z.B. Parkhausflächen und elektrisch ableitfähige Böden auch Lösungen für den Infrastruktur- und Industriebau (Brücken, Tunnel, Datencenter, etc.). Diese Produktkategorien machten zuletzt weniger als 15% der Erlöse aus. Wir sind daher weiterhin überzeugt, dass das Unternehmen nach drei Jahren mit rückläufiger Topline ab 2026 auf den Wachtsumspfad zurückfindet.
CAPEX ziehen an, M&A weiterhin im Fokus: Die Formulierung eines neuen Mittelfristziels traut sich der Vorstand angesichts des noch immer schwierigen Marktumfelds aktuell zwar nicht zu, doch wurden die Investitionen in H1/25 bereits erhöht (+41% yoy auf rund 22 Mio. EUR). Zu den wesentlichen CAPEX-Treibern zählte der Kauf eines Gebäudes in Metzingen (BW) für das lokale VerkaufsCenter sowie die Fortführung der Investitionen in neue Produktionsanlagen in Australien und Mexiko, die noch 2025 in Betrieb gehen sollen. Außerdem werden im Zuge des Programms Retrofit fortlaufend Modernisierungs- bzw. Erneuerungsinvestitionen vorgenommen. So konnten wir bei einem Werksrundgang in Kriftel u.a. eine neue Abfüllanlage für Klebe- und Armierungsmörtel begutachten. Gruppenintern steht nach dem bis nächstes Jahr erwarteten Abschluss der Designphase zudem die Implementierung des ERP-Systems SAP S/4HANA an. Nicht zuletzt strebt der Vorstand auf Basis der hohen Cash-Reserven weiterhin M&AMaßnahmen an, sodass Aktienrückkäufe nach wie vor nicht auf der Agenda stehen.
Fazit: Wenngleich Sto nach jetzigem Stand in Q3 noch keine Trendwende zeigen dürfte, sehen wir das Unternehmen strukturell gut positioniert, um sowohl an einer Erholung des Wohn- als auch Infrastrukturbaus spürbar zu partizipieren. Wir bestätigen unser Rating und das Kursziel.
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2194976 09.09.2025 CET/CEST
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| 01.09.2025 | Original-Research: STO SE & CO. KGAA (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: STO SE & CO. KGAA - von Montega AG
01.09.2025 / 16:10 CET/CEST
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| Anlass der Studie: |
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| Empfehlung: |
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| seit: |
01.09.2025 |
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145,00 EUR (zuvor: 140,00 EUR) |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
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Patrick Speck, CESGA |
H1: Noch kein Rückenwind im Vorfeld des Capital Markets Days
Sto hat vergangene Woche den Halbjahresbericht 2025 vorgelegt und die Guidance bestätigt. Zudem veranstaltet das Unternehmen am 04. September den nächsten Capital Markets Day in Kriftel bei Frankfurt.
Q2-Umsatz annähernd stabil: Im ersten Halbjahr verzeichnete Sto aufgrund der anhaltenden Investitionszurückhaltung im Baugewerbe einen Umsatzrückgang um 2,3% yoy auf 777,1 Mio. EUR. Für Q2 impliziert dies allerdings ein gegenüber Vorjahr nur marginal niedrigeres Erlösniveau i.H.v. 452,3 Mio. EUR (-0,6% yoy). Während sich das Inland im zweiten Quartal mit 185,9 Mio. EUR (+0,1% yoy) sogar stabil zeigte und der witterungsbedingte Einbruch aus Q1 (-9,5% yoy) damit teilweise kompensiert werden konnte, ging der Auslandsumsatz vor allem aufgrund negativer Währungseffekte nochmals leicht auf 266,4 Mio. EUR (-1,1% yoy) zurück. Bereinigt um sämtliche FX- und Konsolidierungseffekte wurde im Ausland in H1 jedoch leichtes Wachstum erzielt (H1: +1,3% yoy). Dass die nicht näher bezifferten Erlöse in Nordamerika laut Sto dennoch 'deutlich unter dem Vorjahreswert' blieben, ist u.E. nicht direkt auf die Zollthematiken zurückzuführen, da aufgrund der ausgeprägten 'local to local'-Strategie die Produkte für den US-Markt überwiegend vor Ort gefertigt werden dürften. Der Auslandsanteil belief sich in H1 auf insgesamt 60,2% (Vj.: 59,5%). Im Juli lag der Konzernerlös laut Sto im unteren einstelligen Prozentbereich unter Vorjahr und unter den Erwartungen.
Bruttomarge stabil, EBIT rückläufig: Ertragsseitig konnte Sto die Bruttomarge trotz eines laut Vorstand gestiegenen Wettbewerbs- und Preisdrucks bei 54,4% stabil halten. Darüber hinaus wurde die Zahl der Mitarbeiter weitestgehend auf Basis natürlicher Fluktuation nochmals deutlich auf nunmehr 5.534 reduziert (-250 MA ggü. Vorjahr), sodass die Personalkosten absolut um knapp 9 Mio. EUR gesenkt werden konnten (Quote: 27,5%; -40 BP yoy). Weitere Kosteneinsparmaßnahmen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden hingegen durch höhere Frachtkosten aufgezehrt, was zu einer höheren sbA-Quote von 20,1% führte (+50 BP yoy). In Summe ging das EBIT um 13,7% yoy auf 25,3 Mio. EUR zurück (Marge: 3,3%; -40 BP yoy).
Guidance bestätigt: Auf Gesamtjahressicht erwartet der Vorstand unverändert einen Konzernumsatz i.H.v. 1,57 Mrd. EUR und ein EBIT zwischen 51 und 71 Mio. EUR. Für H2 impliziert dies nochmals einen Erlösrückgang von rund 3% yoy und ein gegenüber H1 mindestens stabiles Margenniveau. Hinsichtlich der Topline sollte sich Sto damit u.E. sogar leicht besser als der Markt behaupten. So rechnet das Marktforschungsinstitut B+L für den WDVS-Markt mit einem erneuten Absatzrückgang von rund 5,8% yoy und der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie geht für das laufende Jahr im Bereich der Bauanstrichmittel von einem weiteren Mengenrückgang von ca. 3% aus. Zuletzt hatte überdies der Peer Rockwool die Wachstumsprognose für 2025 gestrichen.
Fazit: Dem nach wie vor sehr anspruchsvollen Marktumfeld begegnet Sto mit weiteren Kostensparmaßnahmen, sodass wir die Jahresziele trotz allem als gut erreichbar ansehen. Mit Rückenwind aus einem wieder anziehenden (Wohn-)Bausektor sollte sich das Umsatz- und Margenniveau ab 2026 dann sukzessive verbessern. Der anstehende CMD sollte überdies ein Update zur Verwendung der nach wie vor üppigen CashReserven bringen. Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung und erhöhen nach Fortschreibung des Modells das Kursziel leicht auf 145,00 EUR.
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Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: research@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
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2191524 01.09.2025 CET/CEST
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| 27.08.2025 | Sto SE & Co. KGaA: Konzernumsatz geht im ersten Halbjahr 2025 um 2,3 % auf 777,1 Mio. EUR zurück
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Sto SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Halbjahresbericht
Sto SE & Co. KGaA: Konzernumsatz geht im ersten Halbjahr 2025 um 2,3 % auf 777,1 Mio. EUR zurück
27.08.2025 / 10:00 CET/CEST
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P R E S S E I N F O R M A T I O N
der Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen
- Konzernumsatz geht im ersten Halbjahr 2025 um 2,3 % auf 777,1 Mio. EUR zurück
- Schwierige Rahmenbedingungen mit zunehmendem Preisdruck belasten die Ertragslage
- Konzern-EBIT verringert sich im Vorjahresvergleich um 13,7 % auf 25,3 Mio. EUR und EBT um 15,5 % auf 25,6 Mio. EUR
- EBT-Umsatzrendite liegt bei 3,3 %
- Belegschaft konzernweit um 250 auf 5.534 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkleinert
- Prognose für Gesamtjahr 2025 bestätigt: Konzernumsatz von 1,57 Mrd. EUR und EBIT zwischen 51 Mio. EUR und 71 Mio. EUR erwartet
Stühlingen, 27. August 2025 – Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Sto-Konzerns war auch in der ersten Jahreshälfte 2025 geprägt von der anhaltenden Investitionszurückhaltung im Baugewerbe. Neben gestiegenen Baukosten trugen insbesondere unberechenbare Rahmen- und Förderbedingungen in mehreren Ländern zur fehlenden Dynamik bei. Gepaart mit der großen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit, die mit den weltweiten Zoll- und Handelskonflikten seit Jahresbeginn noch deutlich zugenommen hat, führte dies zu einer verringerten Nachfrage und einem gestiegenen Wettbewerbs- und Preisdruck, der die Ertragslage des Sto-Konzerns belastete.
Zu Beginn des Jahres wurde die Verarbeitung der im Außenbereich verwendeten Fassadensysteme, der umsatzstärksten Produktgruppe des Sto-Konzerns, zudem erheblich stärker von ungünstigen Witterungsbedingungen behindert als im Vorjahr. Da in den Wintermonaten 2025 in Deutschland und weiteren Kernmärkten weniger Arbeiten auf den Baustellen möglich waren, entstand eine Umsatzlücke, die in den darauf folgenden Monaten nicht aufgeholt werden konnte.
In Summe verringerte sich der Konzernumsatz der Sto SE & Co. KGaA in den ersten sechs Monaten 2025 um 2,3 % auf 777,1 Mio. EUR (Vorjahr: 795,7 Mio. EUR). Die saldierten Währungsumrechnungseffekte beliefen sich auf -3,5 Mio. EUR. Der summierte Konsolidierungseffekt in Höhe von -8,6 Mio. EUR ergab sich aus der Entkonsolidierung der britischen Sto Ltd. zum Jahresende 2024 und der erstmaligen Einbeziehung der neuseeländischen Stoanz Ltd, Wellington, deren Anteile mit Wirkung zum 1. April 2024 von der Sto SE & Co. KGaA übernommen worden waren. Bereinigt um sämtliche Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte errechnet sich im ersten Halbjahr 2025 ein Umsatzrückgang um 0,8 %.
Im Juli 2025 lag der Konzernumsatz jeweils im unteren einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahreswert und unter den Erwartungen.
Im größten Segment Westeuropa – inklusive Deutschland – verringerte sich der Umsatz des Sto-Konzerns in den ersten sechs Monaten 2025 um 3,4 % auf 596,5 Mio. EUR (Vorjahr: 617,3 Mio. EUR). Positiv entwickelten sich unter anderem die Landesgesellschaften in den Niederlanden und Belgien, während das Geschäftsvolumen in Deutschland und einigen umsatzstarken ausländischen Märkten unter dem Vorjahresniveau blieb. Im Segment Nord-/Osteuropa, in dem sich der Umsatz bis Ende Juni 2025 leicht um 1,3 % auf 77,0 Mio. EUR erhöhte (Vorjahr: 76,0 Mio. EUR), konnten vor allem die Landesgesellschaften in Dänemark, Norwegen und Tschechien erfreuliche Zuwächse verzeichnen. Dadurch wurde der deutlich negative Währungsumrechnungseffekt insbesondere aus der Türkischen Lira kompensiert. Im Segment Amerika/Asien/Pazifik zeigte sich eine differenzierte Entwicklung: In Summe erhöhte sich das Geschäftsvolumen um 1,2 % auf 103,6 Mio. EUR (Vorjahr: 102,4 Mio. EUR), wobei die Tochterunternehmen in Mittel- und Südamerika überwiegend Zuwächse erzielten, während der Umsatz in den nordamerikanischen und den asiatischen Gesellschaften zum Teil deutlich unter dem Vorjahreswert blieb. Im Pazifikraum ergab sich ein Anstieg aus der Erstkonsolidierung der neuseeländischen Gesellschaft Stoanz Ltd.
Insgesamt verringerte sich der Auslandsumsatz im Sto-Konzern gegenüber der ersten Jahreshälfte 2024 um 1,2 % auf 467,8 Mio. EUR (Vorjahr: 473,6 Mio. EUR). Bereinigt um Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte ergab sich ein Zuwachs um 1,3 %. Deutlich höher war das Minus im Inland: Hier blieb der Umsatz mit 309,3 Mio. EUR (Vorjahr: 322,1 Mio. EUR) 4,0 % unter dem Vorjahreswert.
Die Ertragslage im Sto-Konzern war im ersten Halbjahr 2025 geprägt von einer nachfragebedingt angespannten Situation auf Seiten der Verkaufspreise. Der daraus resultierende Margendruck konnte nicht durch die positiven Effekte aus den Kosteneinsparmaßnahmen kompensiert werden, mit denen Sto frühzeitig auf den absatzbedingten Auslastungsrückgang reagiert hatte. Hinzu kam ein veränderter Produktmix und das geringere Umsatzniveau, sodass das Konzern-EBIT mit 25,3 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert blieb (Vorjahr: 29,3 Mio. EUR). Das EBT verringerte sich um 15,5 % auf 25,6 Mio. EUR (Vorjahr: 30,3 Mio. EUR) und die auf das EBT bezogene Umsatzrendite auf 3,3 % (Vorjahr: 3,8 %). Die Renditekennziffer ROCE lag am 30. Juni 2025 bei 3,4 % (Vorjahr: 3,5 %).
Die sehr solide Vermögens- und Finanzlage des Sto-Konzerns war geprägt von der üblichen Saisonalität des Geschäftsverlaufs: Während in den ersten sechs Monaten ein hoher Geldbedarf besteht, überwiegen in der zweiten Jahreshälfte in der Regel die Mittelzuflüsse. Das Netto-Finanzguthaben, das sich aus liquiden Mitteln abzüglich kurz- und langfristiger Finanzschulden errechnet, belief sich zur Jahresmitte 2025 auf 92,0 Mio. EUR (31.12.2024: 109,2 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote lag bei sehr soliden 62,2 % (31.12.2024: 64,2 %; 30.06.2024: 60,9 %). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Sto-Konzern verbesserte sich im ersten Halbjahr 2025 auf -0,7 Mio. EUR nach -4,9 Mio. EUR im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte des Sto-Konzerns summierten sich im Berichtszeitraum auf 22,2 Mio. EUR (Vorjahr: 15,8 Mio. EUR). Schwerpunkte waren der Kauf eines Standorts in Metzingen (Baden-Württemberg) sowie die Fortführung der Investitionen in neue Produktionsanlagen in Australien und Mexiko. Außerdem wird kontinuierlich in das Programm ,,Retrofit‘‘ investiert, mit dem die Fertigungsanlagen des Sto-Konzerns modernisiert oder erneuert werden.
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sto-Konzern ging per 30. Juni 2025 gegenüber dem Vorjahresstichtag um 250 auf 5.534 Personen zurück (30.06.2024: 5.784). In Deutschland verkleinerte sich die Belegschaft um 99 auf 3.032 Beschäftigte (30.06.2024: 3.131), was im Wesentlichen auf die im Rahmen des Kostensenkungsprogramms umgesetzte restriktive Einstellungspolitik zurückging. Um die Kosten im Personalbereich zu reduzieren und Beschäftigung zu sichern, wurde Ende März 2025 gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat der deutschen Gesellschaften Sto SE & Co. KGaA und StoCretec GmbH unter Einbindung der IG BCE und des Arbeitgeberverbandes Chemie ein Zukunftspakt beschlossen, in dem die tarifliche Gestaltung der Jahre 2025 und 2026 für die Beschäftigten dieser Unternehmen gemeinsam festgelegt wurde. Im Ausland verkleinerte sich die Konzernbelegschaft zum 30. Juni 2025 um 151 Personen auf 2.502 Beschäftigte gegenüber 2.653 am Vorjahresstichtag.
Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt
Trotz der wachsenden Unsicherheit, die eine präzise Vorhersage deutlich erschwert, bestätigt Sto die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2025 und rechnet weiterhin mit einem Konzernumsatz in Höhe von 1,57 Mrd. EUR (2024: 1,61 Mrd. EUR). Das EBIT soll in der Bandbreite von 51 Mio. EUR bis 71 Mio. EUR liegen (2024: 58,8 Mio. EUR) und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 50 Mio. EUR und 70 Mio. EUR (2024: 60,9 Mio. EUR). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite zwischen 3,1 % und 4,5 % (2024: 3,8 %). Die Renditekennziffer ROCE erreicht voraussichtlich einen Wert von 6,8 % bis 9,6 % (2024: 7,8 %).
Die konjunkturellen Auswirkungen des von der deutschen Bundesregierung beschlossenen Sondervermögens Infrastruktur sind derzeit nicht absehbar. Nachdem die versprochene Dynamik bei Wohnungsbau sowie Infrastruktursanierung bisher ausbleibt und unklar ist, ob ausreichend Mittel für nachhaltige Effekte in der Bauwirtschaft bereitgestellt werden, rechnen Branchenexperten bestenfalls mit geringen positiven Folgen ab dem Geschäftsjahr 2026.
Der vollständige Halbjahresfinanzbericht 2025 steht auf www.sto.de in der Rubrik „Investor Relations“ zum Download zur Verfügung.
Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.
Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA:
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Kontakt über: Tel.: 07744 57-1241, E-Mail: s.zeller@sto.com
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