| 16.04.2026 | Gerresheimer: Breite Unterstützung durch Kreditgeber / Kreditgeber stimmen Fristverlängerung zu / Verkaufsprozess für Centor Inc. gestartet
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Finanzierung/Vereinbarung
Gerresheimer: Breite Unterstützung durch Kreditgeber / Kreditgeber stimmen Fristverlängerung zu / Verkaufsprozess für Centor Inc. gestartet
15.04.2026 / 22:35 CET/CEST
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Gerresheimer: Breite Unterstützung durch Kreditgeber
- Kreditgeber stimmen Fristverlängerung zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 zu
- Verkaufsprozess für Centor Inc. zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur planmäßig gestartet
Düsseldorf, 15. April 2026. Gerresheimer, innovativer System- und Lösungsanbieter und globaler Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche, hat von seinen Kreditgebern breite Unterstützung erhalten. Die Schuldschein-Inhaber haben einer Fristverlängerung bis zum 30. September 2026 zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2025 bis heute bereits mit einer Quote von 96 % des Gesamtvolumens von 870 Mio. EUR zugestimmt. Mit ihren Bankenpartnern konnte Gerresheimer eine Einigung über eine Fristverlängerung erzielen, die bei Erfüllung üblicher Bedingungen ebenfalls bis zum 30. September 2026 reicht. Darüber hinaus wurden wesentliche Kreditbedingungen zum Verschuldungsgrad bis einschließlich des dritten Quartals des Geschäftsjahres 2026 ausgesetzt. Der initiierte Verkaufsprozess für die US-Tochter Centor Inc. zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur ist planmäßig mit einer zweistelligen Anzahl von Interessenten gestartet. Gerresheimer rechnet noch in diesem Jahr mit dem Vollzug der Transaktion.
„Wir freuen uns sehr über die breite Unterstützung durch unsere Kreditgeber. So können wir die im Rahmen unserer Untersuchungen identifizierten Geschäftsvorgänge weiter transparent aufarbeiten und unseren Jahres- und Konzernabschluss 2025 finalisieren“, erläutert Wolf Lehmann, CFO der Gerresheimer AG. „Wir haben mit dem Verkauf von Centor zudem eine klare Strategie, wie wir noch in diesem Jahr unsere Kapitalstruktur signifikant verbessern.“
Die noch laufenden, vom Unternehmen initiierten Untersuchungen zu Geschäftsvorgängen in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 hatten eine Verschiebung des Jahres- und Konzernabschlusses 2025 sowie der Quartalsmitteilung zum 1. Quartal 2026 erfordert. Ziel von Gerresheimer ist es weiterhin, den testierten Jahres- und Konzernabschluss 2025 im Juni 2026 zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung zum 1. Quartal 2026 wird zeitnah danach erfolgen.
Konkrete Termine für die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2025, der Quartalsmitteilung zum 1. Quartal 2026 sowie der Hauptversammlung 2026 werden so bald wie möglich bekannt gegeben.
Die bisherige Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2026 lag im Rahmen der Erwartungen. Die Auftragslage ist solide.
Über Gerresheimer
Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an pharmazeutischen Primärverpackungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen, Tablettenbehälter, Injektionsfläschchen, Spritzen, Pens, Autoinjektoren, Inhalatoren, Ampullen, Karpulen, On-Body Devices sowie digitale Lösungen für die Therapiebegleitung. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und bei der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit 39 Produktionsstandorten in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt über 13.000 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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15.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2309356 15.04.2026 CET/CEST
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| 16.04.2026 | Gerresheimer AG: Kreditgeber stimmen Fristverlängerung für Vorlage des testierten Jahres- und Konzernjahresabschlusses 2025 zu
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Bedeutende Verträge
Gerresheimer AG: Kreditgeber stimmen Fristverlängerung für Vorlage des testierten Jahres- und Konzernjahresabschlusses 2025 zu
15.04.2026 / 22:23 CET/CEST
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Gerresheimer AG: Kreditgeber stimmen Fristverlängerung für Vorlage des testierten Jahres- und Konzernjahresabschlusses 2025 zu
Düsseldorf, 15. April 2026. Die Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer") hat mit ihren Kreditgebern eine Einigung hinsichtlich der Fristverlängerung zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 erreicht.
Die Schuldschein-Inhaber haben bis heute bereits mit einer Quote von 96 % des Gesamtvolumens von 870 Mio. EUR einer Fristverlängerung bis zum 30. September 2026 zugestimmt.
Mit ihren Bankenpartnern konnte die Gesellschaft eine Einigung über eine Fristverlängerung erzielen, die bei Erfüllung üblicher Bedingungen ebenfalls bis zum 30. September 2026 reicht. Darüber hinaus wurden wesentliche Kreditbedingungen zum Verschuldungsgrad bis einschließlich des dritten Quartals des Geschäftsjahres 2026 ausgesetzt.
Ziel der Gesellschaft ist es weiterhin, den testierten Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 im Juni 2026 zu veröffentlichen.
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2309348 15.04.2026 CET/CEST
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| 10.03.2026 | Gerresheimer AG: Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 erst nach dem 31. März 2026, SDAX-Ausscheiden, Verschiebung Hauptversammlung
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Jahresabschluss / Verschiebung der Veröffentlichung
Gerresheimer AG: Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 erst nach dem 31. März 2026, SDAX-Ausscheiden, Verschiebung Hauptversammlung
10.03.2026 / 21:33 CET/CEST
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Gerresheimer AG: Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 erst nach dem 31. März 2026, SDAX-Ausscheiden, Verschiebung Hauptversammlung
Düsseldorf, 10. März 2026. Die Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer") ist nach heutiger Abstimmung mit ihrem Abschlussprüfer zu dem Schluss gekommen, dass der testierte Jahres- und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht bis zum 31. März 2026, sondern erst später veröffentlicht werden wird.
Die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusseses 2025 verzögert sich, da die derzeit laufenden Untersuchungen einer zweiten externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Blick auf Geschäftsvorgänge im Geschäftsjahr 2024 und 2025 und die Aufbereitung für die Abschlussprüfung erforderlichen Unterlagen länger als erwartet dauern. Der Vorstand strebt an, den testierten Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 im Juni 2026 zu veröffentlichen.
Die Verzögerung der Veröffentlichung des Jahres- und der Konzernabschlusses 2025 wird voraussichtlich zu einem Ausschluss der Gerresheimer-Aktie aus dem SDAX der Deutsche Börse AG führen.
Infolge der späteren Veröffentlichung des Jahres- und der Konzernabschlusses 2025 verschiebt sich auch die für den 16. April 2026 angekündigte Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2026. Die Gesellschaft wird über einen neuen Termin so bald wie möglich informieren.
Als Folge der späteren Offenlegung des testierten Jahres- und Konzernabschlusses kann die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft nicht, wie ursprünglich geplant, am 3. Juni 2026 stattfinden. Die Gesellschaft wird über den neuen Termin so bald wie möglich informieren.
Die Gesellschaft hat Gespräche mit ihren Kreditgebern aufgenommen, um eine Verlängerung der in den Finanzierungsverträgen festgelegten Vorlagepflichten des testierten Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025 zu vereinbaren.
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2289182 10.03.2026 CET/CEST
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| 25.02.2026 | Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Geschäftszahlen / Gesamtjahr/Geschäftszahlen / Halbjahr
Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
25.02.2026 / 19:05 CET/CEST
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Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
Düsseldorf, 25. Februar 2026. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer") mitgeteilt, dass sie beabsichtigt,
- die am 18.09.2025 eingeleitete Anlassprüfung des offengelegten Konzernabschlusses und des zugehörigen Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 der Gerresheimer AG zu erweitern sowie
- eine Anlassprüfung des veröffentlichten verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des zugehörigen Konzernzwischenlageberichts für den Zeitraum vom 1.12.2024 bis zum 31.05.2025 der Gerresheimer AG einzuleiten.
Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024
Grund für die Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2024 vom 1.12.2023 bis zum 30.11.2024 sind laut BaFin „konkrete Anhaltspunkte dafür, dass
- die in der Bilanz mit einem Buchwert von 65,5 Mio. Euro ausgewiesenen Leasingverbindlichkeiten und/oder die im Anhang angegebenen, mit den Leasingverbindlichkeiten korrespondierenden nicht diskontierten Zahlungsverpflichtungen möglicherweise fehlerhaft sind;
- die Angabe der Nutzungsdauern der als immaterielle Vermögenswerte aktivierten Entwicklungskosten mit einem Buchwert von 29,4 Mio. Euro möglicherweise fehlerhaft ist;
- Vermögenswerte des Segments Advanced Technologies, die in der Bilanz mit einem Buchwert von 196,5 Mio. Euro ausgewiesen sind, möglicherweise im Wert gemindert waren und die in diesem Fall erforderliche Erfassung eines Wertminderungsaufwands unterblieb.“
Die Vermögenswerte des Segments Advanced Technologies betreffen die Sensile Medical AG, Olten, Schweiz. Gerresheimer hatte am 10. Februar 2026 mitgeteilt, dass im Konzernabschluss 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR erwartet werden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Wertminderungen auf Technologie- und Entwicklungsprojekte der Sensile Medical AG, Olten, und unter anderem um Wertminderungen von Vermögenswerten der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago.
Einleitung Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025
Grund für die Prüfung des Konzernzwischenabschlusses und des zugehörigen Konzernzwischenlageberichts für den Zeitraum vom 1.12.2024 bis zum 31.05.2025 (Halbjahresfinanzbericht) sind laut BaFin „konkrete Anhaltspunkte dafür, dass
- die Beurteilung bestimmter Risiken im Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 01.12.2024 bis 31.05.2025 in Verbindung mit dem Konzernlagebericht 2023/24 aufgrund der Finanzierung des Erwerbs von Bormioli Pharma nicht mehr zutraf;
- die Erfassung von Wertminderungen von Vermögenswerten fehlerhaft unterblieb;
- Umsatzerlöse und Umsatzkosten im Zusammenhang mit Bill and-hold-Vereinbarungen unzutreffend erfasst wurden.“
Die Gesellschaft hat im Halbjahresfinanzbericht 2025 die Risiken aus Akquisitionen, Desinvestitionen und Kooperationen sowie das Liquiditätsrisiko unverändert zum Konzernabschluss 2024 als gering eingestuft. Die BaFin sieht Anhaltspunkte, dass die Aufrechterhaltung der Risikoeinstufung nicht mehr angemessen war.
Bei der Erfassung von Umsatzerlösen und -kosten im Zusammenhang mit Bill-and-Hold-Vereinbarungen beabsichtig die BaFin auch im Halbjahresfinanzbericht 2025 zu prüfen, ob diese Umsätze bereits zum Halbjahr 2025 oder erst zu einem späteren Zeitpunkt hätten erfasst werden dürfen. Damit im Zusammenhang steht die Bilanzierung von Vorräten zum Bilanzstichtag 31.05.2025.
Die Gesellschaft hatte am 22. Dezember 2025 bereits mitgeteilt, Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen umfassend zu korrigieren, im Konzernabschluss 2025 keine Umsätze aus neuen Bill-and-Hold-Vereinbarungen zu berücksichtigen und auch zukünftig auf diese Praxis zu verzichten. Außerdem hatte die Gesellschaft mitgeteilt, auch in den folgenden unterjährigen Finanzinformationen im Geschäftsjahr 2026 die Erfassung von Umsatzerlösen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen durch die Anpassung der Vorjahreswerte zu korrigieren.
Gerresheimer geht davon aus, dass die BaFin die angekündigte Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die anlassbezogene Prüfung des Zwischenabschlusses für das 1. Halbjahr 2025 einleiten wird.
Die Gesellschaft wird mit der BaFin im Rahmen der Prüfungen weiterhin vollumfänglich kooperieren, um die Sachverhalte transparent zu klären.
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25.02.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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2281718 |
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2281718 25.02.2026 CET/CEST
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| 10.02.2026 | Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Fusionen & Übernahmen
Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
10.02.2026 / 22:51 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
- Vom Unternehmen eingeleitete noch laufende Untersuchungen erfordern mehr Zeit für die Aufstellung und Abschlussprüfung
- Verkauf der US-Tochter Centor zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur noch in diesem Jahr
- Transformationsprogramm erfolgreich gestartet
- Ausblick 2026: Umsatz von 2,3-2,4 Mrd. Euro und moderat positiver Free Cashflow erwartet
Düsseldorf, 10. Februar 2026. Gerresheimer, innovativer System- und Lösungsanbieter und globaler Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche, verschiebt die Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025. Ein neuer Veröffentlichungstermin wird in Absprache mit dem Abschlussprüfer festgelegt werden. Gerresheimer hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass die Vorjahreszahlen, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Untersuchung einer unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei im Zusammenhang mit dem laufenden BaFin-Verfahren, umfassend korrigiert werden und der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 den qualitativen Ansprüchen vollumfänglich gerecht werden. Da die Untersuchungen derzeit noch andauern, besteht ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Um die Kapital- und Finanzierungsstruktur zu optimieren, hat Gerresheimer den Verkauf der US-Tochter Centor Inc. initiiert. Centor ist ein führender Anbieter von Verpackungssystemen für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA. Für den Verkauf wurde die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert. Parallel dazu treibt Gerresheimer die Umsetzung des umfassenden Transformationsprogramms gto voran, um das Unternehmen zurück auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Gerresheimer einen Umsatz von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro Umsatz, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % und einen moderat positiven Free Cashflow.
„Als neu formiertes Vorstandsteam wollen wir sicherstellen, dass der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 unseren Ansprüchen an Qualität, Konformität und Transparenz vollumfänglich entspricht“, so Wolf Lehmann, CFO der Gerresheimer AG. „Aufgrund der noch laufenden Untersuchungen dauert der Prozess länger als erwartet. Wir arbeiten die bislang identifizierten Sachverhalte aus den Untersuchungen strukturiert und in enger Abstimmung mit dem Abschlussprüfer auf.“
„Der Fokus auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die konsequente Umsetzung unseres Transformationsprogramms werden Gerresheimer zurück in die Erfolgsspur bringen“, so Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG. „Die Optimierung unserer Kapital- und Finanzierungsstruktur durch den geplanten Verkauf von Centor verschafft uns die Möglichkeit, erforderliche Maßnahmen umzusetzen und damit das vorhandene Potenzial unseres Unternehmens zu heben.“
Untersuchungen dauern an
Gerresheimer hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Umsatzerfassung und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der vom Unternehmen eingeleiteten neuen Untersuchungen haben einzelne Mitarbeitende gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Die daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Gerresheimer prüft weiter Ursachen und Verantwortlichkeiten und hat bereits erste personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen.
Auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen und der Abschlussprüfungsarbeiten inklusive der bereits angekündigten Korrekturen von Umsätzen aus Bill-and-Hold ergibt sich damit für das Geschäftsjahr 2024 aktuell ein Korrekturbedarf von insgesamt voraussichtlich rund -35 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -24 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA. Die im Rahmen der noch laufenden Untersuchungen identifizierten fehlerhaften Buchungen aus dem Geschäftsjahr 2025 werden korrigiert.
Auswirkungen auf die Prognose 2025 und erwartete Wertminderungen
Nach dem derzeitigen Stand der Abschlussarbeiten und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen wird der Umsatzrückgang 2025 voraussichtlich am oberen Ende der Prognosespanne von -4 bis -2 % oder geringfügig besser ausfallen. Die Adjusted EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 16,5 und 17,5 % liegen (zuvor 18,5 bis 19,0 %). Das Adjusted EPS wird voraussichtlich im hohen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen und kann auch negativ werden (zuvor: Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich).
Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen der Impairment-Tests erwartet Gerresheimer im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Wertminderungen von Technologie- und Entwicklungsprojekten der Sensile Medical AG sowie unter anderem um Wertminderungen der Vermögenswerte der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago, USA. Das Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights wird als eine der Maßnahmen der Transformationsinitiative zum Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen.
Verkauf von Centor zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur
Aufgrund des starken Interesses von potenziellen Käufern hat Gerresheimer den Verkauf der 100-%-Tochter Centor Inc., USA, initiiert und plant diesen noch in diesem Jahr abzuschließen. Centor ist ein führender Anbieter von Verpackungssystemen für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA. Mit dem Verkauf, für den bereits die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert ist, will das Unternehmen seine Kapital- und Finanzierungsstruktur optimieren. Auch die Separierung des Moulded-Glass-Geschäfts wird weiter vorangetrieben, der beabsichtigte anschließende Verkaufsprozess wird jedoch nicht im Geschäftsjahr 2026, sondern zu einem späteren Zeitpunkt initiiert werden.
Transformationsprogramm gto erfolgreich gestartet
Um das Unternehmen auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen, setzt Gerresheimer derzeit ein umfassendes Transformationsprogramm zur Kostensenkung, Performance-Steigerung und Verbesserung des Free Cashflow um. Das Programm beinhaltet unter anderem eine selektivere Investitionsplanung, ein verbessertes Working-Capital-Management, Maßnahmen zur Steigerung der operativen und vertrieblichen Performance und die Optimierung des Einkaufs sowie des globalen Produktionsnetzwerkes. So wird Gerresheimer beispielsweise das Type-1-Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights, USA, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 schließen und das Geschäft auf die drei weiteren Type-1-Moulded-Glass-Werke in Italien und Indien verlagern.
Ausblick 2026: Positiver Free Cashflow
Gerresheimer sieht für den Pharma- und Kosmetikmarkt im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles bis leicht wachsendes Marktumfeld. Das Unternehmen erwartet trotz eines voraussichtlich schwächeren ersten Halbjahres, vor M&A-Aktivitäten Umsatzerlöse von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % sowie einen moderat positiven Free Cashflow.
Über Gerresheimer
Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an Drug-Containment-Lösungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem digitale Lösungen für die Therapiebegleitung, On-Body Devices, Spritzen, Pens, Autoinjektoren und Inhalatoren sowie Injektionsfläschchen, Karpulen, Ampullen, Tablettenbehälter, Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit über 40 Produktionsstandorten in 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 13.600 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert im SDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
Düsseldorf, 10. Februar 2026. Der Vorstand der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat heute entschieden, die ursprünglich für den 26. Februar 2026 geplante Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 zu verschieben.
Die Gesellschaft hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt. Mit den von ihr eingeleiteten neuen Untersuchungen will die Gesellschaft sicherstellen, dass die Vorjahreszahlen, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Untersuchung einer unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei im Zusammenhang mit dem laufenden BaFin-Verfahren, umfassend korrigiert werden und der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 den Ansprüchen an Qualität, Konformität und Transparenz vollumfänglich gerecht werden.
Da die Untersuchungen derzeit noch andauern, besteht ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Ein neuer Veröffentlichungstermin wird in Absprache mit dem Abschlussprüfer festgelegt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der von Gerresheimer eingeleiteten neuen Untersuchungen haben einzelne Mitarbeitende gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Die daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Die Gesellschaft prüft weiter Ursachen und Verantwortlichkeiten und hat bereits erste personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen.
Auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen und der Abschlussarbeiten geht Gerresheimer aktuell von einem zusätzlichen Korrekturbedarf für das Geschäftsjahr 2024 aus. Dieser beträgt voraussichtlich rund -17 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -19 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA, darunter rund -4 Mio. Euro Ergebniseffekt aus der Bewertung von Vorräten. Inklusive der bereits angekündigten Korrekturen von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen ergibt sich damit für die Zahlen des Geschäftsjahr 2024 aktuell ein Korrekturbedarf von voraussichtlich rund -35 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -24 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA. Die im Rahmen der noch laufenden Untersuchungen identifizierten fehlerhaften Buchungen aus dem Geschäftsjahr 2025 werden korrigiert.
Die Korrekturen haben Auswirkung auf die zuletzt im Oktober 2025 aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2025.
Nach dem derzeitigen Stand der Abschlussarbeiten und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen wird der Umsatzrückgang 2025 voraussichtlich am oberen Ende der Prognosespanne von -4 bis -2 % oder geringfügig besser ausfallen. Die Adjusted EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 16,5 und 17,5 % liegen (zuvor 18,5 bis 19,0 %). Das Adjusted EPS wird voraussichtlich im hohen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen und kann auch negativ werden (zuvor: Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich).
Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen der Impairment-Tests erwartet die Gesellschaft im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Wertminderungen von Technologie- und Entwicklungsprojekten der Sensile Medical AG, Olten, Schweiz, sowie unter anderem um Wertminderungen der Vermögenswerte der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago, USA. Das Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights wird als eine der Maßnahmen der Transformationsinitiative zum Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen.
Zur Optimierung ihrer Kapital- und Finanzierungsstruktur hat Gerresheimer den Verkauf ihrer 100-%-Tochter Centor Inc., USA, initiiert und plant diesen noch in diesem Jahr abzuschließen. Centor ist auf Verpackungssysteme für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA spezialisiert. Gerresheimer hat hierfür die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert. Auch die Separierung des Moulded-Glass-Geschäfts wird weiter vorangetrieben, der beabsichtigte anschließende Verkaufsprozess wird jedoch nicht im Geschäftsjahr 2026, sondern zu einem späteren Zeitpunkt initiiert werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Gerresheimer, trotz eines voraussichtlich schwächeren ersten Halbjahres, vor M&A-Aktivitäten Umsatzerlöse von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % sowie einen moderat positiven Free Cashflow.
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| 22.12.2025 | Gerresheimer AG: Gerresheimer korrigiert umfassend Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Gerresheimer AG: Gerresheimer korrigiert umfassend Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen
22.12.2025 / 16:28 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Gerresheimer korrigiert umfassend Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen
Düsseldorf, 22. Dezember 2025. Der Vorstand der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat heute beschlossen, sämtliche im Konzernabschluss 2024 gebuchten Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen in Höhe von rund 28 Mio. Euro zu korrigieren.
Die Gerresheimer AG hatte im Anschluss an die von der BaFin eingeleitete Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2024 eine Untersuchung durch eine unabhängige externe Rechtsanwaltskanzlei beauftragt. Diese Untersuchung hat ergeben, dass die Erfassung von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen durchgängig nicht den Anforderungen der IFRS entsprach und diese Umsätze systematisch zu früh erfasst wurden.
Die Gerresheimer AG wird diesen Rechnungslegungsfehler bei der Aufstellung des Konzernabschlusses 2025 in den Vorjahreszahlen korrigieren. Die im Konzernabschluss 2024 erfassten Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen von rund 28 Mio. Euro werden korrigiert und in den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2025 erfasst. Gegenläufig wirkt sich die Korrektur von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von rund 10 Mio. Euro aus, die nun in den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2024 erfasst werden.
Durch die Korrektur dieser Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen werden sich die im Geschäftsjahr 2024 berichteten Umsätze von 2,036 Mrd. Euro voraussichtlich um rund 1 % (rund 18 Mio. Euro), das berichtete Adjusted EBITDA von 419,4 Mio. Euro um rund 1 % (rund 5 Mio. Euro) und das berichtete Adjusted EPS in Höhe von 4,67 Euro um rund 2 % (rund 0,10 Euro) verringern.
Die Gerresheimer AG wird im Konzernabschluss 2025 keine Umsätze aus neuen Bill-and-Hold-Vereinbarungen berücksichtigen und auch zukünftig auf diese Praxis verzichten.
Soweit derartige Erlöse in den Umsatzzahlen der im Geschäftsjahr 2025 unterjährig veröffentlichten Finanzinformationen bereits enthalten waren, werden diese in den jeweils folgenden Veröffentlichungen im Geschäftsjahr 2026 durch die Anpassung der Vorjahreswerte korrigiert werden. Im Halbjahresfinanzbericht 2025 betrifft dies voraussichtlich Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt rund 4 Mio. Euro.
Die Gesellschaft wird mit der BaFin im Rahmen der Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts 2024 weiterhin vollumfänglich kooperieren.
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2250372 22.12.2025 CET/CEST
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| 20.11.2025 | Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Personalie
Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
20.11.2025 / 13:18 CET/CEST
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Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
- Klaus Röhrig folgt auf Dr. Dorothea Wenzel
- Zusammensetzung des Aufsichtsrats spiegelt veränderte Eigentümerstruktur wider
Düsseldorf, 20. November 2025. Klaus Röhrig, Mitgründer und Co-Chief Investment Officer der Active Ownership Gruppe, wurde bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Juni 2026 zum Aufsichtsrat der Gerresheimer AG bestellt. Er folgt auf Dr. Dorothea Wenzel, die ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte, um der veränderten Eigentümerstruktur der Gesellschaft bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats Rechnung zu tragen. Klaus Röhrig übernimmt mit seiner Bestellung auch die Aufgaben von Dr. Dorothea Wenzel im Prüfungsausschuss der Gerresheimer AG.
„Wir danken Dr. Dorothea Wenzel herzlich für ihre engagierte Arbeit im Aufsichtsrat und im Prüfungsausschuss“, so Dr. Axel Herberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG. „Mit ihrer Expertise und Erfahrung hat sie einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben des Gremiums geleistet.“
Ordentliche Hauptversammlung am 3. Juni 2026
Klaus Röhrig wird sich auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 3. Juni 2026 als Aufsichtsrat zur Wahl stellen. Insgesamt stehen auf der nächsten Hauptversammlung vier Aufsichtsratspositionen der Kapitalseite im mitbestimmten Aufsichtsrat der Gerresheimer AG zur Wahl.
Über Gerresheimer
Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an Drug-Containment-Lösungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem digitale Lösungen für die Therapiebegleitung, On-Body Devices, Spritzen, Pens, Autoinjektoren und Inhalatoren sowie Injektionsfläschchen, Karpulen, Ampullen, Tablettenbehälter, Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit über 40 Produktionsstandorten in 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 13.600 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert im MDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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