| 29.05.2026 | FamiCord AG verzeichnet erwartungsgemäß schwächeren Start in das Geschäftsjahr 2026 bei anhaltendem Gegenwind aus dem Markt und robuster Abonnementbasis
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FamiCord AG
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis
FamiCord AG verzeichnet erwartungsgemäß schwächeren Start in das Geschäftsjahr 2026 bei anhaltendem Gegenwind aus dem Markt und robuster Abonnementbasis
29.05.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
FamiCord AG verzeichnet erwartungsgemäß schwächeren Start in das Geschäftsjahr 2026 bei anhaltendem Gegenwind aus dem Markt und robuster Abonnementbasis
- Konzernumsatzerlöse sinken in Q1 2026 um 2,7 Prozent auf EUR 21,5 Mio.
- Wiederkehrende Umsatzerlöse aus Abonnementmodellen steigen um 7,8 Prozent und gleichen schwächeres Neukundengeschäft sowie geringere Prepaid-Verlängerungen teilweise aus
- EBITDA aufgrund schwächerer Geschäftsentwicklung und höherer Kostenbasis um 28,8 Prozent auf EUR 2,2 Mio. rückläufig; Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt
Leipzig, 29. Mai 2026 – FamiCord AG, Europas führende Zellbank und weltweit die drittgrößte, hat in einem Umfeld, das weiterhin von einer gedämpften Konsumentenstimmung, historisch niedrigen Geburtenraten und zunehmendem Kostendruck in mehreren europäischen Märkten geprägt war, einen schwächeren Start in das Geschäftsjahr 2026 verzeichnet. Die bereits in der zweiten Hälfte des vierten Quartals 2025 sichtbar gewordene Abschwächung im Neukundengeschäft setzte sich im ersten Quartal 2026 erwartungsgemäß fort. Gleichzeitig profitierte die Gesellschaft weiterhin von der zunehmenden Bedeutung abonnementbasierter Vertragsmodelle, die den wiederkehrenden Anteil der Umsatzbasis des Konzerns weiter stärkten.
Im ersten Quartal 2026 gingen die Konzernumsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf EUR 21,5 Mio. zurück (Q1 2025: EUR 22,1 Mio.). Der Nettobetrag der in Rechnung gestellten Leistungen (B2C) blieb mit EUR 18,8 Mio. weitgehend stabil (Q1 2025: EUR 19,0 Mio.). Dagegen erhöhte sich der darin enthaltene Nettobetrag der jährlich wiederkehrenden Vorauszahlungen um 7,8 Prozent auf EUR 6,5 Mio. (Q1 2025: EUR 6,0 Mio.). Diese Entwicklung spiegelt das anhaltend herausfordernde Marktumfeld wider, in dem historisch niedrige Geburtenraten, erhöhte Inflation, höhere Verbraucherpreise und gestiegene Energiekosten die Bereitschaft der Kunden belasten, langfristige Produkte im Bereich der Stammzelleneinlagerung für Familien abzuschließen.
Der Vertragsmix verschob sich daher weiter in Richtung wiederkehrender Modelle. Während dies die Stabilität und Planbarkeit der langfristigen Umsatzbasis des Konzerns unterstützt, gingen die Umsatzerlöse aus Verlängerungen und Prolongationen von Prepaid-Verträgen um 12,1 Prozent auf EUR 1,7 Mio. zurück (Q1 2025: EUR 2,0 Mio.). Zusammen mit dem schwächeren Neukundengeschäft bedeutete dies, dass positive Preiseffekte und der höhere Anteil abonnementbasierter Verträge nicht ausreichten, um den niedrigeren Beitrag aus Prepaid-Verträgen vollständig auszugleichen.
Aus regionaler Sicht war die schwächere Marktentwicklung in den meisten Märkten des Konzerns sichtbar. Diese breit angelegte Zurückhaltung stand weitgehend im Einklang mit dem bereits für das Schlussquartal 2025 beschriebenen Trend. Positive Ausnahmen bildeten Rumänien, die Türkei und insbesondere der Nahe Osten, wo sich die Nachfrage erneut deutlich positiv entwickelte. Das in diesen Märkten erzielte Wachstum reichte jedoch nicht aus, um die insgesamt verhaltene Nachfrage im Konzern zu kompensieren.
Das EBITDA belief sich im ersten Quartal 2026 auf EUR 2,2 Mio. (Q1 2025: EUR 3,1 Mio.), entsprechend einer EBITDA-Marge von 10,4 Prozent (Q1 2025: 14,2 Prozent). Trotz strikter Kostendisziplin sah sich die Gesellschaft einer unvermeidlich höheren Kostenbasis gegenüber. Konkret wurden die Umsatzkosten durch höhere Personalkosten belastet. Zusammen mit dem geringeren Geschäftsvolumen und niedrigeren Umsatzerlösen führte dies zu dem genannten Rückgang des EBITDA. Die Marketing- und Vertriebskosten gingen zurück, da die Gesellschaft ihre Marketingaktivitäten an das schwächere Marktumfeld anpasste. Diese Einsparungen wurden jedoch teilweise durch höhere Verwaltungskosten ausgeglichen, die auch notwendige Steigerungen der Personalkosten sowie höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erfüllung von Berichtspflichten umfassten. Darüber hinaus stellte das erste Quartal 2025 im Vergleich zu den nachfolgenden Quartalen des Jahres eine außergewöhnlich starke Vergleichsbasis dar.
Die wesentlichen Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung stellen sich wie folgt dar:
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IFRS, in TEUR |
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Q1 |
Q1 |
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2026 |
2025 |
∆ |
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Konzernumsatzerlöse |
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21.496 |
22.087 |
-2,7% |
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Bruttoergebnis vom Umsatz |
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12.812 |
13.500 |
-5,1% |
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| |
EBITDA (fortgef. Geschäftsbereiche) |
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2.228 |
3.132 |
-28,9% |
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EBITDA-Marge [%] |
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|
10,4% |
14,2% |
-3,8 PP |
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| |
EBIT |
|
|
198 |
1.020 |
-80,6% |
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| |
Periodenergebnis (fortgef. Geschäftsbereiche) |
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-219 |
-660 |
66,8% |
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| |
Ergebnis je Aktie [in EUR] |
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-0,01 |
-0,04 |
75,0% |
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Operativer Cashflow |
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1.884 |
1.286 |
46,5% |
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| |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
(ggü. 31. Dez. 2025) |
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13.840 |
11.878 |
16,5% |
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Vorjahreszahlen im Rahmen der konzernweiten Harmonisierung der Berichtsstrukturen angepasst (siehe Anhang zum Konzernabschluss). |
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Der operative Cashflow entwickelte sich deutlich besser als im Vorjahreszeitraum und verbesserte sich um 46,5 Prozent auf EUR 1,9 Mio. (Q1 2025: EUR 1,3 Mio.). Während die gesamte Cashflow-Entwicklung auch die schwächere operative Entwicklung im ersten Quartal und den negativen Periodenfehlbetrag widerspiegelt, wurde der operative Cashflow durch Working-Capital-Bewegungen gestützt. Der Anstieg der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im ersten Quartal wurde hauptsächlich durch einen positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit getragen, einschließlich einer höheren Inanspruchnahme von Kreditlinien und des entsprechenden Anstiegs zinstragender Darlehen. Infolgedessen erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31. März 2026 um 16,5 Prozent auf EUR 13,8 Mio. (31. Dezember 2025: EUR 11,9 Mio.).
Auch die Eigenkapitalposition entwickelte sich schwächer und ging um 13,5 Prozent auf EUR 4,7 Mio. zurück (31.12.2025: EUR 5,4 Mio.). Das Eigenkapital verringerte sich infolge des operativen Ergebnisses, während die Bilanzsumme zunahm. In der Folge sank die Eigenkapitalquote zum 31. März 2026 auf 2,9 Prozent (31.12.2025: 3,3 Prozent). Der Vorstand überwacht die Kapitalstruktur, Liquidität und den finanziellen Handlungsspielraum des Konzerns weiterhin eng.
Wie bereits kommuniziert, fokussiert sich FamiCord weiterhin auf das Kerngeschäft der Stammzelleneinlagerung für Familien. Das anhaltend schwierige Marktumfeld erfordert strikte Kostendisziplin und eine sorgfältige Allokation der Managementkapazitäten und finanziellen Ressourcen. Gleichzeitig prüft die Gesellschaft Möglichkeiten, ihre mittelfristigen Wachstumsperspektiven zu verbessern.
"Wir haben bereits in unserer letzten Meldung darauf hingewiesen, dass sich das Neukundengeschäft seit der zweiten Hälfte des vierten Quartals 2025 spürbar abgeschwächt hat. Erwartungsgemäß hat das erste Quartal 2026 noch keine Trendumkehr gezeigt", erklärt Jakub Baran, CEO der FamiCord AG. "Vor diesem Hintergrund setzen wir die Optimierung unserer Kostenbasis fort und bewahren zugleich die Stärken unseres Geschäftsmodells. Die wachsende Abonnementbasis unterstützt die Stabilität unserer Umsatzerlöse, und wir prüfen darüber hinaus Chancen in angrenzenden Bereichen, die uns dabei helfen können, die Gesellschaft im Zeitverlauf weiter zu stärken. Zudem sehen wir eine gewisse Verbesserung in unseren CDMO-Aktivitäten und erwarten, in den kommenden zwei bis drei Monaten zwei wichtige Vereinbarungen mit neuen Kunden zu unterzeichnen."
Der Vorstand beurteilt das wirtschaftliche Umfeld in Europa weiterhin mit Vorsicht. Neben historisch niedrigen Geburtenraten in den Hauptmärkten des Konzerns wird die Konsumentenstimmung weiterhin durch erhöhte Inflation, höhere Energiekosten sowie eine breitere makroökonomische und politische Unsicherheit belastet. Da diese Entwicklung bereits im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2025 berücksichtigt wurde, bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 und erwartet Umsatzerlöse in einer Bandbreite von EUR 80 Mio. bis EUR 90 Mio. sowie ein EBITDA in einer Bandbreite von EUR 9,0 Mio. bis EUR 11,0 Mio.
Der Vorstand und der Bereich Investor Relations der FamiCord AG stehen institutionellen Investoren, Analysten und Pressevertretern für Einzelgespräche zur weiteren Erläuterung der Geschäftsentwicklung zur Verfügung. Weitere Informationen zu FamiCord und den verbundenen Tochtergesellschaften finden sich unter www.famicord.com.
Kontakt:
FamiCord AG
Ingo Middelmenne
Leiter Investor Relations
Telefon: +49 (0174) 9091190
E-Mail: ingo.middelmenne@famicord.com
Unternehmensprofil
FamiCord (vormals Vita 34) wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute mit Abstand die führende Zellbank in Europa sowie die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Cell Banking bietet die Gesellschaft seitdem als Full-Service-Anbieter für die Kryokonservierung die Entnahme, Logistik, Verarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und anderen postnatalen Geweben an. Die spendereigenen Zellen können entweder direkt als Arzneimittel eingesetzt werden oder als wertvolles Ausgangsmaterial für medizinische Zelltherapien dienen; sie werden im Dampf von Flüssigstickstoff vital erhalten. Kunden aus rund 50 Ländern haben bei FamiCord bereits mit deutlich über einer Million eingelagerten Einheiten biologischen Materials Vorsorge für die Gesundheit ihrer Familien getroffen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Bereich Cell and Gene CDMO tätig.
29.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2334616 |
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EQS News-Service |
2334616 29.05.2026 CET/CEST
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| 30.04.2026 | FamiCord AG im Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt solidem Jahresendgeschäft - Vorbereitung auf zunehmende makroökonomische und politische Herausforderungen
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FamiCord AG
/ Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresbericht
FamiCord AG im Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt solidem Jahresendgeschäft - Vorbereitung auf zunehmende makroökonomische und politische Herausforderungen
30.04.2026 / 12:39 CET/CEST
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FamiCord AG im Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt solidem Jahresendgeschäft - Vorbereitung auf zunehmende makroökonomische und politische Herausforderungen
- Umsatzerlöse steigen 2025 um 7,3 Prozent auf 88,2 Millionen Euro und unterstreichen damit insgesamt positive Entwicklung der operativen Optimierung der Firma
- EBITDA steigt 2025 um 12,3 Prozent auf 10,6 Millionen Euro bei Anstieg der EBITDA-Marge auf 12,0 Prozent
- Zunehmender makroökonomische und politischer Gegenwind im ersten Quartal deuten auf erhöhten Druck und verhaltene Entwicklung im Neukundengeschäft für 2026 hin
Leipzig, 30 April 2026 – Die FamiCord AG, Europas führende Zellbank und die drittgrößte weltweit, verzeichnete im vierten Quartal ein solides Jahresendgeschäft und schloss das Geschäftsjahr 2025 insgesamt operativ erfolgreich ab. Ab der zweiten Hälfte des vierten Quartals sah sich das Unternehmen jedoch erheblichem makroökonomischem und politischem Gegenwind ausgesetzt, der sich auch deutlich auf das gesamte erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2026 auswirkte.
Im vierten Quartal 2025 ging der Konzernumsatz aufgrund dieses verstärkten Gegenwinds im Dezember leicht auf 21,8 Mio. EUR zurück (Q4 2024: 21,9 Mio. EUR). Für das Gesamtjahr 2025 stieg der Umsatz um 7,3 Prozent auf rund 88,2 Mio. EUR (2024: 82,2 Mio. EUR). Demgegenüber entwickelte sich das Bruttoergebnis sowohl im Quartal als auch im Gesamtjahr weiterhin sehr positiv. Dank erfolgreicher Preisanpassungen und einer weiterhin strikten Kostenkontrolle hat es sich im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppelt und stieg im Gesamtjahresvergleich um 22,0 Prozent auf 47,0 Mio. EUR (2024: 38,5 Mio. EUR).
Der Nettobetrag der in Rechnung gestellten Dienstleistungen (B2C) stieg leicht an und erhöhte sich im Gesamtjahr um 1,5 Prozent auf 74,7 Mio. EUR (2024: 73,6 Mio. EUR). Dabei stiegen die jährlich wiederkehrenden Zahlungen erneut überproportional stark um 7,0 Prozent auf 22,7 Mio. EUR (2024: 21,2 Mio. EUR), was den anhaltenden Trend zu abonnementbasierten Umsätzen im Geschäftsmodell der Gruppe unterstreicht.
Das Quartals-EBITDA aus fortgeführten Geschäftsbereichen blieb mit 1,9 Mio. EUR leicht unter Vorjahresniveau, wobei auch die EBITDA-Marge mit 8,6 Prozent unter Vorjahresniveau blieb. Für das Jahr 2025 stieg das EBITDA um 12,3 Prozent auf 10,6 Mio. EUR (2024: 9,4 Mio. EUR), bei einem entsprechenden Margenanstieg auf 12,0 Prozent (2024: 11,5 Prozent). Die deutliche Verbesserung der Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr beruht in erster Linie auf einer Verbesserung der Umsatzentwicklung, der Optimierung der Vertragsstrukturen und einer strikten Kostendisziplin in Verwaltung, Marketing und Vertrieb sowie – in geringerem Maße – auf den Effekten der Akquisitionen in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Das Periodenergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt positiv. Nachdem es im dritten Quartal in den positiven Bereich gedreht hatte, fiel es für das Gesamtjahr 2025 jedoch deutlich auf -5,0 Mio. EUR zurück, was vor allem auf erhebliche nicht zahlungswirksame Wertminderungen auf Firmenwerte (Goodwill) in Höhe von 5,0 Mio. EUR zurückzuführen ist.
„Rückblickend hat FamiCord 2025 bei seiner operativen Entwicklung gute Fortschritte gemacht. Wir waren über den größten Teil des Jahres voll auf Kurs“, erklärt Jakub Baran, CEO der FamiCord AG. „Leider trat ab der zweiten Hälfte des vierten Quartals eine erhebliche Verschlechterung der Verbraucherstimmung zutage, was zu einer plötzlichen und tiefgreifenden Zurückhaltung im Neukundengeschäft führte. Dies verursachte eine spürbare Trendwende in unserer bislang zunehmend guten Geschäftsentwicklung.“
Die zunehmende Zurückhaltung trat in fast allen Märkten auf, in denen das Unternehmen tätig ist, was ein recht ungewöhnliches Muster darstellt. Der Trend wurde durch eine schwache Entwicklung in Süd- und Mitteleuropa angeführt, während sich ein robustes Nachfragewachstum auf die GCC-Region und einige wenige Märkte in Osteuropa beschränkte.
Die Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung zeigten sich wie folgt:
| IFRS, in TEUR |
Q4 |
Q4 |
GJ |
GJ |
GJ |
| |
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
∆ |
| Umsatzerlöse |
21.808 |
21.920 |
88.173 |
82.181 |
7,3% |
| Bruttoergebnis |
5.775 |
2.469 |
47.026 |
38.541 |
22,0% |
| EBITDA (fortgef. Gesch.bereiche) |
1.881 |
2.069 |
10.599 |
9.440 |
12,3% |
| EBITDA-Marge [%] |
8,6% |
9,4% |
12,0% |
11,5% |
+0,5PP |
| EBIT |
-5.132 |
-9.352 |
-2.680 |
-8.483 |
-68,4% |
| Periodenergebnis (fortgef. Gesch.bereiche) |
-6.773 |
-11.456 |
-5.017 |
-11.588 |
-56,7% |
| Ergebnis je Aktie [in EUR] |
-0,37 |
-0,66 |
-0,26 |
-0,66 |
-59,7% |
| Operativer Cashflow |
-- |
-- |
3.595 |
8.655 |
-58,5% |
Liquide Mittel
(vs. 31.12.2024) |
-- |
-- |
11.878 |
16.823 |
-29,4% |
Ein wesentliches Element der operativen Entwicklung im Jahr 2025 bleibt die Veränderung in den Vertragsstrukturen des Unternehmens. Der Trend, dass wiederkehrende Umsätze aus Abonnementverträgen deutlich stärker wachsen als aus Prepaid-Verträgen und Vertragsverlängerungen, setzte sich das ganze Jahr über fort. Anders als im Jahr 2024, als das Wachstum von Prepaid-Verträgen getragen wurde, hat sich der Anteil der Abonnements nun deutlich erhöht. Der höhere Anteil an Abonnementmodellen erhöht die Stabilität und Visibilität der langfristigen Umsatzbasis des Unternehmens weiter, belastet jedoch gleichzeitig die Cashflow-Entwicklung im Jahr 2025. Diese Verschiebung im Vertragsmix hin zu Abonnementmodellen führte zu einem erheblichen Rückgang des operativen Cashflows um
58,5 Prozent auf 3,6 Mio. EUR für das Gesamtjahr (2024: 8,7 Mio. EUR). Der Konzern steuert sein Cashflow-Profil und sein Working Capital aktiv, um eine ausreichende Liquidität und finanzielle Flexibilität sicherzustellen. Infolgedessen sanken die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 29,4 Prozent auf 11,9 Mio. EUR (31.12.2024: 16,8 Mio. EUR), lagen jedoch leicht über dem Vorquartal (30.09.2025: 11,3 Mio. EUR).
Die Eigenkapitalquote des Konzerns wird entsprechend ebenfalls durch diese Entwicklung belastet. Das Eigenkapital verringerte sich im Jahr 2025 um netto 7,5 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR (31.12.2024: 12,9 Mio. EUR). Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 161,8 Mio. EUR (31.12.2024: 152,7 Mio. EUR) sank die Eigenkapitalquote von 8,5 Prozent zum Jahresende 2024 auf 3,3 Prozent zum 31. Dezember 2025. Dies ist in erster Linie auf die Entwicklung des Periodenergebnisses, die Ausweitung der Bilanzsumme infolge der Zunahme der Fremdfinanzierung, der Erfassung von Vertragsverbindlichkeiten und potenziellen Rückzahlungsverpflichtungen sowie auf Wertminderungen des Goodwills zurückzuführen. Der Vorstand beobachtet die Kapitalstruktur des Konzerns aufmerksam und prüft aktiv Maßnahmen zur Stärkung der Bilanz und zur Wahrung der finanziellen Stabilität.
Wie bereits mitgeteilt, konzentriert sich FamiCord weiterhin verstärkt auf sein Kerngeschäft, die Einlagerung von familiären Stammzellen. Aktivitäten im Zusammenhang mit CAR-T-Zelltherapien haben auf Konzernebene keine Priorität mehr und werden daher nicht mehr im Konzern-EBITDA berücksichtigt, sondern separat als aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesen. Diese klare Fokussierung ermöglicht es dem Unternehmen, die Aufmerksamkeit des Managements und die finanziellen Ressourcen auf Bereiche zu konzentrieren, die die beste Kombination aus Wachstumspotenzial und Ertragsqualität bieten.
Der Vorstand beurteilt das wirtschaftliche Umfeld in Europa mit zunehmender Vorsicht. Neben dem allgemeinen Grundtrend kontinuierlich niedriger Geburtenraten in den wichtigsten Märkten Europas zeigt die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026 einen erhöhten Druck und eine verhaltene Entwicklung im Neukundengeschäft. Die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine spiegelt sich spürbar in einer zunehmenden Unsicherheit bei potenziellen Kunden wider und wirkt sich entsprechend weiterhin belastend auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens aus. Darüber hinaus haben die seit den US-Wahlen zu beobachtenden politischen Veränderungen zu erheblichen makroökonomischen Unsicherheiten und einer tendenziellen Zunahme globaler politischer Krisen geführt, was die allgemeine Verbraucherstimmung weiter verschlechtert hat. Für das Geschäftsjahr 2026 hat sich zudem der Krieg im Iran als bedeutender neuer Unsicherheitsfaktor herauskristallisiert. Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, inwieweit die daraus resultierenden steigenden Energiepreise in Europa zu einer weiteren Zurückhaltung der Verbraucher bei ihrer Ausgabebereitschaft führen werden, was sich voraussichtlich dämpfend auf die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Konzerns auswirken dürfte. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sowie weiterer externer Faktoren ist davon auszugehen, dass die Zurückhaltung der Verbraucher tendenziell weiter zunehmen wird.
Auf Basis aktueller Planungen erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz in einer Bandbreite von 80 bis 90 Mio. EUR und ein EBITDA in einer Bandbreite von 9,0 bis 11,0 Mio. EUR. Diese Prognose geht zudem von weitgehend stabilen Wechselkursen des Euro gegenüber dem polnischen Zloty und den anderen Währungen (HUF, RON, TRY, GBP) aus. Etwaige Effekte aus potenziellen Akquisitionen und damit verbundene Transaktionskosten sind in dieser Prognose nicht berücksichtigt.
Der Vorstand der FamiCord AG steht institutionellen Anlegern, Analysten und Pressevertretern heute um 16:00 Uhr MESZ in einer Videokonferenz für weitere Informationen zur Geschäftsentwicklung zur Verfügung. Um sich für die Videokonferenz anzumelden, senden Sie bitte eine E-Mail an die Abteilung Investor Relations (ir@famicord.com).
Der vollständige Geschäftsbericht 2026 der FamiCord AG wird im Laufe des Tages auf der Website des Unternehmens unter https://ir.famicord.com/financial-report/2025/ zum Download bereitstehen. Weitere Informationen zu FamiCord und ihren verbundenen Tochtergesellschaften finden Sie unter www.famicord.com.
Kontakt:
FamiCord AG
Ingo Middelmenne
Head of Investor Relations
Telefon: +49 (0341) 48792 40
E-Mail: ingo.middelmenne@famicord.com
Unternehmensprofil
FamiCord (ehemals Vita 34) wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute mit deutlichem Abstand die führende Zellbank Europas sowie die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Bereich Cell Banking bietet das Unternehmen seitdem als Full-Service-Dienstleister die Entnahme, Logistik, Aufbereitung und Kryokonservierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und weiteren postnatalen Geweben an. Die autologen Zellen der Spenderinnen und Spender können entweder unmittelbar als Arzneimittel eingesetzt werden oder dienen als wertvolles Ausgangsmaterial für medizinische Zelltherapien und werden im Dampf von flüssigem Stickstoff langfristig vital erhalten. Kundinnen und Kunden aus rund 50 Ländern haben bereits mit weit über einer Million eingelagerten biologischen Materials bei FamiCord für die gesundheitliche Vorsorge ihrer Familien gesorgt. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Zell-und-Gen-CDMO aktiv.
30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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| Unternehmen: |
FamiCord AG |
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2317848 30.04.2026 CET/CEST
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| 23.04.2026 | FamiCord AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG
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FamiCord AG
/ Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
FamiCord AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG
23.04.2026 / 13:33 CET/CEST
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23.04.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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2313918 23.04.2026 CET/CEST
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| 15.04.2026 | FamiCord AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2025 und Prognose für 2026
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FamiCord AG / Schlagwort(e): Prognose / Gesamtjahr/Geschäftszahlen / Gesamtjahr
FamiCord AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2025 und Prognose für 2026
15.04.2026 / 14:10 CET/CEST
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FamiCord AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2025 und Prognose für 2026
Leipzig, 15. April 2026 – Die FamiCord AG hat das Jahr 2025 mit einer insgesamt durchweg soliden operativen Entwicklung abgeschlossen und ihren Kurs der Effizienzsteigerung fortgesetzt. Zu diesem Ergebnis gelangt der Vorstand auf der Grundlage der heute vorliegenden vorläufigen Geschäftszahlen. Auf Basis dieser vorläufigen Zahlen belaufen sich der Umsatz auf 88,2 Mio. EUR und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 10,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum offiziellen Ausblick für das Gesamtjahr 2025 liegen die Umsatzerlöse damit in der Mitte der Bandbreite von 85 Mio. EUR und 95 Mio. EUR, während das EBITDA leicht über der Bandbreite von 8,7 Mio. EUR und 10,3 Mio. EUR liegt.
Neben dem allgemeinen Trend anhaltend niedriger Geburtenraten in den wichtigsten Märkten Europas zeigt die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026 einen erhöhten Druck und eine verhaltene Entwicklung im Neukundengeschäft. Die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine spiegelt sich spürbar in einer zunehmenden Unsicherheit bei potenziellen Kunden wider und wirkt sich entsprechend weiterhin belastend auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens aus. Darüber hinaus haben die seit den US-Wahlen zu beobachtenden politischen Veränderungen zu erheblichen makroökonomischen Unsicherheiten und einer Tendenz zu einer Zunahme globaler politischer Krisen geführt, was die allgemeine Verbraucherstimmung weiter verschlechtert hat. Für das Geschäftsjahr 2026 hat sich zudem der Krieg im Iran als bedeutender neuer Unsicherheitsfaktor herauskristallisiert. Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, inwieweit die daraus resultierenden steigenden Energiepreise in Europa zu einer weiteren Zurückhaltung der Verbraucher bei ihrer Ausgabebereitschaft führen werden, was sich voraussichtlich dämpfend auf die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Konzerns auswirken dürfte. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sowie weiterer externer Faktoren ist davon auszugehen, dass die Zurückhaltung der Verbraucher tendenziell zunehmen wird.
Der Vorstand beurteilt das wirtschaftliche Umfeld in Europa mit zunehmender Vorsicht. Unter den aktuellen Planungsannahmen erwartet er für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz in einer Bandbreite von 80 bis 90 Mio. EUR und ein EBITDA in einer Bandbreite von 9,0 bis 11,0 Mio. EUR. Diese Prognose geht zudem von weitgehend stabilen Wechselkursen des Euro gegenüber dem polnischen Zloty und den anderen Währungen (HUF, RON, TRY, GBP) aus. Etwaige Effekte aus potenziellen Akquisitionen und damit verbundenen Transaktionskosten sind in dieser Prognose nicht berücksichtigt.
Mitteilende Person: Jakub Baran (CEO)
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FamiCord (ehemals Vita 34) wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute mit deutlichem Abstand die führende Zellbank Europas sowie die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Bereich Cell Banking bietet das Unternehmen seitdem als Full-Service-Dienstleister die Entnahme, Logistik, Aufbereitung und Kryokonservierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und weiteren postnatalen Geweben an. Die autologen Zellen der Spenderinnen und Spender können entweder unmittelbar als Arzneimittel eingesetzt werden oder dienen als wertvolles Ausgangsmaterial für medizinische Zelltherapien und werden im Dampf von flüssigem Stickstoff langfristig vital erhalten. Kundinnen und Kunden aus rund 50 Ländern haben bereits mit weit über einer Million eingelagerten biologischen Materials bei FamiCord für die gesundheitliche Vorsorge ihrer Familien gesorgt. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Zell-und-Gen-CDMO aktiv.
15.04.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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| Unternehmen: |
FamiCord AG |
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04103 Leipzig |
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2309006 |
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2309006 15.04.2026 CET/CEST
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| 21.11.2025 | FamiCord AG beschleunigt profitables Wachstum im dritten Quartal 2025 und stärkt Qualität und Visibilität der Umsatzentwicklung
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FamiCord AG
/ Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
FamiCord AG beschleunigt profitables Wachstum im dritten Quartal 2025 und stärkt Qualität und Visibilität der Umsatzentwicklung
21.11.2025 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
FamiCord AG beschleunigt profitables Wachstum im dritten Quartal 2025 und stärkt Qualität und Visibilität der Umsatzentwicklung
- Konzernumsatz steigt im Q3 2025 um rund 2,5 Prozent auf 22,8 Mio. EUR; in den ersten neun Monaten um rund 10 Prozent auf 66,4 Mio. EUR
- EBITDA aus fortgeführten Aktivitäten mit 3,8 Mio. EUR auf Vorjahresniveau; 9M-EBITDA erreicht 8,7 Mio. EUR bei einer Marge von 13,1 Prozent
- Anteil wiederkehrender Erlöse wächst deutlich stärker als Prepaid-Verträge und erhöht damit die Visibilität und Stabilität der langfristigen Umsatzbasis
Leipzig, 21. November 2025 – Die FamiCord AG, die führende Zellbank in Europa und die drittgrößte weltweit, hat ihren profitablen Wachstumskurs im dritten Quartal 2025 fortgesetzt und die Qualität ihrer Erlösströme weiter verbessert. Trotz eines weiterhin von wirtschaftlicher Unsicherheit, verhaltenem Konsumklima und vergleichsweise niedrigen Geburtenraten in vielen europäischen Ländern geprägten Umfelds konnte das Unternehmen seine Umsätze mit attraktiver Margenstruktur weiter steigern und die Profitabilität erhöhen.
Im dritten Quartal 2025 stiegen die Konzernerlöse auf 22,8 Mio. EUR, was einem Wachstum von rund 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (Q3 2024: 22,2 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten 2025 erhöhten sich die Umsatzerlöse um 10,1 Prozent auf rund 66,4 Mio. EUR (9M 2024: 60,3 Mio. EUR). Die Bruttomarge entwickelte sich sowohl im Quartal als auch im Jahresverlauf positiv. Treiber waren ein vorteilhafter Produktmix mit höherwertigen Paketen sowie in den vergangenen Perioden umgesetzte Preisanpassungen. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, die Kostenbasis weiterhin effizient zu steuern.
Das Nettovolumen fakturierter Leistungen im B2C-Geschäft entwickelte sich ebenfalls positiv und stieg in den ersten neun Monaten 2025 um rund 4,0 Prozent auf 57,4 Mio. EUR (9M 2024: 55,2 Mio. EUR). Innerhalb dieses Volumens wuchsen die jährlich wiederkehrenden Zahlungen mit rund 6,9 Prozent auf 17,3 Mio. EUR (9M 2024: 16,2 Mio. EUR) noch dynamischer. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung abonnementbasierter Erlöse im Geschäftsmodell des Konzerns.
Das EBITDA aus fortgeführten Aktivitäten im dritten Quartal ist mit 3,8 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Q3 2024: 3,8 Mio. EUR). Die EBITDA-Marge lag mit 16,5 Prozent leicht unter dem Niveau des Vorjahres (Q3 2024: 17,3 Prozent). In den ersten neun Monaten 2025 stieg das EBITDA deutlich auf 8,7 Mio. EUR (9M 2024: 7,4 Mio. EUR), die entsprechende Marge auf über 13,1 Prozent (9M 2024: 12,2 Prozent). Die deutliche Verbesserung der Profitabilität basiert vor allem auf der nachhaltig verbesserten Vertriebsleistung, der Optimierung der Vertragsstrukturen sowie strikter Kostendisziplin in Verwaltung, Marketing und Vertrieb. Der Periodenüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten entwickelte sich sowohl im Quartal als auch im Jahresverlauf deutlich positiv.
Ein wesentlicher Faktor der Geschäftsentwicklung bleibt die Struktur der Verträge. Der bereits im ersten Halbjahr 2025 sichtbare Trend setzte sich im dritten Quartal fort: Wiederkehrende Erlöse aus Jahreszahlerverträgen wuchsen deutlich stärker als Vorauszahlerverträge und Vertragsverlängerungen. Im Gegensatz zum Vorjahr, als das Wachstum überwiegend von Vorauszahlerverträgen getragen war, hat sich der Anteil von Jahreszahlerverträgen spürbar erhöht. Der steigende Anteil dieser Modelle erhöht die Stabilität und Planbarkeit der langfristigen Umsatzbasis.
„In den vergangenen Quartalen haben wir unsere Vertragsstruktur bewusst in Richtung Jahreszahlermodelle verschoben“, erläutert Jakub Baran, CEO der FamiCord AG. „Die Tatsache, dass wiederkehrende Erlöse nun deutlich schneller wachsen als die Zahl der Vorauszahlerverträge, erhöht die Sichtbarkeit und Stabilität unserer langfristigen Umsätze und macht unser Geschäftsmodell strukturell robuster.“
Die wesentlichen Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung stellen sich wie folgt dar:
| IFRS, in TEUR |
Q3 |
Q3 |
9M |
9M |
9M |
| |
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
∆ |
| Umsatzerlöse |
22.789 |
22.232 |
66.365 |
60.261 |
10,1% |
| Bruttoergebnis |
9.773 |
9.035 |
27.627 |
23.645 |
16,8% |
| EBITDA (fortgef. Gesch.bereiche) |
3.759 |
3.844 |
8.716 |
7.373 |
18,2% |
| EBITDA-Marge [%] |
16,5 |
17,3 |
13,1 |
12,2 |
+0,9PP |
| EBIT |
1.695 |
1.686 |
2.451 |
869 |
182,2% |
| Periodenergebnis (fortgef. Gesch.bereiche) |
1.225 |
1.311 |
1.755 |
-131 |
1907,3% |
| Ergebnis je Aktie [in EUR] |
0,07 |
0,09 |
0,10 |
-0,01 |
796,9% |
| Operativer Cashflow |
-- |
-- |
3.427 |
7.789 |
-56,0% |
Liquide Mittel
(vs. 31.12.2024) |
-- |
-- |
11.296 |
16.823 |
-32,9% |
Die veränderte Vertragsstruktur wirkt sich auch auf das Cashflow-Profil aus. Vor dem Hintergrund der stärkeren Ausrichtung auf Jahreszahlermodelle blieb der operative Cashflow in den ersten neun Monaten 2025 mit 3,4 Mio. EUR (9M 2024: 7,8 Mio. EUR) klar positiv, lag jedoch erwartungsgemäß unter dem sehr starken Vorjahreswert. Dieser war noch durch einen hohen Anteil von Jahreszahlerverträgen geprägt und zusätzlich durch eine bereits früher kommunizierte Einkommensteuererstattung positiv beeinflusst. Der niedrigere operative Cashflow im laufenden Jahr ist daher im Wesentlichen als Folge des Umstiegs auf wiederkehrende Erlöse zu interpretieren, der im Gegenzug die Planbarkeit und Resilienz künftiger Zahlungsmittelzuflüsse verbessert.
Die Bilanz von FamiCord stellt sich weiterhin solide dar. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2024, im Wesentlichen infolge des Ausbaus des Vertragsportfolios und der damit verbundenen höheren Vertragsverbindlichkeiten. In der Folge liegt die Eigenkapitalquote unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen einen mechanischen Effekt der Bilanzverlängerung und des Anstiegs passiver Rechnungsabgrenzungsposten darstellt. Gleichzeitig verbesserte sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Ende des zweiten Quartals 2025, obwohl das Unternehmen weiter gewachsen ist. Die Liquidität bleibt mit rund 11,3 Mio. EUR weiterhin komfortabel und sichert ausreichende finanzielle Flexibilität. Die Vollkonsolidierung der Tochtergesellschaften in der Slowakei und in Tschechien – nach der Erhöhung der Beteiligungsquoten zum Ende des ersten Halbjahres – verläuft planmäßig und stärkt die Position von FamiCord in Osteuropa.
Im Einklang mit den im ersten Halbjahr 2025 getroffenen strategischen Entscheidungen fokussiert sich FamiCord noch stärker auf das Kerngeschäft der familiären Stammzellbanking-Dienstleistungen. Aktivitäten im Bereich CAR-T-Zelltherapien werden auf Konzernebene nicht mehr priorisiert und – wie bereits kommuniziert – aus dem Konzern-EBITDA herausgerechnet und als nicht fortgeführte Aktivitäten separat berichtet. Der klare Fokus ermöglicht es, Managementaufmerksamkeit und finanzielle Ressourcen auf Bereiche mit einem attraktiven Verhältnis von Wachstumspotenzial und Ergebnisqualität zu konzentrieren. Im CDMO-Geschäft verzeichnete FamiCord eine spürbare Belebung der Nachfrage. Im dritten Quartal wurden drei neue Verträge mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Mio. EUR abgeschlossen, deren Umsatzbeiträge überwiegend im Geschäftsjahr 2026 erwartet werden.
Auf Basis der Entwicklung in den ersten neun Monaten 2025 blickt der Vorstand zuversichtlich auf die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres. Die Kombination aus solidem Umsatzwachstum bei attraktiven Bruttomargen, einer deutlichen Verbesserung des EBITDA, positivem operativen Cashflow trotz des Übergangs zu wiederkehrenden Erlösen sowie einer stabilen Finanzlage bildet eine robuste Grundlage.
Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2025. Unverändert wird ein Umsatz von 85 Mio. EUR bis 95 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 8,7 Mio. EUR bis 10,3 Mio. EUR erwartet.
Der Vorstand der FamiCord AG steht institutionellen Investoren, Analysten und Pressevertretern heute um 10:00 Uhr MESZ im Rahmen einer Videokonferenz für ergänzende Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung zur Verfügung. Die Registrierung hierfür erfolgt per E-Mail über die Abteilung Investor Relations (ir@famicord.com).
Weitere Informationen zu FamiCord und ihren verbundenen Tochterunternehmen finden Sie unter www.famicord.com.
Kontakt:
FamiCord AG
Ingo Middelmenne
Head of Investor Relations
Telefon: +49 (0341) 48792 40
E-Mail: ingo.middelmenne@famicord.com
Unternehmensprofil
FamiCord (ehemals Vita 34) wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute mit deutlichem Abstand die führende Zellbank Europas sowie die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Bereich Cell Banking bietet das Unternehmen seitdem als Full-Service-Dienstleister die Entnahme, Logistik, Aufbereitung und Kryokonservierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und weiteren postnatalen Geweben an. Die autologen Zellen der Spenderinnen und Spender können entweder unmittelbar als Arzneimittel eingesetzt werden oder dienen als wertvolles Ausgangsmaterial für medizinische Zelltherapien und werden im Dampf von flüssigem Stickstoff langfristig vital erhalten. Kundinnen und Kunden aus rund 50 Ländern haben bereits mit weit über einer Million eingelagerten biologischen Materials bei FamiCord für die gesundheitliche Vorsorge ihrer Familien gesorgt. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Zell-und-Gen-CDMO aktiv.
21.11.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| EQS News ID: |
2233846 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2233846 21.11.2025 CET/CEST
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| 16.09.2025 | FamiCord AG: Polski Bank Komórek Macierzystych sp. z o. o. erwirbt 100 % der Anteile an der Stammzellbank 'nOvum' spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, Warschau, Polen
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FamiCord AG / Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen
FamiCord AG: Polski Bank Komórek Macierzystych sp. z o. o. erwirbt 100 % der Anteile an der Stammzellbank 'nOvum' spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, Warschau, Polen
16.09.2025 / 18:53 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Polski Bank Komórek Macierzystych sp. z o. o. erwirbt 100 % der Anteile an der Stammzellbank "nOvum" spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, Warschau, Polen
Leipzig, 16.09.2025 – Die Polski Bank Komórek Macierzystych sp. z o.o., Polen, ("PBKM"), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der FamiCord AG, hat heute mit der Familienstiftung nOvum und Jan Lewandowski einen Aktienkaufvertrag über den Erwerb von 100% der Anteile an der Stammzellbank "nOvum" spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, Polen ("nOvum") abgeschlossen.
nOvum ist eine Familienstammzellbank, die sich auf die Gewinnung, Prüfung, Verarbeitung und Lagerung von Nabelschnurblut konzentriert. nOvum bietet Dienstleistungen an, die mit denen von Unternehmen der FamiCord Group vergleichbar sind.
Der vereinbarte Kaufpreis entspricht einem mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag (abzüglich Schulden zum Closing-Zeitpunkt), zahlbar in bar in mehreren Raten innerhalb von 18 Monaten nach Closing.
Das Eigentum an den Anteilen geht bei Closing auf PBKM über. Das Closing der Transaktion hängt von mehreren marktüblichen aufschiebenden Bedingungen ab. Die Erfüllung der aufschiebenden Bedingungen und das Closing der Transaktion werden voraussichtlich vor Ende 2025 erfolgen.
Die Finanzierung der Transaktion erfolgt aus Kreditlinien, die der FamiCord AG zur Verfügung stehen und durch welche der PBKM die benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt wird. Der Vorstand prüft derzeit mögliche Auswirkungen der Akquisition auf die Prognose der FamiCord AG für das Geschäftsjahr 2025.
Mitteilende Person: Jakub Baran, CEO
Ende der Insiderinformation
16.09.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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| EQS News ID: |
2198396 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2198396 16.09.2025 CET/CEST
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| 03.09.2025 | Original-Research: FamiCord AG (von Montega AG): Halten (zuvor: Kaufen)
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Original-Research: FamiCord AG - von Montega AG
03.09.2025 / 10:03 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu FamiCord AG
| Unternehmen: |
FamiCord AG |
| ISIN: |
DE000A0BL849 |
| |
| Anlass der Studie: |
Update |
| Empfehlung: |
Halten (zuvor: Kaufen) |
| seit: |
02.09.2025 |
| Kursziel: |
7,50 EUR (zuvor: 6,50 EUR) |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Tim Kruse, CFA |
HIT-Feedback: Fokus auf Kerngeschäft begrüßenswert – gute Performance nun weitgehend im Kurs reflektiert
Die FamiCord AG hat vergangene Woche ihre Zahlen für das zweite Quartal 2025 veröffentlicht und diese im Rahmen der Hamburger Investorentage präsentiert. Parallel zur kürzlich vermeldeten Übernahme der Mehrheitsanteile in Tschechien und der Slowakei hat das Unternehmen den erneuten Fokus auf das Kerngeschäft – die Einlagerung von biologischem Material – bekräftigt, was wir ausdrücklich begrüßen.
[Tabelle]
Der Umsatz lag mit 21,5 Mio. EUR im Rahmen unserer Erwartungen. Erneut zeigt sich die starke Marktposition und Preissetzungsmacht des Unternehmens: Trotz rückläufiger Geburtenraten in Deutschland (Jan–Mai: -7,1 %) konnte FamiCord den Gruppenumsatz zweistellig steigern. Besonders in Osteuropa ist nach Angaben des Unternehmens wieder ein spürbares Wachstumsmomentum erkennbar, unterstützt durch die Einführung der Plazenta-Banking-Option in Polen und Rumänien, die im Jahresverlauf auf weitere Länder ausgeweitet wird.
Das EBITDA blieb im zweiten Quartal hinter unseren Erwartungen zurück. Zwar berichtet FamiCord die Kennzahl nur für die fortgeführten Geschäftsbereiche, wodurch ca. 0,5 Mio. EUR an Belastungen bereinigt wurden. Wesentlicher Grund für die Abweichung waren jedoch außerordentliche Aufwendungen im Zuge der Übernahmen in Tschechien und der Slowakei sowie einmalige Zusatzkosten in zentralen Bereichen. Wir sehen die Kostenbasis daher nicht als repräsentativ für die Folgequartale.
Ausblick bestätigt – Prognosen angehoben: Auf dem HIT bekräftigte das Unternehmen seine Jahresziele am oberen Ende der Bandbreite. Wir halten diese für gut erreichbar, da im zweiten Halbjahr neben der Entlastung durch den CAR-T-Rückzug auch die Konsolidierung der neuen Einheiten unterstützen dürfte. Zudem dürfte der sukzessive Rollout des Plazenta-Bankings positiv wirken. Dieses Produkt weist eine deutlich höhere Marktakzeptanz sowohl beim medizinischen Fachpersonal als auch bei Endkunden auf. Zwar gestalten sich die Zulassungsverfahren in den einzelnen Ländern aufwändig, sie schaffen jedoch zugleich relevante Markteintrittsbarrieren. Entsprechend haben wir unsere Prognosen für 2025 ff. angehoben.
Fazit: Der strategische Fokus auf das Kerngeschäft ist aus unserer Sicht der richtige Schritt. Auch wenn Q2 leicht hinter den Erwartungen blieb, ist die Ergebnisentwicklung solide und sollte sich mit dem stärkeren Fokus weiter verbessern. Nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Wochen sehen wir das Potenzial aktuell weitgehend eingepreist. Wir stufen die Aktie daher mit einem neuen Kursziel von 7,50 EUR (zuvor: 6,50 EUR) auf 'Halten' zurück, würden aber Kursrücksetzer als klare Kaufgelegenheit sehen.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss
bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS /
HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eines der führenden bankenunabhängigen Researchhäuser mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Coverage-Universum umfasst Titel aus dem MDAX, TecDAX, SDAX sowie ausgewählte Nebenwerte und wird durch erfolgreiches Stock-Picking stetig erweitert. Montega versteht sich als ausgelagerter Researchanbieter für institutionelle Investoren und fokussiert sich auf die Erstellung von Research-Publikationen sowie die Veranstaltung von Roadshows, Fieldtrips und Konferenzen. Zu den Kunden zählen langfristig orientierte Value-Investoren, Vermögensverwalter und Family Offices primär aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Die Analysten von Montega zeichnen sich dabei durch exzellente Kontakte zum Top-Management, profunde Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung in der Analyse von deutschen Small- und MidCap-Unternehmen aus.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: Factsheet
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Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: research@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
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2192556 03.09.2025 CET/CEST
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| 27.08.2025 | FamiCord AG steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 deutlich und verlagert Fokus zukünftig noch stärker auf Kerngeschäft
|
FamiCord AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresbericht
FamiCord AG steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 deutlich und verlagert Fokus zukünftig noch stärker auf Kerngeschäft
27.08.2025 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
FamiCord AG steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 deutlich und verlagert Fokus zukünftig noch stärker auf Kerngeschäft
- Umsatzerlöse steigen um 14,6 Prozent auf 43,6 Mio. Euro zu
- EBITDA aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt deutlich überproportional um 36,2 Prozent auf 5,0 Mio. Euro zu
- Stärkere Fokussierung auf Kerngeschäft und Reklassifizierung der CAR-T-Aktivitäten
- Jahresprognose umsatz- und ergebnisseitig bekräftigt
Leipzig, 27. August 2025 – Die FamiCord AG, die führende Zellbank in Europa und die drittgrößte weltweit, wächst auch im zweiten Quartal prozentual zweistellig und setzt damit ihren Wachstumstrend seit nunmehr zehn aufeinanderfolgenden Quartalen fort. Zunehmend dynamisch gestaltet sich dabei jedoch auch die Entwicklung der Ergebnisqualität. Im Jahresvergleich wies das Ergebnis auf EBITDA-Ebene nahezu eine Verdoppelung auf.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent auf 43,6 Mio. Euro (H1 2024: 38,0 Mio. Euro). Die Nettosumme in Rechnung gestellter Leistungen im Endkundengeschäft (B2C) stieg um 4,4 Prozent auf 37,4 Mio. Euro (H1 2024: 35,9 Mio. Euro), während der Anteil der jährlich wiederkehrenden Zahlungen um 5,5 Prozent auf 11,6 Mio. Euro (H1 2024: 11,0 Mio. Euro) zulegte. „Im ersten Halbjahr haben wir unseren Turnaround weiter gefestigt, unseren Wachstumskurs fortgesetzt und wichtige strategische Meilensteine für die Zukunft gesetzt – trotz anhaltend herausfordernder Marktbedingungen“, erklärt Jakub Baran, Vorstandsvorsitzender der FamiCord AG. „Obwohl das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Europa, insbesondere in Deutschland, weiterhin von Unsicherheit geprägt ist und die Geburtenraten auf einem niedrigeren Niveau bleiben, konnten wir in unserem Kerngeschäft deutliches Wachstum erzielen und unsere marktführende Position im Bereich der Nabelschnurblutbanken in Europa weiter ausbauen.“
Die positiven Geschäftstrends in den osteuropäischen Märkten setzten sich fort und die Nachfrage nach Dienstleistungen des Unternehmens blieb weiterhin stark. Das Gleiche gilt für die GCC-Region. In den mitteleuropäischen Märkten zeigte sich dagegen weiterhin ein gemischtes Bild. Während einige Märkte eine insgesamt zufriedenstellende Entwicklung zeigen, fehlt es in anderen Märkten noch an Wachstumsdynamik. Positiv zeigt sich hierbei jedoch, dass sich die Nachfrage weiter stabilisiert und eine weitere Kontraktion des Marktes durch zielgerichtete Kundenansprache verhindert werden konnte. In einigen südeuropäischen Märkten ist es bisher nicht gelungen, den negativen Markttrend zu durchbrechen. Eine spürbare Verbesserung der Nachfragesituation in Schlüsselmärkten wird entsprechend auch in den kommenden Quartalen klarer Fokus des Unternehmens bleiben.
Die wesentlichen Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung stellen sich wie folgt dar:
| |
IFRS, in TEUR |
Q2 |
Q2 |
H1 |
H1 |
|
|
| |
|
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
∆ |
|
| |
Umsatzerlöse |
21.490 |
19.473 |
43.577 |
38.029 |
14,6% |
|
| |
Bruttoergebnis |
8.938 |
7.422 |
17.854 |
14.610 |
22,2% |
|
| |
EBITDA (fortgef. Gesch.bereiche) |
1.838 |
1.703 |
4.977 |
3.653 |
36,2% |
|
| |
EBITDA-Marge [%] |
8,6 |
8,7 |
11,4 |
9,6 |
1,8 PP |
|
| |
EBIT |
-245 |
- 556 |
776 |
- 817 |
194,9% |
|
| |
Periodenergebnis (fortgef. Gesch.bereiche) |
802 |
- 1.229 |
550 |
- 1.443 |
138,1% |
|
| |
Periodenergebnis (aufgeg. Gesch.bereiche) |
- 225 |
- 516 |
- 633 |
- 924 |
31,5% |
|
| |
Ergebnis je Aktie [in EUR] (fortgef. Gesch.bereiche) |
0,05 |
- 0,07 |
0,03 |
-0,08 |
137,7% |
|
| |
Operativer Cashflow |
|
|
248 |
4.315 |
- 94,3% |
|
| |
Liquide Mittel
(vs. 31.12.2024) |
|
|
10.783 |
16.823 |
- 35,9% |
|
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der fortgeführten Geschäftsbereiche konnte mit 5,0 Mio. Euro (H1 2024: 3,7 Mio. Euro) erneut deutlich um 36,2 Prozent gesteigert werden, was vor allem auf den starken Beitrag des Kerngeschäfts und eine kontinuierliche Fokussierung auf Kostenoptimierung zurückzuführen ist. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 11,4 Prozent (H1 2024: 9,6 %). Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen kehrte mit 0,55 Mio. € in den positiven Bereich zurück (H1 2024: -1,44 Mio. €) und markiert damit einen wichtigen Meilenstein bei der Neuausrichtung der Gruppe hin zu finanzieller Stärke.
Der operative Cashflow entwickelte sich entgegen dem positiven allgemeinen Geschäftstrend negativ und lag mit 0,25 Mio. Euro deutlich niedriger als im Vorjahr (H1 2024: 4,3 Mio. Euro). Nach wie vor liegt der Grund für diese Entwicklung zum einen in einer hohen Nachfrage nach Jahreszahlerverträgen im Neukundengeschäft. Sie stärken zwar die langfristige Basis der Geschäftsentwicklung, wirken sich jedoch kurzfristig negativ auf die Cashflow-Entwicklung aus. Darüber hinaus sorgt eine hohe einmalige Steuerrückerstattung im Vorjahr die Entwicklung gegenüber 2025 weiterhin für eine tendenziell verzerrte Darstellung der Cashflowentwicklung.
Die liquiden Mittel waren mit 10,8 Mio. Euro (31.12.2024: 16,8 Mio. Euro) beziehungsweise einem Rückgang um 35,9 Prozent deutlich geprägt von einer kombinierten Transaktion in der Slowakei und der Tschechischen Republik. Die Beteiligungsquoten der Tochtergesellschaften in diesen Märkten wurden von 26 Prozent auf 95 Prozent erhöht. Dies ermöglicht eine vollständige Konsolidierung dieser wichtigen Märkte auf Konzernebene und spiegelt den klaren Fokus auf das Kerngeschäft der Gesellschaft wider. Die Transaktion wurde vollständig aus den liquiden Mitteln finanziert, wobei eine kleinere zweite Zahlung für Ende 2025 geplant ist.
Ein zentraler strategischer Schritt im zweiten Quartal war die Entscheidung des Vorstands, die Entwicklung eigener CAR-T-Zelltherapien nicht weiter zu priorisieren, sondern das Kernpotenzial und die Förderung von Stammzelltherapien wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Der Vorstand geht davon aus, dass FamiCordTx seine Aktivitäten mit Unterstützung der derzeitigen Minderheitsaktionäre und potenzieller weiterer neuer Investoren fortsetzen wird. Dies bedeutet letztendlich, dass FamiCordTx als Unternehmen und CAR-T als Geschäftsfeld nicht mehr im EBITDA der Gruppe enthalten sein werden, was zu einer rückwirkenden Anpassung mit Wirkung zum 1. Januar 2024 führt.
Für die zweite Hälfte des Jahres 2025 erwartet der Vorstand eine weiterhin positive Entwicklung im Kerngeschäft. Die Erfahrungen der letzten Quartale unterstreichen, dass ein gezieltes, regional differenziertes Vertriebsmanagement und eine strenge Kostenkontrolle unerlässlich sind. Nach dem umfangreichen Ausbau der technischen Infrastruktur und der erfolgreichen Umfirmierung zu FamiCord stehen die Rentabilität und ein nachhaltiges, profitables Wachstum im Mittelpunkt aller zukünftigen Aktivitäten.
Der Vorstand ist überzeugt, dass eine erneute Fokussierung auf das Kerngeschäft in Verbindung mit einem ertragsorientierten Wachstumsmanagement und operativer Exzellenz FamiCord wieder zu seiner früheren Profitabilität und Finanzkraft zurückführen wird. Daher bekräftigt der Vorstand den Ausblick für das Geschäftsjahr 2025, wenngleich von anhaltender Verunsicherung der Verbraucher aufgrund der US-Politik und geopolitischer Umbrüche ausgegangen wird.
Der Vorstand der FamiCord AG präsentiert die Entwicklungen im aktuellen Halbjahr heute zwischen 11:00 und 11:30 Uhr vor institutionellen Investoren, Analysten und Pressevertretern im Rahmen der Hamburger Investorentage. Die Präsentation kann über den folgenden Weblink live verfolgt werden:
https://www.appairtime.com/de/event/675aaf5b-0fd8-4952-8166-4eb273dfec3e
Im Anschluss stehen Vorstand und Investor Relations den Konferenzteilnehmern in mehreren 1on1s zur Verfügung.
Weitere Informationen zu FamiCord und ihren verbundenen Tochterunternehmen finden Sie unter www.famicord.com.
Kontakt:
FamiCord AG
Ingo Middelmenne
Investor Relations
Telefon: +49 (0341) 48792 40
E-Mail: ingo.middelmenne@famicord.com
Unternehmensprofil FamiCord (ehemals Vita 34) wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute die mit Abstand führende Zellbank in Europa und die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Zellbanking bietet das Unternehmen seitdem als Full-Service-Anbieter für die Kryokonservierung die Entnahmelogistik, Verarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und anderen postnatalen Geweben an. Körpereigene Zellen sind ein wertvolles Ausgangsmaterial für die medizinische Zelltherapie und werden im Dampf von flüssigem Stickstoff am Leben erhalten. Kunden aus rund 50 Ländern haben bereits mit rund 1 Million Einheiten eingelagerten biologischen Materials bei FamiCord für die Gesundheit ihrer Familien gesorgt. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich CDMO tätig.
27.08.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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| Sprache: |
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| Unternehmen: |
FamiCord AG |
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Perlickstr. 5 |
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04103 Leipzig |
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| EQS News ID: |
2188944 |
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| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2188944 27.08.2025 CET/CEST
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| 20.08.2025 | FamiCord AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG
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FamiCord AG
/ Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
FamiCord AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG
20.08.2025 / 13:23 CET/CEST
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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2186486 20.08.2025 CET/CEST
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| 06.06.2025 | Original-Research: FamiCord AG (von Montega AG): Kaufen
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Original-Research: FamiCord AG - von Montega AG
06.06.2025 / 17:08 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Einstufung von Montega AG zu FamiCord AG
| Unternehmen: |
FamiCord AG |
| ISIN: |
DE000A0BL849 |
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| Anlass der Studie: |
Update |
| Empfehlung: |
Kaufen |
| seit: |
06.06.2025 |
| Kursziel: |
6,50 EUR |
| Kursziel auf Sicht von: |
12 Monaten |
| Letzte Ratingänderung: |
- |
| Analyst: |
Tim Kruse, CFA |
Guter Jahresauftakt bestätigt Ziele für 2025
Die FamiCord AG hat jüngst die Zahlen für das erste Quartal 2025 veröffentlicht, die insgesamt leicht besser ausfielen als von uns erwartet und die Jahresprognose untermauern.
[Tabelle]
Der Umsatz konnte im ersten Quartal um beachtliche 19% gegenüber dem Vorjahreswert gesteigert werden, was erneut im Wesentlichen auf Preiseffekte sowie ein marginales Volumenwachstum zurückzuführen ist. In Mittel- und Osteuropa stabilisiert sich die Nachfrage und gewinnt in einigen Märkten wie Polen und Rumänien dank der Einführung des Plazenta-Bankings spürbar an Dynamik. In Deutschland erzielte FamiCord erstmals wieder leichtes organisches Wachstum, ein stabiler Trend ist jedoch noch nicht erkennbar. Die Umsatzbetrachtung nach Regionen erachten wir als zielführender, da die Grenzen der Teilkonzerne zunehmend verschwimmen und Kosten für einige Zentralfunktonen ungleich verteilt sind.
Dank einer leicht verbesserten Bruttomarge von 39,5% und stabilen Kostenstrukturen konnte das EBITDA mit einer Marge von 12,4% überproportional zum Vorjahr gesteigert werden und unsere Erwartungen übertreffen. Im Conference Call betonte das Management, dass CDMO und CAR-T das Ergebnis weiterhin belasten. Der Bereich CDMO baut jedoch laut Unternehmen die Projektpipeline deutlich aus, was die operative Entwicklung künftig verbessern könnte. Die Ausgaben für CAR-T werden vorerst auf ein Minimum reduziert, um die Aktivitäten perspektivisch mit externen Investoren fortzusetzen. Gelingt dies nicht, steht der Bereich möglicherweise zur Disposition. Entsprechend könnte die Ergebnisbelastung dieser Bereiche in den kommenden Quartalen weiter nachlassen.
Ausblick bestätigt: In der Berichterstattung zum dritten Quartal hat das Unternehmen die Jahresziele mit einem Umsatz in der Bandbreite von 85 bis 95 Mio. EUR sowie einem EBITDA zwischen 8,7 und 10,3 Mio. EUR bestätigt. Sollte sich die solide Entwicklung aus Q1 fortsetzen und die Ergebnisbelastungen aus den Bereichen CAR-T und CDMO im Jahresverlauf weiter abnehmen, sehen wir Potenzial für eine Anhebung oder Konkretisierung der Ergebnisprognose am oberen Ende der Spanne.
Fazit: FamiCord ist gut in das Jahr gestartet und hat damit ein weiteres Quartal mit ermutigender Umsatz- und Ergebnisentwicklung vorgelegt. Aufgrund des positiven Cashflows hat das Unternehmen in den vergangenen Quartalen sukzessive Schulden abgebaut und verfügt – abzüglich der Leasingverbindlichkeiten – bereits über eine Net-Cash-Position. Diese positive Entwicklung sehen wir im Kursverlauf der vergangenen Monate in keiner Weise reflektiert und bekräftigen daher unsere Kaufempfehlung mit einem unveränderten Kursziel von 6,50 EUR.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss
bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS /
HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eines der führenden bankenunabhängigen Researchhäuser
mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Coverage-Universum
umfasst Titel aus dem MDAX, TecDAX, SDAX sowie ausgewählte Nebenwerte und
wird durch erfolgreiches Stock-Picking stetig erweitert. Montega versteht
sich als ausgelagerter Researchanbieter für institutionelle Investoren und
fokussiert sich auf die Erstellung von Research-Publikationen sowie die
Veranstaltung von Roadshows, Fieldtrips und Konferenzen. Zu den Kunden
zählen langfristig orientierte Value-Investoren, Vermögensverwalter und
Family Offices primär aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Die
Analysten von Montega zeichnen sich dabei durch exzellente Kontakte zum
Top-Management, profunde Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung in der
Analyse von deutschen Small- und MidCap-Unternehmen aus.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/32820.pdf
Kontakt für Rückfragen:
Montega AG - Equity Research Tel.: +49 (0)40 41111 37-80 Web: www.montega.de E-Mail: research@montega.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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