| 13.03.2026 | IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld
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IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Jahresergebnis
IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld
13.03.2026 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld
- Neugeschäft stieg deutlich auf 2,8 Mrd. € (Vorjahr: 2,2 Mrd. €)
- Risikovorsorge mit 20 Mio. € Aufwand niedrig (Vorjahr: 45 Mio. € Aufwand), NPA-Quote im Kreditbuch sank auf 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %)
- Konzernüberschuss vor Steuern verbessert sich auf 59 Mio. € (Vorjahr: 56 Mio. €)
- Einmaleffekte führten zu Verwaltungsaufwendungen von 146 Mio. € (Vorjahr: 139 Mio. €) - deutliche Entlastung für 2026 erwartet
- Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 8,5 % (Vorjahr: 7,2 %)
- CET-/Tier 1-Quote nach Dividendenausschüttung in Höhe von 195 Mio. € bei 17,2 %
[Düsseldorf, 13. März 2026] Die IKB Deutsche Industriebank AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Neugeschäftsvolumen trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds auf 2,8 Mrd. € (Vorjahr: 2,2 Mrd.) deutlich gesteigert. Der Zuwachs im Neugeschäft unterstreicht die starke Position der Bank im deutschen Mittelstand. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 59 Mio. € über dem Vorjahresniveau (56 Mio. €). „Mit den Ergebnissen für 2025 sind wir sehr zufrieden. Wir danken unseren Kunden für das erneut große Vertrauen in die IKB als Finanzierungspartner. In einem anspruchsvollem Marktumfeld konnten wir unser Geschäft ausbauen. Für 2026 rechnen wir mit einem weiteren Wachstum im Neugeschäft“, sagte Dr. Michael Wiedmann, Vorstandsvorsitzender der IKB.
Stabiles Ergebnis und sinkende Risikovorsorge
Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2025 bei 176 Mio. € (Vorjahr: 205 Mio. €). Bei den Zinserträgen machte sich der Rückgang des Kreditvolumens aus dem Vorjahr bemerkbar. Zudem sind große Teile des gestiegenen Neugeschäftsvolumens erst ab Ende des ersten Halbjahres ausgezahlt worden. Zinserträge sind hieraus zeitlich verzögert angefallen. Der Provisionsüberschuss stieg aufgrund des höheren Kreditneugeschäfts und vermehrter Kapitalmarktaktivitäten der Kunden auf 19 Mio. € über Vorjahr (16 Mio. €).
Der Verwaltungsaufwand lag mit 146 Mio. €, insbesondere wegen Einmalkosten aus dem IT-Dienstleisterwechsel und strategischen Projekten, über dem Vorjahreswert (139 Mio.€). Der Personalaufwand betrug 78 Mio. € (Vorjahr: 76 Mio. €) und resultiert aus Gehaltsanpassungen sowie dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen lagen bei 68 Mio. € (Vorjahr: 64 Mio. €). Bereits im laufenden Jahr erwarten wir mit weniger als 135 Mio. € deutlich niedrigere Aufwendungen.
Das Sonstige Ergebnis belief sich auf 31 Mio. € (Vorjahr: 20 Mio. €). Wie geplant, haben wir die Maßnahmen zur Risikoreduzierung im Wertpapierportfolio fortgeführt und den daraus entstandenen Aufwand durch die Auflösung von Vorsorgereserven kompensiert. Diese Maßnahmen laufen aus HGB- und ökonomischer Sicht auseinander. Die zur Zinssicherung abgeschlossenen Derivate verzeichneten einen Marktwertanstieg von rund 150 Mio. € und stärkten die ökonomische Position substanziell. Diese Maßnahmen werden aufgrund der HGB-Bilanzierungsvorschriften jedoch nicht erfolgswirksam erfasst.
Der Risikovorsorgeaufwand war mit 20 Mio. € deutlich geringer als im Vorjahr (45 Mio. €) und ist das Ergebnis einer selektiven Kreditvergabe flankiert durch ein aktives Portfolio- und Risikomanagement. Der Anteil der Non-performing Assets lag mit einer Quote von 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %) am Kreditbuch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
Die Cost-Income-Ratio lag bei 75 % (Vorjahr: 63 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Rückgang des Zins- und Provisionsüberschusses bei gleichzeitigem Anstieg der Verwaltungsaufwendungen im Wesentlichen aufgrund von Einmaleffekten. Der Return on Equity betrug 8,5 % (Vorjahr: 7,2 %).
Das Ergebnis vor Steuern lag mit 59 Mio. € (Vorjahr: 56 Mio. €) im Rahmen der Erwartungen.
Robustes Kreditbuch mit solider Kundenbasis
Das Kreditbuch lag im Geschäftsjahr bei 8,5 Mrd. €. Das Kreditbuch ist in Höhe von 4,4 Mrd. € bzw. 54 % durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert, von denen ein signifikanter Anteil nachhaltige Finanzierungen sind. Das restliche Kreditbuch ist überwiegend einlagenfinanziert. Die langjährigen Kunden der IKB im Mittelstand sind hervorragend im Markt positioniert, international und in unterschiedlichen Branchen aufgestellt. Zudem verfügen sie über ausreichend Eigenkapital und Liquidität.
Komfortable Kapitalausstattung und angemessene Liquiditätssituation
Die Bank verfügt über eine solide Profitabilität bei stabiler Risikovorsorge und die Kapitalausstattung ist seit Jahren auf einem hohen Niveau. Angesichts dieser Entwicklung schüttet die IKB den Bilanzgewinn der IKB AG in Höhe von rund 195 Mio. € aus. Der Bilanzgewinn setzt sich aus 152 Mio. € Gewinnvortrag sowie aus regulärer Dividende in Höhe von rund 43 Mio. € bzw. 70 % des Konzernjahresüberschusses zusammen. Auch nach Ausschüttung liegt die CET 1-/Tier 1-Quote der IKB-Gruppe bei 17,2 % (Vorjahr: 19,2%) und damit unverändert deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen.
Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf 3,6 Mrd. € nach 3,7 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Die frei verfügbare Liquiditätsreserve betrug 1,3 Mrd. € (31. Dezember 2024: 1,1 Mrd. €). Rund 91 % der Einlagen sind durch Einlagensicherung geschützt. Die Net Stable Funding Ratio zur Abbildung der mittel- bis langfristigen Liquidität betrug zum 31. Dezember 2025 in der IKB-Gruppe 120 % und lag damit nachhaltig über der gesetzlichen Mindestanforderung von 100 %. Im Berichtszeitraum betrug die Leverage Ratio der IKB unverändert 6,2 %. Die gesetzliche Mindestquote wird damit deutlich übertroffen.
Ausblick
Die weltweite konjunkturelle Entwicklung dürfte 2026 erheblich durch die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft, geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten belastet bleiben. In Deutschland dürfte der Auslastungsgrad im Verarbeitenden Gewerbe im Zuge einer sich allmählich belebenden Exporttätigkeit im Jahr 2026 weiter steigen und die Investitionsneigung stützen. Es ist davon auszugehen, dass die Unternehmensinvestitionen ab Mitte 2026 wieder wachsen.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die IKB folgende Zielwerte:
- Eine weitgehend unverändert harte Kernkapitalquote (CET1-/Tier 1-Quote) in der Institutsgruppe (2025: 17,2 %).
- Eine Steigerung des Neugeschäftsvolumens bei Kreditprodukten im Vergleich zum Vorjahr (2025: 2,8 Mrd. €).
- Einen Risikovorsorgeaufwand im Kreditgeschäft auf Vorjahresniveau.
- Sinkende Verwaltungsaufwendungen mit weniger als 135 Mio. €. Dies resultiert aus stark sinkenden Projektkosten und einer hohen Kostendisziplin bei den Anderen Verwaltungsaufwendungen.
- Einen Konzernjahresüberschuss vor Steuern von mehr als 60 Mio. € und für den Return on Equity (RoE) einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Wert von knapp 10 % nach Steuern (auf Basis der Risikoaktiva mit einer kalkulatorischen CET 1-Quote von 12 %).
- Zukünftig Ausschüttung regulärer Dividenden von 60 % bis 80 % des Konzernjahresüberschusses nach Steuern.
Negative Auswirkungen und zusätzliche Belastungen im laufenden Geschäftsjahr können sich aus der Entwicklung der geopolitischen Krisenherde sowie der Entwicklung der Kapital- und Rohstoffmärkte und neuen regulatorischen Anforderungen oder Auslegungen ergeben.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2025 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2025 – 31.12.2025 |
1.1.2024 – 31.12.2024 |
| Zinsüberschuss |
176 |
205 |
| Provisionsüberschuss |
19 |
16 |
| Brutto-Erträge |
195 |
220 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-146 |
-139 |
| Personalaufwendungen |
-78 |
-76 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-68 |
-64 |
| Ergebnis vor Risikovorsorge |
48 |
81 |
| Risikovorsorgesaldo |
-20 |
-45 |
| Operatives Ergebnis |
29 |
36 |
| Sonstiges Ergebnis |
31 |
20 |
| Ergebnis vor Steuern |
59 |
56 |
| Steueraufwand/Steuerertrag |
2 |
5 |
| Ergebnis nach Steuern |
61 |
61 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr 2025 sind im Geschäftsbericht 2025 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/de/firmenkunden/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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Armin Baltzer, Telefon: +49 211 8221-6236, E-Mail: investor.relations@ikb.de
Die IKB Deutsche Industriebank AG begleitet mittelständische Unternehmen mit Krediten sowie Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen.
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| 15.08.2025 | IKB Deutsche Industriebank AG steigert Neugeschäftsvolumen und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 trotz herausforderndem Umfeld
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IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
IKB Deutsche Industriebank AG steigert Neugeschäftsvolumen und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 trotz herausforderndem Umfeld
15.08.2025 / 08:00 CET/CEST
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IKB Deutsche Industriebank AG steigert Neugeschäftsvolumen und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 trotz herausforderndem Umfeld
- Neugeschäftsvolumen signifikant auf 1,3 Mrd. € gesteigert (Vorjahr: 1,0 Mrd. €)
- Konzernüberschuss vor Steuern mit 36 Mio. € über Vorjahr (32 Mio. €)
- Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 10,3 % (Vorjahr: 7,6 %)
- Verwaltungsaufwendungen bei 77 Mio. €, geprägt durch Einmaleffekte aus IT-Dienst-leisterwechsel und gestiegenen Personalkosten (Vorjahr: 66 Mio. €)
- Niedrige Risikovorsorge mit 4 Mio. € Ertrag (Vorjahr: 13 Mio. € Aufwand) bei gesunkener NPA-Quote im Kreditbuch von 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %)
- Harte Kernkapitalquote (CET 1 transitional) stabil bei 19,3 % (31. Dezember 2024: 19,2 %)
- Leverage Ratio unverändert bei 7,6 %
- IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann: „Mit einem Neugeschäftsvolumen von 1,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2025 sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen. Mehr als 90 % der Neugeschäftsauszahlungen sind mit einem Investmentgrade-Rating versehen.“
[Düsseldorf, 15. August 2025] Die IKB Deutsche Industriebank AG hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 erfolgreich abgeschlossen und in einem herausfordernden Umfeld ihren Konzernüberschuss vor Steuern sowie ihr Neugeschäftsvolumen signifikant gesteigert. Das Konzernergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 2025 bei 36 Mio. € und damit über dem Vorjahreswert (32 Mio. €). Das Neugeschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2025 zog mit einer Steigerung von 30 % von 1,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 1,3 Mrd. € ebenfalls deutlich an und lag damit im geplanten Bereich.
Erhöhter Provisionsüberschuss aus positiver Entwicklung des Neugeschäfts
Der Zinsüberschuss des Konzerns lag im Berichtszeitraum bei 91 Mio. € (Vorjahr: 107 Mio. €). Der Rückgang resultiert insbesondere aus zins- und volumeninduziert geringeren Zinserträgen vor allem im vierten Quartal 2024. Der Provisionsüberschuss konnte auf 11 Mio. € (Vorjahr: 7 Mio. €) gesteigert werden und ist auf höhere Provisionserträge aus Kapitalmarkttransaktionen zurückzuführen.
Der Verwaltungsaufwand lag im Berichtszeitraum bei 77 Mio. € (Vorjahr: 66 Mio. €). Der Personalaufwand betrug 40 Mio. € (Vorjahr: 37 Mio. €), während die Anderen Verwaltungsaufwendungen bei 37 Mio. € (Vorjahr: 29 Mio. €) lagen. Der Anstieg im Verwaltungsaufwand ist insbesondere auf Einmaleffekte (8 Mio. €) im Zusammenhang mit dem Wechsel des IT-Dienstleisters zurückzuführen. Zudem ist der Personalaufwand aufgrund von Gehaltsanpassungen und dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres angestiegen.
Der Risikovorsorgesaldo lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 im Konzern bei 4 Mio. € Ertrag (Vorjahr: 13 Mio. € Aufwand). In der Breite des Portfolios waren auch als Folge der selektiven Kreditvergabe der letzten zwei Jahre keine negativen Bonitätsmigrationen zu beobachten. Diese konsequente Risikopolitik wird durch ein aktives Portfolio- und Risikomanagement flankiert. Der Anteil der Non-performing Assets lag mit einer Quote von 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %) am Kreditbuch weiterhin auf niedrigem Niveau.
Das Sonstige Ergebnis lag im Konzern im Berichtszeitraum bei 8 Mio. € Ertrag (Vorjahr: 4 Mio. € Aufwand). Wie bereits im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2024 der IKB angekündigt, wurden im Rahmen der Fortführung der strategischen Risikoreduzierung einzelne langlaufende Schuldverschreibungen verkauft bzw. Zinsderivate beendet, um die Duration sowie spreadinduzierte Marktwertrisiken weiter zu reduzieren. Die daraus entstandenen Aufwendungen sowie Marktwertverluste aus Schuldverschreibungen wurden durch eine Teilauflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken kompensiert. Aus der Beendigung der IKB Funding Trust I-Struktur wurden Erträge erzielt. Die Cost-Income-Ratio lag bei 76 % (Vorjahr: 58 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem oben erläuterten Rückgang des Zins- und Provisionsüberschusses bei gleichzeitigem Anstieg der Verwaltungsaufwendungen im Wesentlichen aufgrund von Einmaleffekten. Der Return on Equity betrug 10,3 % (Vorjahr: 7,6 %).
Robustes Kreditbuch mit solider Kundenbasis
Das Kreditbuch ging gegenüber dem Beginn des Geschäftsjahres leicht von 8,5 Mrd. € auf 8,4 Mrd. € zurück. Das Kreditbuch ist in Höhe von 4,5 Mrd. € bzw. 54 % durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert, von denen ein signifikanter Anteil nachhaltige Finanzierungen sind. Das restliche Kreditbuch ist überwiegend einlagenfinanziert. Die langjährigen Kunden der IKB sind hervorragend im Markt positioniert, international und in unterschiedlichen Branchen aufgestellt. Zudem verfügen sie über ausreichend Eigenkapital und Liquidität.
Komfortable Kapitalausstattung und angemessene Liquiditätssituation
Auch unter Berücksichtigung der Teilauflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken blieb die CET 1-Quote transitional zum 30. Juni 2025 mit 19,3 % stabil (31. Dezember 2024: 19,2 %). Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 3,4 Mrd. € nach 3,7 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Die frei verfügbare Liquiditätsreserve betrug 1,0 Mrd. € (31. Dezember 2024: 1,1 Mrd. €). Rund 90 % der Einlagen sind durch Einlagensicherung geschützt.
Die Net Stable Funding Ratio zur Abbildung der mittel- bis langfristigen Liquidität betrug zum 30. Juni 2025 in der IKB-Gruppe 114 % und lag damit nachhaltig über der gesetzlichen Mindestanforderung von 100 %. Im Berichtszeitraum betrug die Leverage Ratio der IKB unverändert 7,6 %. Die gesetzliche Mindestquote wird damit deutlich übertroffen.
Ausblick
Die fortbestehenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten wie der Ukraine-Krieg und die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten stellen weiterhin ein herausforderndes Geschäftsumfeld dar. Dies führt zu einer anhaltend unsicheren konjunkturellen Lage auch in Deutschland, die sich im laufenden Jahr dämpfend auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirkt. Dies könnte Auswirkungen auf das Neugeschäft bis zum Geschäftsjahresende haben und das Zins- und Provisionsergebnis reduzieren.
Die IKB ist in diesem Umfeld stabil aufgestellt und bekräftigt weiterhin ihre Ertragsprognosen von 60 bis 70 Mio. € für das Geschäftsjahr 2025.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr 2025 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2025 – 30.6.2025 |
1.1.2024 – 30.6.2024 |
| Zinsüberschuss |
91 |
107 |
| Provisionsüberschuss |
11 |
7 |
| Brutto-Erträge |
102 |
115 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-77 |
-66 |
| Personalaufwendungen |
-40 |
-37 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-37 |
-29 |
| Ergebnis vor Risikovorsorge |
24 |
49 |
| Risikovorsorgesaldo |
4 |
-13 |
| Operatives Ergebnis |
28 |
35 |
| Sonstiges Ergebnis |
8 |
-4 |
| Ergebnis vor Steuern |
36 |
32 |
| Steueraufwand/Steuerertrag |
2 |
1 |
| Ergebnis nach Steuern |
38 |
33 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im ersten Halbjahr 2025 sind im Halbjahresbericht 2025 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/de/firmenkunden/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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| 14.03.2025 | IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2024: Ergebnis durch herausforderndes Umfeld beeinflusst
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IKB Deutsche Industriebank AG
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IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2024: Ergebnis durch herausforderndes Umfeld beeinflusst
14.03.2025 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2024: Ergebnis durch herausforderndes Umfeld beeinflusst
- Ergebnis vor Steuern mit 56 Mio. € unter Vorjahr (Vorjahr: 63 Mio. €)
- Eigenkapitalrendite (RoE) nach Steuern bei 7,2 % (Vorjahr: 7,3 %)
- Verwaltungsaufwendungen auf 139 Mio. € reduziert (Vorjahr: 147 Mio. €)
- Cost-Income-Ratio bei 63 % (Vorjahr: 60 %), bereinigt bei 58 %
- Höhere Risikovorsorge mit 45 Mio. € (Vorjahr: 34 Mio. €) bei niedriger NPA-Quote des Kreditbuchs mit 2,3 % (Vorjahr: 1,9 %)
- Harte Kernkapitalquote CET 1 (fully phased) von 16,8 % auf 18,5 % verbessert
- IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann: „In der Breite unseres Kundenportfolios sind wir robust aufgestellt. Unser Neugeschäft betreiben wir selektiv mit 90 % Investmentgrade bei den Neugeschäftsauszahlungen. Die Kapitalsituation der Bank ist komfortabel und liegt deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen.“
[Düsseldorf, 14. März 2025] Das Geschäftsjahr 2024 war durch schwierige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen geprägt. Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand entwickelte sich zunehmend zurückhaltender. Die IKB hat in diesem herausfordernden Umfeld ein Konzernergebnis vor Steuern von 56 Mio. € erzielt (Vorjahr: 63 Mio. €) und lag unter dem Prognosewert von rund 70 Mio. €. Dies resultierte vor allem aus einem geringer als erwarteten Zins- und Provisionsüberschuss aufgrund höherer Refinanzierungsaufwendungen und einem volumen- und zinsbedingt geringeren Kreditneugeschäft. Hinzu kamen insbesondere im vierten Quartal 2024 Marktentwicklungen, die hauptsächlich von deutlichen Credit-Spread-Ausweitungen bei AAA-gerateten Bonds getrieben waren und eine höher als erwartete, einzelfallbedingte Risikovorsorge.
Positives Ergebnis und selektives Neugeschäft
Die IKB erzielte im Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 56 Mio. € und lag unter Vorjahresniveau (63 Mio. €).
Das Neugeschäft des Geschäftsjahres 2024 lag in Höhe von 2,2 Mrd. € unter Vorjahresniveau (2,7 Mrd. €) und reflektiert die bewusst selektive Kreditvergabe mit Fokus auf gute Bonitäten. Der Anteil des Eigenmittelgeschäfts am Neugeschäftsvolumen betrug 60 % (Vorjahr: 56 %).
Der Zinsüberschuss sank von 224 Mio. € im Vorjahr auf 205 Mio. €. Hier entwickelten sich die Refinanzierungsaufwendungen bei Privat- und Firmenkundeneinlagen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld höher als erwartet. Weitere Faktoren waren das volumen- und zinsbedingt geringere Kreditneugeschäft aufgrund der zunehmenden Zurückhaltung der Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand, gestiegene KfW-Refinanzierungszinssätze und die unverändert fortgeführte selektive Kreditvergabepraxis der IKB.
Der Provisionsüberschuss lag bei 16 Mio. € (Vorjahr: 20 Mio. €) und wurde durch geringere Provisionserträge aus Kapitalmarkttransaktionen beeinflusst.
Der Verwaltungsaufwand sank im Berichtszeitraum von 147 Mio. € im Vorjahr auf 139 Mio. €. Bereinigt um Sondereffekte bei Altersvorsorge-Aufwendungen und einmalige Sachaufwendungen insbesondere für Projekte im regulatorischen Umfeld läge dieser bei 128 Mio. €. Der Personalaufwand betrug 76 Mio. € durch den Wegfall inflationsbedingter Altersvorsorge-Aufwendungen aus dem Vorjahr (Vorjahr: 83 Mio. €). Die Anderen Verwaltungsaufwendungen sowie Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen blieben mit 63 Mio. € auf Vorjahresniveau.
Der Risikovorsorgesaldo lag in einem herausfordernden Umfeld mit 45 Mio. € Aufwand (Vorjahr: 34 Mio. € Aufwand) einzelfallbedingt über dem erwarteten Niveau von 35 Mio. €. Das Kreditbuch blieb aber insgesamt stabil. In der Breite des Portfolios waren keine negativen Bonitätsmigrationen zu beobachten. Die konsequente Risikopolitik wird durch ein aktives Portfolio- und Risikomanagement flankiert. Der Anteil der Non-performing Assets lag mit einer Quote von 2,3 % (Vorjahr: 1,9 %) am Kreditbuch weiterhin auf niedrigem Niveau.
Das Sonstige Ergebnis lag im Konzern im Geschäftsjahr 2024 bei 20 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €). Wesentlicher Einflussfaktor waren Aufwendungen aus der Schließung von Derivatepositionen, die durch Vorsorgereserven kompensiert wurden.
Die Cost-Income-Ratio lag bei 63 % (Vorjahr: 60 %) und war durch geringere Erträge aus dem Zins- und Provisionsüberschuss beeinflusst, während die Verwaltungsaufwendungen moderat gesenkt werden konnten. Der Return on Equity betrug 7,2 % (Vorjahr: 7,3 %).
Robustes Kreditbuch mit solider Kundenbasis
Im Berichtszeitraum reduzierte sich das Kreditbuch aufgrund der selektiven Kreditvergabe von 9,0 Mrd. € auf 8,5 Mrd. €. Auf Basis fristenkongruenter Fälligkeiten ist das Kreditbuch in Höhe von 4,7 Mrd. € bzw. 55 % durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert, von denen ein signifikanter Anteil nachhaltige Finanzierungen sind. Die eigenmittelfinanzierten Kredite sind überwiegend einlagenfinanziert und weitestgehend variabel verzinst. Die langjährigen Kunden der IKB sind hervorragend im Markt positioniert, international und in unterschiedlichen Branchen aktiv. Zudem verfügen sie über ausreichend Eigenkapital und Liquidität.
Komfortable Kapitalausstattung und angemessene Liquiditätssituation
Die CET 1-Quote fully phased übertraf zum 31. Dezember 2024 mit 18,5 % den Vorjahreswert (16,8 %). Der Anstieg beruht vor allem auf geringeren Bonitätsmigrationen im Kreditportfolio; gleichzeitig sanken die risikogewichteten Aktiva wegen besserer Kundenbonitäten im Neugeschäft von 7,2 Mrd. € im Vorjahr auf 6,7 Mrd. €. Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen blieben im Vorjahresvergleich mit 3,7 Mrd. € (31. Dezember 2023: 3,8 Mrd. €) stabil. Die frei verfügbare Liquiditätsreserve betrug 1,1 Mrd. € (31. Dezember 2023: 1,4 Mrd. €). 92 % der Einlagen sind entweder durch die gesetzliche Einlagensicherung (EdB) oder durch den Einlagensicherungsfonds (ESF) geschützt.
Die Net Stable Funding Ratio zur Abbildung der mittel- bis langfristigen Liquidität betrug zum 31. Dezember 2024 in der IKB-Gruppe 125 % und lag damit nachhaltig über der gesetzlichen Mindestanforderung von 100 %. Im Geschäftsjahr 2024 betrug die Leverage Ratio der IKB 7,6 %. Die gesetzliche Mindestquote wird damit deutlich übertroffen.
Ausblick
Die IKB geht von davon aus, dass sich die Investitionsbereitschaft im Geschäftsjahr 2025 nur mit Verzögerung erholen wird. Das Investitionsumfeld bleibt für deutsche Unternehmen schwierig. Die anhaltende Schwäche der Exportindustrie und die gedämpfte inländische Nachfrage nach Kapitalgütern werden zu einer niedrigen Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe führen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld wird auch im Geschäftsjahr 2025 von einer hohen konjunkturellen und geopolitischen Unsicherheit geprägt sein.
Für 2025 geht die IKB von einer Steigerung des Neugeschäftsvolumens bei Kreditprodukten im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,2 Mrd. € aus. Die Bank sieht sich mit ihren Markterfolgen vor allem bei mittelständischen Kunden für Finanzierungslösungen gut positioniert. Insbesondere mit KfW-Energieeffizienz- und -Umweltprogrammen bieten sich im laufenden Geschäftsjahr substanzielle Chancen für Neugeschäftswachstum.
Für den Zins- und Provisionsüberschuss wird mit einem gegenüber dem Vorjahr moderat niedrigeren Wert gerechnet.
Die IKB plant für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Risikovorsorgesaldo im Kreditgeschäft von etwa -25 Mio. € und läge damit deutlich unter dem Wert von -45 Mio. € im Geschäftsjahr 2024.
Die Bank erwartet trotz temporär erhöhter Projektkosten zur Umsetzung überwiegend regulatorischer Projekte insgesamt im Geschäftsjahr 2025 Verwaltungsaufwendungen auf dem Vorjahresniveau von 139 Mio. €. Die IKB rechnet aufgrund des Rückgangs des Bruttoergebnisses für 2025 mit einer Cost-Income-Ratio von unter 70 %. Aus Sicht der IKB ist die Verbesserung der Kosteneffizienz weiterhin ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Mittelfristig plant die Bank durch die Senkung von Verwaltungsaufwendungen und moderaten Ertragssteigerungen bei einer rückläufigen Risikovorsorge mit einer Cost-Income-Ratio von rund 40 %.
Für 2025 erwartet die IKB einen Konzernjahresüberschuss vor Steuern von rund 60 Mio. €. Im Wertpapierportfolio der IKB werden fortlaufend Maßnahmen zur aktiven Portfoliosteuerung oder Risikoreduktion geprüft. Deren Umsetzung könnte Einfluss auf das Gesamtergebnis und die Kapitalquoten haben. Eine Kompensation könnte aus der Auflösung von Vorsorgereserven erfolgen.
Negative Auswirkungen und zusätzliche Belastungen im kommenden Geschäftsjahr können sich aus der Entwicklung der geopolitischen Krisenherde sowie der Entwicklung der Kapital- und Rohstoffmärkte und neuen regulatorischen Anforderungen oder Auslegungen ergeben.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2024 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2024 – 31.12.2024 |
1.1.2023 – 31.12.2023 |
| Zinsüberschuss |
205 |
224 |
| Provisionsüberschuss |
16 |
20 |
| Brutto-Erträge |
220 |
244 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-139 |
-147 |
| Personalaufwendungen |
-76 |
-83 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-64 |
-63 |
| Ergebnis vor Risikovorsorge |
81 |
97 |
| Risikovorsorgesaldo |
-45 |
-34 |
| Operatives Ergebnis |
36 |
63 |
| Sonstiges Ergebnis |
20 |
0 |
| Ergebnis vor Steuern |
56 |
63 |
| Steueraufwand/Steuerertrag |
5 |
3 |
| Ergebnis nach Steuern |
61 |
65 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr 2024 sind im Geschäftsbericht 2024 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/ueber-uns/investor-relations/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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2100646 14.03.2025 CET/CEST
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| 16.08.2024 | IKB Deutsche Industriebank im ersten Halbjahr 2024 mit stabilen Ergebnissen
|
IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
IKB Deutsche Industriebank im ersten Halbjahr 2024 mit stabilen Ergebnissen
16.08.2024 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
IKB Deutsche Industriebank im ersten Halbjahr 2024 mit stabilen Ergebnissen
- Konzernüberschuss vor Steuern mit 32 Mio. € (Vorjahr: 36 Mio. €) im Rahmen der Prognose 2024
- Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 7,6 % (Vorjahr: 7,9 %)
- Verwaltungsaufwendungen mit 66 Mio. € unter Vorjahr (77 Mio. €)
- Cost-Income-Ratio auf 57,6 %, bereinigt auf 54,4 % verbessert
- Robustes Kreditbuch: Risikovorsorgeaufwand in Höhe von 13 Mio. € und NPL Ratio (EBA-Definition) mit 2,0 %
- Harte Kernkapitalquote (CET 1 fully phased) auf 17,2 % (31. Dezember 2023: 16,8 %) verbessert
- Leverage Ratio bei 7,9 %
- IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann: „Mit unserem fokussierten Geschäftsmodell und einem robusten Kreditbuch sind wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gut positioniert. Nach dem gelungenen Start ins Geschäftsjahr 2024 sind wir zuversichtlich, die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr zu erfüllen.“
[Düsseldorf, 16. August 2024] Die IKB ist im ersten Halbjahr 2024 trotz der weiterhin schwierigen konjunkturellen Lage auf Kurs. Mit einem Konzernüberschuss vor Steuern von 32 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 36 Mio. €) hat die Bank ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen erzielt und erwartet, das prognostizierte Gesamtjahresziel von 70 Mio. € zu erreichen.
Eine bewusst selektive Kreditvergabe mit Fokus auf gute Bonitäten, ein nahezu stabiler Zins- und Provisionsüberschuss, geringere Verwaltungsaufwendungen und eine niedrige Risikovorsorge wirkten sich positiv auf die wesentlichen Leistungskennziffern aus. Die Eigenkapitalrendite (RoE) lag bei 7,6 % (Vorjahreshalbjahr: 7,9 %) und die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 57,6 % (Vorjahreshalbjahr: 66,3 %), bereinigt auf 54,4 %. Die NPL-Quote betrug 2,0 % (31. Dezember 2023: 2,0 %).
„Die operative Geschäftsentwicklung ist im ersten Halbjahr 2024 überwiegend im Rahmen der Erwartungen verlaufen. Im Neugeschäft mit Firmenkunden haben wir auf Adressen mit guten Bonitäten geachtet und unsere Bestandskunden engmaschig begleitet. Bei anhaltend hoher Kosten- und Risikodisziplin sind wir auf einem guten Weg, unsere mittelfristigen Ziele zu erfüllen“, sagte IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann.
Stabile Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2024
Mit einem Konzernüberschuss vor Steuern von 32 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 36 Mio. €) liegt die IKB im Rahmen der Erwartungen für das Gesamtjahr 2024. Das Volumen an Neukrediten betrug 1,0 Mrd. € und lag unter dem Vorjahreswert von 1,6 Mrd. €. Dies ist getrieben durch die aktuelle Investitionszurückhaltung der deutschen Unternehmen sowie Ausdruck einer bewusst vorsichtigen Kreditvergabepolitik im Umfeld einer angespannten konjunkturellen Lage bei ansteigenden Insolvenzquoten. Der Anteil des Eigenmittelgeschäfts am Gesamtvolumen lag mit 61 % auf dem Vorjahresniveau von 60 %.
Der Zinsüberschuss des Konzerns lag im Berichtszeitraum mit 107 Mio. € trotz geringerer Bilanzsumme auf Vorjahresniveau. In den ersten sechs Monaten des Halbjahres 2024 betrug der Provisionsüberschuss im Konzern 7 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 9 Mio. €). Der Rückgang resultiert aus geringeren Provisionserträgen aufgrund von niedrigeren Strukturierungserträgen aus dem Kreditneugeschäft.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum bei 66 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 77 Mio. €), der Personalaufwand bei 37 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 45 Mio. €). Der Rückgang des Personalaufwands ist auf den Wegfall der Sondereffekte bei den Altersvorsorge-Aufwendungen (Vorjahreshalbjahr: 9 Mio. € Aufwand für inflationsinduzierte Rentenanpassungen bei Pensionären) zurückzuführen. Auch die Anderen Verwaltungsaufwendungen lagen mit 28 Mio. € unter dem Vorjahreshalbjahr (32 Mio. €), da die entsprechenden Beitragszahlungen nach Abschluss der Aufbauphase des Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion (EU-Bankenabgabe) entfallen sind. Aufgrund von Projektaktivitäten, die erst im zweiten Halbjahr zu Kostenbelastungen führen, werden die Verwaltungskosten in der zweiten Jahreshälfte 2024 ansteigen. Im Vergleich zum Wert des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 147 Mio. € ist jedoch insgesamt mit leicht reduzierten Verwaltungsaufwendungen zu rechnen.
Das Kreditbuch der IKB blieb robust und profitierte von den unverändert hohen Kreditvergabestandards. Der Risikovorsorgesaldo lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 bei 13 Mio. € Aufwand (Vorjahreshalbjahr: 12 Mio. € Aufwand). Der Anteil der Non-Performing Assets blieb mit einer NPL-Quote (gemäß EBA-Definition) von 2,0 % gegenüber dem 31. Dezember 2023 unverändert. Der Bestand an Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen betrug 136 Mio. € und lag unter dem Wert zum 31. Dezember 2023 mit 144 Mio. €.
Das Sonstige Ergebnis betrug im Berichtszeitraum -4 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: +9 Mio. €). Wesentlicher Einflussfaktor war die Zinsentwicklung im ersten Halbjahr 2024, die stark von den weiterhin hohen Zinsen der Notenbanken beeinflusst war.
Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 57,6 % nach 66,3 % im Vorjahreshalbjahr und wird im zweiten Halbjahr 2024 durch die verzögerte Kostenbelastung von Projekten bei rund 60 % für das Gesamtjahr liegen. Die Eigenkapitalrendite betrug 7,6 % nach 7,9 % im Vorjahreshalbjahr (bei einer harten Kernkapitalquote von 12 % gerechnet auf durchschnittlich risikogewichtete Aktiva). Für das Gesamtjahr 2024 wird eine Rendite auf das Eigenkapital von rund 8 % erwartet. Die Netto-Zinsmarge des Kreditvolumens stieg von 1,26 % auf 1,41 %. Mittelfristig plant die Bank durch die Senkung von Verwaltungsaufwendungen und moderaten Ertragssteigerungen bei einer rückläufigen Risikovorsorge mit einer Cost-Income-Ratio von rund 40 % und einer Eigenkapitalrendite von 10 %.
Robustes Kreditbuch
Das Kreditbuch der IKB in Höhe von rund 9 Mrd. € besteht weitestgehend aus Krediten an Unternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands, also Firmen mit Umsatzvolumina ab 100 Mio. € im Jahr, verfügt über gute Bonitäten – 81 % liegen im Investment-Grade-Bereich – und eine hohe regionale sowie branchen- und produktspezifische Diversifikation. Mehr als die Hälfte des Kreditbuchs ist durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert. Projekterfolge bei Finanzierungsvorhaben zur Nachhaltigkeitstransformation von IKB-Kunden zeigen, dass die Strategie aufgeht, zu einem der relevanten nachhaltigen Mittelstandsfinanzierer in Deutschland zu werden.
Solide Eigenkapital- und Liquiditätsposition
Die CET 1-Quote (fully phased) betrug zum 30. Juni 2024 für die IKB-Gruppe 17,2 % und lag über dem Wert von 16,8 % per 31. Dezember 2023. Ursächlich dafür war der Gewinn des ersten Halbjahres 2024. Die IKB wird die an sie gestellten Kapitalanforderungen erfüllen – auch unter Berücksichtigung veränderter institutsspezifischer, regulatorischer Kapitalanforderungen – und erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine CET 1-Quote auf dem Niveau von 2023. Das Volumen von Geschäfts- und Privatkundeneinlagen lag im Berichtszeitraum stabil bei 3,9 Mrd. € (31. Dezember 2023: 3,8 Mrd. €). Die frei verfügbare Liquiditätsreserve lag unverändert bei 1,4 Mrd. €. Die Leverage Ratio der IKB-Gruppe in Höhe von 7,9 % (31. Dezember2023: 7,2 %) übertraf die gesetzliche Mindestquote deutlich.
Ausblick
Die IKB befindet sich in einem wirtschaftlich angespannten Geschäftsumfeld. Maßgeblich hierfür sind geopolitische Spannungen wie der anhaltende Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt sowie der weiter eskalierende Wettbewerb zwischen den USA und China. Hinzu kommen in einem herausfordernden Marktumfeld die Unsicherheiten bezüglich der bevorstehenden US-Wahlen, die schwache konjunkturelle Lage in Deutschland, der weiterhin restriktive geldpolitische Kurs der EZB durch nur langsam zurückgehende Inflationsraten und die hohen konjunkturellen Unsicherheiten verbunden mit rückläufigen Unternehmensinvestitionen. Vor diesem Hintergrund wird die Bank ihre selektive Kreditvergabe mit Fokus auf gute Bonitäten auch im zweiten Halbjahr 2024 fortsetzen. Dadurch könnte das Neugeschäft bis zum Geschäftsjahresende deutlich geringer als prognostiziert und das Zins- und Provisionsergebnis im Vergleich zur Prognose moderat niedriger ausfallen und entsprechend die Cost-Income-Ratio beeinflussen.
Trotz dieser Unsicherheiten hält die IKB an der Prognose des Konzernjahresüberschusses vor Steuern fest. Hierzu wird auf den Prognosebericht des Geschäftsberichts der IKB 2023 ab Seite 58 verwiesen.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr 2024 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2024 – 30.6.2024 |
1.1.2023 – 30.6.2023 |
| Zinsüberschuss |
107 |
107 |
| Provisionsüberschuss |
7 |
9 |
| Bruttoerträge |
115 |
116 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-66 |
-77 |
| Personalaufwendungen |
-37 |
-45 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-29 |
-32 |
| Betriebsergebnis vor Risikovorsorge |
49 |
39 |
| Risikovorsorgesaldo |
-13 |
-12 |
| Operatives Ergebnis |
35 |
28 |
| Sonstiges Ergebnis |
-4 |
9 |
| Ergebnis vor Steuern |
32 |
36 |
| Steueraufwand/-ertrag |
1 |
0 |
| Ergebnis nach Steuern |
33 |
36 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im ersten Halbjahr 2024 sind im Halbjahresbericht 2024 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/ueber-uns/investor-relations/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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1969135 16.08.2024 CET/CEST
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| 06.08.2024 | Partnerschaft mit Europäischer Investitionsbank: IKB stärkt ihre Position als Finanzierer der nachhaltigen Transformation des Mittelstands
|
IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Kooperation
Partnerschaft mit Europäischer Investitionsbank: IKB stärkt ihre Position als Finanzierer der nachhaltigen Transformation des Mittelstands
06.08.2024 / 12:00 CET/CEST
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Partnerschaft mit Europäischer Investitionsbank: IKB stärkt ihre Position als
Finanzierer der nachhaltigen Transformation des Mittelstands
- European Investment Bank und IKB unterzeichnen Garantierahmen
- Mobilisierung von insgesamt 400 Mio. € Kreditvolumen
- Zielquote von 30 % für Projekte im Bereich Klima- und Umweltschutz
[Düsseldorf, 6. August 2024] Mit der Unterzeichnung eines ersten Garantierahmens für die Absicherung eines Kreditvolumens in Höhe von 400 Millionen € nehmen die European Investment Bank (EIB) und die IKB Deutsche Industriebank AG eine unbefristete Partnerschaft auf.
Vor dem Hintergrund eines geopolitisch herausfordernden Marktumfeldes verfolgt die EIB mit dem Garantierahmen das Ziel, durch die Übernahme von Kreditrisiken den Zugang des europäischen Mittelstands zu Finanzierungen zu verbessern. Mit der anteiligen Absicherung des Kreditvolumens verringert die IKB im Neugeschäft ihre risikogewichteten Aktiva und erhält längerfristig die Möglichkeit, den Garantierahmen fortlaufend in Anspruch zu nehmen.
Mit dem Garantierahmen sollen insbesondere Projekte zur Verbesserung der Klimabilanz und für den nachhaltigen Umweltschutz mit einer ambitionierten Zielquote von 30 % berücksichtigt werden. „Dieses Abkommen stärkt die Position der IKB als Transformationsfinanzierer im Mittelstand“, sagte IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann. „Wir freuen uns, dass wir damit unser bestehendes Angebot zur Finanzierung von Nachhaltigkeitsprojekten für unsere Kunden erweitern und noch attraktiver gestalten können“, so Wiedmann weiter.
Zielgruppe sind Unternehmen aller Branchen mit bis zu 3.000 Mitarbeitern, die in der EU investieren.
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| 15.03.2024 | IKB und TRICOR präsentieren technologischen Meilenstein der nachhaltigen Papierproduktion auf der Green FINANCE 2024
|
EQS-Media / 15.03.2024 / 12:00 CET/CEST
IKB und TRICOR präsentieren technologischen Meilenstein der nachhaltigen Papierproduktion auf der Green FINANCE 2024
[Düsseldorf, 15. März 2024] Die Planung und der Bau eines neuen Produktionsstandortes erfordern nicht nur erhebliche Investitionen, sondern bieten auch zahlreiche Ansätze für Nachhaltigkeit. Wie beides Hand in Hand gehen kann, zeigen TRICOR Packaging & Logistics AG und die IKB Deutsche Industriebank AG auf der Digitalkonferenz Green FINANCE 2024.
TRICOR, Spezialist für industrielle Verpackungslösungen, baut im nordrhein-westfälischen Gewerbepark Weeze-Goch ein hochmodernes, nachhaltiges Werk für die Produktion industrieller Schwerwellpappe. In dem Werk mit höchsten Energieeffizienzstandards (KFW40) werden mehr als 200 Mitarbeitende tätig sein. Produktionsstart ist im dritten Quartal 2025. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 3,3 Megawatt und vier Blockheizkraftwerke werden den Energiebedarf des Maschinenparks decken sowie den Heizbedarf im Winter und Kühlbedarf im Sommer minimieren.
Die Gesamtinvestition von 170 Mio. € in das nachhaltige Werk wurde abzüglich des eingesetzten Eigenkapitals über Förderdarlehen der KfW und der NRW.Bank finanziert. Die IKB war als Fördermittel-Advisor tätig und hat zudem einen wesentlichen Anteil als Kreditgeber selbst ausgereicht. Darüber hinaus begleitet die IKB TRICOR bei der Konzeption und Implementierung einer unternehmensweiten ESG-Strategie.
Steffen Zeise, Firmenkundenvorstand der IKB: „Wir begleiten TRICOR bereits sein vielen Jahren. Das neue Werk ist das nachhaltigste seiner Generation und stellt daher einen wichtigen Eckpfeiler für die Wachstumsstrategie des Unternehmens dar. Wir freuen uns, Teil dieses wegweisenden Projekts in der Papierindustrie zu sein. Gleichzeitig zeigt diese Finanzierung einmal mehr: Mit unserer Fördermittelkompetenz und unserem technologischen Beratungs-Know-how leistet die IKB einen wichtigen Beitrag zur Transformation der gehobenen deutschen Mittelstands.“
Konkretere Einblicke in dieses spannende Transformationsprojekt geben Robert Wiblishauser, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der TRICOR Packaging & Logistics AG, und Jens Fröhlich, Bereichsleiter Public Loans, Sector & Transformation Advisory der IKB Deutsche Industriebank AG, auf der Green FINANCE 2024 beim Roundtable „Nachhaltigkeitsstrategie und Roadmap zur Transformation in der Papierindustrie“ (Nachhaltigkeitsstrategie und Roadmap zur Transformation in der Papierindustrie - FINANCE (finance-magazin.de).
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Emittent/Herausgeber: IKB Deutsche Industriebank AG
Schlagwort(e): Umwelt
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| |
| Ende der Mitteilung |
EQS-Media |
1860137 15.03.2024 CET/CEST
|
| 15.03.2024 | Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2023: Stabile Ergebnisse in schwierigem Umfeld erzielt
|
IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Jahresbericht
Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2023: Stabile Ergebnisse in schwierigem Umfeld erzielt
15.03.2024 / 08:00 CET/CEST
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Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im Geschäftsjahr 2023: Stabile Ergebnisse in schwierigem Umfeld erzielt
- Konzernüberschuss vor Steuern mit 63 Mio. € leicht über Vorjahr (61 Mio. €)
- Eigenkapitalrendite (RoE) nach Steuern mit 7,3 % über Vorjahr (6,3 %)
- Verwaltungsaufwendungen mit 147 Mio. € leicht über Vorjahr (145 Mio. €)
- Cost Income Ratio (CIR) bei 60 %, bereinigt bei 52 %
- Robustes Kreditbuch: Risikovorsorgeaufwand in Höhe von 34 Mio. € wie geplant und NPL Ratio (EBA-Definition) stabil mit 2,0 %
- Harte Kernkapitalquote (CET 1/fully phased) mit 16,8 % deutlich über Vorjahr (14,5 %)
- Frei verfügbare Liquiditätsreserve in Höhe von 1,4 Mrd. € (Vorjahr: 1,2 Mrd. €)
- IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann: „Wir haben unsere Jahresziele erfüllt und sind auf einem guten Weg, unsere Mittelfristziele zu erreichen. Im Geschäft mit unseren Mittelstandskunden haben wir unsere hohen Risikostandards beibehalten und sehen unser Kreditbuch resilient aufgestellt.“
[Düsseldorf, 15. März 2024] Die IKB hat im Geschäftsjahr 2023 in einem anspruchsvollen Umfeld ein Konzernergebnis vor Steuern von 63 Mio. € erzielt (Vorjahr: 61 Mio. €). Das Ergebnis war maßgeblich durch den Anstieg der Marktzinsen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bestimmt. „Wir haben im zurückliegenden Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir trotz der konjunkturellen Unsicherheiten mit einem Konzernergebnis vor Steuern von rund 70 Mio. €. Unsere Kunden begleiten wir eng bei ihren Finanzierungsvorhaben. Gleichzeitig mindern wir das Risiko durch selektive Neukreditvergabe“, sagte IKB-Vorstands-vorsitzender Dr. Michael Wiedmann.
Profitables Neugeschäft und stabil positives Ergebnis
Dank der selektiven Kreditvergabe mit Fokus auf gute Bonitäten war das Neugeschäft im Geschäftsjahr 2023 bei 2,7 Mrd. € stabil auf Vorjahresniveau; 85 % lagen im Investment-Grade-Bereich. Der Anteil des Eigenmittelgeschäfts am Neugeschäftsvolumen betrug 57 % (Vorjahr: 62 %).
Der Zinsüberschuss stieg um fast 20 % auf 224 Mio. € an (Vorjahr: 188 Mio. €). Durch den marktbedingten Zinsanstieg konnten insbesondere die Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft gesteigert werden. Ein geringeres Kapitalmarktgeschäft führte zu einem Provisionsüberschuss in Höhe von 20 Mio. € (Vorjahr: 23 Mio. €).
Der Verwaltungsaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 147 Mio. € (Vorjahr: 145 Mio. €). Bereinigt um Sondereffekte bei Altersvorsorge-Aufwendungen und um einmalige Sachaufwendungen insbesondere für Projekte im regulatorischen Umfeld lag dieser bei 128 Mio. €. Der Personalaufwand betrug 83 Mio. € (Vorjahr: 84 Mio. €) und war weiterhin durch Sondereffekte bei den Altersvorsorge-Aufwendungen in Höhe von 10 Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. €) belastet. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen sowie Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen betrugen 63 Mio. € (Vorjahr: 60 Mio. €).
Der Risikovorsorgesaldo lag trotz eines herausfordernden Umfelds bei 34 Mio. € Aufwand (Vorjahr: 19 Mio. € Aufwand). Darin enthalten ist eine zusätzliche Pauschalwertberichtigung in Höhe von 6 Mio. € für erhöhte latente Risiken. Dies entspricht Risikokosten von 37 Basispunkten bezogen auf das Kreditbuch. Der Risikovorsorgesaldo lag unter dem prognostizierten Wert von 35 Mio. € Aufwand und reflektiert zudem das aktive Portfolio- und Risikomanagement, das auch einen frühzeitigen Abverkauf von Engagements beinhaltet. Der Anteil der Non-performing Assets lag mit einer NPL-Quote von 2,0 % (Vorjahr: 1,9 %) weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Insgesamt blieb das Volumen der Non-performing Assets mit 172 Mio. € fast stabil (Vorjahr: 167 Mio. €).
Das Sonstige Ergebnis lag im Konzern im Geschäftsjahr 2023 bei 0 Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. € Ertrag). Das ist vor allem auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Erträgen und Aufwendungen aus Wertpapieren und Sicherungsgeschäften zurückzuführen.
Die Cost Income Ratio lag bei 60,1 % (Vorjahr: 68,5 %). Der Return on Equity betrug 7,3 % (Vorjahr: 6,3 %). Dass die Kennzahlen besser ausfielen als erwartet, resultierte aus dem Anstieg der Netto-Zinsmarge des Kreditbuchs von 1,8 % auf 2,2 % bedingt durch das Wachstum der Marktzinsen.
Robustes Kreditbuch mit solider Kundenbasis
Im Berichtszeitraum reduzierte sich das Kreditbuch leicht von 9,3 Mrd. € auf 9,0 Mrd. €. Ursache ist ein Rückgang der Akquisitions- und Immobilienkredite im eigenmittelfinanzierten Geschäft (Corporate Bank). Auf Basis fristenkongruenter Fälligkeiten ist das Kreditbuch in Höhe von 5,0 Mrd. € bzw. 56 % durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert, von denen ein signifikanter Anteil nachhaltige Finanzierungen sind. Die eigenmittelfinanzierten Kredite sind großteils einlagenfinanziert und überwiegend variabel verzinst. Die langjährigen Kunden der IKB sind hervorragend im Markt positioniert, teils international und über unterschiedlichste Branchen und Regionen hinweg aktiv und verfügen zudem über ausreichend Eigenkapital und Liquidität.
Komfortable Kapitalausstattung und angemessene Liquiditätssituation
Die CET 1-Quote fully phased lag zum 31. Dezember 2023 für die IKB-Gruppe bei 16,8 %. Damit hat die IKB ihre Prognose für die harte Kernkapitalquote von 13 % bis 14 % für die Institutsgruppe deutlich übertroffen. Die konjunkturbedingt negativ erwarteten Bonitätsmigrationen im Kreditportfolio fielen geringer aus, daher gab es auch kaum Auswirkungen auf die risikogewichteten Aktiva. Zudem zeichneten sich die Kunden im Neugeschäft durch eine bessere Bonität aus, sodass sich die RWA moderater entwickelten. Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen betrugen im Berichtszeitraum 3,8 Mrd. € (31. Dezember 2022:
4,1 Mrd. €). 87 % der Einlagen sind entweder durch die gesetzliche Einlagensicherung (EdB) oder durch den Einlagensicherungsfonds (ESF) geschützt. Mit einer frei verfügbaren Liquiditätsreserve von 1,4 Mrd. € ist die IKB angemessen ausgestattet.
Die Net Stable Funding Ratio zur Abbildung der mittel- bis langfristigen Liquidität betrug zum 31. Dezember 2023 in der IKB-Gruppe 116 % und lag damit nachhaltig über der gesetzlichen Mindestanforderung von 100 %. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Leverage Ratio der IKB 7,2 %. Die gesetzliche Mindestquote wird damit deutlich übertroffen.
Ausblick
Die IKB geht von einem herausfordernden Marktumfeld mit schwachem Wirtschaftswachstum im Kontext hoher Inflationsraten und einer geldpolitischen Straffung aus. Dementsprechend wird eine hohe konjunkturelle und geopolitische Unsicherheit das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Geschäftsjahr 2024 prägen. Die IKB begegnet diesem Umfeld mit einem aktiven und vorausschauenden Risikomanagement. Geschäftspotenziale sieht die Bank in der Nachhaltigkeitstransformation der deutschen Wirtschaft. Bereits seit vielen Jahren ist die IKB einer der führenden Anbieter im Bereich Finanzierungslösungen für den Klimaschutz mit KfW-Energieeffizienz- und -Umweltprogrammen. Dabei begleitet die Bank ihre Kunden mit nachhaltigen Krediten und Beratungsleistungen und wird ihr Angebot in diesem Bereich schrittweise ausbauen. So leistet die Bank einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der grünen Transformation. Gleichzeitig sieht die IKB gute Chancen, mit wachsendem profitablen Neugeschäft steigende Jahresüberschüsse zu erzielen. Eine zunehmende Transformationsfinanzierung und sinkende Verwaltungskosten sollten sich dabei positiv auswirken.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die IKB einen gegenüber dem Vorjahr stabilen bis leicht steigenden Zins- und Provisionsüberschuss.
Aufgrund der anhaltend volatilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen plant die IKB für das Geschäftsjahr 2024 wie im Vorjahr mit einem Risikovorsorgesaldo im Kreditgeschäft von etwa -35 Mio. €.
In Bezug auf die Pensionsrückstellungen geht die IKB davon aus, dass künftige inflationsbedingte Rentenanpassungen weitgehend aufwandswirksam antizipiert sind. Die Bank erwartet insgesamt im Geschäftsjahr 2024 moderat sinkende Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Für die Cost Income Ratio rechnet die IKB im Geschäftsjahr 2024 mit einem gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 verbesserten Wert von leicht unter 60 %. Eine verbesserte Kosteneffizienz ist für die IKB dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Mittelfristig plant die Bank durch die Senkung von Verwaltungsaufwendungen und moderaten Ertragssteigerungen bei einer rückläufigen Risikovorsorge mit einer Cost Income Ratio von rund 40 %.
Die IKB rechnet für 2024 mit einer Stabilisierung der harten Kernkapitalquote (CET 1-Quote) in der Institutsgruppe auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Die IKB wird die an sie gestellten Mindestanforderungen erfüllen – auch unter Berücksichtigung veränderter institutsspezifischer, regulatorischer Kapitalanforderungen.
Für 2024 erwartet die IKB einen Konzernjahresüberschuss vor Steuern von rund 70 Mio. €. Negative Auswirkungen und zusätzliche Belastungen im kommenden Geschäftsjahr können sich aus der Entwicklung der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der Entwicklung der Kapital- und Rohstoffmärkte und neuen regulatorischen Anforderungen oder Auslegungen ergeben.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2023 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2023 – 31.12.2023 |
1.1.2022 – 31.12.2022 |
| Zinsüberschuss |
224 |
188 |
| Provisionsüberschuss |
20 |
23 |
| Brutto-Erträge |
244 |
211 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-147 |
-145 |
| Personalaufwendungen |
-83 |
-84 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-63 |
-60 |
| Ergebnis vor Risikovorsorge |
97 |
66 |
| Risikovorsorgesaldo |
-34 |
-19 |
| Operatives Ergebnis |
63 |
48 |
| Sonstiges Ergebnis |
0 |
13 |
| Ergebnis vor Steuern |
63 |
61 |
| Steueraufwand/Steuerertrag |
3 |
0 |
| Ergebnis nach Steuern |
65 |
61 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Geschäftsbericht 2023 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/ueber-uns/investor-relations/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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| 01.02.2024 | 100 Jahre IKB Deutsche Industriebank AG: GEMEINSAM GUTES UNTERNEHMEN
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IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges
100 Jahre IKB Deutsche Industriebank AG: GEMEINSAM GUTES UNTERNEHMEN
01.02.2024 / 08:00 CET/CEST
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100 Jahre IKB Deutsche Industriebank AG: GEMEINSAM GUTES UNTERNEHMEN
[Düsseldorf, 1. Februar 2024] Am 30. September 2024 feiert die IKB ihr 100-jähriges Bestehen. Im Laufe des Jubiläumsjahres sind eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Aktionen unter dem Motto „GEMEINSAM GUTES UNTERNEHMEN“ geplant. Dr. Michael Wiedmann, CEO der IKB: „100 Jahre IKB stehen vor allem für 100 Jahre erfolgreiche Mittelstandsfinanzierung. Darauf sind wir stolz. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden wollen wir diese Erfolgsgeschichte fortführen. Sie sind unser wichtigstes Kapital. Ihnen, unseren Geschäftspartnern und Kunden gebührt unser Dank für ihr Engagement und ihr langjähriges Vertrauen.“
Das Jubiläumsjahr nimmt die IKB zum Anlass, um den Fokus auf aktuelle Themen rund um Nachhaltigkeit zu lenken, etwa im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen mit Kunden oder Fachbeiträgen. Dr. Michael Wiedmann: „Die Bank hat von Anfang an eine wichtige Rolle für den Wirtschaftsstandort Deutschlands gespielt: Sei es als Finanzierer der Industrie in den Nachkriegsjahren oder in den Zeiten des Strukturwandels. Ganz aktuell unterstützen wir unsere Kunden bei der Transformation zum nachhaltigen Wirtschaften und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Industriestandort Deutschland “.
Für alle, die sich auf das Jubiläumsjahr einstimmen möchten, hat die IKB eine Microsite zum Firmenjubiläum eingerichtet. Unter https://www.gemeinsam-gutes-unternehmen.de, finden sich Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Bank. Aktuelle Fachbeiträge, Berichte von Jubiläumsaktionen, sowie Statements von Kunden und Mitarbeitenden runden die Einblicke ab. Die Seite ist ab sofort erreichbar und wird im Laufe des Jahres kontinuierlich ergänzt.
Die IKB hatte ihren Ursprung mit der Gründung der Bank für deutsche Industrieobligationen (Bafio) am 30. September 1924 zur Abwicklung der Reparationszahlungen der deutschen Industrie. Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise Anfang 1930 wurde die Bafio insbesondere zur Gewährung mittel- und langfristiger Kredite an kleinere und mittlere gewerbliche Betriebe eingesetzt. Die enge Verbindung der Bank zum deutschen Mittelstand, für den sich der langfristige Kredit zur tragenden Säule der Unternehmensfinanzierung entwickelt hat, fand hier seine Wurzeln. Im Jahr 1991 firmierte die Bank nach einigen Fusionen zur heutigen IKB Deutsche Industriebank AG um.
Mit rund 550 Beschäftigten an sechs Standorten in Deutschland konzentriert sich die IKB heute branchenübergreifend auf gehobene Mittelständler mit mehr als 100 Mio. € Jahresumsatz und ist führender Vermittler öffentlicher Fördermittelkredite insbesondere der KfW Bankengruppe.
Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich gerne an:
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| 19.12.2023 | IKB Deutsche Industriebank AG: Kaufangebot an die Inhaber der Trust Preferred Securities des IKB Funding Trust I
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IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Anleihe
IKB Deutsche Industriebank AG: Kaufangebot an die Inhaber der Trust Preferred Securities des IKB Funding Trust I
19.12.2023 / 09:59 CET/CEST
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NICHT ZUR VERTEILUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG AN U.S. PERSONEN (WIE IN REGULATION S UNTER DEM U.S. SECURITIES ACT VON 1933 IN DER JEWEILS GELTENDEN FASSUNG DEFINIERT) ODER PERSONEN, DIE IN DEN VEREINIGTEN STAATEN ODER UNTER EINER ADRESSE IN DEN VEREINIGTEN STAATEN ODER IN RECHTSORDNUNGEN, IN DENEN DIE VERBREITUNG DIESER PRESSEMITTEILUNG RECHTSWIDRIG WÄRE, GEBIETSANSÄSSIG SIND ODER SICH DORT AUFHALTEN.
Kaufangebot an die Inhaber der Trust Preferred Securities des IKB Funding Trust I
[Düsseldorf, 19. Dezember 2023] Die IKB Deutsche Industriebank AG (die „Bieterin“) informiert hiermit über ihr Angebot an die Inhaber der von dem IKB Funding Trust I begebenen Schuldverschreibungen (ISIN DE0008592759, „Wertpapiere"), diese zum Kaufpreis in Höhe von 69,50 % des Nennbetrags gemäß den Bestimmungen und vorbehaltlich der Bedingungen des Tender Offer Memorandums vom 19. Dezember 2023 zu erwerben.
Das Angebot beginnt heute, am 19. Dezember 2023, und endet am 24. Januar 2024 um 17:00 Uhr (MEZ), vorbehaltlich einer Verlängerung.
Das Angebot wird gemäß den Bestimmungen und vorbehaltlich der Bedingungen des Tender Offer Memorandums vom 19. Dezember 2023 unterbreitet, welches kostenlos vom Tender Agent unter der nachstehenden Adresse bezogen werden kann. Voraussichtlicher Abrechnungstag für das Angebot ist der 29. Januar 2024.
Um das Angebot anzunehmen, müssen Wertpapierinhaber bis zum Fristende des Angebots Annahmeerklärungen an ihre Depotbank oder den Direktteilnehmer übermitteln, über die bzw. über den sie ihre Wertpapiere halten. Wertpapierinhaber, die Hilfestellung bei der Annahme des Angebots brauchen, sollten den Dealer Manager unter der untenstehenden Adresse oder ihre Depotbank kontaktieren. Die jeweiligen von einer Depotbank des Wertpapierinhabers oder von einem Direktteilnehmer, über die bzw. über den die Anleihegläubiger Schuldverschreibungen halten, oder von Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, und/oder Clearstream Banking S.A., Luxemburg, und/oder Euroclear Bank SA/NV gesetzten Fristen enden möglicherweise vor dem oben angegebenen Fristende.
Anfragen hinsichtlich des Angebots sind zu richten an den:
Dealer Manager
IKB Deutsche Industriebank AG
Wilhelm-Bötzkes-Straße 1
40474 Düsseldorf
Deutschland
Das Tender Offer Memorandum ist erhältlich bei dem:
Tender Agent
Kroll Issuer Services Limited
The Shard
32 London Bridge Street
London SE1 9SG
Vereinigtes Königreich
Zu Händen: Arlind Bytyqi / Paul Kamminga
Telefon: +44 20 7704 0880
E-Mail: ikb@is.kroll.com
Web: https://deals.is.kroll.com/ikb
Kontakt: Armin Baltzer, Investor Relations, Telefon: +49 (0) 211 8221-6236,
E-Mail: presse@ikb.de
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| 18.08.2023 | Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im ersten Halbjahr 2023: Solides Kundengeschäft in anspruchsvollem Umfeld
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IKB Deutsche Industriebank AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im ersten Halbjahr 2023: Solides Kundengeschäft in anspruchsvollem Umfeld
18.08.2023 / 08:00 CET/CEST
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Ergebnisse der IKB Deutsche Industriebank AG im ersten Halbjahr 2023:
Solides Kundengeschäft in anspruchsvollem Umfeld
- Konzernüberschuss vor Steuern verbesserte sich auf 36 Mio. €
- Eigenkapitalrendite (RoE) nach Steuern steigt auf 7,9 %
- Verwaltungsaufwendungen mit 77 Mio. € leicht unter Vorjahr
- Cost Income Ratio (CIR) von 66 %, bereinigt 57 %
- Robustes Kreditbuch: Risikovorsorgeaufwand in Höhe von 12 Mio. € und NPL Ratio (EBA-Definition) mit 1,8 %
- Harte Kernkapitalquote (CET 1/fully phased) bei 15,7 %
- Komfortable Liquiditätssituation mit frei verfügbarer Liquiditätsreserve in Höhe von 1,3 Mrd. €
- Leverage Ratio bei 6,4 %
- IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann: „Das Geschäft mit unseren Mittelstandskunden hat sich in der ersten Jahreshälfte gut entwickelt. Wir sind auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2023 zu erfüllen.“
[Düsseldorf, 18. August 2023] Die IKB hat im ersten Halbjahr 2023 ihre wesentlichen Ertragskennzahlen in einem herausfordernden Marktumfeld verbessert. Mit einem Konzernüberschuss vor Steuern von 36 Mio. € (Vorjahr: 30 Mio. €) hat die Bank ein gutes Ergebnis erzielt. Die Eigenkapitalrendite (RoE) ist auf 7,9 % gestiegen (Vorjahr: 6,2 %) und die Cost Income Ratio verbesserte sich auf 66 % (Vorjahr: 72 %), bereinigt auf 57 %. Ein auf gute Bonitäten fokussiertes Neugeschäft, leicht gesunkene Verwaltungsaufwendungen und ein deutlich gestiegenes Zinsergebnis wirkten sich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus. Das Konzernergebnis vor Steuern für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023 liegt im Rahmen der Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr (rund 60 Mio. €).
„Im ersten Halbjahr 2023 haben wir unsere Stärken im Mittelstandsgeschäft gut genutzt. Dank unserer Finanzkraft, einem fokussierten Produktportfolio und einer konservativen Risikopolitik sind wir stabil und gut aufgestellt. Mit unserem Sustainable Finance Framework weiten wir zunehmend das Geschäft zur Finanzierung der Nachhaltigkeitstransformation unserer Kunden aus. Wir haben den Grundstein gelegt, unsere Jahresziele für 2023 zu erreichen und rechnen mittelfristig mit einer Cost Income Ratio von rund 40 % und einem ROE von über 10 %“, sagte IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Wiedmann.
Ergebnis im ersten Halbjahr 2023 gesteigert
Die IKB hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 einen Konzernüberschuss vor Steuern von 36 Mio. € erzielt (Vorjahr: 30 Mio. €), das Neugeschäftsvolumen gesteigert und weiter hohen Wert auf Kunden mit guten Bonitäten gelegt. Das Volumen an Neukrediten lag bei 1,6 Mrd. € (Vorjahr: 1,2 Mrd. €). Der Anteil des Eigenmittelgeschäfts am Gesamtvolumen lag bei 60 % (Vorjahr: 67 %).
Trotz des Wegfalls von Erträgen aus dem langfristigen Refinanzierungsprogramm der EZB (TLTRO) konnte die IKB den Zinsüberschuss des Konzerns im Berichtszeitraum auf 107 Mio. € (Vorjahr: 98 Mio. €) steigern. Bereinigt um die Erträge aus dem TLTRO, konnte der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum sogar um 22 Mio. € (+26 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 betrug der Provisionsüberschuss im Konzern 9 Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. €). Der Rückgang ist auf geringere Provisionserträge aus der Strukturierung von Krediten zurückzuführen.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum bei 77 Mio. € (Vorjahr: 80 Mio. €), der Personalaufwand im Konzern bei 45 Mio. € (Vorjahr: 46 Mio. €), und die Anderen Verwaltungsaufwendungen bei 32 Mio. € (Vorjahr: 34 Mio. €). Der Personalaufwand war weiterhin durch Aufwendungen für Altersvorsorge von 9 Mio. € (Vorjahr: 9 Mio. €) negativ beeinflusst, da inflationsinduziert weitere Rentenanpassungen bei Pensionären sowie Anpassungen des Renten- und Inflationstrends durchgeführt wurden. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen lagen insbesondere aufgrund geringerer Beitragszahlungen für den Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion (EU-Bankenabgabe) unter dem Vorjahr. Strukturell ist die IKB bei den Kostensenkungsmaßnahmen zur Erreichung der Mittelfristziele auf einem guten Weg.
Das Kreditbuch der IKB blieb robust und profitierte von der konservativen Risikopolitik. Der Risikovorsorgesaldo lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 im Konzern mit 12 Mio. € Aufwand (Vorjahr: 0 Mio. € Ertrag) auf weiterhin niedrigem Niveau. Die zum 31. Dezember 2022 gebildete zusätzliche Pauschalwertberichtigung für latente Risiken in Höhe von 12 Mio. € wurde bislang nicht in Anspruch genommen. Der Anteil der Non-Performing Assets ist mit einer NPL-Quote (gemäß EBA-Definition) von 1,8 % (Vorjahr: 1,8 %) auf sehr niedrigem Niveau stabil. Der Bestand an Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen betrug 139 Mio. € (31. Dezember 2022: 138 Mio. €).
Das Sonstige Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei 9 Mio. € Ertrag und ist im Wesentlichen durch Erträge aus Derivatepositionen des Bankbuchs in Höhe von 31 Mio. € beeinflusst. Aus Wertpapieren des Umlaufvermögens ergaben sich im Konzern Aufwendungen in Höhe von 11 Mio. €.
Die Cost Income Ratio verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 66 % nach 72 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite stieg auf von 6,2 % auf 7,9 % (bei einer harten Kernkapitalquote von 12 % gerechnet auf durchschnittlich risikogewichtete Aktiva). Die Netto-Zinsmarge des Kreditbuchs wuchs von 1,77 % im Vorjahr auf 2,13 %.
Robustes Kreditbuch
Das Kreditbuch der IKB in Höhe von 9,3 Mrd. € besteht weitestgehend aus Krediten an Unternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands, also Firmen mit Umsatzvolumina ab 100 Mio. € im Jahr, verfügt über gute Bonitäten und eine hohe regionale sowie branchen- und produktspezifische Diversifikation. Mehr als die Hälfte des Kreditbuchs ist auf Basis fristenkongruenter Fälligkeiten durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert.
Solide Eigenkapital- und Liquiditätsposition
Die CET 1-Quote (fully phased) betrug zum 30. Juni 2023 für die IKB-Gruppe 15,7 %. Damit lag die harte Kernkapitalquote über dem Wert von 14,5 % per 31. Dezember 2022. Ursächlich dafür war die Entwicklung der risikogewichteten Aktiva durch bessere Bonitäten im Neugeschäft und stabile Bonitäten im Bestand sowie der Gewinn des laufenden Halbjahres. Das Volumen von Geschäfts- und Privatkundeneinlagen lag im Berichtszeitraum bei 4,2 Mrd. € (31. Dezember 2022: 4,1 Mrd. €). Insgesamt sind 85 % der Einlagen entweder durch die gesetzliche Einlagensicherung (EdB) oder durch den Einlagensicherungsfonds (ESF) geschützt. Mit einer frei verfügbaren Liquiditätsreserve von 1,3 Mrd. € ist die IKB zudem mit einer komfortablen Liquidität ausgestattet. Die Leverage Ratio der IKB-Gruppe in Höhe von 6,4 % übertrifft die gesetzliche Mindestquote deutlich.
Ausblick
Die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, die gestraffte Geldpolitik der Zentralbanken mit stark angestiegenen Zinsen sowie die Inflation, die insbesondere in Industrieländern deutlich über den Zielkorridoren liegt, stellen weiterhin ein herausforderndes Geschäftsumfeld dar. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen im zweiten Halbjahr 2023 mit einer konjunkturellen Abkühlung, von der diverse Branchen unterschiedlich schwer betroffen sein können. Die IKB bekräftigt ungeachtet der Unsicherheiten im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ihre Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 und ihre Mittelfristziele.
Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr 2023 der IKB (Konzern, nach HGB)
| in Mio. € |
1.1.2023 – 30.6.2023 |
1.1.2022 – 30.6.2022 |
| Zinsüberschuss |
107 |
98 |
| Provisionsüberschuss |
9 |
13 |
| Bruttoerträge |
116 |
111 |
| Verwaltungsaufwendungen |
-77 |
-80 |
| Personalaufwendungen |
-45 |
-46 |
Andere Verwaltungs- aufwendungen |
-32 |
-34 |
| Betriebsergebnis vor Risikovorsorge |
39 |
31 |
| Risikovorsorgesaldo |
-12 |
0 |
| Operatives Ergebnis |
28 |
32 |
| Sonstiges Ergebnis |
9 |
-1 |
| Ergebnis vor Steuern |
36 |
30 |
| Steueraufwand/-ertrag |
0 |
0 |
| Ergebnis nach Steuern |
36 |
30 |
Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.
Weitere Details zu den Entwicklungen im ersten Halbjahr 2023 sind im Halbjahresbericht 2023 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/ueber-uns/investor-relations/berichte-und-praesentationen verfügbar.
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Die IKB Deutsche Industriebank AG begleitet mittelständische Unternehmen mit Krediten sowie Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen.
18.08.2023 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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