| 25.02.2026 | Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Geschäftszahlen / Gesamtjahr/Geschäftszahlen / Halbjahr
Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
25.02.2026 / 19:05 CET/CEST
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Gerresheimer AG: BaFin kündigt Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die Einleitung einer Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 an
Düsseldorf, 25. Februar 2026. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer") mitgeteilt, dass sie beabsichtigt,
- die am 18.09.2025 eingeleitete Anlassprüfung des offengelegten Konzernabschlusses und des zugehörigen Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 der Gerresheimer AG zu erweitern sowie
- eine Anlassprüfung des veröffentlichten verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des zugehörigen Konzernzwischenlageberichts für den Zeitraum vom 1.12.2024 bis zum 31.05.2025 der Gerresheimer AG einzuleiten.
Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024
Grund für die Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2024 vom 1.12.2023 bis zum 30.11.2024 sind laut BaFin „konkrete Anhaltspunkte dafür, dass
- die in der Bilanz mit einem Buchwert von 65,5 Mio. Euro ausgewiesenen Leasingverbindlichkeiten und/oder die im Anhang angegebenen, mit den Leasingverbindlichkeiten korrespondierenden nicht diskontierten Zahlungsverpflichtungen möglicherweise fehlerhaft sind;
- die Angabe der Nutzungsdauern der als immaterielle Vermögenswerte aktivierten Entwicklungskosten mit einem Buchwert von 29,4 Mio. Euro möglicherweise fehlerhaft ist;
- Vermögenswerte des Segments Advanced Technologies, die in der Bilanz mit einem Buchwert von 196,5 Mio. Euro ausgewiesen sind, möglicherweise im Wert gemindert waren und die in diesem Fall erforderliche Erfassung eines Wertminderungsaufwands unterblieb.“
Die Vermögenswerte des Segments Advanced Technologies betreffen die Sensile Medical AG, Olten, Schweiz. Gerresheimer hatte am 10. Februar 2026 mitgeteilt, dass im Konzernabschluss 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR erwartet werden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Wertminderungen auf Technologie- und Entwicklungsprojekte der Sensile Medical AG, Olten, und unter anderem um Wertminderungen von Vermögenswerten der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago.
Einleitung Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025
Grund für die Prüfung des Konzernzwischenabschlusses und des zugehörigen Konzernzwischenlageberichts für den Zeitraum vom 1.12.2024 bis zum 31.05.2025 (Halbjahresfinanzbericht) sind laut BaFin „konkrete Anhaltspunkte dafür, dass
- die Beurteilung bestimmter Risiken im Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 01.12.2024 bis 31.05.2025 in Verbindung mit dem Konzernlagebericht 2023/24 aufgrund der Finanzierung des Erwerbs von Bormioli Pharma nicht mehr zutraf;
- die Erfassung von Wertminderungen von Vermögenswerten fehlerhaft unterblieb;
- Umsatzerlöse und Umsatzkosten im Zusammenhang mit Bill and-hold-Vereinbarungen unzutreffend erfasst wurden.“
Die Gesellschaft hat im Halbjahresfinanzbericht 2025 die Risiken aus Akquisitionen, Desinvestitionen und Kooperationen sowie das Liquiditätsrisiko unverändert zum Konzernabschluss 2024 als gering eingestuft. Die BaFin sieht Anhaltspunkte, dass die Aufrechterhaltung der Risikoeinstufung nicht mehr angemessen war.
Bei der Erfassung von Umsatzerlösen und -kosten im Zusammenhang mit Bill-and-Hold-Vereinbarungen beabsichtig die BaFin auch im Halbjahresfinanzbericht 2025 zu prüfen, ob diese Umsätze bereits zum Halbjahr 2025 oder erst zu einem späteren Zeitpunkt hätten erfasst werden dürfen. Damit im Zusammenhang steht die Bilanzierung von Vorräten zum Bilanzstichtag 31.05.2025.
Die Gesellschaft hatte am 22. Dezember 2025 bereits mitgeteilt, Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen umfassend zu korrigieren, im Konzernabschluss 2025 keine Umsätze aus neuen Bill-and-Hold-Vereinbarungen zu berücksichtigen und auch zukünftig auf diese Praxis zu verzichten. Außerdem hatte die Gesellschaft mitgeteilt, auch in den folgenden unterjährigen Finanzinformationen im Geschäftsjahr 2026 die Erfassung von Umsatzerlösen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen durch die Anpassung der Vorjahreswerte zu korrigieren.
Gerresheimer geht davon aus, dass die BaFin die angekündigte Erweiterung der Prüfung des Konzernabschlusses 2024 sowie die anlassbezogene Prüfung des Zwischenabschlusses für das 1. Halbjahr 2025 einleiten wird.
Die Gesellschaft wird mit der BaFin im Rahmen der Prüfungen weiterhin vollumfänglich kooperieren, um die Sachverhalte transparent zu klären.
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2281718 25.02.2026 CET/CEST
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| 10.02.2026 | Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Fusionen & Übernahmen
Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
10.02.2026 / 22:51 CET/CEST
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Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
- Vom Unternehmen eingeleitete noch laufende Untersuchungen erfordern mehr Zeit für die Aufstellung und Abschlussprüfung
- Verkauf der US-Tochter Centor zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur noch in diesem Jahr
- Transformationsprogramm erfolgreich gestartet
- Ausblick 2026: Umsatz von 2,3-2,4 Mrd. Euro und moderat positiver Free Cashflow erwartet
Düsseldorf, 10. Februar 2026. Gerresheimer, innovativer System- und Lösungsanbieter und globaler Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche, verschiebt die Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025. Ein neuer Veröffentlichungstermin wird in Absprache mit dem Abschlussprüfer festgelegt werden. Gerresheimer hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass die Vorjahreszahlen, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Untersuchung einer unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei im Zusammenhang mit dem laufenden BaFin-Verfahren, umfassend korrigiert werden und der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 den qualitativen Ansprüchen vollumfänglich gerecht werden. Da die Untersuchungen derzeit noch andauern, besteht ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Um die Kapital- und Finanzierungsstruktur zu optimieren, hat Gerresheimer den Verkauf der US-Tochter Centor Inc. initiiert. Centor ist ein führender Anbieter von Verpackungssystemen für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA. Für den Verkauf wurde die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert. Parallel dazu treibt Gerresheimer die Umsetzung des umfassenden Transformationsprogramms gto voran, um das Unternehmen zurück auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Gerresheimer einen Umsatz von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro Umsatz, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % und einen moderat positiven Free Cashflow.
„Als neu formiertes Vorstandsteam wollen wir sicherstellen, dass der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 unseren Ansprüchen an Qualität, Konformität und Transparenz vollumfänglich entspricht“, so Wolf Lehmann, CFO der Gerresheimer AG. „Aufgrund der noch laufenden Untersuchungen dauert der Prozess länger als erwartet. Wir arbeiten die bislang identifizierten Sachverhalte aus den Untersuchungen strukturiert und in enger Abstimmung mit dem Abschlussprüfer auf.“
„Der Fokus auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die konsequente Umsetzung unseres Transformationsprogramms werden Gerresheimer zurück in die Erfolgsspur bringen“, so Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG. „Die Optimierung unserer Kapital- und Finanzierungsstruktur durch den geplanten Verkauf von Centor verschafft uns die Möglichkeit, erforderliche Maßnahmen umzusetzen und damit das vorhandene Potenzial unseres Unternehmens zu heben.“
Untersuchungen dauern an
Gerresheimer hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Umsatzerfassung und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der vom Unternehmen eingeleiteten neuen Untersuchungen haben einzelne Mitarbeitende gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Die daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Gerresheimer prüft weiter Ursachen und Verantwortlichkeiten und hat bereits erste personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen.
Auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen und der Abschlussprüfungsarbeiten inklusive der bereits angekündigten Korrekturen von Umsätzen aus Bill-and-Hold ergibt sich damit für das Geschäftsjahr 2024 aktuell ein Korrekturbedarf von insgesamt voraussichtlich rund -35 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -24 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA. Die im Rahmen der noch laufenden Untersuchungen identifizierten fehlerhaften Buchungen aus dem Geschäftsjahr 2025 werden korrigiert.
Auswirkungen auf die Prognose 2025 und erwartete Wertminderungen
Nach dem derzeitigen Stand der Abschlussarbeiten und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen wird der Umsatzrückgang 2025 voraussichtlich am oberen Ende der Prognosespanne von -4 bis -2 % oder geringfügig besser ausfallen. Die Adjusted EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 16,5 und 17,5 % liegen (zuvor 18,5 bis 19,0 %). Das Adjusted EPS wird voraussichtlich im hohen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen und kann auch negativ werden (zuvor: Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich).
Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen der Impairment-Tests erwartet Gerresheimer im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Wertminderungen von Technologie- und Entwicklungsprojekten der Sensile Medical AG sowie unter anderem um Wertminderungen der Vermögenswerte der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago, USA. Das Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights wird als eine der Maßnahmen der Transformationsinitiative zum Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen.
Verkauf von Centor zur Optimierung der Kapital- und Finanzierungsstruktur
Aufgrund des starken Interesses von potenziellen Käufern hat Gerresheimer den Verkauf der 100-%-Tochter Centor Inc., USA, initiiert und plant diesen noch in diesem Jahr abzuschließen. Centor ist ein führender Anbieter von Verpackungssystemen für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA. Mit dem Verkauf, für den bereits die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert ist, will das Unternehmen seine Kapital- und Finanzierungsstruktur optimieren. Auch die Separierung des Moulded-Glass-Geschäfts wird weiter vorangetrieben, der beabsichtigte anschließende Verkaufsprozess wird jedoch nicht im Geschäftsjahr 2026, sondern zu einem späteren Zeitpunkt initiiert werden.
Transformationsprogramm gto erfolgreich gestartet
Um das Unternehmen auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen, setzt Gerresheimer derzeit ein umfassendes Transformationsprogramm zur Kostensenkung, Performance-Steigerung und Verbesserung des Free Cashflow um. Das Programm beinhaltet unter anderem eine selektivere Investitionsplanung, ein verbessertes Working-Capital-Management, Maßnahmen zur Steigerung der operativen und vertrieblichen Performance und die Optimierung des Einkaufs sowie des globalen Produktionsnetzwerkes. So wird Gerresheimer beispielsweise das Type-1-Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights, USA, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 schließen und das Geschäft auf die drei weiteren Type-1-Moulded-Glass-Werke in Italien und Indien verlagern.
Ausblick 2026: Positiver Free Cashflow
Gerresheimer sieht für den Pharma- und Kosmetikmarkt im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles bis leicht wachsendes Marktumfeld. Das Unternehmen erwartet trotz eines voraussichtlich schwächeren ersten Halbjahres, vor M&A-Aktivitäten Umsatzerlöse von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % sowie einen moderat positiven Free Cashflow.
Über Gerresheimer
Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an Drug-Containment-Lösungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem digitale Lösungen für die Therapiebegleitung, On-Body Devices, Spritzen, Pens, Autoinjektoren und Inhalatoren sowie Injektionsfläschchen, Karpulen, Ampullen, Tablettenbehälter, Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit über 40 Produktionsstandorten in 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 13.600 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert im SDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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2274500 10.02.2026 CET/CEST
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| 10.02.2026 | Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Jahresabschluss / Verschiebung der Veröffentlichung/Mergers und Acquisitions / Verkauf von Unternehmensteilen
Gerresheimer verschiebt Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 und initiiert Verkauf von Centor Inc.
10.02.2026 / 22:28 CET/CEST
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Düsseldorf, 10. Februar 2026. Der Vorstand der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat heute entschieden, die ursprünglich für den 26. Februar 2026 geplante Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 zu verschieben.
Die Gesellschaft hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt. Mit den von ihr eingeleiteten neuen Untersuchungen will die Gesellschaft sicherstellen, dass die Vorjahreszahlen, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Untersuchung einer unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei im Zusammenhang mit dem laufenden BaFin-Verfahren, umfassend korrigiert werden und der Jahres- und der Konzernabschluss 2025 den Ansprüchen an Qualität, Konformität und Transparenz vollumfänglich gerecht werden.
Da die Untersuchungen derzeit noch andauern, besteht ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Ein neuer Veröffentlichungstermin wird in Absprache mit dem Abschlussprüfer festgelegt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der von Gerresheimer eingeleiteten neuen Untersuchungen haben einzelne Mitarbeitende gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Die daraus resultierenden Korrekturen im Konzernabschluss betreffen im Wesentlichen die Erfassung von Umsatzerlösen und die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Die Gesellschaft prüft weiter Ursachen und Verantwortlichkeiten und hat bereits erste personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen.
Auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen und der Abschlussarbeiten geht Gerresheimer aktuell von einem zusätzlichen Korrekturbedarf für das Geschäftsjahr 2024 aus. Dieser beträgt voraussichtlich rund -17 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -19 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA, darunter rund -4 Mio. Euro Ergebniseffekt aus der Bewertung von Vorräten. Inklusive der bereits angekündigten Korrekturen von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen ergibt sich damit für die Zahlen des Geschäftsjahr 2024 aktuell ein Korrekturbedarf von voraussichtlich rund -35 Mio. Euro bei den Umsatzerlösen und voraussichtlich rund -24 Mio. Euro beim Adjusted EBITDA. Die im Rahmen der noch laufenden Untersuchungen identifizierten fehlerhaften Buchungen aus dem Geschäftsjahr 2025 werden korrigiert.
Die Korrekturen haben Auswirkung auf die zuletzt im Oktober 2025 aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2025.
Nach dem derzeitigen Stand der Abschlussarbeiten und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der laufenden Untersuchungen wird der Umsatzrückgang 2025 voraussichtlich am oberen Ende der Prognosespanne von -4 bis -2 % oder geringfügig besser ausfallen. Die Adjusted EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 16,5 und 17,5 % liegen (zuvor 18,5 bis 19,0 %). Das Adjusted EPS wird voraussichtlich im hohen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen und kann auch negativ werden (zuvor: Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich).
Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen der Impairment-Tests erwartet die Gesellschaft im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht-zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von rund 220 bis 240 Mio. EUR. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Wertminderungen von Technologie- und Entwicklungsprojekten der Sensile Medical AG, Olten, Schweiz, sowie unter anderem um Wertminderungen der Vermögenswerte der Gerresheimer Moulded Glass Chicago Inc., Chicago, USA. Das Moulded-Glass-Werk in Chicago Heights wird als eine der Maßnahmen der Transformationsinitiative zum Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen.
Zur Optimierung ihrer Kapital- und Finanzierungsstruktur hat Gerresheimer den Verkauf ihrer 100-%-Tochter Centor Inc., USA, initiiert und plant diesen noch in diesem Jahr abzuschließen. Centor ist auf Verpackungssysteme für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in den USA spezialisiert. Gerresheimer hat hierfür die Investmentbank Morgan Stanley & Co. International plc mandatiert. Auch die Separierung des Moulded-Glass-Geschäfts wird weiter vorangetrieben, der beabsichtigte anschließende Verkaufsprozess wird jedoch nicht im Geschäftsjahr 2026, sondern zu einem späteren Zeitpunkt initiiert werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Gerresheimer, trotz eines voraussichtlich schwächeren ersten Halbjahres, vor M&A-Aktivitäten Umsatzerlöse von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % sowie einen moderat positiven Free Cashflow.
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| 22.12.2025 | Gerresheimer AG: Gerresheimer korrigiert umfassend Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Gerresheimer AG: Gerresheimer korrigiert umfassend Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen
22.12.2025 / 16:28 CET/CEST
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Düsseldorf, 22. Dezember 2025. Der Vorstand der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat heute beschlossen, sämtliche im Konzernabschluss 2024 gebuchten Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen in Höhe von rund 28 Mio. Euro zu korrigieren.
Die Gerresheimer AG hatte im Anschluss an die von der BaFin eingeleitete Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2024 eine Untersuchung durch eine unabhängige externe Rechtsanwaltskanzlei beauftragt. Diese Untersuchung hat ergeben, dass die Erfassung von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen durchgängig nicht den Anforderungen der IFRS entsprach und diese Umsätze systematisch zu früh erfasst wurden.
Die Gerresheimer AG wird diesen Rechnungslegungsfehler bei der Aufstellung des Konzernabschlusses 2025 in den Vorjahreszahlen korrigieren. Die im Konzernabschluss 2024 erfassten Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen von rund 28 Mio. Euro werden korrigiert und in den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2025 erfasst. Gegenläufig wirkt sich die Korrektur von Umsätzen aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von rund 10 Mio. Euro aus, die nun in den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2024 erfasst werden.
Durch die Korrektur dieser Umsätze aus Bill-and-Hold-Vereinbarungen werden sich die im Geschäftsjahr 2024 berichteten Umsätze von 2,036 Mrd. Euro voraussichtlich um rund 1 % (rund 18 Mio. Euro), das berichtete Adjusted EBITDA von 419,4 Mio. Euro um rund 1 % (rund 5 Mio. Euro) und das berichtete Adjusted EPS in Höhe von 4,67 Euro um rund 2 % (rund 0,10 Euro) verringern.
Die Gerresheimer AG wird im Konzernabschluss 2025 keine Umsätze aus neuen Bill-and-Hold-Vereinbarungen berücksichtigen und auch zukünftig auf diese Praxis verzichten.
Soweit derartige Erlöse in den Umsatzzahlen der im Geschäftsjahr 2025 unterjährig veröffentlichten Finanzinformationen bereits enthalten waren, werden diese in den jeweils folgenden Veröffentlichungen im Geschäftsjahr 2026 durch die Anpassung der Vorjahreswerte korrigiert werden. Im Halbjahresfinanzbericht 2025 betrifft dies voraussichtlich Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt rund 4 Mio. Euro.
Die Gesellschaft wird mit der BaFin im Rahmen der Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts 2024 weiterhin vollumfänglich kooperieren.
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| 20.11.2025 | Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
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Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
20.11.2025 / 13:18 CET/CEST
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Gerresheimer AG: Wechsel im Aufsichtsrat
- Klaus Röhrig folgt auf Dr. Dorothea Wenzel
- Zusammensetzung des Aufsichtsrats spiegelt veränderte Eigentümerstruktur wider
Düsseldorf, 20. November 2025. Klaus Röhrig, Mitgründer und Co-Chief Investment Officer der Active Ownership Gruppe, wurde bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Juni 2026 zum Aufsichtsrat der Gerresheimer AG bestellt. Er folgt auf Dr. Dorothea Wenzel, die ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte, um der veränderten Eigentümerstruktur der Gesellschaft bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats Rechnung zu tragen. Klaus Röhrig übernimmt mit seiner Bestellung auch die Aufgaben von Dr. Dorothea Wenzel im Prüfungsausschuss der Gerresheimer AG.
„Wir danken Dr. Dorothea Wenzel herzlich für ihre engagierte Arbeit im Aufsichtsrat und im Prüfungsausschuss“, so Dr. Axel Herberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG. „Mit ihrer Expertise und Erfahrung hat sie einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben des Gremiums geleistet.“
Ordentliche Hauptversammlung am 3. Juni 2026
Klaus Röhrig wird sich auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 3. Juni 2026 als Aufsichtsrat zur Wahl stellen. Insgesamt stehen auf der nächsten Hauptversammlung vier Aufsichtsratspositionen der Kapitalseite im mitbestimmten Aufsichtsrat der Gerresheimer AG zur Wahl.
Über Gerresheimer
Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an Drug-Containment-Lösungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem digitale Lösungen für die Therapiebegleitung, On-Body Devices, Spritzen, Pens, Autoinjektoren und Inhalatoren sowie Injektionsfläschchen, Karpulen, Ampullen, Tablettenbehälter, Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit über 40 Produktionsstandorten in 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 13.600 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert im MDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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2233454 20.11.2025 CET/CEST
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| 18.11.2025 | Gerresheimer: Science Based Targets Initiative bestätigt CO2e Reduktionsziele
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Nachhaltigkeit
Gerresheimer: Science Based Targets Initiative bestätigt CO2e Reduktionsziele
18.11.2025 / 10:02 CET/CEST
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Gerresheimer: Science Based Targets Initiative bestätigt CO2e Reduktionsziele
- Ziele stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C
- Reduktion der Scope 1- und 2-Emissionen um 52 % bis 2030
- Reduktion der Intensität ausgewählter Scope-3-Emissionen um
64 % bis 2034
Düsseldorf, 18. November Gerresheimer, innovativer System- und Lösungsanbieter sowie globaler Partner für die Pharma- und Biotech-Branche, hat seine Klimaziele von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren lassen. SBTi hat bestätigt, dass die von Gerresheimer gesetzten Ziele wissenschaftlich fundiert und im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C stehen. Bis 2030 will Gerresheimer seine Scope 1- und Scope 2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 52 % reduzieren. Bereits bis Ende 2029 sollen außerdem 65 % der Gerresheimer Lieferanten bezogen auf die Ausgaben für Waren und Dienstleistungen ebenfalls wissenschaftlich fundierte Klimaziele festlegen. Bis 2034 schließlich will Gerresheimer die Intensität der Emissionen im Verhältnis zum Betriebsgewinn in ausgewählten Scope 3-Kategorien um 64 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren. Gerresheimer unterstreicht mit der Validierung der Reduktionsziele durch die SBTi den eigenen Anspruch, Klimaschutz und Nachhaltigkeit nach anerkannten Standards zu messen, zu managen und den Fortschritt transparent zu kommunizieren.
„Als Partner der Pharma- und Biotech-Branche unterstützen wir unsere Kunden auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“, so Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG. „Die Validierung unserer Klimaziele durch SBTi leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“
Reduktionsziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Im Rahmen der Unternehmensstrategie hat sich Gerresheimer wissenschaftlich fundierte Emissionsziele gesetzt und diese von der SBTi validieren lassen. Diese Ziele umfassen die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 1 bis 3).
Scope 1 beinhaltet alle Emissionen, die Gerresheimer direkt durch eigene Anlagen und Produktionsprozesse verursacht. Scope 2 sind indirekte Emissionen, die im Zusammenhang mit der Energieversorgung entstehen – etwa durch den Bezug von Strom oder Wärme. Scope 3 umfasst schließlich alle weiteren indirekten Emissionen, die außerhalb des Unternehmens entstehen, beispielsweise durch Lieferanten, Transport sowie die Nutzung und Entsorgung verkaufter Produkte.
Ambitionierte Ziele im Einklang mit Pariser Klimaschutzabkommen
Nach den neu definierten und von der SBTi validierten Zielen, will Gerresheimer bis 2030 die Scope 1- und Scope 2-Emissionen um 52 % im Vergleich zum Basisjahr 2019 reduzieren.
Gerresheimer hat sich außerdem das ambitionierte Ziel gesetzt, dass bis 2029 65 % der Lieferanten, gemessen an den Ausgaben für eingekaufte Waren und Dienstleistungen, ebenfalls wissenschaftlich fundierte CO2e-Ziele festlegen. Damit macht Gerresheimer die Klimaverantwortung seiner Lieferanten transparent und erhält zugleich ein effektives Steuerungsinstrument für das Klimamanagement der eigenen Lieferkette.
Das Unternehmen strebt darüber hinaus an, die Intensität der Emissionen im Verhältnis zum Betriebsgewinn (EBITDA plus Personalkosten) in ausgewählten Scope 3-Kategorien bis 2034 um 64 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren. Relevant für Gerresheimer sind hier die Scope 3-Kategorien „brennstoff- und energiebezogene Aktivitäten“, „vor- und nachgelagerter Transport und Vertrieb“, sowie die „End-of-Life-Behandlung verkaufter Produkte“.
SBTi: Maßstab für wissenschaftlich fundierten Klimaschutz
Die Science Based Targets Initiative wurde 2015 von CDP, United Nations Global Compact (UNGC), We Mean Business Coalition, World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) gegründet. Sie bietet Unternehmen einen klar definierten Rahmen, um wissenschaftlich fundierte Klimaziele zu entwickeln und Emissionen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens zu reduzieren. Sie überprüft, ob die festgelegten Ziele im Einklang mit den neuesten Erkenntnissen der Klimaforschung stehen und zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C beitragen. SBTi-anerkannte Ziele gelten als internationaler Maßstab für glaubwürdigen und transparenten Klimaschutz in der Wirtschaft.
Transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Validierung durch SBTi unterstreicht den Anspruch von Gerresheimer, Klimaschutz und Nachhaltigkeit nach anerkannten Standards zu messen, zu managen und den Fortschritt transparent zu kommunizieren.
Das Unternehmen berichtet jährlich im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts umfassend über seine Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse und stellt relevante Informationen darüber hinaus im Rahmen internationaler Ratings wie CDP und EcoVadis zur Verfügung. Auch MSCI, Sustainalytics und ISS bewerten regelmäßig die Nachhaltigkeitsleistung von Gerresheimer. Eine Übersicht der externen Nachhaltigkeitsbewertungen von Gerresheimer gibt es hier.
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Gerresheimer ist als innovativer System- und Lösungsanbieter der globale Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche. Die Gruppe bietet ein umfassendes Portfolio an Drug-Containment-Lösungen inklusive Verschlüsse und Zubehör, sowie Drug-Delivery-Systemen, Medizinprodukten und Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem digitale Lösungen für die Therapiebegleitung, On-Body Devices, Spritzen, Pens, Autoinjektoren und Inhalatoren sowie Injektionsfläschchen, Karpulen, Ampullen, Tablettenbehälter, Infusions-, Tropf- und Sirupflaschen. Gerresheimer sorgt dafür, dass Medikamente sicher zum Patienten gelangen und zuverlässig verabreicht werden können. Gerresheimer unterstützt seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette und der Adressierung der wachsenden Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit. Mit über 40 Produktionsstandorten in 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist Gerresheimer weltweit präsent und produziert vor Ort für die regionalen Märkte. Die Gruppe erwirtschaftete zusammen mit Bormioli Pharma 2024 einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 13.600 Mitarbeitende. Die Gerresheimer AG notiert im MDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE000A0LD6E6).
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| 28.10.2025 | Gerresheimer: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
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Gerresheimer AG
/ Schlagwort(e): Personalie
Gerresheimer: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
28.10.2025 / 16:10 CET/CEST
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Gerresheimer: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
- Industrieexperte mit langjähriger Branchenerfahrung, darunter rund 26 Jahre aus Managementpositionen bei Gerresheimer
- Dietmar Siemssen legt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat sein Amt als CEO nieder
- Personelle Neuaufstellung des Vorstands
Düsseldorf, 28. Oktober 2025. Der Aufsichtsrat der Gerresheimer, innovativer System- und Lösungsanbieter und globaler Partner für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche, hat Uwe Röhrhoff mit Wirkung zum 1. November 2025 als Interims-CEO in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Er folgt auf Dietmar Siemssen, der im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat sein Amt als CEO der Gerresheimer AG zum 31. Oktober 2025 niederlegt. Uwe Röhrhoff kennt Gerresheimer aus seiner vorherigen rund 26jährigen Tätigkeit für das Unternehmen von 1991 bis 2017. 2003 wurde er in den Vorstand berufen, in den Jahren 2010 bis 2017 leitete er Gerresheimer als CEO. Zuletzt war er als Berater und Aufsichtsrat für verschiedene Unternehmen tätig. Aufsichtsratsmandate hält der erfahrene Industrieexperte unter anderem bei Klöckner & Co. SE sowie Röchling SE & Co. KG. Die Berufung von Uwe Röhrhoff zum Interim-CEO schließt die personelle Neuaufstellung des Vorstands der Gerresheimer zunächst ab.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Uwe Röhrhoff einen ausgewiesenen Branchenexperten als Interims-CEO gewinnen konnten“, so Dr. Axel Herberg, Aufsichtsratsvorsitzender der Gerresheimer AG. „Als ehemaliger CEO der Gerresheimer ist er ein exzellenter Kenner des Unternehmens und versteht das Geschäft und seine Herausforderungen sehr genau.“
Dietmar Siemssen legt sein Amt als CEO nach sieben Jahren nieder
Röhrhoff folgt auf Dietmar Siemssen, der im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat sein Amt als CEO nach sieben Jahren zum 31. Oktober niederlegt. Er macht so den Weg für eine personelle Neuaufstellung an der Spitze des MDAX-Unternehmens frei.
„Wir danken Dietmar Siemssen für sein Engagement und seinen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung der Gerresheimer“, so Dr. Axel Herberg. „Das Unternehmen hat sich unter seiner Führung vom Volumenanbieter zum Anbieter für hochwertige Systeme und Lösungen für die Pharma- und Biotechbranche gewandelt.“
Neu formierter Vorstand
Die Berufung von Uwe Röhrhoff zum Interim-CEO schließt die personelle Neuaufstellung des Vorstands der Gerresheimer zunächst ab. Im September 2025 hatte Wolf Lehmann Dr. Bernd Metzner als CFO abgelöst. Zum 1. November 2025 folgt nun Uwe Röhrhoff auf Dietmar Siemssen als CEO sowie Achim Schalk auf Dr. Lukas Burkhard als Mitglied des Vorstandes.
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2219976 28.10.2025 CET/CEST
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| 28.10.2025 | Gerresheimer AG: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Personalie/Strategische Unternehmensentscheidung
Gerresheimer AG: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
28.10.2025 / 16:02 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Gerresheimer AG: Uwe Röhrhoff übernimmt als Interims-CEO für Dietmar Siemssen
Düsseldorf, 28. Oktober 2025. Der Aufsichtsrat der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat Uwe Röhrhoff mit Wirkung zum 1. November 2025 als Interims-CEO in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Er folgt auf Dietmar Siemssen, der sein Amt als CEO der Gerresheimer AG im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zum 31. Oktober 2025 niederlegt.
Uwe Röhrhoff war bereits 1991 bis 2017 in verschiedenen Managementpositionen für Gerresheimer tätig, zuletzt 2010 bis 2017 als CEO.
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2219870 28.10.2025 CET/CEST
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| 25.10.2025 | Gerresheimer AG: Erste Erkenntnisse einer externen unabhängigen Untersuchung zur Umsatzrealisierung aus Bill-and-Hold- Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024
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Gerresheimer AG / Schlagwort(e): Rechtssache
Gerresheimer AG: Erste Erkenntnisse einer externen unabhängigen Untersuchung zur Umsatzrealisierung aus Bill-and-Hold- Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024
25.10.2025 / 19:24 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Gerresheimer AG: Erste Erkenntnisse einer externen unabhängigen Untersuchung zur Umsatzrealisierung aus Bill-and-Hold- Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024
Düsseldorf, 25. Oktober 2025. Die Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer"), hat heute erste Erkenntnisse aus einer von der Gesellschaft eingeleiteten externen, unabhängigen Untersuchung zur Umsatz- und Gewinnrealisierung aus Bill-and- Hold-Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024 erlangt.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte im September 2025 eine Prüfung des offengelegten Konzernabschlusses der Gesellschaft und des zugehörigen Konzernlageberichts zum 30. November 2024 eingeleitet. Gegenstand der Prüfung sind unter anderem Bestellungen, für die im letzten Drittel des Geschäftsjahres 2024 mit den jeweiligen Kunden sogenannte „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen abgeschlossen wurden. Die Prüfung soll klären, ob auf Basis dieser Vereinbarungen Umsatzerlöse im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2024 erfasst werden durften oder erst im laufenden Geschäftsjahr 2025.
Die im Rahmen von „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024 erfassten Umsätze betragen insgesamt 28 Mio. Euro. Die Gerresheimer Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 2,036 Mrd. Euro.
Die Gerresheimer AG hatte nach Einleitung der Prüfung durch die BaFin eine externe, unabhängige Rechtsanwaltskanzlei beauftragt zu untersuchen, ob die in den einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften genannten Voraussetzungen für die Verbuchung von Umsätzen aus Bill-and-Hold Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024 vorlagen.
Im Rahmen dieser unabhängigen Untersuchung hat die Gesellschaft jetzt Kenntnis von neuen Tatsachen erlangt. Unter Zugrundelegung dieser Erkenntnisse ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass entgegen der bisherigen Auffassung für einen Vertrag mit einem Volumen von rund 3 Mio. Euro die Voraussetzungen für eine Umsatzerfassung nicht vorlagen.
Aufgrund dieser Erkenntnis hat die Gesellschaft entschieden, auch für die weiteren Bill-and-Hold-Vereinbarungen aus dem Geschäftsjahr 2024 die jeweils zugrundeliegenden Sachverhalte durch die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei vollständig aufarbeiten zu lassen.
Die Gesellschaft wird mit der BaFin im Rahmen der Anlassprüfung weiterhin vollumfänglich kooperieren, um eine vollständige und transparente Klärung zu erreichen.
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