| 11.03.2026 | ParTec und BF exaQC nehmen weitgehend vorteilhaftes, abweisendes Erstinstanz-Urteil zur Kenntnis. Pyrrhussieg für NVIDIA?!
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Patent
ParTec und BF exaQC nehmen weitgehend vorteilhaftes, abweisendes Erstinstanz-Urteil zur Kenntnis. Pyrrhussieg für NVIDIA?!
11.03.2026 / 16:50 CET/CEST
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ParTec und BF exaQC nehmen weitgehend vorteilhaftes, abweisendes Erstinstanz-Urteil zur Kenntnis. Pyrrhussieg für NVIDIA?! Gericht: Patent ist vollständig valide. Unsere Meinung: Neue NVIDIA-Produkte Blackwell und Vera Rubin sind massiv weiterentwickelt und genügen der Interpretation des Patentes durch das UPC
München, 11. März 2026 – Das europäische Unified Patent Court (UPC), Lokale Kammer München, hat heute in der Rechtssache ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) und BF exaQC AG gegen NVIDIA Corporation und NVIDIA GmbH die Patentverletzungsklage betreffend das europäische Patent EP 3 743 812 B1 in erster Instanz abgewiesen. ParTec und BF exaQC werden dagegen Berufung einlegen. Zugleich hat das UPC an der Gültigkeit von EP 3 743 812 B1 keinen Zweifel gelassen: Das Patent schützt die grundlegende Technologie für effektive KI-Supercomputer. ParTec sieht dadurch sein Patent gestärkt und ein klares Signal an die KI-Industrie.
Einordnung des Urteils
Das Urteil der lokalen Kammer des UPC in München bestätigt die Nutzung der patentierten Architektur durch NVIDIA. Ein zentrales Merkmal des Patentanspruchs 1 ist die Gewinnung qualifizierter Informationen aus dem iterativen Rechenverhalten des Computers, um dessen Auslastung effizienter gestalten zu können. Dieses Merkmal sieht das Gericht als nicht erfüllt an, denn die von NVIDIA verwendete Information genügt nicht den Qualitätsanforderungen des Patentes (aus ParTec's Sicht: noch nicht, s.u.).
Das Gericht hatte in der mündlichen Verhandlung vom 13. Februar 2026 sämtliche Angriffs- und Verteidigungspunkte von NVIDIA (über 30 verschiedene Angriffe) vollständig zugunsten der Kläger entschieden. Einzig die Frage, ob die von NVIDIAs run:ai-Plattform verarbeiteten Informationen als Information für weitere Iterationen im Sinne von Anspruch 1 des Patentes qualifizieren, führte zur Klageabweisung.
Dem liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Hochwertige Mikroprozessoren für die anspruchsvolle Rechenarbeit moderner KI-Systeme werden derzeit weltweit ausschließlich von amerikanischen Unternehmen bereitgestellt – z. B. NVIDIA, AMD und Intel. Die Entwicklung dieser hochkomplexen Chips ist allerdings nur die eine Seite. Eine effiziente Auslastung dieser Prozessoren ist aber die entscheidende Hürde, denn auch die ausgefeilteste Hardware nutzt wenig, wenn die komplexen KI-Rechenaufgaben nicht effizient auf die teuren Super-Chips verteilt werden können.
Genau hier greifen die Klagepatente ein, die auf der jahrzehntelangen intensiven Forschung und Entwicklung von ParTec zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich beruhen. Diese Entwicklung – die tief in die Architektur der Mikroprozessoren hineinführt – erfordert, dass während der Berechnungsiteration spezielle, ausgeklügelte Informationen gewonnen und für die Neuverteilung der Rechenaufgaben verwendet werden. Auf diese Weise lässt sich das Rechenpotential der Super-Chips signifikant steigern und die Supercomputer arbeiten deutlich effizienter.
ParTec besuchte bereits im Jahr 2019 NVIDIA in Kalifornien, um die Konzepte persönlich vorzustellen und eine Partnerschaft vorzuschlagen. Damals stieß man dort, KI noch nicht am Horizont, auf wenig Gegenliebe.
Zur Validität des Patents: Inhaltlich bestätigt
NVIDIA hatte die Nichtigkeit des Patents EP 3 743 812 bedingt geltend gemacht – für den Fall einer für NVIDIA ungünstigen Entscheidung zur Verletzungsfrage. Da das Gericht die Verletzung verneint hat, war daher über die – im Laufe des Verfahrens von NVIDIA äußerst intensiv geführte Widerklage auf Nichtigerklärung nicht mehr zu befinden.
So hat denn auch das Gericht in der mündlichen Verhandlung die inhaltlichen Angriffe von NVIDIA auf die Gültigkeit des Patents vollständig als chancenlos zurückgewiesen. Der Vorstizende Richter hatte deutlich gemacht, dass keiner der mit aller Intensität vorgebrachten Nichtigkeitsgründe – auch nicht die nachgereichten technischen Dokumente – die Gültigkeit des Patents in Frage stellen würde. Die Validität von EP 3 743 812 steht damit außer Frage; lediglich die formale gerichtliche Feststellung wurde durch die Bedingungskonstruktion der Widerklage verhindert.
Diese inhaltliche Bestätigung des Patentes ist ein wichtiges Signal an die weltweite KI-Industrie.
Bernhard Frohwitter, CEO ParTec AG und BF exaQC AG dazu: „Um die Auslastung teurer Prozessoren von wenigen 20 Prozent in Bereiche von 60 Prozent und mehr zu treiben, ist es zwingend erforderlich, qualifiziertere Informationen zu verwenden als noch in den Produkten A 100 H100. Dies findet bereits in den modernen Produkten von NVIDIA statt – in GH200 Grace Hopper und vor allem in Blackwell und Vera Rubin. Da NVIDIA – wie auch andere Unternehmen – geheim hält, wie genau es seine Prozessoren betreibt, war es uns bisher nicht möglich, den für ein Gerichtsverfahren notwendigen Nachweis zu führen. Das hat sich jetzt geändert: NVIDIA hat im Rahmen der Vermarktung dieser hochmodernen Produkte genügend Informationen veröffentlicht, die es uns jetzt erlauben, die Patentverletzung nachzuweisen. Das Berufungsverfahren wird sich daher auf diese Produkte konzentrieren. Legt man das Urteil in allen seinen Details zugrunde, geht es um eine Verurteilung von NVIDIA wegen Verletzung des Patents durch seine neuesten Produkte“
Auch in anderen KI-Schlüsselländern, so wie USA, China, Japan, und Indien, gibt es entsprechende Patente für diese Erfindungen.
Berufung: Gründe für Zuversicht im Berufungsverfahren
Während das erstinstanzliche Verfahren die A100- und H100-basierten DGX-Systeme betraf, hat NVIDIA mit dem GH200 Grace Hopper Superchip und der Vera Rubin Architektur neue Produktgenerationen eingeführt, die das Iterations-, und Informationsmerkmal des Patents unbestreitbar erfüllen.
Aus dem Hause NVIDIA kommen in jüngster Zeit umfangreiche Nachrichten und Informationen über die neueste Entwicklung „Vera Rubin“, diese wird als die fortschrittlichste Prozessor Generation schlechthin bezeichnet. Aus den umfangreichen technischen Informationen beantwortet sich für ParTec die letzte offene Frage: Vera Rubin setzt genau jene qualifizierten Informationen ein, die das Gericht bei den Vorgängermodellen A100 und H100 zur Bestätigung der Patentverletzung als strittigen Punkt von über 30 Angriffen von NVIDIA in dem Gerichtsverfahren, noch vermisst hatte. NVIDIA entwickelt sich damit in die technische Richtung, die das Patent EP 3 743 812 mit seiner Erfindung vorgezeichnet hat – eine Bestätigung, die für das Berufungsverfahren von erheblicher Bedeutung ist. ParTec ist froh und stolz, diesen technischen Fortschritt bereitgestellt zu haben – und das umso mehr, als ParTec bereits im Jahr 2019 NVIDIA in Kalifornien besucht und die Konzepte persönlich vorgeschlagen hatte. Damals stieß man dort, KI noch nicht am Horizont, auf wenig Gegenliebe.
Das Patent: Unverzichtbar für effiziente KI-Infrastruktur
Während sich amerikanische Unternehmen über die letzten Jahrzehnte intensiv um die Architektur der Mikroprozessoren bemüht haben und hier eine weltweite Quasi-Monopolstellung eingenommen haben, war ParTec zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich seit nunmehr 20 Jahren damit befasst, sowohl in seinen Produkten als auch in seiner Software ParaStation dafür zu sorgen, dass der zweite Teil massiver Rechenleistung realisiert wird: die effiziente Verteilung der zu berechnenden Aufgaben auf die Mikroprozessoren. Industrie und Wissenschaft belegen durch zahlreiche Publikationen, dass genau diese Aufgabenverteilung eine Schlüsselrolle einnimmt.
EP 3 743 812 schützt das Grundprinzip, ohne das moderne KI-Supercomputer strukturell ineffizient bleiben: die laufzeitbasierte, informationsgetriebene Neuverteilung von Rechenaufgaben zwischen heterogenen Prozessoren. Empirische Studien zeigen, dass Prozessor-Auslastungen in KI-Supercomputern ohne dieses Prinzip deutlich unter 50 Prozent liegen können.
Weiteres Patentverletzungsverfahren: EP 3 614 263
Unabhängig vom heutigen Urteil läuft vor dem UPC ein zweites Verletzungsverfahren betreffend das Patent EP 3 614 263. Eine Entscheidung wird gegen Ende 2026 erwartet. Auch in diesem Verfahren sind die Kläger zuversichtlich.
Bernhard Frohwitter, CEO ParTec AG und BF exaQC AG: „ParTec hat als Architekt von JUPITER und zahlreichen weiteren europäischen Supercomputern bewiesen, dass Europa in der Lage ist, die führenden KI-Recheninfrastrukturen der Welt zu entwickeln – und die Patente, die diese Infrastrukturen ermöglichen, werden wir konsequent verteidigen.“
Über ParTec AG
ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) mit Hauptsitz in München entwickelt seit über 26 Jahren führend Architekturen für modulare, souveräne Infrastrukturen für High Performance Computing (HPC), Künstliche Intelligenz (KI) und Quantum Computing (QC). Auf Basis seiner einzigartigen patentierten dynamischen Modularen Systemarchitektur (dMSA) und der ParaStation Modulo Software Suite entwirft und realisiert das Unternehmen Supercomputer sowie hochskalierbare Rechenzentrumsinfrastrukturen und berät Regierungen, Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen. Zahlreiche europäische Systeme mit hohen Positionen in den weltweiten Listen der leistungsfähigsten (TOP500) und energieeffizientesten (Green500) Superrechner basieren auf ParTecs Technologien. ParTec ist tief im europäischen Forschungs- und Innovationsökosystem verankert und hat in den vergangenen 15 Jahren an mehr als 18 nationalen und europäischen Forschungsprojekten mit insgesamt über 100 Partnern mitgewirkt. Zuletzt realisierte ParTec gemeinsam mit Eviden den Supercomputer JUPITER am Forschungszentrum Jülich – Europas ersten Exascale-Supercomputer, der schnellste Supercomputer Deutschlands sowie Europas und der viertschnellste Rechner der Welt (TOP500, Juni 2025 und November 2025). JUPITER ist dabei gleichzeitig auch das energieeffizienteste Exascale-System weltweit. JUPITER wurde am 5. September 2025 in Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz feierlich in Betrieb genommen.
Weitere Informationen unter: http://www.par-tec.com
Über BF exaQC AG
BF exaQC AG ist die auf Patentverwertung spezialisierte Gesellschaft der ParTec-Gruppe. Sie hält und verwertet Patente im Bereich heterogenes Hochleistungsrechnen und vertritt die Patentrechte der ParTec-Gruppe in Lizenzierungs- und Patentverletzungsverfahren weltweit.
Über das Unified Patent Court (UPC)
Das Unified Patent Court (UPC) ist seit 2023 das zuständige Gericht für einheitliche Europäische Patente in den teilnehmenden derzeit 16 EU-Mitgliedstaaten. Das Gericht untersteht keiner nationalen Regierung und nicht der EU-Kommission; es ist ein autarkes europäisches Gericht, das seine Entscheidungen in voller Unabhängigkeit trifft. Das UPC ermöglicht pan-europäische Patentverletzungsverfahren mit unmittelbarer Wirkung in allen teilnehmenden Staaten.
Pressekontakt
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| 02.12.2025 | ParTec AG: Wichtiger Meilenstein für das QSolid-Projekt – Integration und erster externer Nutzerzugang stärken deutsches Quantencomputing-Ökosystem
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Kooperation
ParTec AG: Wichtiger Meilenstein für das QSolid-Projekt – Integration und erster externer Nutzerzugang stärken deutsches Quantencomputing-Ökosystem
02.12.2025 / 09:03 CET/CEST
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München, 2. Dezember 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) begrüßt den durch das Forschungszentrum Jülich (JU) in der Pressemitteilung bekanntgegebenen Meilenstein des QSolid-Projekts: Erstmals erhalten externe Nutzer Zugang zu einem nahtlos in die HPC-Infrastruktur des Jülich Supercomputing Centre (JSC) integrierten Quantencomputer-Prototypen. Damit macht eines der zentralen deutschen Quantenforschungsprojekte einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer leistungsfähigen, systemnahen und anwendungsorientierten Quantencomputing-Landschaft. ParTecs ParaStation Modulo Software-Suite ist ein zentraler Bestandteil des Projekts.
QSolid („Quantum computer in the solid state“) zählt mit 26 Partnerinstitutionen zu den größten nationalen Forschungsverbünden im Bereich supraleitender Quantenprozessoren. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt verfolgt das Ziel, hochwertige, fehlertolerante Qubit-Technologien zu entwickeln und diese in ein vollständiges Ökosystem aus Hardware, Software, HPC-Integration und Anwendungsszenarien einzubetten. Die frühe Bereitstellung eines systemintegrierten 10-Qubit-Prototyps für externe Nutzer markiert dabei einen wichtigen Reifegrad: Erstmals können Industrie- und Forschungspartner das System im Rahmen einer zweiwöchigen Testphase praktisch erproben.
Für ParTec ist dieser Meilenstein auch aus technologischer Sicht bedeutsam. Als langjähriger Spezialist für modulare HPC-Architekturen und hybride Rechenumgebungen arbeitet ParTec in QSolid an der Integration von Quantencomputern in Infrastrukturen für Hochleistungsrechner. Hierzu werden Erweiterungen der Software-Suite ParaStation Modulo entwickelt, die eine systemnahe Steuerung, Ressourcenverwaltung, Prozessüberwachung sowie die Einbettung quantenbasierter Workflows in etablierte HPC-Prozesse ermöglichen. Damit schafft ParTec zentrale Voraussetzungen für praxistaugliche hybride HPC-/QC-Systeme.
„Der heutige Meilenstein des QSolid-Projekts zeigt eindrucksvoll, wie rasant sich die deutsche Quantencomputing-Landschaft weiterentwickelt“, sagt Bernhard Frohwitter, CEO der ParTec AG. „Die Integration des Quantenprozessors in eine produktive HPC-Umgebung und der erstmalige externe Nutzerzugang sind wichtige Bausteine für künftige anwendungsorientierte Systeme. Für ParTec bestätigen diese Fortschritte die strategische Bedeutung modularer Architekturen und unserer Systemsoftware ParaStation Modulo als Fundament für skalierbare hybride HPC-/QC-Plattformen.“
Die Entwicklungen im QSolid-Projekt stehen in engem Kontext zu den jüngsten Fortschritten innerhalb Europas (siehe Pressemitteilung vom 25. November 2025): Erst vor wenigen Tagen wurde im Rahmen des HPCQS-Projekts die erfolgreiche Integration zweier neutral-atomarer Quantenprozessoren von Pasqal – Jade und Ruby – an führenden Supercomputing-Standorten in Jülich und Paris bekanntgegeben. Beide Projekte verdeutlichen, wie stark Deutschland und Europa derzeit in hybride HPC-Quanteninfrastrukturen investieren und wie wichtig die Verzahnung verschiedener Quantenplattformen mit HPC-Systemen für eine souveräne europäische Forschungs- und Innovationslandschaft ist.
Die ParTec AG sieht in der parallelen Dynamik von QSolid und HPCQS einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung eines technologieoffenen, modularen und skalierbaren europäischen Quantencomputing-Ökosystems. Durch die Kombination etablierter Hochleistungsarchitekturen mit sich schnell entwickelnden Quantenplattformen entsteht ein Fundament, auf dem zukünftige wissenschaftliche und industrielle Anwendungen aufbauen können – von quantenunterstützter Materialforschung bis hin zu neuartigen Optimierungs- und KI-Workflows.
Über ParTec
Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und die Konfiguration, Installation und den Betrieb von KI-Supercomputern auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele High-Performance-Systeme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite, die von ParTec entwickelt und gepflegt wird, haben sich besonders für die komplexen Anforderungen massiver Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
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| 25.11.2025 | Erfolgreiche Integration von zwei Quantenprozessoren der nächsten Generation in die bestehende High-Performance-Computing Landschaft – ParTec’s ParaStation als Schlüsselkomponente
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Kooperation
Erfolgreiche Integration von zwei Quantenprozessoren der nächsten Generation in die bestehende High-Performance-Computing Landschaft – ParTec’s ParaStation als Schlüsselkomponente
25.11.2025 / 10:00 CET/CEST
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München, 25. November 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) berichtet über die erfolgreiche Einbindung zweier über 100-Qubit starker Quantenprozessoren der nächsten Generation in bestehende europäische Hochleistungsrechnerumgebungen. Im Rahmen des HPCQS-Projekts (High Performance Computer – Quantum Simulator hybrid) werden die eingesetzten Systeme in den führenden internationalen Forschungszentren perspektivisch vollständig in produktive High-Performance-Computing-Workflows integriert. Grundlage dieser Integration ist die ParaStation Modulo Software Suite, die speziell für den Einsatz in hybriden High-Performance Computing-Quantenumgebungen erweitert wurde.
Mit der Integration wird erstmals gezeigt, wie moderne Quantenprozessoren stabil und effizient in laufende High-Performance Computing-Infrastrukturen in komplexe Supercomputing-Umgebungen eingebunden werden können. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für anspruchsvolle wissenschaftliche und industrielle Anwendungen.
Damit hat das HPCQS-Projekt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer europäischen, hybriden Hochleistungs- und Quantensimulationsinfrastruktur erreicht. Die Integration der beiden Pasqal-Quantenprozessoren Jade und Ruby erfolgte an zwei führenden Standorten: dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) und dem Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA).
Die gemeinsam mit der Europäische Kommission ausgerichtete Einweihung am 13. November 2025 verdeutlicht die enge europäische Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer föderierten Quantum-HPC-Infrastruktur. Über das Projekt werden Systeme eingesetzt, die auf Arrays neutraler Atome basieren, mit über 100 Daten-Qubits pro Prozessor in einer 2D-Topologie. HPCQS wird durch das European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) gefördert und ist ein zentraler Baustein der europäischen „Digital Compass-Strategie“, die bis 2030 eine führende Rolle Europas im Quantencomputing anstrebt. Das Forschungsteam der ParTec AG war maßgeblich an der technischen Integration der Quantenprozessoren in die bestehenden HPC-Umgebungen beteiligt und unterstützte die Umsetzung hybrider Workflows, die zukünftige industrielle und wissenschaftliche Anwendungen erst ermöglichen. Durch die Anbindung an übliche Schedulingsysteme wie Slurm wird die Verbindung von Quanten- und klassischen Supercomputing-Ressourcen skalierbar.
Hybride HPC-Quantenumgebungen auf Basis von ParaStation Modulo
Für die Integration hat ParTec die ParaStation Modulo Software Suite als zentrale Vermittlungsschicht zwischen Quantenhardware und klassischen HPC- sowie KI-Systemen weiterentwickelt. Sie ermöglicht unter anderem:
- die Kopplung der Systeme über modulare Kommunikations- und Steuerungskomponenten
- die Implementierung des Betriebs hybrider Workflows in produktiven HPC-Umgebungen
- die nahtlose Nutzung der Quantenressourcen über bestehende HPC-Tools und Scheduler
- die sichere, standardisierte und performante Ansteuerung der Quantenhardware
Damit wird die skalierbare und produktionsreife Anbindung von Quantenprozessoren an bestehende Supercomputing-Ressourcen möglich.
Modularität und Systemintegration aus einer Hand
Der für die Integration eingesetzte Supercomputer JURECA basiert auf ParTecs dynamischer Modularer Systemarchitektur (dMSA) und wird mit der ParaStation Modulo Software Suite betrieben.
Diese Architektur bietet:
- klar getrennte, flexibel kombinierbare Module für unterschiedliche Anforderungen (z.B. Rechen- oder Speichermodule)
- Erweiterbarkeit für neue Ressourcenklassen (z.B. Prozessor- und Beschleunigerarchitekturen)
- eine einheitliche Softwarebasis für heterogene Systeme
- robuste Mechanismen für Betrieb, Scheduling und Kommunikation
Dank dieser Eigenschaften konnte der Quantenprozessor ohne strukturelle Veränderungen an Hardware oder Benutzerumgebungen eingebunden werden – ein Fortschritt von zentraler Bedeutung für Anwender, die hybride Ressourcen benötigen, ohne ihre etablierten Workflows umzustellen.
Strategische Bedeutung für Europas digitales Ökosystem
Die Integration der Quantenprozessoren leistet einen wichtigen Beitrag dazu, HPC- und Quantenressourcen in Europa technologisch enger zu verknüpfen und die Entwicklung neuer hybrider Rechenansätze voranzutreiben. Gleichzeitig bringt das Projekt HPCQS dem EuroHPC JU und die Europäische Kommission ihren Zielen im Digital Compass 2030 einen entscheidenden Schritt näher – insbesondere dem Anspruch, bis 2030 eine internationale Führungsrolle im Quantencomputing einzunehmen. Für die ParTec AG bestätigt dieser Erfolg die zentrale Bedeutung modularer Architekturen für die nächste Generation von HPC-, KI- und Quantensystemen.
Bernhard Frohwitter, CEO der ParTec AG, erklärt: „Die Anbindung der Quantenprozessoren ist ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung hybrider Recheninfrastrukturen in Europa. Unsere modulare Systemarchitektur und die ParaStation Modulo Software Suite schaffen die Basis dafür, dass klassische HPC-Ressourcen, KI-Systeme und Quantenprozessoren technisch und organisatorisch zusammenwachsen. Wir vertreten diesen hybriden Ansatz bereits seit Jahren, als die Branche noch an isolierte Quanteninsellösungen glaubte.“
Über HPCQS
HPCQS (High-Performance Computing Quantum Simulator) ist ein mit rund 12 Mio. Euro gefördertes, vierjähriges EU-Flagship-Projekt unter dem Dach der EuroHPC JU, an dem 15 Partner aus sechs europäischen Ländern beteiligt sind. Ziel ist der Aufbau einer skalierbaren Quantum-HPC-Infrastruktur, in deren Rahmen zwei auf neutralen Atomen basierende Pasqal-Quantensimulatoren mit jeweils über 100 Qubits in die europäischen Supercomputing-Zentren von Jülich und CEA integriert werden.
Weitere Informationen finden sich unter: https://www.hpcqs.eu/
Förderung
HPCQS wird finanziert durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU). Das EuroHPC JU wird gemeinsam von der Europäischen Union und den teilnehmenden Mitgliedstaaten finanziert; zusätzlich tragen private Partner bei.
Weitere Informationen zum Projekt HPCQS: https://hpcqs.eu/news/inauguration-of-jade-and-ruby-quantum-processors-milestone-towards-a-hybrid-high-performance-computing-and-quantum-simulator-infrastructure-for-europe
Weitere Informationen des Forschungszentrums Jülich: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2025/jade
Hintergrund:
ParTec ist seit über 15 Jahren ein hoch engagierter Partner in der europäischen Forschungslandschaft und trägt aktiv zu zahlreichen national sowie EU-geförderten Projekten bei, die die Zukunft des Supercomputing mitgestalten – damals wie heute.
Weitere Quantum Computing Integration Projekte
Europäische und Deutsche Schlüsselinitiativen, an denen ParTec beteiligt ist, umfassen:
- QSolid – großangelegtes, vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes deutsches Leitprojekt zum Aufbau eines fehlerarmen, skalierbaren Quantencomputers auf Basis supraleitender Qubits.
- EPIQ –ein gemeinsames Vorhaben von Wissenschaft und Wirtschaft aus NRW, getragen unter anderem vom Forschungszentrum Jülich. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines modularen, hybriden Supercomputers, der ein Quantenmodul auf Basis von Ionenfallen mit klassischer HPC-Infrastruktur verbindet und so neue, skalierbare Rechenansätze ermöglicht.
Auch in diesen Projekten fungiert die ParaStation Modulo Software Suite als Integrationsschicht zwischen Quanten- und klassischen HPC/KI-Systemen und ermöglicht so eine nahtlose und effiziente Kopplung beider Rechenwelten.
ParTec erhält oder erhielt für diese genannten Projekte Förderung der EuroHPC JU, des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Supercomputer
Die ParTec AG hat bereits an zahlreichen Supercomputern Europas mitgewirkt.
Am Forschungszentrum Jülich:
- JUROPA auf Platz #10 in der Top500-Liste (Juni 2009)
- JURECA auf Platz #50 in der Top500-Liste (November 2011; erster modularer HPL-Lauf weltweit
- JUWELS auf Platz #7 / #43 der Top500-Liste (November 2020, Juni 2025)
- JURECA Data Centric Module auf Platz #43 / #154 der Top500-Liste (November 2021, Juni 2025)
- JEDI, 3x #1 der Green500 Liste (Juni 24, November 24, Juni 25)
- JUPITER, 2x auf Platz #4 der Top500 Liste (Juni 2025, November 25); erstes Exascale System Europas und energieeffizientestes Exascale System weltweit
International in Europa:
- Leonardo am CINECA, Italien, auf Platz #4 / #10 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
- MareNostrum 5 am Barcelona Supercomputing Center, Spanien, auf Platz #8 / #14 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
- MeluXina, Luxemburgs nationaler und KI-optimierter HPC-Supercomputer
Über ParTec
Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und der Konfiguration, Installation und den Betrieb von KI-Supercomputern auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele High-Performance-Systeme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite haben sich besonders für die komplexen Anforderungen massiver Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
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| 19.11.2025 | Exascale-Meilenstein für Europa: JUPITER offiziell schnellster Supercomputer Europas – ParTec liefert Schlüsselarchitektur und Effizienztechnologien
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Kooperation
Exascale-Meilenstein für Europa: JUPITER offiziell schnellster Supercomputer Europas – ParTec liefert Schlüsselarchitektur und Effizienztechnologien
19.11.2025 / 13:31 CET/CEST
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Exascale-Meilenstein für Europa: JUPITER offiziell schnellster Supercomputer Europas – ParTec liefert Schlüsselarchitektur und Effizienztechnologien
München, 19. November 2025 – Der von ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) und Eviden konzipierte und konstruierte Supercomputer JUPITER, hat als erster Superrechner Europas offiziell 1 ExaFlop/s erreicht. Darüber hinaus ist er zugleich das energieeffizienteste Exascale-System weltweit. Somit ist JUPITER ein Beispiel dafür, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Auf der neuen TOP500 Liste der international leistungsstärksten Superrechner, die auf der Supercomputing Conference in St. Louis (SC25) veröffentlicht wurde, erlangt JUPITER den vierten Platz. Er ist damit der schnellste Supercomputer Deutschlands und auch Europas. Mit der Rechenleistung von 1 ExaFlop/s setzt JUPITER einen Meilenstein für Europas digitale Souveränität.
Wie das Forschungszentrum Jülich in seiner Pressemitteilung bekannt gab, hat JUPITER (Joint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale Research) als erster europäischer Supercomputer die Marke von 1 ExaFlop/s (64-Bit Genauigkeit) durchbrochen, das sind eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde, also eine “1” mit 18 Nullen – ein technologischer Meilenstein, der zentrale Weichen für die Weiterentwicklung von HPC-, KI- und Großsimulationstechnologien stellt. JUPITER ist in Zusammenarbeit mit dem Jülich Supercomputing Centre (JSC) und dem EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) entwickelt und beschafft worden.
Führende Rolle von ParTec
JUPITER nutzt ParTec`s patentierte dynamische Modulare System-Architektur (dMSA) sowie den JUPITER Management Stack (JMS) als zentrale technische Grundlage. Beide nutzen maßgeblich ParTec`s ParaStation Modulo Software Suite. Das unterstreicht die führende Rolle des Unternehmens bei der Entwicklung und Bereitstellung der Schlüsseltechnologien, die Exascale-Performance und hohe Energieeffizienz erst möglich machen.
Bernhard Frohwitter, CEO der ParTec AG, sagt: „Mit JUPITER zeigen wir, dass europäische Hochleistungsrechner nicht nur an der Weltspitze mithalten, sondern sie in Effizienz und Architekturansatz anführen können. Die modulare Technologie von ParTec bildet das Fundament dieses Erfolgs und bestätigt unseren Weg in Richtung einer skalierbaren, nachhaltigen und souveränen europäischen HPC-Infrastruktur. Unsere Technologie findet sich in den weltweit führenden Produkten der leistungsfähigsten KI-Supercomputer. Das macht uns besonders stolz.“
JUPITER ist für die ParTec AG ein wesentlicher Schritt in der Weiterentwicklung des eigenen Technologieportfolios. Die modulare Architektur, die Flexibilität, Benutzeranpassung, Skalierbarkeit in der Konfiguration und hohe Energieeffizienz ermöglicht, schafft die Grundlage für die nächste Generation von Supercomputern – leistungsstark, nachhaltig und konsequent europäisch.
Weitere Auszeichnungen und Erfolge
JUPITER erhielt außerdem internationale Anerkennung durch den HPCwire Readers' Choice Award in der Kategorie „Top Supercomputing Achievement“ und stellte damit unter Beweis, dass Europa in der Lage ist, mit globalen Technologiezentren auf Augenhöhe zu konkurrieren.
Die Umsetzung des Projekts innerhalb von weniger als zwei Jahren nach Vertragsunterzeichnung 2023 unterstreicht die Fähigkeit von ParTec und allen Projektpartnern, komplexe und hochskalierbare Rechnerarchitekturen in kürzester Zeit zu realisieren. Alle Projektpartner haben signifikant zu dem Bau dieses Modularen Data Centers beigetragen.
Bei geringeren Genauigkeitsberechnungen, wie sie beispielsweise für das Training von KI-Modellen verwendet werden, liegt zudem die theoretische Leistung bei über 40 ExaFlop/s (8-Bit Berechnungen).
JUPITER sammelt bereits erste wissenschaftliche Erfolge: Über 100 Forschungsprojekte laufen auf dem System, darunter die Simulation eines universellen Quantencomputers mit 50 Qubits sowie ein globales Erdsystemmodell mit 1-km-Auflösung, das bisher als rechnerisch unerreichbar galt. Diese frühen Ergebnisse zeigen bereits jetzt, welche neuen Möglichkeiten Exascale-Systeme für Forschung und Industrie eröffnen.
20-jährige Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich
Die Umsetzung von JUPITER ist Ergebnis einer mehr als 20-jährigen technologischen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen ParTec und dem Forschungszentrum Jülich. In dieser Zeit wurden mit Systemen wie JUROPA, JURECA, JUWELS und dem JUWELS Booster wichtige Grundlagen für den modularen Architekturansatz geschaffen, der nun in JUPITER weitergeführt wird. JUPITER ist der erste Supercomputer Europas, der diese modulare Technologie in Exascale-Dimensionen umsetzt.
Förderung
JUPITER wird zur Hälfte von EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) und zu je einem Viertel von dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) über das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) finanziert. Das System wird am Jülich Supercomputing Centre (JSC) im Forschungszentrum Jülich betrieben. Es bildet den Kern einer europäischen Strategie, die darauf abzielt, technologische Souveränität im Bereich der Hochleistungsrechne zu stärken und die Grundlagen für zukünftige KI- und Quanteninnovationen zu schaffen.
Weitere Informationen und die Pressemitteilung finden sich unter https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2025/europas-erster-supercomputer-erreicht-1-exaflop-s
Hintergrund:
Die ParTec AG hat bereits an zahlreichen Supercomputern Europas mitgewirkt.
Am Forschungszentrum Jülich:
- JUROPA auf Platz #10 in der Top500-Liste (Juni 2009)
- JURECA auf Platz #50 in der Top500-Liste (November 2011; erster modularer HPL-Lauf weltweit)
- JUWELS auf Platz #7 / #43 der Top500-Liste (November 2020, Juni 2025)
- JURECA Data Centric Module auf Platz #43 / #154 der Top500-Liste (November 2021, Juni 2025)
- JEDI drei Mal auf Platz #1 der Green500 Liste (Juni 2024, November 2024, Juni 2025)
International in Europa:
- Leonardo am CINECA, Italien, auf Platz #4 / #10 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
- MareNostrum 5 am Barcelona Supercomputing Center, Spanien, auf Platz #8 / #14 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
- MeluXina, Luxemburgs nationaler und KI-optimierter HPC-Supercomputer
Über ParTec
Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und der Konfiguration, Installation und dem Betrieb von KI-Supercomputern auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele High-Performance-Systeme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite, die von ParTec entwickelt wurde und gepflegt wird, haben sich besonders für die komplexen Anforderungen massiver Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
Investor Relations:
Anna Lehmann
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edicto GmbH
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2232670 19.11.2025 CET/CEST
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| 01.11.2025 | ParTec AG veröffentlicht Halbjahreszahlen 2025
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresbericht
ParTec AG veröffentlicht Halbjahreszahlen 2025
31.10.2025 / 23:49 CET/CEST
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ParTec AG veröffentlicht Halbjahreszahlen 2025
München, 31. Oktober 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) hat heute ihren nach HGB aufgestellten Halbjahresbericht für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025 veröffentlicht.
Im ersten Halbjahr 2025 erzielte ParTec eine Gesamtleistung von rund 37,5 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 10,7 Mio. €). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) belief sich auf 11,4 Mio. €, der Jahresüberschuss auf 7,6 Mio. € (Vorjahreszeitraum: EBT 0,3 Mio. €, Jahresüberschuss 5,7 Mio. €).
Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch die planmäßige Umsetzung des europäischen Exascale-Projekts JUPITER am Forschungszentrum Jülich geprägt. JUPITER ist Europas erster Exascale-Supercomputer und zählt zu den leistungsstärksten sowie energieeffizientesten Systemen seiner Klasse.
Darüber hinaus war ParTec im Berichtszeitraum an weiteren europäischen Hochleistungsrechenprojekten beteiligt, darunter MareNostrum V am Barcelona Supercomputing Center, LEONARDO in Italien sowie die sich in Planung befindlichen KI-Systeme ELBJUWEL (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf), VESUVIO (Universität Neapel) und PAKS (Ungarn).
Der Halbjahresfinanzbericht 2025 steht im Bereich Investor Relations auf der Website unter www.par-tec.com zum Download bereit.
Über ParTec
Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Supercomputern für Höchstleistungsrechnen und KI auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele Höchstleistungssysteme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite, die von ParTec entwickelt, im Produktiveinsatz betreut und gepflegt wird, haben sich besonders für die komplexen Anforderungen an massive Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
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| 05.09.2025 | ParTec AG: Bundeskanzler Merz dankt allen Projektpartnern und den Herstellern ParTec und Eviden für Pionierarbeit – Europas erster Exascale-Supercomputer JUPITER eingeweiht
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Markteinführung/Kooperation
ParTec AG: Bundeskanzler Merz dankt allen Projektpartnern und den Herstellern ParTec und Eviden für Pionierarbeit – Europas erster Exascale-Supercomputer JUPITER eingeweiht
05.09.2025 / 16:01 CET/CEST
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ParTec AG: Bundeskanzler Merz dankt allen Projektpartnern und den Herstellern ParTec und Eviden für Pionierarbeit – Europas erster Exascale-Supercomputer JUPITER eingeweiht
München, 5. September 2025 – Heute wurde JUPITER (Joint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale Research) am Forschungszentrum Jülich offiziell eingeweiht. JUPITER ist der erste auf Höchstleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz ausgelegte Supercomputer mit einer Exascale-Leistung von 1018 (eine “1” mit 18 Nullen) Fließkommaoperationen pro Sekunde in Europa. Das System wurde in einer Kollaboration der ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) und Bull/Eviden konzipiert und konstruiert. Er wird vom JSC (Jülich Supercomputing Centre) betrieben und markiert einen Meilenstein für Europas digitale Zukunft.
Bundeskanzler Friedrich Merz betont, dass JUPITER neue Maßstäbe setzt
Bundeskanzler Friedrich Merz hob hervor, dass Deutschland mit JUPITER über den schnellsten Supercomputer Europas und den viertschnellsten der Welt verfüge. Das System eröffne völlig neue Möglichkeiten für das Training von KI-Modellen und wissenschaftliche Simulationen. Er betonte, die Leistung des Forschungszentrums Jülich unterstreiche den Anspruch der Bundesrepublik, in führender Rolle an der technologischen Revolution teilzuhaben. Technologische Souveränität und souveräne Rechnerkapazitäten seien Grundvoraussetzungen für Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. JUPITER beweise gemeinsam mit der Forschungsarbeit in Jülich, dass Deutschland neue Maßstäbe in Zukunftstechnologien setzen und zur Lösung von Menschheitsaufgaben beitragen könne.
Merz dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich allen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Forschungszentrum Jülich und am Jülich Supercomputing Centre, sowie den Herstellern ParTec und Eviden als auch dem Projektsteuerer EuroHPC JU für ihren entscheidenden Beitrag zur Realisierung von JUPITER. Ihr technologisches Know-how und ihre Innovationskraft hätten wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland und Europa mit JUPITER eine internationale Spitzenposition im High-Performance Computing einnehmen können.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte, dass Künstliche Intelligenz tiefgreifendere Veränderungen bringe als alles in den vergangenen Jahrzehnten. Nordrhein-Westfalen gehe dabei voran. JUPITER markiere einen Meilenstein für den Strukturwandel im Rheinischen Revier und beschleunige den Übergang von der Kohle zur KI. Das Land nähere sich damit seinem Ziel, zu einem europäischen Hotspot für Künstliche Intelligenz zu werden. Außerdem wies er darauf hin, dass JUPITER mit Ökostrom betrieben werde und derzeit der energieeffizienteste Supercomputer der Welt sei. Nordrhein-Westfalen habe die Chance des Wandels erkannt und entschlossen ergriffen.
Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, bezeichnete JUPITER ebenso als historischen Meilenstein. Sie betonte, dass Europa mit diesem Supercomputer die höchste Stufe des High-Performance Computing erreiche und dass JUPITER zugleich Deutschlands langjährige Führungsrolle in diesem Bereich verdeutliche.
Schnellstes System in Europa, viert schnellstes weltweit und energieeffizientestes System weltweit
Derzeit befindet sich JUPITER auf Platz1 in Europa und auf Platz4 weltweit der Top500-Liste der schnellsten Supercomputer, vor allen anderen europäischen HPC/KI-Systemen. Gleichzeitig ist JUPITER das energieeffizienteste System unter den Top 5 der Liste. Sein kleineres Vorbereitungs-System JEDI führt bereits zum dritten Mal in Folge die internationale Green500-Liste für Energieeffizienz an. Mehr als 100 Forschungsprojekte aus dem In- und Ausland profitieren bereits von der Rechenleistung von JUPITER, beispielsweise zur Vorhersage von Extremwetter, zur Entwicklung neuer Medikamente oder zur Erforschung klimafreundlicher Technologien.
Führende Rolle von ParTec
Technologisch basiert JUPITER auf ParTecs patentierter dynamischer Modularer System-Architektur (dMSA) und wird mit dem JUPITER Management Stack (JMS) betrieben, der viele Schlüsselkomponenten von ParTecs ParaStation Modulo Software Suite beinhaltet. Die dMSA und die ParaStation Modulo Software Suite sind beide für die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Supercomputers wichtig. Das nächste Modul von ParTec wird ein CPU-Modul.
Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre, erklärte, dass nach einem Jahrzehnt intensiver Innovationsarbeit ein System geschaffen worden sei, dass nicht nur in seiner Rechenleistung neue Maßstäbe setze, sondern auch die wissenschaftliche Forschung in zahlreichen Bereichen grundlegend verändern werde. Mit JUPITER könnten nun selbst komplexeste KI-Modelle trainiert und angewandt werden, was ohne das System nicht möglich gewesen wäre.
Bernhard Frohwitter, CEO der ParTec AG, sagt: „JUPITER ist ein historischer Durchbruch für Europa und für ParTec. Unsere modulare Technologie macht das System flexibel, zukunftssicher und bereit für neue Technologien wie Quantencomputing. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Souveränität Europas und eröffnen völlig neue Möglichkeiten für die KI-Forschung. Dass Bundeskanzler Merz die Bedeutung von JUPITER für Deutschlands führende Rolle in High-Performance Computing hervorgehoben hat, bestärkt uns in unserem Engagement, weiterhin innovative Supercomputing-Lösungen zu entwickeln.“
Förderung
JUPITER wird zur Hälfte von der europäischen Supercomputing-Initiative EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) und zu je einem Viertel von dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) über das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) finanziert. Das System wird am Jülich Supercomputing Centre (JSC) im Forschungszentrum Jülich betrieben.
20-jähriges Jubiläum der Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich bedankt sich die ParTec AG herzlich für die langjährige, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. In dieser Zeit haben beide Partner gemeinsam an der Entwicklung modernster Supercomputersysteme gearbeitet und innovative Forschungsprojekte vorangetrieben. Dieses Jubiläum würdigt nicht nur die bisher erreichten Erfolge, sondern gibt auch einen Ausblick in die Zukunft: Die ParTec blickt der weiteren Partnerschaft mit Zuversicht entgegen und freut sich darauf, weiterhin gemeinsam neue Chancen zu ergreifen, Supercomputing-Innovationen voranzutreiben und zukünftige Herausforderungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu meistern.
Weitere Informationen und Bilder finden sich unter: https://www.fz-juelich.de/de/newsroom-jupiter
Hintergrund:
Die ParTec AG hat bereits an zahlreichen Supercomputern Europas mitgewirkt.
Am Forschungszentrum Jülich:
- JUROPA auf Platz #10 in der Top500-Liste (Juni 2009)
- JURECA auf Platz #50 in der Top500-Liste (November 2011; erster modularer HPL-Lauf weltweit)
- JUWELS auf Platz #7 / #43 der Top500-Liste (November 2020,Juni 2025)
- JURECA Data Centric Module auf Platz #43 / #154 der Top500-Liste (November 2021, Juni 2025)
International in Europa:
- Leonardo am CINECA, Italien, auf Platz #4 / #10 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
- MareNostrum 5 am Barcelona Supercomputing Center, Spanien, auf Platz #8 / #14 der Top500-Listen (Juni 2023, Juni 2025)
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Über ParTec
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| 11.08.2025 | ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Patent/Rechtssache
ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
11.08.2025 / 07:59 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
München, 11. August 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN:A3E5A3) und ihr Lizenzagent BF exaQC AG haben beim Einheitlichen Patentgericht (UPC) in München eine weitere Patentverletzungsklage gegen die NVIDIA Corporation eingereicht (siehe Ad-hoc-Mitteilung vom 9. August 2025). Gegenstand dieser Klage ist die Verletzung eines weiteren ParTec-Patents in der zentralen Architektur von KI-Supercomputern, der Anordnung und Interaktion von Mikroprozessoren wie CPUs und GPUs. Mit der Klage wird beantragt, NVIDIA zu verpflichten, den Vertrieb wesentlicher Produkte seines DGX-Produktportfolios in 18 patentgeschützten Ländern in Europa zu unterlassen. Darüber hinaus werden in der Klage unter anderem die Offenlegung früherer Vertriebsaktivitäten sowie Schadenersatz gefordert.
ParTec verfügt zusammen mit der BF exaQC AG über ein umfangreiches Patentportfolio im Bereich Supercomputing und Mikroprozessoren. Ein Kernelement des Patentportfolios ist die von ParTec entwickelte und patentierte dynamische Modulare System Architektur (dMSA). Mit ihr lassen sich unter anderem Mikroprozesse unterschiedlicher Bauart und Leistungsfähigkeit, wie CPU und GPU, auch während einer Berechnung intelligent einander zuordnen. Die dMSA von ParTec wird heute in vielen der größten Supercomputer Europas eingesetzt und spielt eine zentrale Rolle in Supercomputern für künstliche Intelligenz.
ParTec und NVIDIA nahmen 2019 Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung von GPUs für Supercomputer auf. Im Rahmen dieses Prozesses stellte ParTec seine ParaStation-Software, seine wichtigsten Patente und die dMSA vor und legte Kopien davon vor. Eine gemeinsame Entwicklung der Verwendung von GPUs wurde von NVIDIA nicht weiterverfolgt. In den folgenden Jahren arbeiteten die beiden Unternehmen jedoch bei der Konstruktion verschiedener Supercomputer zusammen, für die NVIDIA GPUs lieferte.
Als einer der weltweit führenden Anbieter von Supercomputern und Quantencomputern engagiert sich ParTec für den Aufbau einer europäischen Infrastruktur von großen und auf KI spezialisierten Supercomputern, zu denen auch Produkte von NVIDIA gehören. Derzeit finden jedoch keine Gespräche zwischen ParTec und NVIDIA über die Lieferung von GPUs für bevorstehende Projekte statt. NVIDIA hat erklärt, dass diese Entscheidung auf der jüngsten Klage von ParTec gegen Microsoft, laut eigener Aussage der größte Kunde von NVIDIA, in Texas, USA, bezüglich derselben Patente, die nun in München geltend gemacht werden, basiert. Diese Ablehnung besteht bis heute fort und könnte wettbewerbs- und kartellrechtliche Auswirkungen haben.
Bernhard Frohwitter, CEO von ParTec, erklärte: „Insbesondere NVIDIA und Microsoft nutzen unsere patentierte dMSA-Technologie, die für den Betrieb einer leistungsstarken KI-Supercomputing-Infrastruktur unerlässlich ist. Die USA haben derzeit ein Quasi-Monopol in diesem Bereich, was europäische Unternehmen in eine stark abhängige Position bringt und die Stellung Europas als Hightech-Standort gefährdet. Wir können nicht akzeptieren, dass unsere Technologie genutzt wird, während die Durchsetzung unserer Rechte eine Zusammenarbeit verhindert.“
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| 09.08.2025 | Korrektur der Veröffentlichung vom 09.08.2025, 15:17 Uhr CET/CEST - ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
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ParTec AG / Schlagwort(e): Patent/Rechtssache
Korrektur der Veröffentlichung vom 09.08.2025, 15:17 Uhr CET/CEST - ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
09.08.2025 / 16:53 CET/CEST
Korrektur einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
München, 9. August 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) hat am 8. August 2025 gemeinsam mit der BF exaQC AG eine weitere Patentverletzungsklage gegen die NVIDIA Corporation beim Einheitlichen Patentgericht (UPC) in München eingereicht.
Die BF exaQC AG ist der exklusive Lizenznehmer und Lizenzvermittler der ParTec AG für deren Patentportfolio. Das Patent in dieser Klage betrifft das Herzstück von KI-Supercomputern, die verwendeten Mikroprozessoren und deren Zusammenarbeit zur Bereitstellung von KI. ParTec sowie sein Lizenzagent BF exaQC AG verfügen über ein umfangreiches Patentportfolio im Bereich Supercomputing und Mikroprozessoren sowie Quantencomputer. Die Patente basieren auf der jahrzehntelangen Entwicklung und dem Bau moderner Supercomputer bei ParTec, insbesondere für den Einsatz im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Die Klage zielt auf darauf ab, NVIDIA zu verpflichten den Vertrieb von KI-wesentlichen Produkten seines DGX-Produktportfolios in 18 patentgeschützten Ländern in Europa zu unterlassen. Darüber hinaus werden unter anderem Informationen über die bisher durchgeführten Vertriebsaktivitäten sowie Schadenersatz gefordert.
Hinweis zur Korrektur: In der deutschen Sprachfassung unserer Ad-hoc-Mitteilung vom 9. August 2025, 15:17 Uhr, ist ein Übersetzungsfehler im dritten Absatz enthalten, der mit dieser Mitteilung korrigiert wird.
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Ende der Insiderinformation
09.08.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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2181778 09.08.2025 CET/CEST
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| 09.08.2025 | ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
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ParTec AG / Schlagwort(e): Patent/Rechtssache
ParTec AG: ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
09.08.2025 / 15:17 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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ParTec AG reicht weitere Patentverletzungsklage gegen NVIDIA beim UPC in München ein
München, 9. August 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) hat am 8. August 2025 gemeinsam mit der BF exaQC AG eine weitere Patentverletzungsklage gegen die NVIDIA Corporation beim Einheitlichen Patentgericht (UPC) in München eingereicht.
Die BF exaQC AG ist der exklusive Lizenznehmer und Lizenzvermittler der ParTec AG für deren Patentportfolio. Das Patent in dieser Klage betrifft das Herzstück von KI-Supercomputern, die verwendeten Mikroprozessoren und deren Zusammenarbeit zur Bereitstellung von KI. ParTec sowie sein Lizenzagent BF exaQC AG verfügen über ein umfangreiches Patentportfolio im Bereich Supercomputing und Mikroprozessoren sowie Quantencomputer. Die Patente basieren auf der jahrzehntelangen Entwicklung und dem Bau moderner Supercomputer bei ParTec, insbesondere für den Einsatz im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Die Klage zielt auf eine einstweilige Verfügung ab, die NVIDIA dazu verpflichtet, den Vertrieb von KI-wesentlichen Produkten seines DGX-Produktportfolios in 18 patentgeschützten Ländern in Europa zu unterlassen. Darüber hinaus werden unter anderem Informationen über die bisher durchgeführten Vertriebsaktivitäten sowie Schadenersatz gefordert.
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Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Supercomputern für Höchstleistungsrechnen und KI auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele Höchstleistungssysteme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite, die von ParTec entwickelt, im Produktiveinsatz betreut und gepflegt wird, haben sich besonders für die komplexen Anforderungen an massive Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
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Anna Lehmann
E-Mail: investor-relations@par-tec.com
edicto GmbH
Doron Kaufmann
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| Sprache: |
Deutsch |
| Unternehmen: |
ParTec AG |
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Possartstr. 20 |
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81679 München |
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Deutschland |
| E-Mail: |
investor-relations@par-tec.com |
| Internet: |
www.par-tec.com |
| ISIN: |
DE000A3E5A34 |
| WKN: |
A3E5A3 |
| Börsen: |
Freiverkehr in Berlin, Frankfurt (Scale), München, Tradegate Exchange |
| EQS News ID: |
2181654 |
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EQS News-Service |
2181654 09.08.2025 CET/CEST
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| 10.07.2025 | ParcTec AG ist ein wichtiger Technologieanbieter im EU-finanzierten Projekt SEANERGYS für energiebewusstes Exascale-Computing, um energieeffizientes HPC in Europa voranzutreiben
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ParTec AG
/ Schlagwort(e): Kooperation
ParcTec AG ist ein wichtiger Technologieanbieter im EU-finanzierten Projekt SEANERGYS für energiebewusstes Exascale-Computing, um energieeffizientes HPC in Europa voranzutreiben
10.07.2025 / 11:02 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
ParcTec AG ist ein wichtiger Technologieanbieter im EU-finanzierten Projekt SEANERGYS für energiebewusstes Exascale-Computing, um energieeffizientes HPC in Europa voranzutreiben
München, den 10. Juli 2025 – Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) beteiligt sich am kürzlich gestarteten SEANERGYS-Projekt, einer bedeutenden europäischen Initiative, die von der EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) kofinanziert wird, um die Energieeffizienz von Systemen im Bereich Hochleistungsrechnen (HPC) sowie künstlicher Intelligenz (KI) in Europa zu steigern. Da Europa seine Supercomputerkapazitäten stark ausbaut, ist Energieeffizienz zu einer zentralen Herausforderung geworden. SEANERGYS stellt sich dieser Herausforderung, indem es eine hochmoderne Software-Suite entwickelt, die einen optimierten Systembetrieb bezogen auf Energieverbrauch und Anwendungsdurchsatz ermöglicht. ParTec wird als Leitung des entsprechenden Arbeitspaketes eine zentrale Rolle bei der Konzeption und Entwicklung des Subsystems „Dynamic Scheduling and Resource Management” (DSRM) spielen. Das DSRM ist eine von drei grundlegenden Komponenten der SEANERGYS-Architektur. Zusammen ermöglichen sie einen Supercomputerbetrieb, der sich intelligent und dynamisch an den Systemzustand und die Ad-hoc-Anforderungen realer Workloads anpasst und damit die heutigen Möglichkeiten im Bereich energiebewusster HPC deutlich übertrifft. Die SEANERGYS-Software-Suite wird modernste KI-Methoden nutzen, um den Systembetrieb und die Ausführung von Workloads zu analysieren und vorherzusagen und um optimale Betriebskonfigurationen und Richtlinien zur Co-Optimierung von Durchsatz und Energieeffizienz zu entwickeln.
Projektmotivation
Die steigende Nachfrage nach Rechenleistung – insbesondere durch KI, Simulationen und datenintensive Workloads – treibt das rasante Wachstum von Supercomputing-Infrastrukturen hinsichtlich Größe und Anzahl voran. Diese Expansion führt jedoch zu einem erheblichen Anstieg des Energieverbrauchs. Ein prominentes Beispiel ist JUPITER, das im Jülich Supercomputing Centre (JSC) betrieben wird: Europas erster Exascale-Supercomputer, der schnellste in Europa und derzeit auf Platz 4 der TOP500-Liste weltweit. JUPITER basiert auf der vom JSC und ParTec entwickelten dynamischen Modular Supercomputing Architecture (dMSA) und wird mit dem JUPITER Management Stack (JMS) betrieben, der zentrale Komponenten der ParTec ParaStation Modulo Software Suite integriert. JUPITERs Modularität ermöglichen eine extreme Skalierbarkeit und eine nahtlose Systemorchestrierung. Obwohl JUPITER rund 17 Megawatt Leistung benötigt, ist es aufgrund seiner immensen Leistungsfähigkeit das energieeffizienteste System unter den Top 5 der Supercomputer auf der TOP500-Liste – ein Beweis dafür, dass Energieeffizienz und Exascale-Fähigkeit Hand in Hand gehen können. Da jedoch immer mehr solcher Systeme eingesetzt werden, verdeutlicht der kombinierte Energiebedarf von HPC- und KI-Hosting-Standorten auf globaler Ebene den dringenden Bedarf an intelligenten, energiebewussten Lösungen, wie sie in SEANERGYS entwickelt werden.
Beitrag der ParTec AG
Mit einem starken Konsortium aus 16 Partnern hat sich SEANERGYS zum Ziel gesetzt, eine intelligente Software-Suite der nächsten Generation zu entwickeln, um den Energieverbrauch von Supercomputern für HPC und KI weiter zu optimieren.
ParTec bringt seine über 25-jährige Erfahrung im Bereich modularer Supercomputer in SEANERGYS ein. Das Unternehmen wird hierbei zwei zentrale Beiträge leisten:
- Entwurf und Entwicklung eines dynamischen Planungs- und Ressourcenmanagementsystems, welches auf fortschrittlichen Konzepten für dynamische und anpassungsfähige Planung basiert, wie sie beispielsweise durch das Flux-Framework demonstriert werden, das durch seinen Einsatz für das -Ressourcen- und Job-Management des führenden Exascale-Supercomputer El Capitan des US-Energieministeriums bekannt ist.
- Erweiterung und Integration der ParaStation Modulo Software Suite von ParTec zur nahtlosen Anpassung an die SEANERGYS-Architektur, um so die dynamische Systemorchestrierung in verschiedenen modularen Computing-Umgebungen zu unterstützen.
Diese Innovationen ermöglichen es dem DSRM-System, die Workload-Anforderungen dynamisch an die verfügbaren Ressourcen anzupassen und gleichzeitig nahezu in Echtzeit auf den Systemstatus und die von den KI-basierten Komponenten von SEANERGYS generierten prädiktiven Analysen zu reagieren. Auf diese Weise werden Energieeffizienz und Systemdurchsatz erheblich optimiert.
Projektziele
Das Projekt hat vor allem zum Ziel, eine integrierte, in Europa entwickelte Software-Suite zu liefern, die für die reibungslose Integration in eine Vielzahl modularer und heterogener HPC und KI Supercomputer ausgelegt ist. Dabei stützt man sich auf das bewährte Fachwissen führender Forschungseinrichtungen und Industriepartner sowie auf die Grundlage bewährter, weit verbreiteter Open-Source-Technologien.
Mit diesem Ansatz will SEANERGYS den Energieverbrauch und die Betriebskosten von HPC- und KI-Systemen deutlich senken und gleichzeitig die Rendite der europäischen Investitionen in diesen Bereichen steigern, indem der Umfang der durch sie erzeugten wissenschaftlichen und industriellen Resultaten erhöht wird. SEANERGYS verfolgt diese vier übergeordneten Ziele:
- Reduzierung des Energieverbrauchs durch reale HPC/AI-Workloads,
- Verbesserung der gesamten Ressourcennutzung,
- Steigerung des Anwendungsdurchsatzes und
- Optimierung der Systemreaktionszeiten.
Die balanciere Optimierung des Rechnerbetriebs für diese Ziele wird durch einen integrierten Software-Stack realisiert, der aus einer umfassenden Überwachungsinfrastruktur (CMI), einem KI-gestützten Analysesystem (AIDAS) und dem Subsystem für dynamische Planung und Ressourcenmanagement (DSRM) unter der Leitung der ParTec AG besteht.
Durch seinen Beitrag zu SEANERGYS bekräftigt ParTec sein langjähriges Engagement für die europäische Souveränität in den Bereichen HPC- und KI-Innovation, energiebewusstes Computing und eine offene, modulare Systemarchitektur.
Hintergrund
SEANERGYS baut auf früheren Erfolgen von EuroHPC JU-Projekten wie der DEEP- und SEA-Projektfamilie auf, zu denen auch ParTec wesentlich beigetragen hat. Es steht im Einklang mit den umfassenderen digitalen und ökologischen Umstellungen in Europa und zielt darauf ab, eine einheitliche, produktionsreife Software-Suite bereitzustellen, die in einem breiten Spektrum von HPC- und KI-Architekturen eingesetzt werden kann. Es wird von der Forschungszentrum Jülich GmbH koordiniert, die das JUPITER-System in ihrer Abteilung Jülich Supercomputing Centre betreibt.
SEANERGYS wurde im Rahmen der Ausschreibung HORIZON-EUROHPC-JU-2023-ENERGY-04 eingereicht und für eine Projektlaufzeit von 48 Monaten genehmigt.
Die vollständige Pressemitteilung der EuroHPC JU finden Sie hier: New EuroHPC Project SEANERGYS Advances Energy-Efficient Supercomputing - EuroHPC JU.
Weitere Informationen zum Projekt inkl. des Logos finden Sie hier: SEANERGYS
Das SEANERGYS-Projekt wird von der European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101177590 finanziert. Das JU wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont Europa“ der Europäischen Union sowie von Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien und Spanien unterstützt.
Projektpartner
- Barcelona Supercomputing Center
- Bayerische Akademie der Wissenschaften / Leibniz-Rechenzentrum
- Bull SAS
- French Alternative Energies and Atomic Energy Commission (CEA)
- CINECA
- E4 Computer Engineering SPA
- Nationale Technische Universität Athen
- Forschungszentrum Jülich/ Jülich Supercomputing Center
- Luxprovide SA
- ParTec AG
- RYAX Technologies
- Technische Universität Dresden
- Technische Universität München
- Universität Grenobles Alpes
- Universität Bologna
- VSB Technische Universität Ostrava
Über ParTec
Die ParTec AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Supercomputern für Höchstleistungsrechnen und KI auf der Basis ihrer modularen High-Performance Computing (HPC) Systeme und Quantencomputer (QC) sowie der dazugehörigen Systemsoftware. Das Angebot umfasst darüber hinaus Beratungs- und Supportleistungen in allen Bereichen der Entwicklung, des Baus und des Betriebs dieser modernen Systeme. Das Konzept der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) ist das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Forschung und wurde von ParTec als neuartiges Systemdesign für massiv-parallele Höchstleistungssysteme entwickelt. Die dMSA und die ihr zugrunde liegende ParaStation Modulo Software Suite, die von ParTec entwickelt, im Produktiveinsatz betreut und gepflegt wird, haben sich besonders für die komplexen Anforderungen an massive Rechenleistung in der Künstlichen Intelligenz bewährt. Weitere Informationen unter: www.par-tec.com.
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