| 12.03.2026 | Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant
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Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant
12.03.2026 / 07:30 CET/CEST
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Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant
- Nettokonzerngewinn steigt deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR
- Rückversicherungsumsatz (brutto) wächst währungskursbereinigt um 4,7 %
- Schaden-Rückversicherung: Gutes Ergebnis bei Stärkung der Resilienz in den Schadenreserven; Großschäden unterhalb des budgetierten Erwartungswertes
- Personen-Rückversicherung: Rückversicherungs-Serviceergebnis oberhalb der Prognose
- Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Realisierung stiller Lasten bei 2,5 %
- Eigenkapitalrendite mit 21,4 % deutlich über strategischem Zielwert
- Dividendenvorschlag: Steigerung um 39 % auf 12,50 EUR je Aktie
- Ausblick für 2026 vollumfänglich bestätigt: Konzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR erwartet
Hannover, 12. März 2026: Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2025 trotz herausfordernder Marktbedingungen die angehobene Gewinnprognose erreicht. Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich auf 2,6 Mrd. EUR, während die Hannover Rück gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit und nachhaltige Ertragskraft weiter signifikant gestärkt hat.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine um 39 % höhere Dividende von 12,50 EUR je Aktie (Gesamtdividende Vorjahr: 9,00 EUR je Aktie) vorschlagen. Die Ausschüttungsquote von 57 % (Vorjahr: 46 %) entspricht somit der neuen Dividendenstrategie einer Auszahlung von rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns.
„Die Hannover Rück steht für Verlässlichkeit und finanzielle Stärke. Wir haben im Jahr 2025 unser angehobenes Gewinnziel erreicht und zugleich das erfolgreiche Geschäftsjahr erneut genutzt und strategische Maßnahmen ergriffen, um unsere zukünftige Ertragskraft signifikant zu stärken“, sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. „Mit dem erneut deutlich angehobenen Dividendenvorschlag und der gesteigerten Ausschüttungsquote partizipieren unsere Aktionärinnen und Aktionäre zugleich mehr denn je am Erfolg der Hannover Rück.”
Nettokonzerngewinn steigt deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR
Der Konzern-Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg im Geschäftsjahr 2025 um 1,5 % auf 26,8 Mrd. EUR (26,4 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 4,7 % betragen.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich um 15,8 % auf 3,5 Mrd. EUR (3,0 Mrd. EUR). Das um Währungseffekte bereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto), das strukturell negativ ist und die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung widerspiegelt, lag bei -1,4 Mrd. EUR (-1,1 Mrd. EUR).
Das Währungskursergebnis verbesserte sich im Wesentlichen durch die Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich auf 243,2 Mio. EUR (-108,0 Mio. EUR). Das Übrige Ergebnis lag bei -541,2 Mio. EUR (-482,9 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 5,7 % auf 3,5 Mrd. EUR (3,3 Mrd. EUR). Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR (2,3 Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 21,90 EUR (19,31 EUR).
Die hohe Profitabilität des Geschäfts, eine Unterauslastung des Großschadenbudgets und ein positives Währungsergebnis ermöglichten es der Hannover Rück neben dem höheren Ergebnis auch die Ertragskraft für die kommenden Jahren deutlich zu stärken. Hierfür hat die Hannover Rück die Resilienzen in den Schadenreserven weiter ausgebaut und aktiv stille Lasten in den Kapitalanlagen realisiert.
Eigenkapitalrendite mit 21,4 % deutlich über strategischem Ziel
Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 12,9 Mrd. EUR (11,8 Mrd. EUR). Die Eigenkapitalrendite betrug 21,4 % (21,2 %) und übertraf damit den strategischen Zielwert von mehr als 14 % deutlich.
„Wir haben mit der gezielten Realisierung stiller Lasten in den Kapitalanlagen und dem weiteren Ausbau der Resilienz in den Schadenreserven unsere Widerstandskraft erneut deutlich erhöht. Die Hannover Rück verfügt damit in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld über die stärkste Bilanz ihrer Geschichte”, sagte Christian Hermelingmeier, Finanzvorstand der Hannover Rück. „Unseren Anspruch, unseren Kunden mit Stabilität und Verlässlichkeit zur Seite zu stehen, unterstreicht auch unsere äußerst robuste Solvenzquote.”
Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), der die noch unverdienten Gewinne des gezeichneten Geschäfts quantifiziert, ging um 3,1 % auf 7,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 8,2 Mrd. EUR) zurück. Grund hierfür waren hauptsächlich Währungskurseffekte. Der Bestand der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken sank auf 3,7 Mrd. EUR (4,0 Mrd. EUR).
Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit der Hannover Rück misst, lag zu Ende Dezember bei 256 % (31. Dezember 2024: 261 %). Sie berücksichtigt bereits die vorgeschlagene Dividende für das Jahr 2025 sowie das geplante Geschäftswachstum im Jahr 2026 und liegt weiterhin deutlich über dem Schwellenwert von mehr als 200 %.
Gutes Ergebnis bei gleichzeitiger Stärkung der Resilienz in den Schadenreserven in der Schaden-Rückversicherung
Die Ergebnisse aus den Vertragserneuerungen im Verlauf des Jahres 2025 und ein auf Profitabilität fokussierter Zeichnungsansatz spiegeln sich in der positiven Entwicklung der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft wider, die im Geschäftsjahr 2025 deutlich um 12,1 % auf 3,1 Mrd. EUR (2,7 Mrd. EUR) stieg.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung stieg leicht um 0,6 % auf 18,8 Mrd. EUR (18,7 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 3,8 % betragen. Unter Berücksichtigung eines Basiseffektes aus dem Vorjahr hätte das währungskursbereinigte Wachstum rund 10 % betragen und damit das Ziel von mehr als 7 % übertroffen.
Im Geschäftsjahr 2025 summierten sich die Nettoleistungen für Großschäden auf 1.725 Mio. EUR (1.629 Mio. EUR) und lagen damit unter dem budgetierten Erwartungswert von 2,1 Mrd. EUR für das Gesamtjahr. Wenngleich insgesamt weniger Ereignisse zu verzeichnen waren, führten einzelne Katastrophen zu überdurchschnittlichen Schadenhöhen.
Die größten Leistungen (netto) für Einzelschäden waren die Waldbrände in Kalifornien zu Beginn des Jahres mit 595 Mio. EUR, Hurrikan „Melissa” im Oktober mit 329 Mio. EUR, das Erdbeben in Myanmar mit 118 Mio. EUR sowie schwere Hagelstürme in Australien im November mit 102 Mio. EUR.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich auf 2,6 Mrd. EUR (2,1 Mrd. EUR). Die kombinierte Schaden-Kostenquote verbesserte sich auf 84,0 % (86,6 %). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -1.173,3 Mio. EUR (-944,7 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 2,6 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR).
Rückversicherungs-Serviceergebnis in der Personen-Rückversicherung oberhalb der Prognose
Alle Segmente der Personen-Rückversicherung verzeichneten eine anhaltende Nachfrage, wenngleich ein weltweit intensiver Wettbewerb das Geschäft prägte.
Der Neubeitrag zur vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), bestehend aus Neugeschäft (netto) und Vertragsverlängerungen (netto), belief sich auf 766,4 Mio. EUR (624,1 Mio. EUR) und stieg damit deutlich. Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) reduzierte sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 6,3 Mrd. EUR (6,5 Mrd. EUR) und erreichte somit nicht das Wachstumsziel von rund 2 %. Auf währungskursadjustierter Basis hätte das Wachstum 3,4 % betragen.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) erhöhte sich auf 8,0 Mrd. EUR (7,7 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Anstieg von 6,8 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg auf 903,0 Mio. EUR (882,9 Mio. EUR) und übertraf damit das Ziel von mehr als 875 Mio. EUR. Die darin enthaltene Netto-Verlustkomponente (LC) aus dem Neugeschäft lag bei 12,7 Mio. EUR (6,3 Mio. EUR). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -190,0 Mio. EUR (-170,3 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung reduzierte sich um 5,1 % auf 886,1 Mio. EUR (933,9 Mio. EUR).
Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Realisierung stiller Lasten bei 2,5 %
Der Bestand der selbstverwalteten Kapitalanlagen lag mit 66,3 Mrd. EUR leicht über dem Vergleichsniveau der Vorperiode (65,9 Mrd. EUR). Der erfreuliche operative Cashflow und niedrigere Zinsen im US-Dollar sowie Britischen Pfund konnten Rückgänge durch den Kurs des US-Dollars und höhere Zinsen im Euroraum kompensieren. Die Asset-Allokation blieb im Berichtszeitraum weitgehend stabil.
Das Kapitalanlageergebnis lag bei 1,7 Mrd. EUR (2,0 Mrd. EUR). Die Kapitalanlagerendite erreichte 2,5 % und lag damit unter dem prognostizierten Ziel von rund 2,9 %. Gründe hierfür waren insbesondere die strategische aktive Realisierung stiller Lasten im festverzinslichen Portfolio zur Stärkung zukünftiger Erträge.
Ausblick für 2026 vollumfänglich bestätigt: Konzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR erwartet
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Hannover Rück mit einem Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR.
„Mit unserem lösungsorientierten und pragmatischen ‘somewhat different’-Ansatz bleiben wir ein starker und verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden”, sagte Clemens Jungsthöfel. „Dank unserer bewährten Stärken, unserer robusten Bilanz und mit den zusätzlich umgesetzten Resilienzmaßnahmen haben wir die besten Voraussetzungen, um auch in einem herausfordernden Markt ein attraktives Gewinnwachstum zu zeigen – im Jahr 2026 und darüber hinaus.”
In der Schaden-Rückversicherung soll das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) im traditionellen Geschäft (ohne strukturierte Rückversicherung) im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Zudem erwartet die Hannover Rück eine Schaden-Kostenquote von unter 87 %.
Im Bereich der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis von rund 925 Mio. EUR.
Die Kapitalanlagerendite soll rund 3,5 % erreichen.
Die Erreichung des Gewinnziels für 2026 basiert auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,3 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.
Im Oktober hat der Vorstand eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik beschlossen, die erstmals für das Finanzjahr 2025 Anwendung findet. Die Ausschüttungsquote für die Dividende wurde auf rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns angehoben. Ziel ist mindestens eine Dividende pro Aktie auf Vorjahresniveau auszuschütten und diese langfristig zu steigern. Eine zusätzliche Sonderdividende soll künftig nur in außergewöhnlichen Situationen ausgeschüttet werden.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das Schaden-Rückversicherungsgeschäft in Deutschland wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor’s AA- „Very Strong" und A.M. Best A+ „Superior".
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| 05.02.2026 | Hannover Rück steigert Prämienvolumen trotz wettbewerbsintensiven Marktumfelds und erzielt 2025 einen Nettokonzerngewinn von 2,6 Mrd. EUR
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Hannover Rück SE
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Hannover Rück steigert Prämienvolumen trotz wettbewerbsintensiven Marktumfelds und erzielt 2025 einen Nettokonzerngewinn von 2,6 Mrd. EUR
05.02.2026 / 07:30 CET/CEST
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Hannover Rück steigert Prämienvolumen trotz wettbewerbsintensiven Marktumfelds und erzielt 2025 einen Nettokonzerngewinn von 2,6 Mrd. EUR
- Prämienwachstum in der Erneuerung in der traditionellen Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar 2026 von 3,3 %; durchschnittlicher risikoadjustierter Preisrückgang von 3,2 %
- Überwiegend stabile Konditionen unterstützen eine weiterhin hohe Qualität des gezeichneten Geschäfts
- Vorläufiger Nettokonzerngewinn 2025 von 2,6 Mrd. EUR im Rahmen der Erwartungen
- Ausblick für 2026 bestätigt: Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR
Hannover, 5. Februar 2026: Die Hannover Rück hat in der Vertragserneuerung zum 1. Januar 2026 die Prämieneinnahmen in der traditionellen Schaden-Rückversicherung um 3,3 % gesteigert. Bei insgesamt immer noch guter Qualität des erneuerten Geschäfts war dabei ein durchschnittlicher risikoadjustierter Preisrückgang von 3,2 % zu verzeichnen.
„Wir konnten in den Erneuerungen zum Jahresbeginn in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld profitabel wachsen. Unsere starke Marktposition, die langjährigen, partnerschaftlichen Kundenbeziehungen und unsere Kostenvorteile haben maßgeblich dazu beigetragen“, sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. „Deutlichere Preisrückgänge in einzelnen Sparten konnten wir im Gesamtportefeuille dank unserer breiten Aufstellung in Teilen ausgleichen. Dort wo das Geschäft profitabel ist, haben wir Marktanteile hinzugewinnen können. Die Qualität unseres gezeichneten Geschäfts bleibt insgesamt auf einem guten Niveau.“
Auf Basis vorläufiger, noch nicht testierter Finanzzahlen stieg der Nettokonzerngewinn im Geschäftsjahr 2025 auf 2,64 Mrd. EUR (2,33 Mrd. EUR). Damit hat die Hannover Rück ihr im vierten Quartal 2025 angehobenes Jahresgewinnziel von rund 2,6 Mrd. EUR erreicht.
Weiteres Prämienwachstum in der Erneuerung zum 1. Januar
Zum 1. Januar 2026 standen Verträge mit einem Prämienvolumen in Höhe von 10.196 Mio. EUR zur Erneuerung an. Das entspricht 61 % des Geschäfts in der traditionellen Schaden-Rückversicherung (ohne fakultative Rückversicherung, Geschäft mit der Verbriefung von Versicherungsrisiken und strukturierte Rückversicherung).
Die Hannover Rück hat Verträge mit einem Volumen von 9.369 Mio. EUR erneuert und in Höhe von 827 Mio. EUR gekündigt. Zusammen mit 1.165 Mio. EUR aus neuen und restrukturierten Verträgen sowie aus veränderten Preisen und Anteilen wuchs das erneuerte Prämienvolumen um 3,3 % auf 10.535 Mio. EUR.
„Während die Vertragsbedingungen weitgehend stabil blieben, haben wir insbesondere in wettbewerbsintensiven Sparten sowie bei Verträgen mit moderatem Schadenverlauf deutlichere Preisrückgänge gesehen als erwartet“, sagte Sven Althoff, im Vorstand der Hannover Rück zuständig für die Schaden-Rückversicherung. „Trotzdem ist das Preisniveau oberhalb des langjährigen Durchschnitts und weiterhin risikoadäquat. Daher haben wir unser Portefeuille weiter profitabel ausgebaut, indem wir Kundenbeziehungen gestärkt sowie neue aufgebaut haben. Das proportionale Geschäft profitierte vom Wachstum des Originalgeschäfts unserer Kunden. Darüber hinaus konnten wir unseren eigenen Retrozessionsschutz weiter verbessern.“
Regionale Märkte: weiterhin starke Marktpositionen
Das Prämienvolumen in der Region Amerika wuchs um 6,5 %. Mehr als die Hälfte des Geschäfts wird im weiteren Jahresverlauf 2026 erneuert. In den USA blieb das Volumen im Sachgeschäft stabil. Die Preise blieben risikoadäquat, auch wenn sie rückläufig waren. Die US-Haftpflichtversicherung bot selektive Wachstumsmöglichkeiten bei insgesamt stabilen Preisen. In Kanada spiegelte ein stabiles Erneuerungsergebnis die weiterhin starke Wettbewerbsposition wider.
In der Region Europa, Naher Osten und Afrika blieb das Prämienvolumen mit einem Wachstum von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Trotz intensiven Wettbewerbs insbesondere bei Naturkatastrophendeckungen konnte ein gutes Profitabilitätsniveau gehalten werden. Die Region bot vielfältige Wachstumsmöglichkeiten, die jedoch durch höhere Selbstbehalte einzelner Kunden – insbesondere in Deutschland – teilweise gedämpft wurden. Die Erneuerungen waren überwiegend preisgetrieben, während die Vertragsstrukturen weitgehend unverändert blieben.
In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich das Prämienvolumen leicht um 1,9 %. In einem herausfordernden Marktumfeld mit intensivem Wettbewerb waren auch erste Zeichen für eine Ausweitung der Konditionen zu beobachten. Geschäft mit unerwartet niedrigem Preisniveau beziehungsweise schlechteren Konditionen wurde in Teilen bewusst nicht erneuert. Trotzdem konnte die Hannover Rück ihr profitables Portefeuille insgesamt stabil halten. In Teilen Südostasiens stieg in schadenintensiven Märkten insbesondere die Nachfrage nach Naturkatastrophenschutz.
Spezialgeschäft: anhaltend gute Qualität des gezeichneten Geschäfts
Im Spezialgeschäft, in dem die Sparten Fakultative Rückversicherung, Kredit, Kaution und politische Risiken, die Luftfahrt- und Transportrückversicherung, das Agrargeschäft sowie die Bereiche Cyber und Digital zusammengefasst sind, stieg das Prämienvolumen in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld um 5,8 %.
Die Sparte Kredit, Kaution und politische Risiken profitierte von einem weiterhin attraktiven Marktumfeld und erzielte ein zweistelliges Wachstum. Dagegen führte in der Luftfahrt- und Transportrückversicherung eine diszipliniertere Zeichnungspolitik zu einem Volumenrückgang. Im Luftfahrtgeschäft waren für nicht-proportionale Deckungen Ratenanstiege zu verzeichnen. Insgesamt blieben die Preise jedoch weitgehend stabil, während im Transportbereich der Druck auf die Preise und die Konditionen höher war als erwartet. Das Agrargeschäft legte in Kernmärkten wie Brasilien und den USA bei unveränderter Ratenqualität weiter zu. Im Digital- und Cybergeschäft konnten Marktanteile erhalten und neues Geschäft erschlossen werden.
Im fakultativen Rückversicherungsgeschäft führte, insbesondere im Bereich der Sachversicherung, ein Überangebot an Kapazitäten zusammen mit steigenden Selbstbehalten der Kunden zu Preisrückgängen. Auf Basis risikoadäquater Preise konnte das Geschäft jedoch in großen Teilen erfolgreich erneuert und auch neue Verträge gezeichnet werden.
Im Naturkatastrophengeschäft führte die reichlich vorhandene Kapazität im Markt zu einem intensiveren Wettbewerb und zu risikobereinigten Ratenreduzierungen von 10 % bis 20 %, sowohl in internationalen Märkten als auch in den USA. Dennoch blieben die Preise insgesamt weiterhin auskömmlich. Mit dem erfolgreichen Start von Hannover Re Capital Partners konnte die Zusammenarbeit mit dem Kapitalmarkt im Bereich der Naturkatastrophendeckungen gestärkt werden.
Die Nachfrage nach Strukturierter Rückversicherung entwickelte sich weiterhin sehr positiv. Trotz verstärktem Wettbewerb konnte die weitaus überwiegende Zahl der Verträge erneuert und neue Vertragsbeziehungen erschlossen werden. Wichtige Erfolgsfaktoren waren hierbei die enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Underwriting-Teams sowie die jahrelangen Marketingaktivitäten. Insgesamt ist allerdings mit einem rückläufigen Prämienvolumen zu rechnen, das auf verringerte Abgaben bei einzelnen Großverträgen zurückzuführen ist.
Vorläufige Kennzahlen für das Gesamtjahr 2025
Die Hannover Rück hat auf Basis vorläufiger, noch nicht testierter Finanzzahlen im Geschäftsjahr 2025 einen Rückversicherungsumsatz von 26,8 Mrd. EUR (26,4 Mrd. EUR) erzielt.
Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 3,5 Mrd. EUR (3,3 Mrd. EUR). Die Schaden-Rückversicherung trug 2,6 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR) und die Personen-Rückversicherung 0,9 Mrd. EUR (0,9 Mrd. EUR) zum operativen Ergebnis bei. Das erfreulich gute versicherungstechnische Ergebnis in der Schaden-Rückversicherung erlaubte es der Hannover Rück auch im vierten Quartal, die Resilienz der Schadenreserven weiter zu erhöhen und gleichzeitig stille Lasten in den Kapitalanlagen zu realisieren.
Der Nettokonzerngewinn stieg auf 2,64 Mrd. EUR (2,33 Mrd. EUR). Damit hat die Hannover Rück ihr im vierten Quartal angehobenes Jahresgewinnziel von rund 2,6 Mrd. EUR erreicht.
Ausblick für 2026 bestätigt
„Nach Abschluss der Januarerneuerungen und nach einem erfolgreichen Jahr 2025 blicken wir zuversichtlich nach vorne. Unsere umsichtige Planung und starke Markposition eröffnen uns auch in einem intensiver werdenden Wettbewerb weiter profitable Wachstumschancen“, sagte Clemens Jungsthöfel. „Mit unserer konservativen Reservierung in der Schaden-Rückversicherung und dem aktiven Abbau stiller Lasten in den Kapitalanlagen haben wir die Grundlage geschaffen, um auch in den kommenden Jahren nachhaltiges Ertragswachstum zu erzielen.“
Wie bereits im November mitgeteilt, erwartet die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2026 einen Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR, das einem Plus von 12,5 % gegenüber der ursprünglichen Prognose des Vorjahres entspricht.
Das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) sollte in der Schaden-Rückversicherung im traditionellen Geschäft (ohne strukturierte Rückversicherung) im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Im Geschäftsfeld der Schaden-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück im Jahr 2026 eine kombinierte Schaden-Kostenquote von unter 87 %.
Im Geschäftsfeld der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis von rund 925 Mio. EUR.
Die Kapitalanlagerendite soll rund 3,5 % erreichen.
Die Erreichung des Gewinnziels für 2026 basiert auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,3 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.
Die Hannover Rück veröffentlicht ihren testierten Jahresabschluss am 12. März 2026.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das Deutschland-Geschäft der Hannover Rück Gruppe wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor’s AA- „Very Strong" und A.M. Best A+ „Superior".
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| 10.11.2025 | Hannover Rück erhöht nach sehr gutem Geschäftsverlauf Gewinnziel für 2025
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Hannover Rück erhöht nach sehr gutem Geschäftsverlauf Gewinnziel für 2025
10.11.2025 / 07:30 CET/CEST
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Hannover Rück erhöht nach sehr gutem Geschäftsverlauf Gewinnziel für 2025
- Nettokonzerngewinn steigt um +7,7 % auf 2,0 Mrd. EUR
- Rückversicherungsumsatz (brutto) wächst währungskursbereinigt und ohne
Basiseffekt des Vorjahres um rund 7 %
- Großschäden in der Schaden-Rückversicherung komfortabel innerhalb des
budgetierten Erwartungswertes
- Personen-Rückversicherung entwickelt sich weiterhin erwartungsgemäß
- Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Verlustrealisierung bei 2,8 %
- Eigenkapitalrendite mit 22,0 % deutlich über dem strategischen Zielwert
- Gewinnziel für das Gesamtjahr 2025 auf rund 2,6 Mrd. EUR angehoben
- Ausblick 2026: Konzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR erwartet
Hannover, 10. November 2025: Die Hannover Rück hat in den ersten neun Monaten ein sehr gutes Konzernergebnis erzielt und passt ihre Ziele für das Gesamtjahr an. Unter anderem erhöht sie ihre Prognose für den Nettokonzerngewinn auf rund 2,6 Mrd. EUR. Im Geschäftsjahr 2026 soll der Nettokonzerngewinn mindestens 2,7 Mrd. EUR erreichen.
„Wir haben in den ersten neun Monaten ein sehr gutes Konzernergebnis erzielt. Hierzu haben beide Geschäftsbereiche ebenso wie die Kapitalanlagen und unsere kosteneffiziente Aufstellung beigetragen“, sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. „Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung erhöhen wir unsere Gewinnprognose für das laufende Jahr.“
Nettokonzerngewinn steigt um +7,7 % auf 2,0 Mrd. EUR
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) lag nahezu unverändert bei 19,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 19,7 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 2,1 % ergeben und bei einer Betrachtung ohne Basiseffekt im Vorjahr hätte das währungskursbereinigte Wachstum rund 7 % betragen.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto), das die Erträge aus der Rückversicherung nach Abzug des abgegebenen Geschäfts (im Wesentlichen Retrozession und Insurance-Linked Securities) wiedergibt, stieg auf 2,4 Mrd. EUR (2,1 Mrd. EUR). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto), das strukturell negativ ist und die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung widerspiegelt, lag bei -1.007,8 Mio. EUR (-783,6 Mio. EUR).
Das Währungsergebnis verbesserte sich im Wesentlichen durch die Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich auf 216,5 Mio. EUR (32,3 Mio. EUR). Das Übrige Ergebnis lag bei -442,2 Mio. EUR (-375,7 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um +2,1 % auf 2,5 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR). Der Nettokonzerngewinn stieg um +7,7 % auf 2,0 Mrd. EUR (1,8 Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 16,29 EUR (15,13 EUR).
Eigenkapitalrendite mit 22,0 % deutlich über dem strategischen Zielwert
Das Eigenkapital belief sich zum 30. September 2025 auf 12,0 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 11,8 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie erreichte 99,51 EUR (31. Dezember 2024: 97,80 EUR). Die annualisierte Eigenkapitalrendite betrug 22,0 % (22,9 %) und lag damit deutlich über dem strategischen Zielwert von mehr als 14 %.
Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), der die noch unverdienten Gewinne des gezeichneten Geschäfts quantifiziert, wuchs um 2,1 % auf 8,3 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 8,2 Mrd. EUR). Der Bestand der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken belief sich auf 3,7 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 4,0 Mrd. EUR).
Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit der Hannover Rück misst, lag zu Ende September bei 259 % (31. Dezember 2024: 261 %). Sie berücksichtigt die vorhersehbare Dividende anteilig für das Jahr 2025 sowie das geplante Geschäftswachstum im Jahr 2026 und liegt weiterhin deutlich über dem Schwellenwert von mehr als 200 %.
Guter Geschäftsverlauf in der Schaden-Rückversicherung und Großschäden komfortabel innerhalb des budgetierten Erwartungswertes
In der Schaden-Rückversicherung resultierten die unterjährigen Erneuerungen in weitgehend stabilen Konditionen und weiterhin risikoadäquaten Preisen. Aufgrund der anhaltend guten Marktlage hat die Hannover Rück Wachstumschancen genutzt, um ihr Geschäft profitabel auszubauen.
Die Ergebnisse aus den Vertragserneuerungen im Verlauf des Jahres 2025 und der auf Profitabilität fokussierte Zeichnungsansatz spiegeln sich in der positiven Entwicklung der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft wider, die sich in den ersten neun Monaten um 6,9 % auf 2,6 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,5 Mrd. EUR) verbesserte. Die Netto-Verlustkomponente (LC) aus dem Neugeschäft lag bei 27,7 Mio. EUR (30,0 Mio. EUR).
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung blieb mit 13,9 Mrd. EUR (13,9 Mrd. EUR) stabil. Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 2,0 % ergeben und bei einer Betrachtung ohne Basiseffekt im Vorjahr hätte das währungskursbereinigte Wachstum rund 9,5 % betragen.
Die Nettoleistungen für Großschäden beliefen sich für die ersten neun Monate des Jahres auf 1.177 Mio. EUR (1.304 Mio. EUR) und lagen somit komfortabel innerhalb des budgetierten Erwartungswertes von 1.636 Mio. EUR für diesen Zeitraum. Wie üblich wurde das vollständige Großschadenbudget für die ersten neun Monate gebucht und für die Berechnung des Neunmonatsergebnisses zugrunde gelegt. Das Großschadenbudget für das gesamte Jahr 2025 beträgt 2,1 Mrd. EUR.
Die größten Netto-Einzelschäden in den ersten neun Monaten waren unter anderem die Waldbrände in Kalifornien mit 615 Mio. EUR, das Erdbeben in Myanmar mit 91 Mio. EUR, der Brand einer Öl-Raffinerie in Texas/USA mit 76 Mio EUR, der Brand einer Öl-Raffinerie in Kalifornien/USA mit 72 Mio EUR, sowie weitreichende Tornados im mittleren Westen der USA mit 51 Mio. EUR. Zusätzlich hat die Hannover Rück schwerpunktmäßig im ersten Halbjahr für weitere Risiken vorgesorgt, indem sie ihre Schadenreserven weiter erhöht hat.
Die Resilienz in den Schadenreserven, die laut einer externen Studie zum 31. Dezember 2024 bei 2,5 Mrd. EUR stand, wurde durch Fortführung der konservativen Reservierungspolitik weiter erhöht.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg auf 1,7 Mrd. EUR (1,5 Mrd. EUR). Die kombinierte Schaden-/Kostenquote belief sich auf 86,0 % (87,9 %). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -863,1 Mio. EUR (-665,7 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Schaden-Rückversicherung erhöhte sich um 7,6 % auf 1,9 Mrd. EUR (1,7 Mrd. EUR).
Personen-Rückversicherung entwickelt sich weiterhin erwartungsgemäß
Das Geschäftsfeld Personen-Rückversicherung entwickelte sich in den ersten neun Monaten weiterhin robust, insbesondere im Bereich der Langlebigkeitsdeckungen.
Die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft wuchs auf 373,0 Mio. EUR (223,1 Mio. EUR), während die Netto-Verlustkomponente (LC) 10,0 Mio. EUR (17,8 Mio. EUR) betrug. Zusätzlich lagen die Vertragsverlängerungen bzw. -veränderungen im Bestandsgeschäft bei 211,9 Mio. EUR (293,3 Mio. EUR). Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) veränderte sich insgesamt um -2,3 % auf 6,4 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 6,5 Mrd. EUR), was hauptsächlich durch Währungseffekte begründet ist.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg leicht auf 5,8 Mrd. EUR (5,8 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Anstieg von 2,2 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg leicht auf 671,3 Mio. EUR (668,4 Mio. EUR) und lag damit weiterhin auf einem guten Niveau, um das Jahresziel von mehr als 875 Mio. EUR zu erreichen. Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -144,7 Mio. EUR (-117,9 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung veränderte sich um -9,9 % auf 645,3 Mio. EUR (716,2 Mio. EUR).
Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Verlustrealisierung bei 2,8 %
Der Bestand der Kapitalanlagen reduzierte sich vor allem aufgrund von Umbewertungseffekten von in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen auf 64,6 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 65,9 Mrd. EUR).
„Wir haben die positive Entwicklung im Rückversicherungsgeschäft genutzt und gezielt die Resilienz unseres Kapitalanlageportefeuilles gestärkt, indem wir in unserem festverzinslichen Anlagebestand stille Lasten reduziert haben“, sagte Christian Hermelingmeier, Finanzvorstand der Hannover Rück. „Damit verbessern wir unsere zukünftigen Kapitalanlage-Erträge über die Neuanlage zu aktuell höheren Zinsen.“
Das Kapitalanlageergebnis lag mit 1,3 Mrd. EUR (1,4 Mrd. EUR) trotz der aktiven Verlustrealisierung nur leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Somit ergab sich für die selbstverwalteten Kapitalanlagen eine annualisierte Durchschnittsrendite von 2,8 %.
Gewinnziel für das Gesamtjahr 2025 auf rund 2,6 Mrd. EUR angehoben
Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung, zusätzlicher positiver Einmaleffekte im Währungsergebnis sowie der geringeren Steuerbelastung in den ersten neun Monaten erhöht die Hannover Rück die Prognose für den erwarteten Nettokonzerngewinn für das Gesamtjahr von rund 2,4 Mrd. EUR auf rund 2,6 Mrd. EUR. Die Erreichung des Gewinnziels für 2025 basiert auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,1 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 geht von einer Auslastung des Großschadenbudgets zum Jahresende aus und berücksichtigt nicht die Möglichkeit einer weiteren Realisierung von Verlusten im Bereich festverzinslicher Wertpapiere, um die zukünftigen Investmenterträge zu stärken und die Flexibilität im Investmentportefeuille zu erhöhen.
In der Schaden-Rückversicherung soll das Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) auf Basis konstanter Währungskurse und ohne Berücksichtigung eines Basiseffekts im Vorjahr mehr als 7 % betragen. Zudem wurde die in diesem Geschäftsfeld erwartete kombinierte Schaden-Kostenquote auf unter 87 % angepasst (vorher: unter 88%).
Im Geschäftsfeld Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) von mehr als 875 Mio. EUR. Das Wachstum der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) soll rund 2 % betragen.
Das Renditeziel für selbstverwaltete Kapitalanlagen wurde aufgrund der aktiven Verlustrealisierung im dritten Quartal auf rund 2,9 % angepasst (vorher: mindestens 3,2 %).
Im Oktober hat der Vorstand eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik beschlossen. Die neue Dividendenpolitik soll erstmals zum Finanzjahr 2025 Anwendung finden. Die Ausschüttungsquote für die reguläre Dividende wurde auf rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns angehoben. Ferner besteht das Ziel, mindestens eine Dividende pro Aktie auf Vorjahresniveau auszuschütten und diese langfristig zu steigern. Das bisher regelmäßig genutzte Instrument der Sonderdividende wird Teil der regulären Dividende. Eine zusätzliche Sonderdividende soll künftig nur in außergewöhnlichen Situationen ausgeschüttet werden.
Ausblick 2026: Konzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR erwartet
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Hannover Rück mit einem Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR.
„Für das kommende Jahr blicken wir auf ein Marktumfeld mit weitgehend adäquaten Preisen und Konditionen”, sagte Clemens Jungsthöfel. „In einem weiterhin von Unsicherheiten geprägten Umfeld bleibt die Nachfrage nach verlässlichem und hochwertigem Rückversicherungsschutz hoch. Weshalb wir weiteres profitables Wachstum an der Seite unserer Kunden überall dort erwarten, wo risikoadäquate Bedingungen gegeben sind.“
In der Schaden-Rückversicherung soll das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) im traditionellen Geschäft (ohne strukturierte Rückversicherung) im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Zudem erwartet die Hannover Rück eine Schaden-Kostenquote von unter 87 %.
Im Bereich der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis von rund 925 Mio. EUR.
Die Kapitalanlagerendite soll rund 3,5 % erreichen.
Die Erreichung des Gewinnziels für 2026 basiert auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,3 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das Deutschland-Geschäft der Hannover Rück Gruppe wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor’s AA- „Very Strong" und A.M. Best A+ „Superior".
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| 20.10.2025 | E+S Rück erwartet für 2026 ein stabiles Marktumfeld in Deutschland und eine weiter wachsende Nachfrage nach Rückversicherungsschutz
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Hannover Rück SE
/ Schlagwort(e): Sonstiges
E+S Rück erwartet für 2026 ein stabiles Marktumfeld in Deutschland und eine weiter wachsende Nachfrage nach Rückversicherungsschutz
20.10.2025 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
E+S Rück erwartet für 2026 ein stabiles Marktumfeld in Deutschland und eine weiter wachsende Nachfrage nach Rückversicherungsschutz
- E+S Rück ist der verlässliche Partner und der Rückversicherer für den deutschen Markt innerhalb der Hannover Rück-Gruppe
- Weiter steigende Nachfrage nach Rückversicherungsschutz, insbesondere für Naturkatastrophendeckungen
- Die Kfz-Versicherungssparte erholt sich nach Tarifmaßnahmen der Erstversicherer und bisher geringer Elementarschadenbelastung 2025
- Im Industriegeschäft zeigt sich in der Sachsparte eine Abschwächung der Preisentwicklung
- Konsolidierung und stabile Schadenentwicklung prägen das aktuelle Umfeld
Baden-Baden, 20. Oktober 2025: Die E+S Rückversicherung AG, die für das Deutschlandgeschäft zuständige Tochtergesellschaft der Hannover Rück, blickt zuversichtlich auf das kommende Geschäftsjahr 2026. Trotz eines sich abzeichnenden weicher werdenden Marktumfeldes in der Schaden-Rückversicherung rechnet das Unternehmen in seinen anstehenden Erneuerungen zum 1. Januar mit einer insgesamt weiter wachsenden Nachfrage in einem stabilen Marktumfeld.
„Unsere Kunden wissen: Wir stehen ihnen stets als verlässlicher und konsistenter Partner zur Seite – auch in einem herausfordernden Marktumfeld“, sagte Thorsten Steinmann, Vorstandsvorsitzender der E+S Rück, beim diesjährigen Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. „Unsere starken und langjährigen Geschäftsbeziehungen sowie unsere solide Kapitalbasis ermöglichen uns weiteres profitables Wachstum – gemeinsam mit unseren Kunden. Dank unseres Geschäftsmodells als reiner Rückversicherer bieten wir die gesamte Bandbreite an Rückversicherungsdeckungen und haben Appetit auf innovative Rückversicherungskonzepte, wie beispielsweise strukturierte Lösungen zum Kapitalmanagement.“
Die Nachfrage nach hochwertigem Rückversicherungsschutz ist im laufenden Geschäftsjahr weiter gestiegen. Dadurch konnte die E+S Rück ihr Prämienvolumen weiter ausbauen. Nach schadenintensiven Vorjahren blieb die Schadenbelastung durch Naturkatastrophen bislang moderat, und auch die Kraftfahrtversicherung hat sich deutlich erholt. Gleichzeitig gestaltet sich das Umfeld für deutsche Versicherer nach wie vor komplex. Geopolitische Unsicherheiten, klimawandelbedingte Extremwetterereignisse und Schadeninflation stellen weiterhin Herausforderungen für die Versicherungsbranche dar. Vor diesem Hintergrund bleiben risikoadäquate Preise und Konditionen für die E+S Rück entscheidend, um langfristig stabilen Rückversicherungsschutz anbieten zu können.
Die deutsche Kraftfahrtversicherung, die volumenmäßig größte Sparte der Schaden- und Unfallversicherung, hat sich 2025 nach erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen der Erstversicherer und dank eines bisher unterdurchschnittlichen Elementarschadenverlaufs deutlich erholt. Nach Annahmen der E+S Rück wird sie nach zwei verlustreichen Jahren im Jahr 2025 erstmals wieder einen versicherungstechnischen Gewinn erzielen können.
„Die deutschen Kraftfahrterstversicherer sind auf einem guten Weg, ihre Profitabilität zurückzugewinnen. Doch der Weg zu einer nachhaltigen Rückkehr in die Gewinnzone ist damit noch nicht abgeschlossen“, sagte Thorsten Steinmann. „Die Schadeninflation liegt weiterhin deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate, insbesondere durch weiter steigende Ersatzteil- und Werkstattkosten im Bereich der Kraftfahrtkaskoversicherung. Bei der Kraftfahrthaftpflicht nehmen die Kosten im Bereich der großen Personenschäden zu, unter anderem durch höhere Behandlungs- und Pflegekosten. Vor diesem Hintergrund sind weitere gezielte Preiserhöhungen in der Kraftfahrtsparte notwendig, weil Erstversicherer diese Kostensteigerungen in ihrer Preisfindung berücksichtigen müssen.“
Für das Naturkatastrophengeschäft sind die Schadenbelastungen nach schadenintensiven Vorjahren bislang moderat ausgefallen. Dennoch bleiben eine umsichtige Zeichnung von Risiken und risikoadäquate Preise unerlässlich – unabhängig vom weiteren Schadenverlauf im verbleibenden Geschäftsjahr. Für das kommende Jahr rechnet die E+S Rück insgesamt mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen für ihr Geschäft.
Im Industrie- und Gewerbegeschäft zeigt sich in der Sachsparte eine Abschwächung der Preisentwicklung. Die Zahl der Feuer-Großschäden ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und auch die Belastung durch Elementarschäden liegt deutlich unter dem Durchschnitt und wirkt sich positiv auf die Ergebnissituation aus. In der Haftpflichtsparte bleibt der Markt herausfordernd: Ein hoher Preis- und Wettbewerbsdruck, insbesondere im Bereich Manager-Haftpflichtversicherungen (D&O), prägt das Geschäft. Zudem rücken Emerging Risks sowie geopolitische Unsicherheiten zunehmend in den Fokus der Risikobewertung.
Die Spezialsparten Transport und auch Luftfahrt sind derzeit geprägt von geopolitischen Ereignissen und Spannungen bei gleichzeitig bestehenden Überkapazitäten. Es wird daher erwartet, dass die Konditionen im Wesentlichen unverändert bleiben, während die Preise die individuellen Schaden- und Exponierungserfahrungen der Kunden widerspiegeln. In der Cyberversicherung verdeutlichen kleinere Events und auch größere Einzelschäden immer wieder die Bedeutung dieser Sparte. Eine steigende Nachfrage im Cyber-Bereich erwartet die E+S Rück insbesondere im Bereich der nicht-proportionalen Deckungen.
Innovative Lösungen ergänzen das traditionelle Rückversicherungsangebot
Neben den klassischen Lösungen der traditionellen Schaden-Rückversicherung bietet die E+S Rück gemeinsam mit ihrer Konzernmutter Hannover Rück ihren Kunden ein breites Spektrum zusätzlicher Absicherungsmöglichkeiten. Die strukturierte Rückversicherung bietet maßgeschneiderte, auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen – etwa zur Kapitaloptimierung oder zum Management von Ergebnisvolatilitäten. Im fakultativen Geschäft stellt die E+S Rück darüber hinaus spezialisierte Lösungen für Einzelrisiken bereit. Ergänzend dazu bietet sie im Bereich der Insurance-Linked Securities kapitalmarktbasierte Deckungskonzepte. In allen drei Segmenten verfügt die Hannover Rück-Gruppe über langjährige Erfahrung und nimmt eine führende Marktposition ein.
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2214376 20.10.2025 CET/CEST
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| 07.10.2025 | Hannover Rück SE: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
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Hannover Rück SE
/ Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
Hannover Rück SE: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
07.10.2025 / 15:28 CET/CEST
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| 05.10.2025 | Hannover Rück passt Dividendenpolitik an
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Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Dividende/Ausschüttungen
Hannover Rück passt Dividendenpolitik an
05.10.2025 / 19:44 CET/CEST
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Der Vorstand der Hannover Rück hat eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik beschlossen. Vor dem Hintergrund der sehr guten Kapitalausstattung soll die Ausschüttungsquote für die reguläre Dividende auf rund 55% des IFRS-Nettokonzerngewinns angehoben werden (Ausschüttungsquote der Gesamtdividende für 2024: 46%). Ferner besteht das Ziel, mindestens eine Dividende pro Aktie auf Vorjahresniveau auszuschütten und diese langfristig zu steigern. Das bisher regelmäßig genutzte Instrument der Sonderdividende wird Teil der regulären Dividende. Eine zusätzliche Sonderdividende soll künftig nur in außergewöhnlichen Situationen genutzt werden. Die sehr gute Kapitalisierung ermöglicht der Hannover Rück neben der erhöhten Ausschüttung unverändert weiteres profitables Wachstum. Die neue Dividendenpolitik soll erstmals zum Finanzjahr 2025 Anwendung finden.
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2208224 05.10.2025 CET/CEST
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| 08.09.2025 | Hannover Rück rechnet in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 mit anhaltend attraktivem Marktumfeld
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Hannover Rück SE
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Hannover Rück rechnet in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 mit anhaltend attraktivem Marktumfeld
08.09.2025 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Hannover Rück rechnet in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 mit anhaltend attraktivem Marktumfeld
- Starke Nachfrage nach hochwertigem und verlässlichem Rückversicherungsschutz
- Zunehmender Wettbewerb in einem weiter attraktiven Marktumfeld
- Qualität des Geschäfts bleibt auf gutem Niveau
- Hannover Rück geht von stabilen bis leicht rückläufigen Rückversicherungspreisen in ihrem Geschäft aus
- Konditionen und Selbstbehalte auf unverändert gutem Niveau
- Hannover Rück ist gut positioniert für weiteres profitables Wachstum
Monte Carlo, 8. September 2025: Die Hannover Rück rechnet für die Erneuerungsrunde in der Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar 2026 mit insgesamt stabilen bis leicht rückläufigen Preisen und anhaltend guten Konditionen in einem weiter attraktiven Marktumfeld.
Aktuelle Lage auf den globalen Schaden-Rückversicherungsmärkten
Das Marktumfeld in der weltweiten Schaden-Rückversicherung bleibt attraktiv, wenngleich der Wettbewerb zugenommen hat. Aufgrund der soliden Kapitalisierung vieler Rückversicherer steigt das Angebot an Kapazitäten. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage der Erstversicherer nach hochwertigem und verlässlichem Rückversicherungsschutz weiter zu.
In den unterjährigen Vertragserneuerungen blieben die Preise weitgehend stabil bis leicht rückläufig, während bei schadenfreien Naturkatastrophendeckungen ausgehend von einem hohen Niveau Preisrückgänge zu verzeichnen waren. Das Preisniveau blieb damit weiterhin im Verhältnis zum Risiko angemessen. Die Konditionen und Selbstbehalte bewegten sich in allen Erneuerungsrunden auf vergleichsweise gutem Niveau. Dies ermöglichte der Hannover Rück weiteres selektives Wachstum, etwa bei Naturkatastrophendeckungen sowie in der strukturierten Rückversicherung.
„Die Versicherungsbranche steht weiterhin vor vielfältigen Herausforderungen – etwa durch klimawandelbedingte Extremwetterereignisse, steigende Schadenkosten und geopolitische Spannungen. In diesem Umfeld bleibt verlässlicher Rückversicherungsschutz für unsere Kunden besonders wichtig“, sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. „Wir sind als breit diversifizierter und kapitalstarker Rückversicherer bestens aufgestellt und bieten auch in volatilen Zeiten verlässlichen Schutz. Langfristige, partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen bleiben für uns dabei die Basis für nachhaltiges, profitables Wachstum an der Seite unserer Kunden.“
Ausblick auf die Erneuerungen zum 1. Januar 2026
Die Hannover Rück rechnet für die Vertragserneuerungen zum 1. Januar 2026 mit insgesamt stabilen bis leicht rückläufigen Preisen in ihrem Geschäft in der Schaden-Rückversicherung. Die Konditionen und Selbstbehalte bleiben voraussichtlich unverändert auf einem anhaltend auskömmlichen Niveau. Insgesamt plant die Hannover Rück für die Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 mehr Rückversicherungskapazität zur Verfügung zu stellen, sofern risikoadäquate Preise erzielbar sind.
„Wir gehen davon aus, dass die Rückversicherungspreise weiter auf einem angemessenen Niveau bleiben“, sagte Sven Althoff, Vorstandsmitglied für die Schaden-Rückversicherung. „Wir bleiben fokussiert und zeichnen nur Geschäft, das unseren Profitabilitätsanforderungen entspricht. Wo diese nicht erfüllt sind, werden wir im Sinne eines aktiven Zyklusmanagements auch auf Geschäft verzichten. Insgesamt sehen wir aber weiterhin gute Chancen für profitables Wachstum gemeinsam mit unseren Kunden.“
In schadenbelasteten Programmen dürften die Preise weiter steigen. Bei schadenfreien Verträgen ist eher mit Preisrückgängen zu rechnen, die aber auf einem weiterhin auskömmlichen technischen Niveau bleiben dürften. Sollte die Schadenbelastung im weiteren Jahresverlauf innerhalb der Erwartungen bleiben, ist mit einem weiter zunehmenden Wettbewerb insbesondere bei Naturkatastrophendeckungen zu rechnen. Die weitere Entwicklung hängt damit vor allem von der Großschadensituation in der zweiten Jahreshälfte sowie der Inflations- und Angebotsdynamik ab.
Dank ihres kundenorientierten Ansatzes, einer Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II von 261 % und sehr guten Ratings ist die Hannover Rück sehr gut kapitalisiert, um auch 2026 profitabel wachsen zu können und ihre Margen zu halten. Die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz bleibt hoch – insbesondere in dynamischen Geschäftsfeldern wie Cyberdeckungen, strukturierter Rückversicherung und bei Naturkatastrophendeckungen. Zusätzliche Impulse kommen durch regulatorische Veränderungen, technologische Entwicklungen und die wachsende Deckungslücke in Schwellenländern.
Die Hannover Rück setzt dabei auf eine starke Kundenorientierung und ein schlankes, fokussiertes Geschäftsmodell, das verlässliche Rückversicherungslösungen garantiert. Langfristige Partnerschaften und profitables Wachstum bleiben zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie, ergänzt durch gezielte Investitionen in Widerstandsfähigkeit, Effizienz und Innovation.
Im Einzelnen rechnet die Hannover Rück für die Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 für ihr Geschäft mit folgenden Entwicklungen:
Entwicklungstrends in den regionalen Märkten
In Europa haben sich die Preise und Konditionen auf einem guten Niveau stabilisiert. Die Hannover Rück konnte ihr Prämienvolumen in Deutschland sowie weiteren europäischen Ländern ausbauen und profitierte von einer gestiegenen Nachfrage nach Rückversicherungsschutz. Zwar verlief das Jahr weniger schadenintensiv als das Vorjahr. Allerdings sind aus Sicht der Hannover Rück aufgrund der zunehmenden Extremwetterereignisse keine nennenswerten Preisnachlässe im eigenen Portefeuille zu erwarten. Für das Jahr 2026 geht die Hannover Rück für ihr Geschäft in Europa von überwiegend stabilen Preisen und Konditionen aus. Für schadenbelastete Naturkatastrophen-Deckungen rechnet die Hannover Rück in ihrem Geschäft mit tendenziell steigenden Preisen.
In Deutschland hat sich der Kraftfahrtmarkt 2025 nach Maßnahmen der Erstversicherer deutlich erholt und ist auf einem guten Weg zur Wiedererlangung der Profitabilität. Die Herausforderungen durch Schadeninflation und erhöhte Volatilität bestehen jedoch weiterhin. Die Belastungen durch Naturgefahren sind bisher moderat. Entlastend wirken hierbei die strukturellen Anpassungen bei Rückversicherungsdeckungen aus den Vorjahren. Gleichzeitig steigen die unterliegende Exponierung sowie die Nachfrage nach Kapazität. In der Industrieversicherung ist in der Sachsparte eine Abschwächung der Preisentwicklung zu beobachten.
Frankreich blieb im Jahr 2025 bislang weitgehend von Naturkatastrophen verschont – mit Ausnahme eines größeren Waldbrands nahe Marseille im Juli. In den Benelux-Staaten gab es mehrere bedeutende industrielle Großschäden. Diese unterstreichen erneut die Bedeutung eines belastbaren Versicherungsschutzes für von Menschen verursachte Risiken. Sollte sich die Lage bis zum Jahresende nicht wesentlich verändern, ist mit einem leicht rückläufigen, aber weiterhin adäquatem Preisniveau zu rechnen. In Großbritannien und Irland waren im Erstversicherungsmarkt im Jahresverlauf geringe Ratensteigerungen zu verzeichnen. Sie lagen allerdings leicht unterhalb des Inflationsniveaus. Aufgrund des im Vergleich zu den Vorjahren hohen Preisniveaus dürfte sich dieser Trend für die Haftpflichtsparten sowie das Kraftfahrtgeschäft fortsetzen.
In Zentral-, Ost- und Südosteuropa blieb das Geschäft 2025 nach der extremen Flutkatastrophe im September 2024 weitgehend von Großschäden verschont. In der gesamten Region, einschließlich der Türkei, haben sich die Rückversicherungspreise in den meisten Fällen auf einem dem Risiko entsprechenden Niveau eingependelt. In den nordeuropäischen Märkten bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Rückversicherungsdeckungen konstant. Schadenfreie Verträge verzeichnen leichte Preisnachlässe. In den vergangenen Jahren kam es jedoch insbesondere in der Industrieversicherung zu erheblichen Belastungen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Hannover Rück für die bevorstehenden Erneuerungen in ihrem Geschäft mit angemessenen Preisen und insgesamt stabilen Konditionen.
In Nordamerika konnte der Markt für Sachgeschäft ein auskömmliches Niveau halten, obwohl erste Anzeichen von Ratenreduzierungen sichtbar werden. Trotz des herausfordernden Jahresbeginns aufgrund der Großbrände in Los Angeles ist weiterhin ausreichend Rückversicherungskapazität vorhanden, um die weiter steigende Nachfrage nach Versicherungsschutz zu bedienen.
Die steigenden Versicherungswerte stellen weiterhin besonders regional tätige Erstversicherer vor Herausforderungen, deren Konzentration von versicherten Risiken besonders hoch ist. Insgesamt ist jedoch eine ausreichende Kapazität im Markt zu verzeichnen, sodass Rückversicherungsprogramme in der Regel voll platziert werden können. Bei schadenfreien Programmen beobachtet die Hannover Rück eine zunehmende Bereitschaft zu Preisanpassungen.
Eine Herausforderung für die Versicherungsbranche bleibt die soziale Inflation, die auf einem überdurchschnittlichen Niveau verharrt. Sie führt zu steigenden Schadenkosten durch vermehrte Rechtsstreitigkeiten, höhere Entschädigungssummen und erweiterte Haftungsdefinitionen. Aus Sicht der Hannover Rück sind daher weitere Preis- und Konditionsanpassungen im Haftpflichtsegment sowohl bei Erst- als auch Rückversicherern zu erwarten.
In der Region Asien-Pazifik hat die Hannover Rück ihre starke Marktposition weiter ausgebaut. In Südostasien, Korea und Japan konnte sie dank ihrer langjährigen Kunden- und Maklerbeziehungen weiter profitabel wachsen. In Indien und China hat die Hannover Rück ihre Marktposition erfolgreich behauptet und ihre strategischen Ziele erreicht. Auch in Australien und Neuseeland konnte die Hannover Rück ihre Marktposition weiter verteidigen. Für das Jahr 2026 ist mit stabilen bis leicht rückläufigen Preisen und Konditionen in der Region Asien-Pazifik zu rechnen.
Die Hannover Rück beobachtet in Lateinamerika eine Stabilität in den Versicherungsmärkten, auch wenn es lokal weiterhin Unterschiede gibt. So liegt das Wachstum in der Region nach wie vor über dem Niveau entwickelter Märkte. Seit dem letzten größeren Schadenereignis – der Flut in Brasilien – blieb der Markt von weiteren Großschäden verschont, was sich positiv auf die Ergebnisse ausgewirkt hat. In den meisten Märkten befinden sich die Konditionen sowohl in der Erst- als auch in der Rückversicherung auf einem adäquaten Niveau, wenngleich in der jüngsten Erneuerungsrunde im Juli leichte Rückgänge verzeichnet wurden. Darüber hinaus verzeichnet das Unternehmen einen kontinuierlichen Anstieg seiner Führungspositionen in Rückversicherungsprogrammen.
Für die generelle Nachfrage nach Kapazitäten für Naturkatastrophendeckungen ist inflationsbedingt ein moderater Anstieg zu verzeichnen. Während die Preise für schadenfreie Programme erste Ratenreduzierungen aufwiesen, verzeichnete die Hannover Rück bei schadenbehafteten Programmen vor allem nach den Großbränden in Kalifornien teils signifikante Ratenerhöhungen. Insgesamt bleibt das Ratenniveau auf einem angemessenen Niveau. Die weitere Preisentwicklung hängt auch von der Schadenentwicklung im zweiten Halbjahr ab – besonders von der Hurrikansaison im Atlantik.
Weiterhin führt der Klimawandel zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse, die wiederum die Nachfrage nach Katastrophendeckungen steigen lässt. Weltweit wird ein größeres Angebot an Rückversicherungskapazität erforderlich sein, um die Deckungslücke zu reduzieren, die in Zukunft noch größer werden könnte.
Insgesamt ist die Hannover Rück unter der Voraussetzung von weiterhin angemessenen Preisen und Konditionen bereit, ihr Engagement bei Naturkatastrophendeckungen über die Zeit strategisch auszubauen.
Für das Jahr 2026 rechnet die Hannover Rück mit folgenden Trends in den wichtigsten Märkten für das Naturkatastrophengeschäft:
Nordamerika: In den USA haben erhöhte Selbstbehalte in den vergangenen zwei Jahren zu zufriedenstellenden Ergebnissen für Rückversicherer geführt und schadenfreie Programme zeigten im Jahr 2025 teilweise Ratenreduzierungen.
Allerdings haben die verheerenden Großbrände in Kalifornien nationale – insbesondere regionale Versicherer – sowie internationale Rückversicherer stark belastet und eine Neubewertung der Exponierung führte zu signifikanten Ratenerhöhungen. Zudem war der Mittlere Westen erneut von Sturmereignissen betroffen. Für die Hurrikansaison wurde eine überdurchschnittliche Aktivität prognostiziert; größere versicherte Stürme sind bisher jedoch ausgeblieben. Vor dem Hintergrund weiter steigender durchschnittlicher Schäden rechnet die Hannover Rück mit einer zunehmenden Nachfrage nach ihrer Rückversicherungskapazität und sieht weiterhin günstige Rahmenbedingungen für eine risikoadäquate Zeichnung.
Europa: In den vergangenen Jahren waren viele europäische Regionen von großen Naturkatastrophen betroffen. Die finanzielle Belastung wurde durch hohe Inflation und Lieferkettenprobleme noch verstärkt. Während die Schäden für Rückversicherer im bisherigen Jahresverlauf moderat blieben, erfordert die Schadenerfahrung der letzten fünf Jahre eine risikoadäquate Preisgestaltung. Bei einem Ausbleiben von größeren Schäden ist mit stabilen bis leicht fallenden Preisen zu rechnen.
Asien-Pazifik: Der Rückversicherungsmarkt in Japan zeigte bei der Erneuerung zum 1. April bei einer stabilen Marktnachfrage erste Ratenreduzierungen. Eine hohe Frequenz an Überschwemmungs- und Taifunschäden sowie Hagelereignissen haben in den vergangenen drei Jahren die Notwendigkeit unterstrichen, alle klimabedingten Gefahren bei der Preisgestaltung für das japanische Katastrophengeschäft zu berücksichtigen, wenngleich die meisten dieser Ereignisse unterhalb des Selbstbehaltes der Naturkatastrophengefahren deckenden Schadenexzedentenverträge blieben.
Die Hannover Rück geht davon aus, dass stabile Preise zur Sicherstellung nachhaltiger Kapazität beitragen können. Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar und Thailand ist in Thailand die Nachfrage nach Erdbebendeckungen und damit einhergehend auch nach zusätzlichen Wiederauffüllungskapazitäten gestiegen. Angesichts wachsender Risiken bleibt die Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen entsprechend hoch. Nach vielen Jahren großer klimabedingter Katastrophenereignisse in Australien und Neuseeland blieb die Region zuletzt weitgehend verschont. In der Erneuerung zum 1. Juli beobachtete die Hannover Rück in ihrem Portefeuille moderate Preisnachlässe. Mittelfristig rechnet die Hannover Rück aber auch hier mit einer Stabilisierung des Marktumfelds.
Entwicklungstrends in den globalen Märkten
Der Bereich Transport und Meerestechnik ist nach wie vor von geopolitischen Spannungen und Konflikten geprägt. Die jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer haben zwar bislang nur geringe finanzielle Auswirkungen, verdeutlichen jedoch das weiterhin erhöhte Risiko durch Kriegs- und Terrorereignisse. Zusätzlich war das erste Halbjahr 2025 durch eine erhöhte Anzahl konventioneller Schiffsunfälle, unter anderem vor der indischen Küste, gekennzeichnet. Trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten zeigt sich der Erst- und Rückversicherungsmarkt derzeit kompetitiv. Die Hannover Rück beobachtete bei den Erneuerungen 2025 in ihrem Geschäftsumfeld infolge gestiegener Kapazitätsverfügbarkeit Preisnachlässe, die sich jedoch weiterhin auf einem noch auskömmlichen Niveau bewegten. Für 2026 ist – abhängig vom weiteren Schadenverlauf – mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung zu rechnen.
Die Bedingungen im Bereich der Luftfahrt-Rückversicherung zeigen sich derzeit weitgehend stabil: Während das Marktumfeld bei proportionalen Verträgen konstant bleibt, sind im nicht-proportionalen Geschäft vereinzelt Ratenreduktionen im einstelligen Bereich zu beobachten. Diese Entwicklung trägt den Auswirkungen jüngster Schadenereignisse bislang noch keine Rechnung – insbesondere dem kürzlich ergangenen Urteil zu Leasing-Schäden in Russland, dessen konkrete Konsequenzen derzeit noch nicht absehbar sind.
Im Erstversicherungsmarkt könnten sich im Segment Airline die Marktbedingungen verbessern. Die jüngsten Schadenfälle könnten den aktuellen Trend weiter verstärken. Im Gegensatz sind im Bereich General Aviation Preisrückgänge zu beobachten, während die Produkthaftpflicht weiterhin stabile Verhältnisse aufweist. Der Markt für Raumfahrtdeckungen hat sich infolge erheblicher Schadenlasten in den Jahren 2023 und 2024 verhärtet. Dennoch bleibt dieser Bereich herausfordernd – nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise geringen Anzahl größerer Starts und des damit verbundenen niedrigen Prämienvolumens für den Gesamtmarkt.
Im Markt für Insurance-Linked Securities (ILS) hat die Hannover Rück für ihre Kunden erneut mehrere Katastrophenanleihen an den Kapitalmarkt transferiert. Nach dreizehn Transaktionen im Jahr 2024 mit einem Gesamtvolumen von 4,0 Mrd. USD wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 bereits sieben Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 2,0 Mrd. USD erfolgreich abgeschlossen. Platziert wurden Deckungen gegen Schäden aus Naturkatastrophen wie beispielsweise Stürme und Erdbeben.
Zudem gelang es der Hannover Rück, gemeinsam mit der North Carolina Insurance Underwriting Association und GC Securities, die erste Katastrophenanleihe auf den Kapitalmarkt zu bringen, die potenzielle Zahlungen an Hauseigentümer für Resilienzmaßnahmen beinhaltet.
„Mit dieser innovativen Katastrophenanleihe hat die Hannover Rück in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern einen neuen Baustein im Markt für versicherungsgebundene Wertpapiere entwickelt, der erstmals Gelder für die Katastrophenprävention bereitstellt“, sagte Silke Sehm, Vorstandsmitglied für die Schaden-Rückversicherung. „Wenn wir die Kosten von Katastrophen wirksam eindämmen wollen, müssen wir nicht nur an der Erhöhung der Deckung arbeiten, sondern auch in Prävention investieren. Diese Katastrophenanleihe kombiniert beide Elemente und sollte daher als Blaupause für weitere derartige Transaktionen dienen.“
Die im Vorjahr erstmals erfolgreich platzierte parametrische Cloud-Ausfalldeckung in Form einer Katastrophenanleihe konnte mit erhöhtem Volumen erneut in den Kapitalmarkt transferiert werden. Dies zeigt aus Sicht der Hannover Rück, dass die Investoren großes Interesse an gut strukturierten Risiken haben und den Zedenten damit weitere, stark nachgefragte Kapazitäten zur Verfügung stellen können.
Um ihr bestehendes Angebot an ILS-Lösungen zu komplementieren, plant die Hannover Rück die Gründung einer Underwriting-Agentur auf Bermuda mit dem Namen Hannover Re Capital Partners (HCP). HCP soll mit Drittkapital von Investoren zusätzliches nicht-proportionales Naturkatastrophengeschäft zeichnen. Dabei greift die Hannover Rück auf ihre langjährige Expertise und ihr weltweites Kundennetzwerk zurück.
Im Bereich Strukturierte Rückversicherung zeigt sich die Nachfrage auf stabilem Niveau, allerdings mit zunehmend erhöhtem Wettbewerb. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und sehr tiefen Marktdurchdringung sieht sich die Hannover Rück gut für die Zukunft positioniert.
Strukturierte Rückversicherungslösungen bleiben ein wichtiges Instrument zur Abmilderung der Solvenzsteuerung und Ertragsvolatilität ihrer Kunden.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das Deutschland-Geschäft der Hannover Rück Gruppe wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor’s AA- „Very Strong" und A.M. Best A+ „Superior".
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2193164 08.09.2025 CET/CEST
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| 12.08.2025 | Hannover Rück steigert Halbjahresergebnis und stärkt weiter die Widerstandskraft der Bilanz
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Hannover Rück SE
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Hannover Rück steigert Halbjahresergebnis und stärkt weiter die Widerstandskraft der Bilanz
12.08.2025 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Hannover Rück steigert Halbjahresergebnis und stärkt weiter die Widerstandskraft der Bilanz
- Nettokonzerngewinn steigt um 13,2 % auf 1,3 Mrd. EUR
- Eigenkapitalrendite mit 23,0 % deutlich über dem strategischen Zielwert
- Rückversicherungsumsatz in der Schaden-Rückversicherung steigt um 4,8 %
- Kombinierte Schaden-/Kostenquote mit 88,4 % nach Stärkung der Resilienz der Schadenreserven leicht über dem Gesamtjahresziel
- Erwartungsgemäßes Rückversicherungs-Serviceergebnis der Personen-Rückversicherung von 444,5 Mio. EUR
- Kapitalanlagerendite erreicht 3,3 %
- Ziele für 2025 bestätigt
Hannover, 12. August 2025: Die Hannover Rück konnte trotz hoher Katastrophenschäden im ersten Quartal ein gutes Halbjahresergebnis erzielen und zusätzlich die Resilienz in den Schadenreserven stärken.
„Nach den hohen Leistungen für Schäden im ersten Quartal fiel die Großschadenbilanz im zweiten Quartal deutlich moderater aus. Insgesamt blicken wir auf einen guten Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr“, sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. „Die Preise und Konditionen am Markt für Rückversicherung befinden sich nach wie vor auf einem auskömmlichen Niveau. Gleichzeitig haben wir die Widerstandskraft der Hannover Rück weiter ausgebaut und investieren weiter in unsere effiziente Aufstellung und Innovationskraft. Entsprechend können wir unseren Kunden auch in volatilen Zeiten hochwertigen Risikoschutz bieten.“
Nettokonzerngewinn stieg um 13,2 % auf 1,3 Mrd. EUR
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg um 3,3 % auf 13,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 12,9 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 4,3 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto), das die Erträge aus der Rückversicherung nach Abzug des abgegebenen Geschäfts (im Wesentlichen Retrozession und Insurance-Linked Securities) wiedergibt, blieb mit 1,4 Mrd. EUR (1,4 Mrd. EUR) stabil. Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto), das strukturell negativ ist und die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung widerspiegelt, reduzierte sich auf -667,6 Mio. EUR (-499,7 Mio. EUR).
Das Währungsergebnis verbesserte sich im Wesentlichen durch die Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich auf 236,1 Mio. EUR (-56,7 Mio. EUR). Das Übrige Ergebnis lag bei -272,1 Mio. EUR (-207,2 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 6,3 % auf 1,8 Mrd. EUR (1,7 Mrd. EUR). Der Nettokonzerngewinn stieg um 13,2 % auf 1,3 Mrd. EUR (1,2 Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 10,90 EUR (9,63 EUR).
Eigenkapitalrendite mit 23,0 % deutlich über dem strategischen Zielwert
Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2025 auf 11,1 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 11,8 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie erreichte 92,00 EUR (31. Dezember 2024: 97,80 EUR). Die annualisierte Eigenkapitalrendite betrug 23,0 % (22,3 %) und lag damit deutlich über dem strategischen Zielwert von mehr als 14 %.
Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), der die noch unverdienten Gewinne des gezeichneten Geschäftes quantifiziert, stieg um 3,8 % auf 8,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 8,2 Mrd. EUR). Der Bestand der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken belief sich auf 3,6 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 4,0 Mrd. EUR).
Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit der Hannover Rück misst, lag zu Ende Juni bei 261 % (31. Dezember 2024: 261 %). Sie berücksichtigt die vorhersehbare Basisdividende anteilig für das Jahr 2025 sowie das geplante Geschäftswachstum im Jahr 2025 und liegt weiterhin deutlich über dem Schwellenwert von mehr als 200 %. Die starke Kapitalisierung hat es der Hannover Rück ermöglicht im zweiten Quartal eine Hybridanleihe ohne Refinanzierung zurückzuführen.
„Wir haben den guten Geschäftsverlauf der vergangenen sechs Monate in Verbindung mit dem positiven Währungsergebnis genutzt und unsere Bilanz weiter gestärkt. Konkret haben wir insbesondere das Reserveniveau in der Schaden-Rückversicherung weiter erhöht“, sagte Christian Hermelingmeier, Finanzvorstand der Hannover Rück. „Diese Maßnahme bereitet uns nicht nur besser auf zukünftige Schadenereignisse vor, sondern ermöglicht es uns die Ergebnisvolatilität in Zukunft weiterhin gering zu halten.“
Guter Geschäftsverlauf in der Schaden-Rückversicherung und weitere Stärkung der Resilienz in den Schadenreserven
Die Haupterneuerung in der traditionellen Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar 2025 war für die Hannover Rück von einem Prämienwachstum bei überwiegend stabilen Konditionen geprägt. Die Erneuerungen zum 1. April 2025, traditionell im asiatisch-pazifischen Raum, in Nordamerika sowie in Teilen des Spezialgeschäfts, ergaben stabile bis leicht nachgebende Konditionen auf einem weiterhin attraktiven Preisniveau.
Die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft stieg um 7,0 % auf 1,99 Mrd. EUR (1,86 Mrd. EUR). Die Netto-Verlustkomponente (LC) aus dem Neugeschäft lag bei 29,6 Mio. EUR (15,7 Mio. EUR).
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung stieg um 4,8 % auf 9,5 Mrd. EUR (9,1 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte das Wachstum 6,0 % betragen.
Die Leistungen für Großschäden beliefen sich im ersten Halbjahr auf 976,1 Mio. EUR (566,5 Mio. EUR) und lagen damit, insbesondere getrieben durch die Waldbrände in Kalifornien im ersten Quartal, leicht oberhalb unseres budgetierten Erwartungswerts von 935 Mio. EUR.
Die größten Netto-Einzelschäden für die Hannover Rück waren die bereits erwähnten Waldbrände in Kalifornien mit 615,1 Mio. EUR, der Brand einer Öl-Raffinerie in Texas/USA mit 76,0 Mio. EUR, das Erdbeben in Myanmar mit 59,0 Mio. EUR sowie weitreichende Tornados im mittleren Westen der USA mit 50,0 Mio. EUR.
Die Resilienz in den Schadenreserven, die laut einer externen Studie zum 31. Dezember 2024 bei 2,5 Mrd. EUR stand, wurde durch Fortführung der konservativen Reservierungspolitik im ersten Halbjahr weiter erhöht.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg auf 975,1 Mio. EUR (963,3 Mio. EUR). Die kombinierte Schaden-/Kostenquote belief sich auf 88,4 % (87,8 %) und lag damit leicht über der Erwartung von weniger als 88 % für das Gesamtjahr. Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -571,7 Mio. EUR (-419,9 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Schaden-Rückversicherung stieg um 11,6 % auf 1,3 Mrd. EUR (1,2 Mrd. EUR).
Personen-Rückversicherung entwickelt sich erwartungsgemäß
Im ersten Halbjahr hat die Hannover Rück in der Personen-Rückversicherung ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen erzielt, insbesondere dank der positiven Geschäftsentwicklung im Bereich der Langlebigkeitsdeckungen und den Financial Solutions.
Die Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft stieg auf 216,6 Mio. EUR (184,8 Mio. EUR), während sich die Netto-Verlustkomponente (LC) auf 16,3 Mio. EUR (9,9 Mio. EUR) belief. Zusätzlich lagen die Vertragsverlängerungen bzw. -veränderungen im Bestandsgeschäft bei 148,1 Mio. EUR (201,3 Mio. EUR). Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) verändert sich um -2,9 % auf 6,3 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 6,5 Mrd. EUR).
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) ging leicht auf 3,80 Mrd. EUR (3,82 Mrd. EUR) zurück. Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 0,3 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) reduzierte sich erwartungsgemäß auf 444,5 Mio. EUR (448,1 Mio. EUR) und lag damit weiterhin auf einem guten Niveau, um das Jahresziel von mehr als 875 Mio. EUR zu erreichen. Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) sank auf -95,9 Mio. EUR (-79,9 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung ging um -6,3 % auf 469,9 Mio. EUR (501,4 Mio. EUR) zurück.
Kapitalanlagerendite erreicht 3,3 %
Der Bestand der Kapitalanlagen reduzierte sich vor allem aufgrund von Umbewertungseffekten von in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen auf 62,6 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 65,9 Mrd. EUR).
Das Kapitalanlageergebnis belief sich auf 1,0 Mrd. EUR (1,0 Mrd. EUR). Die annualisierte Kapitalanlagerendite erreichte 3,3 % und lag damit auf einem gutem Niveau um das Jahresziel von mindestens 3,2 % zu erreichen.
Ziele für 2025 bestätigt: Nettokonzerngewinn von rund 2,4 Mrd. EUR
Für das Gesamtjahr erwartet die Hannover Rück unverändert einen Nettokonzerngewinn von rund 2,4 Mrd. EUR.
„Unser schlankes, partnerschaftliches Geschäftsmodell, unsere pragmatische Unternehmenskultur und unsere Resilienz bleiben für einen nachhaltigen Rückversicherungsschutz ebenso unerlässlich wie angemessene Preise und Konditionen am Markt“, sagte Clemens Jungsthöfel. „Auf Basis der Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch im zweiten Halbjahr profitabel wachsen und unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen.“
Die Vertragserneuerungen in der Schaden-Rückversicherung zum 1. Juni und 1. Juli 2025 waren für die Hannover Rück von leichten Preisrückgängen geprägt. Traditionell werden im Juni und Juli Teile des Nordamerikageschäfts erneuert, insbesondere Naturkatastrophenrisiken, Geschäft aus Australien und Neuseeland sowie im Bereich Kredit und Kaution. Das Volumen veränderte sich insgesamt um -2,1 %, insbesondere aufgrund der Reduktion eines Großvertrages. Ohne diesen Effekt hätte sich ein Wachstum von 4,5 % ergeben. Die inflations- und risikoadjustierte Preisänderung des erneuerten Geschäfts belief sich auf -2,9 %.
Das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) in der Schaden-Rückversicherung soll mehr als 7 % betragen, während die kombinierte Schaden-/Kostenquote unter 88 % liegen soll.
Im Geschäftsfeld Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) von mehr als 875 Mio. EUR. Das Wachstum der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) soll rund 2 % betragen.
Die Kapitalanlagerendite soll mindestens 3,2 % erreichen.
Die Erreichung des Gewinnziels für 2025 basiert wie üblich auf der Annahme, dass es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt und die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,1 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt.
Die Basisdividende soll im Strategiezyklus 2024-2026 jährlich über dem Vorjahresniveau liegen. Die Basisdividende wird um eine Sonderdividende ergänzt, sofern die Kapitalausstattung den Bedarf für künftiges Wachstum übersteigt und das Gewinnziel erreicht wird.
Die Hannover Rück ist einer der weltweit führenden Rückversicherer. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitenden weltweit präsent. Das Deutschland-Geschäft der Hannover Rück Gruppe wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Gegründet 1966, wird die Hannover Rück als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, ausgeprägte Kundennähe und finanzielle Solidität wahrgenommen. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor’s AA- „Very Strong" und A.M. Best A+ „Superior".
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2024 |
2025 |
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| in Mio. EUR |
Q2 |
YTD |
Q2 |
YTD |
+/- Vorjahr (Q2) |
| Hannover Rück Gruppe |
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| Ergebnis |
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| Rückversicherungsumsatz (brutto) |
6.244 |
12.916 |
6.369 |
13.338 |
+3,3 % |
| Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) |
691 |
1.411 |
905 |
1.420 |
+0,6 % |
| Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) ¹ |
-238 |
-500 |
-334 |
-668 |
+33,6 % |
| Kapitalanlageergebnis |
511 |
1.009 |
469 |
1.046 |
+3,6 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) |
847 |
1.657 |
1.065 |
1.762 |
+6,3 % |
| Konzernergebnis |
603 |
1.161 |
833 |
1.314 |
+13,2 % |
| |
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| Bilanz |
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| Haftendes Kapital |
14.732 |
14.732 |
14.689 |
|
-7,7 % |
| Eigenkapital der Aktionäre der Hannover Rück SE |
10.666 |
10.666 |
11.095 |
|
-5,9 % |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
834 |
834 |
859 |
|
-3,9 % |
| Hybridkapital |
3.232 |
3.232 |
2.735 |
|
-15,4 % |
| Vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) |
9.274 |
9.274 |
8.473 |
|
+3,8 % |
| Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken |
3.968 |
3.968 |
3.636 |
|
-9,2 % |
| Kapitalanlagen |
61.976 |
61.976 |
62.627 |
|
-4,9 % |
| Bilanzsumme |
68.224 |
67.503 |
69.358 |
|
-3,8 % |
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| Kennzahlen |
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| Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung ² |
87,6 % |
87,8 % |
82,1 % |
88,4 % |
|
| EBIT-Marge ³ |
16,1 % |
14,7 % |
18,9 % |
14,9 % |
|
| Kapitalanlagerendite |
3,3 % |
3,3 % |
2,9 % |
3,3 % |
|
| Eigenkapitalrendite |
22,4 % |
22,3 % |
28,8 % |
23,0 % |
|
| |
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| Aktie |
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| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR |
5,00 |
9,63 |
6,91 |
10,90 |
+13,2 % |
| Buchwert je Aktie in EUR |
88,45 |
88,45 |
92,00 |
92,00 |
-5,9 % |
| Aktienkurs zum Jahresende in EUR |
236,70 |
236,70 |
267,20 |
267,20 |
+10,7 % |
| Marktkapitalisierung in Mio. EUR |
28.545 |
28.545 |
32.224 |
32.224 |
+10,7 % |
| |
|
|
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|
|
| Schaden-Rückversicherung |
|
|
|
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|
| Rückversicherungsumsatz (brutto) |
4.356 |
9.099 |
4.453 |
9.539 |
+4,8 % |
| Rückversicherungsumsatz (netto) |
3.655 |
7.895 |
3.924 |
8.403 |
+6,4 % |
| Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) |
454 |
963 |
703 |
975 |
+1,2 % |
| Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) ¹ |
-192 |
-420 |
-289 |
-572 |
+36,2 % |
| Kapitalanlageergebnis |
376 |
797 |
363 |
832 |
+4,4 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) |
532 |
1.160 |
851 |
1.295 |
+11,6 % |
| EBIT-Marge ³ |
14,5 % |
14,7 % |
21,7 % |
15,4 % |
|
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote ² |
87,6 % |
87,8 % |
82,1 % |
88,4 % |
|
| Neugeschäft CSM & LC (netto) |
418 |
1.848 |
445 |
1.965 |
+6,3 % |
| |
|
|
|
|
|
| Personen-Rückversicherung |
|
|
|
|
|
| Rückversicherungsumsatz (brutto) |
1.888 |
3.817 |
1.916 |
3.799 |
-0,5 % |
| Rückversicherungsumsatz (netto) |
1.601 |
3.363 |
1.700 |
3.440 |
+2,3 % |
| Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) |
237 |
448 |
201 |
445 |
-0,8 % |
| Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) ¹ |
-47 |
-80 |
-45 |
-96 |
+20,0 % |
| Kapitalanlageergebnis |
135 |
211 |
105 |
213 |
+0,9 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) |
320 |
501 |
217 |
470 |
-6,3 % |
| EBIT-Marge ³ |
20,0 % |
14,9 % |
12,8 % |
13,7 % |
|
| Neugeschäft CSM & LC (netto) |
86 |
175 |
77 |
200 |
+14,5 % |
| |
|
|
|
|
|
| ¹ Ausgenommen Währungskurseffekte |
|
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|
| ² Rückversicherungs-Serviceergebnis/Rückversicherungsumsatz (netto) |
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|
| ³ EBIT/Rückversicherungsumsatz (netto) |
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12.08.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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